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CMS ernennt zum Jahresbeginn vier neue Partner

Die Wirtschaftskanzlei CMS Deutschland erweitert ihre Partnerschaft zum Jahreswechsel um vier neue Partner aus den Geschäftsbereichen Corporate/M&A, Banking & Finance, Unternehmensstrafrecht/Compliance und Real Estate & Public an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. „2019 war ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr für CMS mit spannenden Mandaten und herausfordernden Projekten. Dazu haben auch die jetzt in die Partnerschaft aufrückenden Kollegen mit großem Engagement, hervorragender Arbeit und der Weiterentwicklung wichtiger Geschäftsfelder beigetragen. Mit den Ernennungen bekräftigen wir den eingeschlagenen Weg und die zukunftsweisende Marktpositionierung“, so Dr. Hubertus Kolster, Managing Partner von CMS in Deutschland.

Zum sechsten Mal in Folge belegt CMS den 1. Platz in der aktuellen Unternehmensbefragung `Kanzleimonitor´, die jährlich vom Deutschen Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen (diruj) durchgeführt wird. Laut Befragung empfehlen die Leiter der Rechtsabteilungen in Unternehmen auch 2019 CMS am häufigsten von allen Kanzleien.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Spitzenpositionen in den verschiedensten Bereichen. Dass CMS zum sechsten Mal in Folge den 1. Platz belegt, zeigt, dass die Mandanten unseren qualifizierten und praxisnahen Beratungsansatz sehr zu schätzen wissen. Der Erfolg basiert auf einer hochwertigen, weitgefächerten Expertise, der konsequenten Besetzung und Gestaltung von Zukunftsthemen sowie der Internationalität des CMS-Verbunds. Die Platzierung ist für uns Ansporn, den eingeschlagenen Weg engagiert weiterzugehen. Wir bauen dabei weiter auf das langjährige Vertrauensverhältnis zu unseren Mandanten“, so Dr. Hubertus Kolster.

Die neuen Partner von CMS Deutschland

Dr. Christoph von Eiff (Corporate/M&A, Düsseldorf) ist seit 2013 für CMS tätig. Er ist auf die gesellschaftsrechtliche Beratung von Unternehmen und Unternehmensgruppen spezialisiert – insbesondere bei komplexen Strukturmaßnahmen sowie Fragen der Organhaftung und Corporate Governance. Regelmäßig begleitet er Post Merger-Integrationen nach M&A-Transaktionen.

Dr. André Frischemeier (Banking & Finance, Frankfurt) ist seit 2011 für CMS tätig. Er ist auf die Beratung von Banken, institutionellen Investoren und Unternehmen in allen Aspekten des Bankrechts spezialisiert. Seine fachliche Expertise umfasst insbesondere die rechtliche Begleitung von Finanzierungen (Immobilien-, Projekt-, Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierungen) sowie finanzielle Restrukturierungen.

Dr. Daniel Kaiser (Wirtschafts- und Steuerstrafrecht & Compliance, Stuttgart) ist seit 2016 bei CMS. Er ist Fachanwalt für Strafrecht und berät, begleitet und verteidigt Unternehmen und ausgewählte Einzelpersonen in allen Bereichen des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts. Seine Expertise umfasst unter anderem die Beratung von Unternehmen im Rahmen von Ermittlungs- und Bußgeldverfahren, die Durchführung unternehmensinterner Ermittlungen sowie die Unternehmens- und Strafverteidigung in der Hauptverhandlung.

Philipp Schönnenbeck (Real Estate & Public, Düsseldorf) ist seit 2012 für CMS tätig. Er ist auf die Beratung von komplexen Immobilientransaktionen und immobilienbezogenen M&A-Transaktionen spezialisiert. Darüber hinaus berät er Mandanten zum Asset Management und in Projektentwicklungen.

(ots)

Ronald Hanisch erhält Auszeichnung

Der Veldener Leadership- und Projektmanagement-Experte Ronald Hanisch wurde als neues Mitglied in die Expertengemeinschaft „Best99 Premium Experts“aufgenommen. Die Expertengemeinschaft setzt als einzige im deutschsprachigen Raum rund 20 Qualifikationskriterien voraus, bevor ein Mitglied in den auf 99 Personen begrenzten Kreis aufgenommen wird. Neben Fachexperten und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft können auch Kulturschaffende, Autoren, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens in die Expertengemeinschaft aufgenommen werden. Sie sollen in der Expertengemeinschaft einen interdisziplinären, intellektuellen und kontroversen Diskurs genauso ermöglichen wie einen fachlichen Austausch unter Wirtschaftsakteuren, die sich besonders hohe Qualifikationsstandards auf die Fahnen schreiben. Für die Aufnahme in die Expertengemeinschaft gelten insbesondere für Berater und Management-Trainer hohe und objektiv nachvollziehbare Hürden.

„Ronald Hanisch wird anerkanntermaßen ‚der Projekt-Doctor‘ genannt. Sein Bestseller ‚Das Ende des Projektmanagements‘ hat Maßstäbe gesetzt. Er gilt als profunder Kenner rund um die Themen Führung, Management, generationenübergreifende Kommunikation, Digitalisierung und Innovation. Als Interim-Manager setzt er seine Kompetenzen in namhaften Konzernen ein und führt dort komplexe Projekte mit internationalen und heterogenen Teams zum Erfolg. Zugleich begeistert er als Redner mit mitreißenden Keynotes, die gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge humorvoll veranschaulichen“, ehrt Falk S. Al-Omary den Bestseller-Autoren. Al-Omary hat die Expertengemeinschaft Best99 ins Leben gerufen und entwickelt diese ständig weiter.

„Mit Ronald Hanisch haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die sich international einen Namen gemacht hat und die sowohl über einmalige Erfahrungen als auch eine herausragende Expertise verfügt. Seine Gedanken zum Thema Führung im digitalen Zeitalter sind mehr als bloße Impulse. Sie haben die Kraft, Unternehmen nachhaltig zu verändern. Gerne und mit Stolz haben wir Ronald Hanisch deswegen das Gütesiegel ‚Best99 Premium Expert‘ verliehen“, erklärt Falk S. Al-Omary.

Neben der Auszeichnung als „Best99 Premium Expert“wird Ronald Hanisch zukünftig regelmäßig auf der Plattform www.chefsache24.de publizieren. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitglieder ihre besondere Expertise teilen und mit ihrem Wissen die Best99-Expertengemeinschaft zu einem führenden Think Tank für Business-Wissen, Management, Karriere und Führung entwickeln“, so Al-Omary. Alle Experten, die mit dem Qualitätssiegel „Best99 Premium Expert“ ausgezeichnet sind, stehen auch als Vortragsredner, Trainer, Berater oder Mentor zur Verfügung. „Wissensvermittlung braucht objektive Qualität, persönliches Format, nachgewiesene Fach- und Methodenkompetenz sowie langjährige praktische Erfahrung. Das alles zusammen macht einen echten Experten aus.“

Mehr über den „Projekt-Doctor“ Ronald Hanisch, die Themen Projektmanagement, Leadership im digitalen Zeitalter und Business-Innovationen sowie seine Vorträge und Keynotes gibt es unter www.ronaldhanisch.com. Mehr zur Best99-Expertengemeinschaft, zur Mitgliedschaft, den anspruchsvollen Aufnahmekriterien und zu anderen „Best99 Premium Experts“ sowie jede Menge Expertenwissen gibt es unter www.chefsache24.de.

 

Gute Vorsätze für mehr finanzielle Unabhängigkeit im neuen Jahr

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Der Jahreswechsel naht – und damit auch die guten Vorsätze für das neue Jahr. Ein Thema, das bei vielen Deutschen noch etwas stiefmütterlich behandelt wird, ist die Geldanlage. Zwar sind viele Sparer mit ihren Erträgen unzufrieden und sie sind sich dessen bewusst, dass die Zinsen nicht allzu bald wieder ansteigen. Allerdings hält sie mangelndes Wissen und Risikoaversion davon ab, mehr aus ihrem Geld zu machen. Dabei zeigt eine aktuelle Umfrage von J.P. Morgan Asset Management, dass für mehr als drei Viertel aller befragten Frauen und Männer finanzielle Unabhängigkeit sehr wichtig ist. „Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds ist es heute aber wichtiger denn je, gewohnte Vorgehensweisen zu überdenken und über traditionelle Sparformen hinaus aktiv zu werden“, betont Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing und PR von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland und Österreich. Denn wenn Bankeinlagen kaum verzinst werden, droht durch die Inflation eine schleichende Enteignung statt des erhofften Kapitalwachstums. Deshalb ist es zum Vermögensaufbau heute unerlässlich, auf die Ertragskraft der Kapitalmärkte zu setzen. „Sicherlich sind Aktienanlagen stärkeren Schwankungen ausgesetzt als ein Sparbuch. Aber wer einige Grundprinzipien der Geldanlage berücksichtigt, kann diesen gefürchteten Schwankungen gelassener entgegensehen“, betont Bradtmöller.

1. Prinzip der Geldanlage: Risikostreuung ist wichtig

Für den Anlageerfolg ist eine Streuung über verschiedene Anlagen entscheidend. „Wer alles auf eine Karte setzt, setzt sein Erspartes dem Risiko größerer Schwankungen aus. Ein breit gestreutes Portfolio bietet dagegen unterschiedliche Ertragschancen und ist dabei weniger schwankungsanfällig“, führt Pia Bradtmöller aus. Ihr Tipp: Mischfonds, die flexibel die unterschiedlichen Anlagen kombinieren, eignen sich hierfür besonders, denn sie nehmen Anlegern die Arbeit der Allokation ab und eignen sich auch für Anlageeinsteiger.

2. Prinzip der Geldanlage: Schwankungen an den Börsen sind nicht ungewöhnlich

Zugegebenermaßen geht es an den Börsen auf und ab, doch eine Betrachtung über längere Zeiträume zeigt, dass es in vielen Jahren trotz unterjähriger Schwankungen ein positives Ergebnis gibt. Der europäische Aktienmarkt beispielsweise ging in den Jahren zwischen 1980 und 2019 im Verlauf des jeweiligen Kalenderjahres durchschnittlich 15,4 Prozent nach unten. Tatsächlich haben Anleger aber in 30 der Jahre trotz der Schwankungen ein Plus erzielt und die Märkte haben nur 9 Jahre mit einem Minus abgeschlossen. „Es lohnt sich also, in schwankungsreicheren Marktphasen die Nerven zu behalten“, unterstreicht Pia Bradtmöller.

3. Prinzip der Geldanlage: Die Zeit arbeitet für Anleger

An den Kapitalmärkten gibt es immer mal stürmische Zeiten. Über längere Zeiträume hinweg werden Verluste aber seltener – deshalb ist eine langfristige Perspektive so wichtig. Ein Blick auf die letzten 69 Jahre zeigt, dass man mit einer Anlage, die je zur Hälfte aus Aktien und Anleihen besteht, über einen kurzen Anlagezeitraum von nur einem Jahr eine große Bandbreite bis zu 49 Prozent Gewinn verbuchen – oder aber bis zu 24 Prozent Verlust machen konnte. Dieses Chance-Risiko-Profil verändert sich mit steigendem Anlagehorizont deutlich, sodass schon bei einer mittleren Anlagedauer von 5 Jahren das annualisierte Verlustrisiko signifikant zurückgeht und selbst im schlechtesten Fall bei -1 Prozent liegt, die Gewinnchancen liegen immer noch bei 24 Prozent. Und bei einem 10-jährigen Anlagezeitraum gab es mindestens ein Plus von 1 Prozent bis zu maximal 17 Prozent. „Je länger also der Anlagezeitraum ist, desto geringer sind die Ausschläge nach unten – deshalb ist es so wichtig, sich über den Anlagehorizont bewusst zu werden. Dann kann das Geld, das für den Ruhestand angelegt wird, in aller Ruhe am Kapitalmarkt arbeiten und die Renditen erwirtschaften, die benötigt werden“, betont Bradtmöller.

4. Prinzip der Geldanlage: Durchgehend investiert zu bleiben zahlt sich aus

Anleger sollten sich nicht von Emotionen leiten lassen und bei Kursschwankungen Ruhe bewahren. „Wer glaubt, cleverer zu sein, als der Markt, um nur die ‚guten Zeiten‘ zu erwischen, kann dies oft teuer bezahlen. Denn Kurseinbrüche sind schwer vorherzusagen und nach einer Abwärtsphase folgt häufig ebenso unvermittelt ein steiler Kursanstieg. Wenn man diese wichtigen Tage verpasst, wirkt sich das auf die Gesamtrendite häufig negativer aus, als die gesamten Schwankungen mitzumachen“, so Pia Bradtmöller. Das sollte auch diejenigen beruhigen, die befürchten, dass die Kapitalmarktanlage viel Arbeit bedeutet.

5. Prinzip der Geldanlage: Wer frühzeitig anlegt, wird belohnt

Die Zeit, in der das Geld am Kapitalmarkt angelegt ist, spielt auch aus einem anderen Grund eine wichtige Rolle – diesen Effekt hat Einstein einst als „8. Weltwunder“ bezeichnet: „Je früher man mit der Geldanlage beginnt, desto besser – der Zinseszinseffekt ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor. Wer die Erträge seiner Geldanlage wieder anlegt, anstatt das Geld auf dem Konto liegen zu lassen, hat die Chance, deutlich mehr mit seinem Geld zu erreichen“, erläutert Bradtmöller.

Vielleicht ist also die ruhige Zeit „zwischen den Jahren“ ein guter Zeitpunkt, um sich Gedanken über die finanziellen Ziele zu machen – und wie diese erreicht werden können. So lautet Pia Bradtmöllers Fazit: „Es gibt nach wie vor Vorurteile und Wissenslücken rund um die Kapitalmärkte und Investmentlösungen. Angesichts steigender Lebenserwartung, sinkender Renten und drohender Strafzinsen auf Bankeinlagen wird es umso wichtiger, die Portfolios für die Realitäten des heutigen Zinsumfelds zu präparieren. Dazu gehört auch, sich für die Geldanlage Zeit zu nehmen und in die eigene finanzielle Bildung und letztendlich in sich selbst zu investieren.“

Der Sparplan – Anlagedisziplin leicht gemacht

Eine einfache, flexible und bequeme Lösung – nicht nur für Anlageeinsteiger – bieten breit gestreute Mischfonds, die dazu beitragen können, regelmäßige Erträge zu generieren und gleichzeitig Schwankungen und Risiken zu minimieren. Sehr sinnvoll ist es, dabei auf laufende Erträge („Income“) zu achten, weil diese langfristig einen wichtigen Anteil der Gesamtrendite ausmachen. Sie ermöglichen bereits mit kleinen Einzahlungen, beispielsweise im Rahmen von Sparplänen, ganz einfach erste Schritte bei der Wertpapieranlage. Ein weiterer Vorteil des Sparplans ist laut Pia Bradtmöller, dass sich typische Anlegerfehler vermeiden lassen. „Aufgrund der festen Sparrate kann der so genannte Cost-Average-Effekt der Durchschnittskosten greifen: Da die Geldanlage über einen längeren Zeitraum erfolgt, verteilt sich das Risiko besser, denn bei fallenden Kursen erwirbt man mehr und bei steigenden Kursen entsprechend weniger Anteile. So lässt sich das Problem des ‚Market-Timings‘, also des richtigen Einstiegszeitpunktes, vermeiden und für die Fondsanleger werden die gefürchteten Marktschwankungen noch weniger relevant. Und dass der Betrag regelmäßig vom Konto abgebucht wird, sorgt das ganze Jahr für Spardisziplin und hilft so, die Neujahrsvorsätze auch tatsächlich durchzuhalten“, so Pia Bradtmöller augenzwinkernd.

Weitere Informationen sind unter www.jpmorganassetmanagement.de/investinyou und http://ots.de/kGh1kj zu finden. #investinyou

Über J.P. Morgan Asset Management

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kunden beim Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen für Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 30.09.2019 ein Vermögen von rund 1,9 Billionen US-Dollar. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 30 Jahren und in Österreich seit über 20 Jahren präsent, und mit einem verwalteten Vermögen von über 30 Milliarden US-Dollar, verbunden mit einer starken Präsenz vor Ort, eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im Markt. Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexperten für alle Assetklassen nutzt einen bewährten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Mit verschiedensten „Insights“ zu makroökonomischen Trends und Marktthemen sowie der Asset Allokation werden die Implikationen der aktuellen Entwicklungen für die Portfolios transparent gemacht und damit die Entscheidungsqualität bei der Geldanlage verbessert. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anleger über alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen.

Frankfurt (ots)

Ausländische Investitionen in deutsche Unternehmen 2019 weiter auf hohem Niveau

Trotz politischer Unsicherheiten werden 2019 in Deutschland mehr Deals mit ausländischen Investoren angekündigt als im Vorjahr. Besonders US-amerikanische Unternehmen beteiligen sich immer häufiger an deutschen Firmen. Dies sind zwei der Kernergebnisse des Berichts „Destination Deutschland. M&A-Aktivitäten ausländischer Investoren 2019“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Analyse berücksichtigt alle Zusammenschlüsse, Unternehmenskäufe und -verkäufe, Leveraged Buyouts, Spin-offs, Privatisierungen und Übernahmen von Minderheitsanteilen, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 15. November 2019 angekündigt wurden.

Transaktionen mit ausländischen Investoren haben an Bedeutung gewonnen

Die Zahl der Transaktionen zwischen deutschen Unternehmen und ausländischen Investoren ist 2019 gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Insgesamt 757 Deals wurden bis zum 15. November 2019 abgeschlossen (2018: 732 Transaktionen im Vergleichszeitraum). PwC rechnet bis zum Jahresende mit einem Gesamtwert von 72,3 Milliarden Euro. „Die Gesamtzahl der Transaktionen liegt angesichts politischer Unsicherheiten wie dem Handelskonflikt zwischen den USA und China auf vergleichsweise hohem Niveau“, sagt Steve Roberts, Leiter des Bereich Private Equity bei PwC Deutschland.

Gleichwohl ist der Durchschnittswert der Transaktionen mit 258,1 Millionen Euro in diesem Jahr weitaus niedriger als 2018 und 2017, als pro Deal durchschnittlich 317,1 beziehungsweise 384,8 Millionen Euro investiert wurden. „Wir beobachten zwar nach wie vor viele Mega-Deals, gleichzeitig geht der Trend klar zu kleineren Transaktionen“, sagt PwC-Experte Steve Roberts. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Transaktionen mit ausländischen Investoren stetig gestiegen, und im Jahr 2017 wurde mit einem Deal-Gesamtwert von 103,9 Milliarden Euro der vorläufige Höhepunkt erreicht.

Die meisten ausländischen Investoren kommen aus den USA, Großbritannien und der Schweiz

Deutsche Unternehmen sind vor allem für US-amerikanische Investoren attraktiv: Sie haben bis zum 15. November dieses Jahres mit 179 Deals und einem Gesamtvolumen von 34,7 Milliarden Euro die meisten Transaktionen mit deutschen Zielunternehmen abgeschlossen. Dies sind deutlich mehr als 2018, als lediglich 129 Deals mit einem Gesamtvolumen von 14,4 Milliarden Euro durchgeführt wurden.

Die zweitmeisten Investoren kamen – wie bereits 2018 – aus Großbritannien. Bis zum 15. November 2019 schlossen sie 111 Deals ab (Transaktionsvolumen: 4,3 Milliarden Euro). Dabei fiel besonders der Deal zwischen Triton Investment Advisers LLP, Luxinva SA und der IFCO SYSTEMS GmbH ins Gewicht: Er machte mit 2,2 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens aus. Auf Platz drei finden sich in diesem Jahr Investoren aus der Schweiz. Sie führten insgesamt 67 Deals mit einem Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro durch. Allerdings sind bei ihnen sowohl der Transaktionswert als auch die Anzahl der Deals gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken: Bis zum 15. November 2018 waren es sechs Milliarden Euro.

Neuer Höchststand bei Private-Equity-Investitionen

Ein weiteres Ergebnis der PwC-Analyse lautet: Immer häufiger beteiligen sich ausländische Private-Equity-Häuser an deutschen Unternehmen. Sie waren bis Mitte November 2019 an rund 46 Prozent aller Deals (352 Transaktionen) beteiligt – ein neuer Höchststand. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum 2018 waren es lediglich 268 Transaktionen. „Unserer Prognose zufolge werden dieses Jahr insgesamt mehr als 400 Private-Equity-Deals abgeschlossen, was einem Wachstum von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde“, sagt Steve Roberts von PwC. Auch Private-Equity-Investoren aus Frankreich und den Niederlanden haben in diesem Jahr bereits mehr Transaktionen mit deutschen Zielunternehmen abgeschlossen als im Vergleichszeitraum 2018. Die Zahl ihrer Deals ist um 78 bzw. 53 Prozent auf jeweils 32 und 29 Transaktionen gestiegen.

Unternehmen aus dem Energiesektor wieder attraktiver für Investoren

Auffällig ist auch das deutlich gestiegene Interesse ausländischer Investoren an deutschen Unternehmen im Energiesektor: Hier wurden bereits bis Mitte November 2019 75 Prozent mehr Deals über der des abgeschlossen als im Gesamtjahr 2018 (insgesamt 49 Transaktionen 2019 gegenüber 28 im Jahr 2018). In absoluten Zahlen investierten ausländische Investoren am häufigsten in deutsche Unternehmen der industriellen Produktion sowie der Technologiebranche. Diese Sektoren kamen bis Mitte November 2019 auf 159 bzw. 122 Transaktionen. Allerdings ist bei beiden Branchen die Gesamtzahl der Deals um jeweils 8% und 6% gegenüber den vergleichbaren Zeitraum in 2018 zurückgegangen.

(ots)

Studie: Anleger lassen sich von politischen Unsicherheiten wie dem Brexit stark beeinflussen

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– Neue Forsa-Studie im Auftrag von Santander befragt 1.520
Deutsche ab 18 Jahren nach ihrem Anlageverhalten
Die Angst vor einem Geldverlust an der Börse durch internationale Konflikte oder Umbrüche treibt gegenwärtig viele deutsche Anleger um. Das belegt eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag von Santander. 40 Prozent der Aktien- und Fondsanleger lassen sich nach eigenen Angaben stark oder sehr stark von politischen Unsicherheiten beeinflussen.

Mit dem Wahlsieg der Konservativen in Großbritannien ist der Brexit nun wohl endgültig. Welche gesamtwirtschaftlichen Folgen der Austritt der Briten aus der Europäischen Union langfristig haben wird, bleibt indes offen. „Große Euphorie über die Entscheidung ist an den Börsen nicht zu erwarten“, sagt Matthias Ruddat, Bereichsleiter Investments Santander. „Auch die jüngsten Nachrichten aus China und den USA, nach denen es zunächst keine weiteren Zollverschärfungen geben soll, sorgen zwar für Erleichterung, geben aber keinen Anlass zu Höhenflügen.“ Schon gar nicht bei den deutschen Anlegern: Sie beobachten das weltweite politische Geschehen genau und reagieren entsprechend empfindlich, was ihre Anlagestrategie betrifft.

Wirtschaftliche Situation im Inland als Orientierungshilfe

Diese Einschätzung bestätigt die von Santander in Auftrag gegebene Forsa-Studie, für die im Zeitraum vom 31. Oktober bis zum 8. November 1.520 Deutsche ab 18 Jahren rund um das Thema Anlage befragt wurden. Sie sollten angeben, von welchen Faktoren sie sich beeinflussen lassen, wenn es um ihre Geldanlage geht. Für 36 Prozent aller Befragten spielen politische Unsicherheiten wie der Brexit, weltweite Handelskonflikte oder nationale Egoismen der EU-Staaten eine wesentliche Rolle im Entscheidungsprozess. Bei den Personen, die bereits Geldanlagen haben, liegt der Anteil mit 40 Prozent sogar noch höher.

Die Bewertung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland selbst hat ebenfalls großen Einfluss auf Anlagepräferenzen. Sie spiegelt sich unter anderem im Wirtschaftswachstum, den Beschäftigungszahlen und der Inflationsrate wider. 44 Prozent der Anleger orientieren sich daran. 59 Prozent bewegen die Niedrigzinsen und Negativrenditen bei Sparprodukten.

Jüngere sicherheitsbewusster als Ältere

Sicherheit ist für die Deutschen nach wie vor der bedeutendste Faktor bei Anlageentscheidungen, zeigt die Erhebung. 80 Prozent der Anleger und 78 Prozent der Nicht-Anleger werden dadurch stark oder sehr stark beeinflusst, ob ihnen eine Geldanlage sicher erscheint. Bundesbürgerinnen bewerten den Ausschluss von Risiken übrigens noch höher als Männer (82 zu 75 %).

„Für sicherheitsbewusste Anleger empfiehlt sich eine breite Streuung über unterschiedliche Produktklassen, Laufzeiten und Märkte, um Chancen und Risiken nach den persönlichen Bedürfnissen auszubalancieren“, so Ruddat. „Investmentfonds beispielsweise können ein wichtiger Bestandteil eines Portfolios sein und eignen sich als langfristige Kapitalanlage.“

Laut dem Deutschem Aktieninstitut waren 2018 insgesamt 10,3 Millionen Deutsche, also 16,2 Prozent, Besitzer von Aktien oder Aktienfonds.

Weitere Details finden Sie unter https://presse.santander.de .

Banco Santander (SAN.MC, STD.N, BNC.LN) ist eine Privat- und Geschäftskundenbank mit Sitz in Spanien und Präsenz in zehn Kernmärkten in Europa und Amerika. Santander ist gemessen am Börsenwert die größte Bank in der Eurozone. Im Jahr 1857 gegründet, verfügt Santander Ende September 2019 über ein verwaltetes Vermögen (Einlagen und Investmentfonds) von 1,04 Billionen Euro. Santander hat weltweit etwa 144 Millionen Kunden, 12.700 Filialen und rund 200.000 Mitarbeiter. In den ersten drei Quartalen 2019 erzielte Santander einen zurechenbaren Gewinn von 6,180 Milliarden Euro, eine Steigerung um 2 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Die Santander Consumer Bank AG gehört gemessen an der Kundenzahl zu den Top 5 der privaten Banken in Deutschland. Sie bietet Privat- und Firmenkunden über verschiedene Kanäle umfangreiche Finanzdienstleistungen an. Ob online, per Video-Beratung oder persönlich in der Filiale – Santander hat ein Service- und Produktan-gebot, das vom Girokonto über die Kreditkarte bis hin zur Baufinanzierung sowie dem Wertpapiergeschäft ein breites Spektrum abdeckt. In Deutschland ist die Bank der größte herstellerunabhängige Finanzierer von Mobilität und auch bei Konsumgütern führend. Die hundertprozentige Tochter der spanischen Banco Santander hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Weitere Informationen finden Sie unter www.santander.de

Mönchengladbach (ots)

Bonpflicht ab 2020: DAV-Vorsitzender Fritz Becker fordert Verzicht

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) fordert die Bundesregierung auf, auf die ab 1. Januar 2020 vorgesehene Bonpflicht für die mehr als 19.000 Apotheken und viele andere klein- und mittelständische Unternehmen zu verzichten. „Die Bonpflicht ist bürokratisch, in Apotheken überflüssig und umweltschädlich obendrein“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Es ist doch widersinnig, einen Kassenbon für Kunden ausdrucken zu müssen, die ihn gar nicht wollen, nur um ihn anschließend datensicher entsorgen zu müssen. Jeder Kunde, der den Bon braucht oder will, bekommt ihn ohnehin.“

Natürlich unterstütze der DAV das grundsätzliche Ziel des Gesetzgebers, europäische Vorgaben umzusetzen und Steuervermeidung bzw. -hinterziehung in allen Einzelhandelsbereichen zu unterbinden, so Becker. Aber die Maßnahmen dazu müssten auch tauglich und notwendig sein. Die Bonpflicht brauche es schon wegen der ohnehin lückenlos dokumentierten Geschäftsvorgänge in Apotheken nicht: „Jede Apotheke in Deutschland ist heute schon vollends durchdigitalisiert. Von der Warenbestellung beim Großhandel bis zur Rezeptabrechnung mit den Krankenkassen wird jeder Schritt elektronisch dokumentiert und bleibt überprüfbar. Da herrscht maximale Transparenz.“ Becker weiter: „Viele Patienten haben zudem Stammapotheken, die ihnen am Jahresende eine vollständige Übersicht aller geleisteten Zahlungen für die Steuer oder die Krankenkasse ausdrucken. Die Patienten wollen und brauchen nicht zusätzlich jedes Mal den Kassenzettel. Und diesen Wunsch müssen wir doch respektieren.“

Berlin (ots)

bautec.INNOVATION AWARD 2020: Die Nominierten stehen fest

Von digitalen Arbeitsmitteln und Brennstoffzellen über Heizen mit Wasserstoff bis hin zu seriellem Bauen – die für den bautec.BÄR 2020 nominierten innovativen Produkte und Systemlösungen bieten Antworten und Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Mit dem bautec.INNOVATION AWARD geht zur bautec 2020 ein besonderer Innovationspreis in die zweite Runde: Im Unterschied zum meist üblichen Prozedere ist beim bautec.INNOVATION AWARD das Fachpublikum die Jury. An vier Messetagen, vom 18. bis 21. Februar 2020, können sie ihr Votum für ihren bautec- oder GRÜNBAU BERLIN-Favoriten abgeben. Die feierliche Preisverleihung findet am letzten Messetag, 21. Februar, um 13 Uhr in der Halle 3.2 im BAKA Forum statt. Verliehen werden hier drei bautec.BÄRen an die Erstplatzierten sowie erstmalig ein Sonderpreis für Innovationen von Start-ups.

Nominiert für den bautec.INNOVATION AWARD 2020 sind: (alphabethisch sortiert nach Produkt/Lösung)

Bio-Fassade NFK-Bio-Light, TU Chemnitz, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, Chemnitz Filigran-Durchstanzbewehrung FDB, Filigran Trägersysteme GmbH & Co. KG, Leese FRANKOSIL 1K Plus, FRANKEN SYSTEMS GmbH, Gollhofen Hycleen Automation System, Georg Fischer GmbH, Albershausen KALDEWEI NEXSYS, Franz Kaldewei GmbH & Co. KG, Ahlen Korrosionsfreie Deckenplatte aus Carbonbeton, Goldbeck GmbH, Bielefeld Nistklinker, Hagemeister GmbH & Co. KG, Nottuln nQ-nesseler Qualitätssoftware, nesseler bau GmbH, Aachen purelivin, purelivin GmbH, Dornbirn, Österreich PUR-STOCK, iLPA s.r.l., Nave Brescia, Italien Remeha Hydra, Remeha GmbH, Emsdetten SmartTec, Triflex GmbH + Co. KG, Minden Wärmepumpe Ofenheizung, Ulrich Brunner GmbH, Eggenfelden WPE-I 33 H 400 Premium, Stiebel Eltron Deutschland Vertriebs GmbH, Holzminden

Nominiert für den Start-up Sonderpreis sind: (alphabethisch sortiert nach Unternehmen)

bex technologies GmbH, Stuttgart

CAPMO GmbH, München Cosuno Ventures GmbH, Berlin PlanToBuild GmbH, Bielefeld

Die Auslobung für den Innovationswettbewerb der bautec war Anfang Juli gestartet und Ende November 2019 beendet worden. Beteiligen konnten sich alle Aussteller und Mitaussteller der bautec 2020 und der parallel stattfindenden GRÜNBAU BERLIN. Insgesamt gingen 36 Bewerbungen aus ganz Deutschland sowie Österreich und Italien ein. Die Fachjury bestehend aus Prof. Dr. Susanne Rexroth von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Cordula Fay vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V. und Ulrich Zink vom BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. traf eine Vorauswahl.

Nun liegt es in der Hand des Fachpublikums: Auf der bautec können Fachbesucherinnen und Fachbesucher zwischen dem 18. und 21. Februar (bis 11 Uhr) vor Ort ihre Stimme für die aus Ihrer Sicht innovativsten Produkte und Systemlösungen abgeben. Im Rahmen der Sonderschau der Innovationen in Halle 3.2 werden dem Messepublikum die ausgewählten und nominierten Innovationen präsentiert. Die Bewertung erfolgt durch das Ausfüllen eines anonymisierten Bewertungsbogens, auf dem die Fachbesucher die Exponate auf einer Skala von 1 bis 10 nach folgenden Kriterien bewerten: innovativer Ansatz, Neu- oder Weiterentwicklung, praktischer Nutzen und handwerkliche Umsetzbarkeit sowie Art und Qualität der Präsentation. Als Innovation gelten in diesem Zusammenhang Neuerungen und Weiterentwicklungen, die aktuell am Markt eingeführt sind. Wichtig sind dabei der praktische Nutzen und die handwerkliche Umsetzbarkeit für den Anwender.

Berlin (ots)

Deutsche Automobilzulieferer steigern Umsatz auf 225 Mrd. Euro und halten ihren Weltmarktanteil von 24%

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Große Zulieferer werden noch größer und wachsen stärker als die OEMs / Stühlerücken unter den Top-Zulieferern – offensive Chinesen verdrängen etablierte Anbieter / Chinesische Wettbewerber bauen F&E-Ausgaben strategisch aus und übernehmen das deutsche Geschäftsmodell / Deutsches Erfolgsrezept der Innovationsführerschaft muss durch angepasste Kostenstrukturen und strategische Partnerschaften zukunftsfest gemacht werden

Während die größten internationalen Automobilhersteller (OEMs) 2018 einen leichten Umsatzrückgang verzeichnen mussten (-1%), stiegen die Umsätze der weltweit größten Zuliefererunternehmen trotz des schwierigen Marktumfelds um 3% auf 922 Mrd. Euro (2017: 899 Mrd. Euro). Die deutschen Automobilzulieferer konnten ihre Umsätze von 221 Mrd. Euro (2017) auf 225 Mrd. Euro im vergangenen Jahr 2018 steigern. Dennoch stagniert ihr Weltmarktanteil seit 2015 nach wie vor bei 24%. Nach Jahren des erfolgreichen Wachstums und von Marktanteilsgewinnen deutscher Zulieferer gegenüber asiatischen Wettbewerbern holen diese nun wieder auf und erreichen einen Zuwachs der asiatischen Marktanteile um zwei Prozentpunkte seit 2015 auf 41% (2018). Insbesondere chinesische Lieferanten streben selbstbewusst auf den Weltmarkt und verdrängen etablierte Spieler. Das zeigt die aktuelle Automobilzulieferer-Studie „Strategien für eine neue Wertschöpfungsarchitektur“ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC.

Die Offensive aus Asien bedroht zunehmend das deutsche Geschäftsmodell der Innovationsführerschaft: Getrieben vor allem durch den dynamischen chinesischen Markt konnten asiatische Zulieferer ihre F&E-Quote von 3,6% (2017) auf 4,2% (2018) des Umsatzes erhöhen und nähern sich langsam dem deutschen Durchschnittswert von 5,8% (2018) an. Die starken Wettbewerber treiben massiv die Innovation zukunftsfähiger Technologien voran. Parallel dazu wächst ebenfalls die Konkurrenz durch Tech-Unternehmen, die mit eigenen Angeboten und Lösungen ihrerseits immer stärker in das Automotive-Segment drängen.

„Noch können deutsche Hersteller und Zulieferer ihre meist höheren Preise erfolgreich mit dem Argument der Innovationsführerschaft durchsetzen, doch sie drohen ins Hintertreffen zu geraten. Die Asiaten greifen nun sichtbar im Bereich der Forschung und Entwicklung an und schließen zum deutschen Erfolgsmodell auf. Die bereits heute führende Rolle vieler asiatischer Unternehmen in der Batterie- oder Halbleitertechnologie verdeutlicht, dass sich deutsche Zulieferer nicht ausruhen dürfen. Der Transformationsbedarf ist enorm, wenn man bedenkt, dass 40% der deutschen Branchenumsätze noch immer rund um den traditionellen Antriebsstrang erzielt werden“, erläutert Henning Rennert, Studienautor und Partner bei Strategy& Deutschland.

Um auch künftig ausreichend in Innovation investieren zu können, müssen die deutschen Zuliefererunternehmen ihre Kostenstrukturen anpassen – ohne jedoch an der falschen Stelle zu sparen. Obwohl die EBIT-Margen international unter Druck geraten sind, haben deutsche Zulieferer erst spät mit der Anpassung ihrer Kostenstrukturen begonnen. Der Anteil der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten bleibt mit 10,8% vom Umsatz deutlich höher als der weltweite Durchschnitt von 8,6%.

„Strategische Fusionen und Aufkäufe, wie sie aktuell zum Beispiel im Bereich des Antriebsstrangs oder in der Reifeindustrie zu beobachten sind, zeigen klar, dass der Markt nach Kostenführerschaft und Skaleneffekten verlangt. Entscheidend ist heute insbesondere die Time-to-Market, die strategische Absicherung des Geschäfts durch arbeitsteilige Partnerschaften sowie organisiertes Schrumpfen in jenen Bereichen, die zukünftig an Marktrelevanz verlieren. Nur ohne unnötigen Ballast können die deutschen Zulieferer auch im internationalen Vergleich wieder Geschwindigkeit aufnehmen und Größe zeigen“, kommentiert Henning Rennert.

München (ots)

2,6 Millionen Weihnachtsbäume zu den Festtagen 2018 importiert

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Im Jahr 2018 wurden 2,6 Millionen Weihnachtsbäume im Wert von 26 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das ein Anstieg um 16 % gegenüber dem Vorjahr (2017: 2,2 Millionen Stück). 86 % der 2018 nach Deutschland eingeführten Christbäume kamen aus Dänemark (2,2 Millionen Stück).

Der Länge nach übereinandergesetzt hätten die importierten Bäume bei einer angenommenen Durchschnittshöhe von 1,60 Meter eine Gesamthöhe von über 4 Millionen Meter. Sie wären damit 469 Mal höher als der Mount Everest (8 848 Meter).

Aus Deutschland exportiert wurden im Jahr 2018 rund 742 000 Weihnachtsbäume. Größtes Abnehmerland war die Niederlande mit einem Anteil von 28 % (209 000 Stück).

Wiesbaden (ots)

OnePlus meldet Markteinführung seines ersten Konzept-Telefons anlässlich des 6. Unternehmensjubiläums auf der CES

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OnePlus-Gründer und CEO Pete Lau gab kürzlich bekannt, dass der globale Mobiltechnologiekonzern kommenden Monat auf der CES eine eigene Sonderveranstaltung abhalten wird. Am 17. Dezember 2019, dem 6. Firmenjubiläum, ließ das Unternehmen die Einführung seines allerersten Konzept-Telefons auf der CES 2020 verlauten, das OnePlus Concept One.

Während der letzten sechs Jahre war OnePlus darum bemüht, die bestmöglichen Technologien mit der Welt zu teilen und stellte insgesamt 13 branchenführende Smartphones her. Mit dem diesjährigen OnePlus 7 Pro lieferte OnePlus den weltweit ersten QHD+ AMOLED 90Hz-Display und setzte so neue Maßstäbe für die Industrie.

OnePlus‘ Bestreben im Bereich Technologie entwickelte sich von der Herstellung beispielloser Flaggschiff-Telefone bis hin zur Identifizierung des wahren Potenzials sämtlicher Technologiebereiche. Jetzt, unmittelbar vor dem 6. Jubiläum des Unternehmens, gab OnePlus die Enthüllung seines allerersten Konzept-Telefons offiziell bekannt, das OnePlus Concept One.

Allein der Name, Concept One, ist als eindeutiges Versprechen dafür zu sehen, dass es sich bei dem Modell lediglich um das erste einer Serie noch folgender Geräte handelt und demonstriert OnePlus‘ Streben nach angewandter, innovativer Technologie, die Nutzern ein noch reibungsloseres, schnelleres und „sorgenfreieres“ Erlebnis bietet. Das OnePlus Concept One verkörpert die Vision einer neuen Technologie und eines alternativen Designkonzepts für die Zukunft von Smartphones.

Die OnePlus Concept One-Sonderveranstaltung wird vom 7. bis zum 10. Januar 2020 von 10 – 17 Uhr im Wynn Las Vegas stattfinden.

 

Informationen zu OnePlus

OnePlus ist ein globales Mobiltechnologieunternehmen, das herkömmliche Technologiekonzepte herausfordert. Stets das „Never Settle“-Mantra vor Augen, das daran erinnert, niemals aufzuhören, nach noch größerer Perfektion zu streben, schafft OnePlus exquisit konzipierte Geräte von höchster Qualität mit leistungsstarker Hardware. OnePlus strebt nach der Förderung enger Beziehungen und einem Zusammenwachsen mit seiner Nutzer- und Fan-Gemeinde.