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Mit Worten überzeugen und bewegen – Kärntner gewinnt internationalen Silent Speaker Battle

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Erstmals fand in Düsseldorf das Silent Speaker Battle statt. Aus aller Welt – genauer gesagt aus zwölf Nationen – sind professionelle Vortragsredner nach Düsseldorf gekommen, um bei diesem besonderen Event gegeneinander anzutreten und sich einem harten Kampf zu stellen. Der Kärntner Top-Redner und Projektmanagement-Profi Ronald Hanisch konnte sich gegen die internationale Konkurrenz behaupten und gewann das Battle. Mit einer fulminanten Bühnen-Performance konnte er die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und wurde vom Publikum zum verdienten Sieger erkoren.

Ronald Hanisch ist der „Projekt-Doctor“ und gehört im deutschsprachigen Raum zu den gefragtesten Vortragsrednern, Management-Beratern und Autoren rund um die Themen Projektmanagement und Arbeit mit Teams.

Silent – was? Das Silent Speaker Battle ist ein neues Speaker-Event, das von Hermann Scherer entwickelt wurde. Scherer bildet Redner aus und ist Autor Dutzender Bestseller. In Anlehnung an Silent Partys, bei denen mehrere DJs zeitgleich verschiedene Musikstile auflegen und die Gäste per Kopfhörer ihren Lieblings-DJ auswählen und zu der Musik tanzen, standen in Düsseldorf zeitgleich jeweils vier Speaker auf der Bühne. Während sie parallel ihren auf drei Minuten komprimierten Vortrag hielten, konnten die Zuhörer jeweils nur einen von ihnen hören. Denn das Publikum hatte Kopfhörer aufgesetzt und konnte sich per Knopfdruck für den Kanal mit ihrem favorisierten Redner entscheiden. Rot, blau, gelb oder grün leuchteten entsprechend die Kopfhörer auf und tauchten den Saal in ein stimmungsvolles Licht.

Die Teilnahme an dem Silent Speaker Battle ist eine echte Härteprüfung und verlangt den Teilnehmern Nerven wie Drahtseile ab. Denn die Zuhörer konzentrieren sich nicht allein auf einen, sondern gleich auf vier Speaker auf der Bühne. Nur anhand der Farbe, in der die Kopfhörer aufleuchten, können die Redner von der Bühne aus sehen, wer ihrem Vortrag gerade folgt und wer nicht. Erschwerend für die Teilnehmer kommt hinzu, dass sie zeitgleich gegen drei andere Speaker ansprechen müssen – die Bedingungen sind also alles andere als leicht.

„Heute müssen wir uns inszenieren, damit uns Kunden wahrnehmen”, ermutigt Ronald Hanisch in seinen Vorträgen. Denn, „was nützt es, gut zu sein, wenn es keiner weiß?”. Dass er das auch selbst vorlebt, konnte er mit dem Sieg beim Silent Speaker Battle eindrucksvoll unter Beweis stellen. Doch auch unabhängig von der Inszenierung und dem Eventcharakter des Battles hat Hanisch eine wichtige Botschaft. „Worte können die Welt verändern, überzeugen, bewegen und unterstützen, den Kurs zu ändern. Unternehmen brauchen klare Worte von Experten. Sie brauchen Inspiration und Wissen.“ Darin sieht Hanisch seinen eigentlichen Auftrag – als Berater, Autor und Redner. Es gehe darum, die Zukunft zu gestalten.

Weitere Informationen über den „Projekt-Doctor“ Ronald Hanisch, Ausschnitte aus seinen Keynotes, Impulse rund um die Themen Führung und Projektmanagement sowie jede Menge Hintergründe gibt es unter www.ronaldhanisch.com.

Bildquellen

  • Ronald Hanisch: Ronald Hanisch
  • microphone-3484199_1280: Bild von geavey auf Pixabay

BIO COMPANY Sozialexperiment: fast 62 % zahlen zu wenig für Bio Produkte

Ein Bio-Supermarkt in Berlin ruft zu weniger Konsum auf und lässt die Kunden den Preis für ihren Einkauf selbst bestimmen. Das war das Szenario am 24. September im BIO COMPANY Markt in der Yorckstraße 37 in Berlin. Die Kunden konnten für sich selbst entscheiden, was ihnen nachhaltig und fair produzierte Waren wirklich wert sind. Und das, ohne den tatsächlichen Preis zu kennen. Das Ergebnis zeigt: Der faire Wert der Produkte wird scheinbar nicht erkannt – 62 % der Kunden schätzten den Preis für ihren Einkauf zu niedrig ein. Die Aktion ist Teil der BIO COMPANY Kampagne „Kauf weniger“, mit der das Berliner Unternehmen als erster Supermarkt zu weniger Konsum aufruft.

BIO COMPANY, Marktführer bei Bio-Supermärkten in Berlin/Brandenburg, stellt sich bewusst gegen unreflektierten Konsum und setzt sich ein für mehr Preissensibilität und Nachhaltigkeit im Handel. Mit dem Sozialexperiment „Zahl‘, was es dir wert ist“ hat der Bio-Supermarkt die Kunden des Markts in der Yorckstraße selbst entscheiden lassen, was sie für ihren Einkauf ausgeben möchten. Statt den Betrag vom Kassierer genannt zu bekommen, wurde ihnen an diesem Tag zwischen 14 und 18 Uhr die Frage aller Fragen gestellt: „Was ist Dir dein Einkauf wert?“.

Die Ergebnisse: Kunden zahlen deutlich zu wenig für die Bio-Produkte

132 von insgesamt 347 Kunden nutzten die Kasse, an der sie den Preis für ihren Einkauf selbst bestimmen konnten. 29 % dieser Kunden zahlten mehr, 9 % nannten einen Betrag, der in etwa mit dem tatsächlichen Warenwert übereinstimmt. Die Mehrzahl, nämlich 62 %, zahlten jedoch einen zu niedrigen Betrag. Die Preisabweichung bei allen Einkäufen liegt bei insgesamt -20 %. Die vier Stunden des selbstbestimmten Preises für Lebensmittel, Körperpflegeprodukte und Haushaltswaren lassen Fragen aufkommen: Haben die Kunden unwissend weniger gezahlt als die Produkte wirklich wert sind oder wurde die Chance eines günstigen Einkaufs genutzt? Georg Kaiser, Geschäftsführer BIO COMPANY, sieht hier eine grundsätzliche Problematik: „In Zeiten von hartem Preiskampf und Dumpingpreisen für Lebensmittel & Co. ist es nicht verwunderlich, dass die Kunden das Gefühl für eine faire Preisgestaltung verlieren. Einen Liter Kuhmilch für unter 80 Cent gibt es in der Tat zu kaufen, aber eben nicht bei uns. Es ist wichtig, dass die Kunden die gesamte Wertschöpfungskette würdigen können. Der Lebensmitteleinzelhandel muss gemeinsam mit allen Multiplikatoren daran arbeiten, dass Waren wieder einen realistischen Preis bekommen – von dem alle, auch die Erzeuger, leben können und weder Mensch noch Tier und Umwelt leiden müssen“.

Die „Kauf weniger“-Kampagne

Die Aktion im Markt ist Teil der „Kauf weniger“ Kampagne von BIO COMPANY. Als erster Lebensmittelhändler ruft der Berliner Bio-Supermarkt Kunden in Zeiten eines ausufernden Konsums dazu auf weniger und damit bewusster zu konsumieren: für mehr Nachhaltigkeit. Neben der einmaligen Aktion im Markt macht BIO COMPANY durch eine eigens konzipierte Microsite, Social-Media-Begleitung auf Facebook, Twitter und Instagram sowie Aufstellern in den Märkten und einem überdimensionalen Plakat an der Berliner East Side Mall auf die Kampagne aufmerksam.

Über die BIO COMPANY

Die BIO COMPANY wurde 1999 gegründet. Sie führt insgesamt 58 Filialen, davon 51 in Berlin und Brandenburg sowie drei in Dresden und vier in Hamburg. In Berlin-Brandenburg ist die BIO COMPANY Marktführer. Für ihr überzeugendes Regionalkonzept hatte sie 2018 den „Regionalstar“ erhalten, eine Auszeichnung der Zeitschrift Lebensmittelpraxis und der Grünen Woche. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gut 1.600 Mitarbeiter. Die BIO COMPANY setzt sich nachhaltig gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Bereits 2012 war das Unternehmen Gründungshelfer von foodsharing und damit der erste Handelspartner, der diese Lebensmittelretter-Initiative seitdem unterstützt. Der Biohändler erhielt auch 2015 den „Genießt uns! Award“ für besonderes Engagement gegen die Verschwendung von Lebensmitteln von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Berlin (ots)

Jahrhunderthalle verleiht „Durchstarter“ an Profiler Suzanne Grieger-Langer

Am vergangenen Donnerstag überreichte Moritz Jaeschke, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle Frankfurt, den ersten „Durchstarter“ an Profiler Suzanne Grieger-Langer. Der „Durchstarter“ ist der neue Award, der ab sofort herausragende KünstlerInnen ehrt, die den Sprung von der CLUB-Bühne der Jahrhunderthalle hoch in den großen Kuppelsaal geschafft haben.

Welcher Künstler träumt nicht davon? Von der kleinen Club-Bühne irgendwann den Sprung in die großen Hallen zu schaffen. Einigen gelingt dies im Laufe ihrer Karriere, den Wenigsten jedoch gelingt es im Laufe von nur einem halben Jahr. Zu Letzteren kann sich Profiler Suzanne Grieger-Langer zählen. Die berühmteste Profilerin Deutschlands startete ihr erstes Bühnenprogramm zu ihrem Buch „Cool im Kreuzfeuer – Schlammschlachten, Cybermobbing und Rufmordkampagnen souverän überstehen“, im Oktober letzten Jahres im Club der Jahrhunderthalle Frankfurt.
Die Show zu ihrem Buch „Cool im Kreuzfeuer“ handelt von ihrer eigenen, wahren Geschichte. Suzanne Grieger-Langer entschlüsselt live den Code des Rufmordes, benennt die Aggressoren und verrät, wie man sich vor ihnen schützen kann. Mit Humor und feingeistiger Realsatire, aber auch voller Emotion schildert sie, wie Menschen, denen man nie im Leben persönlich begegnet ist, sich aufmachen, das eigene Leben zu zerstören.

Kaum war die Veranstaltung im Verkauf, gab es schon keine Tickets mehr für die über 400 Sitzplätze. Kurzerhand buchten die Veranstalter von Konzertbüro Augsburg und der S-Promotion Event GmbH einen Anschlusstermin für April 2019 – direkt im großen Kuppelsaal. Somit ist Profiler Suzanne Grieger-Langer die erste Künstlerin, die den Sprung vom Club in den Kuppelsaal geschafft hat. Ein sensationeller Erfolg für eine nicht minder sensationelle Frau. Um diesen Erfolg zu krönen, überreichte Moritz Jaeschke, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle Frankfurt, den „Durchstarter“ für den geglückten Sprung vom Club in den Saal der Jahrhunderthalle Frankfurt. „Als wir Anfang 2017 den Club eröffneten, hatten wir die Vision, im eigenen Haus eine kleine Spielstätte zu etablieren, auf der sich unter anderem neue Talente ausprobieren können. Das Ziel vieler KünstlerInnen ist es natürlich, vielleicht irgendwann einmal oben, auf der großen, ehrwürdigen Bühne zu stehen, auf der schon die ganz großen des Showbiz standen. Suzanne Grieger- Langer ist die allererste Künstlerin, die genau das bei uns geschafft hat.

Eine tolle Frau mit einem absolut spannenden und sehenswerten Bühnenprogramm, die den Nerv der Zuschauer trifft und absolut verdient oben, im Kuppelsaal, angekommen ist. Wir freuen uns, ihr unseren ersten „Durchstarter“ überreichen zu können. Noch mehr erfreut uns, dass ihr Erfolg auch nachhaltig ist, denn schon am 29.03.2020 kann man Profiler Suzanne Grieger-Langer wieder bei uns in der Jahrhunderthalle live erleben. Diesmal natürlich auch wieder auf der großen Bühne im Kuppelsaal.“ erklärt Jaeschke. Suzanne Grieger-Langer freut sich über die Auszeichnung. „Die Jahrhunderthalle Frankfurt gehört zu den Top-Locations in Deutschland. Dass meine erste große Bühnen-Show hier das Licht der Welt erblickt hat und sich so rasend schnell entwickelt hat, dass wir innerhalb eines Jahres rund 100.000 Menschen begeistern konnten, macht mich stolz und glücklich. Einen besseren Start konnte es nicht geben.“

Die Cyberversicherung – Doppelter Boden im IT-Schutz

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Für einen Großteil der deutschen Unternehmen hat das Thema Cyber-Risikomanagement deutlich an Bedeutung gewonnen: 94 Prozent sehen Cyber-Risiken als relevant an. 86 Prozent finden die Möglichkeit, Cyber-Risiken in eine eigene Versicherungspolice zu transferieren, sinnvoll – das berichtet die aktuelle „Cyber-Studie 2019“.
Dabei kennen allerdings nur 36 Prozent der befragten Unternehmen den Umfang einer Cyberversicherung, und es bestehen nach wie vor Unsicherheiten, was die Abgrenzung zu bestehenden Maßnahmen im IT-Schutz angeht.
Es scheint, als seien die Unternehmen in Deutschland endlich aufgewacht und erkennen die potenziellen Gefahren durch Cyberangriffe. Allerdings stehen die Unternehmen in diesem Zusammenhang vor Herausforderung – denn es muss die Risikoeinschätzung, aber auch eine quantitative Bewertung von Schadensszenarien als Vorleistung eigenständig übernommen werden, um eine Cyberversicherung in Anspruch zu nehmen.

*Quelle: https://www.willistowerswatson.com/…

Cyberversicherung: Für den Ernstfall gewappnet
Trotz aller Vorsicht und Maßnahmen gegen Cyberattacken kann es aber zum digitalen Gau kommen, wenn Cyberkriminelle in Unternehmensnetzwerke eindringen und auf sensible Daten zugreifen können – oft sind die Opfer gar nicht selbst schuld daran. Legt aber ein Virus die Unternehmens-IT für längere Zeit lahm und beschädigt auch externe Geschäftsprozesse von Partnern oder anderen Dienstleistern, steht im schlimmsten Fall die Existenz der Firma auf dem Spiel. Für diese und viele weitere Fälle gibt es Cyberversicherungen, die aus unterschiedlichen Maßnahmen-Paketen bestehen und individuell auf die Begebenheiten einer Unternehmens-IT passen. Die Versicherung springt vor allem dann ein, wenn trotz aller Vorsicht oder bei Unglücksfällen Unternehmen doch einmal zum Betroffenen werden – besonders wichtig, wenn Schadenersatzansprüche von Dritten aufkommen.

Das kann eine Cyberversicherung im Idealfall leisten

Nach den Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) handelt es sich bei einer Cyber-Versicherung in der Regel um eine Kombination aus einer Haftpflichtversicherung, einer Betriebsausfallversicherung und einer Datenversicherung für Dritt- und Eigenschäden in Form von Vermögensschäden. Sie kann u. a. individuell vereinbarte und je nach Bedarf festgehaltene Schäden und Leistungen abdecken:

Eigenschäden: Bei einem Hacker-Angriff oder der Ausspähung persönlicher Daten kann auch dem Versicherungsnehmer selbst ein Schaden entstehen. Versicherungsrechtlich spricht man dabei von einem Eigenschaden. Deshalb bieten die Cyberversicherungen auch Schutz vor Eigenschäden, die durch einen Hacker-Angriff, eine DoS-Attacke (Dienstverweigerung), Computermissbrauch, Diebstahl von Datenträgern oder eine sonstige Datenrechtsverletzung entstehen. Dabei dienen Cyberversicherungen nicht nur dazu, den direkten Schaden auszugleichen, den der Angriff verursacht hat, sondern vor allem für die Kosten aufzukommen, die mit der vollständigen Wiederherstellung der Geschäftstätigkeit verbunden sind.

Drittschäden: Werden beispielsweise Kundendaten aus dem Firmennetzwerk gestohlen und missbraucht, können Kunden Schadensersatz vom bestohlenen Unternehmen verlangen. Auch wenn Kunden nach einem erfolgreichen Angriff auf das IT-System nicht beliefert werden können und deshalb Schäden erleiden, leistet die Versicherung. Die Cyberversicherung entschädigt die Kunden und wehrt für das versicherte Unternehmen unberechtigte Forderungen ab.

Service-Leistungen: Bei einem Cyberangriff ist schnelle Hilfe gefordert. Die Versicherung schickt speziell geschulte Experten, die als IT-Forensiker analysieren, warum beispielsweise die Unternehmens-IT lahmgelegt ist. Die Ursachenforschung ist Voraussetzung, um das Ausmaß des Schadens abschätzen und mögliche Folgeschäden verhindern zu können.
Werden sensible Daten gestohlen, müssen sich Unternehmen vor Datenschutzbehörden und Betroffenen erklären – sonst drohen empfindliche Bußgelder. Damit sich Unternehmen rechtlich nicht angreifbar machen, hilft die Cyberversicherung mit Anwälten, die sich genau im IT- und Datenschutzrecht auskennen. Die Kosten für die Beratung, ob der Datenschutz verletzt wurde, übernimmt die Versicherung.

Reputationsschutz: Die Reputation eines Unternehmens ist sein wertvollstes Gut und gleichermaßen gefährdet wie nie: Wenn nach einem Cyberangriff eine Reputationskrise eintritt und beispielsweise weniger Produkte verkauft werden, so kann der innerhalb einer vereinbarten Haftzeit entstandene Ertragsausfall ab Beginn der Reputationsbeeinträchtigung erstattet werden. Bei der Berechnung des finanziellen Schadens orientieren sich die Versicherungen in der Regel am Konzept aus der Betriebsunterbrechungsversicherung, mit dessen Hilfe der entgangene Gewinn nach Eintritt einer Reputationsbeeinträchtigung ermittelt wird.

Das muss das Unternehmen vorab leisten

Für selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen gibt es je nach Versicherung unterschiedliche Bedingungen, die vorab erfüllt werden müssen, damit eine Versicherung abgeschlossen werden kann. Dabei handelt es sich in der Regel um IT-Mindeststandards wie das regelmäßige Updaten der Software, damit keine Sicherheitslücke entsteht, oder die Mitarbeitersensibilisierung. Die IT-Maßnahmen, die bereits vorab getätigt wurden, werden durch eine Risikoeinschätzung identifiziert und nach ihrer Wirkung beurteilt, damit der Versicherungsschutz passgenau ist und alles Notwendige abdeckt. Der GDV hat dafür Musterbedingungen sowie einen Risikofragebogen entwickelt. Die unverbindlichen Musterbedingungen richten sich vor allem an die Zielgruppe kleiner und mittelständischer Unternehmen. Sie dienen dazu, dass die Unternehmen und Makler einen Vergleichsmaßstab haben, um Versicherungsangebote zu bewerten. Der Fragebogen ist behilflich bei der Risikoeinschätzung vor dem Abschluss einer Versicherung und gibt Auskunft über die Schwachstellen der firmeneigenen IT.

Cyberversicherung: Vorbereitet für den Schadenfall

Mittelständische und kleine Unternehmen werden immer mehr von Cyberkriminellen attackiert. So können Produktionsstörungen, Wettbewerbsnachteile und Imageeinbußen infolge eines Cyberangriffs erhebliche Schäden verursachen. Eine Cyberversicherung bewahrt Unternehmen vor dem Schicksal, eigene große Summen nach einem Cyberangriff zu investieren. Die Versicherung zahlt eine vereinbarte Entschädigung, wenn eine Attacke den Geschäftsbetrieb ganz oder teilweise zum Erliegen bringt. Sie ist aber mehr als eine reine Schadensversicherung: Weil nach einem Angriff jede Minute zählt, um die Auswirkungen zu begrenzen, und weil auch die Rechte von Dritten berührt sein können, bietet eine Cyberpolice zugleich wichtige Serviceleistungen. Die helfen vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen, denen das entsprechende Know-how oft fehlt.

(PresseBox)

Digitalisierung von KMUs – Förderprogramm „go-digital“

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Die digitale Transformation stellt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen eine überdimensionale Herausforderung dar. Wer sich künftig gegenüber der Konkurrenz behaupten will, sollte nachhaltig in die Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse investieren. Das gilt für alle Branchen.

Oft kennen die verantwortlichen Inhaber und/oder Geschäftsführer aber weder die gesetzlichen Vorschriften, noch haben sie das notwendige IT-Verständnis. Hinzu kommt ein Mangel an entsprechendem Fachpersonal – oder generell ein Mangel an Manpower, und schließlich sind auch häufig einfach die notwendigen finanziellen Mittel für eine zielgerichtete Umsetzung knapp bemessen.

Dass Deutschland, was die Digitalisierung von KMUs angeht, Nachholbedarf hat, hat die Regierung erkannt. Und so hat das Bundeswirtschaftsministerium das Förderprogramm „go-digital“ ins Leben gerufen, welches gezielt KMUs und das Handwerk anspricht.

Diesen werden für ihre Digitalisierung autorisierte Beratungsunternehmen an die Seite gestellt, welche sowohl die Antragstellung auf Förderung, die Abrechnung und das Berichtswesen, als auch die tatsächliche Beratungsleistung für das geförderte KMU übernehmen.

Der Förderumfang beträgt 50% auf die Kosten von maximal 30 Beratertagen in einem Zeitraum von einem halben Jahr mit einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro.

Einen Anspruch auf diese Förderung haben kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks mit weniger als 100 Mitarbeitern, die einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro im Vorjahr aufweisen. Die Betriebsstätte oder Niederlassung muss in Deutschland sein.

Viele kompetente Beratungsunternehmen haben sich bereits autorisieren lassen, um diesen Unternehmen Ihre Unterstützung anbieten zu können.

Auch die K3 Innovationen GmbH mit Sitz in Düren hat seit August eine Zertifizierung für alle drei Förder-Module:

  • Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Digitale Markterschließung
  • und IT-Sicherheit

Damit kann die Digitalagentur die KMUs bei der Optimierung von Prozessen, der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch die Digitalisierung und bei der Sicherung sensibler Daten beraten und ihnen bei der Abwicklung aller Formalitäten bezüglich der Fördermittel unter die Arme greifen.

(PresseBox)

Bildquellen

  • Digitalisierung von KMUs – Förderprogramm „go-digital“: K3 Innovationen GmbH

BW-Trend: Grüne auf Rekordhoch Deutliche Mehrheit befürwortet dritte Amtszeit von Kretschmann SPD sackt auf 8 Prozent ab

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Repräsentative Umfrage im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) und der Stuttgarter Zeitung

Stuttgart. Bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg könnten die Grünen derzeit mit 38 Prozent der Stimmen rechnen, so das Ergebnis des neuen BW-Trends des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag von SWR und Stuttgarter Zeitung. Gegenüber des letzten BW-Trends im März legen die Grünen somit um 6 Punkte zu und erreichen den höchsten Umfragewert, den Infratest dimap bundesweit jemals für die Partei ermittelt hat. Dagegen käme der Koalitionspartner CDU nur noch auf 26 Prozent (-2), wenn bereits am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre. Die SPD würde mit 8 Prozent (-4) erstmals in Baden-Württemberg nur noch ein einstelliges Ergebnis erzielen – gleichauf mit der FDP, die ebenfalls 8 Prozent (-1) erreichen würde. Die AfD würde bei 12 Prozent (+1) landen, während die Linke mit 3 Prozent (-1) nach wie vor nicht in den Landtag einziehen könnte. Für die repräsentative Umfrage hat Infratest dimap am 16. und 17. September 1.004 Wahlberechtigte in Baden-Württemberg telefonisch befragt.

Deutliche Mehrheit begrüßt erneute Kandidatur Kretschmanns Die Ankündigung des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, bei der kommenden Landtagswahl erneut als Spitzenkandidat kandidieren zu wollen, stößt im Land auf große Zustimmung. Insgesamt 71 Prozent der Befragten finden die Entscheidung sehr gut (22 Prozent) beziehungsweise gut (49 Prozent). Dabei befürworten die Anhänger fast aller im Landtag vertretenen Parteien mit deutlicher Mehrheit, dass Kretschmann noch einmal antritt. Lediglich bei den AfD-Anhängern ist die Zahl der Befürworter mit 44 Prozent geringer als die derjenigen, die Kretschmanns Kandidatur für eine dritte Amtszeit eher schlecht oder sehr schlecht finden (52 Prozent).

Kretschmann legt nochmals an Popularität zu Mehr als drei Viertel aller Befragten (77 Prozent) sind mit der politischen Arbeit Kretschmanns zufrieden oder sehr zufrieden (+5 Prozentpunkte). Damit bleibt er im bundesweiten Vergleich unverändert der Ministerpräsident mit den höchsten Zustimmungswerten. Mit der Arbeit der CDU-Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann sind aktuell 23 Prozent der Befragten zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Entsprechend würde derzeit auch das Ergebnis bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten ausfallen: Gut zwei Drittel (69 Prozent) der Baden-Württemberger würden sich für Winfried Kretschmann entscheiden, nur jeder achte (13 Prozent) für Susanne Eisenmann.

Höhere Zufriedenheit mit der Landesregierung Die Arbeit der baden-württembergischen Landesregierung wird im neuen BW-Trend insgesamt noch etwas besser bewertet als bei der vorigen Umfrage: 65 Prozent der Befragten (+4) geben an, mit der grün-schwarzen Koalition zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Wird getrennt nach beiden Regierungsparteien gefragt, schneiden die Grünen weiterhin deutlich besser ab als ihr Koalitionspartner CDU: Während mit der Arbeit der Grünen 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger zufrieden oder sehr zufrieden sind (+6), sind es mit dem Wirken der CDU in der Landesregierung nur 38 Prozent (+2).

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich.

Die Ergebnisse der Umfrage sind am heutigen Donnerstag, 19. September 2019, unter anderem Thema in allen Nachrichtensendungen des SWR. Alle Ergebnisse, Grafiken sowie Informationen zu Methoden und Fehlertoleranzen der Umfrage online unter SWR.de/bwtrend.

Zitate frei mit Quellenangabe „BW-Trend von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) und der Stuttgarter Zeitung“.

Stuttgart (ots)

Erste Lidl-Metropolfiliale in Deutschland eröffnet: Geringer Flächenverbrauch und modernstes Einkaufserlebnis

– Flexible Lösung für hochverdichtete Stadtteile
– Ökologische Planung nach DGNB-Gold Maßstab
– Urbane Nachverdichtung in Frankfurt-Niederrad
Ebenerdiger Parkplatz, offener zweistöckiger Eingangsbereich und großzügiger heller Verkaufsraum im ersten Stock: Die erste Lidl-Metropolfiliale in Deutschland eröffnete am 19. September 2019 um 7 Uhr nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit. Mit der neuen Immobilie in Frankfurt-Niederrad zeigt Lidl eine Blaupause für eine moderne und nachhaltige Filiale, die mit ihrem geringen Flächenverbrauch perfekt auf die hochverdichteten Lagen im urbanen Raum zugeschnitten ist. Mit modernster Technik und einer ökologischen Bauweise entspricht das Gebäude zudem höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen und ist gemäß der Anforderungen einer Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geplant.

„Die Lidl-Metropolfiliale vereint die Vorteile einer freistehenden Filiale mit der platzsparenden Bauweise, die in besonders dicht bebauten Gebieten notwendig ist“, erklärt Alexander Thurn, Geschäftsleiter Immobilien bei Lidl Deutschland. „Wir bieten unseren Kunden großzügige ebenerdige tageslichtdurchflutete Parkflächen und sparen Platz, indem wir die moderne und helle Verkaufsfläche direkt darüber platzieren. So gehen wir direkt auf die Bedürfnisse unserer Kunden in den Metropolen ein und sind erste Wahl – sowohl beim kleinen Einkauf zu Fuß als auch beim Wocheneinkauf mit dem PKW.“

Lidl-Metropolfiliale – flexible Lösung für den urbanen Raum

Im Vergleich zu einer Basisfiliale mit einem vorgelagerten Parkplatz benötigt die Lidl-Metropolfiliale deutlich weniger Fläche. Vom Parkplatz und von der Straße aus gelangen die Kunden über Rollstiegen in den ersten Stock. Der lichtdurchflutete Eingangsbereich öffnet sich mit einer Galerie und bodentiefen Fenstern über beide Etagen zur Straße hin. Auf diese Weise entsteht ein großzügiges Raumgefühl in der gesamten Filiale. Eine helle, geräumige Verkaufsfläche mit rund 1.800 Quadratmetern Fläche ermöglicht eine ansprechende Warenpräsentation. Breite Gänge und niedrige Regale machen die Filiale übersichtlich und sorgen für eine angenehme Einkaufsatmosphäre und eine attraktive Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter.

Durch das flexible Konzept der Metropolfiliale lässt sich das Gebäude auch in bestehende Baulücken integrieren und – sofern entsprechende Standortvoraussetzungen bestehen – mit Wohnungen, Büros oder weiteren Nutzungen überbauen. In Frankfurt-Niederrad wurde beispielsweise eine Apotheke als ergänzende Nutzung im Erdgeschoss angegliedert. „Mit dieser Flexibilität bieten wir einen Mehrwert für Städte, Anwohner und Kunden“, ergänzt Thurn.

Ökologische Bauweise auf höchstem Niveau

„Die Nachhaltigkeit spielt beim Bau unserer Immobilien eine zentrale Rolle“, erläutert Dirk Brunner, Immobilienleiter der Lidl-Regionalgesellschaft Alzenau und Verantwortlicher für das Bauprojekt. „Daher kommt in der Filiale modernste Technik zum Einsatz, mit der wir Energie und Rohstoffe sparen.“

In der Lidl-Metropolfiliale wird die Abwärme der Kühlanlage genutzt und im Zusammenspiel mit Wärmepumpen zur Klimatisierung des Gebäudes verwendet. In diesem System setzt das Unternehmen ausschließlich natürliche Kältemittel ein. Mit moderner LED-Beleuchtung und bedarfsgesteuertem Licht in den Nebenräumen spart das Unternehmen rund 25.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung ein. Eine Dachbegrünung filtert Schadstoffe aus der Luft und unterstützt die Wasserrückhaltung. Auf dem Filialdach produziert eine Photovoltaikanlage rund 85.000 Kilowattstunden CO2-neutralen Strom pro Jahr aus Sonnenenergie – genug Strom für etwa 20 Einfamilienhäuser. Die Anlage liefert zudem den Strom für die Schnellladesäule auf dem Filialparkplatz, die den Kunden für ihre Elektrofahrzeuge zur Verfügung steht.

In der Filiale sorgen rund 45 Kollegen für reibungslose Abläufe und die Zufriedenheit der Kunden. Geöffnet ist Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 22 Uhr.

Weiteres Bildmaterial und ergänzende Informationen unter www.lidl.de/newsroom

Über Lidl Deutschland:

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 32 Ländern präsent und betreibt rund 10.800 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 83.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 81,2 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 22,7 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Neckarsulm (ots)

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  • Erste Lidl-Metropolfiliale in Deutschland eröffnet: obs/LIDL/Lidl

Rezo: Viele Politiker haben „keinen Plan“

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Viele Politiker könnten sich „nur durch Sympathien oder Täuschungen im Job halten“ und hätten „gar keinen Plan“, sagt der Videoblogger Rezo im Politischen Fragebogen der Wochenzeitung DIE ZEIT. „Beim Urheberrechtsabkommen ACTA habe ich das erste Mal verstanden, dass Politiker teils gegen die Bevölkerung agieren, um den Interessen von Großkonzernen zu dienen“, so Rezo. „Die Diskussion um Uploadfilter und Artikel 13 hat mir gezeigt, dass Zeitungen auch politische Akteure und Influencer sind, die ihre Leser teils bewusst oder unterbewusst fehlleiten können.“

Rezo wurde bundesweit bekannt, als er im Mai auf YouTube ein Video mit dem Titel „Die Zerstörung der CDU“ veröffentlichte. Es wurde seitdem 16 Millionen Mal aufgerufen.

Auf die Frage, welcher Politiker ihn um Verzeihung bitten müsse, antwortet Rezo: „Jeder weiß, dass eine Reihe von CDUlern über mich persönlich oder über meine Generation Lügen und Verschwörungstheorien verbreitet hat. Und klar, wenn Politiker solche Propagandatechniken direkt gegen die eigene Bevölkerung einsetzen, um diese zu diskreditieren, müssten sich die Politiker dafür entschuldigen. Nicht nur bei mir, sondern bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.“

Hamburg (ots)

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NORMA: Die Verkaufsverpackung für Rindfleisch wurde jetzt weiter optimiert Nürnberger Handelsunternehmen setzt in allen Verpackungsbereichen auf mehr Nachhaltigkeit

Der Mensch ist kein Produkt der Umwelt – die Umwelt ist das Produkt des Menschen. Mit dieser Erkenntnis setzt sich der Lebensmittel-Discounter NORMA für mehr Nachhaltigkeit ein. Der Verzicht auf Plastik, ein immer größeres Angebot an gentechnikfreien Nahrungsmitteln oder der konsequente Tierschutz sind gute Beispiele aus dem umfangreichen Umweltschutz-Programm. Ganz aktuell ist die nächste umweltfreundliche Verbesserung am Start: Der Verzicht auf die schwarzen Kunststoffschalen auch beim Rindfleisch-Verkauf.

Das von NORMA erkannte Problem: Die gängigen Sortieranlagen für Leichtverpackungen sind oft nicht in der Lage, die schwarzen Schalen korrekt zuzuordnen. Aus diesem Grund wird das Material häufig nicht – wie gewünscht – dem Recyclingprozess zugeführt. Ein Mangel, den NORMA jetzt behoben hat. Denn das Handelsunternehmen stellt nun auch neun Rindfleisch-Produkte auf die Verpackung in durchsichtige Kunststoff-Unterziehschalen um. Die Recyclingquote verbessert sich dadurch enorm: In den Sortieranlagen wird das neue Material mit hoher Sicherheit erkannt und somit – wie von NORMA gewünscht – dem Wertstoffkreiskreislauf zugeführt. Mit Blick auf die große Menge der bei NORMA eingekauften Rindfleisch-Produkte bedeutet das: Über 35 Tonnen der durchsichtigen Leichtverpackungen können mehr recycelt werden… weil NORMA, so wie bei allen anderen Frischfleischprodukten, nur noch die durchsichtigen Unterziehschalen einsetzt.

Seit dem 15. September 2019 bietet der Lebensmittel-Discounter NORMA diese Rindfleisch-Artikel in der durchsichtigen – und damit auch recycelbaren – Kunststoff-Unterziehschale an:

– Gut Bartenhof Rinderhackfleisch 500 g
– Gut Bartenhof Rinderhackfleisch (fettreduziert) 400 g
– Gut Bartenhof Rinderrouladen ungefüllt 500 g
– Gut Bartenhof Rindergulasch 500 g
– Gut Bartenhof Rinder-Suppenfleisch 500 g
– Gut Bartenhof Hamburger (Sommerlistung) 400 g
– Gut Bartenhof Rinder-Beinscheibe 700 g
– Gut Bartenhof Hüftsteaks natur 375 g
– Gut Bartenhof-Minutensteaks 320 g
Auch wissenswert für alle bei NORMA gekauften Fleischprodukte: Nur landwirtschaftliche Betriebe, die bei der Aufzucht und Pflege von Tieren die strengen NORMA-Anforderungen erfüllen, werden als Lieferpartner akzeptiert. Die dabei vom Lebensmittel-Discounter verfolgten Ziele übertreffen häufig die gesetzlichen Mindestanforderungen.

Die bevorzugte Listung regional erzeugter Lebensmittel, ein ständig wachsendes Bio-Sortiment sowie das Bekenntnis zur transparenten Fischerei sind weitere Beispiele dafür, mit welchem Nachdruck sich NORMA für eine lebenswerte Umwelt einsetzt.

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  • Norma: Verkaufsverpackung für Rindfleisch weiter optimiert: obs/NORMA

NABU: Die Bundesregierung hat die Klimakrise nicht verstanden

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Die Ergebnisse des Klimakabinetts kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Die Bundesregierung zeigt mit dem Eckpunktepapier zum Klimaschutzgesetz, dass sie die Dringlichkeit zum Handeln noch nicht verstanden hat. Statt einen wirklichen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen – wie zeitgleich von hunderttausenden Menschen, die weltweit für mehr Klimaschutz demonstrieren, gefordert – bleibt es bei Steuergeschenken und neuen Subventionen. Innovationen und Technik sind wichtig für eine lebenswerte Zukunft. Aber ordnungspolitische Maßnahmen oder Steuererhöhung für Klimasünder ebenfalls. Die Summe der Maßnahmen wird nicht ausreichen, um das selbstgesteckte Klimaschutzziel bis 2030 zu erreichen. Und auch eine schnelle und wirksame Bepreisung von CO2 ist nach diesem Entwurf nicht zu erwarten.“ Damit bringe Bundeskanzlerin Angela Merkel zum UN-Sonderklimagipfel in New York am Montag viel zu wenig mit, um beim weltweiten Klimaschutz noch als Vorreiterin wahrgenommen zu werden.

Zeitgleich zu den Verhandlungen im Klimakabinett kamen an über 500 Orten allein in Deutschland und weltweit viele hunderttausend Menschen zusammen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Noch nie gab es so viele Menschen, die gemeinsam für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen und bereit sind, dafür etwas zu tun. NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz: „Der gesellschaftliche Wandel ist notwendig – das ist auch in der Politik bekannt. Durch die Fridays-for-Future-Bewegung gibt es eine hohe Akzeptanz für Veränderungen wie noch nie zuvor. Dennoch hat die Regierung noch nicht einmal den Mut gefunden, umweltschädliche Subventionen abzubauen – ganz zu schweigen von substanziellen ordnungsrechtlichen Maßnahmen. Weder Pendlerpauschale, Ölheizungen noch der aktuelle Tierbestand in der Landwirtschaft, um nur ein paar wenige Aspekte zu nennen, sind kompatibel mit den Klimazielen. Diese Regierung setzt fahrlässig unsere Zukunft aufs Spiel. Die Klimakrise wird so nicht bewältigt.“

Berlin (ots)

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