Start Blog Seite 23

Mehrwertsteuer: Neue Regeln für den grenzüberschreitenden E-Commerce in der EU

Heute treten neue Mehrwertsteuervorschriften für das Online-Shopping in Kraft, die allen Unternehmen das Leben erleichtern und für mehr Transparenz bei der Preisgestaltung und den Wahlmöglichkeiten der Verbraucher sorgen.  Die neuen Regeln betreffen Online-Verkäufer und Marktplatzplattformen innerhalb und außerhalb der EU, Postunternehmen und Kuriere, Zoll- und Steuerverwaltungen sowie Verbraucher.

Der gesamte grenzüberschreitende Online-Markt in der EU repräsentiert im Jahr 2020 einen Umsatz von 146 Mrd. € (ohne Reiseverkehr), was einem Anstieg von 35 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Es wird eine Reihe von Änderungen an der Art und Weise eingeführt, wie die Mehrwertsteuer auf Online-Verkäufe erhoben wird, unabhängig davon, ob die Verbraucher bei Händlern innerhalb oder außerhalb der EU einkaufen:

(I) Ab dem 1. Juli 2021 werden Waren im Wert von weniger als 22 €, die von Nicht-EU-Unternehmen in die EU eingeführt werden, nicht mehr von der Mehrwertsteuer befreit sein. Das bedeutet, dass auf alle Waren, die in die EU gelangen, Mehrwertsteuer erhoben wird – genauso wie auf Waren, die von EU-Unternehmen verkauft werden. Studien und Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Befreiung missbraucht wurde, indem skrupellose Verkäufer von außerhalb der EU Warenlieferungen falsch etikettierten, um von dieser Befreiung zu profitieren. Dieses Schlupfloch ermöglicht es diesen Unternehmen, ihre Konkurrenten in der EU zu unterbieten, und kostet den Fiskus der EU schätzungsweise 7 Milliarden Euro pro Jahr an Betrug, was zu einer höheren Steuerbelastung für andere Steuerzahler führt.

(II) Ab dem 1. Juli 2021 können sich Online-Verkäufer nun in ihrem eigenen Mitgliedstaat und in ihrer eigenen Sprache registrieren lassen. Nach der Registrierung kann der Online-Händler in einem elektronischen Portal, dem so genannten One Stop Shop“, die Mehrwertsteuer für alle seine EU-Verkäufe über eine vierteljährliche Erklärung anmelden und abführen. Der One Stop Shop kümmert sich um die Übermittlung der Mehrwertsteuer an den jeweiligen Mitgliedsstaat. Das bedeutet, dass sie nicht mehr in jedem Mitgliedstaat, in dem sie einen Umsatz über einem bestimmten Gesamtschwellenwert hatten, der von Land zu Land unterschiedlich ist, eine komplexe Mehrwertsteuerregistrierung vornehmen müssen. Ab dem 1. Juli werden diese Schwellenwerte durch einen gemeinsamen EU-Schwellenwert von 10.000 € ersetzt, ab dem die Mehrwertsteuer in dem Mitgliedstaat gezahlt werden muss, in den die Waren geliefert werden.

Die bereits 2015 für grenzüberschreitende Verkäufe elektronischer Dienstleistungen eingeführte Regelung „MwSt. Mini One Stop Shop (MOSS)“ wird nun auf physische Waren mit einem gemeinsamen Schwellenwert von 10.000 € ausgeweitet.
(III) Ab dem 1. Juli 2021 können sich Verkäufer aus Nicht-EU-Ländern in der EU für die MwSt. registrieren lassen und sicherstellen, dass der korrekte MwSt.-Betrag den Weg in den Mitgliedstaat findet, in dem er letztendlich fällig ist. Für die Verbraucher bedeutet dies viel mehr Transparenz: Wenn Sie von einem Nicht-EU-Verkäufer oder einer Plattform kaufen, die im One Stop Shop registriert ist, sollte die Mehrwertsteuer ein Teil des Preises sein, den Sie an den Verkäufer zahlen. Das bedeutet, dass es keine Anrufe mehr vom Zoll oder von Kurierdiensten gibt, die eine zusätzliche Zahlung verlangen, wenn die Ware in Ihrem Heimatland ankommt, weil die Mehrwertsteuer bereits bezahlt wurde.

Bereits jetzt haben sich Unternehmen außerhalb der EU in großer Zahl für den Import One Stop Shop registriert, darunter die größten globalen Online-Marktplätze.

“ Diese neuen Regeln stellen eine große Veränderung in der Art und Weise dar, wie Online-Geschäfte in der EU mit der Mehrwertsteuer umgehen; sie werden unsagbare Vorteile bringen, wenn es darum geht, Geschäfte zu erleichtern, Betrug einzudämmen und die Kundenerfahrung für Online-Shopper in der EU zu verbessern”, schließt Carine Moitier, die Gründerin von CBCommerce.eu.

 

Bildquellen

Umfrage ergibt: An der Tankstelle wird nicht nur getankt

Mehr als ein Drittel der Deutschen tankt einmal die Woche. Dabei gilt die Tankstelle jedoch nicht nur als Anlaufstelle für Autofahrer mit niedriger Tankanzeige. Wie die Tankstellenkette HEM jetzt in einer repräsentativen Studie1 zum Thema „Tankstellenverhalten“ herausfand, nutzt jeder Dritte der 2.203 Befragten die Tankstelle auch zum Einkauf von Kleinigkeiten außerhalb der Supermarkt-Öffnungszeiten oder um während langer Fahrten eine Pause zu machen (22 Prozent). So dient die Tankstelle oftmals als Abhilfe für den kleinen Hunger zwischendurch, als Wachmacher am Morgen oder für Last-Minute Geschenkideen.

Immer gut für einen Snack zwischendurch

Doch was darf in deutschen Tankstellen-Shops nicht fehlen? Zu den wichtigsten Artikeln zählen vor allem kalte Getränke (75 Prozent), Snacks und Süßigkeiten (61 Prozent), Kaffee (58 Prozent) sowie Zigaretten (46 Prozent). Auch Drogerie-Artikel wie Tampons, Kondome, Windeln, Zahnpasta und Co. werden regelmäßig an der Tankstelle erworben. Einziger Unterschied: Diese Artikel sind vor allem von 27 Prozent der Frauen gewünscht, jedoch nur von 18 Prozent der Männer. Diese Haltung lässt sich ebenfalls bei dem Kauf von Geschenkartikeln wiedererkennen. Während jede fünfte Frau diese gerne auch an der Tankstelle besorgt, ist es nur jeder achte Mann. Das Gleiche gilt für Blumensträuße.

Bei einem sind sich beide jedoch einig: die Grundversorgung mit Lebensmitteln erfolgt weiterhin lieber im Supermarkt. 45 Prozent der Befragten nutzen die Tankstelle nur für Zusatz- oder Notkäufe. Grund dafür sind laut 66 Prozent der Teilnehmer die höheren Preise. 28 Prozent hingegen bemängeln die eingeschränkte Auswahl, da diese nicht mit einem Lebensmittelgeschäft vergleichbar sei. Dennoch gaben 29 Prozent der Befragten an, seit der Corona-Pandemie häufiger im Tankstellen-Shop einzukaufen – sei es, um die langen Schlangen vor dem Supermarkt zu umgehen oder weil durch das Arbeiten im Home-Office die Tankstelle schlichtweg am nächsten dran ist.

Denn wenn es schnell gehen muss und der Appetit groß ist, wird gerne die nächste Tankstelle angepeilt. Für knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) ist ein belegtes Brötchen der beliebteste Tankstellen-Snack für Zwischendurch. Aus dem Grund ist der Wunsch nach mehr Auswahl in dem Bereich stark. Auf die Frage, welche Artikel häufig an Tankstellen fehlen, war dies die zweithäufigste genannte Antwort.

Die Deutschen wollen mehr als nur tanken

Auch zusätzliche Dienstleistungen werden gerne angenommen. So nutzen neben dem Befüllen des Autos 65 Prozent der Deutschen die Tankstelle, um den Reifendruck zu messen oder ihr Fahrzeug zu waschen (54 Prozent). Doch das Angebot könnte noch größer sein – mehr als ein Drittel der Frauen wünscht sich eine Unterstützung bei der Kontrolle des Reifendrucks (38 Prozent) oder bei der Überprüfung des Ölstands (36 Prozent). Zum Vergleich: Bei den Männern verlangen dies jeweils 32 Prozent und 23 Prozent. Auch ein Paketshop sowie ein kostenloser Internetzugang würde für jeweils 35 Prozent der Teilnehmer das Erlebnis an der Tankstelle positiv beeinflussen.

Entscheidend für das Tankstellenerlebnis ist für 75 Prozent der Kunden vor allem die Sauberkeit des Tankstellen-Shops, 70 Prozent achten auf die Preise und 69 Prozent auf die Mitarbeiter. Wobei die Mehrheit mit 91 Prozent vor allem großen Wert auf die Freundlichkeit der Mitarbeiter und 46 Prozent auf die Schnelligkeit des Personals legt.

Für einen umfangreichen Service wird auch das Angebot des kontaktlosen Bezahlens direkt an der Zapfsäule stetig ausgebaut. Zwar zahlen 26 Prozent aktuell noch bar oder mit EC- und Kreditkarte (68 Prozent), 38 Prozent der Befragten empfinden den digitalen Bezahlvorgang jedoch als gute Idee, um vor allem in der aktuellen Zeit Kontakte zu minimieren.

1 Basierend auf einer Marktforschungsstudie zum Thema „Tankstellenverhalten“, die von der Tankstellenkette HEM im Juni 2021 mit 2.203 Personen ab 18 Jahren durchgeführt wurde.

Bildquellen

  • HEM Studie An der Tankstelle wird nicht nur getankt: Deutsche Tamoil GmbH

Insolvenz als Chance

Selten wird eine Insolvenz als unternehmerische Chance gesehen, eher das Gegenteil ist der Fall. Es ist klar, dass das Jahr 2021 große wirtschaftliche Umwälzungen mit sich bringen wird. Sobald Insolvenzen wieder “zugelassen” werden von den Staaten Europas, wird die Krise ihren Lauf nehmen. Viele Unternehmen werden davon betroffen sein. Dieser Artikel nimmt eine etwas andere Perspektive auf das Thema „Insolvenz“ ein und möchte die Chancen in solch einer Situation herausarbeiten.

Insolvenz bedeutet kein Scheitern

Alles beginnt mit der Einstellung zu Vorkommnissen. Wer glaubt, dass die Welt zusammenbricht, weil ein Insolvenzantrag gestellt werden muss, wird wohl kaum das Positive an der Situation sehen. Doch genau darum geht es: Betroffene Unternehmen sollten die Chancen erkennen, die mit solch einer Situation einhergehen. Jedem Unternehmen kann es passieren, in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten, in den nächsten Monaten und Jahren wird dies vielleicht sogar noch mehr Unternehmen zustoßen. Wichtig ist es, nicht den Chancenblick zu verlieren, den auch diese Krisensituation zweifelsohne bietet.

Um als Unternehmer von einem Insolvenzverfahren im Idealfall profitieren zu können, muss sich erstens das eigene Mindset ändern und zweitens muss Wissen angesammelt werden, wie man optimal in solchen Fällen vorgeht, um das Maximum für den eigenen Betrieb herauszuholen.

Wie läuft eine Insolvenz eigentlich ab?

Es herrscht der Mythos vor, dass ein Insolvenzverfahren gleichbedeutend mit dem Scheitern des Unternehmens ist. Dies ist aber nur teilweise richtig. Wenn man den Chancenblick anwendet, dann ist an diesem Punkt eine Neuausrichtung und eine Neustrukturierung des Unternehmens möglich.

Innerhalb der ersten drei Monate, nach einer Insolvenzanmeldung, wird ein Verwalter bestellt, der die Aufgabe hat, die Lage für die Gläubiger einzuschätzen und die unternehmerische Situation zu analysieren. Das oberste Ziel dabei ist die Gläubigergleichbehandlung. Kein Gläubiger soll bevorzugt werden. Da eine vernünftige Lösung für alle Parteien gesucht wird, ist eine Zerschlagung des Unternehmens in den seltensten Fällen zielführend. Es sollen alternative Modelle und Wege gefunden werden, damit das Unternehmen einen Neustart durchführen kann. Dies würde einen geringen Schaden für alle Beteiligten bedeuten.

Proaktiv handeln bringt Vorteile

Es hat enorme Vorteile, wenn Unternehmen selbst den Insolvenzantrag stellen, sobald sie merken, dass die Liquidität in den kommenden Monaten nicht mehr reicht. Dann kann nämlich ein Antrag auf Selbstverwaltung gestellt werden. Voraussetzung ist, dass ein schlüssiges Konzept für die Weiterführung vorgelegt wird und das operative Geschäft im Grunde funktioniert. Unternehmen kommen immer dann in eine solche Situation, wenn beispielsweise der Hauptauftraggeber selbst insolvent wird, das eigene Geschäftsmodell jedoch prinzipiell funktioniert. Bei einer Selbstverwaltung bleibt die Geschäftsführung in den Händen der Unternehmen. Der eingeschaltete Sachwalter hat dann nur mehr eine Überwachungsfunktion, damit die Statuten der Insolvenz eingehalten werden.

Drei Monate für die Neustrukturierung

Die ersten drei Monate nach der Insolvenzeinreichung stellen eine Spezialsituation, mit speziellen Bedingungen, aber auch Chancen, dar. In dieser Zeit verschafft sich der Sachwalter einen Überblick, um die unternehmerische Lage zu sondieren. In dieser Zeit wird das sogenannte Insolvenzgeld gezahlt. Damit kann man die eigenen Mitarbeiter bezahlen und dies sorgt automatisch für ein Mehr an Liquidität in diesen drei Monaten. Weiters können in dieser Zeit bestehende Verträge gekündigt werden, die nicht mehr wirtschaftlich tragbar sind. Auf diese Weise sorgen Unternehmen für mehr Flexibilität und können sich nach neuen Anbietern oder Geschäftspartnern umsehen, um noch konkurrenzfähiger zu werden.

Der Insolvenzplan wird ebenfalls in dieser Zeit entworfen und den Gläubigern vorgelegt. Diese müssen dem Plan zustimmen, damit das Geschäft fortgesetzt werden kann.

Insgesamt stellen diese drei Monate also tatsächlich eine hervorragende Chance dar, neue Standpunkte und neue Werkzeuge zum Einsatz zu bringen, um unternehmerisch wieder durchzustarten.

Für welche Unternehmen sich diese Form der Insolvenz eignet

In jeder Branche kann es zu sehr herausfordernden Situationen kommen, durch die die eigene Zahlungsfähigkeit schnell strapaziert wird. Ein Insolvenzantrag ist für Unternehmen interessant, die sich “gesundschrumpfen” und unnötigen Ballast abwerfen müssen. Doch auch externe Schocks, wie die derzeitige Pandemie, können dafür sorgen, dass ein bis dato gut gelaufenes Geschäftsmodell, plötzlich unter Druck gerät. Daher muss überprüft werden, ob dieses Geschäftsmodell auch noch in Zukunft gewinnbringend am Markt bestehen kann und in welcher Form dies geschehen soll.

Natürlich kann auch präventiv, beispielsweise durch die Implementierung eines professionellen Forderungsmanagements, aktiv dafür gesorgt werden, nicht in Liquiditätsengpässe zu schlittern. Nicht immer wird dies erfolgreich sein, denn vor Extremsituationen ist niemand gefeit.

Ausblick

Die Chancen einer Insolvenz müssen verstärkt in den Fokus von Unternehmern gelangen. Das bedeutet nicht, dass ein solcher Fall anzustreben ist, doch ein Weltuntergang ist ein Insolvenzantrag eben auch nicht.

Mit strategisch klugem Vorgehen kann sogar die Grundlage dazu geschaffen werden, nie wieder in einer solchen Situation zu landen.

Autoreninfo

Milan Milic aus der Schweiz ist ein Experte im Bereich des digitalen Forderungsmanagements. Mit seinen mehr als 20 Jahren Erfahrung als Unternehmer, revolutioniert er die Forderungsmanagementbranche durch seine eigene, neuartige und innovative Inkasso-Software.

Technischer Werkzeughandel erfindet sich neu

Das Bonner Traditionsunternehmen Heinrich Hermanns ist nun eine GmbH und wird von drei neuen Geschäftsführern geleitet: Oliver Krupp, Torsten Kaminski und Robert Waade. Mit der neuen Struktur wird auch das Angebots- und Serviceportfolio erweitert. Neben dem klassischen Werkzeughandel, der technischen Dienstleistung und dem bisherigen Schwerpunkt Antriebs- und Fördertechnik kommt nun auch Expertise rund um die Themen Hydraulik- und Drucklufttechnik, persönliche Schutzausrüstung sowie Lager- und Betriebseinrichtung hinzu. Der bisherige Inhaber des Unternehmens, Erich Krupp, bleibt dem Unternehmen als Tüftler, Berater und Engineerer erhalten.

„Unsere Kunden kennen die Firma Heinrich Hermanns seit vielen Jahren als modernen, technisch orientierten Werkzeughandel, technischen Dienstleister und traditionellen Handwerksbetrieb, der sich immer ins Zeug legt, um individuelle Wünsche zu erfüllen“, erklären Oliver Krupp, der Sohn des bisherigen Inhabers, Torsten Kaminski und Robert Waade. Das solle auch so bleiben. „In Sachen Service und Lösungsengagement werden wir keinen Millimeter zurückgehen. Im Gegenteil: Wir haben jetzt mehr Kompetenzen und erweitern unser Team.“

Von der individuellen Planung (Engineering) über die professionelle Beschaffung (Procurement) und den Einbau bis hin zu Wartung und Support bildet die neue Heinrich Hermanns GmbH künftig alle Servicebereiche aus einer Hand ab. „Heinrich Hermanns wird Allrounder und schließt damit zu den Großen in der Branche auf“, so der Anspruch der drei neuen an der Spitze des Unternehmens. Kaminski und Waade kommen von Weltmarktführern der Branche und begleiten seit jeher sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch Konzerne und große Institutionen. „Heinrich Hermanns ist beim Who-is-who der deutschen Wirtschaft als Lieferant gelistet. Diese Stellung möchten wir ausbauen, ohne den regionalen Markt zu vernachlässigen. Der Fokus bleibt vor Ort, aber wir wollen wachsen“, so der formulierte Anspruch. Oliver Krupp, der im väterlichen Betrieb sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, möchte vor allem die Tradition des Unternehmens fortsetzen. „Wir haben immer alles möglich gemacht und für alles eine Lösung gefunden. Das wird so bleiben. Uns ist nichts zu komplex“, verspricht er und ergänzt: „Unser Einsatz ist erst beendet, wenn die Lösung gefunden ist und die Prozesse wieder laufen.“

Weitere Informationen über die Heinrich Hermanns GmbH, die Themen technischer Werkzeughandel, technischer Service, Antriebs- und Fördertechnik, Hydraulik- und Drucklufttechnik, persönliche Schutzausrüstung sowie Lager- und Betriebseinrichtung sowie das gesamte Angebots- und Serviceportfolio des Unternehmens gibt es unter www.heinrich-hermanns.de.

Starke Marken als Wegweiser durch die Einzelhandelswelt

Die Jury des German Brand Award 2021 hat entschieden: Von ALDI SÜD über BILLA, EDEKA und H&M bis hin zu Hans Soldan zählen auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Unternehmen aus dem Einzelhandel zu den Preisträgern. Denn: Erfolgreiche Markenführung ist gerade im von großen Unsicherheiten geprägten Retailmarkt von großer Bedeutung.

Die Corona-Krise hat den Einzelhandel auf eine harte Probe gestellt und seine schon länger sich abzeichnende Transformation beschleunigt: Sie hat den e-Commerce befeuert und zugleich zu einer neuen Wertschätzung des stationären Handels geführt. Bargeld- und kontaktlose Bezahlverfahren haben sich genauso durchgesetzt, wie die Erwartungshaltung an digitale Services und Omni-Channel-Angebote steigt. Wer diese Entwicklungen mitgehen will, braucht eine starke Marke mit einer klaren Positionierung und einer stringenten Strategie.

Wie eine erfolgreiche Markenpositionierung im Einzelhandel aussehen kann, zeigen nun die Preisträger des German Brand Award, der vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute vergeben wird. „Auch im Retail-Sektor haben immer mehr Unternehmen erkannt, dass die Marke der Schlüssel zur Erreichung wichtiger unternehmerischer Ziele ist: Bekanntheit, Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb, Erzielung eines Preispremiums sowie Steigerung der Qualitätswahrnehmung und der Attraktivität als Arbeitgeber“, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung.

Leuchtturm-Projekte der Markenführung

Eines der großen Gewinnerunternehmen in diesem Jahr ist EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Die zum EDEKA-Verbund gehörende Unternehmensgruppe hat unter anderem Gold in der Kategorie „Brand Communication – Print“ für #edekaner erhalten: Mit seinem holistischen Ansatz ist es dem Employer-Branding-Magazin gelungen, die Attraktivität von EDEKA als Arbeitgebermarke zu erhöhen und so zu einem nützlichen Recruitinginstrument für die einzelnen Marktleiter zu werden. Umgesetzt wurde das Magazin gemeinsam mit der Kreativagentur zebra communciations. Ebenfalls Gold in der Kategorie „Brand Innovation & New Business Models“ gab es für die erfolgreiche Digitalisierung des Marketingsprogramms „Eddy“, das die selbständigen Kaufleute bei der Umsetzung ihrer Marketingziele unterstützt.

Mit einer innovativen Form der Angebotskommunikation ist ALDI SÜD ins Rennen gegangen. Dabei verwandelt die Augmented-Reality-Plattform snoopstar die Angebotsprospekte des Lebensmittelhändlers in digitale Erlebniswelten. Hintergrund-Storys, Videos, zusätzliche Produktdetails, Kochideen und Gewinnspiele bieten wöchentlich mehr Information, Inspiration und Unterhaltung. Für das AR-Prospekt erhielt ALDI SÜD Gold in der Kategorie „Brand Communication – Digital Solutions & Apps“.

Die digitale Transformation erfolgreich umgesetzt hat auch Hans Soldan. Das Unternehmen wurde 1908 gegründet und ist führender Versandhändler für Kanzleibedarf, Fachmedien und Bürobedarf für Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Deutschland. Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung hat sich Hans Soldan in den letzten Jahren neu aufgestellt und sich zu einem innovativen Serviceanbieter für Kanzleien entwickelt. Dafür gab es unter anderem Gold in der Kategorie „Trade, Retail & e-Commerce“.

„So unterschiedlich diese Projekte auch sind, sie haben alle eins gemeinsam: Sie sind leuchtende, zukunftsweisende Beispiele für erfolgreiche Markenführung und zahlen alle auf ihre Weise positiv auf den Kern der jeweiligen Marke ein“, sagt Dietzold. „Das wollen wir nicht zuletzt mit der Vergabe des German Brand Award honorieren.“

Die Preisträger des German Brand Award 2021 werden in einer Online-Galerie unter https://www.german-brand-award.com/preistraeger.html detailliert vorgestellt.

 

Bildquellen

  • Employer Branding Magazin: zebra© group GmbH

Mitgliederversammlungen digital und rechtssicher

Online-Events liegen im Trend. Parteien veranstalten digitale Parteitage. Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatinnen werden heutzutage digital gekürt. Hauptversammlungen finden virtuell statt. Doch vor der Herausforderung, Mitgliederversammlungen und Gremiensitzungen mit Wahlen sowohl satzungskonform, revisions- und rechtssicher sowie technisch niedrigschwellig für alle Mitglieder anzubieten als auch Corona-tauglich, also auf Abstand und ohne persönliche Anwesenheit, zu agieren, stehen zigtausende Institutionen, Unternehmen, Vereine und Verbände. Die Düsseldorfer Digitalagentur link instinct schafft hier nun eine einfache Möglichkeit.

„Die meisten Vereins- und Verbandssatzungen sind auch heute noch nicht pandemiekompatibel. Das ist für demokratische Prozesse wie Wahlen und Abstimmungen, die turnusgemäß stattfinden müssen und nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden können, eine echte Herausforderung. Und nicht jedes Mitglied in einem Verein ist ein Medienprofi. Da kommen viele Anforderungen zusammen, nicht zuletzt der Datenschutz und das komplexe Vereinsrecht“, erklärt Harry Flint, Inhaber von link instinct und Entwickler einer digitalen Mitgliederversammlungsplattform. „Wir wollten hier eine gute Lösung schaffen, die allen rechtlichen, technischen, visuellen und operativen Anforderungen gerecht wird“, schildert er seine Initiative. Flint ist selbst in mehreren Organisationen aktiv und vielfach gesellschaftlich engagiert. So kam er auf die Idee seiner digitalen Mitgliederversammlung.

Seine Lösung ist in der Lage, Wahlen rechtssicher, inklusive Stimmrechtsübertragungen oder Vertretungsregeln abzubilden, und dabei sämtlichen Datenschutzstandards und satzungsrechtlichen Voraussetzungen zu genügen. „Wir arbeiten nur auf deutschen Servern und bilden auch komplexe Tagesordnungen DSGVO-konform ab“, erklärt Flint.

Technisch, so der Digitalprofi, gebe es kaum Grenzen. „Der Vorstand kann auf einer virtuellen Bühne sitzen, Einspielfilme, Präsentationen und Keynotes können dargestellt werden, Abstimmungen und Umfragen sind jederzeit möglich, ebenso geschlossene Foren und Räume oder Unterhaltungen am Rande. Auch an fristgemäße Einladungen an die teilnahme- und abstimmungsberechtigten Mitglieder, revisionssichere Protokolle oder Dokumentationen haben wir gedacht.“ Alles, was live gehe, gehe auch virtuell, macht Flint deutlich.

Neben der Plattform und geeigneter Software verfügt link instinct auch über ein komplett ausgebautes TV-Studio, das sowohl stationär in Düsseldorf als auch mobil vor Ort, zum Beispiel in einer Halle oder am Vereinssitz aufgebaut werden kann. So sind auch Live-Streams möglich oder die Einbindung von Acts und Moderatoren. „Die Optionen sind nahezu grenzenlos“, macht Flint deutlich.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass auch nach der Pandemie viele Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen virtuell oder hybrid stattfinden“, ist der Medienunternehmer überzeugt. „Reisekosten und CO2 sparen, entfernt wohnenden oder körperlich eingeschränkten Mitgliedern eine Teilnahme ermöglichen und weniger Tagungsaufwand betreiben, werden sich wahrscheinlich etablieren. Sich mit der Thematik jetzt auseinanderzusetzen hat Sinn, auch wenn die Corona-Pandemie allmählich abflaut. Online-Demokratie wird zum Trend“, so Flint abschließend.

Weitere Informationen zur digitalen Mitgliederversammlung gibt es unter www.mitgliederversammlung.digital. Mehr über das Medienunternehmen link instinct und die link instinct-Methode sowie den TV-Profi Harry Flint gibt es unter www.linkinstinct.com.

Bildquellen

  • Mitgliederversammlungen: link instinct

Karrieremesse women&work mit positiver Bilanz: 3.000 Besucherinnen und 67 Aussteller in virtueller trember-Messehalle

Die women&work, Deutschlands wichtigste Karrieremesse für Frauen, trotzt der Pandemie und zählt am Samstag 3.000 Online-Besucherinnen. Die Teilnehmerinnen informierten sich im Online-Messeraum über ihre Karrieremöglichkeiten auf 67 Messeständen der potenziellen Arbeitgeber – darunter die traditionell großen Aussteller der women&work wie etwa BASF, BMW, Deutsche Telekom und PwC. Rund 200 Vorträge bzw. Sessions boten die Aussteller an. Diese konnten von den Besucherinnen parallel, barrierefrei und spontan jederzeit ohne separate Anmeldung besucht werden – wie bei einer Messe im realen Leben. Außerdem ermöglicht die spezielle Technologie des Online-Messeraumanbieters trember persönliche Vier-Augen-Gespräche. Die TeilnehmerInnen bewegen sich mit ihrem Videobild durch den virtuellen Raum. Begegnen sich zwei oder mehrere Videobilder, können sie sich hören und miteinander auch vertraulich sprechen sowie unkompliziert Visitenkarten tauschen.

„Mit trember ist es uns gelungen, eine realistische Messesituation im Netz abzubilden. So haben wir auch in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen erreicht, was wir als women&work vom ersten Tag unseres Bestehens an wollten: Frauen eine Plattform zu geben, um ihre beruflichen Ambitionen zu unterstützen“, sagt Melanie Vogel, Gründerin der Karrieremesse women&work, die in diesem Jahr unter dem Motto „Genial!Digital.“ stand. „Gerade in Pandemiezeiten ist es für Frauen schwierig, ihre Karriere zu verfolgen. Viele Familien rutschen in alte Rollenbilder zurück. Nicht zuletzt deshalb ist unser Online-Angebot in dieser Situation sehr wichtig für Frauen. Für viele der zahlreichen Teilnehmerinnen war die Online-Messe eine tolle Erfahrung. Jede Gesprächspartnerin ist nur einen Mausklick entfernt. Wir werden nach der Pandemie auf keinen Fall wieder komplett in das Szenario mit großer Messehalle zurückkehren“, ist sich Vogel sicher.

Viele Aussteller sehen das ähnlich. „Außer physischem Händeschütteln und unnötig Müll zu produzieren ist alles möglich, was man von einer Messe erwartet: Vernetzung, ungestörte Vier-Augen-Gespräche, volle Vortragssäle und Spaß im Team. Wir sehen bei uns keinen Bedarf für physische Messen mehr“, sagt Dr. Nina Gillmann, CEO von TWISE, ein Unternehmen, das Arbeitsmodelle entwickelt und organisiert, bei denen sich zwei Frauen eine Arbeitsstelle teilen, um Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.

Auch trember, das eine Videoplattform betreibt, um virtuelle Events und Messen lebensnah umzusetzen, zieht eine positive Bilanz: „Mit der women&work haben wir gezeigt, dass wir Veranstaltungen in jeglicher Form und Größe abhalten können. Unsere Online-Eventplattform ist der Größe nach skalierbar und im Vergleich zu einer realen Messe natürlich eine kostengünstige und effiziente Lösung“, sagt Dr. Nikolai Riesenkampff, CEO und Gründer von trember. „Wir sehen uns als eine Alternative zu realen, sehr kostenintensiven Veranstaltungen, weil es uns gelingt, die soziale Interaktion zwischen Menschen sehr realitätsnah im Internet abzubilden. Die täglich steigende Nachfrage bestätigt uns“, ergänzt Riesenkampff. Von der Online-Plattform haben sich schon andere namhafte Unternehmen überzeugt. Unter anderem wurde trember von der Harvard-Universität, Salesforce und der Deutschen Post genutzt. Der internationale Logistiker Rhenus nutzte trember als Plattform für eine Kundenmesse.

Bildquellen

  • women&work_trember-Messehalle: trember

Shopping der Zukunft: früher Science-Fiction, heute Alltag

Der Handel öffnet wieder. Während die Inzidenzen sinken, können immer mehr Einzelhändler wieder Kunden empfangen. Ob mit oder ohne Corona-Test, jetzt zeigt sich, wie zukunftsfest der Handel ist, wie sich die Gewohnheiten der Kunden in den vielen Monaten des Shutdowns verändert haben und wie der Handel seine Chancen genutzt hat, sich auf die vielen Veränderungen einzustellen. Die Digitalisierung des Shoppings hat einerseits gerade erst begonnen, andererseits ist sie längst Alltag. Der Veränderungsdruck wird zunehmen. Eines allerdings wird alle Zeiten überdauern: Der Wunsch des Kunden nach individuellem Service und hoher Beratungsqualität. Allein daran sollte sich der Handel bei seinen Digitalisierungsstrategien orientieren. Digital Signage in all seinen Ausprägungen und Möglichkeiten kann hier unterstützen, die positive Kommunikation mit den Kunden zu intensivieren.

„Neue Technologien sind nur Mittel zum Zweck“, sagt Matthias Hofmann, Senior Account Director Enterprise beim Digital-Signage-Weltmarktführer Scala und Experte für die Digitalisierung des Handels. Vieles von dem, was uns früher surreal oder utopisch erschien, sei heute längst im Alltag der Menschen angekommen. So werde das auch in Bezug auf den Handel und das Einkaufsverhalten sein. „Was vor zwanzig Jahren als Science-Fiction oder gar undenkbar erschien, ist heute selbstverständlich. Das wird auch im Jahr 2040, also in weiteren zwanzig Jahren, so sein. Entscheidend ist, jetzt nicht den Anschluss zu verlieren und in seinem Denken zukunftskompatibel zu bleiben. Man muss nicht jeden Trend mitmachen und nicht auf jede Technologie aufspringen, aber jeder Händler sollte sein Geschäftsmodell im Hinblick auf das Kundenerlebnis ständig überprüfen“, rät Hofmann. Es setze sich durch, was Nutzen verspreche. Was nutzt, entscheide dabei der Kunde.

Hofmann zieht eine Parallele zur TV-Serie „Raumschiff Enterprise“. Fast alles, was in der Serie der 70er und 80er Jahre als Utopie gedacht wurde, ist heute in nahezu allen Bereichen Realität: „Warp-Antrieb? Jets fliegen heute mit mehrfacher Überschallgeschwindigkeit. Hologramme? Gibt es schon. Komplexe Systeme mit Sprache steuern? Für uns heute schon fast ein alter Hut. Alexa und Siri sind dank Künstlicher Intelligenz schon schlauer und schneller als der ‚Computer!‘ damals. Beamen? Das geht noch nicht. Aber auch hier ist die Funktion, in Sekundenschnelle an einem anderen Ort zu sein, fast erreicht. Dank Video-Conferencing, Google Earth, Screensharing, Fernwartungstools sowie Virtual- und Augmented Reality sind fast alle Dinge, die die Weltraumreisenden damals durch das Beamen an einen anderen Ort vollbracht haben, im Grunde auch heute möglich – zumindest virtuell.“, erklärt Hofmann, der den Handel mit diesem Beispiel ermutigen möchte, sich dem Wandel proaktiv zu stellen.

„Neue Technologien werden sich nicht nur durchsetzen, sie werden irgendwann von den Kunden erwartet und zur Bedingung für ein modernes Shopping-Erlebnis gemacht – wenn sie dem Kunden einen echten Mehrwert versprechen“, ist der Handelsexperte überzeugt. Die Zukunft habe in dieser Beziehung längst begonnen. 3D-Druck, Social Media, Messenger-Dienste – auch hier fänden sich Vorläufer in Star Trek, die heute das Leben von Millionen Menschen bestimmen. Man müsse nicht Mr. Spock sein, um die Entwicklung weiterzudenken und sich Shopping 2040 vorzustellen. Star Trek habe damals Sehnsüchte bedient. Dies müsse auch der Handel tun. „Die Sehnsüchte und Kundenwünsche nach persönlicher Betreuung, nach Wertschätzung, Vertrauen, Zuwendung und Transparenz sind dabei immer aktuell. Allerdings verändern sich die dafür nutzbaren Medien. Hier muss man mit der Zeit gehen“, so Hofmann. Aber: Der Mensch bleibe Mensch, trotz aller Algorithmen.

In vielen Stores kämen schon heute Social Media, Apps, Algorithmen, Tracking-Tools und die Kommunikation via Smartphone und Smartwatch zum Einsatz, um den Kunden an Produkte und Marken zu binden und eine Brücke zu schlagen zwischen menschlicher, beratender Interaktion und digitaler, technischer Service-Unterstützung. „Der Handel sollte jetzt seine Kunden mitnehmen auf eine Reise, eine Reise in Richtung Service. Mehr Erreichbarkeit, digitales Shopping rund um die Uhr, Window-Shopping, Kundendialog mit der Marke, dem Händler oder mit den eigenen Freunden, Fans und Followern, all das ist Teil der alten und der neuen Welt. Es ist eine Konstante, die auch in zehn oder zwanzig Jahren noch aktuell sein wird. Die Medien und Methoden wandeln sich, aber am Ende geht es immer um Service, Nutzen und Erleben.“

Smarte Umkleide – Science-Fiction der Gegenwart

„Der Handel der Zukunft muss stärker als bisher auch digital mit dem Kunden in Dialog treten und im Dialog bleiben. Dabei geht es nicht um eine Entmenschlichung der Prozesse, sondern um eine stärkere Vermenschlichung. Nehmen wir das Beispiel einer smarten Umkleide. Was liegt dem Käufer eines Kleidungstückes näher als der Ausdruck des Gefallens durch Freunde oder Bekannte. Wenn diese nun nicht mehr vor der Kabine nach stundenlangem Aussuchen gelangweilt warten müssen, sondern in der Umkleide per Video digital dabei sein können, haben alle einen Vorteil – auch der Händler. Der Gedanke der Community erobert den Handel. Eine Online-Umfrage unter den zehn besten Freunden wäre genauso möglich wie das Teilen des Shopping-Erlebnisses in den sozialen Netzwerken, Werbung für den Handel und die Marken inklusive. Wenn der Handel neue Welten erobert wie einst Captain Kirk unter technischer Lösungskompetenz von Mr. Spock, dann zum Wohle der Menschheit, pardon, der Kunden“, sinniert Matthias Hofmann. Das Shoppen der Zukunft beginne heute und setze sich in der Zukunft fort.

Smarte Umkleiden vereinten alle Technologien im Sinne des Kauferlebnisses: Auswählen ohne langes Suchen und Anprobieren, weil das am Screen erledigt werden kann, sich Rat und Service holen bei Freunden oder beim Beratungspersonal per Knopfdruck, zahlen und liefern lassen – all das sei problemlos möglich. „Live-Erlebnis-Shopping mit den geliebten und gewohnten Möglichkeiten des Online-Handels“, nennt das Mathias Hofmann.

„Fast immer geben Digital-Signage-Technologien passende Antworten“, so der Scala-Manager. Mission: Kundennutzen, Kundenerlebnis und Kundennähe. Die Algorithmen der fortschreitenden Digitalisierung würden zum Freund des Kunden und des Händlers. Dies sei aber unabhängig von der eingesetzten Technologie und Methodik. „Eine erfolgreiche Digitalisierung ist immer individuell und richtet sich allein am Store- oder Markenkonzept sowie am Kunden aus“, so Hofmanns Fazit. Mit dieser Philosophie müsse keinem Händler bange sein vor dem Einkaufen der Zukunft.

Wer sich für Digital Signage im Allgemeinen und Lösungen von Scala im Besonderen interessiert, sich über moderne Point-of-Sale-Kommunikation oder modernes Customer Experience Management informieren und Praxisbeispiele namhafter Marken und Handelsunternehmen live erleben möchte, bekommt weitere Informationen unter www.scala.com. Einen Blog zum Thema Shopping der Zukunft gibt es unter https://www3.scala.com/blogs/shopping-der-zukunft-fast-wie-science-fiction/.

Bildquellen

  • Scala – Shopping der Zukunft – smarte Umkleide: Scala

Interim Manager Mathias Hess erhält Auszeichnung

Der Burghausener IT- und Digitalisierungsexperte Mathias Hess wurde als neues Mitglied in die Expertengemeinschaft „Best99 Premium Experts“ aufgenommen. Die Expertengemeinschaft setzt als einzige im deutschsprachigen Raum rund 20 Qualifikationskriterien voraus, bevor ein Mitglied in den auf 99 Personen begrenzten Kreis aufgenommen wird. Neben Fachexperten und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft können auch Kulturschaffende, Autoren, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens in die Expertengemeinschaft aufgenommen werden. Sie sollen in der Expertengemeinschaft einen interdisziplinären, intellektuellen und kontroversen Diskurs genauso ermöglichen wie einen fachlichen Austausch unter Wirtschaftsakteuren, die sich besonders hohe Qualifikationsstandards auf die Fahnen schreiben. Für die Aufnahme in die Expertengemeinschaft gelten insbesondere für Berater und Management-Trainer hohe und objektiv nachvollziehbare Hürden.

„Mathias Hess setzt Maßstäbe rund um die Themen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, generalistisches IT-Projektmanagement und Kundenzentrierung. Er revolutioniert als Interim Manager die IT-Abteilungen von Unternehmen und sorgt für ein neues Denken. Moderne Technologien kombiniert er mit umfassendem Management- und Führungswissen und schafft so strategische und nachhaltige Lösungen in der IT für die Menschen, die sie nutzen“, ehrt Falk S. Al-Omary den Interim Manager, Buchautor und Digitalisierungsprofi. Al-Omary hat die Expertengemeinschaft Best99 ins Leben gerufen und entwickelt diese ständig weiter.

„Mit Mathias Hess haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die sich international einen Namen gemacht hat und die sowohl über einmalige Erfahrungen als auch eine herausragende Expertise verfügt. Seine Gedanken zum Thema IT-Management und Digitalisierung sind mehr als bloße Impulse. Sie sorgen für echten Fortschritt mit Nutzwert – für die Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden und den gesamten Wertschöpfungsprozess. Gerne und mit Stolz haben wir Mathias Hess deswegen das Gütesiegel ‚Best99 Premium Expert‘ verliehen“, erklärt Falk S. Al-Omary.

Neben der Auszeichnung als „Best99 Premium Expert“ wird Mathias Hess zukünftig regelmäßig auf der Plattform www.chefsache24.de publizieren. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitglieder ihre besondere Expertise teilen und mit ihrem Wissen die Best99-Expertengemeinschaft zu einem führenden Think Tank für Business-Wissen, Management, Karriere und Führung entwickeln“, so Al-Omary. Alle Experten, die mit dem Qualitätssiegel „Best99 Premium Expert“ ausgezeichnet sind, stehen auch als Vortragsredner, Trainer, Berater oder Mentor zur Verfügung. „Wissensvermittlung braucht objektive Qualität, persönliches Format, nachgewiesene Fach- und Methodenkompetenz sowie langjährige praktische Erfahrung. Das alles zusammen macht einen echten Experten aus.“

Neuer Podcast geht an den Start

Ende Mai startet Mathias Hess auch seinen Podcast „GoCIO“. „GoCIO ist einer der ganz wenigen deutschsprachigen Podcasts für CIOs und echte IT-Profis. Hier wird IT-Expertenwissen exzellent erklärt und eingeordnet. Fachliche Interviews mit Tiefgang, Charakter und einem Blick hinter die Kulissen der IT geben Anregungen und sorgen für werthaltige Tipps für eine strategische und werthaltige Digitalisierung, die auch in der Praxis gelingt und funktioniert. IT-Expertise wird hier menschlich, kritisch, humorvoll und relevant erlebbar, exzellent und eloquent moderiert von Mathias Hess. Die einzelnen Episoden geben Raum für Persönlichkeit und Individualität – Digitalisierung ganzheitlich, pur und kompakt in 30 Minuten aus Sicht von Entwicklern, Umsetzern, Anwendern, Unternehmern und Dienstleistern“, heißt es in der Podcast-Beschreibung.

Mehr über den IT-, Projektmanagement- und Digitalisierungsexperten Mathias Hess sowie die Themen Interim Management und IT-Beratung gibt es unter www.mathias-hess.com. Mehr zur Best99-Expertengemeinschaft, zur Mitgliedschaft, den anspruchsvollen Aufnahmekriterien und zu anderen „Best99 Premium Experts“ sowie jede Menge Expertenwissen gibt es unter www.chefsache24.de.

Marco Wanderwitz besucht Hentschke Bau

Bautzen. Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, besucht die Hentschke Bau GmbH in Bautzen. Eingeladen wurde der CDU-Politiker und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl in Sachsen vom Betriebsrat des Unternehmens. Themen waren baupolitische Aspekte, die Förderung der Kohleregion Oberlausitz, mehr Forschung und Entwicklung sowie Arbeitnehmerfragen. Begleitet wurde Marco Wanderwitz vom Bautzener Landtagsabgeordneten Marko Schiemann. Mit Marco Wanderwitz und Marko Schiemann startete der Hentschke-Betriebsrat eine Dialogreihe mit verschiedenen Politikerinnen und Politikern der Region.

„Mein Besuch hat die vielen positiven Eindrücke bestätigt, von denen ich im Vorfeld sehr viel gelesen habe“, so Wanderwitz. Mit seiner Aussage bezieht er sich vor allem darauf, dass die Hentschke Bau GmbH in vielen Bereichen sozial engagiert ist und in Sachen Betriebsklima, Ausbildung und Innovationskraft vorbildlich agiert. „Hentschke Bau ist eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte, ein herausragender mittelständischer Betrieb, der Verantwortung übernimmt.“

Nachhaltigkeit im Fokus

Neben einer Führung durch das Unternehmen, in der dem CDU-Wirtschaftspolitiker sowohl Innovationen rund um die Themen Carbon-Beton und nachhaltige, ökologische Bauverfahren präsentiert worden sind, ging es auch um Fragen der Arbeitnehmer. „Wir wünschen uns mehr Netto vom Brutto“, erklärt Mirko Wappler, Vorsitzender des Hentschke-Betriebsrates. Hier standen vor allem steuerliche Aspekte wie Verpflegungspauschalen, Auslösen sowie eine steuerfreie Corona-Prämie auch im Jahr 2021 im Fokus. „Hentschke Bau hat im Jahr 2020 als eines der ersten Unternehmen eine Corona-Prämie an die Mitarbeitenden ausbezahlt. Das soll auch in diesem Jahr möglich sein“, fordern der Betriebsrat und die Geschäftsführung unisono. Die Belegschaft habe sich in den letzten Monaten einen Zuschuss verdient.

Lieferketten und Infrastruktur sichern

Auch die beiden Hentschke-Geschäftsführer Jörg Drews und Thomas Alscher haben Wünsche an die Politik geäußert: „Wir haben zunehmend Probleme mit den Lieferketten. Die Preise für viele Rohstoffe steigen. Das neue Lieferkettengesetz der Bundesregierung trägt dem nicht genug Rechnung“, bemängeln Drews und Alscher. Man brauche stabile Lieferketten und einen marktfähigen Zugang zu Material und Rohstoffen wie Holz.

Ein weiteres Problem liege im Personalmangel in den öffentlichen Verwaltungen. „Der Prozess von der Planung über die Ausschreibung bis hin zur Vergabe von Bauprojekten dauert extrem lange und lähmt sowohl die Unternehmensentwicklung als auch die öffentliche Infrastruktur“, so die Hentschke-Vertreter. Auf Seiten der Verwaltung mangele es an Bauingenieuren und Planern. Und die, die da seien, seien heillos überlastet oder im Homeoffice.

Mehr Forschung und Entwicklung

Für Gesprächsstoff sorgte auch die Förderung Kohleregion Oberlausitz. „Wir befürchten, dass viele eh schon geplante und begonnene ‚Sowieso-Maßnahmen“ gefördert werden, statt auf neue Arbeitsplätze sowie Forschung und Entwicklung zu setzen“, heißt es seitens des Unternehmens. Mit den anwesenden Politikern war man sich einig, dass im Strukturwandel auch erhebliche Chancen lägen, die man aber richtig nutzen müsse.

Gewalt ist außerhalb des demokratischen Diskurses

Wanderwitz und Schiemann verurteilten bei ihrem Besuch die fortgesetzten Straftaten und Bedrohungen gegen die Hentschke Bau GmbH. „Brandanschläge, Gewaltandrohungen, Mordandrohungen, das sind Angriffe auf den demokratischen Diskurs an sich. Gewalt ist inakzeptabel, egal ob gegen Sachen oder Menschen und völlig egal aus welchem politischen Spektrum diese kommt“, betont Wanderwitz. Man müsse den Linksextremismus und dessen Exzesse genauso entschieden bekämpfen wie den Extremismus von rechts.

„Wir finden es befremdlich, dass sich so mancher Politiker auf Kosten des Unternehmens, der Geschäftsführung und der Belegschaft profiliert“, mahnt Mirko Wappler seitens des Betriebsrates. Er spielt damit auf negative Kommentare in den sogenannten Sozialen Netzwerken an, die immer wieder seitens einiger Politiker veröffentlicht oder kommentiert werden. Auch Marco Wanderwitz hatte sich vor einigen Wochen mit einer Twitter-Kommentierung beteiligt. Durch die Einladung und den Besuch bei Hentschke wolle man das wahre Gesicht des Unternehmens zeigen – das Gesicht des guten Miteinanders zwischen Belegschaft und Geschäftsführung, des sozialen Miteinanders und des gemeinnützigen Engagements und des Vorreiters in der ostdeutschen Bauwirtschaft. „Wenn man sich als Unternehmer in den politischen Diskurs begibt, wird es politisch. Und es kann auch Widerspruch geben, wenn man pointierte Positionen vertritt oder diesen Räume gibt. Aber wir haben gut diskutiert und konnten beiderseits einiges auflösen“, so Marco Wanderwitz.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, aktuelle Bauprojekte und gesellschaftliche Engagements sowie zum Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

Bildquellen

  • Marco Wanderwitz besucht Hentschke Bau: Hentschke Bau