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ALDI SÜD baut flächendeckendes Netz von Elektrotankstellen

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Mit ALDI SÜD der Sonne entgegen: Der Discounter baut sein Netz von Elektroladestationen signifikant aus und will damit vor allem das Fahren längerer Strecken ermöglichen. Am heutigen Mittwoch, 8. August 2018, wurde die erste von 28 geplanten 50-kW-Schnellladesäulen an der ALDI SÜD Filiale in Seeheim-Jugenheim in Betrieb genommen. „Elektromobilität ist alltagstauglich und bietet viele Vorteile. Ich bin überzeugt, dass mehr Fahrer umsteigen würden, wenn es ein dichteres Ladenetz gäbe. Die Initiative von ALDI SÜD bringt uns ein Stück weiter auf unserem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem“, so Mathias Samson, Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, im Rahmen der Eröffnung.

Das Besondere an dem Ausbau der ALDI SÜD Ladeinfrastruktur: Die Filialen mit den neuen Elektrotankstellen liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 und sind in maximal fünf Minuten Fahrzeit von einer Abfahrt aus zu erreichen. Der Abstand zwischen den ALDI SÜD Filialen mit Ladesäulen beträgt maximal 160 Kilometer. „Mit den neuen Ladesäulen statten wir die Hauptverkehrsrouten durch West- und Süddeutschland flächendeckend mit Elektrotankstellen aus“, sagt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. „So lässt es sich auch mit dem Elektroauto gut reisen.“

Schnellladestationen mit 50 kW Leistung

Die neuen Ladesäulen haben eine Leistung von 50 kW und können von allen gängigen Elektroauto-Modellen genutzt werden. Je nach Fahrzeugtyp ist damit eine Reichweitenverlängerung von bis zu 200 Kilometern in gut 30 Minuten zu erreichen. „Bisher haben wir uns auf die Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Jetzt ermöglichen wir unseren Kunden auch, ihre Urlaubsfahrten, mit uns zu planen“, so Florian Kempf.

Technologiepartner für die Schnellladesäulen ist innogy. „Mit dem Engagement von ALDI SÜD wird die Langstrecke für Elektroautos noch komfortabler“, sagt Lothar Stanka, Vertriebsleiter Elektromobilität bei innogy. „Ladeinfrastruktur bei Unternehmen, insbesondere im Handel, spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Elektromobilität.“

An mehr als 80 Filialen kostenfrei aufladen

Der Discounter wird somit Ende 2018 mehr als 80 Ladesäulen für Elektroautos anbieten. Derzeit verfügen 53 ALDI SÜD Filialen über eine Elektrotankstelle. Noch im Sommer dieses Jahres wird der Großteil der 28 neuen ALDI SÜD Ladestationen in Betrieb genommen. Kunden können den Grünstrom kostenlos und ohne Registrierung während der Filialöffnungszeiten tanken. Der Strom dafür wird während der Sonnenstunden von einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Filiale produziert.

ALDI SÜD setzt auf Nachhaltigkeit

Die Elektroladesäulen sind wichtige Bestandteile des umfangreichen Nachhaltigkeits-Engagements von ALDI SÜD. Die Unternehmensgruppe arbeitet seit vielen Jahren daran, seinen Geschäftsbetrieb nachhaltig und klimaschonend zu gestalten und handelt seit 2017 klimaneutral. Der Discounter investiert konsequent in moderne Technologien und Effizienzmaßnahmen. So produziert ALDI SÜD mittlerweile auf 1300 seiner 1890 Filialen klimaschonenden Strom mit eigenen Fotovoltaikanlagen. Bis Ende 2018 werden 60 weitere ALDI SÜD Filialen mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Für den Strombedarf, den ALDI SÜD nicht selbst decken kann, setzt die Unternehmensgruppe ausschließlich auf zertifizierten Grünstrom. Die Emissionen, die sich im täglichen Handeln nicht vermeiden lassen, gleicht ALDI SÜD durch zertifizierte Kompensationsprojekte aus.

Eine Übersicht über die Elektrotankstellen von ALDI SÜD finden Sie unter: www.aldi-sued.de/sonnetanken

Original-Content von: Unternehmensgruppe ALDI SÜD, übermittelt durch news aktuell

So vermitteln Sie Azubis Werte und Umgangsformen

Liebe Ausbilder und Personaler,

sicherlich ist es nicht immer leicht, die richtigen neuen Mitarbeiter zu finden. Werte, sowie gesellschaftliche und geschäftliche Tugenden werden oft nicht mehr gelernt. Einigen Azubis fehlt an teilweise auch an richtigen Vorbildern aus dem privaten Umfeld.

Die Generationsunterschiede machen sich immer mehr bemerkbar. Viele junge Menschen sind auch eher Sinnsucher, die viele Dinge genau hinterfragen. Nutzen Sie die Chancen und Möglichkeiten, die sich daraus als Vorteil für das Wachstum im Team und im Unternehmen ergeben.

Frage:Kennen Sie selbst die wichtigsten Spielregeln der Business Knigge, um diese wertschätzend und verantwortungsvoll zu vermitteln?

„Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich seinen Gebräuchen unterwerfen, weil sie stärker sind als er.“ (Adolph Freiherr von Knigge)

Doch wie können Sie Ihren neuen Mitarbeitern die gängigen „Spiel-Regeln“ im Unternehmen vermitteln, damit diese auch ankommen und umgesetzt werden?

Tipp Nr. 1″Bleiben Sie sachlich und konkret“

Bleiben Sie immer bei einer direkten Sache und sprechen Sie mit Ihrem Azubi auf Augenhöhe. Erklären Sie ihm, welche Regeln es im Business gibt und fragen Sie ihn auch, welche Regeln er im privaten Bereich dazu bereits kennt und umsetzt.

Zeigen Sie ernsthaftes Interesse und diskutieren Sie gemeinsam Werte, Tugenden und Leitbilder aus dem Unternehmensalltag.

Sie werden erstaunt sein, denn oftmals entstehen fantastische Lösungen unter einem neuen generationsübergreifenden Blickwickel für das Team.

Tipp Nr. 2 „Nutzen Sie das Sandwich-Prinzip beim Feedback geben“

Stilsicher Feedback geben will gelernt sein. Viele Menschen tun sich mit dem Feedback geben schwer. Das liegt oft daran, dass Sie selbst schlechte Erfahrungen im Feedback nehmen gemacht haben.

Ein regelmäßiges Feedback Ihren Azubis gegenüber, hilft den jungen Menschen enorm, sich persönlich weiter zu entwickeln und sich aktiv im Unternehmensgeschehen einzubringen.

Nehmen Sie dafür unbedingt Zeit. Feedback geben zwischen Tür und Angel bringt keinen Nutzen. Vereinbaren Sie Feedback-Gespräche am besten als Ritual an einem bestimmten Wochentag und zur gleichen Uhrzeit.

Doch wie können Sie das Sandwich-Prinzip am besten umsetzen?

  • Beginnen Sie mit einem ehrlichen und wertschätzenden Lob, was Ihr Azubi wirklich gut gemacht hat.
  • Sprechen Sie danach mögliche Probleme sachlich und zeitnah an. Erklären Sie Ihr Gegenüber, warum sein Verhalten oder seine Arbeitseinstellung nicht angemessen ist. Lassen Sie ihn dabei auch seine Meinung, seine Ideen und Vorschläge einbringen.
  • Bieten Sie ihm danach eine gemeinsame Lösung an, z.B. wer ihn weiterhin unterstützen kann, bis alles optimal verläuft.

Tipp Nr. 3 „Interessieren Sie sich für die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Azubis“

Keiner möchte belehrt werden, das nervt und wir hören dann erst recht nicht richtig zu. Einige Verhaltensweisen sind oft Trotzreaktionen auf Dinge, die nicht optimal im Hinblick auf den Ausbildungsalltag verlaufen und die sie aus dem HR teilweise nicht sehen oder mitbekommen können. In meiner Lehre als Kauffrau wurde ich das erste Jahr nur ausgenutzt und habe eher die Arbeiten eines Handelsfachpackers erledigt. Meinem Chef hat das nicht interessiert, meine Kollegen waren wahrscheinlich froh, eine „billige“ Arbeitskraft in der Abteilung zu haben und die Dame aus der Personalabteilung hatte andere Sorgen. Erst nachdem ich mutig den Mund aufgemacht habe und auf die Missstände hingewiesen habe, hat sich einiges geändert. Azubis lassen sich deshalb auch teilweise krank schreiben, weil sie nicht „gehört werden“ oder sich unter- oder überfordert fühlen.

Fragen Sie Ihre Azubis auch regelmäßig nach den Fortschritten in der Ausbildung, ob alles zu seiner Zufriedenheit verläuft und interessieren Sie sich für seine Wünsche und Bedürfnissen. So gewinnen Sie von Anfang an einen zufriedenen Mitarbeiter und beugen einem möglichen Fachkräftemangel vor.

Tipp Nr. 4 „Bleiben Sie geduldig“

Geduld ist eine wichtige Stärke, die Sie benötigen, um junge Menschen auszubilden oder allgemein Menschen zu führen.

Geduld kann man auch lernen. Davon kann ich selbst ein Lied singen. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Talente und Fähigkeiten, um gewisse Dinge nach unseren Vorstellungen zu erledigen. Jeder Mensch ist jedoch in seiner Persönlichkeit einzigartig. Es gibt auch für jeden Mitarbeiter den richtigen Platz im Unternehmen, wenn er richtig geführt und beachtet wird.

Selbst wenn Sie Dinge x-Mal erklären müssen, bleiben Sie sachlich und berücksichtigen Sie bitte die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen ihrer neuen Mitarbeiter. Einige Menschen sind eher harmonisch, passen sich an und sagen dann vielleicht nichts, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Andere fragen vielleicht zuviel nach, wollen mehr wissen und „nerven“ Sie damit. Und die dritte Gruppe will alles sofort wissen und schnell umsetzen. Bleiben Sie geduldig und berücksichtigen Sie den unterschiedlichen Persönlichkeitstypus ihrer Azubis. Gerade in Gruppen-Meetings ist es wichtig, das zu erkennen, damit alle Teilnehmer am Ende auch wirklich das gleiche Ergebnis vorliegen haben.

Tipp Nr. 5 „Achten Sie darauf, dass alle im Team die „Spiel-Regeln“ des Unternehmens vorleben und umsetzen“

Schon Albert Schweizer sagte: „Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, es ist die einzige Möglichkeit, andere zu beeinflussen.“

Achten Sie darauf, dass Werte, Normen, Leitsätze und Regeln von allen im Team vorgelebt, gelebt und umgesetzt werden. Wie soll ihr Azubis sonst lernen, was richtig und was falsch ist?

Mein Tipp:Überprüfen Sie regelmäßig die allgemeinen Verhaltensstandards im Team. Mir ist z.B. bei einer Schulung im gewerblichen Bereich zu Ohren gekommen, dass Mitarbeiter im Lager Leiharbeiter vor den Augen der Azubis als „Kettenhunde“ beschimpfen. Die Dame aus dem HR war sehr dankbar für meinen Hinweis nach der Schulung. Bleiben Sie sensibel und erweitern Sie aus der Vogelperspektive regelmäßig Ihren Horizont. Investieren Sie lieber frühzeitig in eine Schulung für soziale Kompetenz im Hinblick auf ein funktionierendes und sich gegenseitig respektierendes Team. Gerne unterstütze ich Sie dabei.

Wie wäre es, wenn Sie Ihre Azubis von Anfang mit einem maßgeschneiderten Azubi-Knigge-Workshop mit einem Profi unterstützen? Mehr zu den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit finden Sie HIER.

 

So integrieren Sie sich als Azubi perfekt ins Team

Liebe Azubis,

die Schule ist vorbei und bald steht ein neuer Lebensabschnitt vor der Tür. Ich erinnere mich selbst noch zu gut an meinen Berufseinstieg als Kauffrau vor 20 Jahren. Der Einstieg war nett, aber ich hätte mir damals trotz meines guten Selbstbewusstsein, wo ich mich durchgesetzt habe, nicht ausgenutzt zu werden, einen Mentor an meiner Seite gewünscht.

Heute unterstütze ich Azubis dabei, mit sich Werten und Umgangsformen im Business-Alltag auseinander zu setzen und von Anfang an ein wertgeschätzter Mitarbeiter im Team zu sein.

„Nur wer die Spielregeln kennt, kann auch gewinnen.“ (Internationales Business-Gesetz)

Nutzen Sie meine 5-Punkte-Checkliste für Ihren perfekten und erfolgreichen Start ins Berufsleben. So können Sie von Anfang an punkten, machen sich beliebt und integrieren sich durch einen guten 1. Eindruck perfekt ins Team.

Tipp Nr. 1 „Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige.“

Den Arbeitsvertrag haben Sie in der Tasche, doch haben Sie beim Vorstellungsgespräch genau nachkalkuliert, wie lange Sie von der Wohnung bis zu Ihrer Arbeitsstätte brauchen? Zugfahrpläne ändern sich auch und es gibt auch Baustellen. Nehmen Sie sich die Zeit und überprüfen Sie 1-2 Wochen vor Ausbildungsbeginn noch einmal genau, wie viel Zeit Sie zu Ihrer neuen Arbeitsstätte brauchen. Fahren Sie die Strecke bei angemessener Entfernung noch einmal ab. Der 1. Eindruck zählt und es ist einfach peinlich, wenn Sie am 1. Arbeitstag gleich unpünktlich sind.

Planen Sie für die Anreise am 1. Tag lieber einen Zug früher ein. So wissen Sie genau, wie viel Zeit von der Bahn oder Bushaltestelle auch als Fußweg bis zu Ihrer Ausbildungsstätte oder Abteilung benötigen. Die verbleibende Wartezeit vor Ort können Sie wunderbar für einen kleinen Spaziergang nutzen. So bauen Sie automatisch Ihre innere Anspannung ab und können sich entspannt Ihren neuen Kollegen präsentieren.

Wichtiger Hinweis für den 1. Tag:Melden Sie sich 10-15 Minuten vor Arbeitsbeginn beim Personalreferat oder bei der Sekretärin an. Dort warten Sie geduldig, bis Ihnen jemand zur Begrüßung und Einweisung zugeteilt wird. Kommen Sie nicht schon 30 Minuten früher, das kann Ihr Gegenüber in Anspannung bringen, weil die Person oft noch mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Tipp Nr. 2 „So punkten Sie beim Begrüßen und punkten mit der Selbstvorstellung.“

Leider grüßen Sie viele Menschen andere Menschen nicht mehr. Die Anonymität mit Kopfhörern durch die Gegend zu laufen ist scheinbar cooler. Wenn Sie so in der Firma oder vor der Firma auftauchen, können Sie schnell komisch angeschaut werden. Im Berufsleben wird eine andere Sprache gesprochen wie in der Schule.

Mein Tipp: Grüßen Sie von sich aus Ihre neue Kollegen, die Sie im Firmengelände treffen. Selbst wenn der Gruß nicht unbedingt erwidert wird, so zeigen Sie Sie, dass Ihnen Stil und Etikette wichtig sind. Begrüßt wird Sie bitte nicht mit „Hallo“ oder „Moin Moin“,  sondern mit einem freundlichen Tagesgruß wie „Guten Tag“.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Grüßen und Begrüßen? Gegrüßt wird aus der Ferne mit einem angemessene Tagesgruß. Beim Begrüßen schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, lächeln Sie, grüßen mit Präsenz in der Körperhaltung und warten ab, bis der anderen Ihnen die Hand anbietet.

Gerade in kleinen Betrieben oder wenn in bestimmten Branchen viel los ist, werden Sie nicht immer dass Glück haben, dass Ihnen am Einführungstag (1. Arbeitstag) ein Mitarbeiter an die Seite gestellt wird, um Sie einzuarbeiten und dem Team vorzustellen.

Oft werden Sie wie das bei mir damals war, nur einem Mitarbeiter in der Abteilung, wo Sie zunächst eingesetzt werden, vorgestellt und dann ins „kalte Wasser geworfen“.  Ergreifen Sie selbstbewusst von sich aus die Initiative und stellen Sie sich selbst korrekt vor. „Mein Name ist Janine Katharina Pötsch. Ich bin die Auszubildende als Kauffrau und für freue ich mich, Sie in der nächster Zeit in Ihrer Abteilung zu unterstützen“.

Mein Tipp: Oftmals werden Sie von den Kollegen ungefragt „geduzt“ – bitte duzen Sie niemals zurück. Haben Sie Schwierigkeiten, sich Namen zu merken? Dann schreiben Sie sich die Namen Ihrer neuen Kollegen in ein kleines Notizbuch. So können Sie sich die Namen besser und schneller einprägen.

Tipp Nr. 3: „Kleidung und das äußere Erscheinungsbild ist nonverbale Kommunikation.“

Kleidung ist immer Kommunikation und Wertschätzung – mir selbst und anderen gegenüber. Kleider machen Leute und jede Branche hat Ihre eigenen – oft ungeschriebenen – Dresscodes.

Mein Tipp: Wenn Sie unsicher sind, was Sie anziehen sollen, schauen Sie sich vor dem 1. Arbeitstag auf der Webseite der Firma um. Dort sehen Sie, wie Mitarbeiter dargestellt werden. Overdressed und underdressed kommt in Ihrer Funktion als Azubi nie gut an.  Achten Sie auf saubere, gepflegte und gebügelte Kleidung, ohne kaputte Knöpfe oder sichtbaren Saum.

Mein Tipp für junge Frauen: Wählen Sie für den 1. Arbeitstag eine Hose, die weder zu weit noch zu eng ist.  Achten Sie auf frisch gewaschene Haare, ein leichtes Tages Make-up sowie ein schlichtes Oberteil ohne großen Ausschnitt und ohne sichtbare Unterwäsche. Weniger ist mehr – das gilt beim Schmuck genauso wie beim Parfüm.

Mein Tipp für junge Herren: Tragen Sie eine schlichte Hose und keine zerschlissene Jeans und saubere Schuhe und einen ordentlichen Gürtel in der Hose. Achten Sie darauf, dass Sie frisch rasiert sind, auch im Nackenbereich.

Tipp Nr. 4: „Das 1×1 des guten Benehmens – so nutzen Sie kleine Gesten der Aufmerksamkeit von Anfang an.“

Als „Neuer“ werden Sie natürlich von allen Seiten aus beobachtet. Mir fällt in der Zusammenarbeit mit jungen Menschen auf, dass diese entweder zu selbstbewusst sind – weil Sie nie Grenzen besetzt bekommen haben oder zu angepasst sind. Beide Extreme sind im Berufsleben nicht gerade von Vorteil. Achten Sie auf ein respektvolles und angemessen freundliches Verhalten Ihren Kollegen und Vorgesetzten gegenüber.

Kleine Gesten sind kleine Geschenke der Freundschaft im Beziehungsaufbau mit Kollegen. Oftmals erzielt ein kleiner Aufwand eine große Wirkung und Sie punkten damit enorm bei Kollegen und Vorgesetzten.

Zu den kleinen Aufmerksamkeiten zählen z.B.: Türen aufhalten, Ordner tragen helfen, Gegenstände abnehmen, am Kopierer Vortritt lassen, etwas aufheben, wenn etwas runter gefallen ist oder kleine Botengänge für die anderen Kollegen mit erledigen oder Bitte und Danke sagen als 1×1 des Basis im Umgang miteinander.

Tipp Nr. 5: „Small Talk als Eisbrecher – so lernen Sie die anderen besser kennen.“

„Wer mitspielen will, muss mitreden können.“ (Französisches Sprichwort)

Small Talk ist gar nicht so schwer, wie viele Menschen immer denken. Solange Sie die „Regeln“ beachten, ist der Small Talk der gekonnte Einstieg in das kleine Gespräch im Berufsalltag.  Small Talk setzt echtes Interesse am Gegenüber aus.

Mein Tipp:Stellen Sie offene Fragen, aber fragen Sie den anderen nicht aus. Gerade jetzt zum Berufseinstieg passt das Thema Urlaub am besten. So können Sie anhand der Hobbies Ihre Kollegen besser kennenlernen. Halten Sie eine Themenvielfalt aus aktuellen Geschehen aus der Region, aus dem Umfeld vom Unternehmen bereit, aber vermeiden Sie Themen wie Geld, Politik, Krankheit, Klatsch und Tratsch, Religion und Intimitäten.

Mit Small Talk schaffen Sie ein „Wir“ Gefühl und werden als kommunikativer, sympathischer und interessierter Mensch wahrgenommen.

Ich wünsche Ihnen als Azubi einen erfolgreichen Start ins Berufsleben mit vielen spannenden Erkenntnissen und Lernerfahrungen.

Haben Sie eine Frage? Schreiben Sie mir an info@gekonnt-wirken.de

Ihre Janine Katharina Pötsch
Knigge-Expertin für zeitgemäße Umgangsformen und wertschätzende Kommunikation
www.gekonnt-wirken.de

PS: Ich biete für Firmen oder Institutionen der Weiterbildung auch meine beliebten Azubi-Knigge-Workshops an. Mehr dazu erfahren Sie unter folgendem Link „Azubi Knigge Kurs“.