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Bruno Aregger spricht beim…

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…„Turmgespräch“ des Swiss Business Hub Germany

Innovationen und Neuigkeiten aus dem Silicon Valley im Fokus – „Ethische Unternehmen sind der Nährboden für das Wohlergehen der Gesellschaft“

Am 17. Oktober findet das „Turmgespräch mit Blick auf die Schweiz“ statt. Veranstalter ist der Swiss Business Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsförderung der Schweiz in Deutschland. Einer der Referenten ist der Business- und Unternehmervordenker Bruno Aregger. Der Schweizer Unternehmer, Buchautor und Vortragsredner beschäftigt sich intensiv mit den Themen Wirtschaftsethik, Management, Unternehmertum und Gründergeist, publiziert Fachbeiträge und Essays. Wenn Aregger am 17. Oktober vor deutschen und schweizerischen Unternehmern spricht, wird er gerade aus dem Silicon Valley zurückgekehrt sein, wo er zu einer fast vierwöchigen Recherchereise unterwegs gewesen sein wird.

„Die Themen Innovation, Digitalisierung und Automatisierung werden unser zukünftiges Wirtschaften massiv beeinflussen“, sagt denn auch Claudia Jehle, die beim Swiss Business Hub Germany für die Investitionsförderung zuständig ist und das „Turmgespräch“ organisiert. „Ich bin sehr gespannt, was wir erfahren werden. Aber sicher werden es Trends sein, die schon sehr bald hierzulande Einzug halten und die unseren Alltag massiv verändern werden.“ Im Dialog mit rund 50 Unternehmern aus Deutschland und der Schweiz aus ganz verschiedenen Branchen soll im Rahmen der Veranstaltung über Innovationen gesprochen werden und was diese für die Betriebe, die Mitarbeiter und die Wirtschaftsstandorte bedeuten.

„Ethische Unternehmen sind der Nährboden für unser aller Wohlergehen“, lautet das Credo von Bruno Aregger. Ein guter „Unternehmergeist“ sei wertvoll für die ganze Gesellschaft.Das gelte trotz und gerade wegen aller Innovationen. Was Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotisierung bewirken können, hat er sich live im Silicon Valley angesehen. „Wir bekommen da eine neue Herausforderung und Verpflichtung. Wir müssen gestalten. Künstliche Intelligenz wird die Wirtschaft verändern – sowohl positiv als auch negativ“, sagt er, betont aber die vielen Chancen und die Standortvorteile der Schweiz. „Wir gehen damit sehr innovativ um. Schon jetzt werden an vielen Stellen die richtigen Weichen gestellt“, ist er überzeugt – an Hochschulen, in Unternehmen und sogar bei der öffentlichen Verwaltung. Auch das wird, anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis, Teil des „Turmgespräches“ sein.

Für das „Turmgespräch mit Blick auf die Schweiz“ am 17. Oktober sind noch Plätze verfügbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Beginn ist um 17.45 Uhr. Veranstaltungsort ist der Fernsehturm in Stuttgart. Neben Referenten aus der Wirtschaft stehen an diesem Abend auch Vertreter verschiedener Kantone für Gespräche zur Verfügung. Anmeldungen nimmt der Swiss Business Hub unter stu.sbhgermany@eda.admin.chentgegen.

Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.

 

Hintergrund

Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion.

Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.

Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.

Darüber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten.

Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den Kantonen.

Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.

 

Kontakt

Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
Mail: stu.sbhgermany@eda.admin.ch
Web: https://www.s-ge.com/de
Web: https://www.eda.admin.ch/swiss-business-hub-germany

 

 

Expertise rund um den Wirtschaftsstandort Schweiz

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Der Swiss Business Hub Germany unterstützt bei Gründungen, Investitionen und Geschäftskontakten

Die Schweiz gilt als innovativ, modern und in vielerlei Hinsicht unternehmerfreundlich. Kein Wunder also, dass sich immer mehr deutsche Unternehmen für den Standort interessieren – trotz hoher Löhne und vermeintlich hoher Produktionskosten. Denn die Schweiz hat viele andere Vorteile: hochqualifizierte Arbeitnehmer, herausragende Lebensqualität, lebendige Universitäten und andere praxisrelevante Bildungseinrichtungen, Erfinderreichtum und nicht zuletzt kurze Wege und eine kooperative Verwaltung. Die Schweiz steht für Präzision, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit. Wer sich für den Standort Schweiz interessiert, bekommt Beratung und praktische Unterstützung beim Swiss Business Hub Germany.

Der Swiss Business Hub Germany ist integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums und die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion und der Gründung. Sitz des Swiss Business Hub ist das Schweizerische Generalkonsulat in Stuttgart, von wo aus er ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren unterhält. „Wir sehen uns als offizieller Wegbegleiter in die Schweiz“, erklärt die Leiterin Britta Thiele-Klapproth. Mit persönlichen Beratungsgesprächen, individuellen Lösungen und Netzwerken sowie gezielten Informationsveranstaltungen ist der Swiss Business Hub die Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider. „Wir sehen uns sowohl als Wirtschaftsförderung als auch als Servicestelle“, so Thiele-Klapproth, die mit ihrem Team jährlich rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort vernetzt. „Wir kennen Vertriebswege, Lieferanten, offizielle und inoffizielle Netzwerke und pflegen einen engen Kontakt zu den Kantonen und Gemeinden“, macht sie deutlich. „Für uns endet die Unterstützung nicht, wenn die Entscheidung für einen neuen Standort in der Schweiz getroffen ist, sondern erst dann, wenn alles erfolgreich läuft“, so ihr Anspruch.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. „Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten, Fakultäten und anderen Institutionen“. Für viele schweizerische Unternehmen sei Deutschland ein unverzichtbarer Markt. Deswegen, so Thiele-Klapproth, sei es wichtig, auch grenzüberschreitende Dialoge und Kooperationen zu pflegen. Das Verständnis füreinander sei wichtig. Dabei gehe es um weit mehr als um Steuern und Abgaben. Genauso wichtig seien Faktoren wie Kultur und Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Mobilität, Innovationskraft und menschliche Potenziale. „Nur im Austausch und im Dialog lassen sich wertige Geschäfte machen und strategische Entscheidungen treffen“, macht die Wirtschaftsförderin deutlich.

Wer mehr über den Wirtschaftsstandort Schweiz oder die Tätigkeit des Swiss Business Hub erfahren möchte, hat am 17. Oktober Gelegenheit dazu. Dann nämlich findet das „Turmgespräch mit Blick auf die Schweiz“ in Stuttgart statt. Beginn ist um 17.45 Uhr. Veranstaltungsort ist der Fernsehturm in Stuttgart. Neben Referenten aus der Wirtschaft stehen an diesem Abend auch Vertreter verschiedener Kantone für Gespräche zur Verfügung. Anmeldungen nimmt der Swiss Business Hub unter stu.sbhgermany@eda.admin.chentgegen.

Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.

 

Hintergrund

Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion.

Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.

Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.

Darüber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten.

Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den Kantonen.

Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.

 

Kontakt
Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
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Der Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers eröffnet Brian-Tracy-Seminar

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Andreas Adenauer und andere Wirtschaftskapitäne verraten Geheimnisse und ermutigen zu mehr Unternehmertum

Brian Tracy, Hermann Scherer und weitere Top-Redner aus dem In- und Ausland geben sich am 4. Oktober in Düsseldorf ein ganztägiges Stelldichein. Lange blieb offen, wer als Ehrengast die Veranstaltung „High Performance Selling & Leadership“ eröffnen wird. Nun ist klar, dass es der Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers und Ausnahmeunternehmer Andreas Adenauer als Special Guest sein wird. Andreas Adenauer wird auch Gelegenheit haben, im Rahmen seiner Eröffnungsrede für mehr Unternehmertum, Gründergeist, Mut und Engagement zu werben. Mit dem amerikanischen Top-Trainer Brian Tracy, dem deutschen Rednerstar Hermann Scherer und dem renommierten Mode-Unternehmer Andreas Adenauer wird eine einmalige Kombination an Persönlichkeiten und Charakteren geboten – und das alles im Rahmen eines einzigen Seminartages.

Veranstalter der ganztägigen Weiterbildungsveranstaltung, zu dem rund 600 Business-Entscheider aus ganz Europa erwartet werden, ist die Firma Business Progress, eine Marke der Bluhmberg Corporation GmbH. Neben Unternehmertum und Management stehen vor allem die Themen Führung und Vertrieb im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige und Menschen, die ihre berufliche Karriere vorantreiben möchten. Geboten werden neben jeder Menge Know-how und wertvollen Business-Impulsen auch persönliche Erfolgsgeheimnisse der Redner. „Wir möchten fundiertes Wissen vermitteln, vernetzen und für ein einmaliges Erlebnis sorgen“, verspricht Aleksei Bluhmberg, der als Unternehmer und Initiator sowohl das Event als auch die Redner organisiert hat und schon jetzt von einem Erfolg spricht. „Die Nachfrage und das Interesse sind sehr groß. Insbesondere mit Brian Tracy haben wir einen internationalen Star-Trainer und Management-Pionier nach Deutschland geholt.“

Der Eröffnungsredner Andreas Adenauer ist der Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Er gründete im Jahr 2010 die deutsche Bekleidungsmarke Adenauer & Co. Seit 1985 ist Andreas Adenauer in der Textilbranche tätig. Von 1987 bis 1997 arbeitete er als Produktentwickler für verschiedenen Unternehmen, bevor er 1997 in die Beratung und ins Management von edc Esprit wechselte. Ab dem Jahr 2004 war er zwei Jahre lang Präsident von Esprit in Nordamerika, anschließend bis 2009 der Global CEO von O’Neill. Der Hauptsitz der Adenauer & Co GmbH befindet sich in Meerbusch bei Düsseldorf.

Weitere Informationen zum Programm und den Inhalten sowie Tickets in verschiedenen Kategorien gibt es unter www.businessprogress.eu. Die Veranstaltung am 4. Oktober beginnt morgens um 9.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maritim Congress Center in Düsseldorf. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und von der XING-Regionalgruppe Köln.

 

Hintergrund
Business Progress ist eine Marke der Bluhmberg Corporation GmbH und verspricht ein einzigartiges Konzept an exklusiven Foren, Seminaren und Premium-Events mit international bekannten und renommierten Top-Speakern, erfolgreichen Spitzen-Managern und Unternehmern aus dem In- und Ausland sowie Wissenschaftlern, Künstlern, Sportlern, Politkern, Innovatoren und erfahrenen Experten aus der ganzen Welt. Business Progress hat den Anspruch, die inspirierendsten Veranstaltungen auf internationaler Ebene zu kreieren und sich in Sachen Qualität, Bühnenperformance und Weiterbildungskonzeption von allen anderen bestehenden Formaten zu unterscheiden. Das Ziel ist dabei die Vermittlung von hochinformativen Business-Inhalten und neuen Perspektiven für Unternehmen jeder Größe aus unterschiedlichen Branchen.

Weitere Informationen unter www.businessprogress.eu

 

Kontakt

Business Progress
c/o Bluhmberg Corporation GmbH
Helmholtzstr. 2-9
10587 Berlin
Mail: info@businessprogress.eu
Tel: +49 30 609860575

 

 

Profiler Suzanne Grieger-Langer: „Trolle nähren Ängste, Zweifel und Neid“ 

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Wer die Masche der Störenfriede kennt, kann sich vor Cybermobbing schützen

Vladimir Putin, Recep Tayyip Erdoğan und Donald Trump sind umstritten und peinlich, aber zugleich auch enorm erfolgreich: Obwohl die Staatschefs von Russland, der Türkei und den USA in der europäischen Presse unter Dauerfeuer stehen und sie zu den unbeliebtesten und unbequemsten politischen Partnern Europas zählen, steigt die Zahl ihrer Anhänger beständig. Die Staatsoberhäupter sind Trolle der Politik, betont Profiler Suzanne Grieger-Langer, die sich intensiv mit den brandaktuellen Themen Cybermobbing, Trolling und Framing auseinandergesetzt hat. Die gefragte Vortragsrednerinweiß: Wer die Masche der Trolle kennt, kann sich vor Angriffen und Anfeindungen schützen – auch im eigenen Alltag.

„Trump, Putin und Erdoğan haben eine riesengroße Reichweite in ihrer Zielgruppe – insbesondere bei Menschen, die sich vom Establishment abgehängt fühlen“, weiß Suzanne Grieger-Langer. „Sie betreiben eine Politik der Einkapselung, der Ängstlichen und Ewiggestrigen. Sie wissen, dass eine feste Behauptung mehr ist, als ein wackliger Beweis – und auch, wie man Sichtbarkeit erzielt“, betont die Expertin für Betrugserkennung. Diese Politiker verhalten sich also im Internet wie Trolle.

Ein Troll ist ein Störenfried der Kommunikation und der Community, der Ängste schürt, Zweifel nährt und den Neid füttert. Seine Kommunikation dient nicht dem Austausch, sondern der Provokation. Die Sprache des Trolls, das Framing, schafft enge Denkkorridore beim Leser oder Zuhörer. Auch, wenn es dem Cybermobber nicht gleich beim ersten Mal gelingt, jemanden auf seine Seite zu ziehen: Wenn man nur lange genug zuhört oder mitliest, wird man am Ende doch scheinbar logisch zu dem Schluss gelangen, den sich der Despot wünscht. „Fakten können nicht rein rational verarbeitet werden. Das Gehirn braucht eine Einordnung – quasi eine Perspektive auf den Fakt. Diese Perspektive künstlich zu schaffen, nennt die Psychologie Framing“, erläutert Profiler Suzanne Grieger-Langer. Es gehe darum, einen Referenzrahmen zu schaffen, in dem der Fakt eine emotionale Bedeutung erhält, idealerweise für den Leser selbst.

„Die wichtigste Gegenmaßnahme ist es, Trolle nicht zu füttern. Das heißt, dass man insbesondere nicht auf ihre Provokationen reagieren sollte“, sagt die Bestseller-Autorin. „Trolle rekrutieren sich aus der ‚Armee der Gekränkten‘. Sie sind für erfolgreiche Menschen schwer zu verstehen, aber wir müssen die veränderte Welt zur Kenntnis nehmen und die Wahrnehmung, die diese Menschen auf die Welt haben. Wer nachvollziehen kann, wie Cybermobbing funktioniert und auf welche Mechanismen Trolle setzen, ist weniger angreifbar“, sagt Suzanne Grieger-Langer. Dies gelte für die kleinen Trolle und Mobber im Alltag ebenso wie für politische Meinungs- und Scharfmacher.

Weitere Informationen zum Thema Betrugserkennung, Profiling, Cybermobbing und digitalen Terror gibt es unter www.profilersuzanne.combzw. unter ask.us@profilersuzanne.com.

 

Hintergrund

Suzanne Grieger-Langer ist die Frontfrau der Grieger-Langer Gruppe und seit rund 25 Jahren erfolgreiche Unternehmerin in einem volatilen Markt. Suzanne Grieger-Langer ist Wirtschaftsprofiler. Die Erkennung von persönlichen Potenzialen, aber auch von Betrug, sind ihr tägliches Geschäft. Die von ihr entwickelten Methoden gelten als Meilenstein der Betrugserkennung. Die Bestseller-Autorin und Vortragsrednerin lehrte an verschiedenen Hochschulen und ist auch heute noch als Dozentin und Lehrbeauftragte aktiv. Sie ist gefragte Expertin in der Wirtschaft und in den Medien, wenn es um Persönlichkeitsentwicklung, Sicherheit und Schutz vor Unternehmensrisiken geht. Sie kreiert mentale Sicherheitsarchitekturen für Top-Entscheider und analysiert Gegner in existentiellen Verhandlungen. Ihr Profiling ist der Schlüssel zu 7 Milliarden Menschen. Sie hilft, die Untiefen des Lebens zu umschiffen.

Weitere Informationen unter www.profilersuzanne.com.

 

Kontakt
Profiler Suzanne Grieger-Langer
The Squaire 12 – Am Flughafen
60549 Frankfurt am Main
Tel: +49 69 959325151
E-Mail: ask.us@profilersuzanne.com
Web: www.profilersuzanne.com

 

 

Willy Wimmer in Bautzen

Am Freitag dem 24. August 2018 war Willy Wimmer zu Gast in Bautzen. Viele Menschen waren gekommen, um ihm mehr als eine Stunde lang zuzuhören. Dabei ging es unter anderem auch um sein neues Buch „Deutschland im Umbruch“, welches er im Anschluss an die Veranstaltung auch signierte. Sein gesamter Vortrag ist hier in diesem Video zu sehen.

Deutsche kaufen immer mehr SUVs und Geländewagen

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Die Deutschen kaufen immer mehr Neuwagen – darunter auch deutlich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben als noch 2016. Ihr Marktanteil stieg von 2 auf 3,4 Prozent. Allerdings ist auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Fahrzeuge 2017 angestiegen (+0,4 Gramm pro Kilometer – g/km). Grund dafür ist, dass verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse immer beliebter werden – während sich emissionsärmere Pkw der Kompakt- und Mittelklasse schlechter verkaufen. Das sind die zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden Monitoringberichts zur Entwicklung CO2-effizienter Pkw der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Erstmals weniger Fahrzeuge mit grünen Effizienzklassen A+ und A verkauft

Seit 2011 weist das Pkw-Label die Effizienz eines Fahrzeugs aus. 2017 wurden erstmals weniger Pkw mit den grünen Effizienzklassen A+ (-11,8 Prozent) und A (-7,8 Prozent) verkauft als im Vorjahr. Neben dem wachsenden Anteil emissionsstarker Fahrzeuge liegt das auch am stagnierenden durchschnittlichen Verbrauch innerhalb der Fahrzeugsegmente. In einigen Segmenten wie zum Beispiel bei Mittelklassewagen und Großraumvans stieg der durchschnittliche Verbrauch sogar im Vergleich zum Vorjahr – Autokäufer achteten offenbar weniger auf die Fahrzeugeffizienz als noch 2016.

Die CO2-Emissionen der deutschen Neuzulassungen liegen mit 127,9 g/km sieben Prozent über dem europäischen Flottendurchschnitt von 119,5 g/km. Setzt sich der Emissionstrend in Deutschland und der EU fort, wird das EU-Flottenziel von 95 g/km bis zum Jahr 2020 nicht erreicht.

„Wichtig ist, dass wir nun zügig wirksame Maßnahmen einführen, um den Kauf emissionsarmer Pkw attraktiver und den von emissionsintensiven unattraktiver zu machen“, so Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „In der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende raten wir zum Beispiel, die Dienstwagenbesteuerung technologieoffen an den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge zu koppeln. Mittelfristig sollte man auch die Energiesteuersätze fossiler Kraftstoffe deutlich stärker an deren CO2-Intensität koppeln.“

Alternative Antriebe: starker Zuwachs bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen

Insgesamt kauften die Deutschen 2017 3,4 Millionen Neuwagen (+2 Prozent). Mit 96,6 Prozent machen konventionelle Antriebe den größten Anteil daran aus. Während Benziner zulegten, nahm der Anteil dieselbetriebener Pkw hingegen um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Zusammengenommen wurden 15 Prozent mehr SUVs und Geländewagen gekauft, bei Fahrzeugen der oberen Mittelklasse waren es 18 Prozent mehr. Der Absatz von Kompakt- und Mittelklassewagen sank hingegen um fünf beziehungsweise vier Prozent.

Der Zugewinn bei alternativen Antrieben liegt vor allem daran, dass mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge verkauft wurden (+85 Prozent). Aufgrund der Verlängerung der Energiesteuerermäßigung für Erdgas (Compressed Natural Gas – CNG) und Flüssiggas sind auch die Neuzulassungen von CNG-Pkw im Vergleich zu 2016 um 30 Prozent gestiegen.

Insgesamt dominieren Hybridfahrzeuge den Markt der alternativen Antriebe mit 71,8 Prozent (84.675 Pkw). Es folgen reine Elektrofahrzeuge mit 21,3 Prozent (25.056 Pkw), Erdgasfahrzeuge mit 3,2 Prozent (3.723 Pkw) und flüssiggasbetriebene Fahrzeuge mit 3,7 Prozent (4.400 Pkw).

In den ersten fünf Monaten 2018 setzte sich der Aufwärtstrend bei den alternativen Antrieben fort. Besonders CNG-Pkw (+542 Prozent) und reine Elektrofahrzeuge (+82 Prozent) legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell

Mobilfunkvertrag: Junge Verbraucher geben doppelt so viel aus wie Senioren

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Je älter ein Verbraucher, desto geringer sind seine durchschnittlichen Ausgaben für einen Handyvertrag. Unter 30-Jährige bezahlen im Schnitt 28,34 Euro pro Monat für das mobile Telefonieren und Surfen. Ältere Verbraucher ab 60 Jahren sind dagegen eher sparsam. Ihre monatlichen Kosten für einen Mobilfunkvertrag liegen lediglich bei 14,21 Euro im Monat.*

Junge Kunden wollen Verträge inkl. Smartphone, Senioren bestellen selten Tarife mit Hardware

Hauptgrund für die unterschiedlichen Ausgaben ist die Hardware. Bei Mobilfunkkunden zwischen 18 und 29 Jahren wählt mehr als jeder Zweite ein Angebot inklusive Smartphone – so viele wie in keiner anderen Altersgruppe. Anders das Kaufverhalten bei Senioren: Nur rund 24 Prozent der Verbraucher ab 60 Jahren entscheiden sich für ein Bundle aus Tarif und Smartphone.

„Ob sich ein Vertrag inklusive Smartphone lohnt, hängt von Modell, Netz und Anbieter ab“, sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Mobilfunk bei CHECK24. „Ein individueller Vergleich hilft Verbrauchern bei der Entscheidung.“

Samsung und Apple am häufigsten in den Hosentaschen der CHECK24-Kunden

44 Prozent der über CHECK24 zusammen mit einem Vertrag bestellten Smartphones sind Geräte von Samsung. Absoluter Favorit in den vergangenen zwölf Monaten war das Modell Galaxy S8. Auch Apple ist sehr beliebt: 42 Prozent der Kunden kauften ein iPhone zu ihrem Handyvertrag. Erst mit großem Abstand folgt Huawei auf Platz drei (elf Prozent).

Service für Kunden: Kostenlose Beratung und einfache Vertragsverwaltung im Kundenkonto

CHECK24 bietet an sieben Tagen die Woche persönliche Beratung per Telefon, Chat und E-Mail. Verbraucher sehen und verwalten ihre Mobilfunkverträge im Kundenkonto oder kündigen bestehende Verträge ganz einfach mit dem 1-Klick-Kündigungsservice. Diese und weitere kostenlose Serviceleistungen wissen über 15 Millionen Kunden zu schätzen.

*Alle genannten Preise sind durchschnittliche Monatswerte. Diese berücksichtigen alle anfallenden Kosten und Vergünstigungen innerhalb der ersten 24 Monate; Datengrundlage: alle zwischen Juli 2017 und Juni 2018 über CHECK24 abgeschlossenen Mobilfunkverträge

Original-Content von: CHECK24 GmbH, übermittelt durch news aktuell

Stilvolle Tischmanieren Teil 2: So punkten Sie als gern gesehener Gast

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen Tipps mit auf dem Weg geben, wie Sie ein gern gesehener Gast sind und damit auch immer tolle Einladungen erhalten.

Tipp Nr. 1 „Eine gute Vorbereitung sorgt für einen entspannten Ablauf“

Wir erhalten jeden Tag viele Einladungen und oft stehen wir vor der Qual der Wahl: „Wo gehe ich hin?“ und „Wie sage ich stilsicher ab?“

Terminbestätigungen und Zuverlässigkeit sind das A und O für einen gelungenen Abend, einen schönen Nachmittag oder eine schöne Feier.

Wer Einladungen stilsicher zu- oder absagt, stärkt damit auch sein persönliches Image.

  • Überlegen Sie bei einer Einladung ganz genau, ob sie da auch wirklich Zeit haben und wenn ja, tragen Sie den Termin unbedingt in Ihren Kalender (ich bin ein Fan vom guten alten Kalender, denn so vergesse ich meine Termine nicht) ein und geben Sie dem Gastgeber zeitnah Feedback. Bedanken Sie sich für die Einladung, geben Sie Bescheid, wenn Sie noch eine Begleitperson mitbringen und kümmern Sie sich rechtzeitig um ihre Anreise und eventuelle Unterkunft. Nichts ist peinlicher, wenn Sie kurzfristig absagen müssen, nur weil die Anreisekosten Ihr Budget übersteigen.
  • Sagen Sie auch rechtzeitig ab, falls Sie die Einladung aufgrund von Kosten nicht annehmen können und erklären Sie den Grund wertschätzend. Wer ehrlich ist, gewinnt trotzdem und niemand ist Ihnen böse. Bedanken Sie sich für die Einladung und schicken Sie ein schönes kleines Geschenk ins Haus.
  • Sie Sie auch rechtzeitig Bescheid, wenn Sie an dem Tag schon etwas Anderes vorhaben. Absagen sind unangenehm, stoßen Sie der Person nicht vor dem Kopf und überlegen Sie sich ehrlich, wie Sie das stilsicher absagen können. Vielleicht lassen sich ja beide Termine doch verbinden. Falls Sie wirklich wegen eines terminlichen Engpasses nicht kommen können, bedanken Sie sich und schicken Sie auch ein zum Anlass und zur Person passendes Geschenk ins Haus.
  • Kommen Sie unbedingt pünktlich und geben Sie sofort Bescheid, falls Sie sich verspäten. Wer unpünktlich oder nachlässig ist, stiehlt anderen die Zeit.

Tipp Nr. 2 „Kleider machen Leute stilsicher“

Kleider machen Leute – das gilt bei festlichen Anlässen besonders. Damit alle Gäste sich wohl fühlen, sollte niemand overdressed oder underdressed erscheinen. Oft denken auch die besten Gastgeber nicht an diesen kleinen wichtigen Hinweis in der Einladung.

„Kleide Dich nicht unter und nicht über Deinen Stand; nicht unter und nicht über Dein Vermögen; … nicht ohne Not prächtig, glänzend noch kostbar; aber reinlich, geschmackvoll, und wo Du Aufwand machen musst, da sei Dein Aufwand zugleich solide und schön. Zeichne Dich weder durch altväterische, noch jede neumodische Torheit nachahmende Kleidung aus. … Man ist in der Gesellschaft verstimmt, sobald man sich bewusst ist, in einer unangenehmen Ausstaffierung aufzutreten.“ (Adolph Freiherr von Knigge)

  • Beachten Sie vorgeschriebene Kleidervorschriften unbedingt. Wenn Sie unsicher sind, was der Gastgeber mit dem Dresscode meint, ziehen Sie einen Stil- oder Knigge-Trainer zu Rate oder fragen Sie den Gastgeber am besten, was er sich darunter vorstellt.
  • Sie müssen für einen bestimmten Dresscode nicht in Panik fallen und extra neue Kleidung kaufen. Ausleihen ist die passende Divise – es sein denn, sie wissen genau, dass Sie das neue Kleidungsstück sehr oft tragen werden auf anderen Gelegenheiten.
  • Achten Sie auch darauf, dass Sie mit der Wahl der Kleidung dem Star des Abends (Braut, Geburtstagskind ect.) nicht die Show stehlen. Angemessen und stilsicher gekleidet zu sein auf Feierlichkeiten bedeutet, sich anzupassen ohne großartig aufzufallen.

Tipp Nr. 3 „Aufmerksamkeit will gelernt sein“

Kleine Geschenke erhalten die Gastfreundschaft, das gilt sowohl zum Cocktail-Empfang wie auch zu einer großen Party.

„Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.“ (André Gide)

  • Oft haben wir schon alles und freuen uns mehr über persönliche kleine Geschenke, die von Herzen kommen und die Freundschaft noch einmal unterstreichen. Hören Sie daher immer genau zu, wenn andere von sich und ihren Hobbys, Wünschen, Träumen und alten Erinnerungen erzählen. Nutzen Sie dafür ein schönes Notizbuch.
  • Stilvolle Geschenke, die von Herzen kommen, können etwas selbst gebackenes, selbst gebasteltes oder selbst geschriebenes Gedicht, ein komponiertes und aufgenommenes Licht, ein schönes Erinnerungsalbum, ein Mitbringsel von einem besonderen Ort ect. sein.
  • Nutzen Sie für jedes Geschenk auch eine schöne und passende Karte. Diese kann ich selbstgestaltet sein. Schreiben Sie unbedingt einen persönlichen Spruch – kein Standardspruch mit Füllhalter dazu.
  • Ein absolutes No-Go ist es, unbeliebte Geschenke aufzuheben und diese dann bei nächster Gelegenheit im Freundeskreis weiter zu verschenken.
  • Schicken Sie bei gesellschaftlichen Großveranstaltungen Blumen und Geschenke mit einer handgeschriebenen Karte vorab ins Haus.

Tipp Nr. 4 „Fairplay und Wertschätzung für ein gemeinsames Wohlwollen“

Feste und Einladungen zu Events sind dazu da, dass wir uns freuen, andere Menschen wieder zu sehen oder neue Kontakte zu knüpfen.

„Rühme aber auch nicht zu laut Deine glückliche Lage! Krame nicht zu glänzend Deine Pracht, Deinen Reichtum, Deine Talente aus! Die Menschen vertragen selten ein solches Übergewicht ohne Murren und Neid.“ (Adolph Freiherr von Knigge)

Selbst wenn Sie eine sehr extrovertierte Person sind und ein wirklich glückliches Leben haben, stellen Sie ihren positiven Umstand nicht immer massiv in den Vordergrund.  Schon Knigge sagte dazu „Gib anderen die Gelegenheit, zu glänzen.“

  • Interessieren Sie auch für andere Menschen und schauen Sie, was Sie für die anderen Menschen Gutes tun können. Understatement ist hier das Zauberwort, um andere Menschen wertschätzend zu begegnen.
  • Seien Sie kein Spielverderber und akzeptieren Sie Ihre Tischnachbarn.
  • Übernehmen Sie auch nicht das Kommando und stellen Sie nicht massiv in den Vordergrund. Eine nette Unterstützung, um den Gastgeber zu entlasten, kann auch falsch interpretiert werden. Fragen Sie lieber vorher höflich nach, bevor Sie sich selbst nützlich machen.

Tipp Nr. 5 „Der letzte Eindruck bleibt“

Bedanken Sie sich am nächsten Tag persönlich für die Einladung oder schicken Sie eine schöne Dankeskarte. Das empfehle ich auch nach einem gelungenen Business-Lunch oder ein erfolgreiches Abendessen im Rahmen einer Kooperation.

„Nur wer Profil hat, kann Eindruck hinterlassen.“ (Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

Akzeptieren Sie auch das gesetzte Ende vom Gastgeber und lesen Sie zwischen den Zeilen, wann es Zeit ist zu gehen.  Verlassen Sie das Haus oder den Ort der Feierlichkeit leise, umsichtig und ohne zu tief ins Glas geschaut zu haben.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freunde, taktvoll und stilsicher als gern gesehener Gast auf der nächsten Veranstaltung zu glänzen.

Stilvolle Tischmanieren Teil 1: So punkte ich als Gastgeber

Stilvolle Tischmanieren kommen nie aus der Mode. Meine nächste Kolumne widme ich als 3-Teiler dem Thema „Tischmanieren – Tischsitten – Restaurant Knigge“.

Gutes Benehmen macht einfach Spaß und wirkt sympathisch. Wer die Etikette kennt, kann in bestimmten Situationen damit auch locker umgehen und passt sich damit automatisch an die Gesellschaft an.

„Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.“ (Adolph Freiherr von Knigge)

Wussten Sie eigentlich, dass es schon vor 4500 Jahren eine hohe Tugend war, die Etikette bei Tisch zu kennen? Zu Zeiten des ägyptischen Königs Asosi verfasste dessen höchster Verwaltungsbeamter und oberster Richter Ptahhotep das Regelwerk „Weisheitslehre“, welches auch die Regeln bei Tisch enthielt.

Durch die vielen Kreuzzüge kamen die ersten Tischregeln auch nach Mitteleuropa.

Die Wurzeln der „deutschen“ Tischetikette haben wir jedoch dem französischen Sonnenkönig zu verdanken. Er hatte seinen Tag bis ins letzte Detail „durchgeplant“ und alle Abläufe bei Hof – auch zu Tisch – protokolliert und reglementiert.

Stilvolle Tischmanieren fangen beim Gastgeber selbst an. Dennoch sind viele Menschen in der Rolle als Gastgeber oft verunsichert, um diese „Rolle“ galant zu meistern.

Wer die Etikette-Regeln als Gastgeber kennt, führt seine Gäste stilsicher durch den Abend, den Tag oder den besonderen Event. Das Wohlfühlen der Gäste steht immer an erster Stelle. Als Gastgeber sind Sie der Regisseur, der seine Gäste galant führt.

„Ohne gutes Essen, guten Wein und gute Freunde kann man nicht feiern.“ (Vico von Bülow)

Damit sich Ihre Gäste rundum wohl fühlen, sollten Sie 5 wichtige Punkte beachten:

Tipp Nr. 1 „Das gekonnte Einladungsmanagement“

Einladungen auszusprechen ist oft schwieriger als getan. Dazu gehören viele Überlegungen im Vorfeld dazu: wozu spreche ich die Einladung aus, wer versteht sich gut oder weniger gut mit den anderen Gästen, wo will ich feiern und möchte ich überhaupt Geschenke haben.

Eine sorgfältige Planung erleichtert vieles im Leben; so ist es auch bei Veranstaltungen. Dazu gehört auch, sich im Vorfeld Gedanken über den Anlass und die Uhrzeit zu machen.

Zu den klassischen Uhrzeiten für Einladungen zählen:

  • 11:00 Uhr für Empfänge (z.B. Jubiläum oder Taufe)
  • 12:00 Uhr für das klassische Mittagessen
  • 16:00 Uhr für die Einladung zum Kaffee (z.B. Geburtstag)
  • 18:00 Uhr für den Abendempfang (z.B. beim After-Work)
  • 19:00 Uhr für das Abend-Essen (z.B. Gala-Dinner)

Auf eine ordentliche Einladung gehören folgende Punkte:

  • Die persönliche Anrede der Adressaten in der Anrede und im Briefkopf. Ich empfehle Einladungen immer handschriftlich auf einem hochwertigen Papier zu verfassen.
  • Definieren Sie in der Einladung folgende Dinge klar und deutlich: den Ort der Veranstaltung, die Zeiten, den Anlass, kurze Details über die Veranstaltung sowie den Dress-Code. Sprechen Sie auch Empfehlungen für Übernachtungen (Hotels in der Nähe) und die Anreise (z.B. Bahnhof und Taxi-Nummer) aus.
  • Bitten Sie zur Planung Ihrerseits unbedingt um eine Antwort zur Planung und geben Sie dafür ein festes Datum vor.

Tipp Nr. 2 „Galant durch den Event führen“

Gastgeber sein will gelernt sein. Es gibt doch nichts Schöneres als einen gelungenen Abend mit zufriedenen Gästen zu verbringen, wo sich jeder Gast gerne an den Abend zurückerinnert.

Machen Sie alle Gäste miteinander bekannt und platzieren Sie nur Gäste nebeneinander, wo Sie auch wirklich wissen, dass diese auch Gemeinsamkeiten beim Small-Talk haben.

Sie „bestimmen“ die Regeln des Abends, egal ob Sie zuhause feiern oder im Restaurant. Empfangen Sie jeden Gast persönlich und begleiten Sie ihn zu seinem Platz. Sie können für diese ehrenvolle Aufgabe auch eine Vertrauensperson auswählen, die Ihnen behilflich ist.

Zeigen Sie den Gästen, wo sich die Garderobe und die Waschräume befinden. Nehmen Sie den Gästen auch gerne den Mantel ab, indem Sie fragen „Darf ich Ihnen behilflich sein?“ Bei größeren Festen empfehle ich eine Person, die sich als Guest Relation Manager wie in der Hotellerie um die Gäste kümmert.

Die berühmte Tisch- und Sitzordnung wirft oft Fragen oder Missverständnisse, wenn nicht sogar „Ärger“ unter den Gästen auf.

„Eine vollendete Gastgeberin erkennt man daran, dass sie alle bevorzugt und niemanden benachteiligt.“ (Vico von Bülow)

Damit sich keiner Ihrer Gäste benachteiligt fühlt, empfehle ich Ihnen folgenden Trick: Benennen Sie die Tischnamen mit Städtenamen, Blumennamen oder lustigen Anekdoten / Märchen.

Tipp Nr. 3 „Tischlein deck Dich“

Leben Sie selbst stilsichere Tischmanieren vor. Die Grundkenntnisse der Besteck-, Gläser- und Servietten-Sprache sollten Sie als Gastgeber kennen. Ebenso sollten Sie ein festliches Gedeck von einem einfachen Gedeck unterscheiden können.

Planen Sie beim Hauptgang immer eine Auswahl an Fisch, Fleisch, vegetarischen und veganen Gerichten mit ein. Bitten Sie Ihre Gäste in der Einladung auch, Sie darauf hinzuweisen, ob Allergien vorliegen. Machen Sie sich jedoch keinen Stress, alle Allergien berücksichtigen zu wollen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Mein Tipp:Falls Sie sich mit den Tischgepflogenheiten nicht so ganz kennen, besuchen Sie einfach vor wichtigen Events, z.B. einer Hochzeit einen Knigge-Dinner-Kurs.

Tipp Nr. 4 „Der stilsichere Umgang mit den Getränken“

Wenn Sie Getränke selbst ausschenken, empfehle ich Ihnen eine passende Weinauswahl zum Essen vom Getränke- und Weinhändler Ihres Vertrauens zusammenstellen zu lassen.

Wenn Sie Rotwein servieren, sieht das immer schöner aus, wenn dieser elegant dekantiert ist. Wein, Champagner und Sekt sollten auch stilsicher entkorkt werden.

Ein Gläschen in Ehren ist nicht zu verwehren. Achten Sie selbst darauf, dass Sie in der guten Stimmung nicht zu tief ins Glas schauen, damit Sie den Überblick über den Abend behalten.

Bei besonderen Anlässen als Feier in einem guten Restaurant oder Hotel übernimmt diese Aufgabe auch der Sommelier des Hauses.

Tipp Nr. 5 „Die Gäste richtig verabschieden“

Vielleicht kennen Sie das selbst: Sie haben einen schönen Abend verbracht und haben den Abend gemeinsam mit Ihren Gästen sehr genossen. Es gibt jedoch den ein oder anderen Gast, den kein Zeitgefühl hat und nicht versteht, dass es Zeit ist, zu gehen.

Gäste daran zu erinnern, dass der Abend zu Ende ist, ist oft unangenehm, gehört jedoch zum souveränen Auftritt eines stilsicheren Gastgebers dazu.

Nutzen Sie das „5-Stufen-System“, um Gäste stilsicher zu verabschieden:

  1. Verabschieden Sie mit einer kleinen Dankesrede bei den Gästen mit dem dezenten Hinweis, dass sich auch das schönste Beisammensein dem Ende neigt. „Ich bedanke mich, dass Ihr meine Gäste wart und einen geselligen Abend mit mir verbracht habt. Ich freue mich auf unser baldiges Wiedersehen.“
  2. Bieten Sie noch einen letzten Drink an.
  3. Sagen Sie, dass Sie die Rechnung begleichen gehen als dezenten Hinweis zum Aufbruch.
  4. Bieten Sie den Gästen an, den Mantel zu holen, ein Taxi zu rufen und sie an die Tür zu begleiten.
  5. Falls das alles nicht klappt, kommen Sie sachlich und knackig auf den Punkt: „Es war mir eine Freude, dass wir du mein Gast warst, leider geht morgen um 6:00 Uhr mein Flieger, ich denke du hast dafür Verständnis, dass ich unseren Abend jetzt auflösen möchte.“

PS:In der nächste Kolumne geben ich Ihnen Tipps, wie Sie sich elegant in der Rolle als Gast bewegen.