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Thomas Pförtner: „KI ist kein Qualitätsmerkmal“

ChatGPT und andere Tools haben einen Hype um das Thema KI ausgelöst. Die Werbeversprechen in Sachen Künstliche Intelligenz sind inzwischen allgegenwärtig. Überall ist KI drin, dran oder zumindest beteiligt. KI ist zum Marketingrenner geworden. Dabei ist KI aber keineswegs ein Qualitätsmerkmal. Zwar ist es gut, dass durch ChatGPT und Co. das Thema nun große Aufmerksamkeit bekommt, aber die großen Sprachmodelle sind nur ein kleiner Teil möglicher Anwendungen. Wer nicht aufpasst und nicht entsprechend vorbereitet ist, kann wegen der vielen Werbeversprechen „auf die Nase fallen“.

„Nicht überall, wo KI draufsteht, ist auch KI drin“, weiß Thomas Pförtner. Er ist Interim und Projektmanager sowie Experte rund um die Themen IT, Business Development und neue Geschäftsmodelle. „Hier spielt KI natürlich eine große Rolle. Aber: Nicht alles braucht wirklich KI. Unternehmen sollten sich hier nicht blenden lassen.“ ChatGPT und andere Anwendungen sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten generativer KI. Der weitaus größere Teil von KI befasst sich schon heute mit dem Verarbeiten strukturierter Daten. Und hier sind viele Unternehmen noch sehr mangelhaft aufgestellt. „Da nutzt auch kein Werbeversprechen. Profitieren kann nur, wer seine Daten sauber und seine Prozesse digitalisiert hat“, so Thomas Pförtner. Wo dies nicht der Fall ist, drohten teure Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen.

„Weder Chatbots noch Dokumenten-Management-Prozesse benötigen zwingend Künstliche Intelligenz. Viele Lösungen funktionieren einfach regelbasiert. Nicht jeder Algorithmus ist auch eine KI. Da findet derzeit viel Irreführung statt“, ist Pförtner überzeugt. Zwar könne KI viele Anwendungen besser machen, zwingend sei sie aber für viele Anwendungsfälle nicht.

„KI ist Statistik“, erklärt Pförtner. „Statistik, die sich selbst verbessert, in dem sie immer bessere Schlüsse aus den gewonnenen Erkenntnissen zieht. Algorithmen hingegen sind Regeln, basierend auf ‚einfachen‘ Wenn-Dann-Prozessen, wobei ‚einfach‘ auch bedeuten kann, dass tausende Formeln und Berechnungen stattfinden.“ KI habe immer ein selbstoptimierendes, erkennendes und lernendes Element. Für viele Anwendungen sei das aber eben gar nicht nötig. Online-Banking, Call-Center-Steuerungen, Fahrkartenautomaten, Bestellterminals und Suchmaschinen kamen schließlich bislang auch ohne KI aus. Nicht alles, was digital abgebildet wird oder das Leben leichter macht, sei KI, so Pförtner. Aber: „Wir werden erleben, dass immer KI auch in solche Prozesse Einzug hält.“ Da komme noch viel auf die Menschen und die Unternehmen zu.

Es sei wichtig zu verstehen, wo der Einsatz von Künstlicher Intelligenz tatsächlich Sinn habe, so der IT- und Infrastrukturexperte. Auch die Frage, welche Art von KI, müsse geklärt werden. So bringen Sprachmodelle wie ChatGPT im Rahmen von Berechnungen, Formeln und deren Verknüpfungen kaum einen relevanten Nutzen, wohl aber im Kontext von Textverarbeitungen. „KI ist da sinnvoll, wo Service verbessert wird. Service erfordert heute Daten. Liegen diese digital und strukturiert vor, kann eine KI helfen, diese zu verwerten und in Leistungen umzuwandeln sowie die Daten selbst und die Leistungen selbstlernend zu optimieren.“ Unternehmen sollten sich auf das konzentrieren, was derzeit möglich und für sie sinnvoll ist. Der KI-Hype ist grundsätzlich berechtigt, aber er darf niemanden blenden. Versprechen allein lösen keine Probleme.

Weitere Informationen rund um die Themen Business Development, Digitalisierung und Technologie-Infrastruktur gibt es unter https://pfoertner-net.de.

Service-Center in Sachen Lieferkettengesetz – Rundum-Schutz für mittelständische Unternehmen

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) verlangt insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen viel ab. Bürokratie sowie Haftungs- und Rechtsrisiken bestimmen die Debatte. Das Unternehmen mh2-experts hat hierfür eine Komplettlösung entwickelt. Diese liefert sowohl die Software als auch alle operativen Service-Leistungen – Dokumentationspflichten und technisch-organisatorische Maßnahmen inklusive. Das Ziel: Alle Anforderungen des LkSG weitgehend automatisieren und Unternehmern eine einfache Lösung garantieren, die sie ruhiger schlafen lässt.

Die technologische Basis der mh2-experts stammt von der Escriba AG, dem führenden deutsche Anbieter von No- und Low-Code-Technologien zur Digitalisierung von daten- und dokumentenintensiven Prozessen. „Wir bilden alles ab – von der Risikoanalyse und Risikobewertung über das Einleiten notwendiger Maßnahmen und deren Nachverfolgung und Evaluierung bis hin zur Einrichtung und dem Betrieb einer Beschwerdestelle. Alles wird dokumentiert und permanent gemonitort. Auf Wunsch übernehmen wir sogar die Rolle und Funktion des Menschenrechtsbeauftragten“, erklären die mh2-experts Mathias Hess und Dr. Margarete Hetmanczyk.

Hess ist Experte für IT-gestützte Prozesse, Digitalisierung und Automatisierung, Hetmanczyk für Einkauf, Lieferketten und internationales Beschaffungswesen. In der Know-how-Kombination und der technologischen Basis von Escriba werden alle Aspekte, die für kleine und mittlere Unternehmen wichtig sind und ein potenzielles Risiko darstellen, berücksichtigt und gelöst: IT-Sicherheit, gesetzliche Anforderungen, notwendige Reportings sowie rechtliche und formale Fragestellungen, die sowohl bei der Nutzung einer Software-Lösung als auch hinsichtlich des LkSG eine Rolle spielen. „Das ist eine All-in-One-Lösung, ein komplettes digitales LkSG-Service-Center mit menschlichem Profi-Backup“, so die Experten.

„Die Überwachungs- und Dokumentationspflichten des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sind nicht trivial. Und was von der europäischen Ebene kommt, ist noch nicht einmal ganz klar. Fest steht aber: Es wird nicht einfacher. Es hat Sinn, dieses Thema outzusourcen. Das notwendige Wissen ist in den allermeisten Unternehmen nicht oder nur bruchstückhaft vorhanden, die Trennlinien zwischen Einkauf, Compliance, HR, Rechtsabteilung und Management meist unklar. Es braucht eine einheitliche Basis und ein Experten-Team im Hintergrund, das mittelständische Unternehmen, die ohnehin an zu viel Bürokratie und Dokumentationspflichten leiden, in der Regel nicht haben. Hier wollen wir unterstützen“, so die mh2-experts.

Weitere Informationen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, zu Mathias Hess und Dr. Margarete Hetmanczyk, dem LkSG-Service-Center und die Möglichkeit für Fragen gibt es unter www.mh2-experts.com.

Qualität hat viele Nuancen – about ZERO GmbH erhält Auszeichnung für Nachhaltigkeit und ethisches Handeln

Die about ZERO GmbH mit Sitz in Gleishorbach im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz ist als jüngstes Mitglied in die Ethik Society aufgenommen worden. Die Mitgliedschaft in der Ethik Society ist eine besondere Auszeichnung. Geehrt werden mit der Mitgliedschaft Unternehmen, die sich in besonderer Weise für Nachhaltigkeit, ethisches kaufmännisches Handeln und eine positive Transformation der Wirtschaft engagieren und als Vorbild für andere Unternehmen dienen können. Die Aufnahme in die Ethik Society würdigt insbesondere die Verdienste des about ZERO-Geschäftsführers Sven O. Rimmelspacher.

„Qualität hat viele Nuancen“, erklärt Rimmelspacher. „Das Gegenteil von Qualität ist der schnelle Gewinn. Vielmehr muss es darum gehen, dass sich Menschen entfalten und wachsen können, gerade und insbesondere in einer globalen und digitalen Wirtschaft“, so der about ZERO-Geschäftsführer. Zur about ZERO GmbH gehören mehrere Software- und IT-Unternehmen sowie Startups und ein Co-Working-Space. „Auch Technologieunternehmen und digitale Dienstleistungen können, ja müssen, nachhaltig sein“, meint Rimmelspacher. Das beginne beim Fair-Trade-Kaffee in der Küche, reiche über flexible und persönliche Arbeitszeiten und -bedingungen und ende selbst nicht bei der Qualitätskontrolle der Lieferketten. Digitale Services seien zumeist internationaler und komplexer als viele denken. Es sei eben nicht egal, wie ein Entwickler oder IT-Fachmann in Osteuropa oder Asien arbeitet – weder im Sinne der Qualität der Produkte noch im Sinne der Nachhaltigkeit. Die about ZERO GmbH beispielsweise betreibe Nearshoring in Serbien. „Selbstverständlich kümmern wir uns auch darum, dass die dortigen Kolleginnen und Kollegen so gute und sichere Jobs haben wie unsere Belegschaften in Deutschland“, erklärt Rimmelspacher seinen Ansatz. „Die Partnerschaft in Serbien besteht mittlerweile schon seit über 20 Jahren.“

Eine digitale Wirtschaft müsse, so der Unternehmer, eine nachhaltige Wirtschaft sein, die Qualität neu definiert. Dazu gehörten Lebensqualität, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, Humanität und soziale Verantwortung. Das sei kein Widerspruch zu Gewinnstreben und Erfolg. Im Gegenteil: „Mehr denn je gehören diese Dinge zusammen.“ Erfolgreich könne nurmehr derjenige sein, der das große Ganze, das Gesellschaftliche im Blick habe. „Das sage ich ganz bewusst als Digitalunternehmer und Investor“, so Rimmelspacher.

„Die about ZERO GmbH und Sven O. Rimmelspacher sind mit ihrer Haltung Vorbilder“, so Jürgen Linsenmaier. Linsenmaier hat die Ethik Society gegründet und zeichnet seit vielen Jahren Unternehmen für Nachhaltigkeit aus. Er hat auch eine Gemeinwohlanalyse für die about ZERO GmbH erstellt. „Wir sind stolz und dankbar, dass das Unternehmen nun an den Aktivitäten der Ethik Society mitwirkt und sich einbringt in den öffentlichen Diskurs zu diesen wichtigen Themen.“ Gerade in den Bereichen Software, IT, Startup-Förderung und digitale Dienstleistungen sei die about ZERO GmbH ein unternehmerischer Leuchtturm sowie technologischer und sozialer Akteur zugleich.

Weitere Informationen gibt es unter www.about-zero.de und unter www.ethik-society.de.

Künstliche Intelligenz und politische Prominenz – Wirtschaftsgipfel Deutschland stellt sein Programm vor

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Am 21. Juni ist es wieder soweit: Der Wirtschaftsgipfel Deutschland öffnet seine Pforten für rund 150 Unternehmer, Manager und Experten verschiedener Branchen. Bereits zum vierten Mal findet das Event dann im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer in Fürth statt. Das diesjährige Motto „Ist Deutschland noch zu retten?“ verspricht kontroverse Debatten. Im Fokus stehen die Themen KI und Innovation, die Lage der deutschen Wirtschaft, die Ergebnisse der Europawahlen sowie das internationale Engagement deutscher Unternehmen.

„Wir erwarten auch in diesem Jahr viel Zuspruch. In den letzten Jahren ist der Wirtschaftsgipfel Deutschland zu einer festen Größe im Eventkalender der mittelständischen Wirtschaft und zu einer Institution der Debattenkultur geworden“, stellt der Wirtschaftsgipfel-Erfinder und Veranstalter Marcel Riwalsky fest. Mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Florian Herrmann (CSU), und dem Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Tobias Gotthardt (Freie Wähler), nehmen gleich zwei Regierungsmitglieder an den Panels teil.

Darüber hinaus ist auch in diesem Jahr eine „Elefantenrunde“ geplant, in der Vertreter aller Parteien die politische Lage nach den Europa- und vor den drei ostdeutschen Landtagswahlen einordnen werden. „Wir haben hier schon einige Zusagen und freuen uns auf die Diskussion“, so Riwalsky. Man wolle nicht nur ein Unternehmer-, sondern auch ein politisches Format sein. Die Begegnung auf Augenhöhe zwischen Vertretern der Wirtschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft finde an viel zu wenigen Stellen statt. Der Wirtschaftsgipfel Deutschland biete einen solchen Rahmen.

Insbesondere die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie deren ethischer und nachhaltiger Einsatz stehen im Zentrum des diesjährigen Wirtschaftsgipfel Deutschland. Zwei Dutzend nationale und internationale Entscheider geben hierzu Einblicke, teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Partner der Veranstaltung ist die Avanade Deutschland GmbH.

Weitere Informationen zum Programm, zur Teilnahme und den prominenten Gästen gibt es unter www.wirtschaftsgipfel.com. Wer am 21. Juni im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer in Fürth beim Wirtschaftsgipfel Deutschland dabei sein möchte, sollte wegen der Fußball-EM und anderen parallel stattfindenden Veranstaltungen frühzeitig seine Teilnahme und Unterkunft buchen.

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Vanessa Weber ist „Woman of the Year”

Vanessa Weber wurde erneut ausgezeichnet. Die Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg wurde von der Initiative Beyond Gender Agenda (BGA) als „Woman of the Year“ geehrt. Hintergrund der Ehrung ist das soziale und ökologische Engagement der Unternehmerin, aber auch ihr Einsatz für diversifizierte Belegschaften. Ihr Credo: Ältere Arbeitnehmer leisten einen zu wertvollen Beitrag, um sie einfach in die Rente abzuschieben. Das beste Team umfasse mehrere Generationen, mehrere Geschlechter und verschiedene kulturelle Identitäten, so Vanessa Weber.

Vanessa Weber wird für ihr Engagement für Gleichstellung und Diversität als eine von insgesamt 101 „Women of the Year 2024“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der Beyond Gender Agenda (BGA) verliehen, einem Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und Politik, das Diversität, Gleichstellung und Inklusion in Unternehmen voranbringen möchte. Mit der Kampagne „Women of the Year“ zeichnet Beyond Gender Agenda herausragende Frauen der deutschen Wirtschaft aus, die sich für Vielfalt und Chancengerechtigkeit engagieren. Schirmherrin des Preises ist die ehemalige Fußballnationalspielerin und Weltmeisterin Steffi Jones.

„Unsere 101 ‚Women of the Year‘ sind Frauen, von denen wir in diesem herausfordernden Jahr einen bedeutenden Impact für die deutsche Wirtschaft erwarten“, so die BGA-Gründerin Victoria Wagner. Neben Vanessa Weber gehören weibliche Top-CEOs und Managerinnen, Spitzenwissenschaftlerinnen, Medien- und Kulturschaffende sowie Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens zu den „Women of the Year“. Die Auszeichnung stellt eine besondere Ehre dar.

„In einer diversifizierten Belegschaft ist Platz für alle Altersgruppen. Die Einstellung älterer Mitarbeiter fördert nicht nur die Vielfalt, sondern auch einen generationsübergreifenden Wissenstransfer“, erklärt Vanessa Weber, die sich auch bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Flexi-Rente einsetzt sowie individuelle Arbeitszeitmodelle fördert. Zugleich schafft sie Freiräume für soziales Engagement, persönliche Weiterbildung und familiengerechte Arbeitszeitoptionen. „In Zeiten des Fachkräftemangels müssen wir flexibel sein, individuelle Wünsche berücksichtigen und können es uns nicht leisten, das wertvolle Wissen älterer Mitarbeiter zu verlieren. Genauso wenig sollten wir den besonderen Elan junger oder weiblicher Fachkräfte hemmen, indem wir ihnen Steine in den Weg legen. Ein modernes Unternehmen schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich alle einbringen können, die dies wollen – auf technologischer, persönlicher und formaler Ebene“, so Weber.

Mehr zu Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de und unter www.werkzeugweber.de. Mehr über die Initiative Beyond Gender Agenda (BGA) und die Kampagne „Women of the Year“ gibt es unter www.beyondgenderagenda.com.

Hentschke Bau erhält 100 Punkte als „Fairster Arbeitgeber“ – Unternehmenskultur, Arbeitsklima, Gerechtigkeit und Engagement

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Wieder einmal erhält die Hentschke Bau GmbH eine wertvolle Auszeichnung. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) ist im Auftrag von Deutschland Test der Frage nachgegangen, welche Unternehmen sich durch „höchste Fairness im Job“ auszeichnen. Mit der maximalen Punktzahl von 100 möglichen Punkten führt Hentschke Bau das Ranking der Bauunternehmen an und ist somit der Maßstab für die gesamte Branche.

Die Studie, die im Wirtschaftsmagazin „Focus Money“ ausführlich veröffentlicht wurde, basiert auf der Auswertung von rund einer Million Nennungen in Pressartikeln, Foren, Sozialen Netzwerken, Portalen und anderen öffentlichen Quellen. Ausgewertet wurden in einer Social-Listening-Analyse die Begriffe Unternehmenskultur, Arbeitsklima und Fairness hinsichtlich ihrer Häufigkeit und ihrer Tonalität. Anschließend wurden die Ergebnisse qualitativ gewichtet und in ein Ranking integriert. Die Hentschke Bau GmbH erhält hierbei die maximal mögliche Punktzahl von 100 Punkten. Analysiert wurden insgesamt rund 12.000 Unternehmen im Zeitraum Februar 2022 bis Januar 2024. Die Studie ist also brandaktuell.

„Wir freuen uns ganz besonders über diese erneute Auszeichnung“, erklärt Jörg Drews, Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH. „Fairness ist uns wichtig. Das gilt für schnelle und unkomplizierte Hilfe, wenn Mitarbeiter in Notlagen sind, genauso wie für eine faire Bezahlung, sichere und gute Arbeitsplätze, individuelle Förderung, Integration und attraktive Karrierewege. Bei uns kann sich jeder entfalten und auf die Solidarität des gesamten Teams vertrauen“, so Drews. Soziales und gesellschaftliches Engagement gehöre zur DNA des Unternehmens. Das gelte auch und besonders für die Kolleginnen und Kollegen.

Die Hentschke Bau GmbH ist einer der größten Arbeitgeber in Ostsachsen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter aus 12 Nationen. Sitz des Unternehmens ist Bautzen. Weitere Standorte sind Dresden, Erfurt und Berlin. Hentschke Bau bildet regelmäßig und umfassend aus und sucht ständig Nachwuchs sowohl in handwerklich-gewerblichen als auch in kaufmännischen Berufen.

Weitere Informationen unter www.hentschke-bau.de.

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mh2-experts warnen vor Nachlässigkeit beim EU-Lieferkettengesetz

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Auch wenn das EU-Lieferkettengesetz nun doch in etwas abgeschwächter Form eingeführt werden soll, sollten dennoch auch kleine und mittlere Unternehmen auf der Hut sein. Zum einen bleibt das Thema sehr sicher auf der europäischen Agenda, zum anderen haben Bedenken gegen zu viel neue Bürokratie und Haftungsrisiken auch in der Vergangenheit meist nicht dazu geführt, dass regulatorische Vorgaben unterlassen wurden. „Es wird in der Lieferkette auch die kleineren Unternehmen treffen“, so Mathias Hess. Je nach Mehrheiten im neuen EU-Parlament könnten sogar Verschärfungen drohen. So oder so werden die Ziele, die mit dem EU-Lieferkettengesetz verbunden sind, im politischen Diskurs bleiben und letztlich in weitere Regeln und Auflagen gegossen werden. Schon das bereits gültige deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) fordert Unternehmen viel ab.

„Auch wenn der ganz große Kelch an den Unternehmen zunächst vorübergegangen zu sein scheint, sollten diese nicht in den Entspannungsmodus schalten“, warnt Mathias Hess, CEO der mh2-experts und Experte für IT-Management sowie die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes in kleinen und mittleren Unternehmen. Vielmehr müsse man einfache technische Lösungen suchen, um die eigenen Lieferketten systematisch zu organisieren, Sozial- und Umweltstandards einzuhalten und die komplexen Dokumentationspflichten zu meistern.

„Die Aufgabe der Unternehmen wird nun sein, die Anforderungen möglichst effektiv, preiswert und einfach, zugleich aber rechtssicher und in aller Verantwortung zu erfüllen. Notwendig ist dazu die ideale Kombination aus IT-Know-how, Einkauf, Projektmanagement und strategisch-systemischer Umsetzungskompetenz. Dabei stehen maximale Kosteneffizienz und Einfachheit in der Anwendung von Software genauso im Fokus wie die Erfüllung rechtlicher und höchster sicherheitstechnischer Standards“, so Mathias Hess.

Gesucht werden müsse eine maximal effektive Umsetzung der einzelnen Anforderungen – von der Risikobewertung über die Einrichtung einer barrierefreien und mehrsprachigen Beschwerdestelle bis hin zur kompletten Dokumentation und zum jährlichen Berichtswesen inklusive eines permanenten Monitorings. „Das Ziel der Unternehmen muss sein, eine möglichst einfache, kostengünstige und zugleich sichere Lösung zu implementieren sowie die Prozesse, die sich aus dem LkSG und europäischen Regularien ergeben, weitestgehend zu automatisieren. Viele Unternehmen werden diese Aufgabe outsourcen müssen. Zu komplex sind die Anforderungen und zu klein in den meisten Unternehmen, wenn überhaupt vorhanden, die Abteilungen für IT, Recht, Compliance oder Nachhaltigkeit.“

Neben all den Beauftragten und Verantwortlichen, die ein Unternehmen schon heute benötigt, nun auch noch einen Menschenrechtsbeauftragten zu ernennen, der im Zweifel die Verantwortung für verzweigte Lieferketten schultern kann, werde ebenso keine einfache Aufgabe. Die Lösung liege in Software und externen Partnern, die sich als LkSG-Servicestelle verstehen. Die Anforderungen des LkSG und folgender Regularien könnten nur softwarebasiert, automatisiert und standardisiert erfolgreich umgesetzt werden. „Nur so können KMU das überhaupt bewältigen und nur so kann auch die gebotene Transparenz gewährleistet sowie unternehmerische Verantwortung tatsächlich wahrgenommen werden“, ist sich Mathias Hess von den mh2-experts sicher.

„Das Thema Lieferketten ist letztlich ein IT-Thema. Es geht um Daten und um Informationen, deren Bewertung und Dokumentation sowie um eine Risikobewertung“, so Hess. Das Thema müsse technisch gelöst werden.

„Software und Service sollten und werden miteinander verschmelzen. Gute Tools umfassen bereits heute ein Risikomanagement (Durchführung der Risikoanalyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen initiieren, verfolgen und abschließen), ein Beschwerdemanagement (Aufnahme, Bearbeitung, Tracken und Abschließen von Beschwerden) sowie ein Reporting (Erstellung BAFA-Report und den Report für die Geschäftsführung). Manch ein Unternehmen, das primär auf technische Lösungen und die Software spezialisiert ist, wird auch die Rolle des Menschenrechtsbeauftragten übernehmen und dessen Tätigkeit in der Software dokumentieren“, weiß Hess aus seiner mh2-experts-Praxis.

Weitere Informationen gibt es unter www.mh2-experts.com.

NextGenWork wird die Arbeitswelt revolutionieren – Mancher Arbeitgeber wird sich wundern

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Wer als Arbeitgeber die Ansprüche der jungen Generation für überzogen hält, wird sich in den kommenden Jahren die Augen reiben. Im Zuge der weiteren Digitalisierung und KI-Entwicklung sowie des demografischen Wandels vollzieht sich derzeit eine Revolution. Arbeitnehmer werden dann nicht mehr nur entscheiden können, wann, wo und wie sie arbeiten, sondern auch was und mit welchen Software-Tools. Die Revolution vollzieht sich derzeit unter der Bezeichnung NextGenWork. NextGenWork wird die bislang diskutierten Themen im Rahmen der New-Work-Debatte weit in den Schatten stellen.

„4-Tage-Woche, Homeoffice und kollaboratives Arbeiten sind schon heute in aller Munde und in nicht wenigen Unternehmen Standard“, weiß Gerald Wood. Er ist Mitgründer der Unternehmensberatung Authentic Consult, ehemaliger Gallup- und Metro-Manager sowie Experte für Mitarbeiterbegeisterung. Derzeit forscht er zum Thema NextGenWork. „Da kommt etwas auf die Unternehmen zu“, so seine Analyse. Flexibles Arbeiten, Remote-Work und Work-Life-Balance seien nur die Vorboten einer neuen Arbeitswelt und Arbeitskultur, im Grunde seien dies schon „alte Hüte“.

Bring-Your-Own-AI

Nach der weitgehenden Umstellung auf digitale und KI-basierte Kooperationstools werden Arbeitnehmer im Rahmen sehr weit gesteckter Leitplanken autonom über ihre Tätigkeiten und Aufgaben bestimmen können. Das wird die nächste Entwicklungsstufe sein „Die technischen Entwicklungen in Sachen KI und die individuellen Kompetenzen insbesondere junger Menschen werden so rasant zunehmen, dass die klassischen Wege der Beschaffung und Implementierung von Software in Unternehmen nicht mehr Schritt halten können“, ist Gerald Wood überzeugt. In der Folge werden Mitarbeiter eigene KI-Tools mit zur Arbeit bringen und diese einsetzen. „Für die IT-Abteilungen der Unternehmen ist das eine riesige Herausforderung, auch hinsichtlich der IT-Security. Sich dagegen zu wehren, wäre aber falsch“, so Wood. Denn moderne Mitarbeiter würden sich weder in der Wahl ihrer technologischen Mittel noch in ihrer Produktivität aufhalten lassen wollen. Andernfalls würden sie kündigen oder nur demotiviert ihrer Arbeit nachgehen – zu Lasten der Unternehmen. Eigene KI-Tools bedeuten für Mitarbeiter auch Autonomie und Selbständigkeit bei der Gestaltung der eigenen Arbeit.

Keine Kontrollen, dafür Souveränität

Mehr noch, auch starre Vorgaben und Prozesse sowie bestimmte Automatismen werden ins Wanken geraten. „Unternehmen werden lernen müssen, Ziele zu definieren, und dann darauf zu vertrauen, dass die Mitarbeiter diese weitgehend selbständig erreichen“, so der Experte. „Mehr Freiheiten und mehr Eigenverantwortung werden die neue Arbeitswelt prägen. Starre Prozessvorgaben, Checklisten und Kontrollen werden zurückgedrängt.“

Kontrolle, so Wood, werde im Detail ohnehin schwieriger werden, wenn die Menschen ihren Arbeitsort, ihre Arbeitszeiten und die Wahl der Arbeitsmittel selbst bestimmen. „Das Miteinander wird sich weitgehend in den digitalen Raum, vielleicht sogar ins Metaverse verlagern. Die Kommunikation wird darunter mutmaßlich nicht allzu sehr leiden. Die Souveränität des Einzelnen aber wird zunehmen. Die Art und Weise, wie jemand die vorgegebenen Ziele erreicht, wird ihm zunehmend selbst überlassen werden“, erklärt Wood den Ansatz der NexGenWork. High-Performer würden von dieser neuen Art der Ergebniskultur profitieren.

Ende des Hoheitsprinzips

Diese neue Souveränität wird nicht nur den Büroalltag verändern, sondern nahezu alle Berufe. „Wir werden erleben, dass auch Beschäftigte im Einzelhandel, in der Pflege oder in der öffentlichen Daseinsvorsorge die neuen Möglichkeiten nutzen wollen und werden“, so Wood. Dies könne etwa bei der Personal- und Einsatzplanung oder bei unternehmerischen Entscheidungen zu mehr Mitsprache führen. „Das Hoheits- und Vorgesetztenprinzip wird sich wandeln oder gar ganz verschwinden.“ KI, so Wood, werde Beschäftigte befähigen, tatsächlich und fundiert mitzubestimmen. Dabei würden auch Grenzen verschwimmen zwischen vermeintlich angenehmen Bürojobs und ebenso vermeintlich harten gewerblichen Tätigkeiten. „Neiddebatten und soziologische Mauern zwischen Arbeitern und Angestellten werden fallen.“

Bring-Your-Own-Job-Description

Diese Trends werden eine weitere Folge haben: Mitarbeiter können Ziele nur erreichen, wenn sie ihren Kompetenzen und individuellen Stärken entsprechend eingesetzt werden. „Wir werden erleben, dass nahezu jeder Mitarbeiter eine Stärkenanalyse durchlaufen wird und entsprechend seinen Stärken seine eigene optimale Tätigkeit aussuchen kann“, zeigt sich Wood überzeugt. Schon jetzt werde viel Wert auf Personalentwicklung, Talente und Neigungen gelegt. Aber wenn jeder entsprechend seiner Stärken seine eigene Tätigkeit definieren kann, werden sowohl Motivation als auch Produktivität steigen. „Mehr Leistung bei effektiverer Arbeitszeitnutzung“, werde die Devise.

Denke man diesen Ansatz weiter, werde das dazu führen, dass Arbeitnehmer dann sogar selbst bestimmen könnten, wie ihr Job heißt, wie er definiert wird und welche Rolle im System dieser einnehmen kann. „Bring-Your-Own-Job-Description“ könnte Mitarbeiter in die Lage versetzen, ihren Wert selbst zu definieren. Das klassische Hierarchiedenken, die Organigramme und abgegrenzten Ressorts aber würden dann massiv infrage gestellt.

Emotionale Bindung wichtiger denn je

Laut aktueller Gallup-Studie aus dem Jahr 2023 sind nur vierzehn Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hoch emotional an ihren Job, ihr Team und ihren Arbeitgeber gebunden. Knapp die Hälfte kann sich gar vorstellen, innerhalb der nächsten zwölf Monate den Job zu wechseln. Der Verlust an Produktivität durch diejenigen, die nicht oder nur wenig emotional gebunden sind und sich in einer Art „inneren Kündigung“ befinden und dementsprechend ihren Arbeitgeber sabotieren, liegt den Gallup-Berechnungen zufolge zwischen 132,6 und 167,2 Milliarden Euro pro Jahr allein in deutschen Unternehmen.

„Wenn Mitarbeiter hoch emotional gebunden sind, haben sie eine zehn bis zwanzig Prozent höhere Produktivität und fühlen sich bis zu 66 Prozent wohler in Job und Leben“, erklärt Wood, der die Gallup-Studie im Jahr 2001 in Deutschland eingeführt hat. „Die Unzufriedenheit verstetigt sich und nimmt zu. Für Unternehmen muss dies ein Alarmsignal sein. Sie müssen aktiv werden.

NextGenWork sei ein Teil der Lösung des Problems, erklärt Wood. Nur wenn Unternehmen zulassen, dass sich ihre Mitarbeiter auch entfalten können, etwa durch eigene IT-Tools und selbstbestimmtes Arbeiten bis hin zur eigenen Job-Beschreibung, werden sie im Kampf um die besten Köpfe bestehen können. „NextGenWork wird kein Luxus hypermoderner Tech-Unternehmen sein, sondern Alltag in deutschen Unternehmen werden müssen. So tragisch dies mancher Chef finden wird“, mahnt der Authentic Consult-CEO und NextGenWork-Experte.

Veränderte Machtverhältnisse

Unternehmen müssten sich deswegen schon jetzt rüsten und wappnen, so Gerald Wood. NextGenWork werde eine echte Revolution, die das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer so extrem verändern wird, wie sich das derzeit kaum ein Unternehmen träumen lässt. „Spätestens die Generation Alpha wird KI in den Genen haben und höchste Ansprüche stellen an einen Arbeitsplatz. Und sie wird die Macht haben, diese Ansprüche geltend zu machen.“

Weitere Informationen über Gerald Wood, die Authentic Consult GmbH sowie die Themen Mitarbeiterbegeisterung, emotionale Bindung und NextGenWork gibt es unter www.authentic-consult.de.

Hintergrund Authentic Consult

Die Authentic Consult GmbH (AC) misst auf Basis der Gallup-Grundlagen und Gallup-Methoden die emotionale Bindung von Mitarbeitern und Kunden an Unternehmen und Marken. Mit den so gewonnen Erkenntnissen entwickelt Authentic Consult Strategien, wie die emotionale Bindung nachhaltig gesteigert werden kann. Im Ergebnis führt dies zu begeisterten und engagierteren Mitarbeitern, die dem Kunden maximalen Service schenken, mehr markentreuen Kunden, Lösungen für den Fach- und Arbeitskräftemangel sowie Programmen zur Steigerung der Performance allgemein sowie bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Digitalisierungsstrategien. Authentic Consult ermöglicht funktionierende Transformationsprozesse im Rahmen von Digitalisierungsvorhaben und beim Erschließen neuer Märkte. Zudem bietet Authentic Consult Stärkenanalysen und Persönlichkeitsentwicklungsprozesse für Mitarbeiter und Führungskräfte an. Authentic Consult liefert sofort umsetzbare Maßnahmen für die HR-Abteilung, das Marketing, den Vertrieb und das Business Development. Authentic Consult hat neben seinen deutschen Hauptstandorten in Potsdam und Münster auch Büros in Genf, Lissabon und Charleston (USA) und strebt eine weitere Internationalisierung an. AC-Mandanten sind multinationale Konzerne, große Mittelständler, bekannte Marken aus Dienstleistung und Handel sowie Energieversorger und IT-Anbieter.

Weitere Informationen unter www.authentic-consult.de.

Vanessa Weber erhält Bayerischen Verfassungsorden

Die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber hat den Bayerischen Verfassungsorden erhalten. Sie ist eine von insgesamt 51 Ordensträgern, die im Jahr 2023 für ihre Verdienste ausgezeichnet worden sind. Die Übergabe der Orden fand am 29. Februar 2024 im Bayerischen Landtag statt. Mit dem Bayerischen Verfassungsorden würdigt der Bayerische Landtag Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise um die Verwirklichung der Grundsätze der Bayerischen Verfassung verdient gemacht haben. Übergeben wurde der Orden von Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Die Festrede wurde vom ehemaligen Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel gehalten.

Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG mit Sitz in Aschaffenburg. „Vanessa Weber wird ausgezeichnet für ihr sozial engagiertes und nachhaltiges mittelständisches Unternehmertum, für das sie sich vorbildhaft auch in Gremien nationaler und internationaler Wirtschafts- und Berufsverbände sowie in der Öffentlichkeit stark macht“, heißt es in der Begründung. Insbesondere ihr Engagement für den Umweltschutz, für die Förderung von Gründerinnen und Gründern sowie ihre positive Darstellung mittelständischer Unternehmen in der Öffentlichkeit liegen der Auszeichnung zugrunde. Nicht umsonst gilt Vanessa Weber als „Stimme des Mittelstands“.

In der Laudatio im Rahmen der feierlichen Preisverleihung heißt es: „Quasi über Nacht zur Chefin – so könnte man den Einstieg in den beruflichen Erfolg der Unternehmerin Vanessa Weber beschreiben. Bereits im Alter von 22 Jahren stellte sie sich der Herausforderung, das Familienunternehmen Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg als Geschäftsführerin und Nachfolgerin ihres Vaters in vierter Generation zu übernehmen. In den Jahren danach hat sie es geschafft, den unternehmerischen Erfolg der Firma grundlegend und nachhaltig neu zu gestalten. Dabei setzt sie auf Innovationen, neue Geschäftsfelder sowie auf die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie. Sie ist Gründerin der Vanessa Weber Stiftung und macht sich in dieser mit viel Engagement ebenso wie als Aktivistin in verschiedenen Umwelt- und Klimaschutzbewegungen für Bildung und Nachhaltigkeit stark. Vanessa Weber gilt als Stimme des Mittelstandes und engagiert sich mit großem Einsatz in Gremien nationaler und internationaler Wirtschafts- und Berufsverbände. Als Bloggerin, Fachautorin und Vortragsrednerin informiert sie rund um die Themen modernes Unternehmertum, Innovation und Führung. 2019 wurde sie als „Vorbildunternehmerin“ für ihr Engagement zur Förderung von Frauen als Unternehmerinnen ausgezeichnet.“

Neben Vanessa Weber haben nicht nur aktive und ehemalige Spitzensportler wie Denise Herrmann-Wick und Markus Wasmeier, Schauspielerlegende Uschi Glas und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch den Orden erhalten, sondern auch namhafte Wissenschaftler, Kulturschaffende, politisch und sozial Engagierte, Top-Manager sowie gesellschaftliche und kirchliche Würdenträger.

„Ich bin sehr stolz und geehrt, diesen wertvollen Orden erhalten zu haben – in so jungen Jahren und für das, was mir am Herzen liegt“, erklärt Vanessa Weber voller Dankbarkeit. Die Auszeichnung begreife sie als Ansporn, ihr Engagement beherzt fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

Mehr zu Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de und unter www.werkzeugweber.de.

DORA-Verordnung auf dem Vormarsch: Digitales Vertragsmanagement als Erfolgsfaktor

Im Kontext steigender Cyberbedrohungen gewinnt die strikte Einhaltung bzw. Umsetzung entsprechender Compliance-Vorschriften stetig an Bedeutung. Als Bereitsteller kritischer Infrastruktur gilt insbesondere für Finanzunternehmen, IT-Ausfälle und sicherheitsrelevante Vorfälle zu verhindern, um für die Aufrechterhaltung des Betriebs zu sorgen. Mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) erließ die EU ein Regelwerk zur Sicherstellung der digitalen Betriebsstabilität sowie zur Vermeidung systemischer Risiken im Finanzsektor.

Die neuen Vorgaben harmonisieren und verschärfen die bestehenden regulatorischen Anforderungen an das IKT-Management und greifen in den IT-Betrieb bzw. in die Auslagerungen an Dritte ein. Gleichzeitig nehmen die Nachweis- und Berichtspflichten zu, die einen erheblichen Mehraufwand bedeuten. Mit der näher rückenden Umsetzungsfrist bis 17. Januar 2025 gilt es für die mehr als 22.000 betroffenen Finanzunternehmen und IKT-Dienstleister, rechtzeitig die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die Digitalisierung ein. An welcher Stelle diese ansetzen muss, um alle bestehenden Geschäftsprozesse miteinzubinden, erläutert Robin Schmeisser, Geschäftsführer der Fabasoft Contracts GmbH, einem der ersten Anbieter einer Vertragsmanagement-Software, welche eine eigene Lösung für DORA beinhaltet.

An der Quelle der Informationen beginnen

Am Anfang einer jeden geschäftlichen Zusammenarbeit steht ein Vertrag, so auch bei der Beauftragung eines IKT-Dienstleisters. Jene Vereinbarungen enthalten sämtliche relevanten Informationen zum Lieferanten, zur festgelegten Leistung, zu involvierten Subunternehmen u. v. m. und stellen somit die Basis für alle nachfolgenden Aktivitäten dar. Sind diese Daten allerdings nicht von Beginn des Geschäftsprozesses digital erfasst, müssen die Akteur:innen viele Tätigkeiten mehrfach ausführen. Zum Beispiel das händische Aufsetzen und Warten von Listen, Kalendereinträgen und Auswertungen.

Für eine ganzheitliche Digitalisierung ist es daher essenziell, dass Finanzunternehmen den Fokus auf die effiziente Verwaltung von Lieferanten und Verträgen legen. Dies umfasst Prozesse, die beim Hinzukommen neuer Dienstleister entstehen, wie die Due Diligence und die Einholung benötigter Dokumente. Die Implementierung geeigneter digitaler Lösungen kann nicht nur zu einer Steigerung der Arbeitsabläufe führen, sondern auch den Verantwortlichen die Gewissheit geben, sämtlichen erforderlichen Sorgfaltspflichten nachzukommen.

Prozesse digital und nachvollziehbar steuern

Ein digitales Vertragsmanagement muss sämtliche Schritte vom anfänglichen Sourcing eines Lieferanten, über den Abschluss der Verträge, bis hin zum laufenden Controlling und Reporting der Vereinbarungen umfassen. Spezialisierte und smarte Tools bilden alle Ebenen des Auslagerungsprozesses digital und revisionssicher ab.

Bei Anlage eines neuen IKT-Dienstleisters im System ist es notwendig, dass die Software selbstständig die Einholung der notwendigen Unterlagen steuert: Darunter Risikobewertungen, Wesentlichkeitsbeurteilungen, Auslagerungsgenehmigungen, Zertifikate sowie Leistungsbeschreibungen. Mithilfe von festgelegten Fristen starten dann Erinnerungen und gegebenenfalls Eskalationsworkflows, die rechtzeitig an bevorstehende Tätigkeiten wie wiederkehrende Überprüfungen, Erneuerung von Nachweisen zu erinnern.

Neben dem Sourcing müssen die Workflows auch bei der gesetzeskonformen Vertragserstellung unterstützen. Die DORA-spezifischen Informationen wie die Bewertung der Auslagerung, die Beschreibung des Auslagerungsgegenstands oder die Dokumentation der Assets gelangen dann aus der Akte direkt in den Vertrag. Die Anwendung und Verwaltung der Standardvertragsklauseln erfolgt mithilfe der Klauselbibliothek selbstgesteuert. Um die Zusammenarbeit nahtlos zu gestalten, werden Lieferanten aktiv in die Workflows integriert. Externe Partner erhalten Zugang zu den erforderlichen Vertragsakten und können selbst Dokumente teilen, bearbeiten oder signieren.

Berichtspflichten automatisiert erfüllen

All diese Prozessschritte (darunter auch Freigaben) sind dank elektronischer Workflow-Unterschriften direkt innerhalb des Systems des digitalen Vertragsmanagements nachvollziehbar und revisionssicher einsehbar. So stellen die Verantwortlichen die nachweisliche Durchführung sämtlicher Aktivitäten sicher und können dies speziell in Auditsituationen jederzeit belegen.

Die automatisierte Berichterstellung unterstützt das wiederkehrende oder anlassbezogene Reporting, indem Informationen von Beginn an kategorisiert in der digitalen Akte hinterlegt sind. Dies ermöglicht die schnelle Generierung benötigter Auswertungen. In einem Auslagerungsregister mit unterschiedlichen Filter- und Sortiermöglichkeiten bleiben alle kritischen IKT-Dienstleistungen jederzeit im Blick. Somit gelingt auch die schnelle Beantwortung von Ad-hoc-Anfragen.

Fazit:

Die Umsetzung von DORA verlangt eine ganzheitliche Betrachtung und Weiterentwicklung der bestehenden Geschäftsprozesse. Der Einsatz der passenden Werkzeuge optimiert nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern unterstützt auch bei der nachweislichen Erfüllung der neuen gesetzlichen Vorgaben und Sorgfaltspflichten. Nicht zuletzt, weil der Geschäftsführung von Finanzunternehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften obliegt.

Über Fabasoft Contracts

Die Vertragsmanagement-Software ermöglicht die effiziente Erstellung, Digitalisierung und Verwaltung von Vertragsdokumenten über den gesamten Lebenszyklus. Neben der Integration einer fortgeschrittenen sowie qualifizierten elektronischen Signatur gemäß eIDAS-Verordnung stellen die intelligente, semantische Volltextsuche, individuelle Workflows und das automatisierte Fristenmanagement Kernfunktionen des cloudbasierten Standardprodukts dar.

Vertragsmanagement steht in direktem Zusammenhang mit Compliance-Themen. So bietet Fabasoft Contracts für die Umsetzung der EU-Verordnung DORA eine eigene Solution für Finanzunternehmen an.

Mehr unter www.fabasoft.com/dora

Bildquellen

  • Robin Schmeisser Fabasoft Portrait: Fabasoft
  • DORA-Verordnung: Getty Images