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Jungheinrich steigert Umsatz und Auftragseingang im 1. Halbjahr 2019 – strategische Investition in Lithium-Ionen-Batterieproduktion

Der Jungheinrich-Konzern blickt auf ein ordentliches 1. Halbjahr 2019. Trotz eines zunehmend herausfordernden Marktumfeldes sind Umsatz und Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut gewachsen. Wesentlicher Treiber dieser positiven Entwicklung war das Neugeschäft mit zweistelligen Wachstumsraten. Während sich das EBIT in der Halbjahresbetrachtung auf dem Vorjahresniveau bewegt, konnten EBT und Ergebnis nach Steuern wiederum gesteigert werden.

Allerdings hat sich im zweiten Quartal des Jahres 2019 die Marktdynamik gegenüber dem ersten Quartal weiter abgeschwächt. Ursächlich hierfür sind die sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundene aktuelle Marktrückgang für Flurförderzeuge. Der Vorstand hat angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst: Der Auftragseingang soll nun zwischen 3,80 – 4,05 Mrd. EUR (bisher: 4,05 – 4,20 Mrd. EUR) liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich nach wie vor innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 3,85 – 4,05 Mrd. EUR bewegen. Das EBIT sollte 2019 nach aktueller Einschätzung zwischen 240 – 260 Mio. EUR liegen (bisher: 275 – 295 Mio. EUR).

Unverändert legt Jungheinrich einen besonderen Fokus auf strategisch wichtige Tätigkeitsgebiete und investiert beispielsweise in die zukunftsweisende Batterietechnologie Lithium-Ionen. Dazu hat Jungheinrich Anfang 2019 als erster Intralogistikanbieter gemeinsam mit der Triathlon Holding GmbH ein Kompetenzzentrum für die Produktion und Wiederaufarbeitung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen gegründet: die „JT ENERGY Systems GmbH“. Bereits vor dem operativen Start werden die Kapazitäten massiv ausgebaut. Hierzu wurde jetzt das ehemalige Solarworld-Werk in Freiberg nahe Dresden übernommen.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG: „Das erste Halbjahr 2019 verlief insgesamt gut für Jungheinrich. Nach einem starken Start in das laufende Geschäftsjahr spüren wir allerdings seit kurzem einen deutlichen Rückgang der Investitionstätigkeit der Kunden. Die Unsicherheiten aus den andauernden Handelskonflikten wirken sich damit auch auf unsere Branche aus. Daher haben wir frühzeitig unsere Prognose für das Jahr 2019 aktualisiert und gehen von einer etwas niedrigeren Entwicklung bei Auftragseingang und EBIT aus. Mit der Auftragsreichweite von fünf Monaten bleiben wir auf Kurs und halten an unserem Umsatzziel fest.

Wir sind fest davon überzeugt, dass wir als führender Anbieter für Elektrostapler mit unserer bewährten Wachstumsstrategie den richtigen Kurs verfolgen. Die aktuelle Erweiterung von Kapazitäten bei JT Energy Systems stellt sicher, dass wir die wachsende Nachfrage nach elektrischen Flurförderzeugen mit Lithium-Ionen bedienen können. Hier sind wir Trendsetter unserer Branche. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz, alle Komponenten wie Antrieb, Batterien und Ladegeräte aus einer Hand anzubieten, sichern wir so maximale Energieeffizienz unserer Fahrzeuge.“

Entwicklung Januar – Juni 2019

Marktentwicklung nach Regionen Weltweit sank das Marktvolumen für Flurförderzeuge im 1. Halbjahr 2019 um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspricht knapp 42 Tsd. Fahrzeugen. Die rückläufige Entwicklung war im 2. Quartal 2019 deutlich stärker als noch im 1. Quartal 2019, insbesondere in Europa. Betrachtet man den Monat Juni isoliert, ging der europäische Markt sogar um 16 Prozent zurück. Insgesamt ist der Rückgang in der Berichtsperiode auf die stark gesunkenen Bestellungen im nordamerikanischen und europäischen Markt zurückzuführen. Der Anstieg des Marktvolumens in China hingegen resultierte aus der sehr guten Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die jedoch zu einem Großteil durch die rückläufige Marktentwicklung bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb aufgezehrt wurde. Etwas mehr als die Hälfte der sehr stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus geringeren Bestellungen für lagertechnische Geräte.

Marktentwicklung nach Produktsegmenten Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Marktentwicklung in Nordamerika weitgehend aufgehoben. Das um 4 Prozent niedrigere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte überwiegend auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite deutliche Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 9 Prozent war auf geringere Bestellungen in Asien, Nordamerika und auch in Europa zurückzuführen.

Geschäftsentwicklung von Jungheinrich Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 67,0 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2019 – trotz deutlich rückläufigem Kernmarkt – auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (67,4 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, übertraf im Berichtszeitraum mit 2.065 Mio. EUR den Vorjahreswert von 1.946 Mio. EUR um 6 Prozent. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2019 1.015 Mio. EUR und war somit um 118 Mio. EUR beziehungsweise 13 Prozent höher als der Vorjahreswert (897 Mio. EUR). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. EUR zum Jahresende 2018 ergab sich ein Aufbau um 108 Mio. EUR beziehungsweise 12 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug somit fünf Monate. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden mit 58,8 Tsd. Fahrzeugen in etwa so viele Fahrzeuge produziert wie im Vorjahr (58,9 Tsd. Fahrzeuge). Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2019 mit 1.956 Mio. EUR einen um 10 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.784 Mio. EUR). Im 1. Halbjahr 2019 konnte vor dem Hintergrund der Belastungen aus dem Preisdruck im Markt, dem beginnenden Rückgang der Werksauslastung in einzelnen Werken und nachlaufenden Effekten aus dem Anstieg der Rohstoffpreise im Vorjahr mit 127 Mio. EUR nur ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) auf Vorjahresniveau (127 Mio. EUR) erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte nach sechs Monaten 118 Mio. EUR (Vorjahr: 115 Mio. EUR).

(ots)

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  • Jungheinrich steigert Umsatz und Auftragseingang im 1. Halbjahr: obs/Jungheinrich AG

Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Das Bundespresseamt lädt ein

Das Presse- und Informationsamt öffnet am 17. und 18. August um 10:00 Uhr seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher des Tages der offenen Tür der Bundesregierung.

Schon zum 21. Mal sind die Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Hallo, Politik!“ zu diesem besonderen „Staatsbesuch“ eingeladen.

Im Bundespresseamt können Sie auf hochkarätige Talkrunden zu den Themen Kommunikation, Klimaschutz, Nachhaltigkeit sowie Lebensverhältnisse in Ost und West gespannt sein. Gäste sind unteranderen die Bundesministerinnen Franziska Giffey und Svenja Schulze.

Am Sonntag um 12:30 Uhr beantwortet Regierungssprecher Steffen Seibert in einer Pressekonferenz die Fragen von Kindern und Jugendlichen. Die beiden stellvertretenden Regierungssprecherinnen Ulrike Demmer und Martina Fietz freuen sich darauf, mit Ihnen am Samstag in Talkrunden zum Thema Kommunikation zu diskutieren.

Der Platz vor dem Presse- und Besucherzentrum ist ganz dem 70- jährigen Jubiläum des Grundgesetzes in diesem Jahr gewidmet: In einem überdimensionalen aufgeschlagenen Grundgesetz werden die ersten 19 Grundgesetzartikel filmisch animiert dargestellt.

Auch das Bundespresseamt wird in diesem Jahr 70 Jahre alt und zeigt eine historische Ausstellung zur Regierungskommunikation seit 1949.

Für weitere Unterhaltung und Entspannung sorgt ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem Folk-Pop Trio Yusuf Sahilli, der Sängerin Georgie Fisher, dem Akustik-Pop Trio BellaBlue und mit Indie-Pop von Onk Lou. Kleine Besucher können sich in der Zwergstadt mit Spielstationen, interaktiven Erlebniswelten und einer Bastelecke amüsieren. Abgerundet wird das Angebot durch einen Streetfood-Markt mit einer abwechslungsreichen Mischung internationaler Speisen und Getränke.

Weitere Informationen zum Programm des Bundespresseamts, des Bundeskanzleramts sowie der Ministerien werden in der kommenden Woche veröffentlicht – als Pressemitteilung und unter www.bundesregierung.de

(ots)

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  • Tag der offenen Tür der Bundesregierung: obs/Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Wechsel an der Spitze von Unilever in Hamburg

Peter Dekkers (53) hat am 1. August 2019 als Executive Vice President (EVP) Unilever DACH die Verantwortung für Unilever in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernommen. Der internationale Konsumgüterhersteller, zu dem so bekannte Marken wie Knorr, Langnese, Dove oder Coral gehören, hat damit diese Schlüsselposition mit einem bekannten Gesicht besetzt: Von 2013 bis 2017 war Dekkers Verkaufschef von Unilever in Deutschland. In den vergangenen zwei Jahren war er als Executive Vice President für Unilever in den skandinavischen Ländern tätig. Er folgt auf Ulli Gritzuhn, der die DACH-Region in den vergangenen fünf Jahren leitete und sich zu Ende Juli 2019 in den Ruhestand verabschiedet hat.

„Ich übernehme die Verantwortung für Unilever DACH in einer besonders spannenden Zeit. Verbraucherinnen und Verbraucher werden immer anspruchsvoller, Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und die Digitalisierung stellt bestehende Geschäftsmodelle in Frage. Vor diesem Hintergrund muss sich Unilever in Deutschland, Österreich und der Schweiz zukunftsfähig aufstellen. Auf diese Herausforderung freue ich mich“, sagt Peter Dekkers, EVP Unilever DACH.

Dekkers startete seine berufliche Karriere bei Unilever im Bereich Forschung und Entwicklung. Nach verschiedenen Stationen im Marketing wechselte der studierte Mathematiker 1998 in den Verkauf. Hier war er in verantwortlichen Positionen sowohl für das Geschäft mit Lebensmitteln als auch mit Körperpflege, Haushaltsreinigern und Waschmitteln tätig. Ab 2005 verantwortete Dekkers von Dubai aus das Unilever-Geschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Darauf folgte eine Tätigkeit am Firmensitz in London als Vice President Global Customer Development Excellence. 2010 übernahm der gebürtige Niederländer die Rolle des Verkaufschefs in Thailand.

 

(ots)

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  • Wechsel an der Spitze von Unilever in Hamburg: obs/Unilever Deutschland GmbH

Spende von Hentschke Bau sorgt für Planungssicherheit

Die Schulsternwarte in Bautzen hat dieser Tage bereits zum zweiten Mal eine Spende der Firma Hentschke Bau erhalten. Die Spendenhöhe beläuft sich auf 25.000 Euro und war eigentlich für bauliche Maßnahmen gedacht. Nun aber haben sich Jörg Drews, Inhaber und Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH und der Vorstand des Fördervereins der Schulsternwarte „Johannes Franz“ darauf verständigt, die Mittel auch für Personal einzusetzen. Das Ziel: Die Attraktivität der Einrichtung weiter steigern, vorhandene Angebote ausbauen und neue Angebote entwickeln.

Bereits zum zweiten Mal spendet die Hentschke Bau GmbH einen größeren Betrag an die Schulsternwarte. „Wir möchten die Ausbildung junger Menschen fördern, kulturelle Leuchttürme entwickeln und die Region mit attraktiven Highlights stärken“, erklärt Jörg Drews seine Motivation, die Schulsternwarte zu unterstützen. Die Schulsternwarte in Bautzen ist eine der ältesten ihrer Art in Deutschland und hat eine lange Tradition. Für Schulklassen und interessierte Hobby-Astronomen ist sie beliebtes Wissensausflugsziel. Mehrere Tausend Besucher nehmen jährlich an Veranstaltungen teil oder lassen sich über astronomische Zusammenhänge informieren und fortbilden.

Die Spende soll auch dazu dienen, die Schulsternwarte mehr ins Bewusstsein der Politik und der Öffentlichkeit zu bringen. Immer wieder wird über den Fortbestand und die Finanzierung diskutiert. „Der ehrenamtliche Förderverein, die heimische Wirtschaft, allen voran die Hentschke Bau GmbH, sowie die politischen Institutionen und Entscheidungsträger sollten Hand in Hand arbeiten, um die Zukunft dieser historischen, wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtung langfristig zu sichern“, sind sich die Beteiligten einig.

Dabei hat sich der Förderverein viel vorgenommen. So soll im Jahr 2022 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Schulsternwarte ein „Astronomisches Jahr“ in Bautzen stattfinden – mit zahlreichen Sonderveranstaltungen und einem Mitmachprogramm sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene und wissenschaftlich Interessierte. „Wir haben hier viel vor. Es gibt viele Wünsche. Dank der großzügigen Spende, aber auch dank der Unterstützung durch die Stadt Bautzen und die vielen ehrenamtlichen Helfer werden wir hoffentlich viel ermöglichen und realisieren können“, so der Vorstand des Fördervereins. Der Förderverein der Schulsternwarte ist bereits im Jahr 2003 gegründet worden, um die Öffentlichkeitsarbeit für die Schulsternwarte gemäß Vereinbarung mit der Stadt Bautzen zu übernehmen sowie Kinder- und Schülergruppen mit Themen der Astronomie vertraut zu machen.

Allerdings brauche es noch mehr Mitarbeiter. Rein ehrenamtlich sei die umfängliche Arbeit nicht zu stemmen. Seit dem Jahr 2010 arbeitet ein hauptamtlicher technischer Mitarbeiter für die Schulsternwarte – finanziert durch einen Zuschuss der Stadt Bautzen. Mithilfe der Spende der Firma Hentschke Bau soll nun eine weitere Teilzeitstelle finanziert werden, die sich hauptsächlich der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen an Vormittagen widmen soll, aber auch Tätigkeiten für den Förderverein. „Der Schwerpunkt unserer zahlreichen Spenden und Sponsoring-Partnerschaften liegt auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen“, so Jörg Drews. In diesem Zusammenhang sehe er auch die Unterstützung der Schulsternwarte.

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  • 1200: Hentschke Bau GmbH
  • DSC_7176_1: Hentschke Bau GmbH

Ford erwirbt Quantum Signal, um die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen zu beschleunigen

– Ford Motor Company hat das US-Unternehmen Quantum Signal gekauft
– Quantum Signal bietet Erfahrung in den Bereichen Robotik und
Echtzeitsimulation
– Ford möchte mit dem Erwerb die Entwicklung autonomer Fahrzeuge
beschleunigen

Seit der Gründung im Jahr 1999 arbeitet das US-Unternehmen Quantum im Auftrag zahlreicher Kunden an der Spitze der mobilen Robotik. Weitgehend ohne großes öffentliches Aufsehen half Quantum Signal zum Beispiel dem US-Militär bei der Entwicklung einer Software, die es ermöglichte, Roboterfahrzeuge aus Tausenden von Kilometern Entfernung fernzusteuern. Zudem errichtete das Unternehmen eine Simulationsumgebung zum Testen autonomer Fahrzeugdesigns.

Ford hat die Fortschritte von Quantum Signal stets mit Interesse beobachtet. In den letzten Jahren hat Ford ein Team hochqualifizierter Experten für Softwareentwicklung, Simulation und künstliche Intelligenz aus der ganzen Welt zusammengestellt, um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen. Dieses Bestreben wird mit dem Erwerb von Quantum Signal weiter vorangetrieben. Ziel ist die Nutzung umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet der Echtzeitsimulation sowie den Bereichen der Robotik- und Sensoren-Technologie. Das breite Spektrum von Quantum Signal wird Ford bei der Erschließung des Geschäftsfelds der selbstfahrenden Fahrzeuge unterstützen, einschließlich Softwareentwicklung und Hardware-Prototyping.

„Quantum Signal hat bereits erfolgreich bei der Realisierung von militärischen Roboter-Programmen mitgewirkt“, sagte Randal Visintainer, Chief Technical Officer, Ford Autonomous Vehicles, LLC. „Mit dem Know-how des Unternehmens können wir bei Ford noch umfassendere Simulationsumgebungen entwickeln, in denen sich unsere Fahrzeuge und unser gesamtes Geschäftsmodell testen lassen, um weitere Leistungsverbesserungen zu erzielen“.

Quantum Signal hat seinen Firmensitz in einem ehemaligen Schulgebäude in der Stadt Saline im US-Bundesstaat Michigan und verfügt über eine einzigartige Unternehmenskultur, die Ford auch weiterhin beibehalten möchte. Der Erhalt einer erfolgreichen Arbeitsumgebung ist Ford schon vor zwei Jahren beim Erwerb von Anteilen am israelischen Unternehmen SAIPS gelungen, das nach wie vor in Tel Aviv ansässig ist. SAIPS arbeitet eng mit Ford und dem Team von Argo AI zusammen und entwickelt mithilfe von künstlicher Intelligenz ein innovatives visuelles Erkennungssystem für selbstfahrende Autos, mit dem Fahrzeuge oder Fußgänger selbst bei Unwetter und schlechten Lichtverhältnissen identifiziert werden können.

Ein weiteres Kernsystem ermöglicht die vollautomatische, hochauflösende 3D-Kartierung von städtischen Umgebungen. Dies spielt eine entscheidende Rolle, damit sich selbstfahrende Fahrzeuge in der realen Welt orientieren können. Genau wie SAIPS wird Quantum Signal eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen spielen und gleichzeitig das Engagement von Ford bei der Förderung der Talente widerspiegeln, die für den zukünftigen Einsatz dieser Technologie unverzichtbar sein werden.

„Das gesamte Team freut sich auf die Zukunft an der Seite von Ford“, sagte Mitchell Rohde, CEO von Quantum Signal. „Ich selbst bin in Michigan aufgewachsen und mein Vater, der seinerzeit ein Ford T-Model restaurierte, erzählte mir schon als Kind von Henry Ford und dass man als Ingenieur in einem großen Unternehmen viel erreichen und die Welt ein stückweit besser machen kann“.

„Alle Ingenieure wollen sinnvolle Arbeit leisten, die einen Unterschied macht“, fügte Rohde hinzu. „Jetzt werden wir die Chance bekommen, die Welt direkt zu beeinflussen. Ganz ähnlich wie damals, als Ford die Mobilität mit dem T-Modell erschwinglich machte, gibt es jetzt wieder die Möglichkeit für bedeutende Schritte in Richtung Zukunft. Wir können es kaum erwarten, dies zu verwirklichen“.

DITROIT, Michigan, USA (ots)

Rheinische Post: Waldbesitzer fordern Klimabonus als Honorierung für CO2-Speicherung

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Der Verband der Waldbesitzer hat einen Klimabonus für die Waldeigentümer und ein schnelles Bundesprogramm zur Wiederaufforstung der Wälder gefordert. „Wir fordern zur Sicherung der Klimaleistung des Waldes kurzfristig ein schnelles, unbürokratisches Bundesprogramm zur Wiederbewaldung und Erstaufforstung“, sagte Verbandspräsident Hans-Georg von der Marwitz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Er verlangte zudem eine „gesellschaftliche Honorierung der Klimaleistung“ des Waldes. „Wenn wir künftig über eine CO2-Abgabe für Verursacher nachdenken, ist es nur folgerichtig, dass diejenigen, die CO2 speichern wie der Wald, berücksichtigt werden“, sagte von der Marwitz. Mittel- bis langfristig bauche es einen „Pakt für den Wald“, in den Politik, Verbände, Wissenschaft, Behörden und Zivilgesellschaft eingebunden werden. Am Donnerstag kommen die CDU-Agrarminister in Sachsen zu einem „Waldgipfel“ zusammen.

www.rp-online.de

 

(ots)

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Bierabsatz im 1. Halbjahr 2019 um 2,7 % niedriger als im Vorjahr

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Der Bierabsatz ist im 1. Halbjahr 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7 % beziehungsweise 127 Millionen Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im 1. Halbjahr 2019 rund 4,6 Milliarden Liter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im 1. Halbjahr 2019 mit 221 Millionen Litern 4,8 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2018 wurden 1,5 % weniger Biermischungen abgesetzt.

81,7 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zum 1. Halbjahr 2018 um 2,7 % auf 3,7 Milliarden Liter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 838,7 Millionen Liter Bier abgesetzt (-2,6 %). Davon gingen 446,3 Millionen Liter (-6,1 %) in EU-Staaten, 386,6 Millionen Liter (+1,7 %) in Nicht-EU-Staaten und 5,8 Millionen Liter (-3,0 %) unentgeltlich an die Beschäftigten der Brauereien.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:
Verbrauchsteuern,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 41 33,
www.destatis.de/kontakt

 

(ots)

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Konsumbarometer 2019 – Europäer schätzen regionale Lebensmittel

– Für die große Mehrheit der europäischen Verbraucher stehen vor
allem Lebensmittel für Regionalität
– Preis und Qualität sind beim Einkauf noch immer wichtiger als
die Herkunft
Regionale Produkte rücken immer stärker ins Bewusstsein der europäischen Verbraucher. Nähe schafft Vertrauen. Das gilt nach dem aktuellen Konsumbarometer von Consors Finanz bei 93 Prozent der Befragten für Produkte aus der Region und bei 94 Prozent für Erzeugnisse aus dem eigenen Land (Deutschland: 94 und 95 Prozent). Inzwischen sagt darüber hinaus bereits die Hälfte der Konsumenten, dass sie Produkte aus dem eigenen Land auch bevorzugt. In Deutschland sind es 40 Prozent. Dabei stehen mit 87 Prozent (Deutschland 89 Prozent) vor allem Lebensmittel im Fokus.

Lebensmittel dominieren im regionalen Segment

Ein Grund dafür dürfte sein, dass Verbraucher mit Produkten aus der Region in erster Linie Lebensmittel verbinden und das Angebot auch vorfinden. Die wahrgenommene Verfügbarkeit ist mit 93 Prozent auf sehr hohem Niveau. Zum Vergleich: Bei Bekleidung sind es nur 54 Prozent, in Deutschland sogar lediglich 41 Prozent der Verbraucher.

Noch entscheidet der Preis

Dennoch ist die Herkunft der Lebensmittel nur bei einem Viertel der Europäer und einem Fünftel der Deutschen ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. Insgesamt zeigen sich die Verbraucher auch in diesem Konsumbereich nach wie vor eher pragmatisch. Die entscheidenden Faktoren sind noch immer der Preis (53 Prozent) und die Qualität (51 Prozent). In Deutschland kommt die Qualität und der Geschmack mit jeweils 51 Prozent knapp vor dem Preis (50 Prozent). Immerhin wären aber 59 Prozent der Deutschen bereit, für ein regionales Produkt mehr zu bezahlen.

Die vollständige Studie kann abgerufen werden unter https://studien.consorsfinanz.de/

Über die Studie

Das Konsumbarometer – Europa wird jährlich von Consors Finanz herausgegeben. Die Verbraucherstudie wurde vom 27. November bis zum 10. Dezember 2018 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Harris Interactive in den Ländern Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn durchgeführt. Als repräsentative stichprobenartige Erhebung wurden 13.800 Konsumenten im Alter von 18 bis 75 Jahren befragt. Die Befragungen erfolgten auf dem CAWI-System.

Über Consors Finanz

Consors Finanz ist eine Marke der internationalen BNP Paribas Gruppe. Als einer der führenden Consumer-Finance-Anbieter in Deutschland bietet Consors Finanz Lösungen, die die Absatzfinanzierung für Händler sowie den Bezahlvorgang für Kunden am Point of Sale und im E-Commerce einfacher machen – jederzeit und überall. Das Unternehmen gestaltet die Zukunft des digitalen Bezahlens und Finanzierens aktiv mit und ermöglicht Kunden, ihre Liquidität komplett online zu managen.

Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite zur Finanzierung von Konsumwünschen bis hin zur nachhaltigen Kreditumschuldung, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen sowie in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern ergänzende Versicherungs- und Zusatzprodukte. Kunden profitieren von diesem Angebot direkt bei Consors Finanz und über angeschlossene Partner wie Handelsunternehmen, Makler, Banken oder Versicherungen.

München (ots)

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  • Europäer schätzen regionale Lebensmittel: obs/Consors Finanz

„Diversity Meets Tech Innovation“: moinworld e.V. startet dritte Blockchain-Konferenz in Hamburg

Im dritten Jahr in Folge lädt der gemeinnützige Verein moinworld e.V. die Blockchain-Community zur moinblockchain Conference 2019 nach Hamburg ein. Die zweitägige Fachveranstaltung unter dem Motto „Diversity Meets Tech Innovation“ findet am 17. und 18. Oktober im Innovationscampus der HSBA im Herzen Hamburgs statt und wird sowohl Experten als auch Einsteiger zusammenbringen. Das Programm umfasst Vorträge und Podiumsdiskussionen mit namhaften internationalen Referenten sowie Hands-On-Sessions rund um das Thema Blockchain und verwandte Zukunftstechnologien.

Die Vorträge informieren über Grundlagen, aktuelle technologische Herausforderungen und Potenziale der Technologie. Gleichzeitig stehen Vernetzung und Learning im Mittelpunkt der Konferenz. Auf einem Supportermarkt können sich die Besucher mit Unternehmen, Experten und Speakern austauschen und konkrete Einblicke in die Technologie sowie Ausblicke auf ihre zukünftigen Einsatzgebiete gewinnen.

„Blockchain-Technologie ist derzeit eines der spannendsten und vielfältigsten Themen im IT-Bereich. Wir möchten Experten und Neulinge zusammenführen und dabei auch komplexe und sehr technische Themen entmystifizieren“, betont moinworld-Gründerin Anja Schumann. Auch dieses Jahr steht die Konferenz unter dem Leitsatz Frauen dabei zu unterstützen, ihre IT-Karriere erfolgreich voranzubringen. „Unsere Mission ist eine inklusivere IT-Welt. Der Erfolg aus den letzten Jahren hat uns gezeigt, dass es von allen Seiten die Bereitschaft und Unterstützung für eine weiblichere IT gibt.“

Das moinworld-Team um Gründerin Anja Schumann lädt wieder ein internationales Publikum und Referenten aus verschiedenen Nationen und Fachbereichen in die Hansestadt ein. Darunter mit im Feld führende Speaker von IBM, ConsenSys, HSBA, B9lab und Parity Technologies.

Um mehr Frauen für die innovative Blockchain-Szene zu begeistern, hat sich moinworld außerdem das Ziel gesetzt, viele weibliche Speakerinnen zu gewinnen und außerdem mindestens 50 Prozent weibliche Gäste vor Ort zu haben. Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, wird die Konferenz als Schirmherrin eröffnen.

Hamburg (ots)

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  • moinworld e.V. startet dritte Blockchain-Konferenz: obs/moinworld e.V.

3M erzielt Fortschritte im Bereich Klimaschutz und Ressourcenschonung

Globaler Nachhaltigkeitsbericht 2019

Nachhaltigkeit nimmt in der Unternehmensstrategie von 3M eine zentrale Rolle ein. So konnte der Multitechnologiekonzern auch im vergangenen Jahr gute Fortschritte in den Bereichen Klimaschutz und Ressourcenschonung erzielen. Das belegt der kürzlich vorgelegte Nachhaltigkeitsbericht 2019.

Im Mittelpunkt stehen die Umweltverträglichkeit der Produkte, die Vermeidung von Emissionen und die Förderung von Gesundheit und Sicherheit. Die aktuellen, weltweiten Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens sind auf das Jahr 2025 ausgerichtet. Doch bereits die Zwischenbilanz für 2018 weist deutliche Fortschritte aus.

Teilziele bereits übertroffen

In den Bereichen Ressourcenschonung und Klimaschutz konnten die ambitionierten Ziele teilweise schon im vergangenen Jahr übertroffen werden. Der 3M Nachhaltigkeitsbericht 2019 dokumentiert dazu unter anderem:

– Reduzierung der Abfallmenge in der Produktion um 11,7 Prozent
seit 2015 unter Berücksichtigung des Umsatzes (Zielsetzung bis
2025: 10 Prozent).
– Steigerung des Anteils von Strom aus erneuerbaren Quellen am
gesamten Energieverbrauch seit 2015 um 26,8 Prozent (Zielsetzung
bis 2025: 25 Prozent).
– Reduzierung der absoluten Treibhausgas-Emissionen seit 2002 um
63,7 Prozent (Zielsetzung: 50 Prozent)
– Vermeidung von mehr als 40 Millionen Tonnen CO2-Emissionen auf
Kundenseite seit 2015 durch den Einsatz umweltschonender 3M
Technologien (Zielsetzung bis 2025: 250 Millionen Tonnen).
Selbstverpflichtung bei der Produktentwicklung

Im Rahmen der UNO-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz hat das Unternehmen im Dezember 2018 eine Selbstverpflichtung bekannt gegeben: Bei jedem der jährlich annähernd 1.000 neu eingeführten Produkte wird 3M den Grundsatz der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus berücksichtigen. Geprüft wird beispielsweise, ob nachwachsende Rohstoffe verwendet werden, ob die Produkte recyclingfähig sind und bei Einsparungen von Energie, Abfall und Wasser helfen.

Bis 2025 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen

Bis 2025 will 3M den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen an seinem gesamten Energieverbrauch auf 50 Prozent steigern. Ein weiteres Ziel des Unternehmens ist es, bis 2050 seine Standorte in 70 Ländern weltweit auf die Nutzung erneuerbarer Energie umzustellen. Den Anfang machte die Konzern-Hauptverwaltung in St. Paul, Minnesota/USA, wo der benötigte Strom seit März 2019 ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt.

Neuss (ots)

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  • Fortschritte im Bereich Klimaschutz und Ressourcenschonung: obs/3M Deutschland GmbH