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Fraport-Verkehrszahlen im Juli 2019: Passagier-Plus in Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt zählte im Juli 2019 über 6,9 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 0,8 Prozent im Vergleich zum bereits im Vorjahr stark ausgelasteten Ferienmonat. Kumuliert über die ersten sieben Monate des Jahres stieg die Zahl der Passagiere um 2,6 Prozent. Mit 47.125 Starts und Landungen nahmen die Flugbewegungen um 1,0 Prozent zu. Die Summe der Höchststartgewichte stieg um 2,4 Prozent auf mehr als 2,9 Millionen Tonnen. Auch das Cargo-Aufkommen erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 178.652 Tonnen.

Die Flughäfen des internationalen Portfolios zeigten ein gemischtes Bild. Der Airport im slowenischen Ljubljana verbuchte ein Passagier-Plus von 4,2 Prozent auf 207.292 Fluggäste. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre zählten insgesamt etwa 1,3 Millionen Fluggäste und somit ein Minus von 9,9 Prozent. Dieser Rückgang ist unter anderem auf die Insolvenz der brasilianischen Airline Avianca Brasil zurückzuführen, deren Passagieraufkommen temporär nicht vollständig aufgefangen werden konnte.

Mit knapp 2,1 Millionen Passagieren steigerte der Flughafen Lima in Peru sein Fluggast-Aufkommen weiter um 4,9 Prozent. Die 14 griechischen Regionalflughäfen schlossen den Monat mit insgesamt etwa 5,3 Millionen Passagieren ab, ein Minus von 0,8 Prozent. Diese leicht negative Entwicklung geht auf ein konsolidiertes Angebot einiger Airlines in Griechenland zurück.

An den beiden bulgarischen Twin Star-Flughäfen Varna und Burgas ging die Passagierzahl insgesamt um 13,2 Prozent zurück auf rund 1,2 Millionen Fluggäste. Hier setzte sich der bereits in den Vormonaten sichtbare Konsolidierungstrend fort, nachdem die Passagierzahlen an beiden Flughäfen in den vergangenen Jahren rasant gewachsen waren. Der Flughafen im türkischen Antalya hingegen notierte weiter einen starken Zuwachs von 11,7 Prozent auf knapp 5,4 Millionen Fluggäste. Mit etwa 2,2 Millionen Passagieren verbuchte auch der russische Airport in St. Petersburg ein Plus von 4,9 Prozent. Das Fluggast-Aufkommen am Flughafen in Xi’an (China) betrug knapp 4,3 Millionen Passagiere, ein Anstieg um 7,4 Prozent.

(ots)

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IFA 2019: Urbane Mobilität neu gedacht

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Sarah-Jayne Williams, Leiterin Smart Mobility Ford Europa, erläutert auf der Convention SHIFT Automotive, welche Bedeutung Daten für die Mobilität von Morgen haben

Die urbane Mobilität steht vor einem Umbruch: Intelligente Städte mit intelligenten und vernetzten Fahrzeugen werden die Art verändern, wie wir uns fortbewegen und den Verkehr organisieren. Sarah-Jayne Williams, Leiterin Smart Mobility bei Ford Europa, stellt auf der zweitägigen Convention SHIFT Automotive in Berlin die neusten Forschungsergebnisse von Ford vor. In ihrem Vortrag „Reimagining Urban Transport: Smart Vehicles in a Smart World“ am 11. September wird sie erläutern, wie Daten zur Transformation des städtischen Verkehrs beitragen können.

Sarah-Jayne Williams leitet seit September 2017 das neu geschaffene Ford Smart Mobility Innovation Office in London, wo sie die Entwicklung neuer urbaner Mobilitätslösungen verantwortet. Im Fokus ihrer Arbeit stehen die sich ändernden Mobilitätsbedürfnisse von Stadtbewohnern in europäischen Großstädten. Vor ihrem Wechsel zu Ford arbeitete Williams 14 Jahre lang beim internationalen Consulting-Unternehmen BearingPoint, wo sie zuletzt als Partnerin mit Schwerpunkt Automotive und Digital tätig war. Davor leitete Sarah-Jayne Williams Geschäfts- und Technologietransformationsprogramme von Motorola.

SHIFT Automotive findet am 10. und 11. September 2019 auf der IFA in Berlin statt. Hier kommen Start-ups und Technologieriesen, Automobilhersteller und Stadtplaner zusammen, um zu erforschen, wie die neuesten Technologien unsere Lebens-, Arbeits- und Fahrweise bestimmen.

Neben Sarah-Jayne Williams sprechen weitere hochkarätige Branchenexperten auf der SHIFT Automotive. Dazu zählen Francesca Bria, derzeit noch Chief Technology Officer von Barcelona, Zipcar-Gründer Robin Chase, Jay Ward, Creative Director der Cars-Franchise bei Pixar Animation Studios und Automobilberater sowie weiteren Experten von Fujitsu, Axa, Daimler’s Smart Lab, 2getthere, Easymile, Celeris, der Singularity University und vielen anderen.

SHIFT Automotive wurde gemeinsam von der IFA Berlin und der Geneva International Motorshow (GIMS) ins Leben gerufen. Leitgedanke der zweitägigen Fachveranstaltung ist, dass die Zukunft der Mobilität nicht von den neuesten Concept Cars, sondern von menschlichen Faktoren bestimmt wird. Deshalb fokussiert die Tagung auf Fragestellungen wie: Können wir intelligente Mobilitäts-as-a-Service Lösungen entwickeln, die nicht nur für die Industrie, sondern auch für den Einzelnen und die Gesellschaft funktionieren? Werden nachhaltige Technologien das Huhn-Ei-Problem von Nachfrage und Infrastruktur überwinden? Und was passiert in einer Welt der autonomen Fahrzeuge mit der Freude am Fahren?

(ots)

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neues deutschland: SPD-Linke Mattheis fordert Steuererhöhungen

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Hilde Mattheis, Sprecherin des Forums Demokratische Linke 21 in der SPD, hat einen „Dreiklang“ von Abgabenerhöhungen für Spitzenverdiener und Vermögende gefordert. Der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe) sagte sie, es sei sowohl eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 auf 49 bis 52 Prozent als auch eine höhere Erbschaftssteuer sowie eine Vermögenssteuer dringend erforderlich. Die Einnahmen würden zur Auflösung des gewaltigen Investitionsstaus sowie zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen benötigt.

Angesichts der katastrophalen Wahlergebnisse bei der Europawahl und den schlechten Umfragewerten in Brandenburg und Sachsen kurz vor den dortigen Landtagswahlen wünscht sich Mattheis, dass sich die SPD auf ihren »Markenkern soziale Gerechtigkeit« besinnt. Es sei eine »bittere Erkenntnis, dass unser Argument stimmte: Der Eintritt in die Große Koalition ist für die SPD verheerend«. Die Parteilinke werde am kommenden Sonntag inhaltliche Kriterien festlegen, die sie an die Kandidaten für den Parteivorsitz legt. Der SPD-Vorstand wird im Dezember auf einer Delegiertenkonferenz gewählt. Wichtig sei, so Mattheis, dass sich »die Führungselite nicht aus sich selbst reproduziert«. Mindestens einer der beiden neuen Vorsitzenden müsse aus den Gliederungen der Partei kommen.

(ots)

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Rheinische Post: Studie zeigt Gehaltsunterschiede der Generation „50 plus“

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Fachkräfte der Generation „50 plus“, die kein Studium absolviert haben, kommen in Deutschland auf einen Jahresbruttoverdienst von mehr als 38.000 Euro. Mit einem Studium erhalten sie nahezu 65.000 Euro. Das geht aus einer Erhebung des Portals Gehalt.de hervor, aus der die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Montag) zitiert. Die Autoren werteten 40.280 Gehaltsangaben von Arbeitnehmern aus, die mindestens 50 Jahre alt sind. Führungskräfte beziehen demnach als Nichtakademiker knapp 83.000 Euro und diejenigen mit Studium liegen bei rund 118.000 Euro. Besonders deutlich belegen die Zahlen die anhaltenden Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Während die erfahrenen Fachkräfte im Alter von über 50 Jahren 50.855 Euro brutto im Jahr verdienen, sind es bei den Frauen gerade einmal 36.159 Euro. Noch größer ist die Gehaltsdifferenz unter Führungskräften: Hier erhalten Männer 108.939 Euro und Frauen 80.714 Euro. Zu den Top-Branchen für Beschäftigte im Alter von 50 Plus zählen Gehalt.de zufolge die Halbleiter- sowie die Pharmaindustrie, Luftfahrtunternehmen, Banken und Unternehmensberatungen.

Düsseldorf (ots)

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Canopy Growth kauft Beckley Canopy Therapeutics, stärkt Position als weltweit führendes Cannabis-Forschungsunternehmen

– Canopy Growth Corporation („Canopy Growth“ oder das „Unternehmen“) (TSX: WEED) (NYSE: CGC) freut sich bekanntzugeben, dass es eine Vereinbarung zur Übernahme des internationalen Forschungsunternehmens für medizinisches Cannabinoid Beckley Canopy Therapeutics („Beckley Canopy“) abgeschlossen hat. Durch die Übernahme integriert Canopy sein eigenes Forschungsprogramm mit der Forschungsplattform von Beckley Canopy, an der Canopy Growth beteiligt ist. So werden die besten Teams, Programme und klinischen Projekte unter einem strategischen Dachplan zusammengeführt. Der Forschungsarm unterstützt unmittelbar das Handelsgeschäft von Spectrum Therapeutics rund um die Welt. Im Rahmen der Übernahme erwirbt Canopy Growth auch die in Umlauf befindlichen Aktien von Spectrum Biomedical UK, der kommerzielle Arm des Unternehmens im Vereinigten Königreich. Diese Märkte entwickeln sich langsam in eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive.

Mit der Übernahme von C3 und Canopy Growths Wachstumsplänen für die weltweite Forschung und Entwicklung zementiert das Unternehmen seine Position als Weltmarktführer bei der Cannabinoid-Forschung. Spectrum Therapeutics wird das intellektuelle Eigentum von Beckley Canopy nutzen, um seine umfassenden Forschungsprogramme zu beschleunigen, Evidenz für die Produkte und Formulierungen des Unternehmens aufzubauen und in letzter Konsequenz die Patientenversorgung mit Cannabinoid-basierter Medizin rund um die Welt zu verbessern.

„Mit der Übernahme von Beckley Canopy kann Spectrum Therapeutics seine Position als Weltmarktführer bei Cannabis zu medizinischen Zwecken weiter festigen. Wir stärken dadurch unsere Präsenz im Vereinigten Königreich und in Europa insgesamt – eine Region, die für Cannabis-basierte Medizin mehr klinische Evidenz sehen will“, sagte Mark Zekulin, CEO bei Canopy Growth Corporation. „Wir begrüßen die weitere Zusammenarbeit mit der erfolgreichen Unternehmensleitung von Beckley Canopy, um unsere gemeinsame Vision vorwärtszubringen, für Patienten in aller Welt Evidenz-basierte Cannabis-Formulierungen zu entwickeln.“

Smiths Falls, Ontario (ots/PRNewswire)

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Rheinische Post: Grüne begrüßen CDU-Vorschläge für Klimaschutz und fordern mehr Schulden

Die Grünen haben den Vorstoß von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer für mehr Klimaschutz begrüßt, fordern jedoch mehr Mut zu neuen Schulden. „Besser spät als nie, wenn die Union nun bemerkt, dass wir die Infrastruktur unseres Landes auf Verschleiß fahren und Zukunftsinvestitionen vor allem für den Klimaschutz verschlafen haben“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Seit Jahren wird über Dinge wie steuerliche Förderung der Gebäudesanierung und Abwrackprämien für Ölheizungen diskutiert. Passiert ist nichts oder das Gegenteil: Die Bundesregierung fördert sogar noch den Einbau neuer Ölheizungen“, kritisierte er. „Um all das nachzuholen, was in den letzten Jahren an Investitionen für Klimaschutz, Bildung und Infrastruktur von der Bundesregierung versäumt wurde, braucht es jetzt einen Aufbruch“, forderte Krischer. „In Zeiten, in denen der Staat sogar Geld mit der Kreditaufnahme verdient, braucht es eine Erweiterung der Schuldenbremse um eine Investitionsregel. Die soll Zukunftsinvestitionen vor allem in den Klimaschutz und die öffentliche Infrastruktur ausdrücklich möglich machen“, sagte Krischer.

Düsseldorf (ots)

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12. EnergieEffizienz-Messe am 03./04.09.2019 in Frankfurt

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400 Experten zeigen Lösungen für Industrie, Immobilien und Kommunen

Am 3. und 4. September 2019 findet die 12. EnergieEffizienz-Messe in Frankfurt statt (www.energieeffizienz-messe.de). Die INTENSE AG wird in Frankfurt mit einem Messestand (im Foyer 2 Plenarsaal, 2. OG – FPL-07) sowie einem spannenden Vortrag dabei sein.

400 Experten stellen an Messeständen und in rund 50 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor. Die EnergieEffizienz-Messe ist die Leitmesse für Energieeffizienz und Energiemanagement in Deutschland und Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher.

Zielgruppe der EnergieEffizienz-Messe sind Entscheidungsträger und Einkäufer aus Industrie, Handel, Gastgewerbe, Immobilienwirtschaft und öffentlicher Hand sowie mittelständischen und großen Unternehmen mit hohem Energieverbrauch. Zudem sind Experten eingeladen, die in den Entscheidungsprozess für Planung und Durchführung von EnergieEffizienz-Maßnahmen eingebunden sind.

Der klare Fokus auf die Themen Energieeffizienz und Energiemanagement sowie die praxisorientierte Ausrichtung an den Anforderungen der Wirtschaft machen die EnergieEffizienz-Messe Frankfurt einzigartig in Deutschland.

An den Messeständen und im Kongressprogramm präsentieren die Aussteller über 30 Marktneuheiten. Die EnergieEffizienz-Messe 2019 steht ganz im Zeichen der digitalen Trends Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Industrie 4.0 und Cloud Computing.

Schwerpunkte sind die Themen „Energiemanagement“, „Energieeffizienz in der Industrie“ und „Energieeffizienz in Wohn- und Nichtwohn-Gebäuden“. Aussteller und Redner präsentieren über 100 Best Practice-Beispiele. Eine Abendveranstaltung am 3. September 2019 rundet das Programm ab.

Die Öffnungszeiten der EnergieEffizienz-Messe 2019 sind am 3. September von 10 – 17 Uhr und am 4. September von 10 – 16 Uhr. Veranstaltungsort ist die IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt.

Der Vortrag der INTENSE AG wird am Mittwoch, 4. September 2019 ab 14:40 – 15:10 Uhr im Lichthof (2. OG) stattfinden. Im Rahmen des Energiemanagement Kongresses wird Michael Heinze (Vorstandsmitglied der INTENSE AG) interessante Einblicke zur INTENSE IoT-Lösung IRES – Intelligent Resource Efficiency Solution – geben (https://www.intense.de/ires).

(PresseBox) (Würzburg, 31.07.19 )

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Weibliche Wirtschaftsmacht auf einen Blick

So viele der einflussreichsten Wirtschaftsfrauen wie noch nie auf einem Bild / Fotocollage der Top-Entscheiderinnen anlässlich der Gala „Top 100 Frauen“ von BCG und manager magazin in Berlin / Hochrangige Jury zeichnet die einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft aus: Siemens-Vorstand Janina Kugel „Prima inter Pares“

Die einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft auf einem Foto – wie das aussieht, zeigen die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und das Wirtschaftsmagazin manager magazin. Anlass ist der Galaabend zur Auszeichnung der 100 Top-Entscheiderinnen Deutschlands gewesen, der im März in Berlin stattgefunden hat. Eine Jury aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik kürte die Preisträgerinnen. Janina Kugel, Chief Human Resources Officer und Mitglied des Vorstands von Siemens, wurde als „Prima inter Pares“ geehrt.

Die Einzelaufnahmen der Top-Entscheiderinnen, die am Rande des Galaabends entstanden, hat der Fotograf Frank Beer zu einer Fotocollage zusammengesetzt. Das Ergebnis zeigt so viele Top-Wirtschaftsfrauen Deutschlands wie noch nie auf einem Bild – hier 41 von 100.

Die 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft werden jährlich in sieben Kategorien ausgezeichnet: Managerinnen, Unternehmerinnen, Aufsichtsrätinnen, Expatriates, Partnerinnen, Influencerinnen und Watchlist. BCG und manager magazin haben die Auszeichnung zum vierten Mal verliehen. Die neunköpfige Jury setzt sich zusammen aus Werner Brandt (Multiaufsichtsrat), Stephanie Czerny (DLD Media), Franziska Giffey (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Isabell Welpe (Technische Universität München), Christoph Zeiss (Heads!) sowie Vorjahrespreisträgerin Saori Dubourg (BASF). Den Juryvorsitz haben BCG-Chairman Carsten Kratz und manager-magazin-Chefredakteur Sven Clausen inne.

Die Wichtigkeit des Themas zeigt der aktuelle BCG Gender Diversity Index. Die Studie zeigt, dass Geschlechterparität in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten nach wie vor in weiter Ferne ist. So besetzen Frauen aktuell rund 31 Prozent der Aufsichtsratspositionen und sieben Prozent der Vorstandspositionen der 100 größten börsennotierten Unternehmen. „Bei gleichbleibender Geschwindigkeit dauert es noch beinahe neun Jahre bis zu einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis in deutschen Aufsichtsräten, in Vorständen sogar vier Jahrzehnte“, sagt BCG-Partnerin und Studienautorin Rocío Lorenzo. „Unternehmen sollten erkennen, dass Vielfalt kein Image-Thema ist, sondern dem Unternehmenserfolg dient. Schließlich lässt sich eine enge Korrelation von Vielfalt und Innovationskraft in Unternehmen belegen.“

(ots)

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  • Weibliche Wirtschaftsmacht auf einen Blick: obs/The Boston Consulting Group/BCG/Frank Beer

„Erlebniswelt Vollpappe“ auf der FachPack 2019: Nachhaltige Verpackungsalternativen zu Plastik

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Der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V. wird auf der diesjährigen FachPack die mittlerweile fünfte „Erlebniswelt Vollpappe“ ausstellen. Die FachPack, Europas Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik, findet vom 24. bis 26. September 2019 in Nürnberg statt. Die Erlebniswelt Vollpappe 2019 finden die Besucher in Halle 7A/Stand 7A-206.

Im Mittelpunkt der „Erlebniswelt Vollpappe“ stehen die Kernkompetenzen und Vorzüge des Packstoffs Vollpappe. Dabei sollen Verpackungslösungen aus Vollpappe als nachhaltige Alternativen insbesondere zu Plastik aufgezeigt werden. Hierzu werden Lösungen und Studien zur Substitution von Plastikverpackungen durch den Einsatz von Vollpappe vorgestellt, um ein ökologisches Umdenken bei der Wahl des Packstoffes anzustoßen.

Vollpappe-Kartonagen zeichnen sich durch eine besonders hohe Stabilität und Leistungsfähigkeit vor allem unter feuchten Bedingungen aus. Vollpappe ist deshalb gerade bei Kühlprozessen unschlagbar.

Der leistungsfähige Packstoff Vollpappe eröffnet vielfältige und individuelle Konstruktionssowie hochwertige Veredelungs- und Druckmöglichkeiten, die für eine hohe Werbewirksamkeit am Point of Sale sorgen. Durch Konterritzung werden perfekte Öffnungssysteme geschaffen.

Vollpappe-Kartonagen zeichnen sich weiter durch ihren platz- und kostensparenden Einsatz in der Warenlogistik entlang der gesamten Supply Chain aus. Die Logistik-Vorteile von Vollpappe steigern durch geringere CO2-Emissionen die ohnehin sehr ausgeprägte ökologische Nachhaltigkeit der Vollpappe. Der Packstoff wird bis zu 100 Prozent aus dem Sekundärrohstoff Altpapier hergestellt und durchläuft einen geschlossenen, ressourcenschonenden Rohstoffkreislauf.

Nach den sehr positiven Erfahrungen mit den vergangenen FachPack-Auftritten des VVK werden die Besucher der „Erlebniswelt Vollpappe“ auch in diesem Jahr wieder überwiegend von Auszubildenden aus VVK-Mitgliedsbetrieben betreut.

Der VVK verspricht sich von dem erneuten Messeauftritt in Nürnberg eine nachhaltige Wahrnehmung der Vollpappe als nachhaltiger, leistungsfähiger und vielseitig einsetzbarer Packstoff mit zahlreichen Vorteilen gegenüber anderen Verpackungsmaterialien.

(PresseBox) (Darmstadt, 01.08.19 )

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Wie aus einer kleinen Drahtrolle ein großes Unternehmen wurde: Die thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH feiert in diesem Jahr ihr 400-jähriges Bestehen

Richter Wessel Lappenberg hätte vermutlich nie erwartet, was aus seiner Drahtfabrik im heutigen Hagen-Hohenlimburg einmal werden sollte: Bereits 1619 betrieb er mithilfe des Wassers aus dem Wesselbach eine Drahtrolle. Er und seine Nachfolger taten dies so erfolgreich, dass das Unternehmen nicht nur wuchs, sondern heute umso erfolgreicher ist: inzwischen als thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH mit rund 1.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr das 400-jährige Bestehen mit verschiedenen Aktionen und Events für seine Kunden und Mitarbeiter.

Historisches Fundament für moderne Technologie

Viele Drahtziehereien und Kaltwalzbetriebe siedelten sich im Laufe der Jahrhunderte in und um Hohenlimburg an, um Stahlbänder und Spezialdrähte zu produzieren. Heute entstehen bis zu 70 Prozent der deutschen Kaltwalzerzeugnisse im Lennetal, wo Ruhrgebiet und Sauerland aufeinandertreffen, ein einzigartiges Cluster für Technologie und Innovation inmitten des europäischen Wertschöpfungsnetzwerkes. „Nach 400 Jahren voller historischer Ereignisse und nach allen Wandlungen unseres Unternehmens ist doch eines immer geblieben: unser Bestreben, am Standort Hohenlimburg technologisch an der Spitze zu sein und unseren Kunden höchste Qualität und besten Service zu bieten“, sagt Dr. Heike Denecke-Arnold, CEO thyssenkrupp Hohenlimburg.

Bis in die Gegenwart war es ein langer, aber doch recht konstanter Weg: 1803 ließ sich Gottfried Böing das Recht zum Betreiben der Drahtrolle übertragen. „Er stellte die Produktion grundlegend um, von der Drahtrolle auf das damals neue Drahtwalzen“, sagt Norman Baltrusch, CFO thyssenkrupp Hohenlimburg. „Damit vergrößerte das Unternehmen den technologischen Vorsprung.“

Die Produktion wurde über die Jahrzehnte und Jahrhunderte laufend erweitert. „Einen besonderen Erfolg erzielten unsere Vorgänger 1862 auf der Weltausstellung in London: Dort erhielten sie eine Preismedaille für „vorzüglich guten Puddelstahl“ – so nannte man damals wegen des Herstellverfahrens auch Schmiedeeisen“, blickt Baltrusch auf die Geschichte des Unternehmens. 1906 zog der Betrieb aufgrund von Platzmangel nach Neu-Oege um, wo ein neues Walzwerk entstand. 1925 kaufte das Unternehmen weitere Grundstücke in Hohenlimburg und modernisierte die Fertigung, sodass die Kaltbandproduktion gesteigert werden konnte.

Technologischer Aufstieg in den 1950er Jahren

Ein entscheidender Innovationsschritt wurde in den 1950er Jahren erreicht. Nachdem 1952 die „Hohenlimburger Walzwerkwerke AG, Hohenlimburg“ gegründet wurde, begann eine neue Ära – mit einem besonderen Schritt im Jahr 1955: Die erste Mittelbandstraße im Unternehmen entstand. „Das war ein höchst innovativer Schritt, der ganz besonders zur technologischen Vorreiterrolle beigetragen hat“, sagt Denecke-Arnold. Bis heute liefert das Unternehmen, das 2016 in „thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH“ umfirmiert wurde, Mittelband von höchster Qualität.

Kundentreue dank Mittelband in höchster Qualität

Seit Ende des Jahres 2018 wird das Mittelband unter der Marke precidur geführt. „Es handelt sich um ein qualitativ herausragendes Mittelband“, sagt Denecke-Arnold. „precidur steht für warmgewalzten Bandstahl mit engsten Dickentoleranzen, besten Oberflächenqualitäten, gleichmäßigen Werkstoffeigenschaften und ausgezeichnetem Verformungsverhalten – verbunden mit langjährigen und beständigen Kundenbeziehungen sowie hoher Flexibilität.“

Alle Prozesse sind vollautomatisiert und werden von digitalen Systemen gesteuert und überwacht. Hergestellt wird Mittelband in Breiten bis 720 Millimeter und Dicken von 1,5 bis 16 Millimeter. Hinzu kommt ein zukunftsweisendes Service- und Supportpaket. „Damit können wir den individuellen Anforderungen der Kunden entsprechen“, sagt Denecke-Arnold. Im Jahr setzt thyssenkrupp Hohenlimburg mehr als 1 Million Tonnen Stahl ab.

precidur dient als Vormaterial in der Kaltwalzindustrie und in der Direktverarbeitung, vor allem in der Automobilindustrie. Es steckt außer in der Karosserie in nahezu allen Fahrzeugteilen, beispielsweise in Schaltgabeln für Getriebe, Kupplungsfedern oder Bremskolben. „Wir haben viel erreicht in Hohenlimburg“, sagt Markus Micken, CHRO thyssenkrupp Hohenlimburg. „Und wir sind stolz auf den Teamgeist und den Zusammenhalt bei uns. Aber unser Blick richtet sich nach vorne: Wir stecken viel Energie in unsere Forschung und die Entwicklung sowohl unserer Produkte als auch unserer Mitarbeiter, um weiter die Bedürfnisse unserer Kunden optimal erfüllen zu können und im Wettbewerb führend zu bleiben.“

(PresseBox) (Duisburg, 01.08.19 )