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Zahlen Sie den Steuersatz, den Sie für richtig halten

Dieser Satz klingt provokativ, doch genau dies kann zur Realität werden. Dazu ist es jedoch nötig, den eigenen Horizont zu erweitern und neuen Denkweisen Raum zu geben.

Die eigene Steuerlast kann im Idealfall auf bis zu 0% gesenkt werden. Wie dies möglich ist und dennoch mehr für das Gemeinwohl getan werden kann als mit der Bezahlung hoher Steuersätze, erklärt Marc Schippke, CEO der Schippke Wirtschaftsberatung AG, in diesem Artikel.

Steuern bezahlen, ist wichtig

Noch wichtiger als Steuern zu bezahlen, ist jedoch ihre Höhe zu bestimmen. Viele Menschen sehen gar nicht so sehr das Problem der zu hohen Steuerlast, sondern sie fühlen sich ihrer Selbstbestimmung beraubt. Wenn gewisse Umsätze oder Gewinne erzielt werden, ist es gut und recht, Steuern abzuführen. Doch die fehlende Mitbestimmung, wie diese Gelder konkret eingesetzt werden, ist einer der Kritikpunkte am derzeit geltenden Steuersystem. Verschiedene, legale Maßnahmen helfen einerseits dabei, die Kontrolle über Steuerzahlungen wieder zurück zu erlangen und selbst zu bestimmen, welche Projekte man unterstützt. Andererseits werden durch verschiedene Möglichkeiten die Vermögen vor staatlichen Zugriffen in der Zukunft geschützt. Dazu muss man allerdings nicht das Land verlassen, um von steuerlichen Vorteilen zu profitieren. Das Gute liegt meist sehr nahe.

Steuern sparen made in Germany

Viel zu wenig Privatmenschen oder Unternehmer setzen sich mit den legalen Möglichkeiten der Steueroptimierung auseinander. Sie meinen, es würden riesige Summen benötigt, um solche Systeme umsetzen zu können. Dies ist nicht der Fall: Ab 20.000 Euro Gewinn im Jahr können solche Modelle sinnvoll umgesetzt werden.

Welche Systeme und Werkzeuge konkret den maximalen Nutzen bringen, kann nur nach eingehender Prüfung der individuellen Voraussetzung, Bedürfnisse und Wünsche erfolgen. Klar ist jedoch auch, dass es für jeden Wunsch eine dementsprechende Lösung gibt. Und dazu muss man nicht ins Ausland, sondern hat innerhalb Europas oder sogar im deutschsprachigen Raum die Möglichkeiten von Genossenschaften, Stiftungen oder verschiedenen Wirtschaftsvereinen, das eigene Vermögen sinnvoll einzusetzen. Je weniger in Form von Steuern abgeben wird, desto mehr kann für gemeinwohlorientierte Projekte investiert werden, die Ihnen wichtig sind.

Legale Umsetzung entscheidend

Steuerberater sind meistens skeptisch, wenn es um die Umsetzung solcher Systeme geht. Dies hat mehrere Gründe: 1. bedeutet die Umsetzung solcher Systeme oftmals einen Mehraufwand für sie, obwohl die Mandanten profitieren würden und 2. ist eine enorme Expertise notwendig, die von einer Einzelperson in den seltensten Fällen abgedeckt werden kann. Diese beiden Punkte führen dann dazu, dass eher abgeraten wird von neuen Modellen, was zu einem Teil verständlich ist, zum anderen Teil natürlich ärgerlich, da hier wertvolles Optimierungspotenzial nicht genutzt wird.

In jedem Fall muss ein Steueroptimierungsmodell legal auf mehr als soliden Beinen stehen, egal wie es konkret aussieht. Wenn das System darüber hinaus noch internationalisiert werden soll, dann ist höchste Vorsicht geboten, da hier viele Fallstricke lauern. An diesem Punkt muss einfach die Expertise von Partnern herangezogen werden, die langjährige Erfahrung auf dem Sektor haben. Daran führt kein Weg vorbei, um nicht im Anschluss böse Überraschungen zu erleben. Holen Sie sich in jedem Fall eine qualifizierte Zweitmeinung zu Ihrem Steuerberater.

Was ist innerhalb Deutschlands möglich?

Die individuelle Betrachtung der Gesamtsituation eines Mandanten muss Basis der Analyse und der Beratung sein. Es ist nicht jedes Modell kompatibel mit allen Bedürfnissen. Auch Kombinationen verschiedener Modelle können Fallstricke, aber auch eine gangbare Lösung bedeuten, je nach Umsetzung.

Als Beispiel soll hier die Konstruktion einer gemeinnützigen oder privaten Stiftung dienen. Dadurch muss niemand das Land verlassen oder ein Unternehmen ins Ausland verfrachten, was das Finanzamt hellhörig machen könnte. Mit dem System der Stiftung gelingt es, das Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu schützen und den Steuersatz massiv zu senken. Die Erbschaftssteuer entfällt und bei einem eventuellen Verkauf des Unternehmens sind nicht mehr 42% Steuer zu bezahlen, sondern nur mehr 0,75%. Dies sind nur einige gute Argumente für eine nähere Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Sind Sie Immobilienbesitzer?

Steuerfreie Mieteinnahmen Mithilfe einer Genossenschaft, dem Zusammenschluss gleichdenkender Menschen (Familienmitglieder), können Sie Mieteinnahmen steuerfrei gestalten und Ihr Vermögen vor Gläubigern, Scheidungsrisiken, hohen Pflegekosten und privater Not schützen. Ihr direktes Vermögen ist ein Genossenschaftsanteil und Ihre Immobilien sind Sondervermögen der Genossenschaft. Sogar Erbschaftsthemen können Sie hiermit zu Lebzeiten adäquat lösen. Durch diese völlig legale Konstruktion sind Sie und Ihre Angehörigen optimal geschützt. Weshalb also in die Ferne blicken, wenn das Gute liegt so nah?

Auch das kleine Nachbarland Österreich hat ein spannendes Organschaftsmodell zu bieten, um die eigene Einkommensteuer auf 0% zu senken. Grundlagen hierfür sind das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Zypern und Österreich und ein hier festgelegter Steuervorbehalt.

Es existieren noch etliche weitere Möglichkeiten innerhalb Europas, das eigene Vermögen vor staatlichen Repressionen zu schützen und es nachhaltig wachsen zu lassen. Voraussetzung ist eine professionelle Beratung, die bereits in der Vergangenheit bewiesen haben, wertvolle Arbeit für ihre Klienten zu liefern.

Viel Erfolg bei der Neugestaltung Ihrer Finanzen und die Rückerlangung Ihrer Selbstbestimmung.

Autor:

Marc Schippke ist CEO und Geschäftsführer der Schippke Wirtschaftsberatung AG. Zusammen mit einem ausgewiesenen Expertenpool sorgt er dafür, dass seine Mandanten ihre Steuern optimieren, sich internationalisieren und gemeinwohlorientiert wirtschaften.

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  • Marc Schippke: Marc Schippke

Projekte starten mit Design Thinking

von Jens Otto Lange

Projekte sind einmalig. Sie haben einen Auftraggeber, ein Ziel, ein Budget und ein Team. Umfang und Laufzeit sind festgelegt. Aber wie läuft es in der Praxis? Wie kann die agile Methode Design Thinking beim Start helfen? Werfen wir dafür einen Blick auf die Geschichte von Max – eine fiktive Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Ein Projekt beginnt, bevor es anfängt

Max ist Assistent der Geschäftsführung in einem mittelständischen Industrieunternehmen. Im anstehenden Strategie-Workshop der Entscheider steht das Thema Website-Relaunch ganz oben auf der Agenda. Max wird als Projektleiter vorgeschlagen. Er ist gut vorbereitet und wirft ein Gantt-Diagramm mit einem möglichen Ablauf an die Wand. Als Laufzeit schlägt Max sechs Monate vor. Das Projektteam ist noch zu benennen. Die Führungskräfte im Strategie-Workshop zeigen sich beeindruckt. Max solle bitte alle Anforderungen ermitteln und sie zusammen mit seiner Ressourcen- und Zeitplanung als formalen Projektantrag verschriftlichen.

Max spricht mit Entscheidern

Der Marketingleiter legt besonderen Wert auf die Online-Umsetzung des neuen Corporate Designs. Leider sei sein Team gerade mit einer großen Industriemesse beschäftigt, so dass Max nur auf die Hilfe der Agentur und der eines Praktikanten zählen kann. Der Vertriebsleiter will die Zahl der Online-Kontakte verdoppeln und die Antwortzeit auf ein Viertel senken. Ressourcen habe er leider keine. Der IT-Leiter zeigt Max eine Liste mit zwanzig Wunsch-Features. Seine Entwickler würden gerne mitarbeiten. Leider seien sie die nächsten zwölf Monate über mit anderen Projekten ausgelastet, die höher priorisiert sind.

Mit jedem Gespräch wächst die Liste der Anforderungen. Sie sind ungenau formuliert, so dass es unmöglich erscheint, die benötigten Ressourcen seriös zu kalkulieren. Eine Priorisierung ist schwierig. Jeder Fachbereich verteidigt vehement die eigenen Wünsche. Und obwohl alle die Dringlichkeit des Projekts betonen, gibt es kaum Commitment zur Mitarbeit. Wie soll Max dieses komplexe Projekt bewältigen, wenn schon der Start so schwer fällt?

Ein Kollege rät zu Design Thinking

Von Design Thinking, der co-kreativen, nutzerzentrierten Problemlösungsmethode, hatte Max bereits gehört. Doch wie soll er den Ansatz in einem Kickoff-Workshop für ein Digitalisierungsprojekt umsetzen? Über eine Webrecherche trifft er auf das 3-tägige Workshop-Format “Innovationstarter”. Online findet Max eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung. Er wirft auch einen Blick in das dazugehörige Arbeitsbuch. Die co-kreative Zusammenarbeit im Innovationstarter könne Silodenken überwinden und gemeinsame Entscheidungen befördern. Doch damit Co-Kreation gelinge, solle Max mit den wichtigsten Stakeholdern vorab die sechs Erfolgsfaktoren Purpose, People, Place, Process, Pace und Project durcharbeiten.

Wenige Wochen später kommen Entscheider und Wissensträger in einem Innovationstarter-Workshop zusammen. Die Moderation übernimmt Max. Innerhalb von drei Tagen klären die Teilnehmer alle Fragen, die im Projektantrag beantwortet werden sollen. Das Problem wird präzisiert und eingegrenzt, eine erste Lösungsidee wird konkretisiert. Sie dient als Grundlage, um Projektteam, Kosten und Zeitbedarf grob zu definieren. Der Spaß und die kreative Energie im Workshop haben die Zusammenhalt der Fachbereiche gestärkt und Lust auf eine aktive Projektmitarbeit erzeugt, so dass das Projektteam mit Ende des Workshops bereits weitgehend feststeht.

Nach einem verzögerten Start hat Max mit dem Innovationstarter-Workshop eine Punktlandung hingelegt. Schon zwei Tage später reicht Max den Projektantrag ein. Die Diskussion ist kurz, denn im Workshop wurden alle wesentliche Entscheidungen bereits implizit – durch die gemeinsame Arbeit am Prototyp der Lösung – getroffen. Und über das informelle Netzwerk, dass der Workshop zwischen den Beteiligten aufgespannt hat, kann Max später so manche Hürde umschiffen. Pünktlich geht die neue Website ans Netz – mit genau den Features und Inhalten, die für die Nutzer am wichtigsten sind – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Ergebnisse des Innovationstarter-Workshops: Problem eingegrenzt, Vision der Lösung konkretisiert, Projektbudget, Projektteam und Projekttermin grob umrissen. Geeignet für bereichsübergreifende Projekte, zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung.

Sechs Erfolgsfaktoren für Co-Kreation

Und die Moral von der Geschicht’? Design Thinking hilft, schnell und zuverlässig ein von allen Beteiligten verstandenes und akzeptiertes Big Picture des Vorhabens zu entwerfen. Die frühzeitige Klärung der sechs P’s Purpose, People, Place, Process, Pace und Project mit den Stakeholdern hat dafür gesorgt, dass Design Thinking seine Wirksamkeit im Kickoff entfalten konnte:

  • Purpose: Warum ist der Innovationstarter-Workshop wichtig?
  • People: Welche Teilnehmer und Nutzer sind dabei?
  • Place: Wo findet der Workshop statt? Remote, onsite, hybrid?
  • Process und Pace: Wie sind die Workshop-Phasen gegliedert?
  • Project: Wohin soll die Reise nach dem Workshop gehen?

Die sechs Erfolgsfaktoren für co-kreative Zusammenarbeit helfen bei der Vorbereitung eines Innovationstarter-Workshops.

Die Checkliste für die Vorbereitung des Innovationstarter-Workshops: https://www.jensottolange.de/projekte-starten-mit-design-thinking/downloads/

Jens Otto Lange
Projekte starten mit Design Thinking
Kreative Konzeptfindung mit System
270 Seiten

BusinessVillage 2020
ISBN: 978-3-86980-464-4

24,95 Eur (D) / 25,70 Eur (A)

Der Autor

Der Designfacilitator Jens Otto Lange coacht und moderiert seit über 20 Jahren kreative Konzeptfindungsprozesse interdisziplinärer Teams, um schnell und strukturiert innovative Lösungen zu entwickeln. Mithilfe der nutzerzentrierten Design-Thinking-Methodik hilft er Veränderern, kollektiv und kreativ Neues für die Digitale Welt zu schaffen. www.guentherlange.de

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Martin Müller: „Jetzt ist Gemeinschaft wichtiger denn je“

Der Kölner Social-Media-Profi Martin Müller startet eine eigene Community. Die „Mister Matching Community“ soll kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Freiberufler vernetzen und Angebote schaffen, gemeinsam besser durch harte Zeiten zu kommen. Martin Müller ist seit vielen Jahren als Kontaktvermittler, Geschäftsanbahner und Vertriebsberater bekannt und wird regelmäßig von Unternehmen engagiert, die neue Geschäftsfelder erschließen möchten. Das Vernetzen von Menschen und Märkten hat Martin Müller schon vor Jahren das Image des „Mister Matching“ eingebracht. Nun möchte er seine Kontakte nutzen, um Unternehmen zu stärken. „Wir kommen nur gemeinsam, kooperativ und kollegial durch diese schwere Zeit“, erklärt Martin Müller. Es sei die Zeit des Miteinanders statt des Gegeneinanders.

„In den letzten Monaten haben mich mehrere Hundert Anfragen erreicht“, macht der Social-Media- und Business-Development-Experte deutlich. Viele seien auf der Suche nach mehr Sichtbarkeit, nach neuen Kundengruppen oder Geschäftsideen. Die Herausforderungen, vor denen gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbständige stünden, seien immens und oftmals ohne professionelle Unterstützung nicht zu lösen. Die aber koste meist viel Geld, das naturgemäß derzeit vielen fehle. „Deswegen der Gedanke einer Community, in der sich die verschiedenen Mitglieder gegenseitig unterstützen und in der jeder seine Stärken einbringen kann“, so Müller. Er sehe sich da eher als Impulsgeber und Moderator, eine Rolle, die er seit vielen Jahren auch als XING-Ambassador in Köln wahrnimmt. „Ich habe in hunderten Veranstaltungen Geschäftsleute miteinander vernetzt, meist individuell und einzeln. Die neue Community soll das Angebot erweitern, viele miteinander verbinden, die sich gegenseitig unterstützen wollen und können“, macht Müller deutlich. Wissen teilen, Stärken stärken und Schwächen ausgleichen sei das Gebot der Stunde.

„Viele Menschen haben derzeit existenzielle und sehr persönliche Sorgen, die weit über das rein Geschäftliche hinausgehen“, weiß Martin Müller. Deswegen wird seine „Mister Matching Community“ von Klaus Offermann unterstützt. Klaus Offermann begleitet seit fast 30 Jahren Menschen bei privaten und beruflichen Herausforderungen wie Ängsten, Burnout, Erschöpfung, Trennung oder Stress. „Die psychischen Themen sind aktuell sehr wichtig. Ich kenne fast keinen Unternehmer, der sich nicht gerade sehr große Sorgen macht und zudem nicht durch negative Erfahrungen belastet ist. Das bringt die Zeit leider gerade mit sich“, so Müller. In seiner „Mister Matching Community“ sollen deswegen die Themen Lebenshilfe und Business gleichberechtigt nebeneinanderstehen, um Menschen und Unternehmen aufzufangen und zu unterstützen.

Weitere Informationen gibt es unter www.mister-matching-community.de. Hier können sich Interessenten auch über die Möglichkeiten der Mitgliedschaft informieren und mehr erfahren über die nächsten Veranstaltungen und die konkreten Angebote. Ein persönliches Kennenlernen ermöglichen Müller und Offermann am kommenden Montag, den 15. März. Um 12.12 Uhr startet ein Talk auf Clubhouse, der die Details der Community einer breiten Öffentlichkeit vorstellen soll. Anmeldungen und weitere Infos gibt es unter www.xing.com/events/willkommen-mister-matching-community-3309799.

Süchtig nach immer noch mehr Arbeit

Erfüllung, Entfaltung und Lebensgrundlage auf der einen Seite. Überforderung, Burnout und Workaholismus auf der anderen: Arbeit hat nicht nur zahlreiche Formen und Facetten, sondern auch vielfältige Ausprägungen und Konsequenzen. Doch was, wenn aus dem, was eigentlich die Existenz sichert, eine Sucht wird? Woran merkt man, ob man betroffen ist? Und welche Handreichungen gibt es dann? Oder noch besser: Was kann jeder tun, um diesen Zustand rechtzeitig zu vermeiden?

Die Bedeutung von Arbeit hat im persönlichen Wertesystem jedes Individuums unterschiedliche Gewichtung: So arbeiten die einen, um zu leben also den Lebensunterhalt zu finanzieren. Andere wiederum leben, um zu arbeiten. Das ist alles per se weder gut noch schlecht und auch nicht in jedem Fall selbstbestimmt gewählt. Für jeden Menschen hat Arbeit daher eine andere Sinnhaftigkeit.

Arbeit ist etwas Gutes, viel arbeiten ist in unserer Gesellschaft ebenfalls und größtenteils positiv besetzt. Nicht zwingend geht das mit Überforderung oder sogar einem möglichen Burnout einher. Wer oft und viel tätig ist, kann das durchaus lustvoll tun und erfährt dadurch Erfüllung. Selbst wenn die Gefahr von Workaholismus bei denen lauert, die überdurchschnittlich viel tun, ist dieser Begriff eher positiv konnotiert. Erst die Steigerung dessen führt zur eigentlichen Arbeitssucht und die Grenze zu einer Erkrankung rückt näher. Was kennzeichnet Arbeitssüchtige? Es sind Menschen, die typisches Suchtverhalten zeigen, also immer mehr von einer Sache brauchen, um über den Tag zu kommen. So sind sie in der damit verbundenen Dauerschleife gefangen: Ihr gesamtes Selbstwertgefühl fußt auf ihrer Arbeit, daher sind sie nicht mehr in der Lage, sich von ihr abzugrenzen, arbeiten zwanghaft und leben einem ausgeprägten Perfektionismus.

Wo lauert der Workaholismus?

Die Menschen in der modernen Gesellschaft arbeiten viel mehr als die Generationen davor in früheren Jahrhunderten. Mit der Aufklärung kam ein modernes Versprechen auf, das sich über die industrielle hin zur digitalen Revolution bis zur Globalisierung erstreckte: Die Menschen werden von der Arbeit befreit. Bis heute ist es eine Zusicherung geblieben. Tatsächlich wurden zwischenzeitlich grobe, manuelle oder repetitive Arbeiten an Maschinen oder in die IT-Welt ausgelagert. Erstaunlich allerdings bleibt, dass sich der Mensch – kaum hat er sich der körperlich schweren Arbeit entledigt – die Unfreiheit mit Arbeitssucht wieder zurückholt.

Arbeitssucht ist eine Form von Abhängigkeit. Man kann nicht mehr ohne Arbeit sein und entwickelt ein hohes Verlangen nach der Tätigkeit und der entsprechenden Anerkennung dadurch. Leistungssucht ist ein Teil dessen, man will sich selbst etwas beweisen. Workaholismus wird als ein exzessives Bedürfnis nach Arbeit beschrieben. In diesem Zustand verlieren wichtige, andere Lebensbereiche an Bedeutung. So brechen allmählich soziale Kontakte ab und der Zwang, sich über die Arbeit zu definieren, steigt weiter. Die Spirale setzt sich in Gang und wie bei jeder Sucht muss zur Befriedigung die Dosis ständig erhöht werden. Das kann schlussendlich in Krankheiten münden. Wer permanent mehr als 50 Stunden pro Woche arbeitet, kommt dem Workholismus bereits sehr nahe.

Geltungs-, Leistungs- und Arbeitssucht

Die Ursachen für Arbeitssucht sind oft in übertriebenem Engagement zu finden. Häufig betroffen sind vor allem Führungskräfte und Selbstständige, die sich derart ins Zeug leben und anhand von Erfolgen und Ergebnissen, Zuspruch und weiteren Aufträgen oder Projekten eine hohe Befriedigung erleben. Bleibt das eine vorübergehende Phasen und findet man einen entsprechenden Ausgleich, ist das durchaus positiv zu sehen. Risikoreich wird es allerdings dann, wenn dieses hohe Engagement eng mit dem persönlichen Wertesystem und der Manifestation des Selbstwertgefühls verknüpft ist. Wer seinen eigenen Wert an die Arbeitsleistung koppelt, ist schneller von Arbeitssucht betroffen. Aus dem Zwang, alles perfekt machen zu wollen, um sich selbst und anderen gegenüber wertvoll zu erscheinen, geht die Fähigkeit verloren, Wesentliches vom Unwesentlichen zu trennen. Um überhaupt noch alles zu erledigen, gibt es Sonderschichten in der Nacht und Mehrarbeit am Wochenende.

Dass jemand überhaupt zu so einer Form der Sucht neigt, erklären Therapeuten anhand von Erziehung, Vererbung, der persönlichen Lebensgeschichte und der sozialen Umstände, auch Einflüsse der Gesellschaft spielen eine Rolle. Doch anhand welcher Symptome erkennen Sie Arbeitssucht?

  • Sie denken immer mehr, auch außerhalb der Arbeitszeit, an Ihre Arbeit.
  • Sie überlegen sich, wo Sie noch mehr Zeit für Ihre Arbeit beschaffen können und opfern dafür Freizeit, Hobby und soziale Kontakte.
  • Sie entwickeln einen hohen Grad an Perfektionismus und verlieren die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen.
  • Sie spüren, dass Sie im Grunde zu viel arbeiten.
  • Sie machen eine saubere Planung und stellen fest, dass Sie immer mehr Zeit mit Arbeiten verbringen, als Sie es sich vorgenommen haben.
  • Aus Zeitgründen schieben Sie übergeordnete Aufgaben vor sich her, was Sie noch mehr unter Druck setzt.
  • Sie vergessen Termine und können sich das nicht erklären.
  • Sie ärgern sich über Ihre Umstände und erfahren Schuldgefühle oder erste Anzeichen von Depression.
  • Sie entwickeln körperliche Entzugssymptome, wenn Sie sich nicht der Arbeit widmen können (WLAN-freie Zonen, Krankheit, Urlaub mit der Familie usw.).
  • Sie haben Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und erhöhen das Arbeitspensum, um allem und allen gerecht zu werden.
  • Sie verfolgen verbissen Ziele oder Pläne, die Sie um jeden Preis durchsetzen wollen.

Tipps

Wenn Sie erkennen wollen, ob Sie gefährdet sind, dann braucht es im ersten Schritt Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Zeigen sich regelmäßig erste Symptome? Es ist ein Unterschied, ob Sie in einem Projekt vier Wochen fast rund um die Uhr arbeiten oder ob Sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren die entsprechenden Verhaltensweisen an den Tag legen. Beginnen Sie mir einer verbindlichen Arbeitsplanung für sich selbst:

  • Weihen Sie Freunde und Familie ein und erlauben Sie, explizit darauf angesprochen zu werden, wenn Sie zu viel arbeiten.
  • Seien Sie sehr rigide mit Freizeitterminen, also nehmen Sie den Fußballabend mit Ihren Freunden und die Geburtstagsfeier Ihres Kindes genauso pflichtbewusst wahr wie Ihre Geschäftstermine.
  • Schalten Sie mobile Geräte am Abend aus und schaffen Sie sich Zeitinseln, in denen Sie nicht arbeiten.
  • Lernen Sie, Vertrauen zu anderen zu haben – das schafft die Möglichkeit, zu delegieren.
    Lernen Sie, Ihr Selbstwertgefühl nicht ausschließlich von der Arbeit abhängig zu machen.

Über den Autor
Stefan Häseli ist Kommunikationstrainer, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Der Kommunikationsexperte begleitet seit Jahren zahlreiche Unternehmen bis in die höchsten Vorstände von multinationalen Konzernen. Er doziert an Universitäten und Fachhochschulen im Themenfeld Kommunikation. Als Experte nimmt er im Radio und TV-Stationen immer dann Stellung, wenn Kommunikation irgendwo auf der Welt gerade eine entscheidende Rolle spiel, wie beispielsweise die ersten Wochen „Donald Trump“ oder der Blick auf das Kommunikationsverhalten von Boris Johnson.

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  • Stefan Häseli: Stefan Häseli
  • Businessman with four legs runs with too many tasks on laptop. Concept of stress and overwork: AdobeStock

Von Pilzen und Alkohol-Alternativen – 99designs von Vistaprint präsentiert die Boom-Branchen 2021

Pilze, Alkohol-Alternativen, digitale Gesundheit und Werbeartikel sind laut der globalen Kreativ-Plattform 99designs von Vistaprint 2021 die vier am schnellsten wachsenden Branchen von Start-ups und kleinen Unternehmen. Dies ergab eine Studie, die weltweit unter mehr als 4.000 Verbrauchern durchgeführt wurde und das schnelle Wachstum anhand der Anzahl von Design-Projekten nach Branchen ermittelt hat, die auf der 99designs-Plattform in Auftrag gegeben wurden.

99designs von Vistaprint präsentiert die Boom-Branchen 2021

Pilze: Maitake, Shiitake, Cordyceps und Igel-Stachelbart sind nur einige der Pilzarten, die 2021 den Gesundheits- und Wellnessbereich bewegen. Sie versprechen nicht nur eine bessere Konzentrationsfähigkeit und Immunität, sondern auch darüber hinausgehende therapeutische Effekte. Die Nachfrage nach Branding und Design für Pilzprodukte ist seit 2018 bei 99designs um beeindruckende 525 % und allein im letzten Jahr um 100 % gestiegen. Vor dem Hintergrund, dass 62 % der Verbraucher offen dafür sind, Produkte auf Pilzbasis für ihre Gesundheit zu probieren, stehen die Chancen für Marken und Unternehmen in diesem Bereich gut.

Alkohol-Alternativen: Mehr als 60 % der Menschen beabsichtigen, ihre Trinkgewohnheiten 2021 zu ändern. Da stehen dem Geschäft mit Alkohol-Alternativen rosige Zeiten bevor. Jeder vierte Mensch weltweit (26 %) möchte ganz auf Alkohol verzichten und jeder fünfte (19 %) seinen Alkoholkonsum reduzieren. Weitere 15 % planen, ihre sonst üblichen Getränke durch gesündere Alternativen zu ersetzen. Unternehmen reagieren mit zahlreichen neuen, innovativen Optionen – insbesondere mit alkoholfreiem Bier und null-prozentigen Spirituosen – auf die kontinuierlich wachsende Nachfrage. So stieg die Zahl der kreativen Alternativ-Projekte im Zusammenhang mit Alkohol bei 99designs in den letzten drei Jahren um 257 % und 2020 um 215 %.

Digitale Gesundheit und Wellness: Insbesondere für diejenigen, die von  Pandemiebeschränkungen betroffen waren beziehungsweise sind, war der Zugang zu Gesundheits- und Wellness-Dienstleistungen von zu Hause aus im letzten Jahr von entscheidender Bedeutung. Dadurch wurde die ohnehin bereits boomende digitale Gesundheitsbranche noch einmal deutlich befeuert. Im Jahr 2020 stiegen die Design-Projekte, die von Marken aus dem Digital-Health-Bereich auf 99designs gestartet wurden, um 107 %, mit einem Gesamtwachstum von 176 % seit 2018. Weltweit sind Fitnessangebote (55 %), medizinische Dienstleistungen (53 %) und Unterstützung für die psychische Gesundheit (33%) auf dem Vormarsch. 57 % aller Verbraucher haben im letzten Jahr einen Online-Gesundheitsservice oder eine entsprechende Online-Plattform genutzt. Davon planen 93 % derartige digitale Produkte auch in Zukunft zu nutzen – vielversprechende Neuigkeiten für alle in diesem Bereich tätigen Start-ups und Unternehmen.

Merchandising Produkte: Gebrandete T-Shirts, Hoodies, Taschen usw. sind zu einem unverzichtbaren Tool für Marken geworden, die ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen wollen. In einem Jahr, in dem die physische Verbindung mit ihren Lieblingsmarken auf der Strecke geblieben ist, war es den Kunden wichtig, ihre Loyalität zu zeigen. 52 % der Menschen kauften 2020 Merchandising-Artikel eines Unternehmens. 81 % dieser Einkäufe wurden getätigt, um ein kleines Unternehmen während der Pandemie zu unterstützen. Dieser Trend erstreckt sich über sämtliche Branchen – von Restaurants und Bars bis hin zu Friseursalons und Buchhandlungen. 99designs verzeichnete seit 2018 einen Anstieg der Projektaufträge für Werbeartikel um 134 % sowie 2020 einen Anstieg von 32 %.

„Als globale Kreativ-Community, die jedes Jahr mit zehntausenden Marken und Designern auf der ganzen Welt zusammenarbeitet, sind wir in der einzigartigen Position, aufstrebende Branchen und die entsprechenden kreativen Trends sehr früh zu identifizieren“, sagt Patrick Llewellyn, CEO von 99designs. „Bei allem, was wir in den letzten zwölf Monaten durchgemacht haben, ist es keine Überraschung, dass Gesundheit und Wellness sowohl für Unternehmer als auch für Verbraucher eine ganz entscheidende Rolle spielen. “

„Das rasante Wachstum in den aufstrebenden Branchen zeigt, wie innovativ und ausdauernd Kleinunternehmer und Kleinunternehmerinnen sind, denn auch in diesen schwierigen Zeiten werden neue Unternehmen gegründet oder bestehende neu ausgerichtet“, sagt Jörg Sutara, General Manager von Vistaprint für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Die Trends in der DACH-Region deuten darauf hin, dass diese Unternehmen weiterhin florieren werden, da die Verbraucher gesündere Gewohnheiten in den Bereichen Essen, Trinken und Vorsorge annehmen und gleichzeitig die kleinen Unternehmen, die ihre Gemeinden ausmachen, unterstützen. Wir sind stolz darauf, kleine Unternehmen aus diesen schnell wachsenden Sektoren in ihrer Entwicklung unterstützen zu können, indem wir ihnen die nötigen Produkte und Lösungen zur Verfügung stellen, um in ihrem gesamten Marketing professionell und glaubwürdig zu wirken.“

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  • Boom-Branchen 2021: 99designs von Vistaprint
  • Vier innovative Spitzenbranchen 2021: 99designs von Vistaprint

Intelligentes Wissensmanagement unabhängig vom Speicherort

Was vor Jahren unrealistisch anmutete, ist heute Realität. Mitarbeiter arbeiten mobil, Projektteammitglieder wohnen in unterschiedlichen Zeitzonen und trotzdem funktioniert die Abwicklung eines Auftrages in ganz vielen Branchen nach wie vor hervorragend.

Die Skalierung von Wissen innerhalb einer Organisation gewinnt daher enorm an Bedeutung (Stichwort: Digital Workplace). Eine wichtige Basis dafür bildet die effiziente Bereitstellung von Informationen. Erst eine geeignete Wissensmanagementstrategie sowie entsprechende Technologien ermöglichen die qualitativ hochwertige Informationsaufbereitung. In diesem Zusammenhang raten viele Anbieter ihren Kunden, alle Daten in die Cloud zu verlagern (Cloud-only).

Intelligentes Wissensmanagement unabhängig vom Speicherort

In der Unternehmenspraxis lässt sich die vollständige Verlagerung, besonders in Bereichen, in denen hochsensible Informationen bzw. hochgradig angepasste Fachanwendungen vorliegen, jedoch meist gar nicht so einfach oder eben nur mit unverhältnismäßigem Aufwand umsetzen. Mit dem Ergebnis, dass diese Bereiche häufig nicht in das zentrale Wissensmanagement eingebunden werden.

Um kritische Abhängigkeiten auflösen und geschäftsrelevante Unternehmensdaten aus sämtlichen relevanten Anwendungen (Cloud, On-Premises) einbeziehen zu können, kommen immer häufiger sogenannte Insight Engines zum Einsatz. Diese auf Enterprise Search basierenden und mit Machine sowie Deep Learning arbeitende Lösungen ermöglichen es, alle Datenquellen in einem Unternehmen miteinander zu verknüpfen und Zusammenhänge zwischen den Informationen aufzuzeigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese in einer Cloud liegen oder in der eigenen Infrastruktur zur Verfügung stehen.

Von On-Premises bis Cloud

Insight Engines sind in der Lage, sämtliche im Unternehmen vorhandene Datenquellen, mit all ihren strukturierten und unstrukturierten Daten zu erfassen und in eine Suchabfrage einzubeziehen. Dafür werden die vorhandenen Quellsysteme im Vorfeld mittels sogenannter Konnektoren an die Insight Engine angebunden. Diese sind für eine rasche Integration ausschlaggebend und sollten sowohl für On-Premises- als auch für Cloud-Anwendungen bereits im Standardprodukt enthalten sein.

Wird eine Recherche gestartet, durchsucht die Insight Engine die Quellsysteme (Fachanwendungen, Archive, Datenbanken etc.), analysiert die Inhalte semantisch und erkennt bestehende Zusammenhänge zwischen den Informationen. Die Daten bleiben zu jedem Zeitpunkt wo sie sich befinden (Rechenzentrum, Cloud). Unternehmenskritische Daten mit hohen Compliance-Anforderungen indiziert die Insight Engine aus der On-Premises-Umgebung und jene in der Cloud verfügbaren Informationen direkt aus den Cloud-Anwendungen. Das Ergebnis ist ein Index, der bei Suchabfragen kontext- und anwenderspezifische Sichten auf das gesamte Unternehmenswissen liefert.

Vor der Anzeige erfolgt eine Prüfung der Zugriffsrechte und zwar von jeder Datenquelle, in der die Informationen gespeichert sind. Dadurch wird sichergestellt, dass auch kurzfristige Änderungen berücksichtigt werden.

Die Absicht des Anwenders erkennen

Die Art und Weise nach Informationen zu suchen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert – von reinen Schlagworten hin zu komplexeren Fragestellungen, Sätzen und Phrasen. Dafür sind verschiedene Verfahren der Spracherkennung erforderlich, um die Suchanfragen richtig verarbeiten zu können (Conversational Search).

Mittels verschiedener Algorithmen erfassen Insight Engines ganze Sätze, Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive), ihre Bedeutung sowie ihre Zusammenhänge und Abhängigkeiten.

Die linguistische Interpretation erfolgt dabei durch Natural Language Processing (NLP). Mit dieser Methode lässt sich menschliche, natürliche Sprache computerbasiert verarbeiten und bestehende Inhalte können in Informationen transformiert werden.

Natural Language Understanding (NLU) geht über das reine Verstehen von Wörtern und Sätzen hinaus. Mit dieser Technologie ermittelt und interpretiert die Insight Engine die Absicht des Anwenders – also die Bedeutung eines Satzes, einer Anfrage, einer Aussage. Trotz Interpunktions-, Rechtschreib-, Grammatik- oder Tippfehler ist eine Insight Engine damit in der Lage, auf Fragestellungen adäquat zu reagieren und explizite Antworten zu geben.

Das Ergebnis: personalisierte 360-Grad-Sicht auf Unternehmensdaten

Statt endlose Ergebnislisten zu liefern, extrahieren Insight Engines nur jene Informationen, die der Suchabfrage entsprechen. Erweitert um wichtige Zusatzinformationen, stehen diese den Anwendern in übersichtlichen Dashboards zur Verfügung. Komplexe Zusammenhänge, vor allem jene rund um einen sogenannten Digital Twin – das können ein Kunde, ein Produkt oder eine Dienstleistung sein – sowie die entsprechenden Sachverhalte sind auf einen Blick (Holistic View) klar ersichtlich.

Dabei berücksichtigen sie stets den jeweiligen Kontext des Anwenders (z.B. Rolle, Abteilung, Anwendung, Workflowinformation etc.) sowie seine individuellen Berechtigungen und passen die Ergebnisse entsprechend an.

Abbildung: 360-Grad-Sicht auf Unternehmensdaten

Machine und Deep Learning agieren parallel im Hintergrund. Sie lernen aus dem Benutzerverhalten beispielweise welche Dokumente bevorzugt aufgerufen oder gesucht werden sowie Informationen aus weiteren Datensätzen und tragen so dazu bei, dass sich die Intelligenz der Insight Engine stets weiterentwickelt. Auf Basis der gesammelten und analysierten Daten lassen sich Relevanzmodelle errechnen. Diese dienen der Personalisierung des Sucherlebnis und der Ergebnisanzeige. Häufig gesuchte Begriffe, geöffnete Dokumente und bearbeitete Daten sind demnach als relevanter einzustufen und vorrangig sowie proaktiv anzuzeigen.

Unternehmenslenker und Mitarbeiter erhalten damit auf Knopfdruck eine personalisierte Wissensbasis aus der Gesamtheit an Unternehmensdaten – unabhängig vom Speicherort und ohne Migration in eine neue Umgebung. Dadurch schaffen Insight Engines eine optimale Grundlage, um strategische und operative Entscheidungen stets unter Einhaltung der herrschenden Compliance-Richtlinien treffen zu können und generieren damit einen nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung.

Über den Autor

Daniel Fallmann_Gruender und Geschaeftsfuehrer der Mindbreeze GmbH

Daniel Fallmann gründete 2005 Mindbreeze und lebt täglich als CEO den Qualitäts- und Innovationsanspruch vor. Zusammen mit seinem Team legte er bereits in den ersten Jahren den Grundstein für die hoch skalierbare und intelligente Mindbreeze InSpire Appliance. Seine Leidenschaft für Enterprise Search und Machine Learning in einem Big Data Umfeld fasziniert nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Mindbreeze Kunden.

Über Mindbreeze

Die Mindbreeze GmbH ist ein führender Anbieter von Appliances und Cloud-Services für Information Insight, angewandte künstliche Intelligenz und Wissensmanagement. Die Produkte ermöglichen eine konsolidierte Sicht auf das Unternehmenswissen – unabhängig davon, wo und wie dieses gespeichert ist.

www.mindbreeze.com

Bildquellen

  • Abbildung- 360-Grad-Sicht auf die Unternehmensdaten: Mindbreeze
  • Daniel Fallmann: Mindbreeze
  • network: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Hegelmann Group warnt vor Lieferketten-Störungen durch Grenzschließungen

Bruchsal. Die Hegelmann Group sieht durch die Grenzschließungen zum österreichischen Bundesland Tirol und Tschechien europaweit die Lieferketten in Gefahr. Kombiniert mit eventuellen Hamsterkäufen könnte dies schnell zu Versorgungsengpässen von Supermärkten und Produktionen führen und damit weitreichende Folgen für die Wirtschaft haben. Auch hinsichtlich der Situation für das Fahrpersonal schlägt das internationale Transport- und Logistikunternehmen Alarm. Schon jetzt führten die schärferen Einreiseregeln zu kilometerlangen Staus. Zudem müssen die Fahrerinnen und Fahrer für die Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Dafür fehle es derzeit aber an ausreichenden Testkapazitäten. Hegelmann fordert daher eine Ausweitung der Testmöglichkeiten oder eine Ausnahme des Transportpersonals von der Testpflicht, um den Transit zu erleichtern.

„Mit den Grenzschließungen werden die Lieferketten erneut auf eine harte Probe gestellt. Bedarfsgerechte Lieferzusagen sind unter diesen Voraussetzungen nicht mehr möglich, sodass es erneut zu Stillständen in der Produktion und leeren Regalen in den Supermärkten kommen könnte“, sagt Siegfried Hegelmann, Managing Shareholder bei der Hegelmann Group. Verheerend seien die Auswirkungen aber vor allem für die Fahrerinnen und Fahrer. Aktuell bildeten sich bereits lange Schlangen an den Grenzen, in denen diese bei eisiger Kälte abwarten müssen. „Einen Teil unserer Kolleginnen und Kollegen versuchen wir daher in Testzentren abseits der Autobahnen zu lotsen, um das Verfahren zu beschleunigen“, sagt Hegelmann. Die Branche wolle natürlich ihren Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten. Allerdings müsse der Staat für ausreichend Testkapazitäten sorgen. „Hinzu kommt, dass die Kosten für die Tests nun auch auf die Speditionen umgelegt werden und kaum kostenlose Tests zur Verfügung stehen“, so Hegelmann.

Täglich sind bei Hegelmann etwa 100 Transporte von den aktuellen Grenzschließungen betroffen. Das Logistikunternehmen versucht daher, die betroffenen Märkte so gut es geht zu meiden. Außerdem werden Alternativrouten in Betracht gezogen. Transporte aus Italien werden über das Dreiländereck zwischen Italien, Österreich und Slowenien in den Karawanken umgeleitet, tschechische Importe teilweise über Polen. „Dem Rest bleibt nichts anderes übrig, als sich in die Warteschlangen zu stellen“, berichtet Hegelmann.

Auch die Kommunikation seitens der Politik kritisiert Hegelmann. Zwischen Ankündigung und Umsetzung hätten nur wenige Tage gelegen. „Wäre hier mit einem europäischen Konzept gearbeitet worden, zum Beispiel durch die Einrichtung von Testzentren auf den Strecken in mehreren Abschnitten auf beiden Seiten, wäre die Situation sicher entzerrter“, so Hegelmann. Sollte es zu weiteren Grenzschließungen kommen, sieht er das Ende der Fahnenstange bei vielen Unternehmen erreicht: „Mit eventuell noch fataleren Folgen für die Wirtschaft, da die Reserven bei vielen Unternehmen im letzten Jahr massiv dezimiert wurden.“

Weitere Informationen über Hegelmann unter: www.hegelmann.com

HTFS bietet Unterstützung im Grenzverkehr

Kaunas (LTU). Die HT Ferry Service, UAB (HTFS) unterstützt Transportunternehmen bei der Umsetzung der neuen Einreise-  und Zollbestimmungen in Großbritannien. Denn trotz monatelanger Vorbereitungen hat der Brexit den grenzüberschreitenden Verkehr auf und unter dem Ärmelkanal auf den Kopf gestellt. Lange Lkw-Schlangen als Folge fehlender oder falscher Dokumente gehören an den Terminals in Dunkerque, Calais, Dover oder Folkestone zur Tagesordnung. HTFS organisiert für ihre Kunden den gesamten Transport von der Buchung der Tickets bis zur Verzollung und steht während der Überfahrt beratend zur Seite.

„Der Brexit sorgt für chaotische Verhältnisse im Grenzverkehr nach oder aus Großbritannien. Überlastete Zollagenten und fehlende Dokumente auf Seiten vieler Transportunternehmen sind für die meisten Verzögerungen verantwortlich“, sagt Silvija Supranavičiūtė, COO der HT Ferry Service, UAB, und ergänzt: „Im Transportgewerbe bedeutet Zeit immer auch Geld.“ Deshalb sind die Expertinnen und Experten im litauischen Kaunas rund um die Uhr im Einsatz, um die Transportrouten ihrer Kunden zu planen. „Wir beraten zu den Prozessen, erstellen individuelle Checklisten für die notwendigen Dokumente, buchen Fähren- oder Zugtickets und kümmern uns um die Zollabwicklung“, erklärt Supranavičiūtė.

Die erforderlichen Unterlagen für die Einreise unterscheiden sich von Land zu Land. Vielen Transportunternehmen fällt es aktuell besonders schwer, hier den Überblick zu behalten: „Die Leidtragenden sind in der Regel die Fahrerinnen und Fahrer, die wegen der pandemischen Situation ohnehin schon unter zusätzlichem Stress stehen“, berichtet die Managerin. Die meisten sprächen weder Englisch noch Französisch, die drohende Verzögerung ihrer Lieferungen erhöhe den Druck zusätzlich.

Die HTFS hat sich frühzeitig auf den Brexit eingestellt und entsprechende Kompetenzen aufgebaut. Dieses Know-how und viele weitere Services stellt sie nun ihren Transportpartnern zur Verfügung. „Im Prinzip müssen uns die Kunden nur sagen, ob sie per Fähre oder durch den Tunnel auf die andere Seite wolle. Den Rest erledigen wir“, so Supranavičiūtė.

Weitere Informationen über die HTFS unter: www.htfs.lt.

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Weitere 50 Millionen Euro für den Innovationscampus Mobilität der Zukunft

Die künftige Mobilität ist umweltfreundlich, vernetzt und automatisiert. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung bahnbrechender Technologien – von neuen Dienstleistungen über völlig neue Antriebe und Bauteile bis hin zu innovativen Produktionsverfahren. Diesen Transformationsprozess voranzutreiben, ist Ziel des Innovationcampus Mobilität der Zukunft (ICM), in dem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Stuttgart ihre Kompetenzen in Forschung und Innovation bündeln. Das Land Baden-Württemberg baut den ICM nun deutlich aus und stellt dafür in den nächsten vier Jahren weitere 50 Millionen Euro in zwei Maßnahmenpaketen bereit. In einer ersten Tranche erhält der ICM für die Jahre 2021 und 2022 nun 22,35 Millionen Euro.

„Unser Ziel ist es, den Innovationscampus ‚Mobilität der Zukunft‘ nach dem Vorbild des Cyber Valley zu einem europäisch sichtbaren Zentrum für die Forschung an Mobilitäts- und Produktionstechnologien zu entwickeln. Es geht darum, das Land in diesen entscheidenden Zukunftsfeldern nach vorne zur bringen. Wir nutzen die Krisenzeit und die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt, um mit exzellenten Absolventinnen und Absolventen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Innovationsvorhaben anzuschieben“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Im KIT und der Universität Stuttgart findet ein Wandel hin zur Integration von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik statt. Dieser Wandel muss unterstützt werden, da die Verschmelzung dieser Bereiche für die Zukunftsfähigkeit der technologischen Kernbranchen von Baden-Württemberg bedeutend ist“, so Bauer weiter.

„Mit Blick auf die Klimaziele brauchen wir rasch nachhaltige Konzepte für die Mobilität, gleichzeitig haben wir hohe Erwartungen an die weitere Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung. Dies erfordert tiefgreifende Veränderungen zukünftiger Mobilitätslösungen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Dieser enormen Herausforderung stellen sich die Partner im Innovationscampus, der entscheidende Impulse für die Mobilitätswende setzen kann.“

„Der Innovationscampus Mobilität der Zukunft steht für innovative Spitzenforschung aus Baden-Württemberg mit europaweiter Strahlkraft. Mit der Förderung des Landes werden wir weiter unserem Anliegen nachkommen und uns mit intelligenten Systemen für nachhaltige Mobilität und damit für die Zukunft der Gesellschaft einsetzen“, so der Rektor der Universität Stuttgart, Professor Wolfram Ressel.

„Im Innovationscampus wollen wir den Transformationsprozess in der Mobilität nicht nur begleiten, sondern gemeinsam auch entscheidend vorantreiben. Dabei setzen wir auf die enge Verknüpfung exzellenter interdisziplinärer Forschung genauso wie auf Innovationsprozesse in der Produktions- und Fahrzeugtechnik“, sagt der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Thomas Hirth.

„KIT, Universität Stuttgart und das Land Baden-Württemberg zielen gemeinsam auf eine emissionsfreie Zukunft der Mobilität. Forschungen und Innovationen sind die Basis, um zukunftsorientierte Antriebssysteme und Fertigungstechnologien zu entwickeln und in der Anwendung zu etablieren“, so der Prorektor für Wissens- und Technologietransfer der Universität Stuttgart, Professor Peter Middendorf.

Wissenschaftliche Dynamik und internationale Spitzenforschung

Im ersten Maßnahmenpaket unterstützt das Land mit 18 Millionen Euro Aktivitäten zur Steigerung der wissenschaftlichen Dynamik und der internationalen Spitzenforschung. Unter anderem besetzen das KIT und die Universität Stuttgart gemeinsam eine Spitzenprofessur im Themenfeld der Verschmelzung von IT und Maschinen-/Fahrzeugbau. Dazu kommen sechs neue Juniorprofessuren mit Nachwuchsgruppen, die universitätsübergreifend verankert werden und Nachwuchskräfte aus Ingenieurwissenschaften, Softwareentwicklung, Natur- und Materialwissenschaften zusammenführen. Über International Excellence Grants erhalten hochkarätige Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland die Möglichkeit, sich in den Innovationscampus einzubringen. Nicht zuletzt wird es 80 Absolventinnen und Absolventen in der pandemiebedingt schwierigen Arbeitsmarktsituation ermöglicht, über Kurzprojekte im Innovationscampus in die Forschung oder in industrienahe Aufgaben einzusteigen. Darüber hinaus entwickeln KIT und Universität Stuttgart die Lehre in den Ingenieurwissenschaften gemeinsam weiter. Das Maßnahmenpaket startet noch in diesem Jahr und hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Daten- und softwaregesteuerte Fahrzeuge und Produktion

Innovative Forschungs-, Umsetzungs- und Gründungsprojekte fördert das Land mit 32 Millionen Euro in einem zweiten Maßnahmenpaket. Themenschwerpunkte sind die digitalisierte Mobilität und Produktion (Software-defined mobility, Software-defined manufacturing) sowie die emissionsfreie Mobilität, einschließlich wasserstoffbasierter Technologien. Dem Wettbewerb der besten Ideen können sich Forschungspartner aus Universitäten und Hochschulen sowie der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg stellen. Darüber hinaus stärken „Zukunftslabore“ und eine „Innovation Challenge“ die Zusammenarbeit mit baden-württembergischen Unternehmen.

Der Innovationcampus Mobilität der Zukunft

Ziel des ICM ist es, neue, bahnbrechende Technologien hervorzubringen. Im Juli 2019 gestartet und bislang mit zehn Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert, fokussiert sich der ICM auf emissionsfreie Antriebe, die digital unterstützte Produktion und die Vernetzung der Mobilität. Gleichzeitig will der ICM exzellente Nachwuchsforschende anziehen und Gründungen aus der Wissenschaft fördern.

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  • Innovationscampus Mobilitaet der Zukunft: Sandra Kauffmann-Weiß

Onlineshopping-Boom: Drei von vier Deutsche kaufen mindestens einmal pro Monat online

Noch mindestens bis zum 14. Februar müssen die Deutschen digital einkaufen – und knapp drei Viertel (72 Prozent) tut dies auch wenigstens einmal pro Monat. Das Marktforschungsinstitut Appinio hat im Rahmen des wöchentlich erscheinenden Corona-Reports eine repräsentative Befragung mit 1.000 Deutschen (nach Alter und Geschlecht) durchgeführt, um herauszufinden, wie das derzeitige Shoppingverhalten aussieht und welche Ansprüche ein Onlineshop erfüllen sollte.

Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) shoppt derzeit mindestens einmal pro Woche online, jeder Zweite (48 Prozent) mindestens einmal im Monat und immer noch 19 Prozent geben an, alle drei bis sechs Monate im Internet zu bestellen. Damit kaufen 72 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Monat oder häufiger in Onlineshops ein. Am stärksten vertreten ist dabei die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen – hier geben 79 Prozent an, wenigstens einmal pro Monat online zu kaufen.

Smartphone ist das Shopping-Device Nummer eins

61 Prozent der Deutschen shoppen häufig oder immer über ihr Smartphone – weitere 13 Prozent gaben “eher häufig” an. Besonders Frauen nutzen das Handy zum Shoppen: ganze 68 Prozent gaben an, eher bis sehr häufig beim online Einkaufen zum Telefon zu greifen, während es bei den Männern 54 Prozent sind. Das Tablet wird nur von 22 Prozent der Befragten häufig oder immer zum Onlineshopping genutzt, während 40 Prozent auf den PC oder Laptop zurückgreifen. Dabei mögen Männer den Rechner offenbar lieber als Frauen: 45 Prozent der Männer vs. 33 Prozent des weiblichen Geschlechts nutzen den PC/Laptop (eher) häufig oder sogar immer zum Shoppen.

80 Prozent der Befragten nutzen Shopping-Apps

35 Prozent nutzen Shopping-Apps ab und zu, während 45 Prozent diese sogar oft nutzen. Kein Wunder also, dass der Großteil der Befragten (69 Prozent) eine bis vier Apps installiert hat. Am häufigsten werden Apps dabei für den Einkauf von Kleidung und Schuhen genutzt (72 Prozent), während 56 Prozent Apps für den Kauf von Elektronik und Technik installiert haben.

Was gute Onlineshops können sollten

Auf den ersten drei Plätzen des Rankings der wichtigsten Merkmale für gute Onlineshops dreht sich alles um die Kosten: Natürlich kommt es gerade im Internet, wo ein Vergleich mit anderen Anbietern nur wenige Klicks entfernt ist, auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis an. So geben 78 Prozent der Befragten an, dass dieses Kriterium am wichtigsten für sie ist – und sogar für 84 Prozent der 55- bis 65-Jährigen. Auf Platz zwei folgt dann die Möglichkeit, mit verschiedenen Bezahlmöglichkeiten wie bspw. Kreditkarte oder Paypal, bezahlen zu können (62 Prozent). Mit 48 Prozent ist für gut jeden Zweiten eine transparente Offenlegung aller Kosten, zum Beispiel der Versandkosten, besonders essenziell.

Die einfache, intuitive Nutzung des Shops ist 43 Prozent der Shoppern wichtig, während nur 40 Prozent Wert auf den Datenschutz legen. 26 Prozent der Befragten geben sich dabei mit einer für das Tablet oder Smartphone optimierten Darstellung zufrieden, während sich 24 Prozent und damit jeder Vierte eine Shopping-App des Anbieters wünscht. Besonders 16- bis 24-Jährige (33 Prozent) wünschen sich eine App, gefolgt von jeweils 31 Prozent der 25- bis 34-Jährigen sowie der 35- bis 44-Jährigen.

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