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CompuGroup Medical legt zu und erwartet erneute Steigerung für 2020

Koblenz. CompuGroup Medical SE (CGM), einer der weltweit führenden Anbieter von eHealth-Lösungen, hat heute den Finanzbericht für das vierte Quartal und das Gesamtgeschäftsjahr 2019 auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen vorgelegt.  Das Koblenzer Unternehmen schloss das vierte Quartal mit einem Umsatz von 206 Mio. Euro und einem Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 52 Mio. Euro ab. Für das Gesamtgeschäftsjahr bedeutet das einen Umsatz von 746 Mio. Euro und ein Konzernergebnis (EBITDA) von 178 Mio. Euro. Somit liegen Umsatz und Ergebnis im Rahmen der für 2019 kommunizierten Zielwerte, der Umsatz bewegt sich dabei am oberen Rand der Guidance.

„Das Erreichen der Guidance sowie das zweistellige Wachstum bei wiederkehrenden Umsätzen im Gesamtjahr bekräftigen unseren Kurs und unterstreichen die nachhaltige Umsatz- und Ertragskraft der CompuGroup Medical“, sagt Finanzvorstand (CFO) Michael Rauch und ergänzt: „Und dies auf der Basis eines sehr starken Vorjahres und außergewöhnlicher Sondereffekte in 2019.“

Prognose für 2020 enthält signifikante Steigerung

Für das Jahr 2020 erwartet CGM erneut eine signifikante Steigerung. Für das Geschäftsjahr 2020 wird ein Umsatz im Bereich von 765 Mio. Euro bis 815 Mio. Euro erwartet. CompuGroup Medical kündigt an, zugunsten einer höheren Transparenz ab 2020 ein um Sondereffekte bereinigtes EBITDA zu veröffentlichen. Das bereinigte EBITDA wird für 2020 zwischen 195 Mio. Euro und 215 Mio. Euro prognostiziert.

Nicht eingerechnet in die Guidance für 2020 sind die anteiligen Umsatz- und Ergebnisbeiträge des Erwerbs eines Teils des Portfolios von Cerner, des medico Geschäfts in Deutschland und des Selene Geschäfts in Spanien. Hier wurde heute Morgen der Kaufvertrag unterzeichnet, ein Closing wird für das 3. Quartal 2020 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Die übergehenden Unternehmensteile haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von ca. 74 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von ca. 13 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Kaufpreis beträgt 225 Mio. Euro und unterliegt üblichen Anpassungsmechanismen.

Erfreuliche Entwicklung in allen Segmenten

Im Kerngeschäft ist CGM 2019 in allen vier Segmenten deutlich vorangekommen. So wurden im größten Segment Ambulatory Information Systems (AIS) auf Basis vorläufiger Zahlen im Gesamtjahr 2019 Umsatzerlöse von 461 Mio. Euro erreicht. Die wiederkehrenden Umsätze stiegen in diesem Segment im Gesamtjahr um 14 % auf 317 Mio. Euro.

Zu den wiederkehrenden Umsätzen tragen nun auch zu einem erfreulichen Teil Dienstleistungen zur Telematikinfrastruktur (TI) bei. Im November erhielt die CompuGroup Medical als erster Anbieter die Zulassung der gematik für den Einsatz eines eHealth-Konnektors in der Telematikinfrastruktur. Hierdurch werden künftig nach erfolgreich zu absolvierenden Feldtests medizinische Anwendungen wie zum Beispiel das Notfalldatenmanagement, der elektronische Medikationsplan und die sichere elektronische Kommunikation zwischen Leistungserbringern möglich. Mit einer installierten Basis von über 54.600 TI-Verbindungspaketen in Arzt- und Zahnarztpraxen und Krankenhäusern ist die CGM klarer Marktführer auf dem Gebiet der Telematikinfrastruktur.

Krankenhausgeschäft zieht deutlich an, TI-Rollout im Apothekengeschäft für 2020 erwartet

Das Segment Hospital Information Systems (HIS) verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum von 15 % im Gesamtjahr, einhergehend mit einer Steigerung des EBITDA um 26 % gegenüber dem Vorjahr. Zu dem starken Jahr hat auch der Großauftrag der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding (NÖLKH) über mehr als 100 Millionen Euro beigetragen.

„Unser Erfolg im Krankenhaus-Segment zeigt, dass das Krankenhausinformationssystem CGM CLINICAL die neuen Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser international stehen, hervorragend erfüllt und unsere Investitionen Früchte tragen“, kommentiert Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender und CEO der CompuGroup Medical SE.

Das Segment Pharmacy Information Systems (PCS) erzielte im Jahr 2019 ein Umsatzwachstum von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Beim EBITDA wurde hier ein Wachstum von 7 % gegenüber 2018 erzielt. Im PCS-Segment wird die Zulassung des eHealth-Konnektors den TI-Rollout in Gang setzen, was auch langfristig gute wiederkehrende Umsätze erwarten lässt.

Vernetzung-Segment profitiert besonders von Digitalisierung

Auch das Segment Health Connectivity Services (HCS) konnte 2019 mit 19 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Mit + 25 % stieg auch das EBITDA gegenüber dem Vorjahr beträchtlich. Zum Jahresende wurde dieses Segment neu aufgestellt. Das Segment Health Connectivity Services (HCS) wurde im Rahmen einer Umstrukturierung zum 31. Dezember 2019 durch das neue Segment Consumer and Health Management Information Systems (CHS) ersetzt. Hierbei wurden auch einzelne Business Units innerhalb der Segmente umgeordnet.

CEO Frank Gotthardt blickt erwartungsfroh auf die Wachstumschancen in diesem Segment und fasst zusammen: „Besonders erfreulich ist, dass die Digitalisierung der Vernetzung der Gesundheitsprofis und die Einbeziehung der Bürger immer mehr zur Realität werden. Unser strategischer Schritt zum Vorstandsegment CHS wird dazu führen, dass wir hier fokussiert und kraftvoll wirken können, damit sehr schnell sehr viele Menschen von der Transformation des Gesundheitswesens profitieren können.“

Umwandlung in KGaA als Wachstumsmotor für die Zukunft

Vorstand und Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE haben heute beschlossen, den Aktionären der Gesellschaft auf der Hauptversammlung, die für den 13. Mai 2020 geplant ist, den Formwechsel der Gesellschaft von einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE) in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) vorzuschlagen. Durch den Formwechsel verändert sich der Anteil der Aktionäre an der CompuGroup Medical nicht. Sie werden dieselbe Anzahl an auf den Inhaber lautenden Stückaktien an der KGaA halten, wie vor dem Formwechsel an der CompuGroup Medical SE. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Stückaktien bleibt unverändert.

„Die Umwandlung in eine KGaA gibt uns größtmögliche Flexibilität, unsere Wachstumsambitionen und eine stabile Wertentwicklung zu sichern und zugleich in der Gründerfamilie einen Anker-Aktionär zu erhalten, der die unternehmerische Perspektive und den Gründergeist aufrechterhält“, ist Finanzvorstand Michael Rauch überzeugt.

Marcel Priefert wird neues Vorstandsmitglied bei der DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG

Als neues Vorstandsmitglied der DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG wird Marcel Priefert (45) bestellt. Er löst damit den Gründungsgesellschafter Martin Rasch ab, der sein Mandat als Vorstand in freundschaftlicher Absprache mit allen Beteiligten niedergelegt hat und als Nachfolger für Peter Debuschewitz in den Aufsichtsrat der DIE AG berufen wurde. Der Vorstand besteht nun aus Thomas Mohr, Robert Sprajcar und Marcel Priefert.

Marcel Priefert war vorab in leitender Position bei einem Verbund von Versorgungswerken sowie einer namhaften Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aktiv. Neben der Funktion als Vorstand der DIE AG wird Marcel Priefert auch als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft DIEAG Investmentmanagement GmbH gemeinsam mit Felix Gold und Thomas Mohr agieren.

Robert Spajcar, Vorstand der DIE AG: „Als erfahrener Steuerberater verfügt Marcel Priefert über umfangreiches Know-how im Bereich Finanzierung und Investment-strukturierung. Wir sind sehr froh, ihn als neues Vorstandsmitglied gewonnen zu haben. Seine umfassende Expertise und Marktkenntnis bereichern die Managementqualitäten unseres Hauses und stärken unsere Stellung im Markt.“

Marcel Priefert: „Ich freue mich sehr auf die Aufgaben bei der DIE AG. Hier eröffnet sich mir die Möglichkeit, all meine Erfahrungen und Kenntnisse in die Unternehmensgruppe einzubringen und einen Beitrag zur weiteren erfolgreichen Unternehmensentwicklung zu leisten.“

Nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand wurde Martin Rasch als Nachfolger für Peter Debuschewitz in den Aufsichtsrat der DIE AG berufen. Martin Rasch bleibt der Unternehmensgruppe damit weiterhin in führender Position erhalten. Auch Peter Debuschewitz bleibt der DIE AG als Berater verbunden.

„Wir danken Martin Rasch für die geleistete erfolgreiche Arbeit als Mitgründer und Vorstand unseres Unternehmens“, so Thomas Mohr, Vorstand der DIE AG, „sowie auch Peter Debuschewitz für seine über Jahre wichtige Rolle im Aufsichtsrat. Die erfolgreiche Entwicklung der Unternehmensgruppe wäre ohne die persönlichen Leistungen von Martin Rasch und Peter Debuschewitz so nicht denkbar gewesen.“

Bildquellen

  • Herr_Priefert_194: DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG

Rund 500 Gäste beim Hentschke-Neujahrsempfang

Rund 500 Gäste folgten der Einladung der Firma Hentschke Bau zu ihrem Neujahrsempfang. Im Mittelpunkt standen Auszeichnungen für verdiente Mitarbeiter, der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr und der Besuch des Ministerpräsidenten im Januar am Firmensitz in Bautzen. Thema waren aber auch die verschiedenen Anschläge auf das Unternehmen und deren Bedeutung für die Belegschaft. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte Hentschke-Geschäftsführer Jörg Drews gleich zu Beginn. Die Mitarbeiterzahlen stiegen, ebenso wie die Bauprojekte und Umsätze. Der Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr, bei dem das Unternehmen vor allem die Vielfalt des Handwerks und sich selbst als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb beworben hat, sei ein voller Erfolg gewesen. In diesem Jahr steht der Bau eines eigenen Bildungszentrums im Fokus. Zudem seien mehr Messeauftritte und Event-Teilnahmen geplant, bei denen man sich mit einem modernen Messestand und einem innovativen Kommunikationskonzept präsentieren werde. „Wir werden trotz der Angriffe auf unser Unternehmen und auf unsere Gemeinschaft mehr statt weniger den Weg in die Öffentlichkeit suchen. Hentschke Bau ist Technologie- und Innovationsführer. Das werden wir demonstrieren. Gewalttäter und Extremisten werden uns nicht abhalten, weiter an der Zukunft zu gestalten“, rief Drews den Anwesenden zu.

Mit einem „Hentschke-Oscar“, einem Award für besondere Verdienste, wurden die Mitarbeiter Andreas Locke und Maik Schletter ausgezeichnet. Andreas Locke war der Fahrer des auf dem Firmengelände bei einem Brandanschlag im November ausgebrannten LKW. Maik Schletter war der Fahrer des in Dresden ebenfalls bei einem Brandanschlag ausgebrannten Polier-Fahrzeuges. „Wir wissen um die Gefühle, die die feigen Attentate bei Euch ausgelöst haben“, machten mehrere Redner des Abends deutlich. Wer viel im Auto oder LKW unterwegs ist, weiß, dass Fahrzeuge wie ein zweites Zuhause sind, in denen man einen Großteil seines Alltags verbringt.

Ebenfalls über einen „Hentschke-Oscar“ freuen konnte sich der Hentschke-Mitarbeiter Stefan Haubner, der, gefördert durch Hentschke Bau, am jüngsten Ironman auf Hawaii teilgenommen hat und einen hervorragenden 10. Platz in seiner Altersgruppe erreichen konnte. Insgesamt nahmen 2.500 Sportler am Ironman 2019 teil, darunter 279 aus Deutschland. Haubner erreichte Platz 359 in der Gesamtwertung. „Hentschke fördert den Sport“, betonte in diesem Zusammenhang auch Thomas Alscher, ebenfalls Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH. Man fördere mehrere Vereine aus unterschiedlichen Sportarten, die teilweise herausragende Leistungen national und international zeigen – vom Fußball über Eishockey bis hin zu Kraft- und Breitensport. „Wir werden uns weiterhin engagieren – für den Sport, für die Gesellschaft, für die Jugend und für die Region“, versicherte Alscher.

Für 30-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Uwe Kotte geehrt. So wie ihn hat das Unternehmen sehr viele langjährige und treu verbundene Mitarbeiter.

Thomas Alscher stellte zudem einige Bauprojekte vor. „Wir haben in den kommenden Jahren viele neue anspruchsvolle Projekte vor uns. Immer mehr Auftraggeber vertrauen auf die Kompetenz der Firma Hentschke Bau, schätzen deren Zuverlässigkeit, Qualität und technische Innovationskraft“, verrät Alscher. Der Auftragseingang sei steigend. Die Projekte würden komplexer und größer. „Man baut auf uns“, sagt er mit Stolz. Das habe auch Ministerpräsident Kretschmer bei seinem Besuch in Bautzen betont. „Wir freuen uns, dass die Politik unser wirtschaftliches und soziales Engagement würdigt.“

Die rund 500 Gäste konnten sich an Livemusik, Tanz und Videodisco erfreuen. Auch im kommenden Jahr ist ein Neujahrsempfang geplant. „Wir müssen mehr zusammenkommen. Unsere Gemeinschaft steht zusammen“, so Jörg Drews abschließend.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, deren soziales und gesellschaftliches Engagement, Karrieremöglichkeiten und Ausbildung sowie das Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

Wer baut, der schaut … auf der bautec vorbei!

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H steht für Häuslebauer – Inspiration und Informationen für private Bauherren und Immobilieneigentümer – Werkstoff-Forum – Premiere der Sonderschau ‚Re-Use und Recycling‘ – SHK-Halle – KarriereCenter bautec – Berlin sieht pink: Tickets zu gewinnen

Das Bad ist in die Jahre gekommen? Das Dach ist bereit für eine Generalüberholung? Die Alarm- und Sicherheitstechnik freut sich über ein Update? Der Frühjahrsputz reicht nicht aus, eine Rundumerneuerung steht an?

Auf der bautec, die vom 18. bis 21. Februar 2020 auf dem Berliner Messegelände stattfindet, finden private Bauherren, Haus- sowie Wohnungseigentümer und die, die es einmal werden wollen, Inspiration sowie umfangreiche Informationen rund um den Neubau, die Renovierung oder Sanierung ihres Zuhauses.

Von digitaler Wohnungsplanung bis Sicherheitstechnik

Unterstützung von der Planung der Wohnung bis zur Kaufabwicklung finden Immobilieneigentümer der Zukunft auf der digitalen Plattform von CoPlannery (Halle 2.2 / Stand 2805). Diese stellt den künftigen Käufer in den Mittelpunkt, der nach individuellen Vorstellungen seine Traumwohnung in der Wunsch-Nachbarschaft planen, kalkulieren und auch realisieren kann.

Wer sich für gesundes und behagliches Wohnen bei höchster Energieeffizienz interessiert, sollte sich bei den Experten vom Passivhaus-Institut in Halle 4.2 an Stand 4413 informieren. Passivhäuser brauchen nicht viel Energie: Sie zeichnen sich unter anderem durch eine gute Wärmedämmung, Fenster mit dreifacher Verglasung, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine luftdichte Gebäudehülle aus.

Alle Materialien, mit denen sich Bauten wirkungsvoll gegen das Eindringen von Nässe und Feuchtigkeit schützen lassen, finden Baufirmen, Handwerker und Heimwerker bei isolera in Halle 3.2 (Stand 3204). Kenngott-Treppen präsentiert in Halle 2.2 (Stand 2501) die Treppenlösung für wenig Platz: die 1m²-Treppe im Telefonzellenformat. Sicherheitstüren, mechanische Absicherung von Türen und Fenstern, mechanische und digitale Schließanlagen – das sind die Themen zu denen die Werner Sicherheitstechnik GmbH auf der bautec informiert. In Halle 3.2 an Stand 3205 können sich Besucher zu mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik auf den neusten Stand bringen.

H steht für Häuslebauer

Diese und weitere Aussteller der bautec, wie Max Bögl, RUKU Sauna Manufaktur und Zehnder Group Deutschland, die Informationen zu Produkten und Dienstleistungen für den privaten Bauherren und Hausbesitzer anbieten, sind vor Ort mit einem „H“ gekennzeichnet. Das „H“ steht für „Häuslebauer“, hilft den privaten Bauherren und Immobilieneigentümern bei der Orientierung auf der bautec und unterstützt beim Erstkontakt.

Im Onlinekatalog der bautec, dem Virtual Market Place, sind die entsprechenden Aussteller bereits im Vorfeld der Messe mit dem zur bautec 2020 neu entwickelten Icon gekennzeichnet. Die gezielte Suche von Ausstellern sowie die Vorbereitung des Messebesuchs ist so einfach möglich.

Werkstoff-Forum: Bernstein, Akustikplatten und mehr

Architekten, Planer, Verarbeiter aber auch private Bauherren können sich im Werkstoff-Forum in Halle 2.2 umfassend über innovative Werkstoffe und Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen informieren. Zu begutachten sind hier unter anderem Möbelbauplatten mit Bernsteineinlagen, moderne Akustikplatten und Leichtbauwerkstoffe für den Innenausbau.

Premiere der Sonderschau ‚Re-Use und Recycling‘ in Zusammenarbeit mit der Senatsumweltverwaltung Berlin

Erstmalig führt das Land Berlin eine Fachschau Re-Use und Recycling auf der bautec durch. Diese Sonderschau soll die Inhalte der vom Land Berlin geplanten Maßnahmen zur Wiederverwendung und zum Recycling von Baustoffen darstellen. Gemeinsam mit Firmen und Unternehmen werden die Umsetzbarkeit einer modernen Kreislaufwirtschaft bei Baumaßnahmen einem großen Fachpublikum wie Bauherrn, Architekten und Baufirmen sowie privaten Endverbrauchern anschaulich vermittelt und nachhaltige Impulse für die Berliner Bauwirtschaft gesetzt.

Digital und energieeffizient: Gebäudetechnik in der SHK-Halle

Der Wunsch nach energieeffizienter, miteinander vernetzter Gebäudetechnik lässt sich ohne Fachberatung nicht realisieren. Diese erhalten interessierte Bauherren, Immobilieneigentümer und die, die es werden möchten, in der SHK-Halle 1.2: die Industrie und das Fachhandwerk beraten hier kompetent technologieoffen und an individuelle Bedarfe angepasst. Zudem gibt es in der SHK-Halle auf der bautec die neueste digitale Heizungs-, Bad- und Lüftungstechnik zu entdecken.

KarriereCenter bautec: Anpacken und Ausprobieren

Das KarriereCenter bautec in der Halle 5.2 ist die Plattform für Ausbildung, Studium und Weiterbildung in der Bau- und Gebäudetechnikbranche. Es ist keine gewöhnliche Plattform: Im Fokus steht das Miteinander der Branchen und Gewerke, das Aufzeigen aller Phasen im Bauprozess, von der Planung über die Ausführung bis hin zur Fertigstellung und Nutzung. Das Ziel des KarriereCenter bautec liegt darin dieses Zusammenspiel anschaulich darzustellen, um so das Interesse an den einzelnen Berufen und der Branche insgesamt zu wecken und zu steigern.

Neben der praktischen Demonstration der einzelnen am Bauprozess beteiligten Berufe und Gewerke und den interaktiven Mitmachangeboten, werden Ausbildungs- und Karrierewege und -möglichkeiten sowohl für Neueinsteiger als auch für Studierende und in den Branchen Tätige aufgezeigt.

Berlin sieht pink: Tickets zu gewinnen

Der aufmerksame Betrachter hat sie vielleicht schon entdeckt: Die „Wer baut, der schaut“-Kampagne der bautec ist in diesem Jahr an ausgewählten Standorten in Berlin pink. Die Aufgabe: Wer eines der pinken Plakate im Berliner Stadtgebiet entdeckt, macht ein Foto und schickt dieses mit Angabe, wo das Plakat entdeckt wurde, per E-Mail an bautec@messe-berlin.de. Als Belohnung gibt es zwei Tageskarten für die bautec zu gewinnen.

bautec 2020 in neuen Hallen

Die bautec findet vom 18. bis 21. Februar erstmals auf dem Südgelände der Messe Berlin in den Hallen 1.2 bis 6.2 statt (bisher Hallen 20 bis 26). Besucher erreichen die Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik über den Eingang Süd an der Jafféstraße. Durch die direkte S-Bahn-Anbindung über die Station Messe Süd (Linie S3 und S9) ist die Anreise für Besucher und Aussteller besonders komfortabel. Die Buslinie 349 hält hier ebenfalls. Besucher können zudem den kostenlosen Shuttle Service vom Parkplatz Olympiastadion nutzen. Dienstag bis Donnerstag ist die bautec von 9 bis 17 Uhr und am Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise bautec 2020

Wer kein pinkes Plakat entdeckt, für den gibt es vor Ort und im Onlineshop folgende Ticketoptionen: Die Tageskarte für die bautec 2020 kostet vor Ort an der Tageskasse 16 Euro und 12 Euro im Onlineshop. Die Dauerkarte, gültig an allen vier Messetagen, kostet vor Ort 20 Euro und 15 Euro im Onlineshop. Dienstag bis Donnerstag ab 14 Uhr und Freitag ab 13 Uhr erhalten Besucher mit dem Happy Hour-Ticket für 6 Euro vergünstigten Eintritt. Auszubildende, Studierende und Schüler*innen ab der Klassenstufe 7, erhalten gegen Nachweis eines Schüler- bzw. Studierendenausweises an den Kassen freien Eintritt.

Berlin (ots)

Kaufland in allen Ländern „Top Employer 2020“ und zum zweiten Mal in Folge „Top Employer Europe“

Kaufland wurde vom unabhängigen Top Employers Institute als „Top Employer 2020“ sowie erneut als „Top Employer Europe“ ausgezeichnet. Für diese Auszeichnung durchlief Kaufland ein mehrstufiges Zertifizierungsprogramm, in dessen Rahmen die Kategorien von unabhängigen Experten auditiert und bewertet wurden. Bei den untersuchten Kategorien handelt es sich um Talentstrategie, Personalplanung, Talent Acquisition, Onboarding, Training und Entwicklung, Performance Management, Führungskräfteentwicklung, Karriere- und Nachfolgeplanung, Compensation und Benefits und Unternehmenskultur. „Um als ‚Top Employer‘ anerkannt zu werden, muss ein Unternehmen beweisen, dass die Umsetzung der Personalstrategien die Arbeitswelt der Mitarbeiter bereichert. Die zertifizierten Unternehmen sind ein herausragendes Beispiel für engagiertes Personalmanagement, kontinuierliche Verbesserung und das Versprechen ‚for a better world of work‘. Glückwunsch!“, so David Plink, CEO Top Employers Institute.

„Unser Ziel ist es, zu den attraktivsten Arbeitgebern zu gehören. Daher freuen wir uns sehr, dass wir vom Top Employers Institute in allen Ländern und damit auch zum zweiten Mal in Folge als ‚Top Employer Europe‘ ausgezeichnet wurden“, sagt Lydia Kaltenbrunner, Vorstand Personal bei Kaufland. „Mit der unabhängigen Überprüfung unserer Personalarbeit durch das Top Employers Institute möchten wir Optimierungspotenziale identifizieren und uns auf dieser Basis stetig weiterentwickeln.“

Neckarsulm (ots)

Hochsaison für Online-Händler: Nach Weihnachten ist vor dem Valentinstag

Am 14. Februar ist es wieder soweit: Der Valentinstag steht vor der Tür. Der Spezialist für Customer Experience nach dem Kauf, parcelLab, hat die wichtigsten Fakten aus diversen Studien in einer Infografik zusammengetragen.

Von Kritikern wird der Valentinstag gerne müde belächelt, doch für den (digitalen) Handel ist der 14. Februar nach Weihnachten und Geburtstag der drittwichtigste Shopping-Anlass des Jahres. Und dabei ist es mit einer kleinen Geste wie einem roten Schokoladenherz oder einer roten Rose längst nicht mehr getan. Mehr als die Hälfte der Deutschen geben für ein Geschenk zum Valentinstag mehr als 30 Euro aus.

Als bevorzugte Anlaufstelle für das passende Präsent für den eigenen Lieblingsmensch suchen Frauen mit 36,5 Prozent einen Online-Shop auf. Marktplätze rangieren als beliebte Anlaufstelle mit 16,7 Prozent auf Platz 2. Bei Männern liegt immer noch der Blumenladen auf dem 1. Platz (34 Prozent).

Das schlägt sich in den Kassen der Blumenhändler nieder: Am Tag vor dem Valentinstag schnellen die Umsätze bei den meisten Händlern im Vergleich zu einem durchschnittlichen Verkaufstag um 500 Prozent in die Höhe.
„Anders als Weihnachten, wo viele ihre Geschenke schon im November besorgen, ist der Valentinstag ein klassischer Anlass für kurzfristige Spontankäufe“, resümiert parcelLab-Mitgründer und COO Anton Eder. „Online-Händler sollten in dieser Zeit den Fokus besonders auf unkomplizierte und schnelle Lieferung legen und ihre Kunden in Echtzeit darüber informieren, wann sie das Paket für ihre Liebsten in Empfang nehmen können. Dann wird aus einem einmaligen Spontankäufer vielleicht ein zufriedener Stammkunde.”

„Wer führt, verkauft“ – Digitale Technik stärkt den stationären Einzelhandel

Wer seinen Kunden einen maximalen Mehrwert und ein ideales Einkaufserlebnis garantieren möchte, muss bereit sein, Führung gegenüber seinen Kunden zu übernehmen. Wo finde ich den idealen, zu mir passenden Sneaker, wo das optimale Sportoutfit in exakt meiner Größe und wie vertragen sich die Skier, Skischuhe und Bindungen miteinander? Diese Fragen stellen sich Kunden nicht nur im Sportgeschäft, sondern täglich bei fast jedem Einkauf – ob Lebensmittel, Mode, Möbel oder Lifestyle-Produkte. Wer solche Fragen proaktiv beantwortet und im richtigen Moment mit den passenden Antworten zur Seite steht, kann sich als Händler des Vertrauens profilieren und sich zugleich Vorteile im Wettbewerb mit dem Online-Handel sichern. Der Faktor proaktiver Service wird zur zentralen Zukunftsfrage des Handels. Dazu gehört, dem Kunden den Weg zu weisen – weit über das Wo-finde-was hinaus. „Wir bringen Marken, einzelne Produkte, Regale und Lagerstätten zum Sprechen“, verspricht Matthias Hofmann, DACH-Manager bei Scala, Weltmarktführer für Digital Signage. „Wenn Produkte am Point of Sale direkt mit dem Verbraucher in Kontakt gehen, Fragen beantworten, Empfehlungen geben oder selbständig einen persönlichen Berater hinzuziehen, dann ist der Einzelhandel in der Erwartungshaltung moderner Kunden angekommen“, so Hofmann. Einkaufen müsse heute mehr denn je ein Erlebnis sein und damit weit mehr als Bedürfnisbefriedigung. „Der Kunde ist dankbar für Interaktion, auch, wenn sich diese zunächst durch Bildschirme oder Anzeigen am eigenen Smartphone vollzieht“, ist sich der Scala-Manager sicher. Was heute schon alles möglich ist in Sachen Customer Experience, Service und proaktiver Kundenbindung zeigt Scala im Rahmen der EuroShop in Düsseldorf vom 16.-20. Februar.

Durch individuelle Digital-Signage-Lösungen könne der Beratungsprozess zu einzelnen Produktkategorien, Produkten oder Dienstleistungen deutlich professionalisiert werden, ohne dafür mehr Personal zu beschäftigen. Digital Signage, so Hofmann, fördere den Verkauf, weil es dem Beratungspersonal mehr Freiräume gibt, sich um die eigentlichen Abschlüsse zu kümmern und dem Kunden zugleich mehr Individualität schenke, seine Anonymität wahre und ihm Service erleben lasse. „Der stationäre Handel kann von der Digitalisierung profitieren, viel mehr noch als der Online-Handel“, so das Scala-Versprechen. Das Shopping-Erlebnis werde hybrid, als ideale Verbindung der Vorteile der Online- und Offline-Welt. Möglich wird dies durch die Kombination verschiedener Technologien: Augmented Reality, Virtual Reality, Near-Field-Communication, Social- und Cloud-Lösungen, die heute schon bei vielen großen Marken im Einsatz sind.

Langwierige Suchen, Umwege im Geschäft und die Frage, wo finde ich den nächsten freien Verkäufer entfallen durch Digital Signage ebenso wie mangelnde Transparenz. Was ist drin in den Produkten? Wo wurden sie produziert? Ist das bio? Passt das zu meiner Diät oder meinen ethischen Konsummaßstäben? Das kann beantwortet werden, wenn der Handel die modernen Kommunikationswege einsetzt, die heute schon möglich sind – individuell, datenschutzkonform und verbraucherfreundlich. „Wer Antworten gibt und umfassend berät, der führt und steigert seinen Umsatz nachhaltig“, macht Hofmann abschließend deutlich. Und er betont, Digital Signage sei kein Privileg der großen Ketten und Marken. „Auch kleine und mittlere Einzelhändler können profitieren und sich individuelle Lösungen maßschneidern lassen – je nach Branche, Anspruch und Angebot.“ Wer sich für Digital Signage im Allgemeinen und Lösungen von Scala im Besonderen interessiert, sich über moderne Point-of-Sale-Kommunikation oder modernes Customer Experience Management informieren und Praxisbeispiele namhafter Marken und Handelsunternehmen live erleben möchte, bekommt weitere Informationen unter www.scala.com. Hier können auch persönliche Beratungstermine im Rahmen der EuroShop vereinbart werden.

Neuer Chief Technical Officer im Vorstand der Hager Group

Der Aufsichtsrat der Hager SE hat mit sofortiger Wirkung Dr. Ralph Fürderer zum Chief Technical Officer (CTO) und Mitglied des Vorstands ernannt. Er folgt damit auf den bisherigen CTO, François Lhomme.

Als CTO wird Dr. Ralph Fürderer für die folgenden Bereiche verantwortlich sein: Engineering, Produktion, Industrialisierung, Logistik und Qualität.

Dr. Ralph Fürderer absolvierte erfolgreich seinen Master-Abschluss in Mathematik und Physik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Deutschland. Zudem promovierte er in Wirtschaftswissenschaften an der WHU Otto Beisheim School of Management in Deutschland und der University of Chicago. Er war in Europa, den USA und Asien tätig und hatte strategische und operative Verantwortung im Bereich der Produktion, der Industrialisierung sowie der Forschung und Entwicklung inne. Seine internationale Karriere reicht von der Automobil- bis zur Eisenbahnindustrie. Er startete 1991 bei der General Motors Corporation und wechselte dann 2010 zu Alstom transports SA. Ab 2014 arbeitete er bei der Faiveley transport SA, die im Jahr 2017 durch die Wabtec Corporation übernommen wurde. Vor seinem Wechsel zur Hager Group war Dr. Ralph Fürderer zuletzt Group Chief Technology Officer für die Wabtec Corporation und arbeitete in Paris, Berlin und Pittsburgh.

Aufsichtsratsvorsitzender Günther Fleig kommentiert: „Mit Herrn Dr. Ralph Fürderer wird der Vorstand um eine Führungspersönlichkeit verstärkt, die in ihrem Werdegang als CTO bereits erfolgreich gearbeitet hat. Seine vielfältigen Fach- und Führungskompetenzen sind für die Gestaltung der Zukunft bei der Hager Group von hohem Wert. Auf gegenseitigen Wunsch wird der auslaufende Dienstvertrag mit Herrn Lhomme nicht verlängert. Der Aufsichtsrat dankt ihm für die geleistete Arbeit, die von hohem persönlichen Einsatz, Loyalität und Kollegialität getragen war. Der Aufsichtsrat wünscht ihm für seine Neuorientierung alles Gute.“

Daniel Hager, Vorstandsvorsitzender der Hager Group erklärt: „Im Namen der Familie Hager und des Vorstands möchte ich François Lhomme für sein Engagement für die Hager Group und das erreichte Wachstum in den letzten vierzehn Jahren danken. Ich wünsche ihm alles Gute für seine persönliche und berufliche Zukunft.“ Über Dr. Ralph Fürderer sagt er: „Seine internationale Dimension in Verbindung mit seiner Erfahrung im Bereich der digitalen Technologien sind starke Trümpfe, um die Hager Group in das dritte Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zu führen. Wir freuen uns, ihn für unser Unternehmen gewonnen zu haben.“

Blieskastel (ots)

Der Brexit und seine Auswirkungen auf den Online-Handel

Nach langwierigen Austrittsverhandlungen, mehrfachen Verschiebungen des Stichtages sowie einer Phase erheblicher Unsicherheit für Politik und Handel ist es nun soweit – heute um 24.00 Uhr (MEZ) tritt Großbritannien förmlich aus der Europäischen Union aus. Ein „harter“ Brexit konnte indes glücklicherweise (noch) vermieden werden, das Austrittsabkommen wurde mittlerweile vom britischen Parlament ratifiziert. Trusted Shops erläutert, welche Bedeutung der Brexit für den grenzübergreifenden Online-Handel in Europa hat und welche Gefahren er mit sich bringt.

Welche unmittelbaren Folgen hat der Austritt für den Onlinehandel?

Vor dem Hintergrund der Größe und der wirtschaftlichen Bedeutung des britischen E-Commerce Markts ist diese Entwicklung gerade für Online-Händlerinnen und Händler zunächst beruhigend. Denn der gesamte rechtliche Rahmen der EU für den elektronischen Geschäftsverkehr gilt für UK in der Übergangsperiode fort. Insbesondere bleibt das Land bis Ende 2020 Teil des Binnenmarkts und der Zollunion. Für den Onlinehandel bedeutet dies vor allem, dass etwaige Formalitäten bei der Wareneinfuhr- und Ausfuhr, die höhere Versandkosten für die Endkunden haben können, an dieser Stelle unterbleiben. Längere Lieferzeiten aufgrund von Zollkontrollen sowie zusätzliche Steuer (z.B. die Einfuhrumsatzsteuer) oder Zolltarifen werden ebenfalls vermieden.

Entscheidend ist die Regelung der künftigen Beziehungen

Das Austrittsabkommen selbst ermöglicht lediglich die genannte Übergangsperiode, es enthält aber keine umfassenden Regelungen zu den künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien im Bereich des E-Commerce. Laut der politischen Erklärung über die künftigen Beziehungen, eines rechtlich unverbindlichen Dokuments, das gemeinsam mit dem Austrittsabkommen ausverhandelt wurde, werden sich beide Seiten unmittelbar nach Brexit bemühen, ein (gesondertes) Abkommen über die künftigen Beziehungen abzuschließen.

Wann und in welcher Form dieses gesonderte Abkommen geschlossen wird, bleibt aktuell allerdings ungewiss. Insofern bleibt auch ein potentielles Risiko eines ungeregelten Brexit nach Ende der Übergangsperiode. Wenn auch dieses nunmehr geringer sein dürfte, ergäben sich bei solch einem Szenario insgesamt negative Folgen für den europäischen E-Commerce.

Zölle und Einfuhrumsatzsteuer

Folge eines letztlich ungeregelten Brexit könnte die Wiedereinführung von Zöllen sein. Kunden deutscher Händler, die in Großbritannien wohnen, müssten für ihre Einkäufe aus Deutschland Zölle und Einfuhrsteuern zahlen. Damit wären grenzüberschreitende Einkäufe für Kunden aus UK viel teurer und somit viel unattraktiver. Dies gilt auch umgekehrt. Für Händler auf beiden Seiten wird somit der Handel mit Kunden aus dem jeweils anderen Zielmarkt erschwert. Zusätzliche Kosten, Bürokratien und Unsicherheiten werden unter Umständen nicht alle Händler auf sich nehmen wollen.

Hohe Exportkosten

Insbesondere klein- und mittelständische Händler könnten es im Falle eines fehlenden Abkommens schwer haben, die Kosten für den Export zu tragen, denn anders als Großunternehmen wird es ihnen nicht so leicht fallen, strategische Partnerschaften aufzubauen und Vertriebskooperationen einzugehen.

Probleme für den Datenschutz

Auch hinsichtlich der für den Datenschutz relevanten Vorschriften wäre UK nach der Übergangsperiode zunähst ein Drittstaat. Hier ist jedoch davon auszugehen, dass die Problematik mittels eines sog. Angemessenheitsbeschlusses der EU Kommission hinsichtlich Großbritannien gelöst werden kann, wodurch die Datenübermittlung ohne rechtliche Risiken stattfinden würde. Unklar ist allerdings, wann ein solcher Beschluss oder ggf. gesondertes Datenschutzabkommen tatsächlich erzielt wird.

Mittelfristige Auswirkung auf die Gesetzeslage

Die für den Online-Shop relevanten Rechtsgebiete sind derzeit zu großen Teilen harmonisiert. Dies liegt zum einen an der Umsetzung der sog. E-Commerce Richtlinie (2000/31/EG). Mit der Verbraucherrechterichtlinie (2011/83/EU) wurden erst kürzlich die Verbraucherrechte weitestgehend vereinheitlicht.

Harmonisierung bedeutet immer auch Rechtshoheit des EuGH. Zwar behält der EuGH seine Stellung gegenüber Großbritannien während der Übergangsperiode sowie – für einzelne Rechtsfragen – für einen weiteren Zeitraum. Mittelfristig müssten sich die UK Gerichte aber nicht mehr an EuGH-Urteilen orientieren. Dies kann mit der Zeit zu Divergenzen in der Auslegung bereits harmonisierter Gesetze sowie der zukünftigen Rechtslage führen.

Von einer drastischen Veränderung ist dennoch nicht auszugehen, da UK bislang in den meisten Fällen wenig Gebrauch von Umsetzungsspielräumen von Richtlinien, die relevant für E-Commerce sind, gemacht hat und der Rechtsverfolgungsdruck im E-Commerce im Vergleich zu Deutschland gering ist.

Brexit – Eine Gefahr für die Limited

Viele deutsche Händler haben sich wegen der einfachen Gründungsmodalitäten die Gesellschaftsform einer englischen Limited gegeben. In Großbritannien entfalten diese Unternehmen aber keine Geschäftstätigkeit, sondern dienen nur als Briefkastenfirmen. 1999 hat der EuGH den Weg für diese Ausgestaltung frei gemacht. Begründet wurde die Entscheidung damals mit der Niederlassungsfreiheit. Da es im Falle einer fehlenden bilateralen Regelung nach der Übergangsperiode keine Niederlassungsfreiheit für britische Unternehmen innerhalb der EU mehr gibt, wird diese Rechtsprechung obsolet.

Das bedeutet: Niederlassungen einer britischen Limited können dann nicht mehr ins deutsche Handelsregister eingetragen werden und die Haftung eines Directors einer britischen Limited ist nach den strengen deutschen Vorschriften über die Geschäftsführerhaftung zu beurteilen. Die Rechtsform der englischen Limited wird im Falle eines Brexit für deutsche Unternehmer dann unattraktiv.

In so einem Fall könnte naheliegend sein, die Rechtsform im Wege einer „Verschmelzung“ in eine deutsche GmbH zu ändern.

Was sollten deutsche nun Händler tun?

Händler sollten die weiteren Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien während der Übergangsperiode genau beobachten und diese Zeit nutzen, um den UK Markt für ihren Shop genau zu analysieren. Was verkaufen Sie? Wie sind Ihre Umsätze in UK? Lohnt der Markt sich für Sie, so dass Sie bereit wären, zusätzliche bürokratische Hürden und administrative Kosten auf sich zu nehmen?

Wie könnte es nach dem Austritt weiter gehen?

Wie bereits erwähnt ist im Ergebnis davon auszugehen, dass Großbritannien auch nach dem Austritt aus der Union ein Interesse daran hat, eine starke Handelsbeziehung mit den EU Mitgliedstaaten aufrecht zu erhalten. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zum 31.12.2020 noch immer kein ausreichendes Abkommen existiert, das den E-Commerce Bereich umfassend regelt, verhältnismäßig gering. Es bleibt jedoch abzuwarten, in welcher Form und wie umfangreich dieses Abkommen ausfallen wird.

Köln (ots)

Real Estate Arena: Norddeutschland bekommt 2021 neue Immobilienmesse

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Mit der Real Estate Arena bekommt Norddeutschland vom kommenden Jahr an eine neue Messe für Immobilien und Stadtentwicklung. Die Deutsche Messe AG und die Real Estate Events GmbH richten die Veranstaltung erstmals am 26. und 27. Mai 2021 auf dem Messegelände in Hannover aus.

Die Real Estate Arena dreht sich um Planung, Entwicklung und Betrieb von Büro-, Handels-, Wohn-, Gewerbe- und Logistik-Immobilien sowie Themen der Quartiers- und Stadtentwicklung. Sie greift ebenso die Fragen rund um Nachhaltigkeit, Klimawandel, Urbanisierung und gesellschaftliche Verantwortung auf.

„Der Boom im Immobilienmarkt ist ungebrochen. Der Bedarf an Kapazitäten für Büro-, Wohn- und Gewerbeimmobilien steigt rasant; und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Immobilienbranche muss sich noch stärker immer neuen Herausforderungen stellen. Daher sehen wir für eine solche Veranstaltung in Norddeutschland großes Potenzial“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, am Donnerstag in Hannover. „Die Real Estate Arena will für eine neue Immobilienwirtschaft die Verbindungen schaffen zwischen Business von heute und den Herausforderungen von morgen, zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und auch zwischen gegensätzlichen Positionen.“

Vor der Entscheidung, die Real Estate Arena auszurichten, hatte die Deutsche Messe mehr als ein Dutzend Immobilienexperten nach Hannover eingeladen, um die Veranstaltung entlang der Bedürfnisse des Marktes zu entwickeln. „Bei der Real Estate Arena gehen wir neue Wege und nutzen das Prinzip der Co-Creation, das in anderen Industrien, beispielsweise in der Nutzfahrzeugbranche, schon erfolgreich angewandt wird. Produktentwicklung im engen Dialog mit und für den Kunden“, erklärte Köckler.

Die Immobilienbranche hat demnach Bedarf an einer neuen Plattform in Norddeutschland, auf der zentrale Themen der Branche aufgegriffen werden. Thomas Westfehling, Geschäftsführer der Real Estate Events, erklärte: „Bei anderen Veranstaltungen kommt die Perspektive der Klein- und Mittelstädte und des nicht-urbanen Raums oft zu kurz. Dabei braucht der Markt gerade hier eine positive Dynamik – auch jenseits der A-Standorte.“ Die Metropolen in Nord- und Westdeutschland, insbesondere Hannover und zahlreiche Mittelzentren, böten aktuell schon sehr positive Entwicklungsperspektiven. „Wir bieten mit der Real Estate Arena ein frisches Format, das auf Vernetzung, Interaktion und Innovation setzt. Zudem setzt die Veranstaltung auf den notwendigen Brückenschlag zwischen Immobilienwirtschaft und Politik.“

Der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, die Schirmherrschaft für die Real Estate Arena. „Die gesamte Bau-Branche steht mit Blick auf weiter steigende Mieten und Immobilienpreise vor enormen Herausforderungen“, sagte Lies. „Deswegen haben wir als Land Niedersachsen zusammen mit der Wohnungswirtschaft vor zwei Jahren das Bündnis für bezahlbares Wohnen ins Leben gerufen und arbeiten dort engagiert und erfolgreich zusammen. Ein zusätzliches und frisches Format am Messe-Standort Hannover mit seiner internationalen Bedeutung, das die zentralen Themen der Branche aufgreift, ihre Akteure vernetzt, den Anliegen des Nordens und den großen Herausforderungen der Immobilienbranche eine Stimme verleiht, können wir gut gebrauchen.“

Auch der BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Niedersachsen/ Bremen wird sich als Partner bei der Real Estate Arena engagieren. „Wir unterstützen die neue Veranstaltung in Hannover sehr gern. Norddeutschland ist ein starker Immobilienmarkt – gut, dass es nun eine Plattform für die Themen der Immobilienbranche auch im Norden gibt“, sagte Geschäftsführer David Huber.

Auch die BAUM Unternehmensgruppe aus Hannover hat ihre Teilnahme bereits zugesagt. Geschäftsführer Gregor Baum hat die Pläne einer Immobilien-Plattform in Hannover von Beginn an unterstützt. „Für uns ist eine Real Estate Plattform in Norddeutschland sehr attraktiv. Insbesondere die Verbindung zwischen Branche und Politik und dem konkreten Geschäft und den Herausforderungen der Zukunft klingt für uns sehr spannend“, sagte Baum.

Die Real Estate Arena versteht sich als eine Plattform, die Messe und Konferenzformate übergangslos zusammenführt. Vier große Themenfelder stehen im Mittelpunkt: „Digital Real Estate“ berücksichtigt die rasante Digitalisierung der Branche mit Blick auf Dienstleistungen, Managen, Portale für die Immobilienbranche, Softwarelösungen und Building Information Modelling (BIM). Im Bereich der „Standort- und Quartiersentwicklung“ präsentieren sich Büros für Architektur und Städteplanung, Dienstleister aus dem Bereich Property-, Asset- und Facility-Management, Bauunternehmen und Makler. Die Themen Nachhaltigkeit, Smart City, Mobilität, Technologie und neue Baustoffe, Materialien und Verfahren kommen im Bereich „Future Real Estate“ zum Tragen. Im größten Bereich der Real Estate Arena geht es um die „Projektentwicklung“ von Büro, Hotel, Handel, Industrie, Logistik, Gewerbe, Wohnen sowie die Finanzierung der jeweiligen Projekte. Bereiche für die „Wirtschaftsregionen“ und „Universitäten“ runden das Bild der Real Estate Arena ab.

Großes Augenmerk wird die Veranstaltung auch auf die Rekrutierung von Nachwuchs und Fachkräften legen. Denn auch hier hat die Immobilienbranche großen Bedarf, der Mangel an geeignetem Personal entwickelt sich oftmals schon zum Wachstumshemmnis. Ebenso werden Best-Practice-Beispiele aus der Immobilienbranche präsentiert.

Hohe Attraktivität verspricht auch der Konferenzteil. „Hochwertige Sprecher, hochwertige Inhalte, kontroverse Positionen sind unser Ziel. Die richtige Themenauswahl ist von zentraler Bedeutung. Langweilige Produktvorträge wird es auf der Real Estate Arena nicht geben“, sagte Köckler. Um eine volle Integration der Bühnenthemen in die Real Estate Arena zu ermöglichen, wird die Bühne mitten in der Halle stehen, die Ausstellung wird sich um die Bühne herum platzieren.

Die Beteiligung an der Real Estate Arena wird für Unternehmen denkbar einfach, denn sie können – sofern sie keinen eigenen Stand bauen wollen – schlüsselfertige, hochwertige Workstations mieten, an denen sie sich präsentieren. Zudem gibt es umfangreiche Sponsorenpakete für die Real Estate Arena. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 100 Unternehmen als Sponsoren und Aussteller und rund 3 000 Besuchern. Die ausstellenden Unternehmen können über Fachbesuchertickets ihre eigenen Geschäftskontakte auf die Real Estate Arena einladen. Die normalen Besuchertickets kosten 199 Euro.