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Krankenhäuser in Deutschland stehen weiter unter hohem wirtschaftlichem Druck

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Krankenhaus-Benchmarking von PwC: Rentabilitätsdefizite bei öffentlichen Krankenhäusern halten an trotz hoher Förderquoten / Leichte Verbesserungen beim Cash-Management / Private Kliniken setzen bei der Finanzierung stärker auf Eigenkapital / Kliniken aller Trägerschaft investieren in modernere Infrastruktur / PwC-Experte Michael Burkhart: „Das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz erhöht nicht automatisch die Patientenzufriedenheit.“

Die deutschen Krankenhäuser in öffentlicher, privater und freigemeinnütziger Trägerschaft stehen nach wie vor unter hohem Kostendruck, ihre wirtschaftliche Situation hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist eines der Kernergebnisse der Krankenhaus-Benchmarking-Studie, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) durchgeführt hat. Für die Studie hat PwC die Jahresabschlüsse des Jahres 2018 von mehr als 100 Kliniken in Deutschland analysiert und die wichtigsten Kennzahlen miteinander verglichen.

Druck auf Krankenhäuser steigt, private Kliniken mit Rentabilitätsvorsprung

Insgesamt ist die Rentabilität der Kliniken in öffentlicher, freigemeinnütziger und privater Trägerschaft nach wie vor sehr niedrig. Trotz der vergleichsweise geringen Ausstattung mit Fördermitteln gelingt es dabei den privaten Kliniken, in puncto Umsatzrentabilität die rentabelsten Strukturen zu halten. So lautet ein Befund der Studie, die zum Vergleich die EBITDA-Quote heranzieht. Diese ist um Abschreibungen und damit auch um den Effekt der Fördermittel bereinigt. Bei den privaten Kliniken lag die EBITDA-Quote 2018 bei 7,6 Prozent (2017: 8,5 Prozent, 2016: 10,0 Prozent); sie haben damit einen deutlichen Rentabilitätsvorsprung gegenüber den Kliniken in anderer Trägerschaft. Bei den freigemeinnützigen Einrichtungen waren es 2018 3,3 Prozent (2017: 4,7 Prozent, 2016: 5,4 Prozent) und bei den öffentlichen Krankenhäusern -0,2 Prozent (2017: 0,7 Prozent, 2016: -0,01 Prozent).

Bei der Betrachtung des Cash-Managements ist es insbesondere den privaten Kliniken gelungen, die Forderungsreichweite zu senken, damit die Finanzierungskosten zu senken und liquide Mittel freizusetzen. So sind die DSO (Days Sales Outstanding) bei ihnen um 3,2 Tage auf 43,6 Tage gesunken. Auch die Kliniken in anderer Trägerschaft konnten beim Cash-Management eine Verbesserung erreichen, wobei die öffentlichen Kliniken mit 57,2 Tagen bei den DSO weiterhin das Schlusslicht sind.

Die Material- und Personalaufwandsquote gibt Aufschluss darüber, wie wirtschaftlich Krankenhäuser arbeiten. Die Quote ist 2018 insbesondere bei den öffentlichen Kliniken mit 92 Prozent des Umsatzes sehr hoch (2017: 91 Prozent). Somit verbleiben ihnen von 100 Euro nur acht Euro für notwendige Instandhaltungen, die Finanzierung und weitere Ausgaben. Bei den freigemeinnützigen Kliniken liegt die Quote bei 87 Prozent (2017: 86 Prozent). Am effizientesten arbeiten private Kliniken mit einer Material- und Personalaufwandsquote von 83 Prozent (2017: 82 Prozent). „Die Kennzahlen zeigen insgesamt, dass die Kliniken wirtschaftlich schlechter dastehen als 2017“, fasst Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC, die Ergebnisse zusammen.

Öffentliche Krankenhäuser werden stärker gefördert, private Kliniken setzen auf Eigenkapital

Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet: Öffentliche Krankenhäuser erhalten unter allen Trägerschaften die meisten Fördermittel. Bei ihnen liegt die Fördermittelquote (Verhältnis der fördermittelfinanzierten Abschreibungen zu den gesamten Abschreibungen) bei 68 Prozent. Demgegenüber erhalten private und freigemeinnützige Einrichtungen weniger Fördermittelzuwendungen (49 bzw. 52 Prozent). „Die höhere Förderquote bei den öffentlichen Kliniken ist in Deutschland historisch gewachsen“, sagt Gesundheitsexperte Michael Burkhart. „Möglich ist aber auch, dass diese Kliniken häufiger über ein geringeres Mittelpolster verfügen und deshalb mehr fordern – und gegebenenfalls von den Vergabestellen bevorzugt werden.“

Private Kliniken setzen stattdessen häufiger auf eine Finanzierung mit Eigenmitteln. Ein Grund dafür: Sie wollen mit Investitionen nicht warten, bis sie die Fördermittel erhalten. Denn die Vergabevorschriften verursachen einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Die Finanzierung mit Eigenmitteln ist demgegenüber flexibler – auch bei der Mittelverwendung.

Mit moderner Infrastruktur im Wettbewerb bestehen

Bei der Modernisierungsquote, also dem Verhältnis von Investitionen zu Abschreibungen, der in der Studie erfassten Kliniken zeigt sich, dass die Infrastrukturen der Einrichtungen aller Trägerschaften moderner werden bzw. wachsen. Liegt die Quote über 100 Prozent, übersteigen die Investitionen im Geschäftsjahr die jährlichen Abschreibungen. Den höchsten Modernisierungsgrad weisen mit 173 Prozent die freigemeinnützigen Kliniken auf, gefolgt von Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft (145 Prozent) und den privaten Einrichtungen (111 Prozent). „Die privaten Kliniken haben die Notwendigkeit zur Modernisierung früh erkannt und reduzieren nun schrittweise ihre Investitionen“, erläutert Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. Die öffentlichen und freigemeinnützigen Einrichtungen haben demgegenüber ihre aktuelle Investitionsrunde noch nicht abgeschlossen; viele Bauvorhaben werden erst nach 2020 abgeschlossen.

„Ob das derzeit hohe Investitionsvolumen dann abnehmen wird, ist derzeit noch unklar“, sagt PwC-Experte Michael Burkhart. „Fest steht aber: Wer seine Infrastruktur veralten lässt, wird im Wettbewerb des deutschen Krankenhausmarkts schnell abgehängt.“ Die Studie zeigt darüber hinaus, dass bei fast allen Krankenhäusern noch Optimierungspotenzial besteht, insbesondere bei der Verkürzung von Wegen, der Zentralisierung von Gebäuden sowie beim Ausbau der Wahlleistungsmöglichkeiten bei Ein- und Zweitbettzimmern.

Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz erhöht nicht automatisch Patientenzufriedenheit

Als weitere Kennzahl zieht die Studie die Casemixpunkte je Vollkraft heran. Diese sind ein Indikator für den Ressourcenverbrauch einer Klinik für die durchgeführten Behandlungsfälle. Private Krankenhäuser haben 2018 30 Punkte erreicht, freigemeinnützige und öffentliche Kliniken jeweils 27 Punkte.

„Mit dem Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PPsG) wird im Grunde davon ausgegangen, dass sich mehr Pflegepersonal unmittelbar positiv auf die Qualität der Pflege auswirkt“, kommentiert Experte Michael Burkhart. „Wenn wir zur Messung aber die Weiterempfehlungsraten von Patienten, wie zum Beispiel die der Weißen Liste heranziehen, spiegelt sich das in den Zahlen nicht wieder. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Anzahl an Pflegekräften und Qualität aus Patientensicht kann also statistisch gesehen nicht angenommen werden. Wovon ich aber ausgehe, ist, dass das PPsG die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen kann, weil Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit entlastet werden“, so der PwC-Experte.

Düsseldorf (ots)

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Manager-Gesten: teils eingeübt, teils echt – aber immer mit Wirkung

Was Hände bauen, können Hände stürzen. Das wusste schon Friedrich Schiller. Im Management hat das im Zuge digitaler Technik und modernster Medien einen völlig neuen Stellenwert bekommen. Denn dank Phänomenen wie YouTube schauen wir den Menschen zu – unabhängig von Ort und Zeit. Und wir sehen ihnen nicht nur ins Gesicht, sondern auch auf die Hände. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Körpersprache – und die entscheidet bekanntlich über den eigentlichen Erfolg. Dynamisches Fuchteln, große Gesten oder betörende Ruhe? Worauf also sollten Chefs beim Umgang mit ihren Händen achten?

Das Internet hat es möglich gemacht, dass wir jeden ständig auch sehen können. Nicht mehr nur im persönlichen Kontakt, sondern eben auch weltweit. Wir lesen nicht mehr nur Texte, sondern sehen uns Film-Clips von Parlamentsdebatten, Pressekonferenzen, Statements an. Das passiert manchmal sogar ohne Ton und nur mit den Untertiteln. Körpersprache hatte schon immer eine zentrale Bedeutung, wenn wir unsere Meinung über eine andere Person bilden. Doch jetzt hat sie nochmals einen Schub bekommen. Denn beim Bewegtbild setzt der Kopf bereits nach zwei Sekunden die Glaubwürdigkeitsmarke.

Da kommt Boris Johnsons Schauspielausbildung eine besondere Bedeutung zu, da wirken die eingeübten Gesten eines Sebastian Kurz schon fast etwas gespenstig. Tausende Menschen, die gar nicht persönlich vor Ort sind, machen sich über Video- und Pressekanäle ein Bild. Nach fünf Sekunden YouTube-Einblick ist für viele schon klar, wer das Vertrauen genießt und wer nicht oder wer zuerst inhaltlich in mühsamer Kleinarbeit noch das Gegenteil beweisen muss.

Personality-Show must go on

Was Politiker schon seit Jahren trainieren und mehr oder weniger geschickt zelebrieren und umsetzen, greift auch in die Managementetage. ,,Dem Unternehmen ein Gesicht geben’’ sind Anforderungen an moderne CEO’s. Die Personality-Show must go on, Rossmann ist Rossmann, Zetsche war jahrelang Mercedes, Grübel der Inbegriff der UBS und Steve Jobs, Balmer und Elon Musk haben es ebenfalls vorgemacht. Das betrifft nicht nur Größen wie Uli Hoeneß als Frontmann des FC Bayern München oder berühmte Unternehmen wie Tesla. Auch im lokalen Wirkungsfeld hat das Thema Einzug gehalten. ,,Ich geh zum Hufnagl’’ heisst übersetzt: Ich geh in die REWE-Filiale in meinem Dorf. Das alles ist nicht neu, aber wichtiger denn je.

Wer sich einmal durch gängige Pressevideos arbeitet oder CEO’s bei Pressekonferenzen beobachtet, entdeckt viele, versteckten Botschaften. Spannender Einblick bietet die Betrachtung der Hände. Dass Angela Merkels Raute zur Eigenmarke avancierte, ist das eine. Hände am richtigen Ort zu haben, ist eine der wichtigeren Anforderungen. Echte Profis haben für solche Momente Werkzeuge an der Hand. Mit denen wirken sie auch in Ausnahmesituationen souverän. Es ist nämlich gar nicht so schwer, Sicherheit und Kompetenz zu vermitteln – wenn man weiß wie.

Manager zeigen sich oft gerne tatkräftig. Hinter dem Rednerpult stecken sie mit den Händen klare Rahmen ab: ,,Bis hierhin und nicht weiter’’, kann eine Aussage sein oder auch ,,DAS ist unser Gebiet, wo wir stark sind.’’ In spektakulären Aktionen wie beispielsweise dort, wo drängelnde Menschen beruhigt werden sollen, sind starke, klare Gesten absolut zentral. Menschen brauchen in der Situation eine Orientierung. Professionalität heißt hier: sich dazu oder noch besser: vorne hinstellen, nicht sofort zu sprechen beginnen. Zuerst müssen die Emotionen beruhigt werden, es gilt zu zeigen, dass die Geschäftsführung die Sache unter Kontrolle hat. Deswegen wird zuerst eine bedeutsame Gestik eingesetzt und kann wirken: Wie von Geisterhand gelenkt wird die Menge ruhiger und starrt gebannt zu. Die Geste, die man oft auch ,,palm down’’ nennt, sollte tatsächlich gezielt eingesetzt werden. Dabei werden die Handflächen Richtung Boden gedreht und mit kleinen, sanften Wippbewegungen verstärkt.

Handbewegung verstärkt Souveränität

Dieses Signal wirkt beruhigend und verleiht dem Handelnden ein enormes Maß an Sicherheit. Das gilt übrigens kulturunabhängig. Egal wo auf der Welt und egal welche Sprache gesprochen wird, diese Handbewegung verstärkt ein souveränes Auftreten. Sie erinnert an eine Geste der Behütung, es wird gewissermaßen Schutz vermittelt. Übrigens funktioniert sie auch mit nur einer Hand, was zwar die Wirkung mindert, doch im kleineren Kreis genutzt wird, um Souveränität zu demonstrieren. In einer sitzenden Situation, wie zum Beispiel im Meeting, legt man einfach die Fingerspitzen sanft auf den Tisch. Die Botschaft: ,,Somit sind wir uns in dieser Sache also einig.’’

Ich mach mir zum Sport, Firmenvideos anzusehen. Da verlässt filmisch mit einem Hauch Dramaturgie der CEO sein Gebäude, bleibt auf dem Vorplatz stehen und begrüsst die Zuschauer. Dabei hält er die Hände zusammen, eine Mischung zwischen Gebetshaltung und Indiana-Jones-Verschnitt, der sich die Finger ausreißen möchte. Ein anderer Manager in einem anderen Film lässt die Hände einfach fallen, was im Grunde natürlich wäre. Aber betont hängen lassen, wirkt nicht lässig, sondern steif. Ein gutes Vorbild wäre jetzt Daniel Craig, der in seiner Rolle als Geheimagent seine Hände gespannt entspannt halten kann und doch bereit, innerhalb einer halben Sekunde seine Walther PPK zu zücken.

Mein Tipp: Hände sein lassen, sich keine Gedanken machen – übrigens auch nicht darüber, dass ich mir als Manager keine Gedanken machen soll. Verinnerlichen Sie eine gespannte und aufmerksame Haltung. Wer innerlich freudig-gespannt ist, strahlt das auch mit den Händen aus. Denn egal von welchen Gesten wir reden: Sie funktionieren nur, wenn sie dem entsprechen, was man sich im aktuellen Moment gerade vorstellt und wo die Gedanken sind. Geste mit den Händen einzuüben ist möglich und machbar, doch das braucht wirklich viel Übung, um authentisch zu wirken. Und selbst dann muss die Handhaltung zwingend mit dem Inneren korrespondieren, sonst wirkt es gezwungen.

Über den Autor

Stefan Häseli ist Kommunikationstrainer, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Der Kommunikationsexperte begleitet seit Jahren zahlreiche Unternehmen bis in die höchsten Vorstände von multinationalen Konzernen. Er doziert an Universitäten und Fachhochschulen im Themenfeld Kommunikation. Als Experte nimmt er im Radio und TV-Stationen immer dann Stellung, wenn Kommunikation irgendwo auf der Welt gerade eine entscheidende Rolle spiel, wie beispielsweise die ersten Wochen „Donald Trump“ oder der Blick auf das Kommunikationsverhalten von Greta Thunberg.

Die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Welten und die Details in der Sprache faszinieren ihn und prägt seinen beruflichen Werdegang. Er begeistert in seinen Fachartikel und Kolumnen mit feinsinnigem Humor. In seinen Vorträgen und Seminaren vermittelt er Wissen kurzweilig und gespickt mit Beispielen aus der Praxis sowie amüsanten Anekdoten – stets mit einem liebevollen Augenzwinkern. Sein neuestes Buch „„Best Practice Leadershit – Absurde Wahrheiten aus den Chefetagen“ beleuchtet so manche Absurdität aus den Chefetagen auf satirische Weise. Als ausgebildeter Schauspieler mit jahrelanger Bühnenerfahrung schreibt er ganze Abendprogramme selbst. Dazu kommen Engagements in Kino-Filmen, TV-Serien, TV-Werbespots und Schulungsfilmen.

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Chatbot Summit und Voice Summit: Fachkonferenz zu Conversational AI zum 3. Mal in Berlin

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Der 6. internationale Chatbot Summit, eine der weltweit führenden Veranstaltungsreihen rund um Themen der Conversational AI, öffnet vom 10. bis zum 13. Dezember zum dritten Mal die Tore in Berlin. Bisher haben fünf erfolgreiche Events abwechselnd in Tel Aviv und Berlin stattgefunden. Ziel ist es, weltweit einflussreiche Unternehmen, Technologiepartner und Start-ups im Bereich Chat & Voice zu vernetzen.

Erstmalig findet dieses Jahr parallel der Voice Summit statt, der den Chatbot Summit um Themen rund um Spracherkennung, Voice Interaction Design und Voice AI Assistenten ergänzt. Der Summit erwartet insgesamt mehr als 1500 Teilnehmende, über 50 Ausstellende sowie dutzende Start-ups und Unternehmen. Unterteilt ist das viertägige Event in zwei Tagen mit interaktiven Workshops in kleinen Gruppen und zwei Tagen gefüllt mit Ausstellungen, Keynote Speeches, Breakout Sessions und Start-up-Wettbewerbe.

Yoav Barel, Tech Entrepreneur aus Tel Aviv und Gründer des Chatbot Summit, ist überzeugt, dass Conversational AI das tägliche Leben von Milliarden von Menschen erheblich verbessert, indem sie uns einen besseren Weg bietet, mit der Technologie zu interagieren und Dinge zu erledigen. Um innovative Technologien in die Wege zu leiten, braucht es daher umso mehr Fachleute und Unternehmen, die bei der Weiterentwicklung von natürlichen Sprachtechnologien, Messaging-Apps und Sprachassistenten zusammenarbeiten. Um den digitalen Wandel zu beschleunigen, bringt der Summit die Community näher zusammen, sodass alle Akteure in dieser aufstrebenden Branche sich austauschen und voneinander lernen können. Das Ziel: Die Verbesserung der CX durch Conversational AI.

Neben dem Chatbot Summit in der STATION Berlin und interaktiven Workshops finden an Offsite-Locations lokale Meet-ups, exklusive Roundtables, Bildungsprogramme sowie Netzwerkmöglichkeiten von ‚Bots over Beers‘ am ersten Tag bis hin zur ‚Dances with Bots‘-After Party an einem der aufregendsten Schauplätze Berlins statt. Führende Unternehmen wie BMW Group, Mercedes Benz, Google, Adobe, TÜV Rheinland Service und Vodafone Group werden vor Ort sein.

(ots)

CyberDefense – Made in Germany: G DATA ab sofort mit neuem Namen

Das deutsche IT-Security-Unternehmen heißt jetzt G DATA CyberDefense AG und unterstreicht damit seine strategische Ausrichtung.

G DATA CyberDefense AG statt G DATA Software AG: 34 Jahre nach der Gründung der „G DATA Software“ tritt das deutsche Technologieunternehmen ab sofort als „G DATA CyberDefense AG“ auf. Mit diesem Schritt betont das deutsche IT-Sicherheitsunternehmen seinen ganzheitlichen Ansatz, um Unternehmen effektiv vor Cybergefahren zu schützen.

Die Digitalisierung hat heute alle Lebensbereiche durchdrungen. Damit einhergehend wächst die Komplexität und damit auch die Angreifbarkeit dieser Systeme. Unternehmen und Gesellschaft haben sich in eine starke Abhängigkeit von Computern und Netzwerken begeben. Dadurch werden Cyberangriffe immer gefährlicher. Für Unternehmen können Hackerangriffe existenzgefährdend sein.

Mit Software allein ist es nicht mehr getan

„Die Komplexität der digitalen Welt erfordert neue Strategien, um wirksam vor Cyberangriffen zu schützen. Software bleibt dabei ein wichtiger Baustein, um Attacken zu erkennen und abzuwehren. Unternehmen müssen jedoch lernen, IT-Sicherheit als Prozess zu verstehen“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand von G DATA. Ein umfassendes Schutzkonzept ist heute mehr, als nur eine Endpoint Protection-Software zu installieren. G DATA unterstützt Unternehmen in diesem Prozess, um verteidigungsfähig zu werden und Bedrohungen effektiv abzuwehren.

Erfahrung aus Pentesting, Incident Response, Malwareanalyse und Security Assessments

Bereits mit der Gründung der G DATA Advanced Analytics GmbH im Jahr 2015 hat G DATA damit begonnen, verstärkt Dienstleistungen für Unternehmenskunden anzubieten. Innerhalb kurzer Zeit hat sich diese durch ihre Expertise in den Bereichen Incident Response, Malwareanalyse und Security-Consulting einen Namen gemacht. Die G DATA Advanced Analytics war auch an der Aufdeckung der Sicherheitslücken Meltdown und Spectre in modernen Prozessoren beteiligt.

Mit der Neuausrichtung schließt G DATA jetzt die Lücke zwischen komplexen Dienstleistungen der Advanced Analytics und channelfähigen Produkten für kleine und mittlere Unternehmen. So bieten die G DATA Cyber Defense Status Checks praktikable Wege, mit denen sich kleine und mittelgroße Unternehmen auf die Anforderungen eines Penetrationstests vorbereiten können.

Computer rechnen mit allem, nur nicht mit ihrem Anwender

Die zunehmende Erkenntnis, dass die größte Schwachstelle vor dem Computer sitzt, verschafft dem Thema Security Awareness Training mittels eLearning wachsende Bedeutung. Aktive Einbindung von Mitarbeitern wird essentieller Bestandteil der IT-Strategie, denn die Schulung von Mitarbeitern verbessert die Sicherheit von Unternehmen signifikant. Je nach Größe der Unternehmen werden Security Awareness Trainings auch zunehmend relevant für Compliance-Anforderungen nach DSGVO und ISO/IEC 27001.

Anti-Virus-Erfinder und IT-Urgestein Andreas Lüning: „Mehr als 30 Jahre nach dem ersten AntiVirus hat sich G DATA zu einem der Top-Player der Cybersecurity-Welt entwickelt. Die G DATA CyberDefense AG schützt die Digitalisierungsdividende von Unternehmen durch ein ganzheitliches Security-Portfolio.“

Mitgründer Kai Figge freut sich: „Nach 34 Jahren als ´G DATA Software` führen wir unser Unternehmen als ´G DATA CyberDefense AG`in eine neue Ära.“

G DATA beschäftigt weltweit mehr als 500 Mitarbeiter, darunter rund 200 Spezialisten im Bereich Forschung und Entwicklung. Die gesamte Forschung und Entwicklung findet am Heimatstandort des Unternehmens im Ruhrgebiet statt.

Fragen zur Neuorientierung richten Sie bitte an unsere Pressestelle. Vorstand und Geschäftsführung von G DATA stehen für Interviews gerne zur Verfügung.

Bochum (ots)

Konzerne und ihr Kampf um neue Mitarbeiter: Studie zeigt deutliche Lücken im Bereich Bewerber-Informationen

Die deutsche Wirtschaft klagt seit Jahren über fehlende Fachkräfte und sucht Wege, ihre Mitarbeitergewinnung zu optimieren. Im Rahmen einer Studie hat die Online-Marketing-Agentur Bloofusion untersucht, wie gut Konzerne die Karriere-Inhalte ihrer Websites auf zukünftige Mitarbeiter ausgerichtet haben. Analysiert wurden dabei insgesamt 20 Konzerne. Das Ergebnis: Großunternehmen verschenken wichtige Potenziale in der Bewerber-Ansprache.

Doch woran liegt das? Die Sprache und das Interesse der Suchenden werden von Konzernen nicht immer optimal erkannt und daher schlecht bedient. Eine Auswertung der häufigsten Google-Suchanfragen von Bewerbern ergab Folgendes: Die größten Defizite finden sich bei den Themen Gehalt, Ansprechpartner, Informationen für Quereinsteiger sowie Informationen zu Vorstellungsgesprächen. Keiner der untersuchten Konzerne bot zufriedenstellende Informationen zu Mitarbeiter-Gehältern und nur fünf Prozent konnten auf eine optimierte Seite zum Thema Quereinstieg verweisen.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Websites von Großunternehmen zum Thema „Werkstudent“ weitaus schlechter aufgestellt sind als zu den Bereichen „Praktikum“ und „Ausbildung“. Offenbar gehören Werkstudenten in Zeiten des Fachkräftemangels noch nicht zu einer relevanten Zielgruppe.

Es besteht also Handlungsbedarf. Das bestätigt Markus Hövener, Head of SEO bei Bloofusion: „Das ist vor allem vor dem Hintergrund relevant, dass für diese Studie nur Suchanfragen berücksichtigt wurden, die schon Interesse am jeweiligen Konzern zeigten. Wenn ein Unternehmen also selbst den Interessierten nicht immer die gewünschten Inhalte anbietet, wird es sicherlich auch Probleme haben, Arbeitsuchende optimal anzusprechen, die den jeweiligen Konzern noch nicht auf der ‚Shortlist‘ haben“.

Verbesserungspotenziale bietet hier natürlich die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Konzerne können durch Auswertung der Suchanfragen mehr über potenzielle Mitarbeiter erfahren und zukünftig ihre Inhalte besser auf diese ausrichten.

Die Studie „Welche HR-Themen potenzielle Mitarbeiter interessieren – und welche Lücken Konzerne schließen müssen“ kann kostenlos unter http://ots.de/Eij3gJ heruntergeladen werden.

(ots)

Branchen-Award BESTSELLER 2019 für erfolgreiche Produktneuheit „I like Prosciutto“

Als „die erfolgreichste abverkaufsstärkste Produktneuheit in der Kategorie Tiefkühlpizza“ wurde die Pizza „I like Prosciutto“ von Gustavo Gusto ausgezeichnet. Der Preis wurde am Sonntag (6. Oktober 2019) auf der Lebensmittelmesse ANUGA in Köln von dem Fachmagazin RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel an Gustavo Gusto verliehen. Bei der ausgezeichneten Pizza handelt es sich um die erste Tiefkühlpizza mit schwarzem Teig. An der Entstehung der Pizza hat auch der bekannte YouTuber und Pizza-Fan Luca mitgewirkt. Das außergewöhnliche Aussehen erhielt die Pizza durch die Zugabe von natürlicher Pflanzenkohle.

Den Preis nahm Christoph Schramm, Geschäftsführer von Franco Fresco (Geretsried) entgegen. Das Unternehmen stellt Premium-Tiefkühlpizzen unter der Marke Gustavo Gusto her. „Wir alle freuen uns riesig über diese Auszeichnung und sind stolz darauf. Dies ist mehr als nur eine Bestätigung für unsere Arbeit und unser Engagement. Es zeigt, dass unsere Tiefkühlpizzen den Geschmack und die Wünsche der Menschen in Deutschland und Österreich treffen“, freut sich Christoph Schramm über die Auszeichnung. „Aber wir sind auch dankbar für unsere Partner im Lebensmittelhandel, die uns bei der Verwirklichung unserer Ideen und Visionen vertrauen und unterstützen“, so Schramm weiter. „Durch unsere Erfolge, in der hart umkämpften Branche, werden wir ermutigt noch kreativer, noch besser zu werden. Das gelingt aber nur durch ein hervorragendes und eingespieltes Team. Deshalb möchte ich mich auch ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken. Ihr macht einen ausgezeichneten Job.“

Unter der Marke Gustavo Gusto werden derzeit sechs verschiedene Sorten von Premium-Tiefkühlpizzen angeboten. Ganz neu ist eine Apfel-Zimt-Tiefkühlpizza, die in Kooperation mit der SAT.1-Kochshow „The Taste“ bis Ende Dezember in das Sortiment aufgenommen wurde und seit wenigen Tagen im Handel ist. Bei den weiteren Sorten handelt es sich um die Pizzen: Margherita, Prosciutto e Funghi, Salame, Tonno e Cipolla und Spinaci e Ricotta.

Mit einem Durchmesser von rund 30 cm entspricht die Gustavo-Gusto-Tiefkühlpizza der Größe einer echten Restaurantpizza. Die Tomatensauce wird täglich frisch vor Ort und nach eigener Rezeptur hergestellt. Jeder einzelne Pizzateig wird schonend von Hand ausgebreitet und mit feinem laktosefreiem Mozzarella bzw. Ricotta oder Mascarpone sowie nur mit hochwertigen – soweit möglich – regionalen Zutaten belegt. Der Teig hat eine extra lange natürliche Reifezeit und wird auf Schamottestein bei über 400 Grad knusprig vorgebacken. Es werden keine künstlichen Backtriebmittel, keine künstlichen Aromen und keine Geschmacksverstärker verwendet.

Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit. So kommt beispielsweise nur handgeangelter Thunfisch auf die Pizza Tonno e Cipolla. Franco Fresco ist zudem seit Mai 2019 zertifiziert und trägt als einziger Tiefkühlpizzahersteller in Deutschland die Siegel „Klimaneutrales Unternehmen“ und „Klimaneutrales Produkt“. Das Unternehmen wurde vor kurzem auch mit dem Wirtschaftspreis 2019 vom Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für herausragende unternehmerische Aktivitäten ausgezeichnet.

(ots)

Martin Daut wird neuer CEO der quirion AG

Die quirion AG, eine 100-prozentige Tochter der Quirin Privatbank AG, hat Martin Daut für die neu geschaffene Position des Chief Executive Officer (CEO) gewonnen. Daut (58) hat diese Rolle zum 1. Juli 2019 und damit auch Aufgaben von Gründer Karl Matthäus Schmidt, dem Vorstandsvorsitzenden der Quirin Privatbank AG, übernommen. Schmidt wechselt in den Aufsichtsratsvorsitz der quirion AG.

„Das enorme Wachstum macht es notwendig, einen eigenen CEO für quirion zu bestellen, der die Geschäfts-, Kunden- und technologische Entwicklung vorantreibt“, sagt Karl Matthäus Schmidt. Mittlerweile verwaltet quirion knapp 300 Millionen Euro mit mehr als 11.000 Kunden. „Ich freue mich, dass wir mit Martin Daut den perfekten Kandidaten gefunden haben. Ich bin sicher, dass wir mit ihm unserem Ziel näher kommen, quirion zum führenden Robo-Advisor in Deutschland zu machen“, betont Schmidt.

Langjährige Berufserfahrung in der Technologie- und der Finanzbranche

Die Expertise von Martin Daut resultiert aus einer langjährigen, kundenzentrierten Berufserfahrung in Unternehmen der Technologie- und Finanzbranche. Daut war unter anderem für Digital Equipment, Sellbytel/BBDO und Cortal Consors tätig und zudem für eigene Beratungs- und Umsetzungsprojekte in der Finanzindustrie verantwortlich. Sein Kernwissen über faire Finanzprodukte, datengetriebene Unternehmensführung, modernes Kundenmanagement und Technologie als Business-Enabler sind ebenso Eckpunkte der quirion-Strategie.

„Ich freue mich, mit dem quirion-Team und Karl Matthäus Schmidt Deutschland zu einem besseren Ort für Anleger zu machen. Für dieses Konzept stehe ich ein“, so Daut, und fügt hinzu: „Ich bin sicher, dass es uns gemeinsam gelingen wird, die Kundenzahlen und das verwaltete Vermögen deutlich zu steigern. Es steht außer Frage, dass der Bedarf in allen Kundengenerationen gegeben ist. Dieser dürfte aufgrund des weiterhin bestehenden Niedrigzinsumfelds wachsen. Sparer, die für das Alter nachhaltig vorsorgen wollen, kommen in den nächsten Jahren an den Kapitalmärkten nicht vorbei.“ Eine günstige, internet- und mobilebasierte Vermögensverwaltung auf ETF-Basis ist hierfür eine bequeme Möglichkeit. „quirion wird weiter in Technologie, neue Kundenprodukte und Marktzugänge investieren, um für unsere Kunden noch attraktiver zu werden“, so Daut.

Daut und Schmidt haben bereits erfolgreich zusammengearbeitet

Der gebürtige Bayer blickt bereits auf eine gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schmidt zurück: Daut war langjähriger CEO des 1994 von Schmidt gegründeten Online-Brokers Consors (heute Consorsbank). „Ich habe schon damals den Pioniergeist und die Leidenschaft bei Consors geschätzt. Das Gleiche erlebe ich nun bei quirion. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass sich die beruflichen Wege von Karl Matthäus Schmidt und mir erneut gekreuzt haben. So, wie wir damals den Aktienhandel demokratisiert haben, werden wir nun die Vermögensverwaltung demokratisieren“, sagt Daut.

(ots)

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  • Martin Daut wird neuer CEO der quirion AG: obs/quirion - eine Tocher der Quirin Privatbank AG/SVEN SERKIS

REWE Group begrüßt zusätzliche Orientierungsmöglichkeit für gesunde Ernährung

Zu den heute vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgestellten Ergebnissen der Verbraucherbefragung erklärt Dr. Daniela Büchel, Bereichsvorstand Handel Deutschland der REWE Group:

„Die Befragung zeigt, dass sich die Verbraucher in Deutschland mit Blick auf die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln eine zusätzliche Orientierungshilfe wünschen. Für uns als REWE Group ist es erklärtes Ziel, unsere Kunden bei einer gesunden Ernährung zu unterstützen. Hier kann der Nutri-Score einen Beitrag leisten. Die REWE Group ist bereit, bei der Nährwertkennzeichnung mit ihren Eigenmarken eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Wie das konkret aussehen kann, ist selbstverständlich erst zu entscheiden, wenn das entsprechende Regelwerk zur Einführung des Nutri-Scores durch das BMEL vorgelegt wird.

Für die Kunden kann die zusätzliche Kennzeichnung aber nur dann einen wirklichen Mehrwert bieten, wenn alle Produkte im Sortiment mit dem Nutri-Score gekennzeichnet sind. Insofern ist es wichtig, dass sich die gesamte Branche – Händler wie Lebensmittelindustrie – engagiert. Der Nutri-Score muss im Sinne der Transparenz sowohl für Eigenmarken als auch für Produkte der Markenartikelindustrie vorzufinden sein.

Zudem bedarf es einer breiten medialen Kampagne, die sämtliche Möglichkeiten der digitalen Informationstechnologien und neue Kommunikationskanäle berücksichtigt, um über die neue und erweiterte Kennzeichnung aufzuklären. Denn nur im Zusammenspiel mit den ausführlichen und bekannten Nährwerttabellen auf der Rückseite der Verpackungen wird sich der gewünschte Effekt einstellen.“

Bereits im Juni 2017 stellte die REWE Group eine Strategie zur Zucker- und Salzreduktion vor. Mittlerweile wurden mehrere Hundert Rezepturen von Eigenmarken-Produkten bearbeitet und dabei im Durchschnitt eine prozentuale Zuckersenkung im zweistelligen Prozent-Bereich erzielt. Ziel ist es, die Eigenmarken-Rezepturen langfristig zu verändern, möglichst ohne dabei die Sensorik der Produkte zu verändern. Je nach Warengruppe ist der Weg zu diesem Ziel unterschiedlich. Änderungen im Herstellungsprozess durch neue Technologie sind genauso möglich, wie Änderungen der Rezepturen zum Beispiel in der Auswahl der Gewürze oder Fruchtkomponenten. Das Salz- und Zucker-Reduktionsprogramm der REWE Group ist auf Langfristigkeit angelegt, denn „gelernte“ Geschmackserwartungen lassen sich nur über einen längeren Zeitraum ändern. Ein großes Hemmnis sieht die REWE Group in der Health Claim-Verordnung, die es erst ab einer Reduktion von 25 Prozent bei Salz und sogar 30 Prozent bei Zucker erlaubt, deutlich am Produkt darauf aufmerksam machen. Hier besteht nach Auffassung des Unternehmens unverändert Handlungsbedarf.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 61 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 360.000 Beschäftigten in 22 europäischen Ländern präsent.

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER sowie BILLA, MERKUR und ADEG, der Discounter PENNY, die BIPA Drogeriemärkte sowie die Baumärkte von toom. Hinzu kommen Convenience-Märkte (REWE To Go) und die E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice sowie Zooroyal, Weinfreunde und Kölner Weinkeller. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik Group die Veranstalter ITS, Jahn Reisen, Dertour, Meiers Weltreisen, ADAC Reisen, Kuoni, Helvetic Tours, Apollo und Exim Tours und über 2.400 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART und Kooperationspartner), die Hotelmarken lti, Club Calimera, Cooee, PrimaSol und Playitas Resort und der Direktveranstalter clevertours.com

Köln (ots)

Tiefkühlwirtschaft begrüßt das Ergebnis der Verbraucherforschung pro Nutri-Score

Das Deutsche Tiefkühlinstitut e. V. (dti) begrüßt das Ergebnis der Verbraucherforschung zum erweiterten, vereinfachten Nährwertkennzeichen, das Bundesministerin Julia Klöckner heute der Presse vorgestellt hat. In der wissenschaftlich fundierten Untersuchung wurden den Verbrauchern vier unterschiedliche Modelle vorgelegt, die die bestehende Nährwertkennzeichnungstabelle ergänzen sollen. Die Befragten bevorzugen eindeutig und mit klarem Abstand den „Nutri-Score“ als Modell, das ihnen die Auswahl von Lebensmitteln erleichtern würde. Damit bestätigen sich auch in Deutschland die Studienergebnisse pro Nutri-Score.

Das dti sieht in diesem klaren Verbrauchervotum eine Chance für mehr Transparenz und aufgeklärte Verbraucherentscheidungen. Bereits vor Beginn der Studie hatte Ministerin Klöckner erklärt, dass das Ergebnis für ihre politische Entscheidung maßgeblich sei. Sie hat nun einen klaren Handlungsauftrag, den Nutri-Score für Deutschland in der EU zu notifizieren, damit die Unternehmen auf einer verlässlichen Rechtsgrundlage das Label freiwillig auf ihre Verpackungen aufbringen können.

Der Nutri-Score ist bereits in Frankreich und Belgien im Einsatz und weitere EU-Mitgliedstaaten und die Schweiz wollen ihn einführen. Für die dti-Mitglieder schafft das heutige Ergebnis die Grundlage, um den nachdrücklich geäußerten Wunsch der Tiefkühlwirtschaft umzusetzen, eine Kennzeichnungslösung mit Einsetzbarkeit in der gesamten EU zu erreichen. Das Votum der deutschen Verbraucher bietet die Chance, den Nutri-Score als gemeinsamen europäischen Lösungsansatz zu etablieren. Das dti begrüßt daher das weitere Vorgehen der Bundesregierung, sich dafür in Brüssel einzusetzen.

Berlin (ots)

Erlebnistag mit Erfolgsgeschichte: 20 Jahre „Tag des traditionellen Handwerks“

Ein Erlebnistag mit Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren öffnen alljährlich am dritten Sonntag im Oktober Handwerker sowie Einrichtungen und Manufakturen ihre Türen, um exklusive Einblicke hinter die Kulissen zu geben und Besucher in die Welt des Handwerks mitzunehmen. Dabei ist Vielfalt angesagt, denn es werden Gewerke jeglicher Art vorgestellt und präsentiert.

Gespickt mit Rahmenprogrammen, wie Bastel- und Mitmachangebote, Musik, Kulinarik oder Führungen ist dieser Tag innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zu einem herbstlichen Ausflugtipp geworden, den sich keiner entgehen lassen sollte.

Willkommen zum „Tag des traditionellen Handwerks“ am 20. Oktober 2019. Im Jubiläumsjahr öffnen 126 teilnehmende Betriebe im gesamten Erzgebirge ihre Türen, davon sind 31 schon am Samstag geöffnet (vor allem im Raum Seiffen & Olbernhau).

Natürlich sind auch die Hersteller der echt erzgebirgischen Holzkunst mit von der Partie. So zum Beispiel die renommierte Manufaktur „Wendt & Kühn“, deren Elfpunkte-Engel und Blumenkinder-Figuren weltweit begehrte Sammlerobjekte sind. Umso erstaunlicher ist es, den Weg vom geschliffenen Brett hin zu einer kunstvoll bemalten Figur zu bestaunen. Einblicke in die Wendt & Kühn- Welten gibt es am Firmenstandort in Grünhainichen sowie in der Figurenwelt Seiffen. Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich selbst an der Werkbank auszuprobieren: Sei es, das glühende Eisen mit dem Schmiedehammer zu bearbeiten, eine Glaskugel zu blasen, behutsam das Eisen beim Drechseln zu führen, einen typisch erzgebirgischen Spanbaum zu stechen oder den Teig für die Räucherkerzen selbst zu kneten und zu formen. Unnachahmlich ist dabei die Atmosphäre in den Werkstätten – hier wird geplaudert, gestaunt und gefachsimpelt.

Auch seltenes Handwerk kann bestaunt werden, wie zum Beispiel Seilern, Schindeln ziehen, das Destillieren edler Tropfen, Knopfherstellung, Buchbinden, Papierschöpfen, das Herstellen von Uhren- und Schmuck, Heuweben oder die Fertigung von Lederhandschuhen/ Bürsten oder Rasierpinsel, um nur Einiges zu nennen.

Erinnerungen an blumige Sommerwiesen verewigen zwei Künstlerinnen bei der Herstellung von Blütenbildern, zu sehen im Stuhlbaumuseum Rabenau sowie im AmbrossGut Schönbrunn.

Die Fähigkeit, aus Fäden kleine Kunstwerke zu zaubern, ist heute eine faszinierende Nische im Handwerk, in der sich die Erzgebirger wohlfühlen und in der sie große Erfahrung haben. Die Fertigung dieser textilen Kostbarkeiten kann ebenfalls zum Tag des Handwerks beim Klöppeln, Posamentieren, Spinnen, Filzen und Weben bestaunt und ausprobiert werden.

Ebenso beteiligen sich Bäckerbetriebe am Aktionstag und es weht mancherorts bereits ein Stollenduft um die Nase. Wer schon immer wissen wollte, wie die Ringe in den Baumkuchen kommen, sollte die Bäckerei Weißbach in Schwarzenberg besuchen.

Kurzum: Kaum ein Handwerk bleibt hier unentdeckt!

Alle Angebote, teilnehmenden Betriebe werden im aktuellen Teilnehmerheft vorgestellt, welches kostenfrei beim Tourismusverband Erzgebirge e.V. unter 03733/1880088 erhältlich ist. Auch auf der Internetseite www.erzgebirge-tourismus.de sind die teilnehmenden Betriebe zu finden.

Hintergrundinformationen zum Tag des traditonellen Handwerks:

„Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge“ ist ein in Deutschland einmaliges Angebot. Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. führt ihn seit 2000 jedes Jahr am dritten Sonntag im Oktober durch. Auch in diesem Jahr öffnen wieder zahlreiche Werkstätten, Vereine und Unternehmen ihre Türen und gewähren einen Blick hinter die Kulissen, insgesamt haben sich 126 Teilnehmer angemeldet, davon sind 31 Unternehmen am Samstag und Sonntag geöffnet.

Vielerorts lädt ein besonderes Rahmenprogramm aus Vorträgen, Ausstellungen, musikalischer Unterhaltung und künstlerischen Darbietungen zum Verweilen ein. Kulinarische Angebote sorgen für das leibliche Wohl. Fast alle Einrichtungen bieten obendrein ein besonderes Kinderprogramm. Der Tag des traditionellen Handwerks ist zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungsplanung im Erzgebirge geworden und begeistert weit über die Region hinaus.

(ots)