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„WELT“-Studie bescheinigt Hentschke Bau besondere Innovationskraft

Der Bautzener Hentschke Bau GmbH wird von Führungskräften eine „sehr hohe Innovationskraft“ bescheinigt. Das ergab eine Studie des Informationssenders WELT in Zusammenarbeit mit dem Kölner Analyse-Institut Service Value. Insgesamt wurden rund 220000 Führungskräfte-Urteile eingeholt. Bewertet wurden 2337 Unternehmen aus 177 Branchen. Im Segment der Bauunternehmen belegt die Hentschke Bau GmbH einen der vorderen Plätze.

„Das ist eine besondere Auszeichnung für uns“, freut sich Hentschke-Bau-Geschäftsführer Thomas Alscher. Denn, das belegt das Studiendesign, das Ergebnis beruht vor allem auf der Frage, inwieweit die Befragten aus eigener Information und Erfahrungen heraus zustimmen können, dass Strategien und Konzepte der jeweiligen Unternehmensführung zu einer hohen Innovationskraft nach innen (unternehmensbezogen) und/oder nach außen (marktbezogen) führen. „Damit ist das Ergebnis auch ein Gütesiegel für getroffene unternehmerische Entscheidungen rund um unsere Zukunftsinvestitionen und technologischen Weichenstellungen“, so Alscher. Er sieht sich in seinem Anspruch als Technologieführer und Branchenprimus in Sachen Bauen mit Beton bestätigt.

Das Bautzener Bauunternehmen wurde bereits mehrfach von namhaften Medien und Institutionen ausgezeichnet, unter anderem als digitaler Hidden Champion, als guter Ausbildungsbetrieb und als guter Arbeitgeber. „Die Dinge hängen alle miteinander zusammen“, berichtet Thomas Alscher. „Nur dank unserer engagierten Ausbildung und der Förderung des Nachwuchses sowie dank modernster Technologie können wir mit unserem innovativen, 700 Menschen starken Team jeden Tag die hohen Anforderungen erfüllen, die unsere anspruchsvollen Kunden täglich an uns stellen. Dafür brauchen wir Innovationskraft. Dafür entwickeln wir permanent neue Innovationen. Nur Innovation kann die Zukunft sichern. Hier übernehmen wir als Unternehmen gerne Verantwortung“, so Alscher abschließend.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, aktuelle Bauprojekte und gesellschaftliche Engagements sowie zum Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

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Oliver Meinecke erhält Auszeichnung

Der Friedewalder IT- und SAP-Experte Oliver Meinecke wurde als neues Mitglied in die Expertengemeinschaft „Best99 Premium Experts“ aufgenommen. Die Expertengemeinschaft setzt als einzige im deutschsprachigen Raum rund 20 Qualifikationskriterien voraus, bevor ein Mitglied in den auf 99 Personen begrenzten Kreis aufgenommen wird. Neben Fachexperten und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft können auch Kulturschaffende, Autoren, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens in die Expertengemeinschaft aufgenommen werden. Sie sollen in der Expertengemeinschaft einen interdisziplinären, intellektuellen und kontroversen Diskurs genauso ermöglichen wie einen fachlichen Austausch unter Wirtschaftsakteuren, die sich besonders hohe Qualifikationsstandards auf die Fahnen schreiben. Für die Aufnahme in die Expertengemeinschaft gelten insbesondere für Berater und Management-Trainer hohe und objektiv nachvollziehbare Hürden.

„Oliver Meinecke versteht es wie kein Zweiter, IT-Projekte erfolgreich zu gestalten, gerade in komplexen internationalen Teams, in denen interkulturell zusammengearbeitet werden muss. Dabei macht er IT verständlich und einfach für die Anwender. Er reduziert Komplexität – technologisch und prozessual. Sein Ziel ist, Unternehmen autonom in der Entscheidung und autark von externen Faktoren zu machen, damit wirtschaftlich neue Spielräume entstehen können“, ehrt Falk S. Al-Omary den IT-Projektmanager. Al-Omary hat die Expertengemeinschaft Best99 ins Leben gerufen und entwickelt diese ständig weiter.

„Mit Oliver Meinecke haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die sich international einen Namen gemacht hat und die sowohl über einmalige Erfahrungen als auch eine herausragende Expertise verfügt. Seine Gedanken zum Thema Digitalisierung sind mehr als bloße Impulse. Sie haben die Kraft, Unternehmen nachhaltig zu verändern. Gerne und mit Stolz haben wir Oliver Meinecke deswegen das Gütesiegel ‚Best99 Premium Expert‘ verliehen“, erklärt Falk S. Al-Omary.

Neben der Auszeichnung als „Best99 Premium Expert“ wird Oliver Meinecke zukünftig regelmäßig auf der Plattform www.chefsache24.de publizieren. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitglieder ihre besondere Expertise teilen und mit ihrem Wissen die Best99-Expertengemeinschaft zu einem führenden Think Tank für Business-Wissen, Management, Karriere und Führung entwickeln“, so Al-Omary. Alle Experten, die mit dem Qualitätssiegel „Best99 Premium Expert“ ausgezeichnet sind, stehen auch als Vortragsredner, Trainer, Berater oder Mentor zur Verfügung. „Wissensvermittlung braucht objektive Qualität, persönliches Format, nachgewiesene Fach- und Methodenkompetenz sowie langjährige praktische Erfahrung. Das alles zusammen macht einen echten Experten aus.“

Mehr über den IT- und SAP-Experten Oliver Meinecke, die Themen IT-Projektmanagement, Digitalisierung und IT-Autarkie gibt es unter www.sowacon.de. Mehr zur Best99-Expertengemeinschaft, zur Mitgliedschaft, den anspruchsvollen Aufnahmekriterien und zu anderen „Best99 Premium Experts“ sowie jede Menge Expertenwissen gibt es unter www.chefsache24.de.

Kein Hexenwerk: Gute Führung in turbulenten Zeiten

Die Wirtschaft befindet sich in einem nie dagewesenen Umbruch: In fast allen Branchen verändern sich Märkte und Rahmenbedingungen, brechen Kunden weg oder verändern sich Liefer- und Prozessketten. Der Wandel ist brutal und allgegenwärtig. Die Ansprüche an Führung wachsen so rapide. Unternehmen, denen es jetzt an starken Führungspersönlichkeiten fehlt, werden zwangsläufig vom Markt verschwinden. Was aber unterscheidet einen guten „Leader“ von einem schlechten „Leader“? Gute Führung braucht persönliche Autorität, die Bereitschaft, permanente Veränderung auch innerhalb der eigenen Organisation zuzulassen und die Fähigkeit, in der damit verbunden Unsicherheit Ziele anzusteuern und zu erreichen, weiß Leadership- und Projektmanagement-Experte Ronald Hanisch.

„Es ist offensichtlich, dass der Wandel, in dem sich unsere Welt ohnehin permanent befindet, in der jetzigen Krise noch dynamischer und damit für die Verantwortungsträger anspruchsvoller geworden ist. Führungsaufgaben, daran gibt es keinen Zweifel, sind komplexer geworden“, so Ronald Hanisch, Bestsellerautor und gefragter Referent in Sachen Business, Erfolg und Leadership. „Was Unternehmen und Organisationen jetzt brauchen, sind Leader, die in der Lage sind, mit diesen Veränderungen kreativ umzugehen, sie aber auch frühzeitig zu erahnen und vorauszusehen. Die Gabe des Antizipierens, eine Art „Predictive Leadership“ ist notwendig. Führungskräfte benötigen ein spezielles Leadership-Bewusstsein, um das Schiff auch in turbulenten Zeiten in unruhiger See und bei wechselnden Winden auf Kurs zu halten.“

Das alles sei aber kein Hexenwerk. „Bisher galten Planung, Analyse und Überwachung als zentrale Aufgaben einer Führungskraft. In Zeiten des steten Wandels werden diese Kompetenzen allerdings immer entbehrlicher“, so Hanisch. Seine Begründung ist radikal: „Die unberechenbaren Umfelder, in denen Unternehmen agieren, lassen sich kaum noch materiell kontrollieren“, so der Leadership-Experte, der wegen seines ganzheitlichen Ansatzes in Fachkreisen als „Projekt-Doktor“ weiterempfohlen wird. Aus diesem Grund werde in Zukunft die Fähigkeit, sich an Veränderungen anpassen zu können, eine herausragende Bedeutung erhalten.

Unternehmen, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen, brauchen demnach Führungskräfte, die gezielt ausgebildet und auf die Übernahme von Führung vorbereitet wurden. „Nur so kann Leadership-Bewusstsein entstehen“, hebt Ronald Hanisch hervor. Die dafür erforderlichen Kompetenzen – die Fähigkeit, Änderungsprozesse zu steuern, Innovation und Kreativität zu fördern, um Teamfähigkeit, die Fähigkeit, Erkenntnisse auf ihren Wert und Beitrag zur Zielerreichung abzuwägen, sowie verschiedene kommunikative Methoden und Stilmittel – müssten bewusst entwickelt werden. „Ein Leader von morgen ist sich seiner Rolle bewusst, nimmt sich die Zeit, seine Ziele zu prüfen, bevor er handelt, traut seinem Team Problemlösung und Zielerreichung zu und umgibt sich mit den am besten dafür geeigneten Personen. Er pflegt diese Fähigkeiten und ist bereit, diese permanent weiterzuentwickeln“, weiß Hanisch aus seiner umfangreichen Projektpraxis in Konzernen.

„Das klassische Projektmanagement mit seinen Tools und das typische Leadership-Anforderungsprofil werden sich wandeln müssen“, so Hanisch abschließend. Das alte Wissen sei allenfalls die Pflicht. Die Kür aber entscheide über Erfolg und Misserfolg. Und die Kür sind Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit.

Weitere Informationen über den „Projekt-Doktor“ Ronald Hanisch, Ausschnitte aus seinen Keynotes, Impulse rund um die Themen Führung und Projektmanagement sowie jede Menge Hintergründe gibt es unter www.ronaldhanisch.com.

NIO feiert wichtigen Meilenstein: Produktion des 100.000sten Premium-Elektrofahrzeugs

NIO, ein Pionier auf dem Premium-Markt für Elektrofahrzeuge, hat einen weiteren Meilenstein erreicht und das 100.000ste Serienfahrzeug produziert. Die Produktion startete am 27. Mai 2018 mit NIOs Flaggschiff, dem NIO ES8. Exakt 1.046 Tage später, am 7. April 2021, rollte im JAC-NIO Fertigungszentrum in Hefei NIO Nummer 100.000 vom Band. Bei dem Premium-SUV handelte es sich um die neueste Version des ES8.

Bei der Roll-Off-Zeremonie kamen NIO-User der ersten ES8-, ES6- und EC6-Generation zusammen, um diesen Moment gemeinsam zu feiern.

Erst im Juli 2020 hatte NIO die Produktion des 50.000sten Premium-SUV zelebriert. Keine neun Monate später erreichte NIO bereits die 100.000er-Marke.

Rekordmonat März: 7.257 Fahrzeuge

Diesem Meilenstein in der Serienproduktion ging ein weiterer Rekord für NIO voraus: im März 2021 lieferte das Unternehmen 7.257 Fahrzeuge aus, was einen neuen Monatsrekord mit einem starken Wachstum von 373 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Auslieferungen setzten sich zusammen aus 1.529 ES8, dem 6- und 7-sitzigen Premium Smart Electric SUV des Unternehmens, 3.152 ES6, dem 5-sitzigen leistungsstarken elektrischen Langstrecken-SUV des Unternehmens, und 2.576 EC6, dem 5-sitzigen Smart Electric Coupé SUV.

Im ersten Quartal 2021 steigerte NIO seine Auslieferungen um 423% im Vergleich zum Vorjahr und erzielte mit 20.060 ausgelieferten Fahrzeugen einen neuen Quartalsrekord.

Bis zum 31. März 2021 erreichten die kumulierten Auslieferungen des ES8, ES6 und EC6 95.701 Fahrzeuge.

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  • Produktion des 100.000sten Premium-Elektrofahrzeugs: NIO Europe GmbH | lizhaolin

Götter in Weiß gibt es nicht mehr

Mit der Veränderung unserer Gesellschaft, durch die zunehmende Digitalisierung und die Ausbreitung der Pandemie, kommt es zu einer Veränderung der Arzt-Patienten-Beziehung. Dies hat enorme Auswirkung auf das Selbstverständnis praktizierender Ärzte, aber natürlich auch auf das Selbstverständnis der Patienten. Damit einhergehend gibt es eine Verschiebung im Wertesystem des Gesundheitssektors.

Der Nimbus der Unfehlbarkeit bröckelt

Moderne Ärzte müssen ihre Stellung im Gesundheitssystem maßgeblich überdenken. Dies ist unweigerlich, weil die Rolle des Internets als Informationsplattform die Rolle der Patienten geändert hat. Es gibt eine Vielzahl qualitätsvoller Inhalte und Forschungsergebnisse im Internet zu finden, die vor gar nicht allzu langer Zeit ausschließlich für Ärzte zur Verfügung standen. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an falschen Informationen, was einen negativen Einfluss auf die Wissensgrundlage hat.

Dieses Informationsangebot führt dazu, dass der moderne Patient von heute tendenziell informierter, mündiger und ein Stück weit selbstsicherer ist. Er fordert vermehrt alternative Vorgehensweisen und scheut auch nicht das Einholen von Zweitmeinungen. Der Arzt wird mehr und mehr als Mensch gesehen, der Fehler macht und dessen Diagnosen nicht unfehlbar sind.

Patienten und Ärzte formen ein Team

Diese Veränderung des Selbstverständnisses auf beiden Seiten sorgt dafür, dass die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten neu überdacht werden muss. Ärzte müssen sich verstärkt als Coach sehen, der den Coachingklienten dabei unterstützt, gesund zu bleiben. Auch die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ändert sich dadurch. Es geschieht viel mehr auf Augenhöhe, denn von oben herab.

Doch auch der Patient muss sich klar sein, dass Wissen auch Verantwortung mit sich bringt. Er muss sich als gleichberechtigten Partner in diesem Gespann sehen, der alles dazu beiträgt, um die eigene Gesundheit zu fördern. Ausreden zählen immer weniger und die Schuld bei eventueller Nichterreichung kann nicht mehr ausschließlich dem praktizierenden Arzt zugeschrieben werden.

Voraussetzungen schaffen, um Wandel zu gestalten

Nun gilt es, diesen Prozess nicht zu behindern, da er sowieso nicht aufhaltbar ist. Es gilt ihn bewusst zu fördern. Patienten müssen mit qualitätsvollen Inhalten versorgt und damit medizinisch gebildet werden. Dies hilft ihnen dabei, Falschmeldungen von fachlich hochwertigem Wissen zu unterscheiden.

Gleichzeitig müssen Ärzte sich als Unternehmer und als Coach begreifen. Im Studium werden sie allerdings nicht darauf vorbereitet. Wer eine Praxis leitet, muss sich plötzlich mit betriebswirtschaftlichem Wissen auseinandersetzen und lernen, ein Team zu führen. Gleichzeitig benötigt er, aufgrund der Veränderung der Rollen zwischen Patienten und Arzt, eine neue Kommunikationsstrategie, die er ebenfalls nicht im Studium lernt. Zu guter Letzt sorgt die Veränderung des Gesundheitsmarktes dazu, dass der Arzt sich als Marke begreifen und sich auf eben diesem auch positionieren muss.

Telemedizinische Anbieter sind keine Bedrohung – im Gegenteil

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie werden telemedizinische Angebote wie die Videosprechstunde bei Patienten immer beliebter. Es ist natürlich verlockend, von zu Hause aus und über das eigene Smartphone, mit dem Arzt des Vertrauens zu kommunizieren. 70% aller medizinischen Gespräche können in dieser Form durchgeführt werden. Allerdings bleiben noch immer 30%, die unbedingt in der Praxis vor Ort durchgeführt werden müssen.

Digitale Angebote dürfen daher keinesfalls den Arzt vor Ort ersetzen, sondern müssen ihn dabei unterstützen, diese neuen Kommunikationswege für sich zu nutzen. Sie sind nämlich elegante und bequeme Wege, wie dieses neue Rollenverständnis von Arzt und Patient effektiv umgesetzt werden können. Ärzte, die dieses Potenzial für sich erkennen, können maßgeblich davon profitieren.

Medizin und Philosophie

Auch das Werteschema innerhalb des Gesundheitssystems ändert sich maßgeblich. Es müssen gesundheitliche Diskurse darüber stattfinden, in welche Richtung sich die Gesellschaft gesundheitlich entwickeln soll. Was bedeutet es eigentlich, im modernen Kontext, gesund zu sein? Wie kann dieser Zustand erreicht und möglichst lange

aufrechterhalten werden? Welche Werkzeuge, welche Form der Kommunikation und welche Form der Kooperation sind dafür nötig? Welches Wissen muss Ärzten und Patienten an die Hand gegeben werden, um die gesteckten Ziele auch zu erreichen?

Der Trend im Gesundheitssystem geht mehr und mehr in Richtung Prävention, damit Therapie- und Heilungsprozesse erst gar nicht umgesetzt werden müssen. Gleichzeitig wird von den Patienten aktiv eine ganzheitliche Herangehensweise an das Phänomen Gesundheit gefordert. Dies kann eine Person allein natürlich nicht abbilden, weshalb es immer häufiger zu medizinischen Netzwerken oder Vereinigungen kommen wird, die diesem holistischen Modell von Gesundheit Rechnung tragen.

Anspruch und Wirklichkeit

Die eben skizzierte Situation ist natürlich der Idealfall. Die Gesundheits- und Medizinbranche befindet sich derzeit mitten im Wandel auf ganz vielen Ebenen. Ärzte und auch Patienten müssen diese Rollen aktiv definieren und sie auch bewusst annehmen. Wenn die Kooperation zwischen Arzt und Patient funktionieren soll, muss jeder der Parteien wissen, welches die eigenen Pflichten und Aufgaben sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass eine nachhaltige Gesundheitsförderung und -aufrechterhaltung auf allen Ebenen des Seins auch Realität wird.

Autoreninfo: Oliver Neumann ist seit 20 Jahren Unternehmer und seit 18 Jahren in der Beratung von Ärzten und Medizinern tätig.

Seine Mission ist die Sicherstellung der Patientenversorgung und die Ausrichtung auf mehr unternehmerische Skills in der ambulanten Versorgung. Digital Health und der Einsatz von digitalen Tools in der Gesundheitslandschaft spielen auch dabei eine entscheidende Rolle.

Er ist Geschäftsführer der Telemedizinplattform CyberDoc GmbH und Gründer des Projektes Businessdoc – Arzt als Unternehmer.

 

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  • Oliver Neumann: Oliver Neumann

Exzellente Englischkenntnisse werden im Job immer wichtiger

Die Globalisierung schreitet voran. Das Beherrschen der englischen Sprache wird immer wichtiger, die Anforderungen an das Niveau zunehmend höher, das Sprechen dabei als wichtigste Fertigkeit eingestuft. Bewerber*innen mit guten Englischkenntnissen haben nicht nur bessere Anstellungsvoraussetzungen, sie werden in der Regel auch schneller befördert.

Basierend auf diesen Erkenntnissen aus eigenen Studien hat Cambridge Assessment English, eine Nonprofit-Abteilung der renommierten Universität Cambridge, gemeinsam mit dem ALTA-Forschungsinstitut der Universität mit „Linguaskill from Cambridge“ einen international anerkannten Online-Zertifizierungstest für alle vier Englisch-Sprachfertigkeiten (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben) entwickelt. Er verwendet künstliche Intelligenz (KI) nicht nur in Form des adaptiven Testens, sondern erstmalig auch mittels Automarker-Technologie bei der Bewertung von mündlichen Sprachkenntnissen. Nach knapp zehnjähriger Forschungsarbeit und einem erfolgreichen Pilotprojekt im vergangenen Jahr wird diese Marktinnovation jetzt gemeinsam mit zertifizierten Partnern flächendeckend im deutschsprachigen Raum eingeführt und ist in der Version „Linguaskill Anywhere“ auch als Distanztest unter Fernaufsicht absolvierbar. Nicht nur in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ist das ein großer Vorteil.

Linguaskill testet alle vier Sprachfertigkeiten: Leseverständnis, Hörverständnis, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck. Der Qualifizierungstest ist in zwei Varianten verfügbar und somit an unterschiedliche Sprachanforderungen anpassbar: „General“ für Alltagsenglisch (u. a. für Hochschulaufnahmen, Mitarbeiter-Rekrutierung z.B. im Tourismusbereich, wo keine spezifische Geschäftssprache benötigt wird) oder „Business“ für Wirtschaftsenglisch (z. B. für Mitarbeiter in international operierenden Unternehmen).

Linguaskill bietet neben Einzelpersonen vor allem auch Unternehmen, Hochschulen und anderen Institutionen eine einfache und sehr schnelle Möglichkeit, das Sprachniveau von Bewerbern oder die Lernfortschritte bestehender Mitarbeiter*innen zuverlässig und transparent zu testen. So setzt Air France Linguaskill beispielsweise für interne Beförderungen ein, die Schweizer Hotelfachschule Glion nutzt es bei der Englisch-Aufnahmeprüfung von Bewerbern. Das Linguaskill-Ergebnis kann bereits innerhalb von 48 Stunden vorliegen und wird als übersichtlicher Report per E-Mail zum Ausdrucken zugeschickt. Der Test nach Cambridge English Standard ist weltweit anerkannt und bildet Sprachniveaus von A1 bis C1+ nach der Cambridge English-Skala und dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) ab. Dieser internationale Maßstab für Sprachkenntnisse wurde 2001 unter Mitwirkung von Cambridge Assessment English vom Europarat etabliert.

Als weiteres Novum kann Linguaskill neben der Durchführung in einem autorisierten Testzentrum als „Linguaskill Anywhere“ auch online als Distanztest mit Fernaufsicht durchgeführt werden. Ganz einfach von zu Hause aus, in der Firma oder an einem Institut. Damit wird Lernenden eine seriöse, sichere und gleichzeitig sehr flexible Möglichkeit zur Überprüfung ihres Englischniveaus ermöglicht. Denn ohne Einschränkungen durch festgelegte Prüfungstermine und ohne Anreisewege zu einem Testzentrum können sie den Test von überall aus ablegen.

Einbindung von künstlicher Intelligenz

Die Verwendung von künstlicher Intelligenz ermöglicht Cambridge Assessment English nicht nur eine vollständige Automatisierung der Evaluierung von Sprachkenntnissen in Echtzeit, sondern eröffnet für die Zukunft neue Wege zur Verbesserung von Sprachtests. Funktionalitäten und Finesse sollen gesteigert werden und die Weiterentwicklung des traditionellen Frage-Antwort-Schemas zu vollkommen auf Interaktivität und adaptiven, dialogbasierten Aufgabenstellungen ermöglichen.

Beim Testen der Sprachfertigkeiten wird KI derzeit auf unterschiedliche Weise eingesetzt. Einzigartig am Markt ist die Einbindung von KI im Bereich Lesen und Hörverstehen in Form des adaptiven Testens. Dabei werden automatisch auf das jeweilige Niveau angepasste, adaptive sowie interaktive Dialoge und Texte eingesetzt. Der Linguaskill Test erkennt also das tatsächliche Niveau eines Kandidaten während des laufenden Tests. Die Software erhöht bzw. verringert den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben basierend auf den vorherigen Antworten und verfeinert so Schritt für Schritt die Genauigkeit des Ergebnisses. Jeder Kandidat absolviert somit einen maßgeschneiderten Test, der genau seinem Kenntnisstand entspricht und sich automatisch anpasst. Mit dieser adaptiven Technologie wurde ein gewaltiger Fortschritt in der Entwicklung eines automatisierten Testablaufs erzielt, der höchst zuverlässige Resultate liefert. Außerdem ist der Test weniger anstrengend für den Kandidaten, weil sich der dafür benötigte Zeitaufwand erheblich verringert hat.

Mindestens genauso innovativ ist der Einsatz der von Cambridge selbst entwickelten Automarker-Technologie in den Testmodulen Schreiben und – ganz neu – Sprechen. Gerade im Bereich des Sprechens ist dieser Entwicklungsschritt aufgrund der Komplexität bahnbrechend. Algorithmen extrahieren und bewerten die Merkmale der gesprochenen Sprache. Basis dafür ist ein KI-gesteuertes Programm, das Millionen von Schreib- und Hörproben enthält, die zuvor von Experten analysiert und den GER-Stufen zugeteilt wurden. Dieses System entdeckt nicht nur grammatikalische Strukturen und das verwendete Vokabular, sondern auch themenfremde oder inkonsistente Antworten, mangelnde Sprachgewandtheit, Grammatik- oder Aussprachefehler.

Cambridge Assessment English ist weltweit eine maßgebliche Instanz für Englischqualifikationen. Global vertrauen mehr als 25.000 Hochschulen, Schulen, Sprachenschulen, Unternehmen und Institutionen auf Cambridge Assessment English Prüfungen und Tests.

Linguaskill from Cambridge wird von einem Netzwerk autorisierter Agenten und Testzentren vertrieben, über die der Test als Komplettpaket oder nur für einzelne Module gebucht und durchgeführt werden kann – auch als Distanztest Linguaskill Anywhere. Linguaskill from Cambridge kostet in der Version Anywhere ab 69 Euro für das Testen einer Fertigkeit und ab 149 Euro für alle vier Fertigkeiten (jeweils unverbindliche Preisempfehlungen).

Weitere Informationen über: www.cambridgeenglish.org/de/

Video zur Automarker-Technologie: https://www.cambridgeenglish.org/de/exams-and-tests/linguaskill/information-about-the-test/the-science-behind-the-test/

 

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  • LinguaskillAnywhere: Cambridge Assessment English/CAE GettyImages

Business-Sachbuch: Best Practice Verlag startet „Guru-Reihe“

Der Bestseller-Autor Ronald Hanisch wird Herausgeber einer neuen Sachbuchreihe des Best Practice Verlages. „Ich bin Dein Guru“ heißt die neue Reihe, wobei „Guru“ jeweils um einzelne Business-Begriffe ergänzt wird. So ist das Buch „Ich bin dein Leadership-Guru“ bereits seit einigen Wochen im Handel. Die folgenden „Guru“-Bände sollen die Themen Management, Marketing, Kommunikation, Vertrieb und Finanzen behandeln. Die „Guru“-Reihe setzt auf kurze Impulse, knackige Statements und kernige Gedankensplitter, die dem Leser schnelle Antworten und Inspirationen geben. Unterlegt mit inspirierenden Bildern regt jede einzelne Doppelseite den Leser zum Nachdenken und Umsetzen an.

Ronald Hanisch hat bereits mehrere erfolgreiche Sachbücher veröffentlicht. Sein Werk „Das Ende des Projektmanagements“ war ein Bestseller in Österreich und gehört seit Jahren zu den Standardwerken der Management-Literatur. In den kommenden Wochen wird er zwei weitere Bücher veröffentlichen – beide im Best Practice Verlag. Eines wird sich mit dem Thema Führung befassen, das andere wird sein bereits zweiter eigener „Guru“-Band sein. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Ronald Hanisch einen herausragenden Autor dafür gewonnen haben, sich nun auch als Herausgeber zu betätigen. Er kennt wie fast kein Zweiter die Chefetagen der Konzerne, die Herausforderungen der Selbständigkeit und die Trends der Weiterbildungsszene“, erklärt der Best Practice Verlag.

In den „Guru“-Bänden ab dem zweiten Halbjahr sollen neben Ronald Hanisch auch andere Autoren zum Zuge kommen. Die ersten drei Bände wird Hanisch selbst als Autor begleiten. In seiner Rolle als Herausgeber wird er zusammen mit den Programmkoordinatoren des Best Practice Verlages die Themen definieren, gezielt geeignete Autoren ansprechen und die redaktionellen Inhalte begleiten. „Auch wenn die ‚Guru‘-Bücher klein und kompakt sind und den visuellen Aspekt betonen, sind die einzelnen Aussagen und Kurztexte doch anspruchsvoll und tiefgründig. Autoren der Reihe sollten deswegen auch ‚Guru‘-Kriterien erfüllen“, so Hanisch. Der Begriff „Guru“ sei allerdings auch mit einem Augenzwinkern zu versehen, als eine Art Persiflage auf die vielen Heilsversprechen nicht weniger Autoren in ihren Ratgebern. „Wir möchten Wissen einfach und verständlich, praxistauglich und humorvoll, inspirierend und ansprechend vermitteln. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, machen Hanisch und der Best Practice Verlages deutlich.

„Die positive Resonanz auf mein neues Buch hat mir und meinem Verlag gezeigt, dass wir mit unserer Idee, fachliches Know-how in komprimierter Form auf den Markt zu bringen, den Nerv der Zeit getroffen haben“, berichtet Ronald Hanisch. Die aktuelle Lage habe Menschen weltweit dazu gezwungen, sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen – beruflich und privat, betont der erfolgreiche Management-Berater und Autor aus Velden am Wörthersee. Genau vor diesem Hintergrund sei im Best Practice Verlag die Idee entstanden, Experten der unterschiedlichsten Branchen in einer eigenen Buchreihe zu Wort kommen zu lassen. „Die Autoren sollen die Rolle eines Mentors übernehmen. Sie sind quasi der Guru für den Leser in ihrem jeweiligen Fachgebiet“.

Weitere Informationen zum Best Practice Verlag und aktuellen Publikationen gibt es unter https://bestpractice-media.de, mehr zum Projektmanager, Business- und Management-Experten und Bestseller-Autor Ronald Hanisch unter www.ronaldhanisch.com.

Einstieg ins Outdoor-Cooking: Miele übernimmt die Mehrheit bei Otto Wilde Grillers

Immer mehr Menschen begeistern sich für das gemeinsame Zubereiten anspruchsvoller Gerichte an der frischen Luft – und investieren in hochwertige Grillgeräte oder sogar ganze Outdoor-Küchen. Dieses potenzialträchtige Feld erschließen beide Unternehmen ab sofort gemeinsam: Otto Wilde steuert sein Know-how im Bereich innovativer High-End-Grillgeräte nebst Zubehör bei. Miele verfügt über eine langjährige Expertise bei der Entwicklung, Produktion, Vernetzung und der weltweiten Vermarktung von Premium-Einbaugeräten. Neben dem Ausbau des Portfolios steht die weitere Internationalisierung auf der gemeinsamen Agenda.

Gegründet wurde Otto Wilde 2015 in Düsseldorf. Namensgeber und technischer Kopf ist der Bergbau-Ingenieur und Ex-CEO einer Maschinenfabrik Ulrich Otto Wilde, der das Start-up mit Sohn Nils, Schwiegertochter Julia und Alexander Luik gemeinsam aufgebaut hat. Luik hat mit Nils Wilde zusammen studiert und ist ein langjähriger Freund der Familie. Sie alle eint darüber hinaus die Begeisterung für gutes Essen – und dass sie eine Zeitlang in den USA gelebt und dort gelernt haben, wie das perfekte Steak schmecken muss.

Das Kochen und Grillen im Freien zu revolutionieren – so lautet die gemeinsame Vision des Quartetts, und tatsächlich zählt das Unternehmen bereits zu den innovativsten Grillanbietern in Deutschland. Eines der Flaggschiffe ist der vielfach verstellbare Oberhitzegrill O.F.B., mit stufenlos regelbaren Temperaturen bis zu 900 °C – für beste Ergebnisse bei Fleisch und Geflügel in allen Variationen, Seafood, Grillgemüse und sogar Desserts. Hierfür erhielt Otto Wilde zunächst den „German Design Award 2018“ und darauffolgend den „Iconic Award 2019“. In der Pipeline hat Otto Wilde zudem mit der G32-Plattform einen hochinnovativen Gasgrill, der sich mit entsprechenden Modulen einfach zu einer kompletten Outdoor-Küche erweitern lässt. Im Jahr 2020 konnte das Unternehmen seinen Marktauftritt weiter ausbauen und beschäftigt aktuell 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung teilen sich Alexander Luik (Vermarktung) und Nils Wilde (Technik). Produziert werden die Geräte derzeit von Fertigungspartnern in Deutschland und China.

„Schon bei unseren ersten Kontakten waren wir beeindruckt von dem Gründerspirit bei Otto Wilde Grillers, der Innovativität der Produkte und der Liebe zum Detail“, sagt Gernot Trettenbrein, Leiter der Business Unit „New Growth Factory“ bei Miele. Der traditionsreiche Global Player und das agile Start-up ergänzten sich hervorragend und könnten zusammen eine Menge erreichen, so Trettenbrein weiter. „Wir freuen uns darauf, jetzt durchzustarten und unsere gemeinsamen Innovations- und Wachstumspläne in die Tat umzusetzen.“

Neues Geschäftsfeld mit hohem Synergiepotenzial

Für Miele bedeutet die Beteiligung an Otto Wilde Grillers den Einstieg in das stark wachsende Zukunftsfeld des Outdoor-Cooking, das deutliche Synergiepotenziale zur Kernkompetenz von Miele für ambitioniertes Kochen und stilvollen Genuss bietet. „Deshalb haben wir das Outdoor-Cooking als zusätzliches Geschäftsfeld der Miele Gruppe definiert, das wir entschlossen auf- und ausbauen werden“, so Trettenbrein. Die hierfür notwendigen Aktivitäten werden in der New Growth Factory gebündelt, die Miele Anfang dieses Jahres für aussichtsreiche neue Wachstumsfelder außerhalb des Stammgeschäfts gestartet hat. Hierzu gehören schon heute der Gourmet-Lieferservice MChef, der Vertical-Farming-Spezialist Agrilution sowie die Rezepte-App KptnCook.

„Mit seinem herausragenden technischen Know-how im Bereich der Premium-Einbaugeräte für die Küche kann Miele für den Ausbau unseres Portfolios wichtige Beiträge leisten“, sagt Nils Wilde. Weitere Vorteile ergäben sich aus der weltweiten Marktpräsenz des Hausgeräteherstellers, etwa mit Blick auf die zukünftige Internationalisierung des Otto Wilde Sortiments. Dem schließt sich auch Alexander Luik an: „Wir freuen uns sehr darüber, mit Miele einen starken und verlässlichen Partner gewonnen zu haben, der unseren Perfektions- und Premiumanspruch teilt und uns auf vielfältige Weise unterstützen kann.“

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  • Otte Wilde Grillers: Otto Wilde Grillers

Fraport-Geschäftsjahr 2020: Umsatz und Ergebnis trotz umfassender Gegenmaßnahmen stark durch COVID-19-Pandemie belastet

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Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben das abgelaufene Geschäftsjahr des Flughafenbetreibers Fraport stark belastet. Angesichts des Einbruchs des Passagieraufkommens in Frankfurt und an den internationalen Konzernflughäfen reduzierte sich der Konzern-Umsatz um mehr als die Hälfte. Das Konzern-Ergebnis war trotz umfassender Einsparmaßnahmen erstmals seit fast 20 Jahren negativ und lag bei –690,4 Millionen Euro.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Wir blicken auf ein extrem herausforderndes Jahr zurück. Der Luftverkehr war und ist von der COVID-19-Pandemie betroffen wie kaum eine andere Branche. Doch wir sehen Licht am Ende des Tunnels. Mit dem Fortschreiten der Impfprogramme und den mittlerweile vorhandenen Testmöglichkeiten kann der Luftverkehr spätestens ab dem Sommer wieder anlaufen. Die Menschen wollen wieder verreisen, und die Airlines stehen bereit, ihre Kapazitäten hochzufahren. Gleichzeitig haben wir unser Unternehmen schlanker und effizienter aufgestellt. Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen. Mit unserem Drehkreuz in Frankfurt und unseren weltweiten Standorten sind wir sehr gut aufgestellt, um vom Wiederanlaufen des Luftverkehrs und den weiterhin intakten, langfristigen Wachstumsperspektiven zu profitieren.“

Verkehrseinbruch führt zu negativem Konzernergebnis

Das Passagieraufkommen in Frankfurt ging gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende zurück. Auch an allen internationalen Beteiligungsflughäfen waren die Passagierzahlen deutlich rückläufig. Die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr lagen zwischen 34 Prozent in Xi’an und 83 Prozent in Ljubljana. Der Konzern-Umsatz ging entsprechend gegenüber dem Vorjahr um 54,7 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzerngesellschaften stehen (nach IFRIC 12), verringerte sich der Umsatz um 55,4 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro.

Der operative Aufwand (Material- und Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) konnte – bereinigt um Aufwendungen für personalwirtschaftliche Maßnahmen – deutlich um knapp ein Drittel reduziert werden. So konnte Fraport mit 48,4 Millionen Euro ein leicht positives Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen erzielen (– 95,9 Prozent). Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für personalwirtschaftliche Maßnahmen in Höhe von 299 Millionen Euro lag das Konzern-EBITDA bei –250,6 Millionen Euro (2019: 1,18 Milliarden Euro). Das EBIT lag bei –708,1 Millionen Euro (2019: 705,0 Millionen Euro) und das Konzern-Ergebnis belief sich auf –690,4 Millionen Euro (2019: 454,3 Millionen Euro).

Kosten und Investitionen deutlich reduziert

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat Fraport auf allen Ebenen angesetzt, um Kosten zu reduzieren. Durch die Streichung betrieblich nicht zwingend notwendiger Ausgaben spart das Unternehmen jährlich Sachkosten zwischen 100 und 150 Millionen Euro. Zugleich wurden Investitionen vor allem am Standort Frankfurt reduziert oder gestrichen, wodurch sich die entsprechenden Ausgaben (Capital Expenditure) mittel- bis langfristig um eine Milliarde Euro reduzieren. Am Bau von Terminal 3 hält Fraport aufgrund des langfristig erwarteten Bedarfs fest. Allerdings wurde der Zeitplan gestreckt. Es ist geplant, Terminal 3 mit den Flugsteigen G, H & J  im Jahr 2026 in Betrieb zu nehmen.

Unternehmen schlanker und effizienter aufstellen

Neben den sofort greifenden Sparmaßnahmen hat Fraport umfassende organisatorische und strukturelle Anpassungen vorgenommen und angestoßen, um das Unternehmen schlanker und effizienter aufzustellen. Rund 300 Einzelmaßnahmen tragen dazu bei, Prozesse zu vereinfachen, Aufgaben zu bündeln und Abläufe flexibler zu gestalten. Durch den sozialverträglichen Abbau von rund 4.000 Arbeitsplätzen überwiegend bis Ende 2021 werden die Personalkosten um bis zu 250 Millionen Euro gegenüber 2019 verringert. Rund 2.200 der geplanten Austritte wurden im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres bereits realisiert. Etwa 1.600 Beschäftigte verlassen das Unternehmen durch Abfindungen, Altersteilzeit und weitere Maßnahmen. Darüber hinaus wird weiterhin die natürliche Fluktuation genutzt.

Zur vorübergehenden Senkung der Personalkosten setzt Fraport unverändert auch auf Kurzarbeit. Im vergangenen Jahr waren seit dem zweiten Quartal rund 80 Prozent der Stammbeschäftigten der Fraport AG und der wesentlichen Konzern-Gesellschaften am Standort Frankfurt gemessen an den verfügbaren Stunden zu durchschnittlich etwa 50 Prozent in Kurzarbeit. Hierdurch ist weiterhin die notwendige Flexibilität vorhanden, den Personaleinsatz beim Wiederanlaufen des Verkehrs schnell hochzufahren.

Liquiditätsreserven aufgestockt

Fraport hat im vergangenen Jahr rund 2,9 Milliarden Euro an zusätzlicher Finanzierung aufgenommen. Mit liquiden Mitteln sowie zugesicherten Kreditlinien und Finanzierungen von über drei Milliarden Euro ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig im notwendigen Umfang in die Zukunft zu investieren. Fraport wird auch weiterhin den Kapitalmarkt nutzen, um das hohe Liquiditätsniveau zu halten.

Ausblick

Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand für den Flughafen Frankfurt mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen. Der Konzern-Umsatz wird bei rund 2 Milliarden Euro erwartet. Für das Konzern-EBITDA geht das Unternehmen von einer Bandbreite zwischen rund 300 bis 450 Millionen Euro aus. Das EBIT wird leicht negativ erwartet, das Konzern-Ergebnis ebenfalls negativ. Beide Werte werden sich aber gegenüber 2020 deutlich verbessern. Angesichts der weiterhin massiven Folgen der COVID-19-Pandemie und des zu erwartenden Jahresfehlbetrags wird der Vorstand vorschlagen, auch für das aktuelle Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

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  • Detailaufnahme: Fraport AG

Scala startet Click & Collect-Offensive

Scala, der Weltmarktführer für Digital-Signage-Lösungen, möchte den Handel mit mehr Click & Collect-Angeboten stärken und startet eine Informationsoffensive. Sowohl Click & Collect als auch Click & Meet seien gute Möglichkeiten, die Kunden- und Markenbeziehungen zu stärken, mehr individuellen Service zu bieten und die digitale Kommunikation mit dem Kunden zu intensivieren. Kontaktlos muss nicht unpersönlich sein – im Gegenteil.

„Covid-19 zwingt den Handel zum Umdenken und beschleunigt neue Technologien und Services“, weiß der Scala-Manager Matthias Hofmann. Schlimm sei das aber zunächst nicht, so seine Analyse. Viele Händler hätten bereits vor Corona digitale Konzepte entwickelt und in hybride Geschäftsmodelle investiert. Dieser Trend werde nun beschleunigt. „Natürlich ist der stationäre Handel durch die langen Schließungen finanziell sehr belastet. Aber gerade deswegen braucht es nun Lösungen, die langfristig funktionieren, weit über die aktuelle Pandemie hinaus. Click & Collect, Display-Lösungen und Kundennähe trotz physischer Distanz werden auch nach der Pandemie trendig bleiben. Wer jetzt die richtigen Weichen stellt, wird langfristig erfolgreich sein“, ist der Handelsexperte überzeugt.

Nun gelte es, aus der Corona-Not eine Verkaufstugend zu machen. „Click & Collect bietet Vorteile: mehr Kundenservice durch die Lieferung direkt in den Kofferraum des Kunden, Verkauf rund um die Uhr mit weniger Personal, mehr Individualität, mehr Information über das Smartphone des Kunden, im Laden oder an der Abholbox. Die Touchpoints, an denen der Kunde begeistert werden kann, werden tendenziell mehr“, so Hofmann. Gerade für Güter des täglichen Bedarfs sei Click & Collect sehr gut geeignet.

Leicht verständliche Apps oder Displays, die einfach zu bedienen sind, dem Kunden aber das Gefühl der vollen Information und Kontrolle geben, seien die Basis des Erfolgs. „Der Kunde braucht das Vertrauen – in den Händler, in die Ware, in die Technik. Dabei müssen Monitore und Touchscreens keineswegs unpersönlich sein. Gekoppelt mit dem Smartphone, dem wohl intimsten Gegenstand eines Kunden, und leicht eingängigen Handhabungshinweisen, Zusatzinfos zum Produkt und zur Marke sowie zu sicheren Bezahlwegen wird Click & Collect schnell akzeptiert werden“, macht der Scala-Manager und Digital-Signage-Experte deutlich. Die meisten Menschen seien eh schon an Displays gewöhnt und wüssten die Vorteile zu schätzen. „Der Personal Shopping Guide kann sehr schnell Realität werden. Digitalisierung macht den Handel nicht unpersönlicher, distanzierter oder abweisender, im Gegenteil: Sie bietet jede Menge Möglichkeiten, Nähe zu beweisen und neue Klientele zu erschließen“, ist Hofmann überzeugt.

Ein Thema aber bleibt: die Endlichkeit des Platzes, der Instore-Abholmöglichkeiten, der Schließfächer oder des Lagers. Auch das soll und muss digital gelöst werden. „Es wird in den meisten Fällen nicht gelingen, Hunderte von Kunden gleichzeitig ihre bestellte Ware abholen zu lassen – schon gar nicht in Pandemiezeiten, wenn sowohl vor als auch hinter den Kulissen Gedränge unerwünscht ist.“ Päckchen und Tüten müssten deswegen in vielen Fällen just in time gepackt werden. Intelligentes Click & Collect greift daher auch in die Prozesse des Händlers ein. Da müsse in der Regel ein Profi ran. Für intelligentes Click & Collect reiche es nicht, einen guten Online-Shop oder eine funktionale App zu entwickeln, vielmehr müsste die gesamte Lieferkette und Warenwirtschaft digital gedacht werden – vom Einkauf über die Präsentation bis dahin, wo der Kunde freudig seine Ware auspackt. Scala wolle hier informieren und aufklären, um den Handel nachhaltig zu stärken. „Wir haben in diesem Bereich ein verstärktes Interesse“, stellt Hofmann abschließend fest. Deswegen habe Scala die Click & Collect-Offensive gestartet.

Wer sich für Digital Signage im Allgemeinen und Lösungen von Scala im Besonderen interessiert, sich über moderne Point-of-Sale-Kommunikation oder modernes Customer Experience Management informieren und Praxisbeispiele namhafter Marken und Handelsunternehmen live erleben möchte, bekommt weitere Informationen unter www.scala.com. Einen Blog zum Thema Click & Collect gibt es unter https://www3.scala.com/click-and-collect-handel-trau-dich-smart-zu-sein/.