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Fashion Bootcamp und Ideenwettbewerb von The Good Business in Äthiopien

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Im März haben die ersten Business Development Programme für äthiopische Start-ups und Kleinunternehmer von The Good Business (TGB) begonnen. Am 19. und 20. Mai richtet die Initiative für diese Unternehmensgruppen unter dem Titel ‚Design Market Success‘ zusätzlich ein Bootcamp aus, das sich an die Fashion- und Textilbranche des Landes richtet. Parallel dazu läuft ein Ideenwettbewerb, der fünf nachhaltige Unternehmen durch Seed-Funding unterstützt, die mit innovativen Business- und Jobsicherungs-Konzepten auf die COVID-19 Pandemie reagieren. Die Bewerbung für den Wettbewerb und die Registrierung für das Event laufen ab sofort über die TGB Webseite.

Die Textilindustrie gehört in Äthiopien zu einer der wichtigsten Branchen des Landes. Viele Start-ups sowie kleine und mittelständische

Unternehmen arbeiten in diesem Bereich. Wie gerade diese Branchenvertreter einen besseren Marktzugang erhalten und ihre Marktpotenziale gezielter nutzen können, darum geht es bei ‚Design Market Access‘, dem Fashion Bootcamp und Ideenwettbewerb von The Good Business (TGB). Ziel ist es äthiopischen Impact-Start-ups und KMUs aus den Bereichen Mode, Textil und Accessoires durch Wissenstransfer und Austausch neue Strategieansätze zu vermitteln, wie sie ihre

Produktion optimieren, die Reichweite erhöhen, ihren Impact steigern und Arbeitsplätze entlang ihrer Lieferkette schaffen können – auch in Zeiten einer Pandemie.

Zwei Tage Experten Know how

Das ‚Design Market Success’ Fashion Bootcamp findet am 19. und 20. Mai 2021 statt. Das Programm richtet sich vor allem an Start-ups und KMUs der Fashionindustrie, ist aber auch offen für Unternehmen oder Akteure entlang der gesamten Lieferkette. In den Keynotes, Diskussionen und Panel Talks mit lokalen und internationalen

Experten aus den verschiedenen Branchensegmenten geht es um Themen wie das Potenzial von nachhaltigen Unternehmen, die enormen Chancen von kooperativen Produktionen, die Optimierung von Produktion und Logistik, Marketingstrategien und E-Commerce. Die Teilnahme über Zoom ist kostenfrei, Voranmeldungen sind ab sofort möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die einzelnen Vorträge und Gespräche sollen aber gestreamt bzw. im Nachgang veröffentlicht werden. Das finale Programm wird auf der Webseite veröffentlicht.

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  • Fashion Bootcamp Äthiopien: Good Life X

Virtuelle Verhandlungen werden zur neuen Normalität

So steil wie die Covid-Infektionen im vergangenen Jahr in die Höhe gingen, so stark schrumpften die Ausgaben der deutschen Unternehmen für Dienstreisen. Nach Angaben des „Handelsblatts“ und des Verbands Deutsches Reisemanagement haben die hiesigen Firmen 2020 insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro weniger für Dienstreisen ausgegeben als im Jahr davor, ein Rückgang von rund 90 Prozent. Natürlich wird mit dem Ende der Pandemie die Reisetätigkeit wieder zunehmen, um Kontakte zu pflegen und Aufträge persönlich zu verhandeln und abzuschließen. „Persönliche Treffen gehen mit höherer Kreativität und Teamleistung einher“, schreibt das „Handelsblatt“ zu recht. „Per Videokonferenz lassen sich auch Konflikte nur unzureichend lösen.“

Es wäre jedoch eine Illusion zu glauben, dass alles wieder so werden wird wie zuvor. Denn die Unternehmen werden zumindest einen Teil der Ersparnis aus der Einschränkung von Dienstreisen beibehalten wollen. Nach Schätzung von Experten dürften in Zukunft deshalb bis zu zwei Drittel aller Verhandlungen von Unternehmen rein virtuell verlaufen. Covid hat diesen Prozess lediglich beschleunigt. Damit wächst aber das Risiko von Missverständnissen und schlechten Verhandlungsergebnissen.

Die Schwierigkeit, bei räumlicher und sozialer Distanz Vertrauen aufzubauen

Natürlich wurde bei Verhandlungen auch in der Vergangenheit schon virtuell kommuniziert per Email, Messenger-Dienste, Telefon und auch per Videokonferenz. Doch spielte der zugleich vorhandene direkte persönliche Kontakt eine ganz entscheidende Rolle, denn nur darüber ließ sich Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern aufbauen. Nun gilt es, Vertrauen aufzubauen per Videokonferenz, der Kommunikationsform, die der unmittelbaren persönlichen Begegnung noch am nächsten ist. Aber bei räumlicher und sozialer Distanz steigt in den Verhandlungen die Gefahr von Missverständnissen, was sie erschweren und verzögern kann bis hin zur Blockade. Die Hauptaufgabe besteht also nun darin, das Medium Videokonferenz mit seinen Problemen und Vorteilen richtig einzusetzen. Dabei ändern sich die wesentlichen Prinzipien der Verhandlung nicht, sie müssen jedoch an die virtuelle Umgebung angepasst werden. Wer verhandelt, sollte diese vier Determinanten im Auge behalten:

1. Die richtige Vorbereitung bestimmt den Erfolg

Unsere Erfahrung besagt, dass der Verhandlungserfolg zu 80 Prozent durch die richtige Vorbereitung bestimmt ist. Professionelle Verhandler bereiten sich deshalb akribisch auf alle möglichen Situationen vor, in denen die Kommunikation essentiell ist für den Erfolg der Verhandlung. Das erfordert, die technischen Gegebenheiten der neuen Kommunikationskanäle Zoom, Teams, Webex, Google Hangouts etc. in der Praxis zu beherrschen, bevor man sie in einer Verhandlung nutzt. Wie teilt man Präsentationen, wie erstellt man Breakout Rooms, wie ändert man den Hintergrund, was macht man, wenn die Mikrofone oder Kameras nicht funktionieren? Gerade in stressigen Gesprächen werfen einen technische Probleme schnell aus dem Konzept.

2. Das eigene Verhalten reflektieren und bewusst steuern

Schon in der Vorbereitung sollte man sich Gedanken machen, wie sich Vertrauen aufbauen lässt, auch wenn man sich nur gegenseitig auf dem Bildschirm sieht. Etwa mit ein wenig Smalltalk zu Beginn oder indem man im Homeoffice einen Blick auf sein privates Umfeld ermöglicht. Zum Beispiel die Tochter, die ins Büro kommt, vorstellen und sie nicht verärgert über die Störung einfach rausschicken. Oder über den Hund, der auf dem Boden liegt, reden, wenn man weiß, dass der Verhandler auf der anderen Seite auch einen Hund hat. Oder Bücher und Bilder im Hintergrund platzieren. Alles, was hilft, einen persönlichen Kontakt und dadurch Vertrauen zu schaffen, zahlt sich in der Verhandlung aus.

Wie man sein Auftreten für das erste Business Meeting geprobt hat, sollte man deshalb jetzt seine virtuellen Meetings proben. Aus psychologischen Experimenten wissen wir, dass die Bedeutung einer Botschaft zu einem Großteil nonverbal durch Mimik und Gestik sowie dem Klang der Stimme und nur zu einem geringen Teil durch die verwendeten Worte kommuniziert wird. Wie also ist das eigene Erscheinungsbild vor der Kamera? Ein Rollenspiel mit einem Kollegen, das aufgenommen wird, kann einen Eindruck vermitteln, wie man auf die andere Partei wirkt. Wie war die Körperhaltung? Die nonverbale Kommunikation? Der Tonfall? Es gilt Licht und Kamera richtig einzusetzen: Die Kamera sollte am besten auf Augenhöhe eingestellt sein, so das man nicht nach unten oder oben schauen muss. Das Licht sollte angenehm sein und nicht von hinten kommen, damit das Gesicht zu sehen ist. Wenn man einen höhenverstellbaren Schreibtisch hat, sollte man sich hinstellen und im Stehen sprechen. Das wirkt dynamischer und emotionaler.

3. Die Signale der Gegenseite richtig verstehen

Mehr noch als bei Verhandlungen von Angesicht zu Angesicht besteht jetzt die Herausforderung darin, die Motive und Emotionen der anderen Partei auch am Bildschirm zu erkennen. Das Spannende an Verhandlungen ist ja dieser psychologische Aspekt: zu verstehen, was die andere Seite vorhat. Um Missverständnisse oder Irritationen zu vermeiden, sollte man zu Verhandlungsbeginn ansprechen, dass man sich Notizen macht oder einen zweiten Bildschirm nutzt: „Verzeihen Sie, wenn ich dann nicht immer in die Kamera schaue. Ich bin jedoch ganz bei Ihnen.“ In virtuellen Verhandlungen fehlen uns viele Hinweise der Körpersprache und Atmosphäre, um Situationen richtig deuten zu können. Daher sollte man vorsichtig formulieren etwa in dem Sinn: „Für mich hört sich das an als ob…“ gefolgt von der Frage: „Habe ich das so richtig verstanden?“ Auch sollte man häufiger das Besprochene zusammenfassen und fragen, ob das auch dem Verständnis der anderen Seite entspricht.

4. Den Verhandlungsprozess und die Kommunikationskanäle proaktiv steuern

Geschulte Verhandler bereiten die komplette Verhandlung minutiös vor, auch die virtuelle Verhandlung. Sie entwickeln einen detaillierten Multi-Channel-Kommunikationsplan für alle Phasen der Verhandlung, um die ausgearbeitete Verhandlungsstrategie proaktiv zu steuern und umzusetzen. Verhandlungsführer müssen alle verfügbaren Kommunikationskanäle beherrschen. Denn als Verhandler muss man immer die Kontrolle über den Verhandlungsprozess haben. Dazu gehört auch das Medium.

Fazit: Kommunikation und Verhalten sind elementare Bestandteile der Verhandlungsführung, die durch virtuelles Verhandeln substantiell beeinflusst werden. Verhandler müssen also virtuelles Verhandeln lernen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Denn dies wird zur neuen Normalität der Verhandlungen gehören.

Autor: Philipp Michel ist Partner der Negotiation Advisory Group (NAG), einer in Europa führenden B2B-Verhandlungsberatung. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Berufs- und Verhandlungserfahrung, hat mit Toni Piëch in China eine Consulting-Firma gegründet und für Porsche Design Studio weltweit Lizenz- und Designverträge verhandelt. Sein Spezialgebiet Verhandlungen, Marketing und Kommunikation.

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  • Philipp Michel: Negotiation Advisory Group

Biofruit startet Online-Shop – Exklusive Bio-Produkte für Feinschmecker

Düren. Biofruit ist die führende Marke für Premium-Bio-Produkte in den Obst- und Gemüseabteilungen ausgewählter Lebensmittelmärkte. Nun erweitert das Unternehmen sein Sortiment und bietet neben Bio-Obst und Bio-Gemüse auch Bio-Gewürzmischungen sowie Essige und Öle aus ökologischer Erzeugung an. Seit einigen Tagen gibt es zudem einen Biofruit-Onlineshop, bei dem Verbraucher ihre Lieblingsprodukte bestellen können. Das Unternehmen möchte so mehr Verbraucher direkt erreichen und sein Wachstum beschleunigen. Der Shop ist ab sofort unter www.biofruit.de erreichbar.

„Wir gehen damit den nächsten Schritt“, erklärt Biofruit-Geschäftsführer Dirk Salentin. In den letzten Jahren ist das Unternehmen vom klassischen Großhändler immer mehr zur Handelsmarke geworden. Biofruit-Theken mit einer exklusiven Präsentation ausgewählter Früchte und einem umfassenden Service-Konzept für den Lebensmitteleinzelhandel waren ein wichtiger Zwischenschritt. Inzwischen gibt es individuelle Shop-in-Shop-Lösungen für Supermärkte bis hin zu Bedientheken, an denen Verbraucher Obst und Gemüse selbst auswählen können – unverpackt und lose, dafür unter Einhaltung aller hygienischer Standards und mit persönlichem Service. Im zweiten Schritt hat Biofruit sein Sortiment erweitert: Gewürzmischungen, Olivenöl, eine große Auswahl an Balsamico sowie Küchen-Utensilien. Weitere Produkte kommen ständig hinzu. Mit dem neuen Onlineshop erweitert sich nun auch die Zielgruppe. „Wir möchten Bio zum modernen Lifestyle machen, werben für gesunde Ernährung und eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung. Lebensmittel dürfen und müssen uns etwas wert sein. Dafür stehen wir ein – im Handel und mit unseren Produkten“, verdeutlicht Salentin seinen Ansatz.

Biofruit garantiert, dass die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette bei seinen Produkten strengen Kontrollen unterliegt. „Wir nehmen Bio sehr ernst, bis ins kleinste Detail“, erklärt der Handelsexperte, der sich regelmäßig gegen die Billigmentalität im Lebensmittelhandel auflehnt. „Billig bedeutet immer, etwas wegzulassen. Einer zahlt immer den Preis: die Böden und die Natur, die Erzeuger, der Handel oder der Konsument mit seiner Gesundheit. Wir möchten aber, dass jeder in der Kette mit seinen Interessen berücksichtigt und entsprechend seines Beitrages entlohnt wird“, so Salentin zur Biofruit-Mission. Diese solle auch im Shop sichtbar werden. „Wir setzen auf Premium-Produkte höchster Qualität, die vollen Genuss nach einer optimalen Rezeptur garantieren.“

Weitere Informationen über gesunde Ernährung, die Biofruit GmbH, Wissen rund um Bio-Obst und Bio-Gemüse sowie die Vermarktung von Bio-Produkten im Handel gibt es unter www.biofruit.de. Hier ist auch der neue Shop geschaltet.

Geschäftsbericht 2020: Hanseatic Bank erzielt Rekordergebnis

Die Hanseatic Bank blickt mit einem Jahresüberschuss von 59 Millionen Euro erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Trotz der massiven Auswirkungen der Coronapandemie auf die Konjunktur konnte die Hamburger Privatbank das Ergebnis aus 2019 sogar um 9,3 Prozent übertreffen. „Das positive Ergebnis nach diesem schwierigen Jahr zeigt, dass die Hanseatic Bank ein starkes, anpassungsfähiges und widerstandsfähiges Unternehmen ist“, sagt Detlef Zell, Geschäftsführer Marktfolge und Risikoüberwachung bei der Hanseatic Bank. „Auch wenn wir unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2020 zum Teil nicht erreichen konnten, hat der Einsatz unserer Mitarbeiter*innen für das Unternehmen, aber vor allem füreinander, zu einem erneuten Rekordergebnis geführt.“ Im vergangenen Jahr freute sich das Unternehmen über die Unterstützung von 92 neuen Mitarbeiter*innen. Zusätzlich konnte die Hanseatic Bank auch die Effizienz verbessern: Die Cost-Income-Ratio liegt mit 32,9 Prozent wiederholt unter Vorjahresniveau.

Kreditneugeschäft mit sehr gutem Ergebnis

Das gesamte Kreditneugeschäft stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,7 Prozent auf 3.088 Millionen Euro an. Ein Grund für die positive Entwicklung ist zum einen, dass die Hanseatic Bank ihre Position als einer der führenden Kreditkartenanbieter am Markt weiter ausbauen konnte. Mit einem Gesamttransaktionsvolumen von 638 Millionen Euro liegt das Unternehmen 15,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Zum anderen wurde das Factoring-Geschäft mit der Otto (GmbH & Co KG) und der Schwab Versand GmbH um eine neue Partnerschaft mit der Baur Versand (GmbH & Co KG) erweitert. Mit 2.286 Millionen Euro übertrifft das Ergebnis im Bereich Factoring das Vorjahr um 29,7 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung bekam auch die Hanseatic Bank die Auswirkungen der Pandemie zu spüren. Das Neugeschäft des EigentümerDarlehens verringerte sich mit 513 Millionen Euro um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Kurs für 2021: Wachstum durch Kund*innenfokus

Die Hanseatic Bank rechnet trotz anhaltender Beeinträchtigungen durch die Pandemie weiterhin mit einem Wachstum und einer Steigerung der Erträge für das Jahr 2021. Das zentrale Element der Unternehmensstrategie ist weiterhin, Kund*innen und Partner*innen zu begeistern und die Kernkompetenzen der Hanseatic Bank in allen Marktbereichen auszubauen.  „Die Pandemie stellt uns zwar, wie alle anderen auch, weiterhin vor große Herausforderungen“, sagt Michel Billon, Geschäftsführer Marktbereich und IT bei der Hanseatic Bank. „Aber unsere Mitarbeiter*innen sind einfach gut darin, flexibel zu agieren und so auf dem schnellsten Weg innovative Lösungen sowie neue Produkte und Services zu entwickeln. Die besonderen Umstände im letzten Jahr haben den Zusammenhalt in der Bank einmal mehr gestärkt und aus dem Miteinander ein Füreinander gemacht.“

So widmet sich der Geschäftsbericht für das Jahr 2020 neben den Zahlen auch dem Thema Füreinander. Denn nur die Fähigkeit der Mitarbeiter*innen, füreinander sowie für Kund*innen und Partner*innen da zu sein, bringt die Hanseatic Bank erfolgreich durch die Coronakrise. Dies ist nicht zuletzt auf die agile Unternehmensorganisation zurückzuführen, die bereits vor einigen Jahren angestoßen wurde. Der Ausbau der agilen Organisationsstruktur steht daher auch im Jahr 2021 ganz oben auf der internen Agenda – immer mit dem Ziel, das Für- und Miteinander mehr zu leben und so die Kund*innen effizient und verantwortungsvoll zu begeistern.

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  • HanseaticBank Geschätsführung 2021: HanseaticBank

„Kinder sind die Zukunft unseres Landes“ – Vanessa Weber gründet Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit

Die Aschaffenburger Unternehmerin und Aktivistin Vanessa Weber hat eine eigene Stiftung gegründet, die „Vanessa Weber Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit“. „Kinder sind die Zukunft unseres Landes und unseres Wirtschaftsstandortes. Kinder haben Rechte, vor allem das Recht, in einer gesunden und natürlichen Umwelt aufzuwachsen, zu leben und sich zu entfalten. Kinder brauchen eine Zukunft. Für diese Zukunft sind die jeweils Erwachsenen verantwortlich. Was sie als Erbe hinterlassen, beeinflusst Kinder und Jugendliche massiv. Wir alle haben eine Verantwortung zu übernehmen für nachfolgende Generationen, für unsere Kinder und Enkel“, heißt es in der Präambel der neugegründeten Stiftung.

Damit hat Vanessa Weber die Idee ihrer Stiftung klar umrissen: Erwachsene mehr in die Verantwortung für die Themen Klimaschutz sowie eine sinnvolle Verbindung von Ökonomie und Ökologie nehmen, Kinder und Jugendliche befähigen, sich selbst zu engagieren und zu entwickeln, damit sie selbst an einer positiven Zukunft mitgestalten können und mehr Bewusstsein schaffen für Zusammenhänge menschlichen Agierens mit der Natur und knappen Ressourcen. „Die Kinder von heute sind die Jugendlichen und Erwachsenen von morgen, die etwas ändern können an der jetzigen Misere. Es sind die, die den Unterschied machen und uns aus dem Dilemma führen werden. Kinder darin zu bestärken und sie zu den notwendigen Veränderungen zu befähigen, das ist die Pflicht der heute aktiven Generationen“, so die Stiftungsgründerin.

„Bildung und Aufklärung sind der Schlüssel“, erklärt Vanessa Weber. Es reiche nicht, einfach Projekte zu initiieren. Kinder und Jugendliche müssten die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge verstehen, um abwägen und mitentscheiden zu können. Nachhaltigkeit sei auch und vor allem eine Frage des Wissens und der Bildung, auch der wirtschaftlichen und ökologischen Bildung. Wissensvermittlung wird deswegen ein großer Akzent ihrer Stiftung sein.

Kinder, so Vanessa Weber, müssten sich frei entfalten können. „Als Unternehmerin ist mir unternehmerische Freiheit und wirtschaftlicher Erfolg besonders wichtig. Der darf aber nicht zu Lasten anderer gehen.“ Vor diesem Hintergrund steht für Weber der Begriff Verantwortung sehr weit oben auf der Agenda. „Diesem Gedanken folgend gründe ich diese Stiftung zu meinen Lebzeiten und setze damit ein Zeichen für mehr Verantwortung meiner Generation für das Leben zukünftiger Generationen. Ich möchte Menschen in Erfolg bringen, sie befähigen und sie wachsen lassen zu verantwortungsbewussten Mitmenschen in einer nachhaltigen und sozialen Gesellschaft“, heißt es auf der Website der Vanessa Weber Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit weiter.

Seit vielen Jahren treibt Vanessa Weber Projekte rund um die Themen Klimaschutz voran. Sie engagiert sich regional bei Plant-for-the-Planet, unterstützt die Initiative Entrepreneurs for Future, pflanzt Bäume im großen Stil, spendet für Kinder- und Jugendprojekte und publiziert auf diversen Plattformen. Nun bündelt sie ihre vielen Initiativen in ihrer Stiftung.

Weber kündigt unabhängig von der Stiftungsgründung an, weiter bloggen und publizieren zu wollen. „Ich möchte viele Menschen erreichen und bei vielen ein neues Bewusstsein schaffen“, sagt sie. Im Mai wird ihr erstes Buch erscheinen. „Wir müssen auf allen Ebenen einen Beitrag leisten“, so Vanessa Weber abschließend.

Weitere Informationen über die neu gegründete Vanessa Weber Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit und deren Projekte rund um den Klimaschutz gibt es unter www.vanessa-weber.org.

Einzelhandel: Schaufenster sind nicht geschlossen Window Shopping kann eine Lösung sein, trotz Lockdown zu verkaufen

Düsseldorf. Online-Shops verkaufen rund um die Uhr, viele stationäre Händler verkaufen nur, wenn das Geschäft geöffnet ist. Und das ist derzeit eher selten der Fall: Lockdown, Notbremse, Zugangsbeschränkungen. Eine Lösung könnte das sogenannte Window Shopping sein, also der Verkauf direkt über das Schaufenster. Smarte Lösungen könnten Kunden binden, Öffnungszeiten obsolet machen und die Innenstädte beleben.

„Der Verbraucher würde das in den meisten Fällen als Service begreifen“, ist sich Handelsexperte Matthias Hofmann sicher. Hofmann entwickelt digitale Lösungen für eine optimale Kundenerfahrung für die Firma Scala, dem Weltmarktführer für Digital Signage. Die gesamte Auslagefläche eines Schaufensters könne digitalisiert und für den Verkauf genutzt werden – ohne „Blingbling“, sondern als smarter Point of Sale mit Blick für die Bedürfnisse des potenziellen Kunden. „Der klassische Schaufensterbummel erhält so eine neue Dimension. Das funktioniert sogar für Edelboutiquen und exklusive Markenhändler“, ist Hofmann überzeugt.

Das Schaufenster habe einen entscheidenden Vorteil gegenüber Amazon und Co.: Der Kunde sehe die Ware real, in 3D, mit seinen eigenen Augen, in allen Facetten und Nuancen und nicht nur auf Bildern. Die Information über das Produkt lasse sich über dezente Monitore und Displays steuern, ein QR-Code könnte direkt auf den Webshop des Händlers verweisen. Hier könne das Produkt bestellt, ein Termin zur exklusiven Abholung im Geschäft oder kontaktlos in einer Packstation oder gleich eine persönliche Lieferung vereinbart werden. „Ein gut inszeniertes Schaufenster macht den Kunden zum VIP und zum Akteur“, erklärt Hofmann.

Neben der Verkaufsoption über das Schaufenster hat der Händler einen weiteren Vorteil: Preise, Produktinformationen und Werbebotschaften können aus der Ferne gesteuert werden. Mittels künstlicher Intelligenz und dem Smartphone des Kunden wären sogar individuelle Virtual-Reality-Erlebnisse im Zusammenhang mit Marken und Produkten möglich. „Das klassische Schaufenster kann mindestens genauso viel wie der Monitor beim Online-Shopping. Im Gegenteil. Das Shopping-Erlebnis ist viel realer“, so der Digital-Signage-Profi. Die Digitalisierung des Handels und des Verkaufsprozesses biete jede Menge Vorteile, ganz unabhängig von Corona. „Diese Lösungen sind universell. Sie machen Einkaufen nach Ladenschluss möglich.“

„Der Handel muss sich neue Wege überlegen. Window Shopping ist eine von vielen digitalen Ideen. Das Revolutionieren des VIP-Shopping ist eine andere. Das hybride Event am Schaufenster wird Realität. Außerdem ist eine Kombination mit Click & Collect oder Click & Meet möglich. Rund-um-Service im Sinne des Kunden ist die Devise“, verrät Hofmann. Ein guter Online-Shop allein werde den Handel nicht in die Zukunft bringen. Dieser müsse auch inszeniert werden. Die Zukunft auch des stationären Handels sei digital.

Wer sich für Digital Signage im Allgemeinen und Lösungen von Scala im Besonderen interessiert, sich über moderne Point-of-Sale-Kommunikation oder modernes Customer Experience Management informieren und Praxisbeispiele namhafter Marken und Handelsunternehmen live erleben möchte, bekommt weitere Informationen unter www.scala.com. Einen Blog zum Thema Window Shopping gibt es unter https://www3.scala.com/window-and-vip-shopping-nur-gucken-nicht-anfassen-ist-vorbei/

Legal Steuern sparen in Deutschland

Deutschland kann wahrlich ein Steuerparadies sein, wenn man es richtig anstellt. Dieser Satz scheint, anhand der enorm hohen Steuerlast, eine Fehlinformation zu sein. Selten liest man darüber, aber es ist Fakt: Wer weiß, wie man sich richtig positioniert, kann 15% oder weniger Steuern bezahlen und das völlig legal.

Diese Wege stehen einer Großzahl von Menschen offen, allerdings benötigt es ein Umdenken und ein “Über den bisherigen Horizont-Hinausdenken”, um diese Weg zu beschreiten.

Steueroptimierung ist gleich Steuerflucht

Es gibt mehrere Herausforderungen in diesem Themenkomplex.

  1. Gesellschaftlich werden Steueroptimierungsmodelle sehr kritisch gesehen, da dem Staat, so der Irrglaube, Geld vorenthalten wird. Der Staat würde also um Zahlungen umfallen, die er in die Infrastruktur, in die Bildung, ins Kranken- und Sozialsystem investiert.
  2. In Medien hört man immer wieder davon, dass nur Superreiche oder Firmenkonglomerate von solchen Steuereinsparungen profitieren und so etwas wie eine “legale” Steuerflucht begehen.
  3. Steuerberater sehen ihre eigenen Stärken weniger in der Beratung, sondern eher im Verwalten des Status Quo. Neue, alternative werden den Kunden selten aufgezeigt, da sie Expertise erfordern und damit einen beträchtlichen Mehraufwand für die Steuerberater bedeuten.
  4. Es wird fälschlicherweise angenommen, dass viel Geld, beziehungsweise ein hohes Einkommen benötigt wird, um Steuermodelle entsprechend professionell umzusetzen. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie noch auszuführen sein wird.

Steuern zu bezahlen, ist sinnvoll

Steuern zu bezahlen, macht natürlich Sinn. Wie bereits angesprochen, sollen mit den Steuerabgaben verschiedene Infrastrukturprojekte finanziert werden oder Zukunftsprojekte angegangen werden, die dabei helfen, den Standort Deutschland nach vorne zu bringen. So weit, so gut. Wie sieht jedoch die Realität aus?

Besonders in der Corona-Pandemie werden die Geldschleusen an allen Ecken und Enden geöffnet. Wer anhand dieser Zahlen noch daran glaubt, dass die Rechnung am Ende des Tages leicht zu begleichen ist, wird sich im Irrtum wiederfinden. Schulden können zwar, dank der Bonität des Deutschen Staates, relativ leicht und zu günstigen Konditionen aufgenommen werden, doch die Zeche muss dennoch bezahlt werden. Das heißt, die Steuerlast, wird, obgleich sie schon sehr groß ist, weiter zunehmen. Höchste Zeit also, sich um den Schutz des eigenen Vermögens zu kümmern.

Selbstbestimmung fehlt

Ein weiteres großes Problem für viele Menschen, die eine hohe Steuerlast zu schultern haben, ist das Fehlen der Mitbestimmung, was mit den Geldern tatsächlich passiert. Wenn nun wirklich die Infrastruktur und der Standort Deutschland unterstützt werden würde, hätten vermutlich weniger Menschen ein Problem mit den Abgaben. Dies gilt ebenfalls für den Fall, dass sie selbst mitbestimmen können, was mit ihrem erwirtschafteten Geld passiert. In der Wirtschaft heißt es normal: “Wer zahlt, schafft an!”. Beim Bezahlen der Steuern, ist dieser Satz völlig ausgehebelt, weil Sie eben nicht bestimmen können, wofür Ihr Geld ausgegeben wird.

Professionelle Wirtschaftsberatung sorgt also nicht nur für Steueroptimierung, sondern sie sorgt vor allem dafür, dass die Selbstbestimmung über die selbst erwirtschafteten Gelder wieder zurückerlangt wird. Dies kann über mehrere Wege geschehen. Die Menschen sollen wieder Herr und Frau ihres eigenen Geldes werden und dennoch gesellschaftlichen Nutzen erzielen.

Persönliche Ausgangssituation entscheidend

Egal, welches System auch umgesetzt wird, um die Steuerersparnis zu erhöhen, es muss an die jeweilige Ausgangssituation angepasst werden. Bei der Umsetzung spielen Wünsche, Ziele, Ausgangsbedingungen und Zukunftsszenarien eine entscheidende Rolle, um das Maximum für den Kunden herauszuholen. Dabei sind es vor allem drei Aspekte, die eine entscheidende Rolle spielen: Vermögensschaffung, Vermögensvermehrung und Vermögenssicherung. Was nützt es, wenn die Steuern optimiert wurden, jedoch dem Staat jederzeit Zugriff darauf ermöglicht.

Hier nun konkrete Vorschläge: Genossenschaften, Stiftungen oder Wirtschaftsvereine stellen Konstrukte dar, die es ermöglichen, die eigene Steuerlast massiv zu senken und im Idealfall sogar auf 0% zu drücken. Um diese Strukturen professionell umzusetzen, werden keine Millionen benötigt, sondern lediglich ein Jahresgewinn von ca. 20.000 Euro. Ab diesem Betrag kann sichergestellt werden, dass die Ersparnis den Aufwand überschreitet.

Wieviel Geld kann gespart werden?

Das hängt natürlich davon ab, wie die finanzielle Lage aussieht und welches die Wünsche sind, die realisiert werden sollen. Die Praxis zeigt, dass bei der professionellen und legalen Umsetzung diverser Systeme, eine Steuerersparnis von 30.000 bis 80.000 Euro im Jahr möglich sind. Gleichzeitig schützt man dadurch das aufgebaute Vermögen vor dem willkürlichen Zugriff des Staates. Eine sehr elegante Möglichkeit ist die Gründung einer Genossenschaft. Wer beispielsweise einen Verbund gleichdenkender Menschen kennt, kann hier gemeinsam Vermögen, auf steuersparende Art und Weise, veranlagen. Dieses Modell eignet sich auch für Familienverbünde, in denen Immobilien gehalten werden. Auf diese Weise können Mieteinnahmen steuerfrei erhalten werden oder das Vermögen vor Scheidungskrisen, Zugriff von Gläubigern oder dem Staat, geschützt werden. Selbst die leidige Erbschaftssteuer wird auf ein Minimum reduziert und eine zufriedenstellende Lösung im Konstrukt verankern.

Beratung von Profis ein Muss

Natürlich können solche Modelle nicht ohne Weiteres gegründet werden. Es bedarf einer ausgiebigen Analyse der Voraussetzungen, eine Planung und eine nachhaltige Strategie. Dafür eignet sich in den seltensten Fällen der eigene Steuerberater, weil er einen anderen Blick auf die Dinge hat.

Professionelle Wirtschaftsberatungen helfen dabei, den richtigen Weg zu finden, um wieder mehr Selbstbestimmung und Sicherheit in Bezug auf das eigene Vermögen zu erhalten. Die Optionen sind wahrlich vielfältiger Natur.

Autoreninfo

Marc Schippke ist CEO und Geschäftsführer der Schippke Wirtschaftsberatung AG. Zusammen mit einem ausgewiesenen Expertenpool sorgt er dafür, dass seine Mandanten ihre Steuern optimieren, sich internationalisieren und gemeinwohlorientiert wirtschaften.

Erfolgreiches InsurTech-Startup wächst weiter: insureQ erhält fünf Millionen Euro Kapital

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insureQ, Anbieter von direkten sowie in Partnerlösungen eingebundenen Versicherungsprodukten für KMUs und Freiberufler, hat heute den Abschluss einer Seed-Runde in Höhe von fünf Millionen Euro unter Führung von Nauta Capital bekannt gegeben. An der Finanzierungsrunde waren darüber hinaus die bestehenden Investoren Flash Ventures und GFC beteiligt.

Der Versicherungsmarkt für Selbstständige und KMU ist in Deutschland traditionell unterversorgt. Laut einer Studie von Kubi e.V. und der FH Dortmund haben nur 45 Prozent von ihnen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Eine Studie der Gothaer zeigt zudem, dass nur 13 Prozent der KMUs eine Cyber-Versicherung haben, obwohl Cyber-Risiken für diese Unternehmen eine immer größere Gefahr darstellen. insureQ zielt speziell auf diesen unterversorgten Selbstständigen- und KMU-Markt ab, mit einem bisherigen Fokus auf SaaS- und E-Commerce-Start-ups. Die Versicherungsplattform von insureQ bietet ihren Kunden einfache, transparente und maßgeschneiderte Versicherungslösungen.

insureQ schneidet seine Versicherungsangebote in Bezug auf Umfang und Zusammensetzung individuell auf den Arbeitsalltag des Versicherungsnehmers bzw. dessen Gewerbe zu. Dazu füllt der Versicherungssuchende einfach einen Online-Fragebogen aus, und insureQ erstellt ihm daraufhin in weniger als zehn Minuten automatisch einen transparent strukturierten Versicherungsschutz. Darüber hinaus können Versicherungsnehmer über das insureQ-Kundenportal ihre Policen direkt aktualisieren, ändern und überprüfen.

Mitgründer und CEO, Alexander Le Prince, erklärt: „Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird es zwei bis drei dominante Player im digitalen KMU-Versicherungsmarkt geben. Gemeinsam mit unseren Partnern und unserem Team sehen wir uns perfekt positioniert, um einer dieser Player zu sein. Versicherungsprodukte für KMU sind traditionell sehr komplex und schwer zu verstehen. Dadurch, dass wir unser Versicherungsangebot digitalisiert haben und maßgeschneiderte, smarte Pakete anbieten, haben wir diese Komplexität beseitigt und eine einfache Lösung geschaffen, die kleinen Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld spart.“

Als Versicherungsvermittler arbeitet insureQ mit führenden Versicherern wie der Hiscox, R+V Versicherung und ARAG zusammen und bietet über eine zentrale Plattform eine umfassende Auswahl von Versicherungsprodukten an – von allgemeiner Haftpflicht über Vermögensschäden bis hin zu Cyber-Risiken und Betriebsunterbrechungsschutz. Über dynamisch anpassbare API-Integrationen ermöglicht es insureQ zudem auch B2B-Marktplätzen wie Hallo Marta, Moss und Packator, ihren freiberuflichen Nutzern Versicherungsprodukte anzubieten.

Das 2019 gegründete Münchner InsurTech will das zusätzliche Kapital nutzen, um weiter zu wachsen, seine maßgeschneiderten Versicherungsprodukte weiterzuentwickeln sowie sein Partnernetzwerk und die bedienten KMU-Segmente auszubauen. In den letzten Monaten hat insureQ darüber hinaus sein Kern-Team mit neuen Mitgliedern aus Unternehmen wie der Allianz, Google und AIG verstärkt.

„Mit dem Investment können wir unsere Vision, eine einfache und kundenzentrierte digitale Versicherungslösung für Selbstständige und KMU aufzubauen, weiterverfolgen. Wir arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung unserer Produkte und Services und freuen uns sehr, dass wir nun auch Nauta Capital von unserem innovativen Konzept überzeugen konnten“, so Mitgründer und CEO Alexander Le Prince.

Guillem Sague, Partner bei Nauta Capital, kommentierte die Investition wie folgt: „Wir glauben fest an die Attraktivität des KMU-Segments, sowohl in puncto Software als auch bei Finanzdienstleistungen wie Versicherungen. Und wir sind überzeugt, dass der hybride Vertriebsansatz von insureQ – direkt und eingebettet in Plattformen von Drittanbietern – das richtige Modell für den KMU-Markt ist.“

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  • Das Team von insureQ: insureQ

Fraport-Verkehrszahlen im März 2021: Passagieraufkommen in Frankfurt weiterhin auf niedrigem Niveau

Die massiven Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Verkehrszahlen setzten sich auch im März fort: Der Flughafen Frankfurt zählte 925.277 Passagiere. Dies entspricht einem Minus von 56,4 Prozent gegenüber dem März des Vorjahres, in dem das Verkehrsaufkommen aufgrund der beginnenden Corona-Krise bereits deutlich reduziert war. Im Vergleich zu März 2019 ging das Verkehrsaufkommen im Berichtsmonat entsprechend noch stärker um 83,5 Prozent zurück.1 Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres lag das Fluggastaufkommen bei knapp 2,5 Millionen Passagieren, ein Rückgang um 77,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2020 bzw. um 83,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019.

Das Cargo-Aufkommen legte im März trotz weiterhin fehlender Kapazitäten aus der Beiladefracht in Passagiermaschinen gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 24,6 Prozent zu auf 208.506 Tonnen (plus 3,0 Prozent gegenüber März 2019). Die Zahl der Flugbewegungen ging mit 13.676 Starts und Landungen um 40,1 Prozent gegenüber März 2020 zurück. Die Summe der Höchststartgewichte verringerte sich um 30,3 Prozent auf rund 1,1 Millionen Tonnen.

An den internationalen Konzern-Flughäfen zeigte sich im Berichtsmonat ein gemischtes Bild, das weiterhin maßgeblich durch die Pandemie-Entwicklung in den jeweiligen Regionen geprägt ist. Einzelne Flughäfen erzielten sogar Zuwächse im Vergleich zu März 2020, allerdings ebenfalls auf Basis eines bereits deutlich reduzierten Aufkommens im Vergleichsmonat. Gegenüber März 2019 verzeichneten alle Konzern-Flughäfen deutliche Rückgänge.

Der Flughafen Ljubljana in Slowenien notierte im März einen Rückgang von 78,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 7.907 Fluggäste. An den brasilianischen Airports in Fortaleza und Porto Alegre sank das Fluggastaufkommen um 57,7 Prozent auf 330.162 Passagiere. Der Flughafen Lima in Peru verzeichnete ein Minus von 46,2 Prozent auf 525.309 Fluggäste.

An den 14 griechischen Regionalflughäfen ging das Passagieraufkommen um 60,0 Prozent auf 117.665 Fluggäste zurück. Mit einem Minus von 46,1 Prozent sank das Fluggastaufkommen an den bulgarischen Twin Star-Airports Burgas und Varna auf 21.502 Passagiere. Das Aufkommen am Flughafen Antalya in der Türkei nahm um 2,1 Prozent auf 558.061 Fluggäste ab. Der Flughafen im russischen St. Petersburg verbuchte mit rund 1,1 Millionen Passagieren einen Zuwachs von 11,1 Prozent. Auch der Airport Xi’an in China verzeichnete ein Plus: Das Fluggastaufkommen vervielfachte sich gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres – in dem China bereits stark von der COVID-19-Pandemie betroffen war – auf mehr als 3,4 Millionen Passagiere und liegt damit nur noch 9,0 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019.

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  • Flughafen Fraport: Fraport

tesa Werkserweiterung: Produktionsstart in Suzhou, China

Ob Smartphones, Tablets, Notebooks, Fernseher, OLED-Anwendungen oder tragbare Mini-Computer wie Smartwatches und Fitness-Tracker: Fast alle großen Elektronik-Hersteller sind in China ansässig. Dort hat tesa Anfang April aufgrund der großen Nachfrage nach Hightech-Klebelösungen die Erweiterung seines Werkes im chinesischen Suzhou gefeiert. Herzstück des Neubaus mit einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro ist eine der weltweit modernsten Reinraum-Einheiten zur Herstellung von Präzisions-Klebebändern. Suzhou mit knapp 11 Millionen Einwohnern ist rund 100 Kilometer nordwestlich von Shanghai entfernt.

Hohe Investitionen in den asiatischen Markt

„Die Werkserweiterung in China ist ein wichtiger Baustein, um unseren ‚Fußabdruck‘ in Asien noch zu vergrößern und die Marktposition in Greater China sowie den umliegenden Ländern wie Korea und Vietnam zu stärken“, erklärt Dr. Norman Goldberg, Vorstandsvorsitzender der tesa SE. „Mit unseren innovativen Klebebändern können wir in vielen Industrien die Weiterentwicklung von Produkten und Herstellungsverfahren entscheidend mitgestalten“, so Goldberg. Auch der Bau eines weiteren, großen Werkes in Vietnam mit einem Investitionsvolumen von 55 Millionen Euro, in dem das Unternehmen ab 2023 Klebebänder für den asiatischen Markt produzieren wird, ist bereits in Vorbereitung. tesa erwirtschaftet mehr als 30 Prozent seines Umsatzes in Asien.

„Unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie hat unser 50-köpfiges, internationales Projekt-Team die Fertigstellung der neuen Produktionsstätte in China hervorragend umgesetzt“, berichtete Frank Kolmorgen, President and Regional Manager tesa Greater China, anlässlich der Eröffnungsfeier. Der internationale Klebeband-Hersteller hatte sich frühzeitig entschlossen, die Kapazitäten und Gebäude des Werkes signifikant zu erweitern, als abzusehen war, dass aufgrund der hohen Nachfrage der bestehende Produktionsstandort im Industriepark der Metropole Suzhou spätestens 2025 an seine Grenzen stoßen würde.

Klebebänder dünner als ein Haar – die Reinraum-Einheit in Suzhou

tesa setzt im chinesischen Suzhou erfolgreich auf Spitzentechnologie. Zu den Präzisions-Klebebändern, die unter Reinraum-Bedingungen – die Raumluft ist dort 100-mal sauber als auf einem Berggipfel – gefertigt werden, gehören beispielsweise sogenannte Optically Clear Adhesives (OCA). Dies sind hochtransparente, hauchdünne Folien, die unter anderem bei der Display-Verklebung zum Einsatz kommen. Bislang wurden derartige Produkte für die Elektronik- und Automobilindustrie im tesa Werk Hamburg-Hausbruch gefertigt, das bereits seit 2009 über eine Reinraum-Einheit verfügt.

Dichter an den Märkten und Kunden

„In China entsteht jeden Tag Zukunft“, sagte Frank Kolmorgen. „Durch die quantitative und qualitative Steigerung unserer Kapazitäten können wir auf die hohe Kundennachfrage vor Ort noch schneller reagieren und unsere Marktanteile nachhaltig steigern.“ Suthesh Kumar, Leiter des tesa Werkes Suzhou, ergänzt: „Wir stärken damit unsere Position nicht nur als innovativer Zulieferer, sondern auch als attraktiver Arbeitgeber. Für die Mitarbeiter ist es eine spannende Aufgabe, auf einer der modernsten Anlagen weltweit Präzisions-Klebebänder herzustellen.“ Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden aus der Elektronik- und Automobilindustrie ist für tesa ein wichtiger Faktor im Wettbewerb. „Wir können hier vor Ort schnell auf die spezifischen Anforderungen der Ingenieure reagieren und neue Produkte auf den Markt bringen“, so Frank Kolmorgen. Vor allem im Consumer-Electronics-Segment ist die Dynamik enorm hoch. Oftmals kommen beispielsweise mehrere Smartphone-Generationen pro Jahr auf den Markt, bei denen sich Funktionalitäten und Designs verändern. Bis zu 70 verschiedene tesa Tapes können in einem Smartphone stecken. Gegenwärtig sind im tesa Werk Suzhou mehr als 300 Personen tätig; weitere 80 Arbeitsplätze sollen mittelfristig entstehen. In der gesamten Region Greater China arbeiten mehr als 750 Mitarbeiter für tesa – neben dem Werk gibt es unter anderem Zentralfunktionen in Shanghai sowie elf Vertriebsbüros.

Weiterer Ausbau der Produkt- und Technologie-Entwicklung

In einer zweiten Bauphase werden auf dem Werksgelände bis Ende 2021 zusätzliche Büros und Labors in der Produkt- und Technologie-Entwicklung entstehen sowie das Application Solution Center erweitert. Dort finden sogenannte Customer Touch Points ihren Raum; ausgewählte Industrie-Kunden haben vor Ort Gelegenheit, an für sie maßgeschneiderten Entwicklungen aktiv mitzuarbeiten.

Stefan Schmidt, bei tesa als Executive Vice President tesa Supply Network für den internationalen Verbund aller tesa Produktionsstätten verantwortlich, berichtet: „Eines unserer Ziele lautet, in der Region für die Region zu produzieren, um Lieferzeiten, Transportwege und -kosten sowie durch Transport verursachte CO2-Belastungen möglichst gering zu halten.“ Die Werkserweiterung ist ein wichtiger Meilenstein, um auch diese Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortschreiben zu können. Darüber hinaus sollen die neuen Produktionskapazitäten in China den anderen großen tesa Werken zugutekommen: „Auch dort stoßen wir aufgrund der positiven Entwicklung von tesa teilweise an Grenzen. Die nun gewonnenen Freiräume werden wir nutzen, um neue Klebeband-Produkte für andere Wachstumsmärkte herzustellen“, so Schmidt.

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  • Werkserweiterung tesa China: tesa