Start Blog Seite 29

Auszeichnung: Top-Karrierechancen bei Hentschke Bau

Der „Deutschland-Test“ von Focus Money veröffentlicht Karriere-Atlas – Bautzener Bauunternehmen bietet optimale Arbeitsbedingungen

Die in Bautzen ansässige Hentschke Bau GmbH bekommt eine weitere Auszeichnung. Das auf Betonbauten spezialisierte Bauunternehmen wird für seine „Top-Karrierechancen“ und seine guten Arbeitsbedingungen geehrt. Die Auszeichnung wurde vergeben von dem renommierten Wirtschaftsmagazin Focus Money. Hentschke Bau belegt Platz 2 im groß angelegten „Deutschland-Test“ des Magazins, in dem anhand definierter Parameter die besten Unternehmen im Land gesucht und ausgezeichnet werden.

„Wir leben eine intensive Vertrauenskultur. Wir haben flache Hierarchien, die jedem einen schnellen und transparenten Zugang zu wichtigen Informationen und zu Vorgesetzten ermöglichen. Wir leben kurze Wege und binden die Menschen ein. Wir übertragen unseren Nachwuchskräften sehr schnell Verantwortung und fördern aktiv deren Karriere. Das alles macht uns zu einem starken Team, das beste Ergebnisse für unsere anspruchsvollen Auftraggeber möglich macht. Deswegen sind wir sehr stolz auf diese Auszeichnung“, freut sich Thomas Alscher, Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH.

Hentschke Bau beschäftigt rund 700 Mitarbeiter, 500 davon auf bundesweiten Baustellen. Die weiteren 200 Mitarbeiter verteilen sich auf die Unternehmensstandorte und Büros in Bautzen, Dresden, Erfurt, Berlin und Leipzig. „Wir bieten insbesondere unseren gewerblichen Mitarbeitern immer den neuesten Stand der Technik und einen modernen Maschinenpark. Wir legen großen Wert auf Aus- und Weiterbildung und bieten so perfekte Karrierechancen und Perspektiven. Persönliche Entwicklung der Menschen, die den Erfolg des Unternehmens im Wesentlichen tragen, gehört für uns zum Selbstverständnis“, so Alscher. Auch in diesem Zusammenhang sieht er die Focus-Auszeichnung als Würdigung des Unternehmens.

Die Focus-Umfrage „Deutschland-Test“, bei der ein detaillierter Fragenkatalog beantwortet werden musste und das Verfahren des sogenannten Social Listening angewandt wurde, lief von September 2019 bis August 2020 – also in Teilen während der Corona-Pandemie. Untersucht wurden die größten 22.500 Unternehmen mit Sitz in Deutschland, darunter Dax-Konzerne, große Institutionen und Behörden, zahlreiche Mittelständler und Handwerksbetriebe.

Vier Unternehmen schafften es im Bereich Bauunternehmen, die geforderten 60 Punkte zu erreichen und so als Testsieger in der Branche genannt zu werden. Hentschke Bau erreichte mit 85,5 Punkten einen respektablen zweiten Platz. Die Studie bietet eine deutschlandweite Übersicht der „besten Arbeitsplätze mit Perspektive“ unterschiedlichster Berufsgruppen. „Die besten Mitarbeiter bekommt und hält nur, wer gute Leistungen fördert, forciert und honoriert“, schreibt Focus Money im Zusammenhang mit der Auszeichnung.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, aktuelle Bauprojekte und gesellschaftliche Engagements sowie zum Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

Hegelmann Gruppe kündigt weiteres Wachstum auf dem polnischen Markt an

Die Hegelmann Gruppe ist eine europäische Erfolgsgeschichte: Nur neun Jahre nach der Gründung zählt das Unternehmen mit weit mehr als 4.000 Fahrzeugen zu den größten Speditionen Europas. In Polen ist das Unternehmen mit einer Flottengröße von 2.037 eigenen Lkw sogar die Nummer Eins. Um die Position des nationalen Marktführers zu halten, kündigt die Unternehmensgruppe nun weitere Investitionen sowie die Eröffnung zusätzlicher Filialen in der Republik Polen an.

„Wir haben vor nicht mal zehn Jahren in einem kleinen Büro in Czestochowa angefangen. Heute sind wir führend in der Transportbranche in Polen. Damit dies in den nächsten Jahren so bleibt, wollen wir weiter wachsen“, sagt Fedir Yurkevych, CEO von Hegelmann Transporte in Polen. Das Unternehmen verfügt derzeit über den größten Fuhrpark des polnischen Markts, betreibt mehrere Logistikzentren und beschäftigt 2.380 Lkw-Fahrer sowie 530 Verwaltungsmitarbeiter in dem Land. Hinzu kommen Subdienstleister und Freie. In ganz Europa arbeiten mehr als 7.000 Menschen für die Hegelmann Gruppe. „Inzwischen sind wir überall in Polen vertreten und ein wichtiges Standbein der internationalen Gruppe mit weiteren Büros und Logistikzentren in Warschau, Posen, Kattowitz und Danzig“, berichtet Fedir Yurkevych. Man agiere im Herzen Europas. Polen sei im europäischen Langstreckenverkehr ein wichtiges Transitland mit einer starken Volkswirtschaft. „Die Bedingungen, hier zu wachsen, sind gut. Durch das gesamteuropäische Wachstum der Gruppe sind sie ideal. Wir profitieren dabei von der generellen Wachstumsdynamik der Unternehmensfamilie.“

2019 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der polnischen Niederlassung der Hegelmann Gruppe. „Wir haben den Hauptsitz in Częstochowa erweitert und neue Büros eröffnet. Wir wollen uns weiterhin dynamisch entwickeln und unsere Expansion auf dem polnischen Markt mit der Eröffnung weiterer Filialen fortsetzen“, kündigt Fedir Yurkevych an. Polen, im Herzen Europas gelegen, sei ein wichtiges Transitland und ein wichtiger Akteur auf dem europäischen Fernverkehrsmarkt. „Im Hinblick auf die gesamteuropäische Entwicklung des Hegelmann-Konzerns haben wir hier ideale Voraussetzungen für den Betrieb“, fügt er hinzu. Die Entwicklung des Unternehmens hat sich vor allem in den letzten Jahren beschleunigt. Die Gesellschaften in Wrocław, Poznań und Kattowitz, die seit Kurzem zur Hegelmann-Gruppe gehörten, entwickeln sich schnell – sowohl was die Zahl der Mitarbeiter und Fahrzeuge, als auch die der Aufträge betrifft. Allein in den ersten drei Quartalen dieses Jahres wickelte das Unternehmen für seine Kunden rund 200.000 Sendungen ab, darunter viele Sondertransporte. Im Februar kaufte das Unternehmen fünf umweltfreundliche LNG-Lkw. Bis 2025 sollen die mit Flüssigerdgas betriebenen Fahrzeuge mindestens 20 Prozent des Fuhrparks ausmachen. Wegen dieser Wachstumsdynamik wurde Hegelmann Polen vom renommierten Magazin Gazeta Prawna im letzten Jahr mehrfach ausgezeichnet: Als am stärksten wachsendes Unternehmen der Transport- und Logistikbranche bezogen auf die Umsatzdynamik und als umsatzstärkste Spedition Polens. Zudem gewann das Unternehmen zahlreiche Awards rund um die Themen Service und Qualität.

Weitere Informationen über die Hegelmann Gruppe, deren Einsatz für die Transport- und Logistikbranche, das soziale und gesellschaftliche Engagement des Unternehmens sowie alle Themen rund um die Flotte, Transporte, Routen, Qualitäts- und Sicherheitsstandards gibt es unter www.hegelmann.com.

Hegelmann verteilt Dambedei zu Nikolaus

Die Hegelmann Gruppe überraschte knapp 1.000 Kinder mit einer besonderen Nikolausaktion. Dazu verteilte das Bruchsaler Unternehmen leckere Dambedei an zahlreiche Kindergärten in der Region. Das traditionelle Gebäck, das aus süßem Hefeteig besteht, hatte der Logistikdienstleister bei der Köhler’s Landbäckerei GmbH & Co. KG aus Graben-Neudorf bestellt. Aus Hygienegründen und zum Infektionsschutz hat Hegelmann die Dambedei einzeln verpacken lassen.

„In diesem Jahr läuft vieles anders und wenig wie geplant. Darunter leiden vor allem die Kleinsten, die die Gründe dafür noch nicht nachvollziehen können“, sagt Lisa Rothfuß, Head of Marketing bei der Hegelmann Express GmbH & Co. KG, und ergänzt: „Wenigstens der Nikolaus sollte wie gewohnt vorbeischauen und die Kinder mit einem kleinen Geschenk überraschen.“ Deshalb hat das Bruchsaler Unternehmen gestern rund 1.000 Dambedei an umliegende Kindergärten in der Region verteilt.

Da die Corona-Pandemie aber auch vor dem heiligen Nikolaus keinen Halt macht, fand die Aktion unter strengen Hygienemaßnahmen statt. „Wir haben die Dambedei einzeln verpacken lassen, um kein Risiko einzugehen“, so Rothfuß. Bestellt hatte der Logistikdienstleister das traditionelle Nikolausgebäck bei der regionalen Landbäckerei Köhler’s. In den Betreuungseinrichtungen war die Abwechslung willkommen: „Wir konnten für ein bisschen Weihnachtsstimmung sorgen und den Kids ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern“, so die Marketingleiterin.

Weitere Informationen über die Hegelmann Gruppe finden Sie unter www.hegelmann.com.

Technology Fast 50 Award 2020 Deloitte zeichnet die Wachstumschampions der deutschen Tech-Branche aus

0

Für viele Unternehmen ist 2020 kein einfaches Jahr und vielleicht ist es genau deshalb umso wichtiger, Erfolge sichtbar zu machen. Bereits zum 18. Mal hat Deloitte mit dem Technology Fast 50 Award die Wachstumschampions der deutschen Tech-Branche ausgezeichnet. „Zwei Dinge beeindrucken mich bei unserem Fast-50-Ranking immer wieder aufs Neue: die Vielseitigkeit und die Innovationskraft der Branche hierzulande“, sagt Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter des Bereichs Technology, Media & Telecommunications EMEA bei Deloitte. „Unsere Preisträger kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – die Bandbreite reicht von FinTech über Digital Commerce bis zu künstlicher Intelligenz. Ihre Geschäftsmodelle basieren auf innovativen Lösungen, die nicht zuletzt den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und zukunftsfähig machen.“

Die Preisträger kommen aus ganz Deutschland, doch wie schon in den Jahren zuvor zeigen sich auch im aktuellen Ranking „Tech-Hotspots“ in den Metropolregionen, vor allem in München, Hamburg und in diesem Jahr ganz besonders in Berlin. „Dort finden viele Tech-Unternehmer ein passendes Ökosystem“, erklärt Dr. Andreas Gentner. „Das macht diese Städte zu attraktiven Standorten für Technologie-Unternehmen. Doch auch abseits der Großstädte werden unternehmerische Erfolgsgeschichten geschrieben. Leipzig, Deggendorf, Erfurt, Koblenz oder Oldenburg – im aktuellen Ranking sind Technologieunternehmen aus ganz Deutschland vertreten.“

Die Top 3 des Technology Fast 50 Award

1. Platz: Kolibri Games GmbH

Die Geschichte des Berliner Unternehmens klingt wie ein Start-up-Märchen: 2016 gründeten Daniel Stammler und Janosch Sadowski, damals noch Studierende, in der gemeinsamen WG „Fluffy Fairy Games“. 2018 wurde das Unternehmen, das die beiden in der Zwischenzeit in „Kolibri Games“ umbenannt hatten, im Rahmen des Technology Fast 50 Award mit dem „Rising Star“ ausgezeichnet. In nur zwei Jahren haben die Mobile-Games-Entwickler es geschafft, sich von vielversprechenden Newcomern an die Spitze des Fast-50-Rankings zu arbeiten. Grund ist ein beeindruckendes Wachstum von 12.310 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Der große Durchbruch kam mit „Idle Miner Tycoon“ – einem Spiel, das weltweit mehr als 125 Millionen Menschen heruntergeladen haben.

2. Platz: Quofox GmbH

Fundiertes Wissen durch innovatives Lernangebote vermitteln, um Unternehmen und ihre Mitarbeiter fit für die (digitale) Zukunft zu machen – das ist die Mission der Lernplattform quofox. 5.999 Prozent Wachstum in den vergangenen vier Jahren zeigen deutlich, wie gefragt die vielseitigen und flexiblen Lernangebote des Berliner Unternehmens sind. Mithilfe von Machine Learning und Algorithmen sorgen Geschäftsführerin Nele Mletschkowsky und ihr 15-köpfiges Team für passgenaue Lösungen – und das kommt mittlerweile bei über 35.000 Kunden gut an.

3. Platz: Spotcap Global Services GmbH

Das in Berlin ansässige FinTech-Unternehmen Spotcap hat sich auf Softwarelösungen für die digitale Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Grundlage dafür ist die eigens entwickelte White-Label-Lösung „LendSuite“, die den gesamten Kreditvergabeprozess vom Onboarding über die Datenverarbeitung bis zur Kreditentscheidung abdeckt. Geschäftsführer Jens Woloszczak hat aus dem Start-up ein international etabliertes FinTech-Unternehmen mit 2.771 Prozent Wachstum in den vergangenen vier Jahren gemacht.

„Ich möchte unseren Preisträgern – und zwar allen 50 – herzlich gratulieren. Sie zeigen mit ihren Produkten und Services, wie sich Innovationen und unternehmerischer Erfolg vereinen lassen“, zieht Dr. Andreas Gentner Bilanz. „Ich wünsche unseren Teilnehmern und Preisträgern alles Gute für ihre unternehmerische Zukunft. Ihr Erfolg stimmt optimistisch für den Tech-Standort Deutschland.“

Bildquellen

Klartext: Vanessa Weber ist „XING Mind 2020“

Jedes Jahr ehrt die Business-Plattform XING die erfolgreichsten und reichweitenstärksten Autorinnen und Autoren. Rund 400 XING-Insider bloggen regelmäßig unter der Rubrik „Klartext“ Expertentipps und Debattenbeiträge. Rund 30 von ihnen bekommen am Jahresende die Auszeichnung „Top Mind“, weil sie besondere redaktionelle Impulse gesetzt, Menschen inspiriert und begeistert oder relevante gesellschaftliche Debatten angestoßen haben. Zu den ausgezeichneten gehört zum wiederholten Male die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber. Sie beweist damit einmal mehr, dass sie zurecht „die Stimme des Mittelstandes“ genannt wird. Ihre Auszeichnung bezieht sich insbesondere auf ihre Texte rund um die Themen Unternehmertum, Mittelstand und Führung.

Immer wieder stößt Vanessa Weber mit ihren Texten Diskussionen an, in jüngster Zeit vor allem mit Gedanken zur Nachhaltigkeit und zur Bildungsmisere. Für Vanessa Weber ist es eine weitere Auszeichnung für ihr Engagement und ihre Unternehmensführung. In den verschiedenen sozialen Netzwerken sowie auf mehreren Wirtschaftsblogs erreicht die Unternehmerin und Influencerin regelmäßig ein sehr breites Publikum mit ihren tiefgründig-ehrlichen, emotionalen und praxisnahen Berichten, in denen sie nichts schönt, sondern im Gegenteil tief aus dem Herzen einer mittelständischen Unternehmerfrau Einblicke gewährt. Ihre Texte sind immer menschlich, ungeschminkt und zeigen auch die täglichen Sorgen und Zweifel in einem Unternehmerleben.

Neben Weber wurden unter anderen auch der Tech-Investor Frank Thelen, die Skisprung-Legende Sven Hannawald und die Bestseller-Autorin Verena Pausder als „XING Mind 2020“ geehrt.

Mehr zu Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de und unter www.werkzeugweber.de.

Weihnachten 2020 – Deutsche bleiben stationärem Handel treu

Die Weihnachtstage rücken näher, doch die vorweihnachtliche Stimmung ist getrübt. Pandemiebedingte Einschränkungen lassen lieb gewonnene Weihnachtsbräuche verblassen. Welchen Einfluss all diese Veränderungen auf das Konsumverhalten haben, zeigt der Deloitte Christmas Survey 2020.

Ausgabenniveau sinkt im Vergleich zum Vorjahr

Anders als in den Vorjahren planen deutsche Verbraucher, ihr Weihnachtsbudget in diesem Jahr stark zu reduzieren: Aufgrund der derzeitigen Abstriche bei Reisen, Freizeitaktivitäten und Restaurantbesuchen hat sich der Kostenrahmen mit 343 Euro im Vergleich zum Vorjahr (642 Euro) fast halbiert. Auch beim Kauf von Geschenken wird gespart: Die Befragten wollen statt 194 (2019) dieses Jahr nur noch 168 Euro ausgeben.

„In den letzten Jahren konnten wir bei den geplanten Weihnachtsausgaben ein stabiles Niveau beobachten. Aufgrund der COVID-19-Pandemie möchten in dieser Weihnachtssaison jedoch 57 Prozent der Deutschen weniger Geld ausgeben“, beschreibt Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte, die Ergebnisse. „Als Grund für den Sparkurs gaben 46 Prozent die pandemiebedingten Einschränkungen und 30 Prozent die wirtschaftliche Unsicherheit an. Als weitere Faktoren wurden allgemeines Sparen und ein geringeres verfügbares Einkommen genannt.“

Auch in anderen europäischen Ländern sinkt das Ausgabenniveau zur Weihnachtszeit rapide: In Spanien (361 €), Italien (255 €) und den Niederlanden (205 €) flauen die geschätzten Weihnachtsausgaben ebenfalls um die Hälfte ab. In Polen ist der Rückgang mit rund einem Drittel nicht ganz so stark.

Top 5 der begehrtesten Geschenke 2020

Trotz Sparkurs möchten die Verbraucher in Deutschland nicht auf die Bescherung verzichten. Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen kann sich auf Spiele, Bücher oder Puppen freuen. Viele von ihnen werden auch Geld (28 Prozent), Bekleidung (18 Prozent), elektronische Gadgets (11 Prozent) oder Kosmetikartikel (9 Prozent) unter dem Weihnachtsbaum finden.

Was wünschen sich die Befragten in diesem Jahr selbst zu Weihnachten? 44 Prozent der weiblichen und 37 Prozent der männlichen Studienteilnehmer bevorzugen Geldgeschenke. Bei den Frauen stehen zudem Drogerieartikel (31 Prozent), Bekleidung (29 Prozent), Kulinarisches (19 Prozent) und Wellness (19 Prozent) hoch im Kurs. Den ersten Platz bei den Männern belegen elektronische Gadgets (19 Prozent), dicht gefolgt von kulinarischen Produkten (18 Prozent), Bekleidung (15 Prozent) und Reisen bzw. Freizeitunternehmungen (14 Prozent). Bücher und Spiele schaffen es 2020 erstmals nicht mehr unter die Top 5 der Weihnachtswünsche.

Stationärer Handel punktet beim Weihnachtsgeschäft

Die Umfrage zeigt nicht nur Veränderungen bei den Ausgaben und der Geschenkeauswahl auf, sondern auch beim Einkaufsverhalten der Deutschen. Trotz Pandemie und hoher Infektionszahlen beabsichtigt der Großteil, Weihnachtsgeschenke in stationären Geschäften zu besorgen. 82 Prozent möchten etwa Essen, Getränke und Feinkost lieber im Geschäft kaufen. Auch bei Drogerie- (69 Prozent), Wellness- (67 Prozent), Einrichtungs- (66 Prozent) und Luxusprodukten (63 Prozent) wird vorwiegend im stationären Handel geshoppt.

„Im Weihnachtsgeschäft 2019 setzte sich erstmals das Internet als bevorzugter Einkaufsort durch, in diesem Jahr zeigen Konsumenten Solidarität mit dem Einzelhandel und unterstützen lokale Geschäfte. Zudem sehen viele aufgrund der Einschränkungen des Privatlebens Shoppen als neu bzw. wiederentdeckte Freizeitbeschäftigung. Der Trend zurück zu realen Einkaufsmöglichkeiten ist somit kein strukturelles, sondern ein temporäres Phänomen“, ergänzt Egbert Wege, Partner bei Deloitte und Leiter von Deloitte Digital.

Spielwaren (56 Prozent), Smartphones (52 Prozent) und andere elektronische Gadgets (50 Prozent) werden allerdings auch in diesem Jahr am häufigsten im Internet bestellt. 68 Prozent der Online-Shopper erwerben diese bevorzugt über Online-Marktplätze, 18 Prozent über traditionelle Händler-Webseiten und 7 Prozent über Apps und Social Media.

Einfluss von COVID-19 auf das Konsumverhalten

„Der stationäre Einzelhandel kann der kommenden Weihnachtszeit zuversichtlich entgegenblicken. Denn trotz des hohen Infektionsgeschehens, neuer Schutzmaßnahmen und der Einschränkung sozialer Kontakte bleiben ihm deutsche Konsumenten treu“, resümiert Karsten Hollasch. „Allerdings planen sie ihre Einkäufe bedachter als in den Vorjahren. Fast die Hälfte hat vor, Läden und Einkaufshäuser gezielter und früher anzusteuern, um das Risiko einer COVID-19-Infektion zu minimieren.“

Rund ein Viertel der Deutschen startet in diesem Jahr bereits im November mit dem Kauf der Weihnachtsgeschenke. Einer von zehn Befragten nutzt hierfür den Black Friday, um von den attraktiven Angeboten zu profitieren. In Italien (23 Prozent) und Spanien (20 Prozent) wird dieser Aktionstag bereits intensiver genutzt.

Bildquellen

  • Top 5 der Weihnachtsgeschenke 2020: Deloitte

Neuerlicher Brandanschlag auf Hentschke Bau

0

In der Nacht vom 18. auf den 19. November wurde erneut ein Brandanschlag auf eine Baustelle der Hentschke Bau GmbH verübt. Betroffen ist eine Baustelle in Leipzig. Hentschke baut dort insgesamt sieben Eisenbahnüberführungen für die Deutsche Bahn AG. Die Baustelle war vor einigen Wochen schon einmal Ziel eines Angriffs, bei dem erheblicher Sachschaden entstanden ist. Es ist der insgesamt sechste Brandanschlag auf das Unternehmen.

Diesmal brannte ein einzelner Mini-Bagger vollständig aus. Der Sachschaden beträgt rund 70.000 Euro. Zu Verzögerungen auf der Baustelle kommt es durch den Brand nicht.

„Wir lassen uns weder einschüchtern noch aufhalten“, erklärt das Unternehmen. „Hentschke Bau ist leistungsfähig und wird seine Aufgaben erfüllen.“ Und weiter: „Wir sind froh, dass es wieder nur bei Sachschaden geblieben ist. Dennoch sind die Anschläge perfide und eine Bedrohung auch für die Mitarbeiter. Nicht selten lagern in Fahrzeugen persönliche Gegenstände oder Arbeitsmaterial. Der Schutz unserer Mitarbeiter ist das Hauptaugenmerk bei der Aufarbeitung.“

Hentschke Bau verurteilt die Tat. „Wir sind ein Bauunternehmen. Wir entscheiden nicht, was gebaut wird. Wir führen Bauprojekte im Rahmen öffentlicher Infrastrukturmaßnahmen aus. Insofern trifft dieser neuerliche Brandanschlag nicht nur uns, sondern die gesamte Gesellschaft. Dafür gibt es keine Rechtfertigung.“

Weitere Informationen rund um die Themen Bauen mit Beton, Ausbildung und Karriere bei Hentschke Bau sowie zu aktuellen Projekten gibt es unter www.hentschke-bau.de.

 

Nachhaltige Flexibilität: Hegelmann setzt auf intermodale Transportangebote

Die Hegelmann Gruppe verstärkt ihr Angebot im Bereich intermodaler Verkehrslösungen und verlegt vermehrt Straßentransporte auf die Schiene. Damit reagiert das Bruchsaler Logistikunternehmen auf die Herausforderungen, die der Klimawandel und das neue EU-Mobilitätsabkommen an die Branche stellen. Über zahlreiche Routen vernetzt Hegelmann so Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Polen, Spanien und die Benelux-Staaten. Die Hegelmann Transport Ferry Service (HTFS) bucht zuverlässig Tickets für Frachtfähren, Brücken oder Tunnel. Die Kunden des Transportdienstleisters profitieren von schnellen und kostenoptimierten Angeboten.

„Der Gütertransport auf der Straße ist zwar systemrelevant, bringt aber auch viele negative Konsequenzen mit sich. Schadstoffausstoß, Lärmemissionen sowie Staus und Unfälle belasten Menschen und Umwelt“, sagt Siegfried Hegelmann, geschäftsführender Gesellschafter der Hegelmann Group. Aktuellen Prognosen zufolge wird das Transportvolumen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Hegelmann erklärt: „Um den Straßenverkehr zu entlasten und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, setzen wir zukünftig stärker auf intermodale Lösungen.“

Die effiziente Kombination von Lkw und Bahn bietet der Bruchsaler Logistikdienstleister in weiten Teilen Europas an. Durch die Kooperation mit auf intermodalen Verkehr spezialisierte Partner kann Hegelmann Standardauflieger nutzen. Der Vorteil: „Nicht die Waren selbst, sondern die gesamte Ladeeinheit wird umgeschlagen. Unsere Kunden sparen dadurch Zeit und Geld, zudem setzen sie ein Zeichen für eine nachhaltige Logistik“, so Hegelmann. Den reibungslosen Ablauf inklusive der Bezahlung von Tickets und Gebühren gewährleistet das Team der Hegelmann Transport Ferry Service rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche.

Auch vor dem Hintergrund des im neuen EU-Mobilitätsabkommen geregelten Verbots, die wöchentliche Ruhezeit in der Lkw-Kabine zu verbringen, will das Unternehmen vermehrt Transporte auf die Schiene verlegen. „Es gibt nicht genug Orte, wo Fahrerinnen und Fahrer sowie ihre beladenen Lkw die Nächte sicher verbringen können“, macht Hegelmann deutlich. Deshalb sei es sinnvoll, nach Alternativen zum Lkw-Verkehr zu suchen.

Weitere Informationen über die Hegelmann Gruppe, deren Einsatz für die Transport- und Logistikbranche, das soziale und gesellschaftliche Engagement des Unternehmens sowie alle Themen rund um die Flotte, Transporte, Routen, Qualitäts- und Sicherheitsstandards gibt es unter www.hegelmann.com.

Sechs Trends 2021: Die Zukunft des Wissensmanagements

0

Es sind nicht die Daten selbst, die Werte oder Wettbewerbsvorteile generieren. Es kommt darauf an, was Unternehmen daraus machen. Erst mit einem modernen Wissensmanagement, das eine Vielzahl an zukunftsweisenden Technologien in sich vereint, können Organisationen Daten gewinnbringend einsetzen.

Daten gelten bekanntlich als das „Öl der Zukunft“. Doch wie bei Erdöl, das erst durch seine Verarbeitung Wert schafft, so stellen die Daten erst dann einen Wert dar, wenn aus ihnen Informationen und schließlich Wissen entsteht, das nicht nur Spezialisten, sondern auch unternehmensweit zur Verfügung steht.

Mit der zunehmenden Komplexität und den steigenden Datenbergen wird es immer schwieriger, diese Aufgabe zu erfüllen. Die Folge ist das vermeintliche Paradoxon „Unternehmen wissen nicht, was sie wissen.“

Um diese Herausforderung in den Griff zu bekommen, arbeiten die Spezialisten im Bereich Wissensmanagement oft seit vielen Jahren an einer Technologie, die früher vor allem unter dem Begriff „Enterprise Search“ bekannt war. Später sind die Bezeichnungen „Insight Engine“, „Cognitive Search“ oder „AI (Artificial Intelligence) Search“ hinzugekommen. Auch wenn die jeweiligen Ansätze unterschiedlich erscheinen, so verfolgen sie alle dasselbe Ziel.

Es geht in jedem Fall darum, dass die Userin oder der User genau jene Information zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort bekommt, die sie oder er für die Erledigung einer spezifischen Aufgabe benötigt. Das kann die Adresse eines Kunden sein, die technische Beschreibung eines Bauteils oder die Verkaufszahlen eines Produkts in einer bestimmten Region.

Mit welchen Mitteln und Methoden dieses Ziel im Jahr 2021 erreicht werden soll, lesen Sie im folgenden Trendbericht.

1. Informationen aus dem Verhalten des Users gewinnen

Eine wesentliche Voraussetzung für ein zukunftsweisendes Wissensmanagement ist, die Daten, die in einem Unternehmen gewöhnlich in Hunderten und Tausenden Silos verstreut sind, von diesen zu trennen und zu Informationen zu verknüpfen. Für diese Aufgabe stehen seit Langem sogenannte Konnektoren zur Verfügung, die die Daten aus den Applikationssilos holen und gleichsam auf eine Metaebene bringen, wo sie in Beziehung zueinander gesetzt werden können.

Die Aufgabe erledigen moderne Systeme bereits sehr gut. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn würde man die User mit den neu gewonnen Informationen ungefiltert versorgen, müssten sich diese durch Informations- statt durch Datenberge wühlen, um an die für ihre Aufgaben benötigten Antworten zu gelangen.

Daher setzen Hersteller zunehmend auf die Analyse jener Faktoren, die nicht in der Information selbst liegen, sondern darin, wie diese verwendet werden – in der Fachsprache: „Behavioural Model for Information Retrieval System Design“. Zu den Faktoren gehören etwa die Rolle der Tätigkeit, Aktionen, die in der Vergangenheit im Zusammenhang mit bestimmten Informationen gesetzt wurden, spezifisches Suchverhalten oder sogar die Emotionen, die User mit Informationen verknüpfen – ein Thema, das sehr stark mit Customer Experience bzw. „Experience Economy“ verwandt ist.

Auf Basis der Verhaltensanalysen können moderne Wissensmanagementsysteme genau jene Informationen zur Verfügung stellen, die gerade gebraucht werden, ohne den User zu überfordern. Mit anderen Worten: Die Relevanz einer Information wird personalisiert.

2. AI-Datenanalyse und -suche ermöglichen echte Antworten auf natürliche Fragen

Zu diesem Themenkomplex gehören Technologien wie Natural Language Processing (NLP), Natural Language Question Answering (NLQA) und die semantische Aufbereitung von Inhalten, die eine natürliche Mensch-Maschinen-Interaktion ermöglichen.

Während diese für die Akzeptanz und Effizienz wesentlichen Aspekte auch im Jahr 2021 weiter optimiert werden, kommt mit „X Analytics“ verstärkt ein Thema hinzu, das – vereinfacht beschrieben – die Welt der menschlichen Wahrnehmung in die Informations- bzw. Wissensgewinnung miteinbezieht. Dazu gehört laut Gartner die Analyse von Videos und Fotos, um etwa die Supply Chain zu optimieren oder ärztliche Diagnosen zu unterstützen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die Analyse von Vibrationen und Audiodaten, um beispielsweise die Effizienz der vorausschauenden Wartung zu steigern und vieles andere mehr.

Überspitzt formuliert: Mit all den genannten Aspekten soll die menschliche Erfahrung gleichsam digitalisiert werden, was Wissensmanagementsysteme zu echten Partnern im Berufsalltag macht.

3. „Weak Supervision“: AI ohne Kinderkrankheiten

Künstliche Intelligenz hatte bis dato einen massiven Nachteil: Um ein AI-System im Unternehmen zum Laufen zu bringen, brauchte es große Trainingsdaten-Sets. Das bedeutete viel manuelle Arbeit, um die Daten aufzubereiten und zu bereinigen – je mehr Daten, desto komplexer und langwieriger die Aufgabe.

Mit dem Verfahren „Weak Supervision“ geht man einen neuen Weg: AI lernt selbstständig von bereits im Unternehmen vorhandenen Datensets, die traditionell manuell eingepflegt und eventuell klassifiziert wurden.

Läuft einmal der Prozess von Machine bzw. Deep Learning, verbessert sich die Akkuranz dank Rückkoppelungseffekt stetig. Nach zwei, drei Monaten im Einsatz kann auf „Dunkelverarbeitung“ – das heißt vollautomatisiertes Processing – umgestellt werden; und das ganze ohne oder mit stark reduzierter Trainingsphase.

Gleichzeitig, und das quasi als Ergänzung zur Dunkelverarbeitung, setzen Anbieter von Wissensmanagementlösungen verstärkt auf den Trend „Explainable AI“ (XAI), wenn es darum geht, bestimmte Entscheidungen der künstlichen Intelligenz nachvollziehbar zu machen. Da dies bei sehr komplexen Modellen jedoch nur bedingt möglich ist, geht die Reise 2021 in Richtung Vereinfachung.

4. Die 360-Grad-Sicht wird zum Mainstream

Während es früher notwendig war, die Daten und Informationen zu einer bestimmten Aufgabenstellung selbst zusammenzusuchen, ist die holistische Aufbereitung von Informationen nun Standard. Das gilt für den Wartungsmechaniker genauso wie für den CEO, der den 360-Grad-Blick braucht, um schnell Entscheidungen treffen zu können.

Äußeres Zeichen dieser Entwicklung ist das Zusammenwachsen der Business Intelligence-Welt mit jener der Enterprise-Search, wobei die Anbieter verstärkt Partnerschaften eingehen oder die Gegenseite übernehmen.

5. Distributed und Hybrid Cloud: Die Wolke kommt zum User

Laut Gartner werden Cloud-Dienste zunehmend auf verschiedene Standorte verteilt, der Betrieb aber, die Verwaltung und die Weiterentwicklung bleiben in der Verantwortung des öffentlichen Cloud-Anbieters. Der Marktforscher nennt dies „Distributed Cloud“.

Parallel zum allgemeinen Hybrid Cloud-Trend soll die Distributed Cloud überall dort zum Einsatz kommen, wo niedrige Latenz, geringe Datenkosten oder Gesetze dominieren, die Unternehmen vorschreiben, dass Daten in einem bestimmten geografischen Gebiet verbleiben müssen. Es bedeutet auch, dass Organisationen nach wie vor von der öffentlichen Cloud profitieren und nicht ihre eigene private Cloud verwalten, was kostspielig und komplex sein kann. Daher spielen die genannten Vorteile der Distributed Cloud in beiden Fällen eine wichtige Rolle.

6. Hyperautomation: AI für die Geschäftsprozesstransformation

Hyperautomation bedeutet Gartner zufolge nichts anderes als die Idee, dass alles, was in einer Organisation automatisiert werden kann, automatisiert werden sollte. Die Motivation dahinter ist nicht, die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren, sondern diese von quälenden Routinen – Stichwort „Monkey Business“ – zu befreien, damit sie stärker in die Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens eingebunden werden können.

Der Begriff „Hyperautomation“ impliziert auch die Optimierung bzw. Weiterentwicklung von traditionellen Geschäftsprozessen mit dem Ziel, an Flexibilität und Agilität hinzuzugewinnen. Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, wie essentiell diese Fähigkeiten sind. 2021 wird die Transformation der Business-Prozesse verstärkt durch AI unterstützt werden.

Gleichzeitig hilft diese Entwicklung, neue Geschäftsfelder zu entdecken und zu realisieren. Dies funktioniert jedoch nur dann, wenn Unternehmen über eine solide Basis in Sachen Wissensmanagement verfügen.

Fazit: Connecting the Dots

Das Wissen, das im Unternehmen meist im Überfluss vorhanden ist, kann nur dann Wert generieren, wenn es zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und in der richtigen – d.h. möglichst kompakten – Form für all jene Mitarbeiter zugänglich ist, die es benötigen, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Motto „Connecting the dots“ ist damit die Grundlage für ein Wissensmanagement der Zukunft, das eine Vielzahl an modernen Technologien unter einem Dach vereint und diese den Usern in einer möglichst natürlichen und nahtlos integrierten Form zur Verfügung stellt.

Daniel Fallmann beschäftigt sich seit frühester Jugend mit den Themen künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning. Im Jahr 2005 gründete er Mindbreeze und leitet das Unternehmen seither als CEO. Mindbreeze zählt heute zu den führenden internationalen Anbietern im Bereich angewandte künstliche Intelligenz und Wissensmanagement.

Bildquellen

  • Daniel Fallmann: Mindbreeze

Bis zu 86 Prozent mehr Paketvolumen im E-Commerce: Corona-Effekt führt nun zu einer beispiellosen Peak Season

Es bleiben kaum mehr drei Wochen, bis der Black Friday die „Peak Season“ für den E-Commerce eröffnet. Jedes Jahr werden in der Weihnachtszeit unzählige Pakete verschickt. 2020 wird da keine Ausnahme – das belegt bereits der aktuelle Trend. Angesichts der derzeitigen Situation ist es schwer vorstellbar, Besorgungen und Geschenke zur Vorbereitung auf die Feiertage wie immer in der Innenstadt einzukaufen. Laut neuen Daten von Sendcloud, der All-in-One-E-Commerce-Versandplattform für Online-Händler, ist das Paketvolumen in Europa aktuell immer noch 21 Prozent höher als erwartet. Wie sich das auf den Versand in der Peak Season im November und Dezember auswirkt, zeigt Sendcloud.

Höhepunkt beim Black Friday

Die Peak Season steht im Zeichen der Feiertage. Vor allem am Black Friday und dem Cyber Monday geben Menschen viel Geld für Geschenke und andere Einkäufe aus. Dementsprechend nimmt das Paketvolumen ab Oktober Jahr für Jahr rapide zu. Voraussichtlich fällt die Peak Season in diesem Jahr aber so stark wie nie zuvor aus. Sendcloud rechnet bei dem diesjährigen Paketvolumen mit einer zusätzlichen Steigerung von 21 Prozent. Grund dafür ist der Corona-Effekt, der auch in der Peak Season bestehen bleibt. Aufgrund der neuen staatlichen Maßnahmen besteht jedoch die Möglichkeit, dass diese Zahl in den kommenden Wochen möglicherweise weiter steigt.

Obwohl das diesjährige Versandvolumen weit höher als jemals zuvor ist, lassen sich Parallelen im wöchentlichen Wachstum mit den letzten Jahren erkennen. Die Zunahme beginnt circa ab dem Singles Day (+29 Prozent) und erreicht am Wochenende nach dem Black Friday ihren Höhepunkt (+82 Prozent). Auch in der Woche vor Weihnachten kommt es nochmal zu einem Hoch mit einem um 69 Prozent erhöhten Paketvolumen. Daher gilt es, die Geschenke frühzeitig zu bestellen, damit die Pakete rechtzeitig auf dem Weg sind. Danach nimmt das Volumen langsam wieder ab. Ein normales Niveau erreicht es aber erst wieder nach Weihnachten. Was gegenüber den Vorjahren ungefähr gleich bleibt, ist die jeweils wöchentliche Zunahme.

„Dem E-Commerce steht eine beispiellose Peak Season beim Paketvolumen bevor. Online-Händler müssen deshalb alle Hebel in Bewegung setzen, um pünktliche Lieferungen zu ermöglichen und Kunden damit ein nachhaltig positives Einkaufserlebnis im Internet zu bieten. Wir empfehlen daher, mit mehreren Zustellern zusammenzuarbeiten, so dass Online-Händler bei Überlastung eines Paketdiensts problemlos auf einen alternativen Zusteller umsteigen können. Es gilt außerdem, Deadlines für garantierte Lieferungen vor den Weihnachtstagen klar zu kommunizieren und Kunden mit Track & Trace über mögliche Verzögerungen auf dem Laufenden zu halten. Durch die direkte Kommunikation klarer Lieferzeiten an den Kunden erhöhen die Einzelhändler zudem die Chance, dass die Verbraucher beim ersten Lieferversuch zu Hause sind. Auf diese Weise wird das Paketnetz nicht unnötig belastet und an den Postfilialen entsteht erst gar keine Hektik – etwas, das wir in der gegenwärtigen Situation vermeiden sollten“, sagt Rob van den Heuvel, CEO und Mitbegründer von Sendcloud.

Auswirkungen auf und Tipps für den Versand

Der Versand in der Peak Season ist für Online-Händler jedes Jahr eine große Herausforderung. Sie müssen sich auf das erhöhte Paketvolumen vorbereiten und wissen, wann es eventuell zu Verzögerungen kommt. Zu beachten ist auch eine starke Zunahme an Retouren, die mit dem hohen Maß an Bestellungen einhergeht. Bis mindestens Mitte Januar sind viele Online-Händler mit diesen Retouren beschäftigt. Doch wie können sich Händler für den kommenden Ansturm wappnen?

1. Online Store vorbereiten und Versand optimieren

In wenigen Tagen steht der Black Friday vor der Tür. Noch ist genug Zeit, um alle Vorbereitungen zu treffen, damit der eigene Online-Shop für den Ansturm gewappnet ist. Zu prüfen ist daher, ob das Hosting mit weitaus mehr Traffic zurechtkommt und mögliche Engpässe – von der Besucheranzahl im Onlineshop bis zur Auftragsabwicklung – sollten Online-Händler vermeiden. Auch die Versandkapazität sollten diese im Blick behalten. Aufgrund des hohen Paketvolumens ist es für einige Paketdienste eine Herausforderung, in der Spitze mit der Nachfrage mitzuhalten. Um eine schnelle Lieferung zu gewährleisten, kann es durchaus interessant sein, temporär alternative (Premium) Lieferdienste anzubieten. So ist der Store für den Ansturms gerüstet und es steht eine für den Kunden attraktive Alternative zur Verfügung.

2. Kunden mit Track & Trace auf dem Laufenden halten

Darüber hinaus gehört die Kundenkommunikation zu den Erfolgsfaktoren. Kunden wollen proaktiv und transparent über Lieferzeiten und Rückgaberichtlinien informiert werden. Hilfreich ist es dementsprechend auch, ihnen das späteste Bestelldatum für eine rechtzeitige Lieferung mitzuteilen. In der Peak Season sind Verzögerungen zumeist nur schwer zu vermeiden. Sie offen zu kommunizieren, beugt negativen Überraschungen bei Kunden vor. Wenn das Paket auf dem Weg zum Kunden ist, ist es beispielsweise auch empfehlenswert, den Empfänger mit Track & Trace auf dem Laufenden zu halten. So ist er stets darüber informiert, wo sich sein Paket gerade befindet. Die Nachverfolgbarkeit erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden zuhause sind, wenn das Paket ankommt. Das erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Kunden, es sorgt in der aktuellen Situation auch dafür, dass der Weg in den Paketshop – und damit unnötige Kontakte – möglichst vermieden werden.

3. Den Retourenprozess automatisieren

Auch wenn das Versandvolumen nach Weihnachten langsam wieder abnimmt, ist die Peak Season für Online-Händler noch lange nicht vorbei. Bis weit in den Januar hinein werden Sie mit Retouren beschäftigt sein. Händler sollten deshalb auch darüber nachdenken, ihren Bestellvorgang und Retourenprozess zu automatisieren, um für mehr Effizienz zu sorgen und dadurch die eigene Fehlerquote zu reduzieren. Ein Retourenportal hilft Kunden und Händlern gleichermaßen und vereinfacht den gesamten Prozess. Kunden können dort nicht nur angeben, welchen Artikel sie retournieren wollen. Sie können im Portal auch direkt entscheiden, in welcher Form die Retoure stattfinden soll. Der Online Händler behält dabei in jeder Phase des Vorgangs den Überblick und die Retoure ist schnell abgewickelt.

Weitere Tipps zur Bewältigung der Peak Season 2020 und ein Leitfaden zur Automatisierung des Versands sind im neuen Whitepaper von Sendcloud zu finden.

Bildquellen

  • Peak Season DE 2020: Sendcloud