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Die Demokratisierung des Digitalen: MEDIA CONVENTION Berlin und re:publica eröffneten mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Ging es zu Beginn der Digitalisierung noch um ein paar Millionen Venture-Kapital, stehen mittlerweile Unternehmen, Karrieren und die Demokratie selbst auf dem Spiel. Auch der politische Druck auf Plattformen wird zunehmend stärker, wenn es zum Beispiel darum geht, mehr Transparenz im Umgang mit Userdaten zu gewährleisten. Diesen enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen widmet sich 2019 die sechste Ausgabe der MCB mit dem Thema „Playing for Keeps: Jetzt wird’s ernst!“.

Am Montag, 06. Mai 2019 eröffneten re:publica und MEDIA CONVENTION Berlin zum sechsten Mal gemeinsam die beiden Konferenzen, die auch in diesem Jahr eine Vielzahl renommierter Speaker*innen und spannende Themen zur Netzpolitik, Digitalisierung und Medienwirtschaft präsentieren. Die Tickets für beide Veranstaltungen in der STATION Berlin, die noch bis zum 08.05.2019 gehen, waren erneut so gut wie ausverkauft. Erwartet werden über 9.000 Besucher*innen.

Eröffnet wurden die #MCB19 und die #rp19 durch ein Grußwort des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der betonte, dass Demokratie nur gelingen kann, wenn sie auch digital gelingt. „Wir haben nur diese eine Demokratie. Wenn uns diese am Herzen liegt, dann sollten wir uns gemeinsam um die politische Debattenkultur im Netz kümmern!“ Wichtig sei, dass Menschen sich in einer digitalisierten Welt nicht nur „vernetzen“, sondern auch miteinander verbinden, nur so könne Demokratie wirklich gelebt werden. Zudem wies der Bundespräsident auf die Notwendigkeit von wirtschaftlicher Regulierung hin: „Wer hier bei uns in Deutschland Geschäfte macht, der muss sich an die Regeln halten. Auch die großen amerikanischen Konzerne. Das versteht man langsam auch im Silicon Valley.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, waren sich zur Eröffnung der MCB19 einig: Es braucht Mut. Michael Müller betonte in seinem Grußwort, dass sich Politik für Medienkompetenz und -vielfalt stark machen muss. Malu Dreyer fragte, wie wir eine digitale Gesellschaft gestalten wollen. „Wir müssen gar nicht viel neu erfinden“, so Dreyer, „sondern unsere Werte aus der analogen Welt in die digitale übertragen.“

Das Eröffnungs-Panel „Point of no Return – Going All In with Digital“ gab am ersten Tag die thematische Richtung der Bühne 6 vor. Wie die unterschiedlichen Strategien im Bereich TV aussehen, diskutierte Alina Fichter (Journalistin & Consultant) mit Holger Enßlin (Sky Deutschland), Manuel Uhlitzsch (PANTALEON Films, PANTAFLIX) und Eun-Kyung Park (ProSiebenSat.1 Media) und Nadine Bilke von ZDFneo. „Man benötigt die Lust auf Wandel und Veränderungen. Das Mindset ist wichtig. Es ist ein Ziehen und Schieben, wo auch Hierarchien neu gedacht werden müssen“, so Bilke. Zum Video „Neue Player am Streamingmarkt“

„Während ich hier spreche, haben Google und Facebook Milliarden von Daten gesammelt und den alten Daten hinzugefügt. Und der Algorithmus arbeitet.“ Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt fand in seiner Keynote zum Thema „Big Tech im Check: Wettbewerb um Daten und Chancengleichheit im Netz“ klare Worte für die großen Plattformen und erläuterte die Facebook-Entscheidung des Kartellamts. Es sei höchste Zeit, so Mundt, sich dem Thema Datenverwertung anzunehmen und sich für mehr Chancengleichheit im Web einzusetzen.

Auch wenn es um die Entwicklung von VR und AR geht, gibt es kein Zurück mehr. In der Session „VR & AR: The Art of Immersive Storytelling“ sprachen Sven Bliedung (Volucap), Sebastian Sylwan (Felix&Paul Studios) und Karim Ben Khelifa (The Enemy) darüber, wie immersive Inhalte transportiert werden können. Beispielhaft sei laut Ben Khelifa der moderne Journalismus: „Mit VR kann man neue Wege gehen, neue Herangehensweisen lernen.“ Dass journalistische Inhalte heutzutage kreativer vermittelt werden sollten als über eine reine „News“, stand im Mittelpunkt der Session „The Golden Age of Podcasting“, in der Tobias Bauckhage (Creators Media, Los Angeles), Joel Lovell (Pineapple Media, per Skype hinzugeschaltet), und Nick Quah (Hot Pod Media, New York) Highlights der amerikanischen Podcast-Szene präsentierten.

Pünktlich zur anstehenden Europawahl war am ersten Veranstaltungstag der MCB auch Microtargeting und politische Werbung im Social Web ein Thema. Beim Stichwort Wahlmanipulation plädierte Simon Hegelich, Professor für Political Data Science an der TU München, für mehr Ruhe: „Die Medien sollten nicht auf jede Aufregung aufspringen!“ Im Panel mit Semjon Rens (Facebook Germany), Tabea Wilke (botswatch Technologies), Manon Metz (DIRK METZ Kommunikation), Anja Zimmer (Medienanstalt Berlin-Brandenburg) und Daniel Fiene (Rheinische Post) ging es um die Frage, wie politische Werbung definiert werden muss, um klare Rahmenbedingungen für alle zu schaffen und faire und effektive Regulierung möglich zu machen.

„Es muss mehr Zeit und Geld in die Entwicklung diverser Geschichten fließen.“, so Skadi Loist (Filmuniversität Babelsberg) in der Session „Der Stoff, aus dem die Träume sind: Diversität in Film und Fernsehen“ in der sie zusammen mit Schauspieler und Managing Director von Panthertainment, Tyron Ricketts, Emrah Ertem (Casting Director) und Martina Zöllner (rbb) darüber sprach, wie es gelingt, authentische Geschichten jenseits von Stereotypen und Klischees zu erzählen.

Zum Abschluss des ersten Tages boten Cast & Crew der deutschen Produktionen „Das Wichtigste im Leben“, „Bad Banks 2“ und „Die Neue Zeit“ in der Session „TV Made in Germany – Meet the Team“ einen Blick hinter die Kulissen. Mit dabei waren unter anderem die Hauptdarsteller*innen Bettina Lamprecht, Jürgen Vogel, Mai Duong Kieu und Anna Maria Mühe, Louis Klamroth („Klamroths Konter“) moderierte.

(ots)

ADAC komplettiert Geschäftsführung und Vorstand

Der ADAC besetzt zwei Top-Management-Positionen im Verein (ADAC e.V.) sowie in der Aktiengesellschaft (ADAC SE) mit renommierten Führungspersönlichkeiten aus der Reise- bzw. der Versicherungsindustrie.

Dr. Dieter Nirschl wird Geschäftsführer für Mitgliedschaft, Juristische Zentrale und Verbraucherschutz im ADAC e.V.

Im ADAC e.V. komplettiert der Tourismus- und Mobilitätsexperte Dr. Dieter Nirschl, 51, ab August 2019 als dritter Geschäftsführer neben Lars Soutschka und Oliver Weissenberger das hauptamtliche Führungsteam. Der gebürtige Landshuter und promovierte Jurist verantwortet im Verein künftig die Geschäftsführungsbereiche Mitgliedschaft, Juristische Zentrale und Verbraucherschutz.

Dr. Nirschl verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Reise-, Transportund Luftfahrtindustrie. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium war Dr. Nirschl zunächst bei der LTU GmbH in Düsseldorf beschäftigt, unter anderem als Leiter Arbeitsrecht und Direktor Personal. Im Jahr 2001 wechselte er zum TUIKonzern nach Hannover, wo er bis 2016 in verschiedenen Top-Führungspositionen tätig war, zuletzt als Chief Executive Officer (CEO) und Chief Human Resources Officer (CHRO) der TUIfly GmbH. Darüber hinaus war er Mitglied des Executive Boards von TUI Central Europe. In den vergangenen Jahren war Dr. Nirschl für das internationale Beratungsunternehmen Arthur D. Little tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Jörg Helten komplettiert Vorstand der ADAC SE

Zum 1. Juli 2019 hat der Aufsichtsrat der ADAC SE Jörg Helten zum neuen Vorstand für Finanzen bestellt. Der Diplom-Kaufmann wechselt von der Allianz-Gruppe zur ADAC SE und wird dort neben Marion Ebentheuer und Mahbod Asgari im Vorstand tätig sein.

Jörg Helten bringt rund zwanzig Jahre Berufserfahrung aus Finanz- und Vertriebsfunktionen mit, davon mehr als zehn Jahre in Führungspositionen in Deutschland, China und der Schweiz. Unter anderem war er Mitglied der Geschäftsleitungen von deutschen Assistance- und Reiseversicherungsunternehmen der Allianz Gruppe und CFO der Allianz China Life. Zuletzt war er bei der Allianz Schweiz für unternehmensweite Transformationsprogramme verantwortlich und hat parallel dazu einen Executive MBA in Business Engineering an der Hochschule St. Gallen absolviert. Jörg Helten ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn.

Dr. August Markl, Präsident des ADAC e.V. und Vorsitzender des Aufsichtsrats der ADAC SE: „Mit Dr. Dieter Nirschl und Jörg Helten erweitern wir Geschäftsführung des Vereins und Vorstand der Aktiengesellschaft um zwei kompetente Führungspersönlichkeiten, die in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, wie sehr sie Veränderung und Wandel aktiv gestalten und erfolgreich umsetzen können. Auf unserem Weg der Weiterentwicklung vom Pannenhelfer zum Mobilitätshelfer und perspektivisch zum Helfer in allen Lebenslagen sind es diese Fähigkeiten und Erfahrungen, von denen der ADAC profitieren kann. Ich freue mich auf die neuen Management-Kollegen und wünsche ihnen einen guten Start und viel Erfolg bei Europas größtem Mobilitätsclub.“

(ots)

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  • ADAC komplettiert Geschäftsführung und Vorstand: obs/ADAC/Christian Wyrwa.

Studie: Jedes vierte Automobilunternehmen plant Kooperationsoffensive

Die Automobilbranche will die Zusammenarbeit mit anderen Firmen deutlich ausbauen. Derzeit investiert rund jedes fünfte Unternehmen in Kooperationen. Das soll sich bald ändern. Bis 2021 wollen sich weitere 25 Prozent engagieren. Partnerschaften sowie die Beteiligung an Konsortien und offenen Ökosystemen sollen neuen Antrieben wie dem Elektroauto schneller zum Durchbruch verhelfen. Zudem will die Branche durch mehr Kooperationen erforderliche Standards rascher voranbringen, beispielsweise beim Thema digitale Sicherheit und beim autonomen Fahren. Das ergibt die Studie „Branchenkompass Automotive 2019“ von Sopra Steria Consulting.

Die Automobilbranche schaltet von Abschottung auf Öffnung. Ein zentraler Treiber für den strategischen Schwenk ist die Elektromobilität. Der japanische Autobauer Toyota hat vor kurzem einen gebührenfreien Zugang zu seinen fast 24.000 Patenten im Zusammenhang mit Elektrifizierungstechnologie und -systemen bis 2030 geschaffen. Ziel ist, vom Verkauf von Komponenten und von Preissenkungen bei Bauteilen zu profitieren. Die Zusammenarbeit mit Konkurrenten ist in der Automobilindustrie kein Tabu.

Die Ko-Fertigung von standardisierten Teilen wie Scheibenwischern ist längst gang und gäbe. Um Entwicklungen voranzutreiben, die allen nutzen, sind Kooperationen auch zwischen Wettbewerbern kein Tabu. In Deutschland bauen Daimler und BWW mit Share Now an einer gemeinsamen Mobilitätsplattform. Beide Unternehmen bündeln ihre Kräfte im Dienstleistungsgeschäft, um ihre Angebote schneller und zu geringeren Kosten anbieten zu können.

Der Eintritt in neue Märkte führt in der Regel ebenfalls über Partner als Brückenköpfe. Volkswagen steigt mit seiner Energiemarke Elli gerade in das Stromversorgergeschäft ein und sucht große Filialketten als Partner für Ladestationen auf deren Kundenparkplätzen. Die Reaktion der Energiekonzerne zeigt zudem, dass die Branche weniger neue Konkurrenz fürchtet, sondern sich auf künftige Partnerschaften mit dem Autohersteller freut, beispielsweise im Energiedatenmanagement.

Alt-IT behindert Kooperationen

Viele Vorhaben zur Zusammenarbeit in der Automobilbranche stoßen allerdings auf Widerstände. Eine zentrale Barriere sind die oftmals noch zu komplexen IT-Systeme bei Herstellern und großen Zulieferern. Mehr als jedes dritte Unternehmen arbeitet an einer Neuausrichtung der IT-Infrastruktur und investiert in die Anpassung der Organisation an moderne Strukturen sowie in die Nutzung neuer Technologien in den internen Abläufen. „Speziell wenn es darum geht, sich digitalen Plattformen anzuschließen oder selbst digitale Ökosysteme aufzubauen, wird die Automobilbranche massiv in durchgehend digitale Geschäftsprozesse investieren müssen“, sagt Ziad Blal, verantwortlich für den Geschäftsbereich Automotive bei Sopra Steria Consulting.

Automobil- und Digitalbranche rücken zusammen

Um die IT-Erneuerung abzukürzen, rücken Automobil- und Digitalbranche enger zusammen. Die Konzerne BMW und Volkswagen öffnen beispielsweise ihre Fertigungsplattformen und kooperieren beide mit dem IT-Riesen Microsoft. Die Produktionsprozesse sollen sich durch Cloud-Computing und intelligente Software beschleunigen. Gleichzeitig soll es deutlich einfacher werden, Daten und Prozesse mit anderen Unternehmen zu teilen, damit daraus schneller neue Produkte und Dienstleistungen entstehen können.

Mit eigenen 5G-Netzen will BMW zudem die Fabrikvernetzung und den Datenaustausch ausbauen. Diesen Schritt wird der Autohersteller wahrscheinlich nicht im Alleingang meistern: „Auch wenn Automobilproduzenten künftig eigene 5G-Netze besitzen, werden sie für den Aufbau und den Betrieb auf die Kompetenzen der Telekommunikationsbranche zurückgreifen. Die großen Netzbetreiber werden ihr Leistungsangebot entsprechend anpassen und beispielsweise abgespeckte Infrastruktur und so genannte Managed Services anbieten“, so Ziad Blal von Sopra Steria Consulting.

(ots)

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Erste Unilever-Marke mit Verpackungen aus 100 % recyceltem Kunststoff

Als einer der führenden Konsumgüterhersteller geht Unilever einen Schritt weiter als viele Wettbewerber: Ab Mai 2019 startet mit Seventh Generation die erste Unilever-Marke in Deutschland, deren Flaschen zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Hierfür nutzt Unilever Kunststoff aus so genanntem Post-Consumer-Recycling (PCR) – also aus den Kunststoffabfällen, die bei Endverbraucherinnen und Endverbrauchern zuhause und in Büros anfallen. Unilever hat sich als Ziel gesetzt, dass bis 2025 Verpackungen weltweit und über das gesamte Produktportfolio hinweg zu mindestens 25 Prozent aus recyceltem Kunststoff (PCR) bestehen sollen.

Seventh Generation steht in den USA mit seinen Haushaltspflegeprodukten bereits seit über 30 Jahren für Nachhaltigkeit. Neben Verpackungen aus recyceltem Kunststoff (PCR) setzt die Marke auf Reinigungskraft auf Pflanzenbasis und folgt so einem ganzheitlich nachhaltigen Ansatz. Seit 2016 gehört die Marke zum Unilever-Konzern.

Andere Unilever-Marken setzen ebenfalls auf recycelten Kunststoff (PCR) für Verpackungen: Aktuell bestehen die Flaschen der Dove Shampoos und Spülungen bereits zu 50 Prozent aus PCR, im Laufe des Jahres 2019 folgen die Pflegeduschen und Bodylotions mit ebenfalls mindestens 50 Prozent PCR-Anteil in der Verpackung. Die Flaschen des Comfort Intense Weichspülers kommen bereits auf einen PCR-Anteil von 100 Prozent. Für seine Verpackungen verwendet Unilever PCR, das aus Haushalt- sowie Büroabfall von Endverbraucherinnen und Endverbrauchern hergestellt wird, da nur dieses dazu führt, dass Kreisläufe geschlossen werden. Von einigen Unternehmen wird auch Post-Industrial-Rezyklat (PIR), das aus relativ sortenreinen Produktionsresten hergestellt wird, als rezyklierter Kunststoff ausgewiesen.

„Als Hersteller von Konsumgütern bringen wir jährlich sehr viele Verpackungen in Umlauf. Daher sehen wir uns in der Verantwortung, den Verpackungsmüll zu reduzieren, der mit der Verwendung unserer Produkte anfällt. Hierzu gehört die konsequente Reduktion und teilweise auch das Weglassen von Verpackungsmaterialien, aber beim Plastik eben auch die Wiederverwertung von Kunststoffabfällen aus der Hausmüllsammlung“, sagt Ulli Gritzuhn, Deutschland-Chef von Unilever. „Plastik ist ein hervorragendes Verpackungsmaterial, wenn es in einer Kreislaufwirtschaft wiederverwertet wird. Dafür setzen wir uns ein, indem wir künftig noch weitaus mehr PCR-Kunststoff für Produktverpackungen verwenden“.

Insgesamt will Unilever die Umweltbelastungen reduzieren, die in Zusammenhang mit Plastik- und Verpackungsmüll entstehen. Bis 2020 soll der Abfall, der durch die Entsorgung der Produkte entsteht, im Vergleich zu 2010 halbiert werden. Dieses Ziel ist anspruchsvoll, bis 2018 wurde eine Reduktion von 31 Prozent erreicht. Es wird weiter daran gearbeitet den Einsatz von Rohstoffen zu reduzieren, Wertstoffe wiederzuverwerten und Recyclingsysteme zu verbessern. Ab 2025 sollen nur noch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Kunststoffverpackungen genutzt werden. Dieses ambitionierte Ziel setzte sich Unilever bereits im Jahr 2017 und rief in diesem Zusammenhang die gesamte Konsumgüterindustrie auf, die Umstellung zu einer Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Unilever ist zudem offizieller Partner der Ellen MacArthur Foundation und fordert im Rahmen der Partnerschaft klare Definitionen und Maßstäbe, die diesen Systemwechsel beschleunigen.

(ots)

PrismaLife steigert Jahresüberschuss und erschliesst neue Märkte

Die PrismaLife AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss von 5.3 Mio. Euro erzielt und damit ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent gesteigert. Die verdienten Prämien lagen mit 129 Mio. Euro nahezu auf Vorjahreshöhe (132 Mio. Euro).

Zugleich passt das Unternehmen seine Positionierung den sich veränderten Marktverhältnissen und Kundenbedürfnissen an und vollzieht einen Marken-Relaunch. «Aus der DNA der PrismaLife als Spezialistin für Nettotarife entwickeln wir uns weiter und bieten nachhaltige Vorsorge und Vermögensaufbau über Generationen hinweg. Wesentliche Aspekte sind dabei die konsequente Umstellung unserer Kapitalanlage nach ESG-Kriterien, entsprechende Investmentstrategien und -fonds für unsere Kunden sowie Nachhaltigkeit in der internen Organisation», sagt PrismaLife-Verwaltungsratspräsident Helmut Posch.

Die PrismaLife nutzt ihren Standortvorteil in Liechtenstein künftig auch für eine stärkere Internationalisierung ihres Angebots. «Von Liechtenstein aus haben wir Zugriff auf die EU-Märkte, unter anderem mit unserer starken Position in Deutschland. Wir können aber auch in der Schweiz und den anderen EFTA-Staaten Produkte anbieten», sagt Holger Beitz, CEO der PrismaLife. Besondere Relevanz hat dies für international mobile Arbeitnehmer. Für diese Zielgruppen erweitert die PrismaLife ihr Angebot. Im ersten Schritt startet der Versicherer ein neues Angebot in Österreich. Die Schweiz und weitere Länder folgen in den kommenden Monaten.

Deutliches Wachstum mit Nettotarifen

Der Erfolg des Geschäftsjahrs 2018 beruht vor allem auf striktem Kostenmanagement und einer Trendwende im Neugeschäft. Wachstumstreiber sind die Nettotarife. Deren Anteil am Neugeschäft ist 2018 auf 75 Prozent gestiegen (2017: 66 Prozent, 2016: 50 Prozent). Bezogen auf laufende Prämien verzeichnete die PrismaLife ein leichtes Neugeschäftswachstum von 5.3 Prozent. Die Beitragssumme im Neugeschäft stieg gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent.

Die nachhaltige Ertragskraft und die stabilen Überschüsse verbesserten auch die Solvabilität des Versicherers: Das Eigenkapital stieg um 22 Prozent auf 29.4 Mio. Euro, die Solvabilitätsquote lag zum Jahresende 2018 bei 130 Prozent – ohne Übergangsmaßnahmen. Zum Ende des zweiten Quartals 2019 erwartet die Gesellschaft einen weiteren Anstieg auf mehr als 140 Prozent.

«Durch die steigende Ertragskraft haben wir trotz des schwachen Kapitalmarkts unser Ergebnis gehalten», sagt Beitz. «Die Verbesserung des Kostenergebnisses ist robust, sodass wir auch zukünftig steigende Überschüsse erwarten. Das eröffnet uns Möglichkeiten für weitere Verbesserungen für die Kunden. Die nachhaltige Ausrichtung und die Internationalisierung bestimmen unsere strategische Entwicklung der nächsten Jahre.»

Kapitalanlagen unter Nachhaltigkeitsaspekten neu ausgerichtet

Im Zuge der nachhaltigen Ausrichtung hat die PrismaLife die Kapitalanlagen im Deckungsstock nach ESG-Kriterien neu ausgerichtet. Zum Jahresende 2018 erreichte der Deckungsstock einen ESG-Score von 73.4 Prozent. Zum Ende des ersten Quartals 2019 stieg dieser auf 75.2 Prozent. «Weitere Optimierungen nach ESG-Kriterien setzen wir im zweiten Quartal um», sagt PrismaLife-CFO Dr. Marco Metzler. Die Fondspalette für die Kunden umfasst neben exklusiven Strategieportfolios, kostengünstigen ETFs und sicherheitsorientierten Renten-, Geldmarkt und Garantiefonds rund 50 ausgewählte Aktienfonds unterschiedlicher Ausrichtung und 11 explizite Nachhaltigkeitsfonds.

Das Team der PrismaLife hat die neue Unternehmenskultur intensiv mit erarbeitet und die Ausrichtung nach ökologischen und sozialen Kriterien sowie einer verantwortlichen Unternehmensführung auch intern umsetzt. Dazu gehört insbesondere ein verstärktes Engagement am Standort Liechtenstein für das Thema Bildung. Der Lebensversicherer kooperiert dazu unter anderem mit der Universität Liechtenstein.

(ots)

Werkzeug Weber: Mit gutem Beispiel voran

Aschaffenburger Unternehmen ist für den Preis „Mein gutes Beispiel“ nominiert – Maßstäbe in Sachen Klimaschutz und unternehmerisches Engagement

Die Aschaffenburger Werkzeug Weber GmbH & Co. KG ist für den Preis „Mein gutes Beispiel“ 2019 nominiert. Das Unternehmen ist unter den drei Finalisten, die von einer promintenten Jury aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt wurden. Der Preis wird seit 2011 unter Federführung der Bertelsmann Stiftung an Unternehmen des Handwerks verliehen, die sich in herausragender Weise für die Gesellschaft, die Umwelt und soziale Projekte engagieren. Vanessa Weber, die Inhaberin des Aschaffenburger Werkzeughandels, ist seit Jahren Pionieren in Sachen Ehrenamt und unternehmerischer Verantwortung, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als „Vorbildunternehmerin“. In die Endauswahl des Preises „Mein gutes Beispiel“ kam Werkzeug Weber, weil das Unternehmern seit vielen Jahren die Initiative „Plant-for-the-Planet“ unterstützt und in Aschaffenburg eine eigene Gruppe initiiert hat.  Die Gewinner werden am 15. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekanntgegeben.

„Klimaschutz geht alle an. Und es ist schön zu sehen, dass sich gerade junge Menschen für ihre Umwelt engagieren. ‚Plant-for-the-Planet‘ ist seit vielen Jahren aktiv, nicht erst, seitdem Schülerinnen und Schüler zu Tausenden auf die Straße gehen. Das, was die jungen Menschen bei ‚Plant-for-the-Planet‘ machen, ist konkreter Umwelt- und Klimaschutz, handfest und lehrreich. Wer hier mitmacht, lernt viel über ökologische Zusammenhänge und Teamarbeit und leistet einen messbaren Beitrag für das Klima“, erklärt Vanessa Weber. Sie hat die Gruppe in Aschaffenburg mit ins Leben gerufen, spendet und fördert die Projekte, wo sie kann. Für dieses Engagement soll sie nun mit ihrem Unternehmen geehrt werden.

Der Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ wird federführend von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Verband „Die Jungen Unternehmer“, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke und engagierten mittelständischen Unternehmern ausgeschrieben.Als Partner des deutschen Mittelstands unterstützen die Organisationen die Vernetzung gesellschaftlich engagierter Unternehmen. Ziel ist es, das vorhandene Engagement der familiengeführten und mittelständischen Unternehmen sichtbar zu machen. In der prominenten Jury sitzen unter anderem die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Liz Mohn sowie der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Hans Peter Wollseifer.

Weitere Informationen über die Werkzeug Weber GmbH & Co. KG, die Themen Werkzeuge, Betriebseinrichtung, Betriebsausstattung, Arbeitsschutz und Werkstattmaterialien, Trends im Handel sowie das gesellschaftliche Engagement von Werkzeug Weber gibt es unter www.werkzeugweber.de.

 

Hintergrund Werkzeug Weber

Im Jahr 1948 legte Heinrich Weber den Grundstein für eine bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte. Seitdem ist die Werkzeug Weber GmbH & Co. KG ein im Familienbesitz geführtes Unternehmen und inzwischen einer der führenden Fachhändler im Rhein-Main-Gebiet wenn es um die Themen Werkzeuge, Betriebseinrichtung, Betriebsausstattung, Arbeitsschutz und Werkstattmaterialien geht. Der Name Werkzeug Webersteht als Synonym für Verlässlichkeit und Qualität. Ob im Ladengeschäft in Aschaffenburg, am Telefon oder im Online-Shopshop.werkzeugweber.de– die Werkzeug Weber GmbH & Co. KG hält jederzeit kompetentes Fachwissen sowie innovative Ideen bereit. Das Unternehmen gilt als Vorreiter in der Region sowohl in Sachen Innovation und Technik als auch als Arbeitgeber und im Marketing. Die Werkzeug Weber GmbH & Co. KG wurde mehrfach für ihr herausragendes Management und ihren Service sowie für ihre Produkte und deren Qualität ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.werkzeugweber.de.

 

Hintergrund Vanessa Weber

Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft. Bereits als Kind hatte Vanessa Weber mit Werkzeugen aller Art zu tun, denn sie ist damit im elterlichen Betrieb aufgewachsen. Im Alter von 22 Jahren stand sie vor der großen Aufgabe, das Unternehmen als Nachfolgerin zu übernehmen. Sie stellte sich dieser Herausforderung und hat es gemeinsam mit ihrem Team in den letzten zehn Jahren geschafft, den Umsatz zu verfünffachen und den unternehmerischen Erfolg der Firma grundlegend neu zu gestalten. Sie setzte auf Innovationen und neue Geschäftsfelder. Ihre Stärken liegen in den Bereichen Planung, Kommunikation und Umsetzung unternehmerischer Ziele. Heute ist sie neben ihrer Tätigkeit für ihre Firma als Vortragsrednerin tätig, vermittelt ihr Fachwissen und ihren Erfahrungsschatz rund um die Themen Nachfolge, Erfolg und Führung und zählt mittlerweile zu den „100 besten Erfolgstrainern in Deutschland und Österreich“. Sie ist eine Frau aus der Praxis für die Praxis, die es versteht, junge Führungskräfte und Unternehmer zu ermutigen.

Weitere Informationen Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de.

 

 

Über Plant-for-the-Planet

Die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen. Der damals neunjährige Felix Finkbeiner forderte am Ende eines Schulreferats über die Klimakrise seine Mitschüler auf: „Lasst uns in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen!“Ziel der Kinder- und Jugendinitiative ist mittlerweile, weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Bäume sind das günstigste und effektivste Mittel, CO2 zu binden und so der Menschheit einen Zeitjoker zu verschaffen, um die Treibhausgas-Emissionen auf null zu senken und die Klimakrise abzuschwächen.

2011 übergab das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz UNEP, die traditionsreiche Billion Tree Campaign an Plant-for-the-Planet – und damit den offiziellen Weltbaumzähler. Passend zum ambitionierten Ziel der Kinder hat Plant-for-the-Planet die Trillion Tree Campaign ausgerufen (engl. Trillion = 1.000 Milliarden).

Bisher wurden bereits über 14 Milliarden Bäume mit Hilfe vieler Erwachsenen in 193 Ländern gepflanzt. Auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko pflanzt Plant-for-the-Planet alle 15 Sekunden einen neuen Baum. Das Pflanzprojekt zeigt, wie einfach es ist, im großen Stil effizient Bäume zu pflanzen. Mit eigenen Produkten (z.B. Die Gute Schokolade) und Kampagnen (z.B. „Stop talking. Start planting.“) pflanzt die Initiative selbst Bäume und motiviert zum Mitpflanzen. Auf Akademien bilden sich die Kinder gegenseitig zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus – über 75.000 Kinder und Jugendliche aus 71 Ländern sind schon dabei!

Weitere Informationen unter: https://www.plant-for-the-planet.org/de

 

Kontakt

Werkzeug Weber GmbH & Co. KG
Vanessa Weber
Benzstraße 4
63741 Aschaffenburg
Telefon: +49 6021 3479-0
Mail:info@werkzeugweber.de
Web: www.werkzeugweber.de
Web: www.vanessa-weber.de

 

 

Werkzeug Weber: Mit gutem Beispiel voran Aschaffenburger Unternehmen ist für den Preis „Mein gutes Beispiel“ nominiert

Die Aschaffenburger Werkzeug Weber GmbH & Co. KG ist für den Preis „Mein gutes Beispiel“ 2019 nominiert. Das Unternehmen ist unter den drei Finalisten, die von einer promintenten Jury aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt wurden. Der Preis wird seit 2011 unter Federführung der Bertelsmann Stiftung an Unternehmen des Handwerks verliehen, die sich in herausragender Weise für die Gesellschaft, die Umwelt und soziale Projekte engagieren. Vanessa Weber, die Inhaberin des Aschaffenburger Werkzeughandels, ist seit Jahren Pionieren in Sachen Ehrenamt und unternehmerischer Verantwortung, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als „Vorbildunternehmerin“. In die Endauswahl des Preises „Mein gutes Beispiel“ kam Werkzeug Weber, weil das Unternehmern seit vielen Jahren die Initiative „Plant-for-the-Planet“ unterstützt und in Aschaffenburg eine eigene Gruppe initiiert hat.  Die Gewinner werden am 15. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekanntgegeben.

„Klimaschutz geht alle an. Und es ist schön zu sehen, dass sich gerade junge Menschen für ihre Umwelt engagieren. ‚Plant-for-the-Planet‘ ist seit vielen Jahren aktiv, nicht erst, seitdem Schülerinnen und Schüler zu Tausenden auf die Straße gehen. Das, was die jungen Menschen bei ‚Plant-for-the-Planet‘ machen, ist konkreter Umwelt- und Klimaschutz, handfest und lehrreich. Wer hier mitmacht, lernt viel über ökologische Zusammenhänge und Teamarbeit und leistet einen messbaren Beitrag für das Klima“, erklärt Vanessa Weber. Sie hat die Gruppe in Aschaffenburg mit ins Leben gerufen, spendet und fördert die Projekte, wo sie kann. Für dieses Engagement soll sie nun mit ihrem Unternehmen geehrt werden.

Der Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ wird federführend von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Verband „Die Jungen Unternehmer“, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke und engagierten mittelständischen Unternehmern ausgeschrieben.Als Partner des deutschen Mittelstands unterstützen die Organisationen die Vernetzung gesellschaftlich engagierter Unternehmen. Ziel ist es, das vorhandene Engagement der familiengeführten und mittelständischen Unternehmen sichtbar zu machen. In der prominenten Jury sitzen unter anderem die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Liz Mohn sowie der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Hans Peter Wollseifer.

Weitere Informationen über die Werkzeug Weber GmbH & Co. KG, die Themen Werkzeuge, Betriebseinrichtung, Betriebsausstattung, Arbeitsschutz und Werkstattmaterialien, Trends im Handel sowie das gesellschaftliche Engagement von Werkzeug Weber gibt es unter www.werkzeugweber.de.

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Interview: Digitale Verzahnung von Vertrieb & Einkauf sichert Systemhäusern Wettbewerbsvorteile

Mit der ITscope B2B Suite hat die Karlsruher ITscope GmbH ein integratives, digitales Tool für Vertrieb und Einkauf bei Systemhäusern entwickelt. Im Interview erläutert ITscope-Mitgründer und Geschäftsführer Benjamin Mund die Herausforderungen des B2B-Vertriebs und wie diese durch Automation und Integration gelöst werden können.

Frage: Sie haben sich mit Ihrer neuen Lösung den speziellen Herausforderungen von Systemhäusern mit B2B-Fokus angenommen. Wie kam es dazu?

Mund: Wir entwickeln seit 15 Jahren digitale Lösungen für den Channel und stehen in einem sehr aktiven Austauschverhältnis mit unseren Kunden. Dabei haben wir beobachtet, dass sich der Vertrieb bei Systemhäusern sehr häufig mit unverhältnismäßig vielen Inbound-Angelegenheiten aufhält. Er benötigt aber vor allem das Outbound-Geschäft, um zu wachsen. Auch sind Folgeabläufe zu einer Bestellung oft mit manueller Arbeit verknüpft, die unnötig Ressourcen schluckt. Einige unserer bestehenden Kunden sind mit genau diesen Problemen zu uns gekommen. Also haben wir kollaborativ ein digitales Verkaufswerkzeug entwickelt, das Systemhäusern einen deutlich effizienteren Vertrieb ermöglicht und die Brücke zur anschließenden Beschaffung digital schlägt.

Frage: Mit der ITscope B2B Suite lassen sich individuelle Kundenshops aufsetzen. Shoplösungen gibt es einige — haben diese etwa ein Problem?

Mund: Gängige Shopsysteme sind meist rein auf die Anforderungen von B2C-Kundschaft ausgelegt und nicht auf die Besonderheiten des B2B-Vertriebs vorbereitet. Die Einbeziehung mehrerer Lieferanten oder individuelle Anforderungen hinsichtlich Compliance oder gar die technische Integration der Kunden sind hier nicht vorgesehen. Außerdem sind Shopsysteme meist mit hohen Implementierungskosten, technischem Spezialwissen und Wartungsarbeiten verbunden. Die Realisierung solcher Projekte kann da schon mal einen fünfstelligen Betrag verschlingen, der fällig ist noch bevor das System überhaupt eingesetzt werden kann.

Frage: Was genau macht ein normales Shopsystem so teuer?

Mund: Abgesehen von Anschaffungs- bzw. Mietkosten benötigt man entweder Softwareentwickler und mindestens einen Systemadministrator — oder alternativ einen Dienstleister, der das entsprechende Know-How mitbringt. Wenn Sie dann je nach Kundengruppen oder Projekt unterschiedliche Shops betreiben möchten, sind Sie schnell bei einem hohen fünfstelligen Betrag. Und dann wollen die Systeme natürlich auch gewartet und gemanagt werden. Produktcontent von Contentanbietern ist oftmals nicht inkludiert, das schlägt auch nochmal zu Buche. All diese Faktoren machen das Ganze auf lange Sicht sehr kostenintensiv.

Frage: Inwiefern hebt sich Ihre neue Lösung von den gängigen Shopsystemen ab?

Mund: Die ITscope B2B Suite ist weitaus mehr als nur ein Shopsystem. Neben der freien Konfigurierbarkeit der B2B Shops je Kunde ist das Beschaffungsbackend von ITscope direkt angeschlossen. Kundenbestellungen über einen ITscope B2B Shop werden automatisch an die Distribution weitergeleitet. Systemhäuser brauchen also nur noch ein einziges Werkzeug, um Vertrieb und Beschaffung digital abzuwickeln. Auch hier unterscheiden wir uns maßgeblich von bestehenden Systemen: Die ITscope B2B Shops sind multilieferantenfähig. D. h., Sie können bis zu 370 ITK-Lieferanten zur Beschaffung heranziehen. Preise und Lagerbestände der ausgewählten Distributoren werden in Echtzeit in den B2B Shops angezeigt und die Bestellungen direkt durchgeroutet. Viele Distributoren sind auch bereits per EDI angebunden. Wenn Sie also die Dropshipment-Funktion verwenden können Sie Ihre Kunden beliefern ohne jemals selbst in die Bestellung eingegriffen zu haben.

Frage: Aber dafür wird doch sicherlich auch ein Softwareentwickler benötigt.

Mund: Nein. Sie können quasi alles, was Sie konfigurieren möchten, per Klick festlegen. Angefangen beim Logo und Farbschema über die Auswahl von Produkten und Lieferanten bis hin zu individuellen Margenregeln: Man braucht kein technisches Know-How, um einen Kundenshop aufzusetzen. Deshalb sehen wir unsere Lösung auch als Vertriebswerkzeug an: ein Werkzeug für Vertriebler. Alle Konfigurationen können jederzeit geändert werden und sind dann auch direkt im Kundenshop live.

Frage: Und der Kunde? Wie sieht seine Einkaufsumgebung aus?

Mund: Der Kunde erhält eine professionelle, übersichtliche Einkaufsansicht, die die von Ihnen vorgegebenen Artikel und Lieferanten darstellt. Ausführliches Bildmaterial, Datenblätter und passendes Zubehör sind bereits integriert. Außerdem kann man dem Kunden die verfügbaren Lieferanten auch bspw. pseudonymisiert anzeigen. Der Kunde hat dann die Wahl, ob ihm eine hohe Stückzahl, schnelle Lieferung oder ein niedrigerer Preis lieber ist. Das spart jede Menge Zeit und Rückfragen!.

Frage: Wie bekomme ich als Systemhaus die ganzen Bestelldaten dahin, wo ich sie benötige — nämlich in meine WaWi?

Mund: Ganz einfach über unsere offene API im OpenTrans-Format. Ob Bestell-, Auftrags- oder Produktdaten: Sie können alle Daten automatisch übertragen lassen. Außerdem sind vorgefertigte Schnittstellen zu einer Vielzahl an Branchen-ERPs verfügbar, z. B. zu SITE, c-entron oder weclapp. Ziel ist es, die Übertragung der Bestelldaten aus den B2B Shops in Zukunft ebenfalls sukzessive zu implementieren.

Frage: Viele Unternehmen, insbesondere die größeren, haben eigene eProcurement-Systeme, über die sie die Beschaffung des eigenen Bedarfs abwickeln möchten. Inwiefern lassen sich Kunden technisch in den Bestellvorgang integrieren?

Mund: Solche Systeme verfügen in der Regel über einen sog. “PunchOut”-Mechanismus. Via Punchout kann der Anwender vom Procurement-System aus in den Shop springen, Produkte und Lieferanten zusammenstellen und den so erstellten Warenkorb ganz einfach wieder ins eigene System übernehmen. Dort erfolgt dann die interne Freigabe und danach dann die Bestellung beim Systemhaus.

Frage: Muß das Systemhaus dann auch eine Schnittstelle zum Procurementsystem vorhalten?

Mund: Nein, da die Bestellung in jedem Fall wieder über ITscope läuft und von dort im Standardformat zum Systemhaus übermittelt wird. Das Systemhaus braucht also nur noch ein Format und eine Anbindung. Über diese laufen dann sowohl die Bestellungen zur Distribution als auch die Kundenaufträge. Einfacher geht’s kaum.

Frage: Von der ersten Idee bis hin zur marktfertigen B2B Suite ist gerade mal ein halbes Jahr vergangen. Wie konnten Sie eine derart umfangreiche Lösung so schnell entwickeln?

Mund: Wir sind seit 15 Jahren am Markt und haben uns von Anfang an zum Ziel gesetzt, die Handelsabläufe im Channel durch Automation zu vereinfachen. Für die Vernetzung von Systemen und die Optimierung von Datenflüssen haben wir daher in den letzten Jahren bereits viel Vorarbeit geleistet. So können wir z. B. auch auf 40 bereits fertige EDI Anbindungen zur Distribution aufsetzen, weitere zehn folgen in Kürze. Die ITscope B2B Suite baut auf diese Infrastruktur auf und stellt unser großes Distributornetzwerk von über 370 Lieferanten und 3 Millionen ITK-Artikeln den Systemhäusern zur Verfügung, damit diese für die heutigen — und künftigen! — Herausforderungen gut gerüstet sind.

Frage: Was müssen Interessenten tun, um das neue Produkt bei sich einzusetzen?

Mund: Unternehmen mit Systemhausgeschäft können sich direkt an unseren Vertrieb wenden und bei weiteren Fragen gerne auch an mich. Da die ITscope B2B Suite ein Cloudservice mit monatlicher Zahlung ist gehen sie hier auch kein finanzielles Risiko ein. Während der Testphase erhalten Kunden ein individuelles Onboarding und können den Funktionsumfang zu diesem Zeitpunkt auch noch maßgeblich mitgestalten. Wir freuen uns über jeden Kunden, der mit unserer B2B Suite einen Durchbruch für seinen Vertrieb erzielen kann.

(Open PR)

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  • Benjamin Mund: ITscope GmbH

AMPLOI verbindet den Handel mit qualifizierten Freelancern

Die im Mai gelaunchte HR-Plattform AMPLOI (www.amploi.de) unterstützt Handelsunternehmen bei der Suche nach qualifizierten Freelancern. Das Berliner HR-Start-up zeichnet sich durch hohe Rechtssicherheit sowie die Sicherstellung der Qualität der vermittelten Freelancer aus.

Unternehmen, die qualifizierte Freelancer mit dem nötigen Know-how suchen, können sich ab sofort auf AMPLOI registrieren. Maximale Rechtssicherheit auf Unternehmensseite wird durch den von führenden Juristen entwickelten, DSGVO-konformen Onboarding-Prozess der registrierten Freelancer sichergestellt. Verbindliche E-Learnings, E-Tests sowie Live-Touren garantieren dabei die professionelle Qualifikation der freien Mitarbeiter für die Retail-Branche. Zusätzlich kontrolliert AMPLOI alle erforderlichen rechtlichen Daten und Nachweise wie beispielsweise Gewerbescheine. Im nächsten Schritt verbindet das Algorithmus-basierte und App-gestützte Tool die passenden offenen Stellenangebote in Echtzeit mit den regional ansässigen Freelancern, die den von den Unternehmen vorgegebenen Qualifikationen entsprechen.

AMPLOI geht aus der Promotion-Agentur Promotion For You hervor, die mit der Ausgründung auf die gestiegene Nachfrage aus dem Markt reagiert und das Angebot auf der HR-Plattform bündelt. Mit über zehn Jahren Expertise im Promotion-Sektor weiß AMPLOI um die Anforderungen von Unternehmen bei der rechtssichere Vermittlung von qualifizierten Freiberuflern für den Handel und vereinfacht diesen Prozess für ihre Kunden deutlich.

„Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass es im deutschen Handel eine sehr hohe Nachfrage nach qualifizierten Freelancern gibt. Allerdings sind die rechtlichen und administrativen Hürden für Unternehmen bisher oft hoch. AMPLOI löst dieses Problem“, so Jonas Willuhn, Gründer und CEO von AMPLOI. „Wir bieten dem Handel hohe Rechtssicherheit – beispielsweise durch Datenkontrollen und interne Prüfprozesse – bei gleichzeitig maximaler Transparenz. Das macht AMPLOI zu einem Vorreiter in Sachen Rechtssicherheit und schließt den Eingriff Dritter aus. Gleichzeitig stellen wir die für die jeweilige Stelle nötigen Qualifizierungen der Freelancer sicher, unter anderem durch Online-Schulungen.“

Das Start-up mit Sitz in Berlin beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter und konnte bereits die Drogeriemarktkette Dirk Rossmann, die Nobilis Group, Chanel und L’Oreal als Kunden gewinnen.

(ots)

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  • AMPLOI verbindet den Handel mit qualifizierten Freelancern: obs/AMPLOI/Quelle: AMPLOI

Wie gut ist Deutschland gegen Cyberangriffe gerüstet – Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit 2019

Riesige Datenlecks, Hackerangriffe auf Firmen, Politiker und Prominente – die Meldungen der letzten Wochen zeigen deutlich, welche neuen Bedrohungen und Risiken die Digitalisierung mit sich bringt. Die fortschreitende Vernetzung und wachsende Abhängigkeit der Gesellschaft von digitalen Technologien lässt das Thema Cybersicherheit stetig an Bedeutung gewinnen.

Auf der 7. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit des Hasso-Plattner-Instituts stellen am 23. und 24. Mai 2019 die Leiter der wichtigsten deutschen Sicherheitsbehörden die aktuelle Cybersicherheitslage dar und diskutieren mit Spitzenvertretern führender IT-Konzerne, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft die notwendigen nächsten Schritte.

Das Thema IT-Sicherheit bereitet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zunehmend große Sorge. Branchenübergreifend suchen sie daher nach IT-Experten, die sich mit der Thematik auskennen und mit den neuen Bedrohungen professionell fertig werden.

„Mit unserer Konferenz möchten wir die Relevanz und Komplexität des Themas Cybersicherheit noch stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und zu einem gemeinschaftlichen Handeln aller relevanten Akteure beitragen“, sagt HPI-Direktor Professor Christoph Meinel. Die Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit stelle eine ideale Plattform zur Diskussion der aktuellen Herausforderungen und Entwicklung neuer Ansätze dar.

WAS: Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit
WANN: vom 23. bis 24. Mai 2019, Beginn 9.00 Uhr
WO: Hasso-Plattner-Institut, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3 in 14482 Potsdam

Mit:

  • Klaus Vitt, Staatssekretär des Bundesministeriums des Innern;
  • Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes;
  • Karl-Heinz Schröter, Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg;
  • Wilfried Karl, Präsident der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich;
  • Michael Niemeier, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz;
  • Prof. Christoph Meinel, Direktor und CEO des Hasso-Plattner-Instituts
  • Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz;
  • Natalia Oropeza, Chief Cybersecurity Officer der Siemens AG;
  • Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik;
  • Houkun Hu, Rotating Chairman, Huawei Technologies;
  • Dr. Ludmilla Georgieva, Public Policy and Government Relations Manager, Google;
  • Dr. Thomas Fitschen, Beauftragter für Vereinte Nationen,  Cyber-Außenpolitik und Terrorismusbekämpfung im Auswärtigen Amt;
  • Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, T-Systems International
    GmbH

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #HPI_Security Die Agenda der Konferenz und detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.potsdamer-sicherheitskonferenz.de