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Dr. Thomas Brandstätt neuer Vorsitzender der Geschäftsführung

Seit dem 1. Dezember 2019 ist Dr. Thomas Brandstätt neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Tractebel Engineering GmbH.

Er startete bereits 2017 als Mitglied der Geschäftsführung bei der Tractebel Engineering GmbH, früher Lahmeyer. Entsprechend der Wachstumsstrategie des Unternehmens war er für Strategie und Mergers & Acquisitions sowie für den Geschäftsbereich Energie verantwortlich.

Dr. Thomas Brandstätt hat an der Technischen Universität Kaiserslautern ein Studium als Diplom-Wirtschafts-Ingenieur (Maschinenbau und BWL) absolviert. Nach einigen Stationen an der TU Kaiserslautern und als Berater startete er bei der HOCHTIEF AG, begleitete das Unternehmen beim Wandel vom Baukonzern zum Baudienstleister und war für verschiedene Firmenzukäufe und deren Integration in den Konzern verantwortlich. Ab 2007 leitete das internationale Geschäft von HOCHTIEF Solutions.

2011 wechselte er zu Bilfinger und entwickelte die Wachstumsstrategie für Nordamerika, integrierte die Akquisition des Unternehmens in Nord Dakota und war für den Aufbau der US-amerikanischen Organisation verantwortlich. Vor seinem Wechsel zu Tractebel war er Vice President von Bilfinger Industrial Services in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er verfügt über umfangreiche internationale Erfahrung in den Bereichen Engineering, Anlagenbau, Betrieb und Wartung (O & M) sowie Mergers & Acquisitions und Strategieentwicklung.

Dr. Thomas Brandstätt übernimmt die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Tractebel Engineering GmbH von Martin Seeger, der das Unternehmen zum 31. Dezember 2019 verlassen hat, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Neben Dr. Thomas Brandstätt ist Michael Stephan ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung.

In seiner neuen Position sieht sich Dr. Thomas Brandstätt in der Verantwortung, die Wachstumsstrategie im sich wandelnden internationalen Markt weiter voranzubringen: „Unser Ziel ist es, in kooperativer Zusammenarbeit innerhalb der Tractebel Gruppe neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den veränderten Anforderungen der internationalen Märkte als auch unserer Muttergesellschaft ENGIE erfolgreich gerecht zu werden. Als ein führender Treiber der Energiewende weltweit entwickeln wir Ingenieurleistungen für nachhaltige Technologien entsprechend unserer Strategie Zero-Carbon as a Service.“

(ots)

Mehr als 330 Millionen EUR Umsatz, über 7,5 Millionen Sendungen: GO! Express & Logistics setzt Wachstumskurs fort

Alles außer_gewöhnlich: Das ist nicht nur der neue Claim des mittlerweile 35 Jahre im Markt präsenten Unternehmens. Er bringt auch die Bilanz für 2019 auf den Punkt: Während die Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) im deutschen Markt laut BIEK um 3,8 Prozent zulegte, kam GO! im gleichen Zeitraum auf knapp 9 Prozent und damit auf mehr als das Doppelte gegenüber dem Marktwachstum.

Weitere Wachstumsperspektiven dank ausgezeichneter Expertise

Pharmaindustrie, Medizintechnik, Hightech und Hochverfügbarkeits-Logistik sind vorrangig die Branchen, in denen GO! für 2020 weiterhin steigendes Sendungsvolumen erwartet. Zum einen handelt es sich um Geschäftsfelder, die allgemein konstant wachsen. Zum anderen verfügt GO! über eine ausgesprochene Expertise in diesen Services. Das zeigt sich sowohl in den vielfältigen Sendungsoptionen als auch in den branchen- und unternehmensspezifischen maßgeschneiderten Lösungen. Dazu zählt auch die kontinuierliche Erweiterung des Serviceangebots, so jüngst mit der systemweiten Einführung der Code-Zustellung.

Qualitätsführerschaft abgesichert

Das Erfolgsrezept: geringste Verlust- und Schadensquoten bei einer überdurchschnittlich hohen Zustellquote, die GO! zum Qualitätsführer im KEP-Markt machen. Eine Position, die durch weitsichtige Investitionen abgesichert wird. So wurde 2019 z. B. eines der Rechenzentren modernisiert; an Stelle der bisher heterogenen IT-Landschaft tritt eine homogene Lösung. Der Effekt: deutlich höhere Performance sowie, passend zum kontinuierlichen Wachstum, Skalierbarkeit von Rechenzentrum und Service. Darüber hinaus erhöhte GO! 2019 nicht nur die Stationskapazitäten in Deutschland und Österreich, sondern erweiterte auch die Umschlagkapazitäten im österreichischen HUB.

Investitionsjahr 2020

2020 wird GO! einen Mix aus bereits fest geplanten und optional-situativen Investitionen verfolgen. Zu Ersteren zählen weitere Prozessoptimierungen, u.a. zur Kompensation steigender Verkehrsaufkommen, ein bedarfsgerechter, routenoptimierter Ausbau des Liniennetzes und der zunehmende Einsatz und Test von E-Mobility-Lösungen im Rahmen einer weiter modernisierten Flotte. Zudem werden die Sendungsströme bestimmen, in welchem Ausmaß das Stationsnetzwerk inkl. der Regio-HUBs ausgebaut werden muss. Schließlich der Faktor Mensch: Qualifiziertes Personal kostet. Eine auch darauf bezogene Preisanpassung war für 2020 unvermeidlich. Unter anderem wegen des Fachkräftemangels ist es aufwändiger, geeignete Mitarbeiter zu finden, zu binden, aus- und weiterzubilden.

Außerordentlicher Test mit erhöhten Sendungsvolumen

Weihnachten und Silvester sind Hochzeiten für KEP-Anbieter. Um die generell gestiegenen Mengen termingerecht den Kunden zuzustellen, wurde erstmals auch in den Regio-HUBs der Betrieb zwischen den Jahren aufrechterhalten. Letzter Sendungs-Peak war mit Blick auf Silvester zu verzeichnen; allein für die Silvesternacht wurden rund 435 Tonnen Feuerwerksartikel im GO! System umgeschlagen; wovon 160 Tonnen über Direktverkehre abgebildet wurden. Wie die bereits 2019 realisierten Investitionen greifen, zeigt sich natürlich besonders gut bei einem solchen KEP-Großereignis. GO! hat die Gelegenheit genutzt – und bewiesen, dass man mit dem 2019 erfolgten Design-Upgrade und dem neuen Claim nicht zu viel versprochen hat – außer_gewöhnliche KEP-Leistungen.

(ots)

Führungswechsel bei 3M

Dirk Lange, 50, leitet seit dem 1. Januar 2020 als Managing Director die Central Europe Region des Multitechnologiekonzerns 3M. Die Region umfasst Deutschland, die Niederlande, Belgien, Österreich und die Schweiz. Der gebürtige Neusser folgt auf Christiane Grün, die mit Jahresbeginn die Gesundheitssparte von 3M in Europa verantwortet.

Dirk Lange war zuletzt Managing Director der „South East Europe Region“ mit Dienstsitz in Mailand. Insgesamt war er damit für das 3M Geschäft in 17 Ländern der Region verantwortlich. Diese Position hatte er im Oktober 2018 übernommen. Zuvor war er Managing Director von 3M in Italien.

Bereits seit 1995 ist der Diplom-Kaufmann für 3M tätig. Nach Positionen in verschiedenen Geschäftsbereichen des Unternehmens wurde er 2012 Mitglied der Geschäftsleitung in Deutschland. 2015 übernahm Dirk Lange dann die Leitung der Europäischen Vertriebs- und Marketingbereiche bei 3M.

Der leidenschaftliche Sportler hat 30 Jahre Eishockey gespielt und lebt mit seiner Familie in Meerbusch. „Es ist ein schönes Gefühl wieder nach Hause zu kommen. Hier in Neuss bin ich aufgewachsen und 3M war irgendwie immer ein selbstverständlicher Teil meiner Heimatstadt. Damals hätte ich mir nie träumen lassen, eines Tages für dieses so große Innovationsunternehmen verantwortlich zu sein“, sagte Dirk Lange kurz nach Bekanntgabe seiner Ernennung.

Seine Arbeitsschwerpunkte hat er bereits gesetzt: „Die Bereitschaft zur ständigen Veränderung ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg geworden. Ich möchte meinen Beitrag leisten, die Leidenschaft, den Kundenfokus und den Innovations-Spirit unseres 3M Teams von über 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Region weiter zu fördern und es so zu coachen, dass wir unseren Spitzenplatz in der Champions-League auch in Zukunft halten.“ erklärt Dirk Lange.

(ots)

Fachkräftemangel: Stellenabbau bei Großkonzernen bietet Chancen für den Mittelstand

Banken, Automobilunternehmen und viele andere Großkonzerne verschiedener Branchen bauen derzeit tausende Stellen ab. Das belegen Dutzende Meldungen der letzten Wochen und Monate. Dieser Trend wird sich fortsetzen, befindet sich doch die Wirtschaft in einer massiven Transformation. Die Meckenheimer Personal-Recruiterin Angela Raab sieht in dieser Entwicklung eine Chance. Denn auf der anderen Seite, beim Mittelstand, herrscht vielerorts Fachkräftemangel. Kleine und mittlere Unternehmen könnten profitieren, wenn sie die richtigen Weichen stellen und die begehrten Fachkräfte frühzeitig ansprächen. Dem Mittelstand bietet sich jetzt eine gute Gelegenheit, vielversprechende Talente und erfahrene Spezialisten zu gewinnen.

„Externe Talent-Pipelines sind eine riesige Chance zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bei kleinen und mittelständischen Unternehmen“, erklärt die Personalexpertin. Angela Raab ist seit vielen Jahren interimistisch als Senior Recruiterin und HR-Managerin in mittelständischen Unternehmen im Einsatz und zeigt Wege auf, wie sich neue Mitarbeiter auch abseits der großen bekannten Konzernmarken ansprechen, begeistern und binden lassen.

Oft heiße es, so Raab, dass zunächst Zeitarbeitnehmer abgebaut würden und auf natürliche Fluktuation durch Erreichung des Rentenalters gesetzt werde. „So entsteht der Eindruck, die Entwicklung beträfe zunächst nur einen Großteil der in der Produktion Beschäftigten. Aber: Nicht nur in der Produktion werden heute Zeitarbeitnehmer eingesetzt. Schon längst hat Zeitarbeit auch die lukrativen und hoch qualifizierten Unternehmensbereiche erreicht. Auch diese Beschäftigten müssten um ihre Jobs fürchten. Man muss die Zeichen der Zeit richtig deuten“, meint die Personalexpertin. Ganze Industriezweige seien derart im Umbruch, dass es im Grunde fast jeden treffen könnte. Der Arbeitsmarkt komme in Bewegung.

Für die, die im Unternehmen blieben, werde eine Blase der Unsicherheit geschaffen. Das gelte für befristet Beschäftigte genauso wie für jahrelang engagierte fest angestellte Mitarbeiter. „Der Druck und die Arbeitsbelastung werden zunehmen“, so die Recruiterin. Das werde dazu führen, dass mehr Beschäftigte bereit sein werden, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. „Job-Suchende und wechselbereite Mitarbeiter bilden ein riesiges Reservoir, aus dem mittelständische Unternehmen schöpfen können“, analysiert Raab. Allerdings werde sich dieser Prozess nicht sofort in Gang setzen. Es brauche noch etwas Zeit, bis diese Entwicklung massiv einsetze. Zeit, die der Mittelstand nutzen könne, um schon jetzt positiv auf sich aufmerksam zu machen. „Die meisten Mitarbeiter werden erstmal abwarten und zudem auf gute Abfindungsangebote hoffen“, meint die Personalexpertin. Liegen diese auf dem Tisch, seien sie aber bereit für Neues. „Genau in dieser Phase müssten potenzielle neue Arbeitgeber sichtbar sein und mit attraktiven Angeboten auf die Bewerber zugehen. Damit muss aber jetzt begonnen werden. Personalmarketing und Recruiting funktionieren nicht spontan und ‚hopplahopp‘, sondern erfordern eine mittel- bis langfristige Kommunikationsstrategie.“

Mittelständische Unternehmen sollten bereits jetzt potenziell interessante Personen ins Auge fassen und versuchen, diese auf sich aufmerksam zu machen und näher kennen zu lernen. Geeignet hierfür seien persönliche Einladungen zu Veranstaltungen und Vorträgen mit entsprechendem fachlichem Hintergrund, Messen und Kongresse, gemeinsame Hackathons oder andere Formate, bei denen sich die Fachkräfte einen positiven Eindruck von den Leistungspotenzialen des Unternehmens verschaffen könnten – auch und gerade dann, wenn das Thema neuer Job noch gar nicht im Fokus ist.

Es gehe, so Raab, zuerst darum, einen fachlichen und persönlichen Draht oder eine Pipeline zu qualifizierten Personen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. „Solche Talent-Pipelines sind bei Konzernen seit Jahren selbstverständlich, im Mittelstand sind sie hingegen noch eher die Ausnahme. Talent-Pipelines sind große Chancen“, weiß Raab aus ihrer Erfahrung als Interim Managerin im Personalwesen.

„Ist der Kontakt erfolgreich hergestellt und intensiviert worden, kann die Passgenauigkeit besser beurteilt und vorab ‚ausgesiebt‘ werden. Zudem wird der potenzielle Kandidat signalisieren, wann der Jobwechsel realisiert werden sollte, weil er schon vertraut ist mit Fachbereichen und Mitarbeitern des potenziellen neuen Arbeitsgebers. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Raab.

Allerdings müssten in der Praxis generelle Regeln beachtet werden: Datenschutz, den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und technischen Errungenschaften und Patenten sowie der Schutz des Beschäftigten selbst, der ungern bei einer Veranstaltung auf Kollegen oder sogar Vorgesetze seines jetzigen Unternehmens treffen möchte. Um dies optimal zu managen, bietet sich die Einbindung von Candidate Relationship Managementsystemen an. „Informationsvorsprünge und Cleverness in der Ansprache sind entscheidende Faktoren für den Rekrutierungserfolg“, verrät Raab. Die Digitalisierung, soziale Netzwerke und Marketingwissen, etwa beim Aufbau einer Arbeitgebermarke, seien für die Personalstrategie der Zukunft unabdingbar.

„So bitter der Stellenabbau in den nächsten Jahren für viele werden wird, er bietet auch Chancen, um die dringend benötigten Fachkräfte für den Mittelstand zu gewinnen und den Betroffenen neue Perspektiven zu eröffnen“, so das Fazit der Personalexpertin. Jede Veränderung biete eben auch Chancen.

Weitere Informationen rund um die Themen Recruiting, Digitalisierung im Recruiting, Employer Branding, Trends auf dem Arbeitsmarkt und den Aufbau von Personalabteilungen sowie zum Interim Management und Angela Raab gibt es unter www.die-personalexpertin.de.

Robert Walters Gehaltsstudie 2020: Trend zu mehr Spezialisten, Gehälter bleiben relativ stabil

Im Jahr 2020 werden die internationalen Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits der deutschen Wirtschaft weiter zusetzen. Auch wenn der von vielen Experten vorhergesagte Konjunkturabsturz vorerst ausblieb, könnten in diesem Jahr einige Branchen besonders zu kämpfen haben. Zwar begreifen die meisten Unternehmen den digitalen Wandel als Chance, unterschätzen jedoch die tiefgreifende Disruption und die damit einhergehende Komplexität und Spezialisierung im Arbeitsalltag. Während der Bedarf an Generalisten abnimmt, halten die Unternehmen vermehrt Ausschau nach Fachkräften mit Nischenqualifikationen, hochqualifizierten Young Professionals sowie erfahrenen Spezialisten.

Das zeigt die neue Gehaltsstudie der internationalen Personalberatung Robert Walters. Die 21. Ausgabe des jährlichen Reports bietet umfassende Prognosen über die Entwicklung von Gehältern und Personaltrends in Deutschland für das kommende Jahr. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer detaillierten Analyse der durch Robert Walters vermittelten Fach- und Führungskräfte in Festanstellung und auf Interimsbasis. In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf den Kerndisziplinen Accounting & Finance, Banking & Financial Services, Legal, Sales & Digital Marketing, Information Technology, Human Resources sowie Procurement & Supply Chain.

Höhere Vergütung bei interimistischer Tätigkeit

Zahlreiche spannende Entwicklungen sind besonders im Bereich Accounting & Finance zu erwarten. Wurden im vergangenen Jahr vor allem klassische Steuerspezialisten gesucht, geht der Trend im Jahr 2020 zum Financial Controller und International Tax Manager. Statt Business Partnering und Business Development werden Fachkräfte benötigt, die die Kosteneffizienz steigern. Die Gehälter werden dabei im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend gleich ausfallen.

Eine Steigerung ist allerdings beim Tagessatz für Interim Manager zu beobachten. Der durchschnittliche Tagessatz eines CFOs im Finance-Sektor steigt etwa von 1.000+ auf 1.200+ Euro. Auch der Head of Controlling darf sich über eine Erhöhung freuen. Waren es 2019 noch 550 – 850 Euro, rechnet Robert Walters im Jahr 2020 mit 800 – 1.200 Euro. Der Trend zu Interim Management ist branchenübergreifend zu beobachten. Auch wenn Deutschland auf diesem Gebiet im europäischen Vergleich etwas hinterherhinkt, wird freiberufliches Arbeiten immer attraktiver, auch für jüngere Fach- und Führungskräfte.

Hohe Fluktuation im Banking-Sektor

Das Einstellungsvolumen im Bereich Banking & Financial Services wird maßgeblich vom Ergebnis des Brexits abhängen. „Verschlechtern sich die wirtschaftlichen Bedingungen für deutsche Unternehmen, hat dies möglicherweise Auswirkungen auf die personelle Zusammensetzung in den Bankhäusern“, ordnet Rob Vermaak, Regional Managing Director Benelux & Germany bei Robert Walters, die aktuelle Lage im Banking-Sektor ein.

Um den strenger werdenden Regularien gerecht zu werden, stehen bei Banken- und Finanzdienstleistern im Jahr 2020 neben Investment Banking Analysts, vor allem Risk Manager und Manager Compliance hoch im Kurs. Dabei wird es auf dem Arbeitsmarkt Bewegung geben: 71 Prozent der Befragten möchten im nächsten Jahr ihren Job wechseln. Zum einen besteht bei vielen der Wunsch nach dem nächsten Karriereschritt, andere möchten sich schlicht anderweitig orientieren und suchen nach einer neuen Herausforderung. Um sich die begehrten Top-Talente im Banking zu sichern, sollten Unternehmen in erster Linie abwechslungsreiche Jobprofile mit interessanten Aufgabeninhalten schaffen und mehr Unterstützung durch das Management anbieten.

„Personalverantwortliche müssen heutzutage neben erfolgreichem Employer Branding, die Bewerbungsprozesse effizienter, schneller und vor allem transparenter gestalten. Zudem sollten Unternehmen in Mitarbeiterbindung investieren, um Angestellte durch Wertschätzung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und zusätzliche Benefits an das Unternehmen zu binden. Dies schont Ressourcen und ermöglicht Unternehmen ein kontinuierliches Wachstum“, rät Rob Vermaak den Unternehmen in Zeiten erhöhter Fluktuation.

Rosige Aussichten für IT-Experten – auch im Digital Marketing

Auch der IT- und Digitalisierungstrend wird sich 2020 fortsetzen. Neben Datenschutz-Experten werden die Unternehmen vermehrt nach Software Developern, Data Managern und Projektmanagern Ausschau halten. In Bezug auf die Gehälter lässt sich im IT-Sektor ein deutlicher Unterschied zum Vorjahr feststellen. Vor allem Fach- und Führungskräfte mit weniger Berufserfahrung (drei bis sieben Jahre) dürfen sich auf eine Gehaltserhöhung freuen. Verdiente etwa der Head of Enterprise Architecture im Durchschnitt im Jahr 2019 noch 90.000 – 115.000 Euro, beläuft sich das Gehalt im Jahr 2020 auf 125.000 – 140.000 Euro. Und auch Data Scientists bekommen mehr Geld im Vergleich zu 2019 (75.000 – 95.000 Euro). 2020 werden Durchschnittsjahresgehälter von 80.000 – 110.000 Euro erwartet.

Im Sales und Digital Marketing vertrauen die Unternehmen in Zukunft auf Digital Consultants und Account Manager. Der Trend zur Digitalisierung macht sich dabei auch im Gehalt bemerkbar. Der Chief Digital Marketing Officer (7 -15 Jahre Erfahrung) verdiente im Jahr 2019 noch 110.000 – 160.000 Euro, im Jahr 2020 sind es 120.000 – 200.000 Euro. Auch die Tagessätze für Interim Manager auf diesem Gebiet lassen eine Steigerung erkennen: Waren es in 2019 noch 1.000 – 1.500 Euro, liegt der Tagessatz im Jahr 2020 bei 1.250 – 1.900 Euro.

„Die Gehälter bleiben branchenübergreifend weitestgehend stabil. Nur hochspezialisierte Fachkräfte aus den Bereichen IT, Digitalisierung, Tax, Controlling, Risk und Auditing können im Jahr 2020 bis zu 10 Prozent Gehaltserhöhung bei einem Stellenwechsel erwarten. In den restlichen Bereichen belaufen sich Gehaltserhöhungen auf bis zu fünf Prozent. Da flexible Arbeitszeiten und eine gute Work-Life-Balance bei vielen Kandidaten einen hohen Stellenwert einnehmen, sollten HR-Verantwortliche weiterhin sicherstellen, diese Faktoren in die Unternehmenskultur zu integrieren, um sich als attraktiver Arbeitgeber vom Wettbewerb abzugrenzen“, führt Vermaak abschließend aus.

Die vollständige Gehaltsstudie von Robert Walters ist unter https://www.robertwalters.de/salarysurvey.html abrufbar.

 

Herbert Robel erweitert Vorstand der Quantron AG

Noch mehr Power: Für seine elektrifizierte Mobilitätslösung der Zukunft hat Unternehmensgründer und Vorstand der Quantron AG Andreas Haller nun namhafte Unterstützung an seiner Seite: Seit dem 01.01.2020 übernimmt Herbert Robel die Position als weiterer Vorstand des Innovationsunternehmens aus Augsburg. Nach langjähriger Erfahrung im Logistikbereich befasste sich Robel bereits mit aktuellen Entwicklungen und effizienten Mobilitätsalternativen für die Nutzfahrzeugbranche der Zukunft – die Antwort fand er bei der Quantron AG. Mit ihrem innovativen Konzept rüstet die Quantron AG Nutzfahrzeuge, je nach Konfiguration, in nur drei Monaten von Diesel- auf E-Motoren um – und macht diese damit komplett emissionsfrei.

Mit voller Kraft beschäftigt sich das Innovationsunternehmen Quantron mit dem Verursacher von mehr als einem Viertel der Treibhausgase des Straßenverkehrs – dem Nutzfahrzeugbereich. Auch Herbert Robel, der zuvor mehr als 20 Jahre bei einem großen Logistikunternehmen tätig gewesen ist, davon die letzten zehn Jahre als Vorstand, befasst sich seit geraumer Zeit mit dieser Problematik.

„Die Fahrzeugbranche steht vor gewaltigen Herausforderungen bei alternativen Antrieben, die unsere Umwelt weniger belasten sollen als konventionelle Verbrennungsmotoren. Doch die Diskussion konzentriert sich oft ausschließlich auf den Pkw-Bereich – eine effiziente Lösung für die Nutzfahrzeugbranche hat man bis vor kurzem hier noch vergeblich gesucht“, erläutert Herbert Robel. „Die Quantron AG bietet hier eine echte E-Lösung, die Nutzfahrzeuge komplett emissionsfrei macht. Als Vorstand an der Seite von Andreas Haller freue ich mich sehr darauf, an der Umsetzung einer elektrifizierten Zukunft mitzuarbeiten.“

Der Logistik-Profi verantwortet seit 01.01.2020 die Bereiche Finanzen, Personal und Produktion der Quantron AG und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Dadurch bringt der Augsburger sehr viel Know-How sowohl im Produktions- als auch im Kundenbereich mit und wird das seit Juli 2019 gegründete Innovationsunternehmen engagiert dabei unterstützen, weiter mit einer soliden Geschwindigkeit zu wachsen.

Auch Unternehmensgründer und Vorstand Andreas Haller ist dieser Meinung: „Ich freue mich sehr, mit Herbert Robel einen erfahrenen Mann aus der Branche an meiner Seite zu haben. Sein wertvolles Fachwissen wird die Quantron AG auf ein noch höheres Niveau heben.“

Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen – der Weg in eine emissionsarme Zukunft

Mit kürzesten Umrüstzeiten, beginnend ab drei Monaten, können mit dem innovativen Konzept für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen unter anderem Abfallsammelfahrzeuge, unterschiedlichste Nutzfahrzeug-Kombinationen oder Busse, je nach Konfiguration, von Diesel auf E-Motoren umgerüstet werden. Durch die Elektrifizierung von bereits hergestellten Nutzfahrzeugen kann so auch die CO2-Emission der Batterieherstellung kompensiert werden. Zudem wird es möglich sein, auf E-Antrieb umgerüstete Nutzfahrzeuge mit einer Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird, zu ergänzen.

Das Unternehmen nutzt dabei das riesige Angebot an Bestands- und Gebrauchtfahrzeugen, bietet seinen Kunden aber auch Neufahrzeuge mit E-Antrieb und sogar Leasingmöglichkeiten an. Dazu gehören z. B. der Cobus, ein innovativer E-Airport Bus und seit neuestem auch alle E-Bus-Modelle des türkischen Automobilherstellers Karsan Otomotiv.

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  • Herbert Robel nimmt ab 01.01.2020 neben Andreas Haller die Position des Vorstands der Quantron AG ein: Quantron AG

Ethik Society zeichnet Vanessa Weber aus

Die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber wurde jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Die vom Bundeswirtschaftsministerium als Vorbildunternehmerin ausgezeichnete Inhaberin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.

Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte Vanessa Weber so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze in der Wirtschaft mehr Gewicht bekommen.

„Ich engagiere mich für ein realitätsnahes und modernes Unternehmerbild. Die meisten Unternehmer übernehmen sehr wohl Verantwortung für ein langfristiges Miteinander, stehen für ihre Mitarbeiter ein, engagieren sich für die Umwelt und investieren in die Zukunft, auch der nachfolgenden Generationen. Klimaschutz, Innovationsbereitschaft und Nachhaltigkeit in allen Sektoren ist mein Leitbild – und das der allermeisten Unternehmer, die ich kenne. Das möchte ich gerne demonstrieren und als Vorbild leben. Eine starke Wirtschaft und eine gesunde Umwelt dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, erklärt Vanessa Weber, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und gemeinnützig auf vielen Ebenen engagiert. In Sachen Integrität und Ethik wolle sie Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke sie mit ihrem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.

„Wir freuen uns, dass wir Vanessa Weber, eine wegweisende Persönlichkeit, als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit der renommierten und medienbekannten Unternehmerin habe die Gemeinschaft eine wichtige Partnerin gewonnen, die glaubhaft für Ethik einstehe und die mit ihrem Ansatz für modernes Unternehmertum viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften und Denken im Allgemeinen sowie die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.

„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen, Unternehmerköpfen und gesellschaftlichen Gruppierungen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Nachhaltigkeitsexperte Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.

„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als nur um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.

Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com. Mehr über die Vorbildunternehmerin Vanessa Weber und ihr Unternehmen gibt es unter www.vanessa-weber.de und www.werkzeugweber.de.

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  • Vanessa Weber: Vanessa Weber

Brückenteilzeit bleibt überwiegend ungenutzt Aktuelle Randstad Studie zur Brückenteilzeit

Vor allem Frauen sollen vom Brückeneilzeitgesetz profitieren, da bei ihnen der Anteil an Teilzeitbeschäftigten mit 48 Prozent besonders hoch ist (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Häufig schnappt hier die sogenannte „Teilzeitfalle“ zu. Die Folgen: geringerer Rentenanspruch durch geringeren Erwerb. Dieses Risiko soll mit dem Brückenteilzeitgesetz verringert werden, das die Rückkehr zur Vollzeit regelt. Die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung zeigt jedoch, dass Brückenteilzeit nur bei gut einem Drittel der Unternehmen zum Einsatz kommt (36%), nur drei Prozent davon nutzen diese häufig.

Gesetzliche Regelung unnötig

Am häufigsten gewähren Großunternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten ihren Mitarbeitern Brückenteilzeit. Hier arbeiten sieben Prozent der Mitarbeiter häufig, 14% selten und 38% gelegentlich in Brückenteilzeit. Unternehmen mit weniger als 45 Mitarbeitern sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, dieses Arbeitsmodell anzubieten. Hier melden nur 16% befristete Teilzeitbeschäftigte. „Brückenteilzeit ist sinnvoll, weil sie Arbeitnehmern und besonders Frauen garantiert, wieder in die Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren. Fraglich ist allerdings, ob es dafür eine gesetzliche Reglementierung braucht“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Schließlich geben über die Hälfte der Befragten Personalleiter an (55%), dass sie bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes die Befristung von Teilzeit einsetzten.

Kollegen kompensieren Mehrarbeit

Dort, wo seit der Gesetzeseinführung Brückenteilzeit genutzt wird, fangen 38% der Unternehmen die zusätzliche Arbeit mit der vorhandenen Belegschaft auf. Nur (16%) stellen neue Mitarbeiter ein, um die Mehrarbeit aufzufangen. „Damit flexible Arbeitszeitmodelle in der Praxis funktionieren, braucht es klare und verbindliche Absprachen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ziel muss es sein, Transparenz und Vertrauen darüber zu schaffen, wie das Arbeitsverhältnis für beide Parteien erfolgreich fortgeführt wird. Die Rückkehr in Vollzeit muss eine selbstverständliche Option werden, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten und langfristig an das Unternehmen zu binden“, betont Petra Timm.

Eschborn (ots)

Jahresrückblick: Die zehn nervigsten Spam-Tricks 2019

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Unverhoffte Millionen-Erbschaften, Viagra-Werbung, dubiose Flirtnachrichten: Rund jeder zweite deutsche Internetnutzer (55%) ist genervt (24%) oder sehr genervt (31%) von E-Mail Spam. Doch nicht alle Spam-Sorten sind gleich lästig. In einer repräsentativen Umfrage wollten die beiden größten deutschen E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX von Internetnutzern in Deutschland wissen: Welche Spam-Tricks nerven Sie am meisten? Das Ergebnis:

Die Top 10 der nervigsten Spam-Mails 2019

1. Phishing-Mails von Bezahldiensten (52%)
2. Gefälschte Bankmitteilungen (43%)
3. Unseriöse Benachrichtigungen von Dating- oder Partnerbörsen (42%)
4. Unerwünschte Newsletter (40%)
5. Pornografische Angebote (38%)
6. Vermeintliche Erbschaften (24%)
7. Gefälschte Kontaktanfragen auf sozialen Netzwerken (22%)
8. Unseriöse Spendenaufrufe (22%)
9. Unseriöse Medikamenten-Angebote, u.a. Viagra, Cannabisöl (17%)
10. Dubiose Diät-Angebote (14%)

Die Umfrage wurde im Auftrag von WEB.DE und GMX vom Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH durchgeführt. Im Zeitraum vom 21. bis 23. Oktober 2019 wurden 2131 deutsche Internetnutzer ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Gesamtbevölkerung.

Sicherheitsexperte erklärt: Das steckt hinter den nervigsten Spam-Mails

Doch E-Mail Spam ist nicht nur lästig, die Schadmails können auch schnell gefährlich werden. Christian Schäfer-Lorenz, Leiter der Abteilung für E-Mail-Sicherheit bei WEB.DE und GMX, erklärt die drei nervigsten Spam-Tricks 2019 – und wie Nutzer sich schützen können:

TOP 1: Phishing-Mails von Bezahldiensten

So funktioniert’s:

Die Angreifer verschicken E-Mails, die echten Benachrichtigungen von PayPal, paydirekt, klarna.de und Co. auf den ersten Blick täuschend ähnlich sehen. Über einen Link in der Spam-Mail sollen die Zugangsdaten der Opfer abgegriffen werden.

Das sagt der Experte:

„Mit den Zugangsdaten können die Angreifer einfach im Netz einkaufen. Dabei nimmt die Qualität der Spam-Kampagnen ständig zu – Phishing-Mails sehen immer authentischer aus. Man sollte also mit einer ordentlichen Portion gesundem Menschenverstand in den Posteingang schauen: Im Zweifelsfall lieber nicht auf einen Link klicken, sondern die Internetadresse des Bezahldienstes selbst im Browser eingeben.“

TOP 2: Onlinebanking-Spam

So funktioniert’s:

Per gefälschter Bankmitteilung fordern die Spam-Versender ihre Opfer auf, sich möglichst schnell über einen Link ins Onlinebanking-Konto einzuloggen – beispielsweise um eine Fehlbuchung zu kontrollieren. Auch hier werden die Zugangsdaten gestohlen.

Das sagt der Experte:

„Beim Onlinebanking-Spam geht’s weniger darum, das Konto der Opfer leer zu räumen. Viel attraktiver ist ein gültiges Bankkonto: Damit lässt sich zum Beispiel eine gefälschte Identität anlegen, um Verträge abschließen oder auf Rechnung einkaufen zu können. Dieser Missbrauch wird häufig nicht so schnell erkannt, weil die Buchungen erst mit Verzögerung auf dem Bankkonto sichtbar sind. Auch hier gilt: Lieber die Website der Bank selbst im Browser aufrufen als auf einen Link in einer eventuell gefälschten E-Mail zu klicken.“

TOP 3: Unseriöse Benachrichtigungen von Dating- oder Partnerbörsen

So funktioniert’s:

Mit zweideutigen Nachrichten und/oder eindeutigen Fotos versuchen Onlinekriminelle, ihre Opfer auf Dating-Plattformen oder Partnerbörsen zu locken. Dabei geht’s selten um die große Liebe: Auch hier steht Geld im Fokus.

Das sagt der Experte:

„Mit der Dating-Masche adressieren die Spam-Versender vor allem die Emotionen und die persönliche Eitelkeit der Empfänger: Hab ich tatsächlich einen neuen Kontakt? Interessiert sich jemand für mein Profil? Das kann eine starke Motivation sein, sich auf einer dubiosen Website anzumelden oder ein bestimmtes Dating-Profil zu besuchen. Dort soll man dann oft erst einmal für den Zugang zahlen. Bei besonders aufwändigen Betrugsszenarien verwickeln die Internetkriminellen ahnungslose Nutzer eventuell sogar in einen Chat, in dessen Verlauf ein angeblich meist weiblicher Lockvogel dann früher oder später Geld haben möchte – entweder für erotische Foto- bzw. Videoaufnahmen oder um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Hier heißt es: Kopf einschalten! Man sollte grundsätzlich Skepsis walten lassen, sobald es um Geld geht.“

Generell gilt also auch für die Gefahren in 2020: Neben einem gut trainierten Spam-Filter des E-Mail-Anbieters ist besonders der gesunde Menschenverstand eine wirksame Waffe im Kampf gegen Spam und Phishing.

Weitere Infos unter: https://newsroom.web.de

Karlsruhe (ots)

Ohoven: Deutschland bewegt sich konjunkturell auf dünnem Eis – Bundesregierung muss wirtschaftspolitische Passivität aufgeben

„Der Mittelstand geht trotz der Industrierezession optimistisch in das Jahr 2020. Deutschland bewegt sich aber konjunkturell auf dünnem Eis. Entscheidend ist deshalb, dass die Bundesregierung endlich ihre wirtschaftspolitische Passivität aufgibt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern.“ Dies erklärte Mittelstandspräsident Mario Ohoven bei der Vorstellung der Ergebnisse der Unternehmerumfrage des BVMW zum Jahreswechsel.

Der aktuellen Umfrage zufolge sind die Unternehmer zuversichtlich, wenn es um das eigene Unternehmen geht. So schätzt ein Drittel die gegenwärtige Geschäftslage als befriedigend ein, 47 Prozent als gut, 12 Prozent sogar als sehr gut. Fast 80 Prozent erwarten, dass sich ihre Geschäftslage in den nächsten 12 Monaten vorteilhaft oder zumindest stabil entwickelt.

Dagegen sind die Mittelständler überaus pessimistisch hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands in 2020. Über 70 Prozent befürchten ein Abgleiten unserer Volkswirtschaft in einen Abschwung. „Der Mittelstand hat massive Zweifel an der Fähigkeit und dem Willen der Politik, die Weichen für mehr Wachstum zu stellen“, so Ohoven. Entsprechend schlecht fällt das Zeugnis für die GroKo aus: Nur 9 Prozent bewerten die bisherige Arbeit mit gut oder sehr gut.

Zu den vorrangigen Aufgaben der Politik gehört aus Sicht der Unternehmer neben dem Bürokratieabbau vor allem eine Senkung der Steuerbelastung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Als erster Schritt muss der Solidaritätszuschlag vollständig und für alle abgeschafft werden“, betonte Ohoven. Einen beschleunigten Breitbandausbau fordern 67 Prozent.

Der Mittelstand leidet besonders unter dem akuten Fachkräftemangel: Mehr als 90 Prozent der Unternehmer haben Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Zugleich beklagen drei Viertel das abnehmende Bildungsniveau der Bewerber. Über 90 Prozent der Mittelständler fordern deshalb eine Stärkung des Real- und des Hauptschulabschlusses. „Wir erwarten eine Kehrtwende in der Bildungspolitik – nicht in zehn Jahren, sondern jetzt“, so Ohoven.

Es gehe jetzt darum, Deutschland fit für die Zukunft zu machen, betonte Ohoven. „Die GroKo muss in der Haushaltspolitik umsteuern, Zukunftsinvestitionen müssen Vorrang vor Sozialkonsum bekommen.“ Dazu müsse der Anstieg der Sozialausgaben, die heute schon über 57 Prozent des Bundeshaushalts ausmachen, begrenzt werden.

Umso erfreulicher sei es, so Ohoven, dass drei Viertel der Unternehmer in 2020 ebenso viel wie in diesem Jahr oder sogar mehr investieren wollen. Zudem erwägt trotz der wachsenden weltwirtschaftlichen Risiken nur eine kleine Minderheit eine Verlagerung ins Ausland.

Bei der Sonntagsfrage kommen Union mit gut 31 Prozent und FDP mit 29 Prozent zusammen auf eine satte Mehrheit. Es folgen die Grünen mit 15 Prozent und die AfD mit 10 Prozent. Klare Verlierer sind die SPD mit 3 Prozent und die Linke mit 2,5 Prozent. „Die Unternehmer weisen offenbar der SPD die Verantwortung für die mittelstandsfeindliche Politik der GroKo zu“, resümiert Mittelstandspräsident Mario Ohoven.

Berlin (ots)