18 Juli, 2019

Norddeutschlands großer familiengeführter Transport- und Logistikdienstleister feiert Jubiläum

Die STERAC Transport & Logistik GmbH feiert 2019 ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Das mittelständische Unternehmen aus dem schleswig-holsteinischen Braak blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück: 1979 von Gerald Rackebrandt als Spedition mit zwei Mitarbeitern gegründet, ist das Unternehmen 40 Jahre später eine der größten Transport- und Logistikfirmen Norddeutschlands mit über 130 Beschäftigten. Mit dem Eintritt von Nicola Rackebrandt in die Geschäftsführung ist der Generationenwechsel erfolgreich geglückt. Mit ihr stellt sich STERAC den großen wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft: Brexit, Protektionismus, Digitalisierung und Umweltschutz. Am 15. Juni feiert STERAC das Jubiläum gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern mit einem großen Fest auf dem Betriebsgelände.

1979: Im Iran wird der Schah gestürzt, der Simca Horizon ist Auto des Jahres, der Hamburger SV wird deutscher Fußballmeister und Gerald Rackebrandt gründet in Hamburg die Spedition STERAC als Kleinstbetrieb mit zwei Mitarbeitern und drei Fahrgebieten. Der Umzug ins schleswig-holsteinische Braak 1999 bildete den Grundstein für neues Wachstum und die Erweiterung des Portfolios von der Spedition zum integrierten Logistikdienstleister. 2019 ist STERAC ein mittelständisches Unternehmen mit über 130 Beschäftigten. Sechs Hallen mit 14.000 m² Lagerfläche und mehr als 110 Trailer gehören heute zum Grundstock eines der größten Transport- und Logistikunternehmen Norddeutschlands. Die vier Leistungskategorien der STERAC Transport & Logistik GmbH umfassen europäische Landverkehre, Lagerlogistik, Value Added Services sowie internationale Übersee- und Lufttransporte. “Vertrauen, Partnerschaftlichkeit und Zuverlässigkeit waren und sind immer noch unsere Prinzipien, dank derer sich langfristige geschäftliche Beziehungen zwischen uns und unseren Kunden entwickeln. So war es uns möglich, über all die Jahre kontinuierlich und organisch zu wachsen”, erklärt Gründer und Geschäftsführer Gerald Rackebrandt das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Mit europäischen Landtransporten wurde STERAC groß. Aus drei Fahrgebieten wurde über die Jahre die Abdeckung von ganz Europa, dem Nahen Osten sowie Russland. STERAC liefert Güter aller Branchen, ist Experte für Gefahrguttransporte und ebenso zertifiziert für Lebensmittelsicherheit. Für die meisten Länder beschäftigt STERAC einen Experten, der die jeweilige Sprache fließend beherrscht und sich bestens mit regionalen Gegebenheiten und Gesetzen auskennt.

Erfolgreicher Generationenwechsel mit Nicola Rackebrandt

Für Gerald Rackebrandt bedeutet das 40-jährige Firmenjubiläum vor allem, einen erfolgreichen Generationenwechsel zu feiern. Er hat das operative Geschäft mittlerweile vollumfänglich seiner Tochter überlassen. Seit 2012 ist Nicola Rackebrandt Geschäftsführerin der STERAC Transport & Logistik GmbH. Zuvor verantwortete sie die Logistiksparte des Unternehmens. Nicola Rackebrandt hat Respekt vor dem Lebenswerk des Vaters: “Es macht mich stolz, dass in unserer Überzeugung und in unserem Handeln immer noch die Werte eines familiengeführten Unternehmens weiterleben.” Seit dem 1. Januar 2019 leitet sie das neu geschaffene sechsköpfige Managementteam, das interne Entwicklungen diskutiert und Vorgehensweisen abstimmt. Sie pflegt einen besonders kooperativen Führungsstil. Als Mutter von zwei Kindern hat sie gelernt, mehr zu delegieren und auch den anderen Müttern im Unternehmen mehr Flexibilität einzuräumen. Nicola Rackebrandt sieht die Logistikbranche vor großen Herausforderungen: “Die Welt ist zwar durch die Digitalisierung zum globalen Dorf geworden, die realen Distanzen im Warenverkehr haben sich jedoch nicht verändert. Unsere Kunden erwarten nicht allein den Transport ihrer Waren, sondern vielmehr Lösungen angesichts von Marktverschiebungen, neuem Protektionismus und höherer Kommunikationsgeschwindigkeiten.” STERAC hat deshalb eine eigene Zollabteilung aufgebaut und schult seine Mitarbeiter regelmäßig.

Auf das Brexit-Szenario vorbereitet

Ein Beispiel dafür ist der Warenverkehr mit Großbritannien, einer Relation der ersten Stunde. Kaum ein anderes Transportunternehmen ist vom bevorstehenden Brexit stärker betroffen, denn STERAC ist eine der wichtigsten norddeutschen Speditionen für das England-Geschäft. Das Unternehmen bietet täglich Transporte von und nach Großbritannien bzw. Irland an. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, schaffte STERAC zusätzliche Lkw an, um auf langsamere Abwicklung durch Zollkontrollen und abnehmende Frachtkapazitäten vorbereitet zu sein. “Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern auf englischer Seite und dem Zoll. Für unsere Kunden haben wir bereits im August 2018 eine Experten-Diskussionsrunde einberufen und davon ein Video gedreht, in dem über mögliche Szenarien und deren Folgen diskutiert wurde”, erläutert Nicola Rackebrandt. Außerdem haben wir ein Wissensforum auf unserer Website integriert, in dem wir unsere Kundschaft proaktiv über die Entwicklungen informieren.

Digitalisierung der Branche

Neben dem Handling von Waren ist es mittlerweile der Austausch von Informationen, der zum Kerngeschäft von STERAC gehört. “Der digitale Informationsaustausch in Echtzeit hat die Prozesse in unserer Branche durchdrungen”, betont Nicola Rackebrandt. Die hauseigene EDV-Abteilung realisiert u. a. die EDV-Anbindungen an Kundensysteme. Dadurch ist STERAC in der Lage, Daten innerhalb kürzester Zeit unabhängig vom Ausgangsformat der Kundensysteme über Schnittstellen in die Versandsysteme einzulesen und automatisiert an Kundensysteme zurückzumelden. Der Kunde erhält volle Transparenz über seine Warenströme und -bestände.

Green Logistics

In der Metropolregion Hamburg leistet STERAC seinen Teil zum Umweltschutz. Zum STERAC-Qualitätsdenken gehört der Green-Logistics-Gedanke mit Zertifizierungen, multimodalen Verkehren und dem Einsatz regenerativer Energien. EDV-gestützte Wegeoptimierung sowie Fahrertraining sichern niedrige CO2-Emissionen. Seit 2017 wird der Energiebedarf der Halle 5 und der Halle 7 aus eigener Solarenergie gedeckt. Es wird komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet. Jede Zugmaschine erfüllt mindestens die Euro-5-bzw. Euro-6-Abgasnorm, die Flotte wird fast ausschließlich im kombinierten Verkehr eingesetzt. Viele der firmeneigenen Hybridfahrzeuge werden über E-Zapfsäulen des Unternehmens betankt.

(ots)