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Künftig eine Doppelspitze: Frank Wiethoff wird zweiter CEO der Kerkhoff-Group

Frank Wiethoff (50) wird zum 1. August neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Kerkhoff Group. Damit wird das Düsseldorfer Beratungsunternehmen künftig von einer Doppelspitze geführt. Während Kerkhoff und Wiethoff gemeinsam die Strategie der Zukunft definieren, wird Wiethoff die operative Führung übernehmen und Gründer und CEO Gerd Kerkhoff sich auf die Bereiche Netzwerk und strategische Partnerschaften fokussieren.

Wiethoff ist in der Beraterbranche kein Unbekannter: In den letzten sechs Jahren leitete er erfolgreich die Geschicke der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG als Regionalvorstand Ost vom Standort Berlin aus.

„Frank Wiethoff passt fachlich und menschlich hervorragend in die Kultur der Kerkhoff Group. Er verbindet Professionalität mit einem modernen, integrativen Führungsstil und kann Menschen begeistern“, freuen sich die Gründer Stefanie und Gerd Kerkhoff und sind „überzeugt, dass wir gemeinsam mit Frank Wiethoff die Erfolgsgeschichte der Kerkhoff-Group weiter schreiben werden.“ In 24 Jahren bei KPMG mit Stationen in Köln, New York, Düsseldorf und Berlin hat Frank Wiethoff seine unternehmerische Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum gefüllt. „Digitalisierung heißt das große Thema im Einkauf, der sich gleichzeitig immer mehr zum strategischen Partner der Unternehmensleitung entwickelt. Dazu braucht es ganzheitliche Berater, die Beschaffung, Prozesse und IT-Systeme verstehen. Die Kerkhoff-Group ist perfekt positioniert, um die Transformation der Einkaufsabteilungen und der Unternehmen zu begleiten“, erklärt Wiethoff.

Düsseldorf (ots)

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  • Frank Wiethoff wird zweiter CEO der Kerkhoff-Group: obs/Kerkhoff Group/Alex Muchnik

Zufriedene Kunden durch einfache Integration

35 „Open Integration“-Partner haben sich zum ersten Erfahrungs- und Gedankenaustausch bei Endress+Hauser im schweizerischen Reinach getroffen. Das Highlight der Veranstaltung: Global Player aus Chemie- und Pharmaindustrie berichteten, wie sie bereits heute von dem Partnerprogramm bei der Digitalisierung ihrer Prozessanlagen profitieren – und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Das Ziel des Partnerprogramms „Open Integration“ von Endress+Hauser ist schnell formuliert: eine einfache, schnelle und herstellerübergreifende Integration von Komponenten und Geräten mit verschiedenen Automatisierungssystemen. Und fast noch wichtiger: zufriedene Kunden.

Das klingt einfach in der Theorie, ist es aber im Anlagenalltag keineswegs. Vor Multi-Vendor-Anlagen haben selbst erfahrene Automatisierer Respekt. Das gilt jedoch mittlerweile auch für Komplettlösungen „aus einer Hand“. Denn die digitale Kommunikation – die Voraussetzung zur umfänglichen Nutzung der vorhandenen Intelligenz in Feld und System – stellt ernstzunehmende Anforderungen an die Integration.

Mit dem Partnerprogramm „Open Integration“ lädt Endress+Hauser Anbieter von Leittechnik, Feldbus-Infrastruktur, Messtechnik und Aktorik ein, das Zusammenspiel ihrer Produkte im Interesse ihrer Kunden noch intensiver zu testen und zu dokumentieren. Zu den Kooperationspartnern zählen Auma Riester, Bürkert, Festo, Flowserve, Hima Paul Hildebrandt, Honeywell Process Solutions, Mitsubishi Electric, Pepperl + Fuchs, Phoenix Contact, Rockwell Automation, Schneider Electric und Turck.

Offene Standards als Basis

Die Grundlage sind offene Kommunikationsstandards (Hart, Profibus, Foundation Fieldbus, EtherNet/IP oder Profinet) sowie offene Integrationsstandards (FDT, EDD, FDI). Die Referenztopologien bilden aus nahezu unendlich vielen Möglichkeiten praxisrelevante Kombinationen ab – für Anwendungen in Chemie, Life Sciences, Lebensmittel, Öl & Gas, Kraftwerke & Energie, Grundstoffe & Metalle sowie Wasser & Abwasser.

Branchentypische Anforderungen wie Explosionsschutz, Verfügbarkeit oder Redundanz werden in diesen Referenztopologien berücksichtigt. Jede Topologie wird im Einklang mit den Partnern im Testlabor in Reinach umfassend getestet, dokumentiert und im Anschluss als Empfehlung veröffentlicht.

Interoperabilitätstests schaffen Mehrwert

Und wie profitieren die Kunden vom Partnerprogramm „Open Integration“? Jedes Problem, das die Integrationsexperten im Vorfeld der Inbetriebnahme finden, lässt sich im Labor wesentlich kostengünstiger lösen als später auf der Baustelle. Die Kunden bekommen konkrete und validierte Vorschläge für die Automatisierung ihrer Anlagen an die Hand, die weit über etablierte Konformitäts- und Interoperabilitätstests hinausgehen und eine reibungslose Integration gewährleisten. Nicht zuletzt sparen sie dadurch viel Zeit und Geld.

Entwicklungen wie IIoT und APL werden die Anwender vor neue Herausforderungen stellen und Integrationstests noch mehr Gewicht verleihen. Umso wichtiger ist es, dass die „Open Integration“-Partner nachhaltig zusammenarbeiten. In diesem Punkt waren sich die anwesenden Firmenvertreter auf Kunden- und Anbieterseite einig. Cybersicherheit wird in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen, ebenso wie das Thema Konnektivität. Zudem gilt es, Neueinsteigern in den Automatisierungsmarkt wie IBM oder Amazon wirkungsvolle Strategien entgegenzusetzen.

Kundenwünsche treiben Entwicklung voran

Beim Erfahrungs- und Gedankenaustausch Anfang Juni in Reinach wurde deutlich: Die Prozessindustrie wünscht sich offene, interoperable Systeme und keine proprietären Lösungen. Einer der Anwender sehnt sich einen einheitlichen, strukturierten Zugriff auf statische Asset-Informationen via QR- und RFID-gestützte Typenschilder nach DIN 91406 herbei. Auch eine standardisierte Diagnose gemäß NE 107 steht ganz oben auf der Wunschliste.

Diese und weitere offene Fragen will Endress+Hauser zusammen mit seinen Kooperationspartnern zeitnah angehen, um den Kunden mit „Open Integration“ noch größeren Mehrwert bei der Digitalisierung ihrer Prozessanlagen zu bieten. Das gemeinsame Ziel: zufriedene Kunden, die die Möglichkeiten der Digitalisierung umfangreich und risikoarm nutzen können.

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  • EH_Open Integration: Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG

gamescom congress 2019 startet Ticketverkauf

Mit Top-Speakern aus dem In- und Ausland sowie einem breiten Themenspektrum ist der gamescom congress Europas führende Konferenz über die Potenziale von Computerspielen. Für die diesjährige Veranstaltung am 21. August 2019 können ab sofort Tickets auf www.gamescom-congress.de erworben werden. Schnelles Handeln zahlt sich aus, denn bis zum 10. Juli 2019 gilt der ermäßigte Early-Bird-Tarif. Zudem war der Kongress in den vergangenen Jahren stets ausverkauft.

Mehr als 100 nationale und internationale Speaker, über 40 Programmpunkte und 870 Besucher im vergangenen Jahr machten den gamescom congress zum gefragten Think Tank für die Digitalisierung weit über die Games-Branche hinaus. Unter den Besuchern aus dem In- und Ausland waren Kulturschaffende, Pädagogen, Politiker, Wissenschaftler, Journalisten sowie Spielemacher und Wirtschaftsvertreter aller Branchen.

Auch in diesem Jahr lockt der gamescom congress mit hochkarätigen Referenten und einer einzigartigen Themenvielfalt. Er zeigt auf, wie digitale Spiele, Games-Technologien oder Spiele-Entwickler wichtige Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft geben und damit einen wichtigen Beitrag leisten, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Details zum Programm werden in Kürze veröffentlicht.

Der Kongress findet 2019 zum elften Mal im Rahmen der gamescom statt, dem weltweit größten Event für Computer- und Videospiele. Veranstaltet wird er von der Koelnmesse GmbH und game – Verband der deutschen Games-Branche. Gefördert wird der gamescom congress vom Land Nordrhein-Westfalen sowie der Stadt Köln.

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Aufsichtsrat der Provinzial NordWest bestellt Vorstandsspitze wieder

Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender des Provinzial NordWest Konzerns, und sein Stellvertreter, Dr. Ulrich Scholten, sind von den Aufsichtsräten der Konzernunternehmen für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden. Die Wiederbestellung geschieht zum frühestmöglichen Zeitpunkt. „Der Aufsichtsrat würdigt damit die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre. Außerdem möchten wir ein klares Zeichen für Kontinuität setzen“ so Prof. Dr. Liane Buchholz, Aufsichtsratsvorsitzende der Provinzial NordWest Holding AG.

Dr. Wolfgang Breuer und Dr. Ulrich Scholten kamen 2015 zur Provinzial NordWest. Dr. Ulrich Scholten (52), seit April 2015 im Amt, verantwortet seither als CFO die Finanzen und das Risikomanagement der zweitgrößten öffentlichen Versicherungsgruppe. Dr. Wolfgang Breuer (57) kam im Juni 2015 nach Münster und hat neben dem Vorstandsvorsitz auch die Position des Arbeitsdirektors inne.

Prof. Dr. Liane Buchholz zur Wiederwahl: „Die Provinzial NordWest hat sich in einem schwierigen Marktumfeld exzellent entwickelt. Hierfür bildete das 2016 gestartete Strategieprogramm ‚NordWest 2018‘ den strategischen Rahmen. Wolfgang Breuer und Ulrich Scholten haben großen Anteil an der erfolgreichen Neuaufstellung. Ich freue mich daher sehr, dass sie bereit sind, auch in den nächsten Jahren Verantwortung zu übernehmen.“

Breuer und Scholten bedankten sich für das große Vertrauen und die gute Zusammenarbeit: „Die Arbeit der vergangenen Jahre war nicht nur erfolgreich, sie hat vor allem auch Spaß gemacht. Die Projekte, die wir zusammen mit unseren Beschäftigten und unseren Vertriebspartnern erfolgreich umsetzen konnten, haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Die Provinzial NordWest ist ein substanz- und ertragsstarker sowie schlagkräftiger Konzern. Wir werden alles daransetzen, dass sich in Zukunft daran nichts ändern wird.“

(ots)

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  • Provinzial NordWest bestellt Vorstandsspitze wieder: obs/Provinzial NordWest Holding AG

Rheinische Post: Die Grünen werden zu zart angefasst

Kommentar Von Birgit Marschall:

Klar doch, es ist auch ein Hype. Wenn 51 Prozent der Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck direkt zum Kanzler wählen würden, aber nur 24 Prozent die Unionsvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, dann ist das wohl eine vorübergehende Übertreibung der tatsächlichen Verhältnisse. Auch dass die Grünen nun abermals in einer Umfrage die Union überflügeln, dürfte eine Momentaufnahme sein. Der Höhenflug der Grünen wird sich wieder abschwächen, doch anders als nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima werden die Grünen im Bund auch nicht wieder auf alte Stände von acht, neun Prozent zurückfallen, sondern sich dauerhaft als zweitstärkste Kraft etablieren. Dafür spricht, dass sie wie keine andere Partei Lösungsansätze für das Menschheitsthema Klimawandel bieten, dass sie während und nach den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen fast alles richtig gemacht haben, dass sie mit Habeck und Annalena Baerbock ein charismatisches Führungsduo besitzen, das sich bisher kongenial ergänzt. Die Selbstzerfleischung der SPD, die Selbstbeschäftigung der großen Koalition und die Schwäche der FDP sorgen dafür, dass die Grünen mit ihren teuren Konzepten bisher erstaunlich wenig Gegenwind erhalten. Die Überraschung über ihren riesigen Erfolg hat auch die Medien mehr beschäftigt als der kritische Blick. Die Grünen werden bisher zu zart angefasst. Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Doch das bedeutet längst nicht, dass Finanzierungsfragen ungenügend beantwortet bleiben dürfen. Wer einen Klimafonds für Klimaschutz-Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe oder wie Habeck ein bedingungsloses, soziales Grundeinkommen light ankündigt, darf bei der Frage nach der Finanzierung nicht vage bleiben.

 

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Rheinische Post: Marktwächter werteten 45.000 Beschwerden für Abmahnungen und Klagen aus

Vier Jahre nach ihrem Start haben die Marktwächter der Verbraucherzentralen Bilanz gezogen. Demnach führten zehntausende Verbraucherbeschwerden zu Abmahnungen, Gerichtsurteilen und Gesetzesnovellen. „Seit es bei uns Verbraucherzentralen die Marktwächter für die digitale Welt, für Finanzen und Energie gibt, haben wir aus mehr als 2,6 Millionen Verbraucherberatungen und -hinweisen zahlreiche Beschwerden ermittelt“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Klaus Müller, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Aus diesen 2,6 Millionen Beratungen und Hinweisen habe man rund 45.000 besonders auffällige Meldungen herausgefiltert, die die Verbraucherschützer auf Gesetzeslücken oder neue Betrugsmaschen stießen. „Mit diesen wichtigen Hinweisen der Verbraucher konnten wir 157 Abmahnungen aussprechen und bereits mehrere Gerichtsurteile erwirken“, sagte Müller. Auch das erste „Marktwächtergesetz“ sei schon in Kraft und bringe den Verbrauchern bessere Informationen über den Stand ihrer Lebensversicherungen. „Über die Marktwächter tragen die Verbraucher also direkt zu besserer Politik und besseren Gesetzen bei“, sagte Müller. Dass sie das immer mehr nutzten, auch indem sie online Beschwerden meldeten, sei in Zeiten großer Politikverdrossenheit ein toller Erfolg, so der vzbv-Chef.

(ots)

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Rheinische Post: Bei Kaufhof drohen Gehaltseinbußen von mehr als 30 Prozent

Nach dem Ausstieg des bisherigen Miteigentümers Hudson’s Bay bahnt sich neuer Unmut bei den bisherigen Kaufhof-Beschäftigten an. Teilen des Personals drohen nach Informationen der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag) Gehaltseinbußen von mehr als 30 Prozent, weil der neue Alleineigentümer des fusionierten Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof bisherige Verkäuferinnen – wie bei Karstadt schon seit Jahren üblich – als sogenannte Warenverräumer einsetzen will. Statt 2579 Euro brutto könnten Mitarbeiter in NRW dann nur noch 1727 Euro im Monat verdienen, schreibt die Zeitung und beruft sich auf Zahlen der Gewerkschaft Verdi. „Es wird immer nur gekürzt. Wir vermissen ein klares Zukunftskonzept für das Warenhaus. Das fordern wir ein“, sagte Verdi-Vertreter Orhan Akman der Zeitung.

(ots)

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40 Jahre STERAC: Den Generationenwechsel erfolgreich transportiert

Norddeutschlands großer familiengeführter Transport- und Logistikdienstleister feiert Jubiläum

Die STERAC Transport & Logistik GmbH feiert 2019 ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Das mittelständische Unternehmen aus dem schleswig-holsteinischen Braak blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück: 1979 von Gerald Rackebrandt als Spedition mit zwei Mitarbeitern gegründet, ist das Unternehmen 40 Jahre später eine der größten Transport- und Logistikfirmen Norddeutschlands mit über 130 Beschäftigten. Mit dem Eintritt von Nicola Rackebrandt in die Geschäftsführung ist der Generationenwechsel erfolgreich geglückt. Mit ihr stellt sich STERAC den großen wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft: Brexit, Protektionismus, Digitalisierung und Umweltschutz. Am 15. Juni feiert STERAC das Jubiläum gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern mit einem großen Fest auf dem Betriebsgelände.

1979: Im Iran wird der Schah gestürzt, der Simca Horizon ist Auto des Jahres, der Hamburger SV wird deutscher Fußballmeister und Gerald Rackebrandt gründet in Hamburg die Spedition STERAC als Kleinstbetrieb mit zwei Mitarbeitern und drei Fahrgebieten. Der Umzug ins schleswig-holsteinische Braak 1999 bildete den Grundstein für neues Wachstum und die Erweiterung des Portfolios von der Spedition zum integrierten Logistikdienstleister. 2019 ist STERAC ein mittelständisches Unternehmen mit über 130 Beschäftigten. Sechs Hallen mit 14.000 m² Lagerfläche und mehr als 110 Trailer gehören heute zum Grundstock eines der größten Transport- und Logistikunternehmen Norddeutschlands. Die vier Leistungskategorien der STERAC Transport & Logistik GmbH umfassen europäische Landverkehre, Lagerlogistik, Value Added Services sowie internationale Übersee- und Lufttransporte. „Vertrauen, Partnerschaftlichkeit und Zuverlässigkeit waren und sind immer noch unsere Prinzipien, dank derer sich langfristige geschäftliche Beziehungen zwischen uns und unseren Kunden entwickeln. So war es uns möglich, über all die Jahre kontinuierlich und organisch zu wachsen“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Gerald Rackebrandt das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Mit europäischen Landtransporten wurde STERAC groß. Aus drei Fahrgebieten wurde über die Jahre die Abdeckung von ganz Europa, dem Nahen Osten sowie Russland. STERAC liefert Güter aller Branchen, ist Experte für Gefahrguttransporte und ebenso zertifiziert für Lebensmittelsicherheit. Für die meisten Länder beschäftigt STERAC einen Experten, der die jeweilige Sprache fließend beherrscht und sich bestens mit regionalen Gegebenheiten und Gesetzen auskennt.

Erfolgreicher Generationenwechsel mit Nicola Rackebrandt

Für Gerald Rackebrandt bedeutet das 40-jährige Firmenjubiläum vor allem, einen erfolgreichen Generationenwechsel zu feiern. Er hat das operative Geschäft mittlerweile vollumfänglich seiner Tochter überlassen. Seit 2012 ist Nicola Rackebrandt Geschäftsführerin der STERAC Transport & Logistik GmbH. Zuvor verantwortete sie die Logistiksparte des Unternehmens. Nicola Rackebrandt hat Respekt vor dem Lebenswerk des Vaters: „Es macht mich stolz, dass in unserer Überzeugung und in unserem Handeln immer noch die Werte eines familiengeführten Unternehmens weiterleben.“ Seit dem 1. Januar 2019 leitet sie das neu geschaffene sechsköpfige Managementteam, das interne Entwicklungen diskutiert und Vorgehensweisen abstimmt. Sie pflegt einen besonders kooperativen Führungsstil. Als Mutter von zwei Kindern hat sie gelernt, mehr zu delegieren und auch den anderen Müttern im Unternehmen mehr Flexibilität einzuräumen. Nicola Rackebrandt sieht die Logistikbranche vor großen Herausforderungen: „Die Welt ist zwar durch die Digitalisierung zum globalen Dorf geworden, die realen Distanzen im Warenverkehr haben sich jedoch nicht verändert. Unsere Kunden erwarten nicht allein den Transport ihrer Waren, sondern vielmehr Lösungen angesichts von Marktverschiebungen, neuem Protektionismus und höherer Kommunikationsgeschwindigkeiten.“ STERAC hat deshalb eine eigene Zollabteilung aufgebaut und schult seine Mitarbeiter regelmäßig.

Auf das Brexit-Szenario vorbereitet

Ein Beispiel dafür ist der Warenverkehr mit Großbritannien, einer Relation der ersten Stunde. Kaum ein anderes Transportunternehmen ist vom bevorstehenden Brexit stärker betroffen, denn STERAC ist eine der wichtigsten norddeutschen Speditionen für das England-Geschäft. Das Unternehmen bietet täglich Transporte von und nach Großbritannien bzw. Irland an. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, schaffte STERAC zusätzliche Lkw an, um auf langsamere Abwicklung durch Zollkontrollen und abnehmende Frachtkapazitäten vorbereitet zu sein. „Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern auf englischer Seite und dem Zoll. Für unsere Kunden haben wir bereits im August 2018 eine Experten-Diskussionsrunde einberufen und davon ein Video gedreht, in dem über mögliche Szenarien und deren Folgen diskutiert wurde“, erläutert Nicola Rackebrandt. Außerdem haben wir ein Wissensforum auf unserer Website integriert, in dem wir unsere Kundschaft proaktiv über die Entwicklungen informieren.

Digitalisierung der Branche

Neben dem Handling von Waren ist es mittlerweile der Austausch von Informationen, der zum Kerngeschäft von STERAC gehört. „Der digitale Informationsaustausch in Echtzeit hat die Prozesse in unserer Branche durchdrungen“, betont Nicola Rackebrandt. Die hauseigene EDV-Abteilung realisiert u. a. die EDV-Anbindungen an Kundensysteme. Dadurch ist STERAC in der Lage, Daten innerhalb kürzester Zeit unabhängig vom Ausgangsformat der Kundensysteme über Schnittstellen in die Versandsysteme einzulesen und automatisiert an Kundensysteme zurückzumelden. Der Kunde erhält volle Transparenz über seine Warenströme und -bestände.

Green Logistics

In der Metropolregion Hamburg leistet STERAC seinen Teil zum Umweltschutz. Zum STERAC-Qualitätsdenken gehört der Green-Logistics-Gedanke mit Zertifizierungen, multimodalen Verkehren und dem Einsatz regenerativer Energien. EDV-gestützte Wegeoptimierung sowie Fahrertraining sichern niedrige CO2-Emissionen. Seit 2017 wird der Energiebedarf der Halle 5 und der Halle 7 aus eigener Solarenergie gedeckt. Es wird komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet. Jede Zugmaschine erfüllt mindestens die Euro-5-bzw. Euro-6-Abgasnorm, die Flotte wird fast ausschließlich im kombinierten Verkehr eingesetzt. Viele der firmeneigenen Hybridfahrzeuge werden über E-Zapfsäulen des Unternehmens betankt.

(ots)

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  • STERAC: Den Generationenwechsel erfolgreich transportiert: obs/STERAC/Hinrich Franck

BearingPoint-Umfrage: Warendrohnen und Flugtaxis: Deutsche sehen mehr Risiken als Nutzen

Die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) spricht sich gegen den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen wie Transportdrohnen in der Stadt aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Knapp die Hälfte der Befragten (51 Prozent) ist auch gegen den Einsatz von autonomen Flugtaxis in städtischen Gebieten. Gerade ältere Befragte zeigen sich kritisch: Mehr als ein Viertel der über 55-Jährigen (26 Prozent) sieht keinen besonderen Nutzen der Warendrohnen und Flugtaxis.

Die Skepsis der Deutschen beim Einsatz der Luftfahrzeuge in der Stadt beruht darauf, dass sie hier größere Gefahren erkennen. 56 Prozent aller Befragten sehen Abstürze durch technische Defekte dieser unbemannten Fluggeräte in bevölkerungsreichen Gebieten als Risiko. 49 Prozent befürchten eine erhöhte Gefahr durch Terroranschläge. 38 Prozent können sich vorstellen, dass Transportdrohnen oder Flugtaxis zur Überwachung missbraucht werden.

„Viele Deutsche stehen dem Einsatz von Flugtaxis und Warendrohnen skeptisch gegenüber. Speziell in städtischen Gebieten werden die Risiken höher eingeschätzt als der Nutzen. Um dieser Mobilität der Zukunft den Weg zu ebnen, müssen Wirtschaft und Politik die Bedenken der Bevölkerung ernst nehmen und Antworten darauf finden. Die Technologien sind bereits vorhanden – jetzt gilt es, für die notwendigen Sicherheitsstandards zu sorgen und die Akzeptanz für die autonomen Luftfahrzeuge weiter auszubauen“, sagt Matthias Loebich, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.

Deutsche sind offener für Einsatz auf dem Land

Die Akzeptanz für unbemannte Luftfahrzeuge hängt stark davon ab, ob es um den Einsatz in der Stadt oder auf dem Land geht. Über die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) ist für den Einsatz von Warendrohnen in ländlichen Regionen. Nahezu jeder Zweite (48 Prozent) ist auch für den Einsatz von Flugtaxis auf dem Land.

Gefragt nach dem Hauptnutzen von Drohnen bzw. Flugtaxis nannten 36 Prozent die bessere Versorgung von entlegenen Gebieten, 34 den schnelleren Transport von Waren und 29 Prozent erhoffen sich durch den Einsatz der Luftfahrzeuge weniger Fahrzeuge auf den Straßen. Viele sind sich aber auch schlicht unsicher: Knapp jeder Zehnte gab in der repräsentativen Umfrage „weiß nicht“ als Antwort bei dieser Frage an.

Alexander Schmid, Partner und Experte für Public Services bei BearingPoint, dazu: „Gerade in Städten könnten autonom fliegende Taxis und Drohnen für eine erhebliche Entlastung des Straßenverkehrs sorgen. Auch die Eingrenzung umweltbelastender Emissionen ist ein wichtiger Faktor, der für den Einsatz der Flugobjekte spricht. Aufgabe der Politik muss es nun sein, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die notwendige Infrastruktur zu schaffen, um diese Zukunftstechnologie sicher für den Standort Deutschland zu nutzen.“

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 15. Mai und 17. Mai 2019 2065 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

(ots)

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  • Warendrohnen und Flugtaxis: Mehr Risiken als Nutzen: obs/BearingPoint GmbH

Investoren sind weiter verunsichert

Die Auftragseingänge im Maschinenbau haben auch im April enttäuscht: Im Vergleich zum Vorjahr sanken sie um real 11 Prozent. Das war der fünfte Monatsrückgang in Folge. Für diesen Rückgang sorgten sowohl ein schwaches Inlandsgeschäft (minus 15 Prozent), als auch fehlende Auslandsorders (minus 9 Prozent). „Angesichts der bis zuletzt rückläufigen Konjunktur-Frühindikatoren sowie der ständigen Störungen aus dem politischen Umfeld überrascht das Ergebnis nicht wirklich“, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Die anhaltenden Handelsstreitigkeiten der großen Wirtschaftsblöcke, aber auch viele regionale politische Krisen sorgen dafür, dass die Investoren verunsichert sind und sich mit neuen Bestellungen zurückhalten.“

Aus dem Euroraum kamen im April 6 Prozent weniger Aufträge, die Nicht-Euro-Länder lagen um 10 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Drei-Monats-Vergleich Februar bis April 2019 lagen die Bestellungen insgesamt um real 10 Prozent unter dem Vorjahreswert. Während die Inlandsorders um 10 Prozent sanken, gingen die Auftragseingänge aus dem Ausland um 11 Prozent zurück. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum gaben um 8 Prozent nach, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 12 Prozent weniger Aufträge.

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