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„My Street Food“ – der Geschmack internationaler Straßenküchen bei Lidl

Exotische Düfte an jeder Straßenecke, hier und dort Kleinigkeiten probieren und auch manchmal kulinarische Grenzen überschreiten – das macht Streetfood aus, das seinen Weg von den Garküchen ferner Länder über Foodtrucks auf Festivals und Märkten nach Deutschland gefunden hat. Nun gibt es die populären Snacks auch für Zuhause, denn Lidl bietet mit seiner neuen Eigenmarke „My Street Food“ neben Pancake- und Coloured Burgern, Mate-Tee und süßen Wraps in einigen Filialen sogar frittierte Insekten. Den Start von „My Street Food“ markiert die Aktionswoche ab dem 1. August 2019.

„Wir beobachten Foodtrends sehr genau, und Foodtrucks und Garküchen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mit unserer neuen Eigenmarke ‚My Street Food‘ können unsere Kunden diese Geschmackserlebnisse auch zu Hause Freunden und Familie anbieten und das zum gewohnt günstigen Lidl-Preis“, so Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland.

Zum Aktionsangebot gehören unter anderem:

  • „My Street Food“ Coloured Burger Buns in den Farben Yellow Hot Chicken, Black Steakhouse und Red Bacon Pork
  • „Eat Grub“ Insektensnacks: knusprig geröstete Grillen in Sweet Chilli Lime oder BBQ (in ausgewählten Filialen)
  • „My Street Food“ Bitie Balls in den Geschmacksrichtungen Asia Style mit Hot Chilli Dip sowie Falafel mit Hummus Dip
  • „My Street Food“ Toast Pocket Snacks Indian und Cowboy Style
  • „My Street Food“ Chutneys und Soßen mit Geschmäckern wie Bacon Beans, Indian Chickpea Curry und Rauch Lauch Tomate
  • „My Street Food“ Croduts Schoko (in ausgewählten Filialen)
  • „My Street Food“ Wraps in Vanille Kirsch und Schoko Banane
  • „My Street Food“ Cookie Dough im Becher Classic, mit Schoko-Minze, Double Choc und dunkel mit Schokolinsen

Erhältlich sind die Produkte von „My Street Food“ bei Lidl ab dem 1. August 2019 und nur solange der Vorrat reicht.

(ots)

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  • „My Street Food“ – der Geschmack internationaler Straßenküchen: obs/LIDL/Lidl

Rheinische Post: Grüne fordern von Steinmeier „Hallo-Wach-Ruf“ gegen Rechtsextremismus

Nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Mordanschlag in Wächtersbach hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aufgefordert, öffentlich stärker gegen Rassismus und Rechtsextremismus Position zu beziehen. „Wir können nicht zulassen, dass rassistische Taten achselzuckend hingenommen werden“, sagte Göring-Eckardt der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). „Ich wünsche mir, dass der Bundespräsident unsere Regierung und Gesellschaft wachrüttelt. Es braucht einen Hallo-Wach-Ruf“, forderte sie. Es sei auch „beschämend, dass der Innenminister dazu bislang nichts gesagt hat“. Neben einem „gesellschaftlichen Aufstand gegen rechts“ dürften die dringend notwendigen gesetzlichen Verschärfungen nicht weiter aufgeschoben werden. „Die Bundesregierung muss entschlossener gegen illegalen Waffenbesitz vorgehen“, sagte Göring-Eckardt. Am Montag hatte ein 55-jähriger Deutscher einen 26-jährigen Eritreer durch Schüsse schwer verletzt.

(ots)

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Vegan für alle: Lidl bringt fleischlosen „Next Level Burger“ dauerhaft in alle deutschen Filialen

Der Fleischlos-Hype geht weiter: Nach dem Erfolg der beiden „Beyond Meat Burger“-Aktionen hat Lidl den frischen „Next Level Burger“ unter der Eigenmarke „Next Level Meat“ entwickelt. Die veganen Burgerpatties bestehen unter anderem aus Gemüse, Erbsen-, Soja- und Weizeneiweiß sowie Rote-Beete-Saft. Der vegane Burger ist hinsichtlich Geschmack, Aussehen und Konsistenz die perfekte Fleischalternative, gleichzeitig sorgt das pflanzliche Eiweiß für eine ordentliche Portion Protein auf dem Teller. In der Pfanne oder auf dem Grill in wenigen Minuten zubereitet, lassen sich mit den Patties zahlreiche Burger-Varianten zaubern. Zu finden ist der „Next Level Burger“ ab Donnerstag, 1. August, in der Kühltruhe aller rund 3.200 Lidl-Filialen. Das Produkt im 227-Gramm-Zweierpack ist zum Preis von 2,99 Euro dauerhaft erhältlich.

„Pflanzenbasierte Patties sind ein absoluter Trend und der vegane Markt gewinnt an Bedeutung. Mit dem gekühlten ‚Next Level Burger‘ unserer Eigenmarke bieten wir nun dauerhaft eine vegane Fleischalternative zum unschlagbar günstigen Lidl-Preis an“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland. „Durch die Herstellung der Patties in Deutschland können wir eine ausreichende Warenverfügbarkeit gewährleisten und profitieren von kürzeren Transportwegen, die beispielsweise CO2 einsparen.“ Auch zukünftig plant Lidl, mehr vegane Lebensmittel im Sortiment oder als Aktion anzubieten. Ausschlaggebend hierfür wird das Kundenfeedback zu Themen wie Geschmack, Textur oder Optik sein, um kontinuierlich an der Weiterentwicklung der veganen Produkte arbeiten zu können.

(ots)

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  • Vegan für alle: Lidl bringt fleischlosen „Next Level Burger“: obs/LIDL/Lidl

Huawei meldet Umsatz für das erste Halbjahr 2019

Huawei gab seine Geschäftsergebnisse für das erste Halbjahr 2019 bekannt: 401,3 Milliarden CNY (51,4 Mrd. EUR) Umsatz, ein Plus von 23,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Reingewinnmarge des Unternehmens für das erste Halbjahr 2019 betrug 8,7%.[1]

Laut dem Vorstandsvorsitzenden von Huawei, Liang Hua, sind die Abläufe reibungslos. Die Organisation ist gewohnt solide aufgestellt. Mit einem effektiven Management und einer hervorragenden Performance über alle Finanzkennzahlen hinweg hat sich das Geschäft von Huawei im ersten Halbjahr 2019 robust entwickelt.

Im Carrier-Geschäft von Huawei erreichte der Umsatz im ersten Halbjahr 146,5 Milliarden CNY (18,8 Mrd. EUR) mit einem stetigen Wachstum bei der Produktion und Lieferung von Equipment für drahtlose Netzwerke, optische Übertragung, Datenkommunikation, IT und verwandte Produktbereiche. Bis heute hat Huawei 50 kommerzielle 5G-Verträge abgeschlossen und mehr als 150.000 Basisstationen an Märkte in aller Welt geliefert.

Im Enterprise-Geschäft von Huawei betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 31,6 Mrd. CNY (4,04 Mrd. EUR). Huawei erweitert sein ICT-Portfolio in verschiedenen Bereichen, darunter Cloud, künstliche Intelligenz, Campusnetzwerke, Rechenzentren, IoT und intelligentes Computing. Das Unternehmen bleibt ein zuverlässiger Lieferant für Regierungskunden und Versorgungsunternehmen sowie für Kunden aus den Bereichen Finanzen, Transport, Energie und der Automobilindustrie.

Im Consumer-Geschäft von Huawei erreichte der Umsatz im ersten Halbjahr 220,8 Milliarden CNY (28,3 Mrd. EUR). Huaweis Smartphone-Lieferungen (einschließlich Honor-Handys) erreichten 118 Millionen Einheiten, ein Plus von 24% gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen verzeichnete ebenfalls ein schnelles Wachstum bei den Lieferungen von Tablets, PCs und Wearables. Huawei beginnt, sein Geräte-Ökosystem zu skalieren, um ein nahtloses intelligentes Erlebnis über alle wichtigen Nutzerszenarien hinweg zu ermöglichen. Bis heute hat das Huawei Mobile Services-Ökosystem mehr als 800.000 registrierte Entwickler und 500 Millionen Nutzer weltweit.

„Der Umsatz ist bis Mai schnell gestiegen“, sagt Liang. „Angesichts der im ersten Halbjahr gelegten Grundlagen sehen wir auch nach der Aufnahme in die US-Sanktionsliste weiterhin Wachstum. Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten haben. Das haben wir und sie können das Tempo unseres Wachstums kurzfristig beeinflussen.“

Er fügt hinzu: „Aber wir werden den Kurs beibehalten. Wir sind sehr zuversichtlich, was die Zukunft angeht und wir werden weiterhin wie geplant investieren – darunter in diesem Jahr insgesamt 120 Milliarden CNY (15,6 Mrd. EUR) in Forschung und Entwicklung. Wir werden diese Herausforderungen meistern und sind zuversichtlich, dass Huawei in eine neue Wachstumsphase eintreten wird, nachdem das Schlimmste hinter uns liegt.“

[1]: Bei den hier veröffentlichten Finanzdaten handelt es sich um nicht auditierte Zahlen, die nach dem International Financial Reporting Standard erstellt wurden.

Umrechnung in Euro („EUR“) mit dem Marktkurs Ende Juni 2019, 1,00 EUR = 7,8037 CNY.

(ots)

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Gemeinsam im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung real weitet erfolgreiche Zusammenarbeit mit „Too Good to Go“-Initiative auf das gesamte Bundesgebiet aus

Seit einem Jahr arbeitet real erfolgreich mit der Initiative Too Good To Go zusammen, um überhängige, in ihrer Qualität jedoch einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten. Was als Pilotphase in ausgewählten real Märkten begann, wird nun erfolgreich in ganz Deutschland weitergeführt.

Zukünftig werden alle 279 Standorte an der Aktion teilnehmen. Damit ist real das bisher einzige LEH-Unternehmen, das sich bundesweit mit allen Märkten des Standortnetzes beteiligt. „Als Handelsunternehmen sind wir uns stets unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und Gesellschaft bewusst, dazu gehört auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, die in unserer Unternehmensstrategie „Handeln aus Verantwortung“ fest verankert ist“, sagt real CEO Patrick Müller-Sarmiento. „Wir freuen uns daher ganz besonders, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Too Good To Go fortzusetzen.“

Auch Too Good To Go-Sprecherin und Deutschland-Chefin Laure Berment zeigte sich begeistert von der bisherigen Partnerschaft: „Wir freuen uns, unser Angebot durch die Partnerschaft mit real auf dem deutschen Markt auszuweiten. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit konnten bereits mehr als 100.000 Lebensmittelportionen vor dem Wegwerfen gerettet werden. Dies ist ein großer Erfolg für Too Good To Go und die Lebensmittelrettung. Er zeigt, dass sich die Verschwendung von gut erhaltenen Lebensmitteln leicht und effektiv vermeiden lässt, wenn man zusammenarbeitet.“

Das Prinzip der App ist schnell erklärt: Überhängige Lebensmittel, die in Ihrer Qualität jedoch weiterhin einwandfrei sind, werden von Fachkräften aus den jeweiligen Abteilungen tagesaktuell sortiert und gepackt und in der jeweiligen Kategorie wie z.B. „Obst und Gemüse“ oder „Backwaren“ über die App als „Überraschungstüte“ für rund drei Euro angeboten. Kühlpflichtige Waren wie zum Beispiel Molkereiprodukte werden nur dann einbezogen, wenn eine gekühlte Zwischenlagerung der Lebensmittel sichergestellt werden kann. Darüber hinaus wird aktuell vom verantwortlichen Projektteam geprüft, ob ein weiteres Sortiment für die Aktion aufgenommen werden kann.

Der Bestellprozess ist denkbar einfach: Nach dem Herunterladen der App können die Kunden einen real Markt mit der entsprechenden Anzahl an Portionen auswählen und direkt über die App bezahlen. Mit dem Bezahlvorgang wird dann ein Kaufbeleg generiert, den die Kunden bei der Abholung im Markt vorzeigen.

Positives Feedback von Kunden und Too Good To Go-Nutzern

Positive Resonanz gibt es sowohl seitens der Kunden als auch von den Märkten. So berichtet Dr. Kerstin Kunz, Leiterin des real Qualitätsmanagements: „Die Überraschungstüten, die der Too Good To Go-Nutzer über die App bei real bestellt, sind jedes Mal schnell vergriffen und werden im Schnitt mit 4,7 von 5 Punkten top bewertet! Das freut nicht nur uns, sondern vor allem unsere Kunden, die dabei gleichzeitig etwas Gutes tun! So sind wir gemeinsam aktiv im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung!“

Keine Konkurrenz zu den Tafeln

Neben der Too Good To Go-Partnerschaft führt real sein Engagement für die Tafeln und karitative Einrichtungen wie gewohnt fort. Aktuell arbeiten über 90 Prozent der real Märkte mit den lokalen Tafeln zusammen. Einige Tafeln verfügen jedoch über eingeschränkte Lagerungs- oder Transporteinrichtungen, sodass Too Good To Go eine ideale, ergänzende Lösung zur Lebensmittelrettung darstellt.

Start-Up Too Good To Go weiter erfolgreich

Too Good To Go ist die führende App gegen Lebensmittelverschwendung und ist bereits in 11 europäischen Ländern aktiv. Restaurants, Supermärkte, Bäckereien, Cafés, Hotels und andere Betriebe können ihre überproduzierten Speisen in der App verkaufen, Kunden können diese Lebensmittel zu einem reduzierten Preis abholen. Dadurch werden Lebensmittel nicht entsorgt und die Umweltbelastung wird verringert. Seit Anfang 2016 wurden weltweit bereits 16 Millionen Mahlzeiten vor der Vernichtung bewahrt.

Als Tochterunternehmen der Metro AG führt real zum 30.09.2018 279 SB-Warenhäuser (drei Standorte weniger als zum Vorjahresstichtag, davon zwei temporäre Schließungen aufgrund von Umbauarbeiten) in Deutschland. Hinzu kommen ein Online-Shop, ein Lebensmittel-Online-Shop sowie Click&Collect-Services. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte das Unternehmen mit rund 34.000 Mitarbeitern einen Netto-Umsatz von ca. 7,1 Mrd. Euro.

Düsseldorf (ots)

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  • Gemeinsam im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung: obs/real GmbH/Carlos Albuquerque

Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo

Die Zurich Gruppe Deutschland hat das Berliner Insurtech dentolo Deutschland GmbH übernommen. Mit dem Erwerb stärkt die Zurich Gruppe Deutschland ihren Direktversicherer DA Direkt bei dem vorgesehenen Einstieg in das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen. Zurich übernimmt 100 Prozent der Anteile an Deutschlands führendem zahnmedizinischen Ökosystem mit einem bundesweiten Netzwerk aus 500 Zahnärzten. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Im Rahmen der Strategie der Zurich Gruppe Deutschland ist es unser Ziel, die Marke DA Direkt stärker als eigenständige Marke für Kunden zu entwickeln, die ihre Versicherungsbedarfe weitgehend selber und Online-basiert steuern wollen“, so Dr. Carsten Schildknecht, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. „Mit der Akquisition von dentolo stärken wir die DA Direkt bei ihrer Expansion in das potenzialträchtige Segment der Krankenzusatzversicherungen.“

DA Direkt geht mit innovativem Angebot in die Offensive

Die Zurich Tochter DA Direkt wird mit der Erweiterung ihres neuen Geschäftsfeldes im Bereich der Zahnzusatzversicherung in die Offensive gehen. Auf Basis des dentolo Ökosystems werden Kunden neben dem reinen Versicherungsschutz eine umfangreiche Unterstützung rund um ihre Zahnbehandlung erhalten. Dazu gehören auch im Markt neuartige Vergünstigungen bei der Versorgung durch den Zahnarzt des dentolo Netzwerkes. „In dem völlig intransparenten Markt der Zahnmedizin wollen wir den Patienten stärken. Mit dentolo verhelfen wir Kunden der DA Direkt zu einer hochwertigen und zugleich besonders preisgünstigen Absicherung ihrer Zähne“, sagt Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender der DA Direkt.

Zugriff auf Qualitätsverbund mit 500 Zahnärzten

Mit der Übernahme von dentolo hat die DA Direkt Zugriff auf einen Qualitätsverbund von 500 Zahnärzten in ganz Deutschland. Zudem wird die DA Direkt in Kooperation mit dentolo neuartige Versicherungslösungen und Services anbieten, wie beispielsweise umfassende Ratgeber-Funktionen, direkte Terminvereinbarung und unkomplizierte Abrechnung. „Wir freuen uns, Teil einer der führenden Versicherungsgruppen in Deutschland geworden zu sein und innovative Angebote für die Kunden der DA Direkt entwickeln zu können“, erklärt Philipp Krause, Geschäftsführer von dentolo. „Gemeinsam sehen wir in der Zusammenarbeit großes Potenzial für die weitere Skalierung unseres Ökosystems, zum Nutzen aller Teilnehmer – Patienten, Ärzte und Partner – gleichermaßen“, ergänzt dentolo Geschäftsführer Julian Benning.

Für die DA Direkt wird dentolo als Kooperationspartner agieren. dentolo wird als eigenständige Marke rund um die Zahnmedizin weitergeführt. Weitere Einzelheiten über das zukünftige Angebot werden zum Marktstart der Versicherungslösungen und Services veröffentlicht.

„Die neue DA Direkt wird ihren Kunden weit mehr anbieten als nur eine Versicherung. Wir werden sie noch in diesem Jahr deutlich stärker unterstützen als die etablierten Versicherer. Dafür sehen wir ein großes Potenzial im Markt, das wir mit dem Ökosystem von dentolo nutzen wollen“, so DA Direkt Vorstandsvorsitzender Stockhorst.

(ots)

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  • Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo: obs/Zurich Gruppe Deutschland/Richard Unger

Studie: Gehalt und Jobsicherheit sind Arbeitnehmern am wichtigsten

Das Gehalt hat bei den Deutschen nach wie vor höchste Priorität bei der Jobwahl. So sehen mehr als zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) die Vergütung als Top-Arbeitgebermerkmal. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Innofact im Auftrag der TARGOBANK. Damit hat das Thema Gehalt im Vergleich zu 2017 noch weiter an Gewicht gewonnen (2017: 61 Prozent), als die Umfrage zum ersten Mal durchgeführt wurde. Auf Platz zwei der wichtigsten Arbeitsgebermerkmale landete in diesem Jahr die Jobsicherheit – die Hälfte der Befragten gibt an, dass diese eine hohe Bedeutung für sie hat. 2017 war sie den Befragten mit 60 Prozent jedoch noch wichtiger. Auch der Standort des Unternehmens hat bei den Befragten hohe Relevanz: Rund ein Drittel räumt diesem bei der Arbeitgeberwahl viel Bedeutung ein. Die Bekanntheit oder die Unternehmensgröße spielen hingegen weiterhin keine große Rolle (jeweils rund 4 Prozent).

Beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist vor allem ein Blick auf die Aussagen der Geschlechter interessant. Unterm Strich geben zwar weniger Befragte an, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Merkmal eines Arbeitgebers ist – 28 Prozent 2019 zu 37 Prozent 2017. Jedoch sind es vor allem die Männer, die diesem Thema weniger Bedeutung beimessen und so den Durchschnitt nach unten ziehen. Während die Frauen mit 39 Prozent kaum anders antworten als bei der 2017er-Umfrage (40 Prozent), halten inzwischen nur noch 27 Prozent der Männer Vereinbarkeit von Familie und Beruf für ausschlaggebend (2017: 34 Prozent). Das Thema bleibt aber auch 2019 für Männer und Frauen sowie über die verschiedenen Altersgruppen Teil der Top 5-Kriterien.

Wie die Umfrage weiter zeigt, ist das Thema Urlaub für die Befragten in den letzten zwei Jahren wichtiger geworden. Schaffte es der Urlaub 2017 noch nicht unter die Top 5, ist er nun bereits für mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Befragten essenziell und landet dieses Jahr auf Platz 5 der wichtigsten Merkmale. „Das deckt sich mit unseren Beobachtungen im Unternehmen. Aus diesem Grund haben unsere Mitarbeiter jetzt die Möglichkeit, eine zusätzliche Urlaubswoche aus dem Bonus oder bis zu vier zusätzliche freie Wochen aus dem Gehalt zu beantragen.“ sagt Hermine Pöttering, Leiterin des Personalbereichs der TARGOBANK.
<h2>Betriebsklima als wichtiges Entscheidungskriterium</h2>
Neben den genannten Arbeitgebermerkmalen ist für die Befragten vor allem auch das generelle Betriebsklima sehr wichtig: Besonders Respekt sowie Wertschätzung der eigenen Person und der erbrachten Leistung stehen bei deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sehr hoch im Kurs (60 Prozent). Ein kollegiales Arbeitsumfeld ist für mehr als die Hälfte (58 Prozent) entscheidend für den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz. Auch Teamarbeit hat für 46 Prozent eine hohe Relevanz und landet beim Fragenkomplex Betriebsklima auf Platz 3. Ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten hat jedoch im Vergleich zur Umfrage von 2017 an Bedeutung verloren (45 Prozent in 2019 zu 51 Prozent in 2017), ebenso wie das eigenverantwortliche Arbeiten (38 Prozent in 2019 zu 47 Prozent in 2017).

<strong>Über die Studie:</strong>

Im Rahmen der quantitativen Studie zur Attraktivität deutscher Arbeitgeber hat das Meinungsforschungsinstitut Innofact AG im Auftrag der TARGOBANK im Mai 2019 1.006 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Auszubildende und Studierende bevölkerungs- und bundesrepräsentativ online befragt.

Ergebnisse im Überblick:

Die Top-5-Merkmale eines Arbeitgebers (bundesweit)

Platz 1:
Vergütung/Gehalt (2017: 61 Prozent)
Vergütung/Gehalt (2019: 67 Prozent)

Platz 2:
Jobsicherheit (2017: 60 Prozent)
Jobsicherheit (2019: 50 Prozent)

Platz 3:
Standort des Unternehmens (2017: 37 Prozent) und Vereinbarkeit von
Familie und Beruf (2017: 37 Prozent)
Standort des Unternehmens (2019: 35 Prozent)

Platz 4:
Stabilität des Unternehmens (2017: 36 Prozent)
Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2019: 28 Prozent)

Platz 5:
Karrierechancen/Entwicklungsmöglichkeiten (2017: 26 Prozent)
Urlaub (2019: 27 Prozent)
Die Top-5-Merkmale eines guten Betriebsklimas (bundesweit)

Platz 1:
Respekt/Wertschätzung (2017: 62 Prozent)
Respekt/Wertschätzung (2019: 60 Prozent)

Platz 2:
Kollegiales Arbeitsumfeld (2017: 56 Prozent)
Kollegiales Arbeitsumfeld (2019: 58 Prozent)

Platz 3:
Gutes Verhältnis zum Vorgesetzten (2017: 51 Prozent)
Teamarbeit (2019: 46 Prozent)

Platz 4:
Eigenverantwortliches Arbeiten (2017: 47 Prozent)
Gutes Verhältnis zum Vorgesetzten (2019: 45 Prozent)

Platz 5:
Teamarbeit (2017: 45 Prozent)
Eigenverantwortliches Arbeiten (2019: 38 Prozent)

(ots)

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Bernd Wenske: „Deutsche Unternehmen brauchen im ‚War for Talents‘ mehr als ein Gesetz“

Was lange währt, wird noch lange nicht endlich gut. Das findet zumindest Bernd Wenske, wenn er sich das frisch beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz ansieht, das Anfang 2020 in Kraft treten soll. Der Mann aus der Nordheide hat sich den Titel Expert Hunter verdient, weil er sich seit Jahren mit der Einwanderung von Fachkräften beschäftigt und vor allem viel Erfahrung am lebenden Subjekt selbst sammeln konnte. „Seit Jahrzehnten wurde über gesetzliche Regelungen zur Migration nur diskutiert. Jetzt, wo endlich Bewegung in das Thema kommt, wird gleichzeitig wieder die Handbremse angezogen“, empört sich Wenske.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz – viel Wort, wenig Sinn?

Das Gesetz dreht sich im Wesentlichen um drei inhaltliche Punkte. Einer davon: Bisher durften nur hochqualifizierte Fachkräfte, in der Regel Akademiker, und solche, die in Branchen mit sehr hohem Fachkräftemangel Lücken schließen, aus Nicht-EU-Staaten einwandern. Mit Inkrafttreten des Gesetzes dürfen alle Menschen aus Nicht-EU-Staaten einwandern, sofern sie eine anerkannte Berufsausbildung haben und ihnen ein Jobangebot aus Deutschland vorliegt. „Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was eine ‚anerkannte Berufsausbildung‘ hier bedeutet. Da kommen beispielsweise Handwerker, die genauso viel können wie unsere, aber in deren Heimat gibt es dafür eben keine Urkunde.“ Die Anerkennung soll zwar leichter und vor allem schneller vonstatten gehen, ob die Kriterien zur Realität passen, bleibt fraglich.

Der zweite Hauptpunkt umfasst den Wegfall der Vorrangprüfung. Nach der durfte eine Fachkraft aus einem Nicht-EU-Staat erst einwandern, wenn sich die freie Stelle auch wirklich nicht mit einem deutschen oder anderem EU-Bürger besetzen ließ. Jetzt gilt – um im Sprichwortmodus zu bleiben: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Sofern der Mensch denn ziemlich gut Deutsch spricht, denn das ist der dritte Kernpunkt: die Voraussetzung von Sprachkenntnissen auf B1 Niveau, zertifiziert natürlich. „Für eine gelungene Integration ist das Beherrschen der Sprache unverzichtbar, ganz klar. Aber wir haben hier in den meisten Fällen viel bessere Möglichkeiten, Menschen unsere Sprache beizubringen, als sie es in ihren Heimatländern haben. Wo wird Deutsch denn schon gesprochen, geschweige denn gelehrt?“ fragt sich der Speaker, der auch wegen seiner scharfzüngigen Vorträge gefragt ist.

Eine schwache Konjunktur schwächt den sozialen Frieden

Bewerber über 45 Jahre müssen außerdem über ein gesichertes Einkommen bzw. eine Altersvorsorge verfügen, damit sie das hiesige Sozialsystem am Ende nicht mehr kosten als sie ihm einbringen. Es geht eben vorrangig um die Nutzbarkeit der Arbeitskraft über einen möglichst langen Zeitraum, was Bernd Wenske ziemlich ärgert. „Wir verlieren zwei Dinge aus den Augen: Jeder Zuwanderer ist auch ein Mensch. Und: Wir können uns keine Arroganz mehr leisten, Deutschland ist nahezu in einer Bittsteller-Position.“ 60 Prozent der deutschen Unternehmen geben bereits an, dass der Fachkräftemangel das Wachstum ihrer Firmen bremsen wird. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung braucht Deutschland bis zum Jahr 2060 jährlich 260 000 Zuwanderer, um einen Einbruch der Wirtschaft zu verhindern. Die Bundesregierung rechnet nach der Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes mit 25 000 pro Jahr, das ist noch nicht einmal ein Zehntel davon. „Finde den Fehler!“ mahnt Wenske. Dass mit einem wirtschaftlichen Abfall auch Sozialstaat und sozialer Frieden gefährdet werden können, ist eine bekannte Kausalkette.

„Ohne die gesteuerte Migration hochqualifizierter Fachkräfte aus Drittstaaten wird ein Unternehmen nach dem anderen die Tore schließen müssen.“ Denn die EU-Länder haben selbst ein mehr oder weniger ähnlich großes Problem mit der demographischen Entwicklung wie Deutschland. Heißt: Dort wandern weniger Menschen ab, die Länder sind dazu Konkurrenten im War for Talents. Bernd Wenske kämpft darum auf eigene Faust. Er bringt internationale Top-Experten mit Unternehmen zusammen und schafft so einen Mehrwert für beide Seiten. Mit seinem Programm „Solution-Day“ erarbeitet der Expert Hunter in einzelnen Unternehmen außerdem praxisnahe Strategien zur Fachkräftegewinnung. „Wenn die Politik sich nur in Tippelschritten bewegt, müssen die Unternehmen ihre eigenen Chancen im War for Talents nutzen und herausfinden, wie diese am besten in den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen effektiv gestaltet werden können.“ Es gibt da noch ein passendes Sprichwort: Wer zu spät kommt, den bestraft die Rezession. Oder so ähnlich.

Artikel von Bernd Wenske, Speaker & Expert Hunter, call@berndwenske.com, www.berndwenske.com

(ots)

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  • ‚War for Talents‘: obs/Bernd Wenske - Speaker & Expert Hunter

Ingolstädter Wack Group ist Zukunftsarbeitgeber 2019 Gewinner des IKOM Award der TU München für nachhaltiges Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortung

Die Wack Group ist einer der fünf Gewinner des IKOM Award 2019 und darf sich ab sofort „Zukunftsarbeitgeber 2019“ nennen. Die Auszeichnung für „ethisches Unternehmertum“ wurde Anfang Juni in einem Festakt an der Technischen Universität (TU) München überreicht. Der IKOM Award wird an Unternehmen verliehen, deren Unternehmensphilosophie sich an ethischen Maßstäben orientiert. Die hochrangige Jury aus Experten und Studierenden der TU München bewertet Unternehmen nach ihrer Werteorientierung, der unternehmerischen Kontinuität und der Nachhaltigkeit ihres Wirtschaftens. Zusätzlich fließen die Treue zum Wirtschaftstandort sowie Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Berufsanfänger in die Wertung mit ein.

IKOM ist das Karriereforum der TU München. Der Award der studentischen Karriereinitiative wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen und ist nicht mit einem Preisgeld dotiert. Er wird in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der bayrischen Wirtschaft (vbw) und dem bayrischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als Schirmherr vergeben.

Die Auszeichnung zeigt, dass Unternehmensphilosophie, Werte und ein gutes Miteinander von den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung seit vielen Jahren erfolgreich gelebt werden. Der Award fördert zugleich die Wahrnehmung und Attraktivität des Familienunternehmens – nicht nur für Berufseinsteiger.

Die Wack Group besteht aus den drei Geschäftsbereichen Dr. O.K. Wack Chemie, ZESTRON und IdentPro.

Dr. Wack entwickelt und produziert einerseits Reinigungs- und Pflegeprodukte für den Automobil-, Motorrad- und Fahrradbereich. Die innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte wurden in Tests und Imagebefragungen neutraler Medien mehrfach ausgezeichnet.

ZESTRON wiederum ist Weltmarktführer in der Präzisionsreinigung für z. B. High-End-Elektronikteile und entwickelt individuelle Fertigungslösungen für internationale Unternehmen, beispielsweise aus den Bereichen Automotive, Telekommunikation und Medizintechnik sowie der Luft- und Raumfahrt.

Als drittes Mitglied der Wack Group bietet IdentPro digitale, weltweit einzigartige Logistiksysteme für die automatisierte Materialverfolgung in Produktion und Lager – ein essentieller Baustein hin zu Industrie 4.0.

Mit seinen derzeit etwa 280 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen weltweit einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. Weitere Informationen zur Wack Group und dem IKOM Award sind erhältlich unter:

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Ladesäulencheck 2019: Kampf um Vormachtstellung auf Kosten der Verbraucher

Der Ladesäulencheck von LichtBlick geht 2019 in die dritte Runde und bestätigt erneut die schwierige Situation für E-Auto-Fahrer in Deutschland: Hohe Preise, ein unwegsamer Tarifdschungel, eine noch stärkere Ausprägung lokaler Monopole. „Was früher Königreiche und Herzogtümer waren, sind heute im Bereich Mobilität die Ladesäulenbetreiber. Sie bestimmen in ihren Gebieten Verfügbarkeiten, Preise und Handel – legen ihre ganz eigenen Gesetze fest“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Der Verbraucher hat keine Wahlmöglichkeiten – ihm wird etwas vorgesetzt, womit er sich zufriedengeben muss“, so Lücking. „So wird die Energiewende im Verkehrssektor scheitern.“

Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Statista hat LichtBlick die Tarife der größten Anbieter für Laden ohne Vertrag unter die Lupe genommen. „Egal ob Abrechnungsmethode, Zugang, lokale Monopole oder Kosten – sämtliche Ergebnisse des Ladesäulenchecks 2019 sind alarmierend“, so Gero Lücking. „Eine vollständige, unabhängige Liste aller Ladesäulen in Deutschland ist ebenfalls nicht vorhanden – wie soll es für den Endkunden da transparent und einfach sein?“

Von den zwölf recherchierten Anbietern rechnen nur drei Unternehmen kilowattstundenbasiert, also verbrauchsabhängig ab. Auch 2019 liegen die Preise deutlich über den Durchschnittkosten für Haushaltsstrom (2018: 30,3 Cent) in Deutschland. Spitzenreiter 2019 ist Eon mit 53 Cent pro Kilowattstunde, gefolgt von den Stadtwerken München mit 47 Cent/kWh. Nutzen die E-Auto-Fahrer Roaminganbieter, kommen Gebühren hinzu und es wird noch teurer.

Hinzu kommen die komplizierten Zugangsvoraussetzungen: An einem Ladepunkt muss sich der Nutzer per SMS anmelden, an einem anderen geht es nur per App, Ladekarte oder mit Vorabregistrierung auf der Internetseite. Die genaue Preisauskunft bekommt der Verbraucher meist erst zu sehen, wenn er sein E-Auto mit dem Ladepunkt verbindet. Dabei sind die Ladesäulenbetreiber seit dem 1. April gesetzlich dazu verpflichtet, eine verbrauchsabhängige Abrechnung nach Kilowattstunden zu ermöglichen und geladene Kilowattstunden sowie Kosten klar darzustellen.

Ladestrom teilweise teurer als Benzin

Der Ladesäulencheck hat sich in diesem Jahr nicht nur die Preise pro Kilowattstunde angeschaut, sondern zusätzlich kalkuliert, wie hoch die Kosten für eine Tankfüllung für 100 Kilometer Reichweite wären. Eine Ladung für 100 km an einer Ladesäule von Eon kostet 7,95 Euro, an der gleichen Eon-Ladesäule über den Roaminganbieter „The New Motion“ sind es bereits 14,88 Euro, bei „Plugsurfing“ sogar 16,36 Euro. „Diese Preise sind schockierend – es ist ein und dasselbe Produkt“, so Gero Lücking. „Ladestrom ist damit teilweise deutlich teurer als Benzin für die gleiche Reichweite. Der Kostenvorteil der Elektromobilität in den laufenden Kosten wird so konterkariert.“

Bevorzugte und sonstige Ladesäulen verdreifachen den Preis bei einem Anbieter

Roaminganbieter erleichtern einen flächendeckenden Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter – aber auch hier schwanken die Preise. Das kann für E-Auto-Besitzer überraschende Folgen haben: „Get Charge“ der deutschen Telekom hat zum 1. April die Abrechnung auf Kilowattstunde umgestellt, unterscheidet in ihren Tarifen allerdings zwischen „bevorzugten“ und „sonstigen Ladesäulen“. Ist ein Verbraucher mit einem Elektroauto und einer „Get Charge“-Ladekarte im Weser-Elbe-Gebiet unterwegs und muss zwangsläufig an einer Säule von EWE laden (EWE hat eine Marktdurchdringung von 76 Prozent in der Region), zahlt er 89 Cent pro Kilowattstunde und somit 13,35 Euro für 100 Kilometer Reichweite. An einer „bevorzugten Säule“ wie von Innogy wären es 29 Cent/kWh. Ein Preisunterschied von mehr als 300 Prozent.

Regionale Monopole dominieren den Markt

Zahlreiche, große Anbieter kontrollieren in einigen Gebieten der Bundesrepublik den gesamten Markt. Durch die mangelnde Konkurrenz können die Unternehmen so Preis, Tarif und Vorrausetzungen für eine Ladung frei von Wettbewerb deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises festlegen. Meistens sind es die regionalen Stromnetzbetreiber und Stromversorger, die sich das Monopol der Ladeinfrastruktur sichern. In Dortmund und Essen dominiert Innogy mit über 90 Prozent den Markt, EnBW kontrolliert mit 75 Prozent die Region um Freiburg, in Köln RheinEnergie mit 81 Prozent. In Hamburg, Berlin und München sind es Stromnetz Hamburg/Hamburg Energie, Allego und die Stadtwerke München (SWM).

Berechnungsgrundlage der Kalkulationen waren jeweils die Kosten pro Kilowattstunde für eine Tankfüllung für 100 Kilometer mit einem BMW i3 (Verbrauch: 15 kWh/100 km) an einem AC-3-Anschluss (11 kW) an öffentlichen Ladesäulen. Die Ladedauer beträgt 1:36 Stunden. Es wurden ausschließlich Tarife ohne Vertragsbindung berücksichtigt.

Hamburg (ots)

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  • Ladesäulencheck 2019: Kampf um Vormachtstellung: obs/LichtBlick SE