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CSOC Meetup 2019 in Bonn: Angriffe durch Kryptomining und Phishing Mails steigen, Ransomware ist auf dem Rückzug

Am 22.5.2019 trafen sich die Nutzer des Cyber Security Operations Centers (CSOC), einem Gemeinschaftsprodukt der dhpg und synalis, in Bonn. Ziel war es, den Teilnehmern ein Update in Sachen Cybersicherheit sowie, ganz im Sinne eines HUB-Gedankens, sie an der weiteren Entwicklung zu beteiligen.

Nach einem Jahr CSOC-Betrieb wiesen die Analysten auf die steigende Nutzung von Cloudanwendungen in den Unternehmen und deren Zusammenspiel mit der Cybersicherheit hin. So sind Kryptomining, der Angriff auf die Rechenleistung von Computern, sowie Pishing Mails, der Versuch über gefälschte E-Mails oder Webseiten an Daten zu gelangen, immer noch auf dem Vormarsch, während Angriffe über eine Ransomware (Schadprogramme) aktuell abnehmen. Um Angriffe noch schneller erkennen zu können, arbeitet das Analystenteam am verstärkten Einsatz der automatisierten Fehlerauswertung. Dabei setzen die Partner auf eine gute Mischung aus Automatisierung und persönlicher Ansprache in der weiteren Bearbeitung eines Schadfalls.

„Unsere Lösung richtet sich an den Mittelstand, der neben der Analyse auch eine Unterstützung in der Schadensbebung und -begrenzung von uns erwartet. Somit setzen wir auf einen guten Mittelweg zwischen Automatisierung und der persönlichen Ansprache“, so Andreas Lau, Leiter des CSOC und Geschäftsführer der synalis. „Das bedeutet aber nicht, dass wir die Automatisierung nicht weiter vorantreiben. Im Gegenteil, durch das Zusammenführen von Daten verschiedenster Quellen gelingt es uns, weitere Angriffe sichtbar zu machen“, ergänzt Markus Müller, ebenfalls Leiter des CSOC und Geshäftsführer der dhpg IT-Services.

Das CSOC ist ein Gemeinschaftsprodukt der dhpg und synalis, mit dem es Unternehmen erfolgreich gelingt, Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen. Das CSOC ergänzt die traditionellen Sicherheitssysteme und greift insbesondere dann, wenn ein Angreifer die Firewall bereits überwunden hat. Durch den gemeinsamen Austausch und den organisierten Zusammenschluss einer Interessengruppe im CSOC HUB, profitieren alle Teilnehmer von einer frühzeitigen Information zu aktuellen Angriffen und die in der Community eingeleiteten Maßnahmen.

(PresseBox)

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  • csoc_logo_pressebox: dhpg Dr. Harzem & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Studie „Erfolg im Wandel“: Jedes zweite Unternehmen in Deutschland sieht sich durch disruptive Entwicklungen bedroht

47 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sind davon überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen in großer Disruptionsgefahr befindet. Wie der von der Unternehmensberatung Staufen ermittelte „Change Readiness Index 2019“ zeigt, hat damit die Angst, von innovativen Entwicklungen aus dem Markt gedrängt zu werden, deutlich zugenommen. Für den Index wurden im Rahmen der Studie „Erfolg im Wandel“ mehr als 400 Top-Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt. Die komplette Untersuchung wird Anfang Juli auf dem „BestPractice Day 2019“ – Europas führendem Lean-Management-Kongress – vorgestellt.

„Der Druck, sich anzupassen und Veränderungen vorzunehmen, steigt. Und die Studie verdeutlicht, dass sich weder Großkonzerne noch der Mittelstand oder Kleinunternehmer diesem Wandel entziehen können“, sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Staufen AG. „Die fortschreitende Digitalisierung und Individualisierung von Produktion sowie Produkten und Dienstleistungen sorgt branchenübergreifend für Nervosität. Unternehmen müssen sich dieser Entwicklung stellen – ansonsten ist die Gefahr groß, teilweise oder vollständig vom Markt verdrängt zu werden.“

Die Bedrohungen durch innovative Entwicklungen werden 2019 deutlich höher eingeschätzt als in der vor zwei Jahren erstmals erstellten Studie. So sahen 2017 nur 40 Prozent der Befragten das eigene Unternehmen in Gefahr. „Die Unternehmen wissen, dass sich Märkte und Technologien rasend schnell entwickeln“, so Staufen-Vorstand Goschy. „Aber Disruption sollte nicht negativ bewertet werden. Im Gegenteil, schließlich liegt darin auch immer die Chance, Neues zu probieren und im Rennen mit dem Wettbewerb einen wichtigen Vorteil zu ergattern.“

Allerdings müssen die Unternehmen auch realistisch einschätzen, ob sie für den Wandel bereits richtig aufgestellt sind, wie der „Change Readiness Index“ der Staufen AG zeigt. So wurde unter anderem ermittelt, wie groß die Lücke zwischen gefühlter und tatsächlicher Wandlungsfähigkeit in den deutschen Unternehmen ist. Und der Vergleich zwischen Selbsteinschätzung einerseits und detaillierten Studienergebnisse in den Bereichen Strukturen, Prozesse, Führungs- und Unternehmenskultur sowie Mitarbeiter/Qualifikationen andererseits lässt aufhorchen. „Die Studie belegt, dass Unternehmen ihre Wandlungsfähigkeit überschätzen. Die Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Analyse ist in allen vier Bereichen hoch“, zeigt sich Unternehmensberater Goschy besorgt. Eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten sei aber wichtig, um die eigene Organisation zukunftssicher aufstellen zu können.

Über die Studie „Erfolg im Wandel“

Für den „Change Readiness Index 2019“ befragte die Unternehmensberatung Staufen im Frühjahr 2019 insgesamt 421 Unternehmen in Deutschland zum Thema „Erfolg im Wandel“. Mehr als 65 Prozent der befragten Unternehmen kommen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektroindustrie und der Automobilindustrie. Die komplette Untersuchung wird Anfang Juli auf dem „BestPractice Day 2019“ vorgestellt.

BestPractice Day 2019: Der führende Lean-Management-Kongress in Europa

Die Spielregeln haben sich geändert. Wer in Führung bleiben oder gehen will, muss sich bewegen! Der BestPractice Day am 02. Juli 2019 in Darmstadt (optional plus Workshops am 3. und 4. Juli) steht daher in diesem Jahr unter dem Leitmotto „Lernen. Führen. Wandel gestalten.“ Erleben Sie ein erstklassiges Programm mit Top-Rednern aus der Lean-, New Work- und Digitalszene. Mit jährlich mehr als 350 Teilnehmern hat sich der BestPractice Day als Treffpunkt für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft etabliert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: http://www.best-practice-day.com

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Revolution der Esskultur – von Mini-Mahlzeiten, urbaner Produktion und der Kunst mit dem Essen

Snacks lösen traditionelle Mahlzeiten ab. Die sogenannte Snackification der Esskultur ist Ausdruck einer flexibleren, spontaneren und individuelleren Gesellschaft. Das stellt die renommierte Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler in ihrem „Food Report 2020“ fest und analysiert zum siebten Mal in Folge die wichtigsten Food-Entwicklungen. Herausgeber ist das Zukunftsinstitut in Kooperation mit der Lebensmittel Zeitung, gv-praxis und foodservice (dfv Mediengruppe).

Der Mensch ist nicht mehr nur das, was er isst, sondern „der Mensch ist immer mehr auch das, was er bewusst nicht isst“, betont Hanni Rützler. Diese Wahlfreiheit differenziert unsere Ess- und Ernährungskultur aus. Zudem ist Essen ein mächtiges Kommunikationsmittel geworden. Eat Artists und Food Designer zeigen spielerisch auf, wie die Zukunft unserer Ernährung aussehen wird. Ziel ist es dabei immer, Bewusstsein zu schaffen und Veränderungen zu erzeugen. „Essen ist ein wichtiger Treiber menschlicher Kultur – die stete Veränderung der Werte, Sitten, Strukturen und Rituale lässt sich an Food-Trends deutlich ablesen: Gemüse spielt die Hauptrolle auf dem Teller, Gesundheit tritt in den Vordergrund, Convenience und Fast Food muss gesund sein. Und auch unser mobiles und flexibles Leben zeichnet sich in unseren Essgewohnheiten ab, wie der Trend der Snackification zeigt“, fasst Rützler die aktuellsten Entwicklungen zusammen.

Snackification: Das Ende der Mahlzeiten (wie wir sie kennen) Nicht mehr die Essenszeiten strukturieren unseren Alltag, sondern wir passen unsere Essgewohnheiten und -strukturen dem mobilen und flexiblen Leben an. Neuartige Gastro-Konzepte rund ums gesunde und hochwertige Snacking verändern daher auch das Angebot klassischer Restaurants und Handelsunternehmen. „Snacks lösen mehr und mehr die traditionelle Speisenfolge auf. Der strikte Glaube an die Dreieinigkeit von Vorspeise, Hauptgang und Dessert macht Platz für kreativere und offenere Essmöglichkeiten“, erklärt Rützler. Gegessen wird heute überall, oft „on the go“ und spontan.

Die Themenschwerpunkte des Food Reports 2020:

Eating Art:

Wie Kunst und Design den Blick auf unser Essen verändern Künstler und Designer nutzen Food als Kommunikationsmittel, um einen Beitrag zur Gestaltung unserer Esskultur zu leisten. Dadurch wird auch die Lebensmittelproduktion verändert. Kritische und unabhängige Denkanstöße führen zu zukunftsfähigen Lösungen.

Urban Food: Die Zukunft unserer Nahrungsmittelversorgung liegt in der Stadt Neue Technologien ermöglichen nicht nur neue Nahrungsmittel, sondern auch die Rückkehr der Landwirtschaft in den urbanen Raum. Urban Food steht für ein neues Bewusstsein und eine neue Bewegung, die Innovationen vorantreiben möchte.

Beyond Plastic: Die Zukunft der Lebensmittelverpackung Das globale Plastikproblem lässt sich nicht mehr leugnen und stellt eine der größten Herausforderungen für die Food-Branche dar. Innovative Start-ups dynamisieren den Markt durch alternative Lösungen. Die Möglichkeiten reichen von nachhaltigen Verpackungen bis hin zu verpackungsfreien Systemen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

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Erfolgreiches Jahr für die Körber AG: Umsatz erreicht 2018 erneut Rekordniveau Konzern stärkt Technologiekompetenz

Der international agierende Technologiekonzern Körber blickt auf ein operativ sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Mit der konsequenten Umsetzung der langfristig ausgerichteten Strategie unterstreicht der Konzern seinen Anspruch auf Marktführerschaft durch Technologieführerschaft. Anpassungen im Portfolio erlauben Körber zudem signifikante Investitionen in strategisch wichtige Zukunftstechnologien und Märkte sowie entsprechende Akquisitionen, um weiter nachhaltig zu wachsen. Gemeinsam mit seinen Partnern und Kunden wird der Konzern auch künftig Innovationen vorantreiben, um die besten Lösungen für seine Kunden anbieten zu können.

Mit einem Auftragseingang in Höhe von 2.657 Mio. Euro (Vorjahr: 2.901 Mio. Euro), einem Umsatz von 2.546 Mio. Euro (Vorjahr: 2.609 Mio. Euro) und einem EBITA von 228 Mio. Euro (Vorjahr: 239 Mio. Euro) war das Berichtsjahr 2018 für den Körber-Konzern – unter Berücksichtigung des Verkaufs des Geschäftsfeldes Werkzeugmaschinen zur Jahresmitte – eines der erfolgreichsten seiner Geschichte. Die Umsatzrendite lag wie im Vorjahr bei 9%.

Körber gestaltet technologischen Wandel durch Innovationen

Der Körber-Konzern setzt seine strategische Weiterentwicklung fokussiert und konsequent fort. „Unseren Anspruch auf Marktführerschaft durch Technologieführerschaft setzen wir um, indem wir den industriellen und technologischen Wandel aktiv und führend gestalten“, betont Stephan Seifert, Vorstandsvorsitzender der Körber AG. „Einer der Leitsätze unseres Gründers Kurt A. Körber lautet: ‚Das Richtige als Erster zum richtigen Zeitpunkt tun‘. Diese unternehmerische Grundhaltung, Veränderungen und Chancen als Erster zu erkennen, aufzunehmen und zu gestalten, gilt für uns mehr denn je. Denn so werden wir unseren Kunden dauerhaft einen echten und zukunftsorientierten Wettbewerbsvorteil bieten. Das Jahr 2018 stand daher unter dem Leitgedanken ‚Wir sind Innovation‘. Gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern haben wir auf einer breiten Basis wieder verschiedenste Ideen und Innovationen zum Markt- und Kundenerfolg geführt.“

Die Fokussierung auf Innovationen spiegelt sich unter anderem auch in den Aufwendungen des Konzerns für Forschung und Entwicklung (F&E) wider. Diese stiegen 2018 nochmals deutlich und lagen bei 151 Mio. Euro (Vorjahr: 138 Mio. Euro). Dies entspricht einer F&E-Quote von 5,9% vom Umsatz (Vorjahr: 5,3%).

Konzern baut mit Akquisitionen und Beteiligungen Ökosystem aus

Körber entwickelt sich weiter zum – auch digital – führenden Technologiekonzern, das unterstreichen weitere Akquisitionen und Beteiligungen: Mit dem Erwerb der britischen Centriq Group setzt der Konzern auf die zunehmende Bedeutung der Sprachsteuerung und zählt damit zusammen mit dem bereits bestehenden starken nordamerikanischen Sprachlösungsgeschäft in seinem Geschäftsfeld Logistik-Systeme zu einem der führenden Anbieter in diesem Bereich weltweit. Mit der Akquisition von Connyun sowie den Beteiligungen an Magazino und dem Northern Logistics Accelerator stärkt Körber zudem konsequent seine digitalen Technologiekompetenzen und erweitert sein Ökosystem.

„Wir waren schon immer und sind auch heute führend bei der Entwicklung innovativer Maschinen und Anlagen für unsere Kunden. Zudem bauen wir seit Jahren sehr erfolgreich unsere Softwarekompetenzen aus“, betont Stephan Seifert. „Jetzt werden wir weitere neue Technologien und digitale Kompetenzen wertstiftend integrieren und so unseren Kunden einzigartige Gesamtkonzepte anbieten. Dazu binden wir noch stärker externe Partner ein und setzen weltweit auf strategisch starke Beteiligungen an Firmen und Start-ups.“

„Unsere äußerst stabile und solide Finanzsituation erlaubt es uns, weiter international zu wachsen und konsequent in neue Geschäftsmodelle und -ideen zu investieren“, ergänzt Stefan Kirschke, Finanzvorstand der Körber AG.

Im Rahmen seiner strategischen Fokussierung veräußerte Körber 2018 die Geschäftsfelder Werkzeugmaschinen und Automation an Investoren, die den Unternehmen weitere Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten bieten.

Über Körber:

Die Körber AG ist die Holdinggesellschaft eines internationalen Technologiekonzerns mit weltweit rund 10.000 Mitarbeitern. Der Konzern vereint technologisch führende Unternehmen mit mehr als 100 Produktions-, Service- und Vertriebsstandorten. Körber verbindet die Vorteile einer weltweit präsenten Organisation mit den Stärken hochspezialisierter und flexibler mittelständischer Unternehmen. Diese bieten ihren Kunden Lösungen, Produkte und Services in den Geschäftsfeldern Körber Digital, Logistik-Systeme, Pharma-Systeme, Tissue und Tabak.

 

(ots)

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  • Konzern stärkt Technologiekompetenz: obs/Körber AG/Gene Glover

Zweite Aktion nach nur zwei Wochen: Lidl bringt Beyond Meat Burger erneut exklusiv in alle deutschen Lidl-Filialen

Nach dem gelungenen Debüt der Beyond Meat Burger im Lebensmitteleinzelhandel bei Lidl hat das Unternehmen auf die sehr hohe Nachfrage sofort reagiert und alles daran gesetzt, die beliebten Burger Patties zügig wieder anbieten zu können. Mit Erfolg: Ab 15. Juni ist die fleischlose und sojafreie Alternative aus Erbsenprotein und Rote Beete zum zweiten Mal als Aktionsprodukt in allen 3.200 Filialen verfügbar. Da der Hersteller den begehrten Artikel nur in beschränkten Mengen liefern kann, ist der Vorrat in jeder Filiale jedoch begrenzt. Erhältlich sind die Burger Patties im 227-Gramm-Zweierpack für 4,99 Euro.

„Wir können auch dieses Mal leider nur eine limitierte Stückzahl der Beyond Meat Burger anbieten, die aufgrund der hohen Nachfrage wahrscheinlich schnell vergriffen sein wird. Aber uns war es wichtig, die aktuell auf dem Markt verfügbare Menge der Beyond Meat Burger so schnell wie möglich erneut deutschlandweit in unsere Filialen zu bringen. Im engen Austausch mit dem Lieferanten ist uns dies innerhalb kürzester Zeit gelungen“, erläutert Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland. „Lidl-Kunden müssen dadurch nicht so lange auf die Fleischalternative warten, sollten aber wieder schnell sein, um sie zu ergattern. Allen Fans können wir schon verraten: Wir arbeiten bereits an weiteren Aktionen mit dem Beyond Meat Burger.“

(ots)

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  • Lidl bringt Beyond Meat Burger: obs/Lidl

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet: Vergangene Wochen „keine Werbung für die Politik“

Nach den hektischen vergangenen Tagen in der Bundespolitik mit dem Rücktritt der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nachdenkliche Töne angeschlagen.

„Die letzten Wochen waren keine Werbung für die Politik“, so Laschet bei phoenix (Dienstag, 04. Juni). Es habe in der Bundespolitik auch andere Zeiten gegeben, die weniger angespannt gewesen seien. „Es tut der Politik nicht gut, wenn alles zu aufgeregt ist und man auf jede Kleinigkeit hektisch reagiert“, warnte der CDU-Politiker die Politik davor, jedem Trend nachzulaufen. Notwendig sei es in einer Koalition, immer auch die Standpunkte des Partners im Blick zu haben. „Man muss sich in den anderen hineinversetzen, überlegen, warum ein Thema für den Partner wichtig ist, sehen, ob man auch mal nachgeben und ihm einen Punkt gönnen kann.“ Dies sei ein Grund dafür, warum die schwarz-gelbe Koalition in NRW so erfolgreich funktioniere.

(ots)

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet appelliert an SPD: Koalition fortzusetzen ist auch staatspolitische Verantwortung

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet hat an die SPD im Bund appelliert, die große Koalition fortzuführen. „Ich würde mir wünschen, dass sich der oder die neue Vorsitzende an den Koalitionsvertrag gebunden fühlt und mit uns erfolgreiche Politik bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 macht“, erklärte Laschet bei phoenix (Dienstag, 04. Juni). Schließlich habe das Bündnis bislang gute Arbeit geleistet und besitze auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Ansonsten seien zum einen wichtige Vereinbarungen wie der Kohleausstieg gefährdet. „Dann fängt eine neue Regierung da wieder bei Null an“, warnte Laschet. Und mit dem bevorstehenden Brexit und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stünden zum anderen wichtige außenpolitische Herausforderungen an. Deshalb sei Kontinuität so wichtig.

Laschet hielt es für denkbar, dass künftig die erstarkten Grünen zum Hauptgegner der Union im Wahlkampf würden. In vielen NRW-Städten hätten die Grünen bereits am besten abgeschnitten. „Schon bei den NRW-Kommunalwahlen werden die Bürger die Frage beantworten müssen, ob sie einen grünen Oberbürgermeister wollen.“ Auch auf Bundesebene könne die Entwicklung ähnlich verlaufen. „Wenn es so bleibt, ist der Wettbewerb um die Person des Kanzlers zwischen den beiden stärksten – und das könnten theoretisch auch die Grünen sein“, meinte der CDU-Politiker. Mit dieser Partei müsse aus seiner Sicht in den kommenden Jahren gerechnet werden. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen in irgendeiner Form an einer nächsten Regierung beteiligt sein könnten, ist derzeit nicht klein.“

Den Zustand der Union sah Laschet als deutlich verbesserungswürdig an. Das vergangene Jahr, das durch Streit mit der CSU geprägt gewesen sei, wirke nach. „Das hat CDU und CSU fast zerrissen. Wir brauchen weniger Streit und mehr Handeln.“ Und unmittelbar vor der Europawahl „hat uns alle Rezo kalt erwischt“. Für die Zukunft dürfe sich die Partei nicht nur über den Standort von Plakaten Gedanken machen, „wir müssen auch eine solche Debattenkultur auf dem Schirm haben“. Interne Analysen kurz nach einer Wahl sah Laschet zudem kritisch, als ein vermeintlicher Rechtskurs der Jungen Union für das schwache Abschneiden verantwortlich gemacht wurde. „Man muss nicht am Wahlabend um 22 Uhr sagen, wer alles schuld ist.“

(ots)

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Rheinische Post: Hessens Junge Union stellt sich gegen Kramp-Karrenbauer-Vertrauten

Sechs Kreisverbände der Jungen Union in Hessen haben die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aufgefordert, auf die Nominierung ihres Vertrauten Nico Lange zum neuen Bundesgeschäftsführer der CDU zu verzichten und haben den stellvertretenden Bundesgeschäftsführer der CDU in diesem Zusammenhang massiv kritisiert. Das berichtet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Mittwoch). Lange sei „einer der Hauptverantwortlichen für das dilettantische und nicht entschuldbare Verhalten der Berliner Parteizentrale rund um die Europawahl“, heißt es in einem Dringlichkeitsantrag für den Landesparteitag der Jungen Union am vergangenen Wochenende, der von der Sitzungsleitung aus Geschäftsordnungsgründen nicht zur Abstimmung gestellt wurde. Unterschrieben haben den Antrag, der der Zeitung vorliegt, die JU-Kreisverbände Rheingau-Taunus, Offenbach-Land, Lahn-Dill, Darmstadt, Odenwald und Limburg. „Wenn Nico Lange neuer Bundesgeschäftsführer der CDU werden würde, würde man den Bock zum Gärtner machen und das Wohl der Partei fahrlässig riskieren“, heißt es weiter. Lange sei verantwortlich für die Wahlanalyse, die in der Nacht der Europawahl an den Bundesvorstand der CDU verschickt wurde und in der unter anderem das schlechte Abschneiden der CDU bei der Europawahl der Jungen Union zugeschrieben wurde. „Hiermit hat Lange nicht nur unter Beweis gestellt, dass die Qualität politischer Analysen aus dem KAH massiv zu hinterfragen ist, sondern auch, dass er die Partei, die er demnächst als Bundesgeschäftsführer mitführen soll, nicht kennt.“

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Startups präsentieren ALDI ihre Ideen für nachhaltige Verpackungslösungen

ALDI setzt auf dem Weg zu weniger Verpackungsabfall auf die Zusammenarbeit mit jungen Gründern. Am 05.06. präsentierten sieben Startups bei einem Pitch-Event in Mülheim ihre Ideen für innovative Verpackungslösungen. Aus den sieben Startups wählen ALDI SÜD und ALDI Nord nun zwei bis drei Startups aus, die in das 20-wöchige Förderprogramm des Accelerators TechFounders aufgenommen werden.

Im Januar 2019 hatten die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD die Partnerschaft mit dem Accelerator Programm TechFounders verkündet. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Startups nachhaltige Lösungen und Innovationen im Bereich Verpackungen und Plastikreduktion zu fördern.

Aus über 80 eingegangenen Bewerbungen erhielten nun sieben ausgewählte Startups die Möglichkeit, ihre Ideen im Rahmen eines Pitch-Events in Mühlheim vorzustellen. Die jungen Unternehmer stellten sich hierbei den Fragen von ALDI Vertretern, die die Produkte und Geschäftsmodelle auf Anwendbarkeit und Markttauglichkeit prüften.

Von essbaren Strohhalmen bis hin zu intelligenten Mülltrennungssystemen

Die Startups präsentierten hierbei ganz unterschiedliche Ideen, wie sich Verpackungen vermeiden oder verringern lassen: So zeigte ein Startup zum Beispiel essbare Strohhalme aus Apfelfasern als Alternative zu Plastik- oder Papierstrohhalmen. Aber auch intelligente Mülltrennungssysteme, praktische und umweltfreundliche Einkaufstaschen oder recycelbare Verpackungen für Drogerieartikel, die einfach wieder befüllt werden können, waren Teil der Pitches.

Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility & Quality Assurance bei ALDI Nord, zeigte sich begeistert: „Wir haben heute viele inspirierende Vorträge gehört – die Vielfalt der behandelten Themen und der Einfallsreichtum der Startups waren beeindruckend. Die finale Auswahl der Kandidaten für unser Förderprogramm wird daher nicht leicht.“

Kristina Bell, Group Buying Director Quality Assurance & Corporate Responsibility, ergänzte: „Auf dem Weg zu weniger Verpackungen sind wir im Rahmen unserer ALDI Verpackungsmission auch auf die Impulse von jungen Gründern angewiesen. Die Startups haben uns heute viele Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen sich Verpackungen reduzieren oder nachhaltiger gestalten lassen. Wir freuen uns daher sehr auf das bevorstehende Förderprogramm und die weitere Zusammenarbeit mit den Gewinner-Gründern.“

Mentoring und umfassende Förderung

Im nächsten Schritt werden nun zwei bis drei Startups für ein 20-wöchiges Förderprogramm ausgewählt. Damit erhalten sie die Gelegenheit, ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Neben einem umfassenden Coaching zu verschiedensten Themen wie Business Case, HR, Sales & Marketing und rechtlichen Themen steht ALDI den Startups als Mentor beratend zur Seite.

Das Programm ist Teil der ALDI Verpackungsmission, mit denen die Discounter das Thema Verpackungen auf drei Ebenen der Abfallhierarchie angehen: Vermeiden, Wiederverwenden und Recyceln. Ziel ist es unter anderem bis zum Jahr 2025 das Gesamtgewicht sämtlicher Eigenmarken-Verpackungen – relativ zum Umsatz – um 30 Prozent zu reduzieren. Bis 2022 sollen darüber hinaus 100 Prozent der Eigenmarken-Verpackungen recyclingfähig sein.

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  • Startups präsentieren ALDI ihre Ideen: obs/ALDI

Epizentrum für Künstliche Intelligenz

Der Standort Schweiz präsentiert sich als smarter Technologieführer

Unter dem Motto „Die smarte SchwAIz, ein kognitives Epizentrum“ präsentiert sich die Alpenrepublik am Donnerstag, den 27. Juni um 11.30 Uhr in der Residenz der Schweizerischen Botschaft in Berlin.In Sachen Artificial Intelligence (AI) ist die Schweiz eine der führenden Nationen Europas. Wie genau Künstliche Intelligenz (KI) den Alltag verändern wird, wie sich dadurch die Arbeitswelt wandelt, was KI heute schon kann und was sie sehr bald können wird, das beantwortet ein exklusiver Swiss Business Lunch für ein ausgewähltes Fachpublikum.Denn in der Schweiz boomen Startups und Unternehmen, die KI entwickeln und anwenden. Die Zukunft hat dort vielerorts schon begonnen.

Hauptreferent der Veranstaltung ist Andy Fitze, Co-Founder von SwissCognitive, Präsident des Swiss IT Leadership Forum und Vorstand bei Swiss-ICT und ICT-Switzerland. Er gilt als Koryphäe beim Thema Künstliche Intelligenz und als vernetzter Stratege, der neueste Technologien in die Praxis transformiert. Er wird Antworten geben zu ethischen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Fragen der KI.

„Künstliche Intelligenz wird uns helfen, unsere Gesellschaften weiter zu modernisieren. Bei aller Vorsicht und Skepsis, überwiegen die Vorteile. Produkte werden individueller, Prozesse schneller, lästige Routinen weniger und die Arbeitswelt smarter“, ist Fitze überzeugt. Für Hochtechnologieländer sei es unerlässlich, in KI zu investieren. Die Schweiz sei hier Vorbild, Innovationstreiber und Technologie-Inkubator.

Künstliche Intelligenz sei dabei auch kein Privileg großer Konzerne. Im Gegenteil, gerade kleine und mittlere Unternehmen könnten im besonderen Maße profitieren – in der Industrie-Produktion, im Dienstleistungssektor und im sozialen Bereich, überall, wo KI zum Einsatz käme, könne sie den Menschen dienen, schwärmt Andy Fitze. Man müsse KI auch ethisch betrachten, nicht nur wirtschaftlich und technologisch. „Da, wo Menschen mit Maschinen in gleicher Weise umgehen werden wie Menschen untereinander, müssen wir die Menschen befähigen und einbinden“, ist er überzeugt.

„Die Schweiz fördert neue Technologien und bringt sie in die Praxis“, sagt Britta Thiele-Klapproth, Leiterin des Swiss Business Hub Germany. Innovationen kämen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aus Startups und mittelständischen Unternehmen sowie aus Verbänden und starken Netzwerken. Ein Erfolgsrezept der Schweiz sei neben der unterstützenden Innovationskultur auch die Bereitschaft, Wissen zu teilen. „Die Größe der Schweiz ist sicher ein Erfolgsfaktor. Die Wege sind kurz, das Miteinander kooperativ“, macht die deutlich. In zahlreichen Gründerzentren und Industrieparks herrschten ideale Bedingungen für Startups, Investoren und Think Tanks. Doch keineswegs gehe es dabei immer nur um technologische Aspekte. Oft stünde der Mensch im Mittelpunkt und dessen verbesserte Lebensqualität.

Der Swiss Business Lunch findet am Donnerstag, den 27. Juni in der Residenz der Schweizerischen Botschaft (Otto-von-Bismarck-Allee 4, 10557 Berlin) statt. Veranstalter sind die Schweizerische Botschaft in Deutschland sowie der Swiss Business Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsförderung der Schweiz. Neben der Keynote von Andy Fitze wird auch eine Expertenrunde zum Thema KI angeboten, in der Praktiker zu Wort kommen werden. Beginn ist um 11.30 Uhr, Ende gegen 14.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Noch gibt es aber freie Plätze. Anmeldungen nimmt der Swiss Business Hub unter stu.sbhgermany@eda.admin.chentgegen.

Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Technologieförderung, Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.

 

Hintergrund

Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion.

Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.

Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.

Darüber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten.

Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den Kantonen.

Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.

 

Kontakt

Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
Mail: stu.sbhgermany@eda.admin.ch
Web: https://www.s-ge.com/de
Web: https://www.eda.admin.ch/swiss-business-hub-germany