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InsurTechs in Deutschland – auf dem Weg zum ersten Einhorn?

InsurTechs sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch: allein im ersten Quartal 2019 konnten zwei deutsche InsurTechs eine Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich für sich einwerben. Zudem hat jüngst Lemonade, eines der bekanntesten internationalen InsurTechs seine Europa-Expansion mit einem Markteintritt in Deutschland gestartet. Zwar ist die Gründungsdynamik von einst in Summe abgeflacht, doch setzen sich mittlerweile schnell wachsende Scale-ups vom restlichen Start-up-Feld ab. Das Marktpotenzial ist unverändert groß und birgt Chancen für das erste Einhorn. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des „InsurTech-Radar Deutschland 2019“ von Oliver Wyman und Policen Direkt. Dieser untersucht 134 InsurTechs auf dem deutschen Markt.

Der deutsche Versicherungsmarkt lockte in der Vergangenheit viele Gründer an: Heute sind auf dem deutschen Versicherungsmarkt 134 InsurTechs aktiv. Dass der Markt aber nicht nur Gewinner hervorbringt, zeigt der InsurTech-Radar 2019 von Oliver Wyman und Policen Direkt, für den bereits zum dritten Mal alle InsurTechs in Deutschland einer detaillierten Analyse unterzogen wurden. Von den insgesamt 183 Gründungen seit dem Jahr 2000 sind 49 wieder ausgeschieden oder haben sich anderen Geschäftsfeldern zugewandt. Die Zahl der Neugründungen und Marktaustritte hält sich seit einiger Zeit die Waage, die Gesamtanzahl der aktiven Start-Ups stagniert. „Die erste Welle läuft aus, ein Abflachen des anfänglichen Gründungsbooms ist klar zu erkennen“, beobachtet Nikolai Dördrechter, InsurTech-Experte und Co-Autor der Studie. „Gründe dafür sind Insolvenzen, Verkäufe, sowie Pivotierungen von Start-Ups, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt auf Aktivitäten außerhalb der Versicherungsbranche verlegen. Die Branche ist sehr viel reifer geworden“, so Dördrechter weiter.

Erfolgreiche Scale-ups, das Einhorn und die „Zombies“ der InsurTech-Szene

Die Entwicklung der InsurTechs zeigt, dass sich mittlerweile einige Start-ups heraus kristallisieren, deren Geschäftsmodelle überdurchschnittlich erfolgreich sind. Aktuell zählen wir 20 dieser sogenannten Scale-ups. Ihr Erfolg liegt in der strategischen Kooperationen mit etablierten Versicherern, Vertriebsorganisationen und – zunehmend – anderen InsurTechs. „Wir erwarten, dass sich die positive Entwicklung bei den meisten Scale-ups fortsetzen wird“, sagt Dietmar Kottmann, Partner und Versicherungsexperte bei Oliver Wyman. Mit fortschreitendem Track-Record werden auch die Bewertungen in den anstehenden Finanzierungsrunden steigen. Die Experten sind zuversichtlich, dass es nach dem FinTech Einhorn N26 in den nächsten zwei bis drei Jahren auch das erste deutsche InsurTech-Einhorn geben könnte. „Neben den erfolgreichen Scale-ups beobachten wir aber auch Fälle, in denen gescheiterte Geschäftsmodelle in der Hoffnung, doch noch einen weiteren Investor zu finden oder die bereits aufgebauten Assets in einer Nische profitabel zu bekommen, weiter betrieben werden. Kurz gesagt: es gibt InsurTechs, die „dahinvegetieren“, so Kottmann. „Nach unserer Markteinschätzung gibt es aktuell mindestens acht solcher ‚Zombies‘ – die also noch existieren, aber nicht wirklich lebendig am Marktgeschehen teilnehmen – die zwar noch Hoffnung aber wenig Chancen auf Erfolg haben.“

Innovative- und internationale Angebote

Der Blick auf die Verteilung der InsurTechs entlang der Wertschöpfungskette zeigt, dass die Verteilung der drei Radar-Segmente „Angebot“, „Vertrieb“ und „Betrieb“ sehr viel ausgewogener geworden ist. „Die Schieflage hin zu einer übergroßen Anzahl an „Vertriebs“-Modellen hat sich weiter abgebaut. Der deutsche Markt rückt näher an eine international übliche Verteilung der Gründungen heran“, sagt Dördrechter. Dies ist ein weiteres Indiz für die zunehmende Reife der InsurTech-Szene. Modelle im Segment „Angebot“ konnten deutlich zulegen; das Segment „Betrieb“ konnte ebenfalls leicht wachsen und hat mittlerweile die größte Anzahl an InsurTechs.

Eine große Welle an Markteintritten von InsurTechs aus anderen Ländern ließ sich auch bisher in Deutschland nicht feststellen. Mit dem Markteintritt von Lemonade hat sich aber das erste namhafte und hoch finanzierte internationale InsurTech auf das deutsche Parkett gewagt. „Marktstruktur, Wettbewerbsumfeld, Kundenpräferenzen und nicht zuletzt Sprache erschweren einen einfachen Roll-Out eines InsurTech-Geschäftsmodells in ein anderes Land. So verwundert es nicht, dass Lemonade bis dato hierzulande eine seltene Erscheinung ist“, sagt Dördrechter. Aus den gleichen Gründen ist auch die internationale Expansion deutscher InsurTechs allenfalls ein zartes Pflänzchen. „Mit wenigen Ausnahmen konzentrieren sich die deutschen InsurTechs bislang noch auf ihren Heimatmarkt. Allerdings sind aktuell einige Schwergewichte dabei, das Problem anzugehen und sich auf internationalen Expansionskurs zu begeben. „Nicht allen wird es gelingen“, sagt Kottmann. In einem Punkt ist die Internationalisierung jedoch in vollem Gange: Wachstumstreiber bei den deutschen InsurTechs sind mehr und mehr große Finanzierungsrunden von ausländischen Kapitalgebern.

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  • InsurTechs in Deutschland – auf dem Weg zum ersten Einhorn?: obs/Oliver Wyman

KI-Land Schweiz: Keine Science-Fiction, sondern praktische Anwendungen

„Ich glaube nicht an Science-Fiction, ich glaube an Lösungen, die das Leben der Menschen besser machen und sich wirtschaftlich sinnvoll ins Business integrieren lassen“, sagt Andy Fitze. Der Pionier in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) und Mitgründer der Firma SwissCognitive, die sich als globaler KI-Hub definiert und Unternehmen rund um dieses wichtige Zukunftsthema zusammenbringt, war Hauptredner beim Swiss Business Lunch in der Schweizer Botschaft. Dort haben sich knapp 100 Experten versammelt, um über die Zukunft der KI und die Perspektiven des Standortes Schweiz zu sprechen. Das einhellige Fazit: Die Schweiz ist ein europäisches Epizentrum in Sachen KI und Vorbild für den Rest Europas.

„In der Schweiz agieren hunderte Startups, die die Zukunft gestalten“, informiert Britta Thiele-Klapproth die anwesenden Unternehmer. Thiele-Klapproth ist die Leiterin des Swiss Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsförderung der Schweiz in Deutschland. Weltweit führende Hochschulen, Anziehungskraft für Fachkräfte aus der ganzen Welt und eine sehr wirtschafts- und innovationsfreundliche Verwaltung von der Kommune bis zum Bundesrat werden den Eigenossen bescheinigt – auch von den KI- und IT-Experten, die den Swiss Business Lunch als Forum für ihre neuen Geschäftsideen besucht haben. Man sei beim Thema KI auf Augenhöhe mit London, Israel, China und den USA, in Europa führend. Kooperationen mit schweizerischen Unternehmen und Universitäten, eigene Projekte oder Labore sowie die Investition in einen Standort in der Schweiz seien meist lohnenswert. „Die Schweiz generiert Wettbewerbsvorteile und neue Märkte“, so Thiele-Klapproth, die jährlich Dutzende Unternehmen auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und vor Ort wertvolle Kontakte herstellt.

Neben technologischen Fragen und Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Praxis, etwa in der Industrie, in den Bereichen Verkehr, Transport und Logistik oder bei sozialen Dienstleistungen ging es beim Swiss Business Lunch auch um Ethik. „Wir müssen KI nicht fürchten. Technologischen Wandel hat es immer gegeben, schon seit Erfindung der Dampfmaschine. Immer haben einige Menschen befürchtet, nicht mehr gebraucht zu werden. Und immer wuchsen stattdessen die Lebensqualität und der Bedarf an Fachkräften. KI macht das Leben der Menschen besser, auch derer, die bislang wirtschaftlich oder regional eher Nachteile in Kauf nehmen mussten. Die meisten Ängste sind unbegründet“, so Fitze. Natürlich müsse sich der Einzelne anpassen und neue Fähigkeiten erlernen. Aber auch das sei immer schon so gewesen. Fakt sei, dass sich der Mensch dank KI von lästigen Routinearbeiten befreien könne und sich stattdessen auf das konzentrieren wird, was ihn ausmacht: Kreativität, Potenzialentfaltung und Menschlichkeit. „Vom maschinellen Superhirn sind wir heute weit entfernt. Es ist nicht im Ansatz absehbar, dass wir irgendwann von selbstlernenden Maschinen gelenkt und bestimmt werden. Daran forscht auch niemand. Es ist schlicht nicht sinnvoll“, so der schweizerische Unternehmer und KI-Profi.

Vielmehr würden ständig neue KI-Lösungen entwickelt, die den Menschen dienten. Als Beispiele nannte er die Diagnose von Krankheiten und deren Heilung, eine humanere Landwirtschaft oder Assistenzsysteme, die sich auch von behinderten Menschen bedienen lassen und diese mobiler machten. „Wir werden KI in allen industriellen und kaufmännischen Bereichen erleben“, ist sich Andy Fitze sicher. Sie werde unser aller Alltag verändern, vereinfachen und optimieren – entsprechend der individuellen Wünsche des Einzelnen. Nur dann nämlich würde die Technologie akzeptiert und nur dann rechne sie sich auch. „Ohne Nachfrage kein Angebot. Wir sind es, die entscheiden, welche Lösungen kommen und welche nicht“, ist er überzeugt.

Den Unternehmen schreibt Fitze ins Stammbuch: „Hört auf in IT zu investieren!“ IT sei Vergangenheit. Leider steckten noch immer die meisten Firmen viel Geld in eine IT-Abteilung, die zur „eierlegenden Wollmilchsau verklärt wird“. Die IT-Abteilung sei für alles verantwortlich vom E-Mail-Server bis hin zum Netzwerk, die Telefonie, den Support, Enterprise-Applikationen, Technologien, die Unternehmensarchitektur und Best Practice in der Projektleitung. „Das ist alles nur Verwaltung. Vergangenheit. Bewahrung.“ Die hausinterne IT könne den modernen Ansprüchen doch gar nicht mehr gerecht werden. Stattdessen sei es dringend notwendig in externe Lösungen und Anwendungen zu investieren, in professionelle Dienstleister und Entwickler, die sich mit der Zukunft auskennen. „Die Zukunft ist KI, Blockchain, Automatisierung und vieles mehr“, sagt er und stellt fest: „In der Schweiz hat diese Zukunft an sehr vielen Stellen schon begonnen.“

Davon ist auch Britta Thiele-Klapproth überzeugt: „Die KI-Landschaft in der Schweiz entwickelt Lösungen für Menschen. Die Unternehmen und ihre Innovationen haben das Potenzial, die Welt positiv zu verändern.“ Humanität und Business, Marktpotenziale und Lebensqualität seien die Markenzeichen der Schweiz. Diese Kombination ziehe Unternehmen und Fachkräfte an und bilde die ökonomische und ethische Basis für den Erfolg des KI-Standortes Schweiz. Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Technologieförderung, Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.

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  • Swiss Business Hub Germany: Swiss Business Hub Germany

Nachhaltigkeit wird auf höchster Konzernebene verankert – IKEA Deutschlandchef Dennis Balslev wird auch CSO

Dennis Balslev, Landeschef von IKEA Deutschland, übernimmt zum 1. September 2019 auch die Rolle des Chief Sustainability Officers (CSO). Der 57-jährige Däne, der seit 2018 die Geschäfte in Deutschland lenkt, ist damit auch verantwortlich für die Nachhaltigkeitsagenda des schwedischen Einrichtungsunternehmens in Deutschland.

„Dieser Schritt zeigt, dass IKEA sein Ziel, bis 2030 komplett auf Kreislaufwirtschaft umzustellen, zu einer Management-Aufgabe gemacht hat“, sagt Dennis Balslev. IKEA möchte klimapositiv sein – das heißt mehr Treibhausgase zu reduzieren, als in der IKEA Wertschöpfungskette ausgestoßen werden. „In der Kombination aus Landeschef und Chief Sustainability Officer kann ich viel besser als bisher sicherstellen, dass Nachhaltigkeit bei allem, was wir als Unternehmen tun, berücksichtigt wird. Dies verschafft all unseren Mitarbeitenden und mir einen großen Energieschub, um gemeinsam ein neues IKEA zu gestalten“, so der Landeschef.

In allen 30 IKEA Märkten werden die Landeschefs zusätzlich die Funktion des CSO übernehmen. Die Ingka Gruppe, strategischer Partner im IKEA Franchise System und auf 30 Märkten aktiv, rückt damit das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf die Agenda. „Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich und halten es für ein wichtiges Signal, das Thema Nachhaltigkeit auf höchster Unternehmensebene zu verankern. Dies ist nicht nur ein Vorbild nach innen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für andere Unternehmen, hier nachzuziehen“, sagt Leif Miller, Geschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland. „Der NABU setzt sich seit Anfang 2011 mit IKEA Deutschland gemeinsam für Natur- und Umweltschutzziele an IKEA Standorten ein.“

IKEA hat sich verpflichtet, zum im Pariser Abkommen vereinbarten 2-Grad-Ziel beizutragen, das besagt, die globale Erwärmung auf maximal 2° C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Hier hat sich IKEA der Science Based Targets Initiative angeschlossen, ein Zusammenschluss von u. a. dem Globalen Pakt der Vereinten Nationen und dem WWF. Hierin verpflichtet sich IKEA öffentlich zu einer festgelegten Reduktion der Treibhausgase bis 2030. Mit einer Reihe von Initiativen möchte das Unternehmen auf seinen 30 Märkten diese Ziele erreichen. Darunter fällt z. B. das Angebot an Photovoltaikanlagen, das in Deutschland seit vergangenem Herbst erhältlich ist. Im kommenden Jahr wird zudem das Leasing von Möbeln getestet.

IKEA ist zudem Gründungsmitglied von EV100, einer globalen Initiative zukunftsorientierter Unternehmen, die den Elektroverkehr bis zum Jahr 2030 zur Normalität machen möchte. „Wir gehen mit einem klaren Ziel voran und haben uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden ihre Produkte bis zum Jahr 2025 zu 100 Prozent emissionsfrei zu liefern“, so Dennis Balslev. Als erster Einzelhändler in Deutschland hat IKEA ein flächendeckendes Netz an Elektro-Ladesäulen an allen 53 Standorten. Das Aufladen – zu 100 Prozent mit Ökostrom – ist für alle kostenlos.

(ots)

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  • IKEA Deutschlandchef Dennis Balslev wird auch CSO: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/IKEA Deutschland GmbH & Co KG

Smart Country Convention vereint drei Digitalkonferenzen unter ihrem Dach

Die Digitalisierung des öffentlichen Sektors beschleunigen – das ist das Ziel der Smart Country Convention in Berlin. Die Veranstaltung erweitert ihr Programm in diesem Jahr um zwei Digitalkonferenzen. Neben der Digital Office Conference werden erstmals die Digital Energy Conference und die Digital Mobility Conference des Bitkom Teil des dreitägigen Programms im CityCube Berlin sein. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wird die Digital Mobility Conference eröffnen. „Digitale Städte und Regionen entwickeln sich erst durch das Zusammenwirken vieler einzelner Bereiche“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Neben der Verwaltung stehen Energieversorgung und Mobilität im Mittelpunkt smarter Städte und Gemeinden.“

Die Zukunft des Büros liegt in der Cloud

Auf der Digital Office Conference am 22. Oktober 2019 liegt der Fokus auf dem Thema Cloud. Wie Cloud-Dienste neue Arbeitsprozesse unterstützen oder wie sich Kundenservices und Verwaltungsprozesse datenschutzkonform digitalisieren lassen, wird in Best Practices, Case-Studies und Vorträgen erklärt. Alle Informationen zur Digital Office Conference gibt es unter https://www.office-conference.com/.

Die digitale Energiewende nimmt Fahrt auf

Im Mittelpunkt der Digital Energy Conference am 23. Oktober 2019 steht das sichere, nachhaltige und kosteneffiziente Energiesystem der Zukunft. Welche Potenziale hält der Smart-Meter-Rollout bereit und wie verändern digitale Plattformen und Flexibilitätsmärkte den Energiesektor? Darum geht es auf der Digital Energy Conference: https://energy-conference.de/.

Digitale Mobilitätskonzepte für den Klimaschutz

Um innovative Mobilitätskonzepte dreht sich die Digital Mobility Conference am 24. Oktober 2019. Themen sind u.a. die Beiträge zum Klimaschutz und die Rolle der Kommunen bei der Organisation von urbaner Mobilität. Alle Informationen unter https://digital-mobility.berlin/.

Der Eintritt für die Digitalkonferenzen ist im Smart Country Convention Ticket enthalten. Die Tickets sind derzeit kostenfrei, um Buchungen über den Ticketshop der Messe Berlin wird gebeten: zum Ticketshop.

Smart Country Convention: Dreitägiges Event zur Digitalisierung im Public Sector

Die Smart Country Convention findet vom 22. bis 24. Oktober 2019 statt. Sie wird vom Digitalverband Bitkom in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin durchgeführt. Das dreitägige Event bringt alle relevanten Vertreter von Verwaltungen, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft zusammen. Die Smart Country Convention ist eine Kombination aus Kongress, Workshops, Weiterbildungsveranstaltungen und Ausstellung. Dabei geht es sowohl um die digitale Verwaltung wie auch um die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Mobilität, Sicherheit, Abfall, Wasser, Bildung, Gesundheit und Wohnen. Sie richtet sich ebenso an den Bund wie an Vertreter von Ländern, Städten und Gemeinden. Weitere Informationen gibt es unter www.smartcountry.berlin.

(ots)

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  • Smart Country Convention vom 22. bis 24. Oktober 2019: obs/Messe Berlin GmbH/Till Budde

Junger Mittelstand auf Erfolgskurs – Vorsitzender Olaf Marsson im Amt bestätigt

Der Junge Mittelstand im BVMW hat den Unternehmer Olaf Marsson, CEO von Berlin Event, als Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Der neugewählte Bundesvorstand verbindet den traditionellen Mittelstand mit jungen, innovativen Start-ups aus West- und Ostdeutschland und setzt mit drei weiblichen Vorstandsmitgliedern ein Zeichen für ein modernes Unternehmerbild.

In nur zwei Jahren hat sich Der Junge Mittelstand im BVMW als die Stimme junger Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Mittelstand etabliert. Mit mehr als 3.500 Mitgliedern aus mehr als 100 Branchen in mittlerweile über 20 regionalen Clubs ist der Junge Mittelstand heute ein starkes Netzwerk für Gründer, Start-Ups, Nachfolger und Selbstständige in ganz Deutschland.

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam den Grundstein für den Erfolg des Jungen Mittelstand gelegt. Das neue Vorstandsteam wird diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Auch in Zukunft wird sich der Junge Mittelstand auf seine politischen Kernthemen konzentrieren und sich für weniger Bürokratie und eine umfassende Digitalisierung einsetzen“, so der alte und neue Vorstandsvorsitzende Olaf Marsson.

Mittelstandspräsident Mario Ohoven würdigte die Arbeit des Jungen Mittelstand: „Wir wollen gemeinsam Unternehmertum für junge Leute wieder attraktiv machen. Mit seinem Jungen Mittelstand tritt der BVMW an, um jungen Unternehmerinnen und Unternehmern eine starke Stimme zu geben und ihre Vorschläge und Forderungen an die Politik heranzutragen“.

(ots)

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BWI gehört zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands

Die BWI ist am 28. Juni in der Frankfurter Jahrhunderthalle als eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands ausgezeichnet worden. Bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs „TOP 100“ überzeugte die Bundesgesellschaft insbesondere in den Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management“ und „Innovative Prozesse und Organisation“.

Die Auszeichnung TOP 100 wird bereits seit 1993 von dem Marktforschungsunternehmen compamedia aus Überlingen am Bodensee organisiert und verliehen. Sie gilt als wichtigste Ehrung für innovative Unternehmen im Mittelstand und einziger Wettbewerb für Innovationsmanagement. In dem unabhängigen Auswahlverfahren wird das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen und die daraus resultierenden Innovationserfolge anhand einer wissenschaftlichen Systematik ermittelt und bewertet. Für die BWI nahmen am 28. Juni Geschäftsführer Frank Leidenberger sowie Frank Hornbach und Jens Hintze aus dem Innovation Management die Auszeichnung entgegen. Sie wurde ihnen vom Wissenschaftsjournalisten und Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, und dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Professor Nikolaus Franke, überreicht.

Auf dem Weg zum hochinnovativen Unternehmen

Die BWI hat den Sprung in die Bestenliste durch ihre konsequenten Anstrengungen in Sachen Innovationen in den vergangenen Jahren geschafft. Dazu zählt beispielsweise die Gründung einer eigenen Abteilung für das Innovationsmanagement, in der Trends und neue Technologien auf ihre Relevanz für die BWI und ihre Kunden aus Bundeswehr und Ministerien hin bewertet und in Experimenten getestet wird. „Wir freuen uns über die Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, ein hochinnovatives Unternehmen zu werden“, sagt Frank Leidenberger, Chief Strategy Officer der BWI. Die Jury würdigt zudem mit der Auszeichnung die Erfolge, die die BWI seit 2017 in diesem Bereich erzielt hat.

Gutes Innovationsklima und erste Erfolge

Zu diesen Erfolgen zähle beispielsweise die Entwicklung einer auf Blockchain-Technologie basierenden digitalen Lösung für die Verwaltung des Bundeswehr-Fuhrparks, der bis dato weitgehend manuell organisiert war. Darüber hinaus habe die BWI in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte dabei gemacht, ein gutes Innovationsklima für die mittlerweile 4.200 Mitarbeiter zu schaffen. „Dazu haben wir etwa Formate ins Leben gerufen, die zum kreativen Denken anregen sollen und Kampagnen ausgelobt, an denen sich Mitarbeiter mit ihren Ideen beteiligen konnten“, erklärt Jens Muschner, Leiter Innovation Management der BWI. Eines dieser Formate ist „inno│talk perspective“. Zu der Veranstaltungsreihe, die Teilnehmern eine Mischung aus Vorträgen, Ausstellung und Dialog bietet, lädt die BWI regelmäßig Experten aus Bundeswehr, Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft ein. Für viel frischen Wind hätten in diesem Zusammenhang auch die rund 1.000 neuen Kolleginnen und Kollegen gesorgt, die die BWI seit 2017 eingestellt hat.

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  • BWI gehört zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands: obs/BWI GmbH

Hitzewelle erhöht Unfallgefahr am Arbeitsplatz

+++ Arbeitgeber muss ab 26 Grad in Arbeitsräumen reagieren +++ Mobile Klimageräte können für Abkühlung sorgen +++ Vorsicht bei Kreislaufproblemen

Die Hitzewelle mit Temperaturen von über 35 Grad Celsius ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine starke Belastung. „Bei großer Hitze sinken auf Dauer die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Das führt zu einer erhöhten Unfallgefahr am Arbeitsplatz“, sagt André Siegl, Arbeitssicherheitsexperte beim TÜV-Verband (VdTÜV). „Arbeitgeber und Beschäftigte sollten im Hochsommer Vorkehrungen treffen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.“ Der TÜV-Verband gibt Hinweise, was Arbeitgeber und Arbeitnehmer tun können.

Arbeitsplatz vor Hitze schützen

Ein Recht auf klimatisierte Räume oder sogar Hitzefrei gibt es im deutschen Arbeitsrecht nicht. „Arbeitgeber sind aber verpflichtet, die Mitarbeiter vor Gefährdungen am Arbeitsplatz zu schützen. Das gilt auch bei deutlich erhöhten Temperaturen“, sagt Siegl. Die entsprechenden Richt- und Grenzwerte sind in den „Technischen Regeln für Arbeitsstätten“ von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin enthalten. Liegt die Lufttemperatur in Arbeitsräumen über 26 Grad, müssen Arbeitgeber geeignete Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel durch Sonnenschutzvorrichtungen. „Innenraumtemperaturen über 26 Grad sind in vielen Gebäuden im Hochsommer keine Seltenheit“, sagt Siegl. „Arbeitgeber sollten daher frühzeitig an bauliche und gebäudetechnische Maßnahmen denken.“

Getränke, Kleiderordnung und Arbeiten in den kühleren Morgenstunden

Erreicht die Raumtemperatur mehr als 30 Grad, muss der Arbeitgeber weitere technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen ergreifen. Erst bei Überschreiten der Lufttemperatur von 35 Grad gelten Arbeitsräume als nicht geeignet. „Der Arbeitgeber kann den Mitarbeitern Getränke bereitstellen, die Kleiderordnung lockern oder häufigere Pausen in kühleren Bereichen anbieten“, erläutert TÜV-Experte Siegl. „Arbeitgeber sollten prüfen, ob bestimmte Arbeiten in den kühleren Morgenstunden oder von zu Hause erledigt werden können.“ Hilfreich für eine pragmatische Umsetzung sei es, wenn es in der Organisation Gleitzeitmodelle und Homeoffice-Regelungen für die Arbeitszeitgestaltung gibt. Nützlich gegen überhitzte Arbeitsräume sind darüber hinaus klare Anweisungen an die Belegschaft, am frühen Morgen zu lüften und den Sonnenschutz tagsüber geschlossen zu halten.

Mobile Klimaanlagen können für Abkühlung sorgen

Schnelle Abhilfe bei großer Hitze versprechen mobile Klimaanlagen, die auch ohne Fachkenntnisse installiert werden können. Die Funktionsweise dieser so genannten Monoblockgeräte ist einfach: Warme Raumluft wird durch einen Abluftschlauch ins Freie befördert, indem er aus dem Fenster gehängt wird. Nachteil: Durch das geöffnete Fenster gelangt wieder warme Luft in den Innenraum. Die Geräte arbeiten also wenig effizient und verbrauchen gleichzeitig viel Energie. Zudem sind sie mit bis zu 64 Dezibel recht laut. Beim Kauf eines mobilen Geräts sollte auf das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit geachtet werden. Auf diese Weise können sich Käufer beispielsweise vor überhitzenden Elementen, instabilen Konstruktionen oder schlecht isolierten Kabeln schützen. Allergiker sollten außerdem darauf achten, dass ein Staubfilter im Gerät verbaut ist.

Wirkungsvoller als die Monoblockanlagen sind Splitgeräte. Sie bestehen aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Der Abluftventilator befindet sich in der äußeren Einheit, daher sind die Geräte in den Innenräumen kaum zu hören und deutlich energieeffizienter. Splitgeräte sind allerdings teurer und die Installation muss von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

Klimaanlagen nicht zu kalt einstellen – unnötige Geräte abstellen

Vorhandene Klimaanlagen sollten nicht zu kalt eingestellt werden. Die Temperatur im Innenraum sollte nicht mehr als sechs Grad Unterschied zur Außentemperatur betragen, um Erkältungen zu vermeiden. Erleichterung können auch Ventilatoren bringen. Allerdings sollten Arbeitnehmer bei Klimaanlagen und Ventilatoren auf den Luftzug achten, um Unterkühlungen oder einen steifen Nacken zu vermeiden. In Produktionsbetrieben können auch Luftduschen oder Wasserschleier für Abkühlung sorgen. Nicht benötigte elektrische Geräte sollten grundsätzlich ausgeschaltet werden, um Wärmequellen zu reduzieren.

Viel trinken – aber nicht zu kalt

Bei großer Hitze verliert der Körper Flüssigkeit, daher sollten Menschen in dieser Zeit viel trinken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, bei normalen Temperaturen rund 1,5 Liter täglich zu trinken. Ist es richtig heiß, kann aber auch 0,5 bis 1 Liter zusätzlich pro Stunde notwendig sein. Zu kalte Getränke am besten meiden, denn sie strengen den Körper an, die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu erwärmen. Sehr heiße Getränke und Nahrungsmittel muss der Körper wiederum auf die eigene Betriebstemperatur herunterkühlen. Das kostet zusätzlich Energie. Um den Magen nicht zu überfordern, ist es an heißen Tagen besser, mehrere kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Hilfreich ist auch frisches, gekühltes Obst, verteilt über den Arbeitstag.

Bei Kreislaufproblemen hilft kaltes Wasser

Große Hitze führt zu einem sinkenden Blutdruck, da sich die Blutgefäße weiten. Ähnliches passiert, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Gerade in Kombination kann das an heißen Tagen gefährlich werden. Schwindel, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit und Übelkeit deuten auf Kreislaufprobleme hin. Dann hilft kaltes Wasser an den Handgelenken oder das Eintauchen der Unterarme in kaltes Wasser. Noch etwas wirksamer ist ein kaltes Fußbad. Betroffene sollten sofort ausreichend Wasser trinken und dann die Beine hochlegen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Berlin (ots)

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Rose Bikes GmbH verzeichnet erhebliche Umsatzsteigerung / Familienunternehmen erwirtschaftet ein Plus von über 20 Prozent im ersten Halbjahr

Die ROSE Bikes GmbH freut sich über Rekord-Umsatzerlöse nach Abschluss des ersten Geschäftshalbjahres. Das Bocholter Unternehmen erwirtschaftete vom 1. November 2018 bis zum 30. April 2019 rund 45 Millionen Euro und schließt so das erste Halbjahr mit einem Umsatzplus von 21,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Mit diesem Ergebnis liegt die Omnichannel-Marke noch vor Hauptsaisonstart 4,6 Prozent über dem geplanten, ambitionierten Umsatzziel.

Diesen immensen Zuwachs begründet die Geschäftsführung unter anderem mit der Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios: Dank konsequenter Investitionen ins Corporate Design gelang es der Marke, die Attraktivität und den Wiedererkennungswert der entwickelten Fahrräder zu schärfen. Darüber hinaus profitiert ROSE Bikes vom aufkommenden Gravel-Trend und bietet der Zielgruppe mit dem Gravelbike BACKROAD das passende Produkt zum richtigen Zeitpunkt.

„Wir sind stolz auf das sehr gute Ergebnis. Dieses ist auf die deutlichen Investitionen in unsere Produktentwicklung sowie ins Produktdesign und dem zielstrebigen Ausbau der Marketingpositionierung in den vergangenen drei Jahre zurückzuführen. So haben wir eine starke Basis für die Zukunft geschaffen“, begründet ROSE Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose.

Eine Weiterführung des positiven Trends zeichnet sich auch zu Beginn des zweiten Geschäftshalbjahres ab. „Den Monat Mai konnten wir sogar mit einem Umsatz-Plus von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Diese positive Entwicklung nutzen wir, um weiter stark zu wachsen. So haben wir beispielsweise unsere Unternehmensführung Anfang Februar mit Marcus Diekmann verstärkt und im Mai die Digitalagentur KOMMERZ übernommen, die uns jetzt mit Know-how im E-Commerce stärkt. Ebenso investieren wir in unsere Mitarbeiterressourcen – speziell in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Logistik – sowie in den Ausbau unseres Filialkonzepts und unserer Service-Touchpoints“, so Heckrath-Rose.

Um den erfolgreichen Kurs nachhaltig fortzusetzen, finalisiert ROSE Bikes zurzeit ein Wachstumsprogramm mit dem Namen „Mission Zukunft 2020“. „Die Weichen für eine weitere positive Entwicklung sind somit gestellt und die nächste Evolutionsstufe eingeläutet“, schließt Heckrath-Rose ab.

Bocholt (ots)

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  • Rose Bikes GmbH verzeichnet erhebliche Umsatzsteigerung: obs/ROSE Bikes GmbH

Newcomer-Gemeinschaftsstand ausverkauft

Die Newcomer sind auf der Internationalen Reinigungsfachmesse CMS Berlin 2019 auf dem Vormarsch. Erstmals zeigen vom 24. bis 27. September junge innovative Unternehmen auf einem vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderten Gemeinschaftsstand ihr Leistungsspektrum an Produkten und technischen Neuentwicklungen. Die zur Verfügung stehende Fläche in Halle 6.2 ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits ausverkauft. Der Gemeinschaftsstand ist ein wichtiger Bestandteil des Innovation Circle in Halle 6.2. Zusätzlich platzieren sich in direkter Nachbarschaft zum BMWi-Stand nationale (nicht geförderte) und internationale Newcomer mit ihren Innovationen. Weiterhin befindet sich hier die Sonderschau mit allen Finalisten des diesjährigen CMS Purus Innovation Awards (PIA). Eingebettet ist der Innovation Circle in ein umfangreiches B2B-Programm für die Anbahnung von Geschäftskontakten.

Heike Hemmer, Projektleiterin der CMS Berlin: „Mit dem Innovation Circle bietet die CMS Berlin erstmals jungen innovativen Unternehmen ein direktes Sprungbrett in die Reinigungsindustrie. Dieses inspirierende Ausstellungssegment bereichert das Angebotsspektrum der CMS Berlin als Innovationsplattform. Gleichzeitigt ermöglicht es gerade kleinen und mittleren Firmen den Marktzugang zu potenziellen Geschäftspartnern, die sich auf dem global bedeutendsten Branchenereignis des Jahres einen Marktüberblick verschaffen wollen.“

Zu den Ausstellern des Gemeinschaftsstandes zählen unter anderem:

APURO GmbH – Innovative, reinigende, desinfizierende und geruchsneutralisierende Produkte auf Wasserbasis für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete.

Auconic Schmidt & Partner GbR – Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten der Service-Robotik für die wachsende Nachfrage nach Smart-Service-Lösungen.

BIOSID Deutschland GmbH – Innovatives Reinigungssystem, bestehend aus Reinigern, Oberflächenversiegelung und Langzeitdesinfektion für individuelle Kundenlösungen mit ausgearbeitetem Reinigungs-, Prozess- und Kostenplan.

Dry-Ice-Energy GmbH – Trockeneisreinigung, ermöglicht eine rückstandslose Reinigung ohne Wasser und Chemie. Die Anwendung ist umweltschonend, hygienisch und deutlich schneller als konventionelle Reinigungsverfahren.

Fritz Frech Consulting – Mit dem DRYCHTER lässt sich jede Flüssigkeit sauber ab- und umfüllen. Das Füllgut lässt sich dosieren und das restliche Füllgut geht zurück in den Behälter, ohne zu tropfen.

Fugenial GmbH – Innovative Bürste zur Fugenreinigung in Bad, Küche und Haushalt.

Geysir Thermische Flächenreinigung – Baukastensystem zur thermischen Unkrautbekämpfung.

GNR! Reinraum GmbH – Fachgerechte Reinigung von Reinräumen und Hygienezonen in den unterschiedlichsten Bereichen unter Berücksichtigung partikulärer und mikrobiologischer Grenzwerte.

Hecosol GmbH – Innovative, hocheffiziente und biologisch abbaubare Reinigungsmittel.

res-bona international GmbH – WC-Stick zur hygienischen Entfernung von Fäkalrückständen unmittelbar nach dem Toilettengang, vermeidet die Entstehung, Verbreitung und Infizierung von/mit gesundheitsgefährdenden Bakterien, Keimen und Viren.

SAUBA Innovations GmbH – Erfinder von Steckdosenbürsten

TIM-Dienstplaner – Ein speziell für die Reinigungsbranche entwickelter Online-Dienstplaner

 

Berlin (ots)

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  • Internationale Reinigungsfachmesse CMS Berlin 2019: obs/Messe Berlin GmbH

InsurTechs in Deutschland – auf dem Weg zum ersten Einhorn?

InsurTechs sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch: allein im ersten Quartal 2019 konnten zwei deutsche InsurTechs eine Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich für sich einwerben. Zudem hat jüngst Lemonade, eines der bekanntesten internationalen InsurTechs seine Europa-Expansion mit einem Markteintritt in Deutschland gestartet. Zwar ist die Gründungsdynamik von einst in Summe abgeflacht, doch setzen sich mittlerweile schnell wachsende Scale-ups vom restlichen Start-up-Feld ab. Das Marktpotenzial ist unverändert groß und birgt Chancen für das erste Einhorn. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des „InsurTech-Radar Deutschland 2019“ von Oliver Wyman und Policen Direkt. Dieser untersucht 134 InsurTechs auf dem deutschen Markt.

Der deutsche Versicherungsmarkt lockte in der Vergangenheit viele Gründer an: Heute sind auf dem deutschen Versicherungsmarkt 134 InsurTechs aktiv. Dass der Markt aber nicht nur Gewinner hervorbringt, zeigt der InsurTech-Radar 2019 von Oliver Wyman und Policen Direkt, für den bereits zum dritten Mal alle InsurTechs in Deutschland einer detaillierten Analyse unterzogen wurden. Von den insgesamt 183 Gründungen seit dem Jahr 2000 sind 49 wieder ausgeschieden oder haben sich anderen Geschäftsfeldern zugewandt. Die Zahl der Neugründungen und Marktaustritte hält sich seit einiger Zeit die Waage, die Gesamtanzahl der aktiven Start-Ups stagniert. „Die erste Welle läuft aus, ein Abflachen des anfänglichen Gründungsbooms ist klar zu erkennen“, beobachtet Nikolai Dördrechter, InsurTech-Experte und Co-Autor der Studie. „Gründe dafür sind Insolvenzen, Verkäufe, sowie Pivotierungen von Start-Ups, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt auf Aktivitäten außerhalb der Versicherungsbranche verlegen. Die Branche ist sehr viel reifer geworden“, so Dördrechter weiter.

Erfolgreiche Scale-ups, das Einhorn und die „Zombies“ der InsurTech-Szene

Die Entwicklung der InsurTechs zeigt, dass sich mittlerweile einige Start-ups heraus kristallisieren, deren Geschäftsmodelle überdurchschnittlich erfolgreich sind. Aktuell zählen wir 20 dieser sogenannten Scale-ups. Ihr Erfolg liegt in der strategischen Kooperationen mit etablierten Versicherern, Vertriebsorganisationen und – zunehmend – anderen InsurTechs. „Wir erwarten, dass sich die positive Entwicklung bei den meisten Scale-ups fortsetzen wird“, sagt Dietmar Kottmann, Partner und Versicherungsexperte bei Oliver Wyman. Mit fortschreitendem Track-Record werden auch die Bewertungen in den anstehenden Finanzierungsrunden steigen. Die Experten sind zuversichtlich, dass es nach dem FinTech Einhorn N26 in den nächsten zwei bis drei Jahren auch das erste deutsche InsurTech-Einhorn geben könnte. „Neben den erfolgreichen Scale-ups beobachten wir aber auch Fälle, in denen gescheiterte Geschäftsmodelle in der Hoffnung, doch noch einen weiteren Investor zu finden oder die bereits aufgebauten Assets in einer Nische profitabel zu bekommen, weiter betrieben werden. Kurz gesagt: es gibt InsurTechs, die „dahinvegetieren“, so Kottmann. „Nach unserer Markteinschätzung gibt es aktuell mindestens acht solcher ‚Zombies‘ – die also noch existieren, aber nicht wirklich lebendig am Marktgeschehen teilnehmen – die zwar noch Hoffnung aber wenig Chancen auf Erfolg haben.“

Innovative- und internationale Angebote

Der Blick auf die Verteilung der InsurTechs entlang der Wertschöpfungskette zeigt, dass die Verteilung der drei Radar-Segmente „Angebot“, „Vertrieb“ und „Betrieb“ sehr viel ausgewogener geworden ist. „Die Schieflage hin zu einer übergroßen Anzahl an „Vertriebs“-Modellen hat sich weiter abgebaut. Der deutsche Markt rückt näher an eine international übliche Verteilung der Gründungen heran“, sagt Dördrechter. Dies ist ein weiteres Indiz für die zunehmende Reife der InsurTech-Szene. Modelle im Segment „Angebot“ konnten deutlich zulegen; das Segment „Betrieb“ konnte ebenfalls leicht wachsen und hat mittlerweile die größte Anzahl an InsurTechs.

Eine große Welle an Markteintritten von InsurTechs aus anderen Ländern ließ sich auch bisher in Deutschland nicht feststellen. Mit dem Markteintritt von Lemonade hat sich aber das erste namhafte und hoch finanzierte internationale InsurTech auf das deutsche Parkett gewagt. „Marktstruktur, Wettbewerbsumfeld, Kundenpräferenzen und nicht zuletzt Sprache erschweren einen einfachen Roll-Out eines InsurTech-Geschäftsmodells in ein anderes Land. So verwundert es nicht, dass Lemonade bis dato hierzulande eine seltene Erscheinung ist“, sagt Dördrechter. Aus den gleichen Gründen ist auch die internationale Expansion deutscher InsurTechs allenfalls ein zartes Pflänzchen. „Mit wenigen Ausnahmen konzentrieren sich die deutschen InsurTechs bislang noch auf ihren Heimatmarkt. Allerdings sind aktuell einige Schwergewichte dabei, das Problem anzugehen und sich auf internationalen Expansionskurs zu begeben. „Nicht allen wird es gelingen“, sagt Kottmann. In einem Punkt ist die Internationalisierung jedoch in vollem Gange: Wachstumstreiber bei den deutschen InsurTechs sind mehr und mehr große Finanzierungsrunden von ausländischen Kapitalgebern.

(ots)

Bildquellen

  • InsurTechs in Deutschland – auf dem Weg zum ersten Einhorn?: obs/Oliver Wyman