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Marco Wanderwitz besucht Hentschke Bau

Bautzen. Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, besucht die Hentschke Bau GmbH in Bautzen. Eingeladen wurde der CDU-Politiker und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl in Sachsen vom Betriebsrat des Unternehmens. Themen waren baupolitische Aspekte, die Förderung der Kohleregion Oberlausitz, mehr Forschung und Entwicklung sowie Arbeitnehmerfragen. Begleitet wurde Marco Wanderwitz vom Bautzener Landtagsabgeordneten Marko Schiemann. Mit Marco Wanderwitz und Marko Schiemann startete der Hentschke-Betriebsrat eine Dialogreihe mit verschiedenen Politikerinnen und Politikern der Region.

„Mein Besuch hat die vielen positiven Eindrücke bestätigt, von denen ich im Vorfeld sehr viel gelesen habe“, so Wanderwitz. Mit seiner Aussage bezieht er sich vor allem darauf, dass die Hentschke Bau GmbH in vielen Bereichen sozial engagiert ist und in Sachen Betriebsklima, Ausbildung und Innovationskraft vorbildlich agiert. „Hentschke Bau ist eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte, ein herausragender mittelständischer Betrieb, der Verantwortung übernimmt.“

Nachhaltigkeit im Fokus

Neben einer Führung durch das Unternehmen, in der dem CDU-Wirtschaftspolitiker sowohl Innovationen rund um die Themen Carbon-Beton und nachhaltige, ökologische Bauverfahren präsentiert worden sind, ging es auch um Fragen der Arbeitnehmer. „Wir wünschen uns mehr Netto vom Brutto“, erklärt Mirko Wappler, Vorsitzender des Hentschke-Betriebsrates. Hier standen vor allem steuerliche Aspekte wie Verpflegungspauschalen, Auslösen sowie eine steuerfreie Corona-Prämie auch im Jahr 2021 im Fokus. „Hentschke Bau hat im Jahr 2020 als eines der ersten Unternehmen eine Corona-Prämie an die Mitarbeitenden ausbezahlt. Das soll auch in diesem Jahr möglich sein“, fordern der Betriebsrat und die Geschäftsführung unisono. Die Belegschaft habe sich in den letzten Monaten einen Zuschuss verdient.

Lieferketten und Infrastruktur sichern

Auch die beiden Hentschke-Geschäftsführer Jörg Drews und Thomas Alscher haben Wünsche an die Politik geäußert: „Wir haben zunehmend Probleme mit den Lieferketten. Die Preise für viele Rohstoffe steigen. Das neue Lieferkettengesetz der Bundesregierung trägt dem nicht genug Rechnung“, bemängeln Drews und Alscher. Man brauche stabile Lieferketten und einen marktfähigen Zugang zu Material und Rohstoffen wie Holz.

Ein weiteres Problem liege im Personalmangel in den öffentlichen Verwaltungen. „Der Prozess von der Planung über die Ausschreibung bis hin zur Vergabe von Bauprojekten dauert extrem lange und lähmt sowohl die Unternehmensentwicklung als auch die öffentliche Infrastruktur“, so die Hentschke-Vertreter. Auf Seiten der Verwaltung mangele es an Bauingenieuren und Planern. Und die, die da seien, seien heillos überlastet oder im Homeoffice.

Mehr Forschung und Entwicklung

Für Gesprächsstoff sorgte auch die Förderung Kohleregion Oberlausitz. „Wir befürchten, dass viele eh schon geplante und begonnene ‚Sowieso-Maßnahmen“ gefördert werden, statt auf neue Arbeitsplätze sowie Forschung und Entwicklung zu setzen“, heißt es seitens des Unternehmens. Mit den anwesenden Politikern war man sich einig, dass im Strukturwandel auch erhebliche Chancen lägen, die man aber richtig nutzen müsse.

Gewalt ist außerhalb des demokratischen Diskurses

Wanderwitz und Schiemann verurteilten bei ihrem Besuch die fortgesetzten Straftaten und Bedrohungen gegen die Hentschke Bau GmbH. „Brandanschläge, Gewaltandrohungen, Mordandrohungen, das sind Angriffe auf den demokratischen Diskurs an sich. Gewalt ist inakzeptabel, egal ob gegen Sachen oder Menschen und völlig egal aus welchem politischen Spektrum diese kommt“, betont Wanderwitz. Man müsse den Linksextremismus und dessen Exzesse genauso entschieden bekämpfen wie den Extremismus von rechts.

„Wir finden es befremdlich, dass sich so mancher Politiker auf Kosten des Unternehmens, der Geschäftsführung und der Belegschaft profiliert“, mahnt Mirko Wappler seitens des Betriebsrates. Er spielt damit auf negative Kommentare in den sogenannten Sozialen Netzwerken an, die immer wieder seitens einiger Politiker veröffentlicht oder kommentiert werden. Auch Marco Wanderwitz hatte sich vor einigen Wochen mit einer Twitter-Kommentierung beteiligt. Durch die Einladung und den Besuch bei Hentschke wolle man das wahre Gesicht des Unternehmens zeigen – das Gesicht des guten Miteinanders zwischen Belegschaft und Geschäftsführung, des sozialen Miteinanders und des gemeinnützigen Engagements und des Vorreiters in der ostdeutschen Bauwirtschaft. „Wenn man sich als Unternehmer in den politischen Diskurs begibt, wird es politisch. Und es kann auch Widerspruch geben, wenn man pointierte Positionen vertritt oder diesen Räume gibt. Aber wir haben gut diskutiert und konnten beiderseits einiges auflösen“, so Marco Wanderwitz.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, aktuelle Bauprojekte und gesellschaftliche Engagements sowie zum Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

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E-Commerce ist tot – es lebe E-Commerce

Der Corona-Lockdown mit wochen- und monatelangen Einschränkungen und Schließungen haben den stationären Handel in weiten Teilen hart getroffen. Währenddessen verbucht der Internethandel kräftige Zuwächse. Die Auswirkungen der Pandemie sind aber nur Beschleuniger einer Entwicklung, die bereits länger zu beobachten ist. Wie wird die Welt des Handels – on- und offline – künftig aussehen?

Wenige Branchen wurden von den Corona-Beschränkungen so hart und so unterschiedlich getroffen wie der Einzelhandel. Während Geschäfte immer wieder wochenlang schließen mussten und immer noch müssen, verlagerte sich ein großer Teil des Handels ins Internet. Besonders hart trafen laut Meldung der dpa vom April 2021 die „Beschränkungen den Textilhandel, die Erlöse brachen real um 73,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Möbelhändler und Heimwerkermärkte verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Umsatzrückgang (34,1 Prozent). Der Online- und Versandhandel profitierte dagegen von den Geschäftsschließungen und setzte 34,1 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor.“

Sebastian Funke, CEO und Mitgründer von The Stryze Group, sagt mit Blick auf die Zukunft: “Den Einzelhandel, wie wir ihn heute kennen, wird es in wenigen Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr geben. Das bedeutet auch: Unsere Innenstädte werden ihr Gesicht verändern.” Wo heute Geschäfte die Fußgängerzonen schmücken, werden bald nur noch einzelne Spezialisten übrig bleiben. Die Outlets großer Marken mutieren zu Showrooms, in denen die Konsument:innen die Waren auswählen, testen und bestellen.

Disruption im E-Commerce: Stirbt der Webshop aus?

“Diese Entwicklung ist nicht ausschließlich durch Corona bedingt – aber die Krise beschleunigt die Transformation”, so Funke. “Zudem fehlt dem klassischen Handel der Nachwuchs.” Denn warum sollten junge Gründer:innen heute ein Ladengeschäft eröffnen, wenn sie den gleichen Umsatz mit weniger Investment und Risiko online machen können? Entsprechend starten heute viele direkt mit einem Online-Shop. Die Hürden sind niedrig, dafür ist der Wettbewerb hart. Denn wer seine Waren via eigenem Webshop oder einer Plattform wie Amazon verkauft, muss sich durchsetzen und immer weiter an seinem Angebot feilen.

Doch auch auf dem weltweiten Online-Marktplatz “Internet” sind mittlerweile konsolidierende Entwicklungen sichtbar. So gewinnen spezialisierte Player immer mehr an Bedeutung und das Internet wird zur One-App-Welt: Die Nutzer:innen konzentrieren sich für jede Anwendungsart auf einen Anbieter, der sich durchsetzt. So wie Booking, Whatsapp oder Check24 die dominierenden Player in ihren Bereichen sind, ist Amazon die marktbeherrschende E-Commerce-Plattform.

“Schon heute suchen Konsument:innen nicht mehr per Suchmaschine nach Marken, sondern auf Plattformen wie Amazon nach Produkten. Deshalb ist es so wichtig, seine Angebote direkt dort zu platzieren, wo sie von den Konsument:innen gesucht werden. Wer das nicht tut, hat schon verloren”, so Funke, “Und dieser Effekt wird sich in den kommenden Jahren deutlich verstärken, ob es uns gefällt oder nicht.”

Marken-Silos: Die Zukunft des E-Commerce liegt in der Entwicklung kanalspezifischer Marken

Das Direct-to-Consumer-Geschäft auf (Social Commerce)-Plattformen hat Vorteile – bedeutet aber auch besondere Herausforderungen. Und angesichts eines zunehmenden Wettbewerbs auf dem E-Commerce-Markt sind diejenigen, die sich an Veränderungen anpassen und innovieren, in einer besseren Erfolgsposition. Der Zukunft gehört die Entwicklung und der Aufbau kanalspezifischer Marken. Hier jeweils eigenständige Direct-to-Consumer-Marken aufzubauen, die sich nachhaltig etablieren und die Kundenwünsche treffen, ist bedeutend komplexer und erfordert ständige Anpassungen im Auftritt, Angebot und der Abgrenzung zu Wettbewerbern.

“Wir sehen, wie immer mehr junge Unternehmer in das Geschäft als Amazon-Händler einsteigen. Die Ideen und Angebote sind unglaublich vielfältig, von Bügelbrett-Schonbezügen bis nachhaltigen Yogamatten. Spannend wird es, wenn es Händlern gelingt, aus der erfolgreichen Nische, in der sie gestartet sind, einen eigenen Shop mit einem breiteren Sortiment zu entwickeln. Dabei gibt es einige Stolperfallen und oft stößt man an seine Grenzen als Einzelkämpfer. Mit The Stryze Group helfen wir diesen Händlern und führen ihre Marken auf das nächste Level”, so Funke.

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Zwei Franzosen bringen der Welt Sprachen bei!

5 Millionen Nutzer, ein Team aus 16 verschiedenen Ländern und 45% Wachstum im Jahr 2020: Seit 17 Jahren macht Gymglish müde Zungen mit Sprachkursen sehr erfolgreich munter und freut sich über Top-Nutzungsquoten von 80%. Der Deutschkurs Wunderbla ist in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, aber auch in Brasilien und Schweden beliebt.

Mit seinen unterhaltsamen und ansprechenden Sprachkursen ist Gymglish Pionier des adaptiven Lernens. Und das mit großem Erfolg: Im deutschsprachigen Raum wuchs Gymglish 2020 um 47%. Mehr als 1.000 DACH-Unternehmen nutzen Gymglish, um ihre Teams zu fördern. Darunter finden sich Unternehmen wie Allianz, Bahlsen und Total. Private Nutzer aus Deutschland entscheiden sich am häufigsten für Englisch und Spanisch.

Die Geschichte von Gymglish beginnt 2003. Die Gründer Antoine Brenner und Benjamin Levy hatten gerade einen erfolgreichen Exit hinter sich und nahmen sich eine 18-
monatige Auszeit, um die Welt zu bereisen. Antoine entschied sich für Guatemala und beschloss, seinen Aufenthalt zu nutzen, um Spanisch zu lernen. Abends saß er oft in einem Internetcafé, schrieb nach Hause und entwickelte ganz nebenbei ein Programm, das ihm personalisierte, spanische Konjugationstests schickte. Der Prototyp von Gymglish war geboren.

Die Geburt von adaptive und spaced learning

Benjamin, der zur gleichen Zeit durch Asien reiste, war von Antoines Microlearning-Ansatz begeistert und brachte weitere Ideen ein: Er wollte die Lektionen durch kulturellen Kontext und viele lustige Geschichten anreichern, um möglichst viele Emotionen zu wecken und Langeweile zu vermeiden. Zähe Grammatik hingegen sollte so wenig wie möglich hinzukommen. „Wir lernen Sprachen nicht durch das Büffeln von Verben oder das Absolvieren von Grammatik-Modulen, sondern durch die Freude am Erschließen neuer Welten. Ich habe immer am besten durch Lieder und Filme gelernt und diesen Lernstil wollten wir im Rahmen unserer digitalen Innovation umsetzen“, sagt Benjamin Levy, der neben Französisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Italienisch auch etwas Deutsch spricht.

Storytelling mit Witz macht den Unterschied

Ende 2003 trafen sich die beiden Gründer in ihrer Heimatstadt Paris wieder, um
Gymglish ins Leben zu rufen. Sie starteten mit einem digitalen Englischkurs, der die
aufkommenden Möglichkeiten der KI mit lustigen Inhalten kombinierte. Das Ziel: die
Überwindung von Motivations- und Konzentrationsproblemen. „Wir versprechen keinen
perfekten Akzent oder perfekte Grammatik – stattdessen wollen wir, dass die Leute
den Schritt wagen und dann durchhalten.“ Als Brenner und Levy im selben Jahr den
Autor Andrew Arnon kennenlernten, war das Kernteam komplett. Seine Kreativität und
sein Humor machten ihn in kürzester Zeit zum Rückgrat aller Gymglish-Inhalte.

Nutzungsfrequenzen überflügeln Wettbewerb – Gymglish wird Star des E-Learnings

Zur Jahrtausendwende steckte E-Learning noch in den Kinderschuhen – ganz im
Gegensatz zu heute, wo der Markt mit Lern-Apps und -Programmen überflutet ist. Doch
damals wie heute hat das digitale Lernen eine große Gemeinsamkeit: Hohe
Abbruchquoten! Die guten Vorsätze, eine neue Sprache zu lernen oder andere
Fertigkeiten zu büffeln, halten kürzer an, als der Gang ins Fitnessstudio nach dem
Beitritt zum neuen Jahr. Doch die sprachbegeisterten Franzosen haben es geschafft,
die Zahlen umzukehren: Mit smarter Technik und einer Vielfalt von Formaten –
darunter Videos, Audioclips und Comics. Gymglish-Nutzer bearbeiten im ersten Jahr
durchschnittlich 80% der täglich verschickten Lektionen. Die durchschnittliche
Abodauer bei privaten Nutzern liegt bei 18 Monaten – ein Drittel von ihnen verlängert
sein Abonnement um weitere 18 Monate. Dank dieses durchschlagenden Erfolgs
wächst Gymglish schnell. Auch immer mehr Unternehmen nutzen das Lerntool: Das
französische Finanzministerium, Hermès, die Banque de France und viele andere
gehörten zu den ersten Kunden.

Mitarbeiter sind die zweitgrößte Aktionärsgruppe des Unternehmens

Besonders stolz sind die Gymglish-Gründer auf ihre Unabhängigkeit: „Es war nie unser
Ziel, einen steilen Hockeystick hinzulegen und den nächstmöglichen Exit anzustreben“,
sagt Levy. „Wir wollten als Unternehmen organisch wachsen, frei sein und einfach mit
unserem Team jeden Tag Spaß haben.“ 2008 führt Gymglish einen weiteren Englischkurs für Anfänger ein und im Folgejahr 2009 laden Antoine und Benjamin ihre Mitarbeiter ein, als Minderheitengesellschafter Teil von Gymglish zu werden. 2012 wird der erste Französischkurs gelauncht und das Wachstum setzt sich stetig fort. Trotzdem geht es nicht ganz ohne eine Finanzierungsrunde: 2018 öffnet Gymglish sein Minderheitskapital und sammelt drei Millionen Euro von Odyssée Ventures ein. Dennoch bewahrt das Unternehmen seine finanzielle Unabhängigkeit, denn die Mitarbeiter stellen nach den Gründern die zweitgrößte Aktionärsgruppe im Unternehmen. 2020 folgten die bisher letzten große Schritte: Gymglish startete zwei neue Kurse: Wunderbla (Deutsch) und Hotel Borbollón (Spanisch).

Corona gibt dem Wachstum noch einmal kräftig Schub

2020 hat Gymglish 54 Mitarbeiter mit 16 verschiedenen Nationalitäten und Büros in Paris, Bordeaux und Tel Aviv. Weltweit gibt es mehr als 5 Millionen Nutzer, darunter über 6.000 Unternehmen und 400 Partnerschulen und Universitäten. Zu Beginn der Pandemie bot Gymglish einen einmonatigen kostenlosen Zugang zu jedem Kurs an – mit durchschlagendem Erfolg. Mit dieser Aktion verdreifachten sich die B2CNeukunden der Franzosen innerhalb von zwei Monaten im Jahr 2020. In der DACHRegion gewann Gymglish im Jahr 2020 rund 46.000 neue Nutzer dazu. Mit Italienisch und Portugiesisch sind bereits neue Kurse in Planung.

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  • Benjamin Levy und Antoine Brenner: Gymglish

Solide Basis für IT-Sicherheit: so schaffen Unternehmen einen effizienten Compliance-Ansatz

Die Einhaltung gesetzlicher Compliance-Vorschriften dient Unternehmen als Grundlage für ethisches Wachstum und Erfolg – sie bildet das Fundament, auf dem das Unternehmen seinen Ruf bei Kunden, Interessenten und Lieferanten aufbauen kann. Verstößen gegen Vorschriften können nicht nur Strafen, Sanktionen und peinliche Schlagzeilen zur Folge haben, sondern auch die Karriere von Mitarbeitern gefährden. Zu beobachten war das beispielsweise im Fall von VW, in dem ein US-Bundesrichter im April 2017 den Automobilhersteller zu einer Strafzahlung in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar verurteilte, weil das Unternehmen Dieselfahrzeuge manipuliert hatte, um bei staatlichen Abgastests zu betrügen. Oliver Schmidt, der das Umwelt- und Ingenieurbüro von VW in Michigan leitete, wurde zu 7 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt und der CEO Martin Winterkorn wegen Betrugs und Verschwörung angeklagt.

Unternehmen müssen Compliance Teil ihrer Unternehmensidentität machen. Es ist aber nicht immer einfach, den Überblick über die sich ständig ändernden gesetzlichen Vorschriften zu behalten und diese umzusetzen. Ein umfassender, bewusster Ansatz ermöglicht es Unternehmen, ihre Security Compliance in diesem Flickenteppich von Vorschriften managen.

Festgelegte Verantwortungen

Unternehmen müssen oft mehrere, unterschiedliche gesetzliche Anforderungen im Bereich der Sicherheit erfüllen, über Datensicherheit und Datenschutz, Schutz des geistigen Eigentums, grenzüberschreitende Beschränkungen bis hin zu Verschlüsselungsexportbeschränkungen. Zu definieren, welche Vorschriften anzuwenden sind und wie, kann eine mühsame Aufgabe für sich sein, hinzu kommt die Verwaltung der häufigen Änderungen der Vorschriften. Ein designierter Experte, der die Funktion des Compliance-Verantwortlichen übernimmt, kann bei diesem Unterfangen zu Übersicht und klaren Prozessen verhelfen.

Der zuständige Experte kann sich darauf konzentrieren, das Compliance-Programm innerhalb des Unternehmens voranzutreiben und sich um die unzähligen Compliance-Probleme kümmern, wenn sie auftreten. Er kann sich ausschließlich darauf fokussieren, über die sich ständig weiterentwickelnden gesetzlichen Bestimmungen auf dem Laufenden zu bleiben, indem er gesetzliche Änderungen verfolgt und deren Auswirkungen auf das Unternehmen erkennt und in entsprechende Maßnahmen ableitet. Eine klare Zuweisung der Verantwortung, Hierarchien und Prozesse im Compliance-Bereich stellt sicher, dass ein Unternehmen sich schnell und angemessen an die sich entwickelnden Bedrohungen und Risiken anpassen kann, die sich beispielsweise aus geopolitischen Spannungen, Änderungen oder neuen Technologieeinführungen ergeben.

Ein übergreifendes Team aus Experten

Die Umsetzung von Compliance-Anforderungen erfordert Experten aus unterschiedlichen Teams – Recht, Risikomanagement, Audit, Produkt- und Projektmanagement. Diese Teams haben oft unterschiedliche Prioritäten und verwalten die Anforderungen in ihren Silos, was zu Mehrarbeit und Produktivitätsverlusten führen kann. Ein benannter Beauftragter für Compliance kann als Brücke zwischen mehreren Teams dienen und eine einheitliche Basis schaffen, um die Compliance-Anforderungen ganzheitlich anzugehen und effektiv auf sich schnell ändernde, schwer zu interpretierende Gesetze und Richtlinien zu reagieren. Gemeinsam mit allen Teams kann einen Kommunikationskanal einrichtet werden, der die Produktivität und Gesamteffizienz der Teams und des Compliance-Programms verbessern kann.

Agilität als Schlüsselfaktor

Unternehmen können ein umfassendes Compliance-Programm durchsetzen, das Aktivitäten wie Anlageninventarisierung, Risikomanagement, Reaktion auf Vorfälle, Business Continuity- und Disaster Recovery-Planung, Lieferkettenmanagement, Ressourcenmanagement und Prozessverbesserung umfasst. Ein solches Compliance-Programm muss sicherstellen, dass alle Compliance-Anforderungen kontinuierlich und umfassend erfüllt werden. Dennoch muss es so aufgebaut sein, dass eine flexible und schlanke Compliance möglich ist. Flexibilität kann durch solide, aber anpassungsfähige Grundlagen oder Frameworks erreicht werden, die dabei helfen, diverse und divergierende gesetzliche Anforderungen zu gemeinsamen Kontrollgruppen zusammenzuführen. Dabei müssen sie auch robust genug sein, um das gleiche oder ein höheres Maß an Sicherheit für ihre Drittanbieter und/oder Lieferanten zu gewährleisten.

Mitarbeiterschulungen senken Risiken

Unabhängig von ihrer Funktion im Unternehmen spielen die Mitarbeiter eine wichtige Rolle bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Unternehmen. Projekt- und Produktverantwortliche müssen sich auf Änderungen der Vorschriften einstellen und die Anforderungen entsprechend anpassen, ohne dass sich dies auf den Zeitplan und die Kosten des Projekts auswirkt. Daher sollte eine gründliche Schulung die Implementierung des Compliance-Programms begleiten, um eine Kultur der korrekten Compliance- und Sicherheitspraxis zu fördern. Schulungen stellen sicher, dass alle Mitarbeiter die Bedeutung der Einhaltung von Vorschriften verstehen und wissen, wie sich diese auf ihre tägliche Arbeit auswirken. Regelmäßige Aktualisierungen bereiten sie außerdem darauf vor, Änderungen zu akzeptieren und sich kontinuierlich an die sich entwickelnden Risiken anzupassen.

Konsistente Überwachung

Die Vielzahl unterschiedlicher gesetzlicher Vorgaben ist nicht immer leicht zu überblicken. Ohne eine integrierte Sicht auf Compliance-bezogene Aktivitäten und eine gut etablierte Metrik zur Messung des Fortschritts und der Effizienz ist es sehr schwierig, die Compliance über mehrere Geschäftsbereiche, Funktionen und Standorte hinweg effizient zu verwalten und zu verfolgen. Dies könnte dazu führen, dass Risiken leicht unentdeckt bleiben oder nicht angegangen werden, bis es letztendlich zu spät ist. Daher müssen Methoden zur Überwachung, Berichterstattung, Verwaltung und Nachverfolgung der Compliance, des Compliance-Fortschritts und des Verhaltens der Mitarbeiter implementiert werden, um sicherzustellen, dass die Compliance wie dokumentiert erfüllt und nachgewiesen wird.

Automatisierung an der richtigen Stelle

Das Verwalten und Prüfen aller gesetzlichen Vorschriften in verschiedenen Unternehmensbereichen kann ein sehr komplexes Unterfangen sein, das Zeit und Ressourcen erfordert und große Summen kostet. Compliance-Management über Tabellenkalkulationen, gemeinsam genutzte Dateien und Dokumente lässt sich in einem sich ständig ändernden regulatorischen Umfeld nicht gut skalieren und führt zu einer veralteten Compliance-Situation. Hinzu kommt das Problem der Audit-Müdigkeit.

Daher müssen Unternehmen den Einsatz und die Nutzung von automatisierten Tools und Diensten in Betracht ziehen, die dabei helfen, ausgefeilte Analysen durchzuführen, um potenzielle Risiken zu berechnen, Compliance-Maßnahmen zu priorisieren, zu überwachen, zu verwalten und sich per Mausklick an gesetzliche Änderungen anzupassen. Unternehmen sollten auch Konzepte wie konsolidierte Audits und Bewertungen, koordinierte Zuordnungen von Vorschriften und Compliance, evidenzbasiertes Compliance-Management, effektiver modellierte GRC-Werkzeuge (Governance, Risikomanagement und Compliance), Compliance-Automatisierung und ergebnisorientierte Sicherheitsmaßnahmen in Betracht ziehen, um ihre Compliance-Bemühungen insgesamt zu verbessern.

Die Implementierung und Verwaltung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ist ein schwieriges Unterfangen. Der technologische Fortschritt, die vielfältigen Umgebungen aus einer Mischung aus alten und Legacy-Systemen, Bring Your Own Device (BYOD), Internet of Things (IoT), Anwendungen von Drittanbietern und Schatten-IT, und die Bemühungen um die digitale Transformation tragen zu den Compliance-Herausforderungen bei und machen die Ausarbeitung einer effektiven und umfassenden Compliance-Strategie schwieriger. Daher lohnt sich eine ganzheitliche Compliance-Strategie, denn sie legt das Fundament, auf dem die Reputation eines Unternehmens aufbaut, und verbessert tatsächlich die Sicherheitslage eines Unternehmens. Eine Umfrage ergab, dass mehr als 70 % der Sicherheitsexperten in der Bundesregierung der Meinung sind, dass die Einhaltung von Vorschriften ihnen hilft, die Cybersicherheitsfähigkeiten ihrem Unternehmen zu verbessern. Mit automatisierten Tools waren sie in der Lage, die Compliance-Praktiken zu überwachen und das Unternehmen jederzeit auf dem Laufenden zu halten.

Autor: Philippe Borloz, Vice President Sales und General Manager EMEA bei Kudelski Security

 

 

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  • Philippe Borloz: Kudelski Security

Stefan Kürten wird Beirat bei der ELLA Media AG

Hochkarätige Verstärkung für die ELLA Media AG: CEO Michael Keusgen konnte Stefan Kürten als neuen Beirat gewinnen. Als international erfahrener Manager bringt Kürten sein fundiertes Wissen und seine langjährigen Erfahrungen in das Media-Tech Unternehmen ein.

Stefan Kürten genießt einen ausgezeichneten internationalen Ruf als Experte in der Medien- und Sportbranche. Die ELLA Media AG gewinnt damit eine ergebnisorientierte, entscheidungsfreudige Führungspersönlichkeit mit Fachkompetenz im Management von Teams, Umsatz und Gewinnwachstum und Optimierung in komplexem und innovativem Umfeld.

„Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Führungspositionen sowie im Management hat Stefan Kürten beim Aufbau von Strukturen von internationalen Medienorganisationen mitgewirkt. Von diesen umfassenden Erfahrungen wird unser Unternehmen profitieren und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so der CEO der ELLA Media AG, Michael Keusgen.

Nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen trug Stefan Kürten zwölf Jahre beim ZDF die Verantwortung für strategische Entscheidungen, insbesondere für Verhandlung und Finanzierung des Sportrechteerwerbs. Als mehrsprachiger Medien-Exekutivdirektor, unter anderem bei EUROVISION, EBU European Broadcasting Union, kann er auf knapp 20 Jahre Erfahrung auf  dem globalen Medienrechtemarkt zurückgreifen.

Mit seiner Executive Board-Kompetenz verfügt Kürten über ein breites Netzwerk von Kontakten auf nationaler und internationaler Ebene und ist regelmäßig als Gastredner bei Medienkonferenzen weltweit vertreten. Stefan Kürten ist 62 Jahre alt und lebt mit seiner Familie  in der Schweiz.

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  • Stefan Kuerten: ELLA Media AG

In der Krise: Verpassen Einzelhändler ihre größte Chance?

Sechs Buchstaben treiben klassischen Einzelhändlern in diesen Tagen die Schweißperlen auf die Stirn: C-O-R-O-N-A. Bedingt durch die Corona-Pandemie und den Lockdown müssen die meisten Einzelhändler zurzeit drastische Umsatzeinbrüche verkraften. Der Staat unterstützt Händler zwar mit Soforthilfen in Milliardenhöhe, doch diese reichen oft nicht aus. Die Folgen könnten drastisch sein: Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnte bereits Mitte Januar davor, deutschlandweit drohe 50.000 Geschäften der Ruin.

Schon werden Forderungen nach einer Digitalsteuer für Internetkonzerne wie Google und Amazon laut. Im Online-Handel nämlich erkennen viele klassische Einzelhändler ihren größten Feind. So richtig die Forderung ist, dass Konzerne wie Amazon ihre Gewinne auch dort versteuern sollten, wo sie sie erzielen, so gefährlich ist die Denkweise mancher Einzelhändler: Nicht (nur) die Digitalisierung oder aktuell der Lockdown, sondern vor allem die eigene Trägheit lassen schon seit Jahren die Abwärtsspirale rotieren, in der sich viele klassische Einzelhändler befinden. Zahlen des HDE sprechen hier eine klare Sprache: Allein seit 2015 sind die Ausgaben im Online-Handel im Schnitt um 10,4 Prozent pro Jahr gestiegen, während der klassische Einzelhandel pro Jahr nur um durchschnittliche 2,6 Prozent zulegen konnte.

Wie sehr sich die Marktverhältnisse in manchen Branchen schon verschoben haben, machte Ende Januar ein Blick nach Großbritannien deutlich: Der erst 2006 gegründete Zalando-Konkurrent Boohoo gab am 26. Januar bekannt, Debenhams für 55 Millionen Pfund zu übernehmen – eine bereits im Jahr 1778 gegründete Kaufhauskette. Das Interesse von Boohoo gilt jedoch einzig der Marke „Debenhams“ und dem Online-Geschäft. Die über 150 Filialen, die Debenhams in 26 Ländern auf drei Kontinenten betreibt, sollen geschlossen werden. 12.000 Debenhams-Mitarbeiter fürchten um ihren Job. Ein echter Paukenschlag. Nicht zufällig sicherte die Bundesregierung nur einen Tag nach dem Bekanntwerden der Debenhams-Übernahme zu, Galeria Karstadt Kaufhof mit weiteren 460 Millionen Euro Staatshilfe zu unterstützen.

Auch die größte Finanzspritze aber wird das Leiden des klassischen Einzelhandels nicht beenden, sondern allenfalls verlängern. Klassische Einzelhändler haben nicht weniger Kunden, weil Online-Shops sie ihnen abwerben. Klassische Einzelhändler machen deshalb weniger Umsatz, weil ihre ehemalige Kundschaft inzwischen in vielen Fällen lieber online als im Laden um die Ecke einkauft. Warum das so ist, hat zuletzt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom gezeigt: Mit günstigeren Preisen und einer größeren Auswahl punkten Online-Shops bei ihren Kunden gegenüber klassischen Händlern. Zudem schätzen Verbraucher die Zeitersparnis: Sie müssen beim Online-Shopping nicht auf Öffnungszeiten achten und bekommen ihre Produkte bis nach Hause geliefert.

Was den Komfort angeht, haben Online-Shops ihrer analogen Konkurrenz etwas voraus. Der Laden um die Ecke kann da nicht mithalten. Besonders deutlich wird das am „Click and Collect“-Service, den manche Einzelhändler ihren Kunden anbieten. Seit Jahren gilt „Click and Collect“ als Heilsbringer für den klassischen Einzelhandel. Verlässliche Zahlen dazu, wie viele Kunden ihre Waren online bestellen und anschließend im Laden abholen, sucht man allerdings vergeblich.

Ist das Sterben der Innenstädte also eine sich selbst erfüllende Prophezeiung? Mit Nichten. Eher ist das Gegenteil der Fall. Unter einer Voraussetzung: Genauso wie Online-Händler ihre Vorteile gewinnbringend ausspielen, müssen sich auch Einzelhändler wieder auf ihre Stärken besinnen. Eine der größten Stärken des klassischen Einzelhandels ist übrigens genau jene menschliche Nähe, wegen der die meisten Läden aktuell geschlossen bleiben müssen.

Verbraucher gehen vor allem aus drei Gründen im klassischen Einzelhandel einkaufen: Sie schätzen die direkte Nähe und schnelle Verfügbarkeit der benötigten Produkte. Sie möchten von einem „echten“ Verkäufer beraten werden. Und für viele Verbraucher hat der Einkaufsbummel durch die Innenstadt auch einen Event-Charakter.

Erleben konnte man das Potential des Einzelhandels diesen Sommer. Der erste Lockdown war vorbei, das Wetter gut und die Menschen strömten zu Hunderttausenden in die Einkaufszonen dieses Lands. Wer auf dem Kurfürstendamm in Berlin, auf der Zeil in Frankfurt, der Mönckebergstraße in Hamburg, der Königsallee in Düsseldorf oder der Schildergasse in Köln nur für einen kurzen Moment genauer hinsah, stellte schnell fest: Alleine war hier kaum einer unterwegs. „Shoppen gehen“ in der Innenstadt ist für Verbraucher ein soziales und auch ein kulturelles Erlebnis, das sie mit ihrem Partner, Ihren Freunden oder ihrer Familie teilen.

Natürlich kaufen Verbraucher auch im klassischen Einzelhandel ein, um einen konkreten Bedarf zu stillen. Anders als beim rein funktionellen Einkauf im Internet steht die pure Beschaffung der benötigten Produkte – mit Ausnahme vielleicht des Lebensmittelkaufs – aber nicht im Mittelpunkt. Der funktionale Nutzen wird beim Einkaufsbummel durch die City vielmehr von starken, positiven Emotionen begleitet und manchmal sogar überlagert.

Einzelhändler sind gut beraten, Kunden zu interessieren und zu binden, indem sie positive Konsumerlebnisse schaffen – durch ansprechend gestaltete Verkaufsräume, durch eine große Auswahl, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, durch spezielle Verkaufsaktionen und nicht zuletzt auch durch eine exzellente Beratung. Die corona-bedingte Zwangspause, die die Politik den meisten Einzelhändlern verordnet hat, wäre ein guter Zeitpunkt, die Weichen für diese Zukunft zu stellen – durch die Schulung des Personals, die Umgestaltung der Ladenflächen und durch die Konzeption eines verkaufsfördernden Rahmenprogramms.

Die fast schon reflexartigen Forderungen nach einer Digitalsteuer als (alleinigem) Heilsbringer lassen aber befürchten, dass viele Händler diese Chance ungenutzt verstreichen lassen. Weshalb Schlecker vor gar nicht allzu langer Zeit gescheitert ist, scheinen sie inzwischen wieder vergessen zu haben. Es sei deshalb an dieser Stelle noch einmal wiederholt: Verbraucher möchten ein positives Erlebnis haben – auch und vor allem beim Einkauf im Laden um die Ecke.

Von Fabian Spielberger, Gründer und CEO der Shopping-Community mydealz

Fabian Spielberger ist ein Berliner Serien-Unternehmer und Investor. Er gründete mydealz 2007 noch während seines Studiums der Nanostrukurtechnik als simplen WordPress Blog und entwickelte mydealz in den letzten 13 Jahren zur größten Shopping-Community mit 6,7 Millionen Besuchern pro Monat. Zeitgleich begleitete er den Start und das Wachstum heute marktführender Unternehmen wie des Reiseunternehmens Urlaubspiraten.de und des Cashback-Portals Shoop aktiv mit. Unter der Marke Pepper.com „exportiert“ Spielberger das mydealz-Konzept aktuell in zahlreiche Länder rund um den Globus. Die 11 Pepper.com-Communites werden aktuell bereits von 25 Millionen Konsumenten pro Monat genutzt, die 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute treffen.

 

 

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  • Fabian Spielberger: mydealz

Hybrid, sozial, nachhaltig: Fünf Strategie-Trends für die Zukunft des Handels

Pandemiebedingt nimmt der Strukturwandel im Handel deutlich an Fahrt auf. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Handelsforschung beschleunigt er sich derzeit um etwa sieben bis acht Jahre. Das IFH spricht von einem „Coronaturbo“. Die Folge: Händler müssen noch schneller auf geänderte Kundenbedürfnisse reagieren. Benjamin Thym, Gründer und CEO des Shopper Marketing Networks Offerista Group, beleuchtet fünf Strategie-Trends, die Händler für sich prüfen sollten. „Es gibt kein Patentrezept, sondern vielmehr die Notwendigkeit, viele Strategien rasch und gut zu erproben und somit die Krise auch als Chance zu nutzen“, erklärt Benjamin Thym.

1. Hybrid-Shopping bleibt – der Online-Anteil wächst

Der stationäre Handel ist nicht tot und wird auch in Zukunft nicht verschwinden. Vier von fünf deutschen Konsumenten (81 Prozent) vermissen es laut einer Studie von Offerista während der Pandemie, vor Ort im Laden einzukaufen – in erster Linie, weil ihnen das Anschauen und Anprobieren von Produkten fehlt. Der damit verbundene Umsatzrückgang hat für viele stationäre Geschäfte dramatische Konsequenzen, sie müssen sich komplett wandeln – innovativer, digitaler und serviceorientierter werden. Bisher rechnete das IFH Köln mit einem Online-Anteil am Handel von bis zu 22 Prozent bis 2030. Nun werden diese „Vor-Corona-Prognosen“ insgesamt bis zu acht Jahre früher eintreten. Doch nicht alle Händler brauchen künftig Online-Shops, allerdings sollten sie im Netz mit ihrer Marke und ihren Angeboten präsent sein – mit einer Website, über Social Media, digitale Werbeformate oder Bewertungen. Stichwort Omni-Channel. Durchschnittlich brauchen Konsumierende nämlich sechs Kontaktpunkte bis zum Kauf („5 Jahre Wavemaker Momentum“, 2019).

2. Kundenerlebnisse gewinnen an Bedeutung

Das normale Konsumverhalten ist durch die eingeschränkten Möglichkeiten in der Corona-Krise gestört. Der Wunsch nach besonderen Einkaufserlebnissen, die Experience Economy, wird dadurch langfristig an Bedeutung gewinnen. Jeder Ausflug zum Shopping in die Innenstadt wird dann zu einer bewussten Entscheidung der Konsumierenden. Der Wert des Einkaufens und des physischen Erlebnisses nimmt zu. Dabei werden jene Händler und Marken gewinnen, die ein herausragendes und konsistentes Kundenerlebnis offline wie online bieten. Die Customer Experience wird ein noch stärkerer Wettbewerbsvorteil, wenn sich Produkte immer ähnlicher, der Preiswettbewerb immer härter und Märkte immer transparenter werden.

3. Chancen durch Kooperationen und Marktplätze

Erst kürzlich hat das Modeunternehmen C&A Aufsehen damit erregt, nun auch über Zalando zu verkaufen, um von der Reichweite des bekannten Online-Modehändlers zu profitieren. Händler sollten tatsächlich dort sichtbar sein und ihre Produkte anbieten, wo sich ihre Kunden bewegen. Denn sind sie es nicht, profitieren andere. Warum also nicht sowohl die eigene Plattform stärken als auch parallel Marktplätze und Retail-Media-Angebote nutzen? Immer mehr Händler werden zukünftig ihre Kundenkontakte monetarisieren, wie beispielsweise Intersport, die Werbeflächen in den Online-Kanälen und auf den Flächen der Händler vor Ort zur Vermarktung anbieten, auch für branchenfremde Unternehmen. Auch hier gilt der Omnichannel-Ansatz um mehr Sichtbarkeit, Reichweite und neue Zielgruppen zu erreichen.

4. Social Shopping ist auf dem Vormarsch

Die Pandemie treibt das Social Shopping voran. Dabei werden zwei Dinge verknüpft, die den Menschen in dieser Zeit so fehlen: der Austausch miteinander und das Einkaufen. Über Social-Shopping-Apps oder Social-Media-Plattformen wie Instagram kann digital und auch live zusammen mit Freunden oder anderen Fans einer Marke eingekauft werden. Knapp ein Drittel der Deutschen hat schon einmal über Social-Media-Kanäle Produkte bestellt. Während der Corona-Krise haben neun Prozent dies entweder das erste Mal oder verstärkt getan (Greven Medien/YouGov, 2020). Social Shopping bietet weitere wichtige Touchpoints mit den Konsumierenden, auf die Marken und Händler künftig setzen sollten.

5. Nichts geht mehr ohne Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist kein Trend mehr, sondern eine gesetzte Richtung, in die sich Produkte, Verpackungen, Logistik und das Handelsmarketing mittelfristig bewegen müssen. Selbst traditionelle Artikel wie Zahnbürsten aus Plastik werden heute hinterfragt. Dasselbe gilt für auch für klassische Werbeformen wie dem gedruckten Prospekt, für das es bereits smarte digitale Alternativen gibt. Und diese werden auch von Konsumenten begrüßt. 80 Prozent der deutschen Verbraucher informieren sich heute häufiger über Angebote des Handels auf digitalen Kanälen, wie Websites, Apps und Social Media, als noch vor einigen Jahren. Für knapp 70 Prozent hat die Digitalisierung der Angebotskommunikation das Print-Prospekt ersetzt, so eine weitere Zahl aus dem aktuellen Konsumentenreport der Initiative Digitale Handelskommunikation.

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  • Benjamin Thym: Offerista Group GmbH

Digitalisierung der Landwirtschaft

Sigfox 0G-Tracking unterstützt Österreichische Bauern beim Auffinden von Weidetieren
Innovative Technologie macht den Almbetrieb fit für die Zukunft
0G-Funknetzwerk bietet große Reichweite und sehr lange Betriebsdauer
Wien, 06. Mai 2021 – In der modernen Logistik längst Standard, zieht das Internet der Dinge (IoT) jetzt auch auf die Alm. Tiere lokalisieren und kontrollieren, Weideflächen planen und pflegen – die Bewirtschaftung einer Alm beansprucht viel Zeit. So viel Zeit, dass die höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLFA) im Jahr 2019 das zweijährige Praxisprojekt „Weide-GPS“ für mehr Effizienz in der Weidewirtschaft ins Leben rief. Für die inzwischen beendete Versuchsreihe wurden 85 Österreichische Almen mit GPS-Trackern aus der Fahrzeugindustrie ausgestattet, die über das klassische GSM-Mobilfunknetz laufen. Auf den Almen, die dafür keine Netzabdeckung hatten, funkten die Weidetiere mit den Trackern von Digitanimal über das Sigfox 0G-Funknetz von Heliot Europe, welches unter dem Namen Sigfox Austria betrieben wird. Projektleiter Reinhard Huber zieht nach zwei Jahren eine positive Bilanz über die Versuchsreihe: „Zunächst hatten wir Bedenken, ob unsere Landwirte bei dem Projekt überhaupt dabei sein wollen, aber schließlich hatten wir eine so große Nachfrage – es war ein voller Erfolg!“

Tier-Tracking über 0G Funknetz ermöglicht das Internet der Tiere

Eine der wichtigsten Aufgaben auf der Alm ist die Tierkontrolle,  doch das Suchen der Tiere auf den offenen Weideflächen im Gebirge dauert oft mehrere Stunden oder gar Tage. Mit dem Einsatz der Digitanimal-Tracker wird das Auffinden erleichtert und das spart wertvolle Zeit. Der Tracker verbindet sich automatisch in festen Zeitintervallen über Funk mit dem 0G-Netzwerk und macht die Position der Tiere sichtbar. Alle 30 Minuten wird den Bauern per App auf dem Smartphone eine Benachrichtigung über den Aufenthaltsort gesendet – so können sie gut zwei Drittel der Arbeitszeit einsparen. Reinhard Huber zeigt sich begeistert von den Ergebnissen: „Die Bauern schauten viel öfter nach ihren Tieren, denn sie wussten ja nun zu jeder Zeit, wo sie sind. Wir glauben, dass die Technologie den Almbetrieb in Zukunft deutlich verbessern kann.“

 Martin Liboswar, Country Manager Austria von Heliot
Martin Liboswar, Country Manager Austria von Heliot

Über die reine Positionsbestimmung hinaus können die Tracker auch bei der Optimierung der Weideplanung helfen. Anhand der Daten können die Bauern die Bewegungsmuster auf den einzelnen Flächen feststellen und damit einer Verbuschung der Weideflächen gezielt vorbeugen. Zudem eignet sich das Sigfox 0G-Netz auch für eine Reihe von weiteren Anwendungen: Zum Beispiel zur Messung von Wasserständen oder zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Sigfox-Tracker überdauern wartungsfrei gesamte Weidesaison von Mai bis September
Die Sigfox-Geräte funktionieren über kurzwellige Funkfrequenzen und können ihre Informationen über sehr weite Strecken übermitteln (bei Sichtkontakt bis zu 250km). Je nach Einstellung bis zu 140-mal am Tag senden die Tracker ein Signal mit maximal 12 Bytes (z.B. eine GPS Position oder einen Temperaturwert) an das 0G-Netz. Das macht die Technologie enorm stromsparend und äußerst strahlungsarm im Betrieb. Mit Batterielaufzeiten von mehreren Jahren ist sie zudem kostengünstig und wartungsfrei. Für die Weidesaison, die von Anfang Mai bis Ende September geht, sind 0G-Geräte deswegen perfekt geeignet.

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  • Martin Liboswar: Heliot
  • Schafe funken mit 0G: Heliot

Dealavo und Insaas verkünden Partnerschaft: Wertvolle E-Commerce Insights

Wertvolle Einblicke auf Basis zuverlässiger Marktdaten – das ist das erwartete Ergebnis einer Partnerschaft zwischen Dealavo und Insaas. Die Zusammenarbeit basiert auf der Synergie zwischen der Expertise von Dealavo in der Extraktion von E-Commerce-Daten und der Spezialisierung von Insaas in Analyse und Präsentation.

„Dank der Partnerschaft mit Insaas werden die Kunden in der Lage sein, bessere Entscheidungen auf der Grundlage zuverlässiger Daten zu treffen“, sagt Jakub Kot, CEO von Dealavo. „Ich glaube, dass diese Partnerschaft einen relevanten Wert schaffen wird – vor allem im Bereich der Analyse des Onlinehandels. Dank der Kombination von verlässlichen Daten, die von Dealavo geliefert werden, und deren übersichtlicher Darstellung und Analyse, die von Insaas durchgeführt wird, werden wir in der Lage sein, wirklich wertvolle E-Commerce-Insights zu schaffen“.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Dealavo, da sie über eine große Expertise in den Bereichen E-Commerce-Analyse und Preisüberwachung verfügen“, sagt Dr. Korbinian Spann, Geschäftsführer und Head of Data bei Insaas. „Gemeinsam mit Dealavo können wir uns auf unsere Expertise konzentrieren und uns auf qualitativ hochwertige Daten für unsere Kunden verlassen.“

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Ade „Corona Speck“– Zurück zu natürlichem Essverhalten und zum natürlichen Gewicht

Reza Hojati – Autor, Hypnotist & Persönlichkeitstrainer mit neuem Buch „Übergewicht ist kein Schicksal“ und neuem (Online-)Schlank-Seminar am 27. Juni

Die Corona-Zeit und der lange Lockdown gehen nicht spurlos an uns vorüber. Nicht nur, dass viele an einigen Kilos zugelegt haben, einige von uns haben  sich selbst in dieser Zeit aus den Augen verloren. Wir fragen uns heute mehr denn je, wer bin ich eigentlich? Wann und wie geht es mir gut?

Als Bewusstseinsforscher, Transformationscoach und Hypnotist unterstützt er Menschen dabei, ihr volles Potential zu erreichen und begleitet sie in Online Coaching Sessions, dauerhafte positive Veränderungen zu bewirken.

Reza Hojati liefert in seinem neuen Buch „ Übergewicht ist kein Schicksal“ einen Paradigmenwechsel in Bezug auf herkömmliche Lehrmeinungen und bietet einen neuen Ansatz zu einem gesunden und natürlichen Essverhalten zurückzufinden und ein natürliches Gewicht zu erreichen. Am 27. Juni findet zu dem Thema außerdem ein ganztägiges Online-Seminar statt, in dem Hojati Tricks und Methoden verrät, wieder besser mit seinem eigenen Körper zu kommunizieren.

Dein Körper ist klüger, als jede noch so raffinierte Diät, lautet seine Devise. „Höre auf dich anstatt auf irgendwelche Ernährungstipps.“

Durch Einflüsse aus unserem Umfeld haben wir den Kontakt zu den körpereigenen Signalen verloren und haben verlernt, darauf richtig zu reagieren. Stattdessen befolgen wir unzählige Diät- und Ernährungstipps, welche uns verunsichern und verwirren.

„Diese Beeinflussungen programmieren unser Essverhalten, schaffen ein negatives Ess-Bewusstsein, machen uns dick und somit auch anfällig für Krankheiten“, sagt Reza Hojati. „Nicht das, was wir essen, ist für unser Übergewicht verantwortlich, sondern wie wir essen und warum wir essen. Denn oftmals essen wir nicht, weil wir körperlich hungrig sind. Essen muss heutzutage oftmals aus dem Ruder geratene Emotionen kompensieren.“

Das erlebt man jetzt besonders in der Corona Zeit. Aktuelle Studien belegen, dass viele Menschen aus Gewohnheit vermehrt zu Süßigkeiten greifen, weil sie sich langweilen oder einsam fühlen.

Tatsache ist, dass unser Körper die natürliche Fähigkeit besitzt, uns die richtige Nahrung auswählen zu lassen, die uns guttut, uns genau signalisiert, wann er wie viel braucht und so dafür sorgt, ein natürliches Gewicht zu erreichen. Anstatt aber auf unseren Körper zu hören, zählen wir Kalorien oder essen zu bestimmten Uhrzeit. Mit der Zeit entwickeln wir so ein zwanghaftes Essverhalten, welches uns von unserem natürlichen Essverhalten entfernt.

In seinem aktuellen Buch „Übergewicht ist kein Schicksal“ und seinen Coachings zeigt er einige effektive MIND-Techniken, wie jeder es schaffen kann, das Vertrauen in sich und den eigenen Körper zurück zu gewinnen, den Kampf gegen das Übergewicht und den JoJo Effekt zu beenden und endlich Frieden mit seinem Körper zu schließen.

Als Autor von Selbsthilfe-Büchern, CDs und Videos rund um das Thema „Kommunikation und persönliche Veränderung“, hat Reza Hojati mittlerweile mehrere Tausend erfolgreiche Anwender erreicht. Tausende haben ihn bisher in Vorträgen und Seminaren live erleben können.

Seit 2000 beschäftigte Reza Hojati sich intensiv mit der positiven Psychologie, NLP, Hypnose, Kommunikation und der Körpersprache. Er leitet das Hojati Institut für Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung.

In seinen außergewöhnlichen Seminaren und Coachings verhilft er Menschen sich selbst zu finden, tiefgreifende Veränderungen in ihrem Leben durch echte Transformation zu bewirken  und ihr Leben positive nach ihren Wünschen und Zielen zu gestalten.

Weblinks: Mehr Infos erhalten Sie unter: http://www.schlankness.de
Website von Reza Hojati http://www.hojati.de

Hier die Seminarseite: https://www.schlankness.de/workshop/

 

 

Buch: „Übergewicht ist kein Schicksal“ – ISBN 3981337875

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  • Reza-Hojati: Reza-Hojati