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Die Führungsriege wird immer jünger: Knapp 9 % aller CFOs in Deutschland sind unter 30 Jahre

Die Tätigkeit als Chief Financial Officer (CFO) ist der Traum vieler junger Finanzexperten. Tatsächlich geht der Trend dahin, dass sie immer jünger werden. Eine Auswertung von Robert Walters, einer der führenden internationalen Personalberatungen, hat ergeben, dass in Deutschland knapp 9 % aller CFOs unter dreißig Jahren sind – davon 75 % männlich und 25 % weiblich – und im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 9 % aufweist. Die meisten sind in Bayern berufstätig (29,57 %), auf dem zweiten Platz befindet sich Nordrhein-Westfalen mit 23,41 % und auf dem dritten Baden-Württemberg mit 16,02 %. Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit nur 0,21 %. Der IT-Sektor beschäftigt die meisten CFOs unter dreißig Jahren, dicht gefolgt von der Finanzdienstleistungsbranche und dem Bereich der Unternehmensberatung.

Ein CFO verdient zwischen 120.000 und 200.000 Euro

Das ehrgeizige Karriereziel, CFO unter dreißig Jahren zu werden, zahlt sich aus. Laut der Gehaltsstudie von Robert Walters verdient 2022 ein CFO mit drei bis sieben Jahren Erfahrung im Durchschnitt ein Jahresbruttogehalt zwischen 120.000 und 200.000 Euro – im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 20 %. Mit acht bis fünfzehn Jahren Erfahrung als CFO liegen wir bereits bei 150.000 bis 350.000 Euro, was eine Steigerung von 15–30 % im Vorjahresvergleich aufweist.

Zertifizierungen geben der Karriere einen Boost

„Der Weg an die Spitze ist kein Zuckerschlecken. Stellen Sie als ambitionierter Finanzexperte sicher, dass Sie frühzeitig das benötigte Wissen und die wichtigsten Kompetenzen erwerben“, weiß Hande Bostan-Caruso, Senior Recruitment Managerin bei Robert Walters. „In den ersten Jahren der Karriere ist es sinnvoll, eine Zertifizierung abzuschließen, beispielsweise zum (internationalen) Bilanzbuchhalter IHK, Certified Public Accountant (CPA), Certified Internal Auditor, Certified Financial Analyst (CFA) oder zum Controller IHK. Das trennt die Spreu vom Weizen, weil es Sie von anderen unterscheidet. Es zeigt Ihre Ambitionen, Ihren Ehrgeiz und untermauert zugleich Ihre Belastbarkeit, sodass man Ihnen die Position als CFO bereits in jungen Jahren zutraut.“

In klein- bis mittelständischen Unternehmen hat man die besten Chancen

Vor dem 30. Geburtstag eine Position als CFO zu ergattern, hat man die besten Chancen in einem klein- bis mittelständischen Unternehmen. Daher ist es empfehlenswert, in einem solchen Unternehmen bereits früh Berufserfahrung zu sammeln. „Als rechte Hand des dortigen CFOs lernt man am besten, sich in solch eine Position hineinzuversetzen“, rät Hande Bostan-Caruso. „Vielleicht erkennen Sie auch schon, welche Art von CFO Sie bald sein wollen: Sind Sie eher risikoscheu und gehen alles gemächlich an oder sind Sie stets auf der Suche nach Innovationen und neuen Prozessen? Bevorzugen Sie eine operative oder eine eher strategische Rolle? Das sind wertvolle Einblicke.“

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„Mehr Rock auf der Bühne“ – Der Podcast für mehr Frauen auf beruflichen Bühnen und für mehr weibliche Redekunst

Frauen sind auf den öffentlichen Bühnen dieses Landes noch immer unterrepräsentiert. Ob in Unternehmen, auf Konferenzen, in Talkshows, in der Politik, bei Investorenrunden oder an der Universität – mehrheitlich reden dort Männer. Doch mit welchen Reden erlangen Frauen mehr Aufmerksamkeit und gewinnen Auftraggeber:innen, Kund:innen, Wähler:innen, Kapitalgeber:innen – kurz gesagt ihr Gegenüber für Ihre Ziele? Wieviel Weiblichkeit darf oder muss es auf der Bühne sein, wie kommunizieren Frauen wirkungsvoll und überzeugend?

Antworten darauf und weitere Fragen finden Frauen im Podcast „Mehr Rock auf der Bühne“. Host ist Daniela Bublitz, Moderatorin und studierte Kommunikationswissenschaftlerin. Sie lädt seit März 2021 Unternehmerinnen, Politikerinnen, weibliche Speaker, Redenschreiberinnen, Kommunikationstrainerinnen, aber auch Make-up-Coaches und Sprechtrainerinnen in ihren Podcast ein und fragt nach persönlichen Erfahrungen und Tipps, wie Frauen selbstbewusst und überzeugt in der Öffentlichkeit das Wort ergreifen.

Daniela Bublitz, Moderatorin und Podcasterin.
Daniela Bublitz, Moderatorin und Podcasterin.

„Ich möchte Frauen darin bestärken, im übertragenen Sinne ihre eigene berufliche Bühne zu rocken – egal, wie diese aussieht. Und ich will anderen Frauen Mut machen, indem ich ihnen erfolgreiche Vorbilder präsentiere, da diese hierzulande viel zu selten sind“, erklärt Daniela Bublitz.

27 Episoden von „Mehr Rock auf der Bühne“ wurden seit März 2021 bereits produziert. Zu Gast waren bisher u.a. die Psychologin und Marktforscherin Ines Imdahl, die Bestsellerautorin und Inhaberin von Sheboss, Marion Knaths, die Präsidentin des Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache, Jacqueline Schäfer, sowie die Literaturwissenschaftlerin und Rhetorik-Expertin Dr. Lily Tonger-Erk.

Der Podcast erscheint vierzehntägig immer donnerstags und kann über die Website www.mehrrockaufderbuehne.de, Spotify, Apple Podcast oder Google podcast angehört werden.

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  • Daniela Bublitz, Moderatorin und Podcasterin.: Bettina Beichert
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Business- und Trendtools – eine erfolgreiche Symbiose

Möglichst schnell die Trends von morgen vorhersehen und frühzeitig handeln – ein Idealszenario für erfolgsorientierte Wirtschaftsunternehmen. Insbesondere Megatrends zeigen fundamentalen Einfluss auf Kundenverhalten, Produktionssysteme und ganze Geschäftsmodelle. Bei allem gilt: Fehleinschätzungen vermeiden. Neben strategischer Beratung bietet hy Technologies ab sofort mit dem “hy Ecosystem Manager” eine auf die Branche des Anwenders maßgeschneiderte Softwarelösung an, die Unternehmen dabei unterstützt, das schnelllebige Startup- und Tech-Ökosystem optimal für sich zu nutzen.

Alles an einem Ort

„Das Tool unterstützt Nutzer dabei, Informationen über das Unternehmens-Ökosystem an einer zentralen Stelle zu organisieren und allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen”, sagt Dr. Sebastian Voigt, Geschäftsführer von hy Technologies. „Der Ecosystem Manager informiert nicht nur laufend über die für ein Unternehmen relevantesten Trends und Startups, sondern ermöglicht es deren Mitarbeitern, die Zusammenarbeit bzw. das Investment in Startups und Tech-Unternehmen zu koordinieren.”

Skalierbar, dynamisch, individuell

Das System verarbeitet relevante Ökosystem-Neuigkeiten wie Firmenneugründungen, Finanzierungsrunden, Managementwechsel und Produktveröffentlichungen. Auf Basis eines Machine-Learning-unterstützten Algorithmus empfiehlt das Tool seinen Nutzern auf Knopfdruck Trends und Unternehmen, die für die eigene Unternehmensumwelt relevant sind. Die Plattform ist zudem problemlos skalier- und konfigurierbar und in den “Vertical Editions” Health und Energy verfügbar, welche gemeinsam mit Branchenexperten entwickelt wurden.

Eine kostenfreie Demoversion finden Interessenten, wie z.B. Innovationsmanager, Investoren, Startup-Scouts und Business Developer via ecosystem-manager.co.

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  • hy Ecosystem Manager: HY

5 Tipps, wie das Earn-Out-Modell beim Verkauf von KMU gelingt

Viele KMU drohen, den Sprung in die nächste Generation nicht zu schaffen. Immer häufiger scheitert der Verkauf an den aktuell steigenden Risiken der Firmenbewertungen. Auf dem 23. Deutschen Personalberatertag des BDU diskutierten Experten das Earn-Out-Modell und seine Erfolgschancen.

„Allein dieses Jahr stehen bis zu 230.000 mittelständische Unternehmen zum Verkauf. Viele müssen ihr Geschäft aufgeben, weil die Übergabe an einem angemessenen Kaufpreis scheitert“, sagt Arne Adrian, Geschäftsführer der PAWLIK Group und Vorstand des Fachverbands Personal im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU). Die Verkäuferseite erwarte für ihr Lebenswerk einen guten Preis. Diese Vorstellung scheitere in der Realität häufig dran, dass ein Lebenswerk nur in der Retrospektive Relevanz hat und nicht im Ausblick. Das Earn-Out-Modell erweise sich daher immer mehr als Lösung, erklärt Adrian.

Eine Earn-Out-Klausel legt fest, einen Teil des Kaufpreises nicht bei der Anteilsübernahme zu begleichen, sondern erst später, wenn das Unternehmen bestimmte Ziele erreicht hat. Eigentlich ist Earn Out ein Erfolgsmodell aus der Start-up-Szene. Doch die Risiken für Käufer seien ähnlich. „Wir erleben eine starke Verunsicherung in Bezug auf die künftige Ertragskraft der Unternehmen. Das gilt gerade dann, wenn der Erfolg eng mit dem Gründer verbunden ist“, erklärt Arne Adrian. Indem beim Earn-Out-Modell Gründer:innen für weitere drei bis fünf Jahre in der Firma bleiben, umgehe man das Problem.

Personalberatungen profitieren von Earn Out

Auch viele Personalberatungen spüren aktuell den Druck, Nachfolger:innen zu finden. „Für Käufer von mittelständischen Personalberatungen ist Earn Out interessant, weil der Unternehmenserfolg an den Beratern mit ihren Kundenkontakten und ihren Marktkenntnissen hängt“, so Arne Adrian. Dadurch, dass die alte Geschäftsführung vorerst erhalten bliebe, sinke das Risiko, dass Leistungsträger:innen kündigen, weil sie sich der Firma nicht mehr verbunden fühlen, erläutert der 55-Jährige.

Damit das Earn-Out-Modell gelingt, empfiehlt Arne Adrian, möglichen Konflikten zwischen alter und neuer Führung bzw. Belegschaft entgegenzusteuern. „Übernahmen scheitern oft an der Unfähigkeit der Manager, auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen“, stellt der Berliner klar und gibt fünf Tipps für die erfolgreiche Umsetzung des Earn-Out-Modells.

5 Tipps, wie das Earn-Out-Modell gelingt:

  1. Kommunikation: Zunächst sollten die neue und die alte Führung offen über ihre gegenseitigen Erwartungen und die Zielsetzung sprechen. Idealerweise werden die Ergebnisse schriftlich festgehalten, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.
  2. Klare Rollenverteilungen: Wer macht was? Um Interessenkonflikte und Kompetenzgerangel zu vermeiden, müssen die Rollen klar definiert werden. So kann bspw. festlegt werden, dass sich die neue Geschäftsführung um das Neukundengeschäft kümmert, wohingegen die alte Geschäftsführung Stammkunden betreut.
  3. Gemeinsame Strategie: Was soll in den nächsten Jahren erreicht werden? Für diese Fragen sollten Käufer:in und Verkäufer:in ein gemeinsames Vorgehen festlegen. So werden die wirtschaftlichen Ziele des Earn-Outs leichter erreicht.
  4. Teambuilding: Um zwei Unternehmen erfolgreich zusammenzuführen, müssen aus zwei „Mannschaften“ eine werden. Regelmäßiger Austausch oder Teambuilding-Events sorgen dafür, dass die Mitarbeitenden eine gemeinsame Unternehmenskultur entwickeln.
  5. Lernbereitschaft: Nur weil etwas neu ist, ist es nicht automatisch schlecht. Alte und neue Führung können voneinander lernen, was beispielsweise Vertriebsideen oder die Fehlerkultur angeht.

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  • Arne ADRIAN: Rainer Unkel

e-Archiving: Warum es nicht reicht, Quittungen zu scannen

Unter e-Archiving, der “elektronischen Archivierung”, versteht man im Kern das Speichern von Dokumenten auf einem digitalen Datenträger. Dabei kann es sich um papierbasierte Dokumente handeln, aber auch um Rechnungen oder Mails, die bereits in digitaler Form vorliegen. Beim professionellen e-Archiving geht es jedoch um weitaus mehr, als nur die reine Speicherung. Hier sollte das eingesetzte elektronische Archiv klare Wettbewerbsvorteile liefern. Pierre Queinnec, CEO und Mitgründer von Jenji, erklärt.

 

Zum Hintergrund: Um ein papierbasiertes Dokument jeglicher Form zu archivieren, wird es durch einen Scanner in eine Bilddatei konvertiert. Die Bilddatei gibt dann das Originaldokument mit allen wesentlichen Merkmalen wie Informationsgehalt, Formatierung und Einzelpositionen wieder. Das ermöglicht Manager:innen zu jedem Zeitpunkt eine Kopie des Dokuments abzurufen. Bei Dokumenten, die bereits digital vorliegen, entfällt der Zwischenschritt der Digitalisierung selbstverständlich. Liegt ein digitales Archiv mit allen Kennzahlen erst einmal vor und wird es auch kontinuierlich gepflegt, lassen sich die Informationen für Datenauswertungen nutzen, die Ihr Unternehmen unmittelbar voranbringen können.

Die Vorteile der digitalen Archivierung

Während der Pandemie wurde vielen bewusst, dass analoge Technologien solchen Ausnahmezuständen nicht gewachsen sind. Darauf folgten in vielen Unternehmen Analysen zu möglichen Kosteneinsparungen und mit den Auswertungen meist zwei weiterführende Erkenntnisse: Erstens, dass Papier wohl geduldig aber auch platzverschwendend ist. Zweitens, dass die Vor-Ort-Speicherung auf Intranet-Servern häufig teuer, unsicher und ineffizient ist. Trotzdem verwenden Firmen vielerorts weiterhin diese Form des Expense Managements. Die Bedenken sind hier meist, dass neue Technologien riskant und eben genauso teuer sind. Doch ganz im Gegenteil: Gezielte Investitionen in das e-Archiving können Kosten sogar senken, die Sicherheit der Dokumente verbessern und zuletzt auch interne Arbeitsabläufe beschleunigen.

Kosteneinsparungen

Täglich fallen gewaltige Datenmengen an, deren Archivierung in Papierform erhebliche Kosten verursacht. Entfernt Ihr Unternehmen jedoch das Papier komplett aus dem Arbeitsalltag sind auch keine Ordner, keine Hüllen und keine anderweitigen, damit verbundenen Büromaterialien mehr erforderlich. Noch besser: Wenn Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungen oder Standorte hat, ist die elektronische Archivierung erst recht geeignet, da sie sich hier auch mögliche Transporte, Mietraum und den Versand an andere Standorte sparen können.  

Zusätzlich zu den Kosten für den Raum, den viele Unternehmen deckenhoch mit Ordnern füllen, entstehen entsprechende Personalkosten. Die manuelle Archivierung ist schließlich ein zeitaufwändiger Prozess. Fragen Sie sich nicht an dieser Stelle manchmal auch, ob es sich überhaupt lohnt, so viel Geld für die Archivierung von Informationen auszugeben, die Sie vermutlich gar nicht nutzen?

Risikominimierung

Das nächste Problem ist oft die Beschaffenheit der Räumlichkeiten, in denen Sie die Ordner voller Rechnungen, Belege, etc. archivieren. Ein einziger unvorsichtiger oder auch unbefugter Zugriff kann zu Verlust, unsachgemäßer Lagerung oder schlimmstenfalls kompletter Vernichtung der Dokumente führen. Darüber hinaus führen fehleranfällige Systeme im Worst-Case-Szenario dazu, dass Sie Lizenzen oder Verträge nicht rechtzeitig verlängern. Die Folge sind dann Ausfallzeiten und Verzögerungen, die sich unmittelbar in Ihrem Jahresumsatz wiederspiegeln. 

Viele Unternehmen sehen eine Lösung in der digitalen Archivierung auf Intranet-Servern, doch auch hier entstehen oft Risiken. Server mit spärlicher Verwaltung und mangelhaftem Schutz können das Risiko von Daten-Verstößen erhöhen und dann wird es schnell sehr teuer. Ein trauriger Fakt ist zudem, dass kein Unternehmen heute vor Cyber-Angriffen sicher ist. Auch wenn eher große Namen für Schlagzeilen sorgen, können Cyberkriminelle auch die IT-Infrastrukturen kleinerer Unternehmen angreifen. 

Nutzen Sie hingegen eine Cloud-Technologie zur digitalen Archivierung, können Sie von vornherein den Zugriff nur auf autorisiertes Personal beschränken. Die benötigte Autorisierung erhöht nebenbei automatisch das Verantwortlichkeitsgefühl der berechtigten Mitarbeiter:innen, da sie die Daten nicht mehr anonym bearbeiten können. Ein gut gepflegtes e-Archiv kann Sie zudem zu wichtigen Terminen benachrichtigen, so dass Sie sich keine Sorgen mehr über abgelaufene Verträge oder Lizenzen machen müssen.

Umweltfreundlichkeit

Mit der elektronischen Archivierung verzichten Sie im Laufe der Zeit auf tonnenweise Ressourcen. Während Sie mitunter Geld für die Müllabfuhr, manuelle Archivierung und Miete einsparen, tragen Sie ganz nebenher zu einer besseren Umweltbilanz bei. Mit dem Umstieg auf das e-Archiving machen Sie ebenfalls ein Versprechen für das nachhaltige Handeln Ihres Unternehmens.

Warum ist das e-Archiving für Ihr Unternehmen wichtig?

Ohne Zweifel ist die Organisation mittels e-Archiving, besonders für wachsende und große Unternehmen wichtig – denn gerade diese brauchen ein gutes, elektronisches Archiv, um die Flut an täglichen Belegen verwalten zu können. Eine gute e-Archiving-Lösung analysiert die Daten und stellt sie in übersichtlichen Diagrammen und Grafiken dar, sodass auch Entscheidungen schneller getroffen werden können. Das e-Archiving ist über die Jahre hinweg vielmehr zu einem integralen Bestandteil moderner Unternehmen avanciert, als dass es nur eine technische Form der Archivierung ist. Stellen Sie sich demnach nicht mehr die Frage, ob Sie diesen neuen Weg einschlagen möchten, sondern nur noch: “Wann endlich?”

Pierre Queinnec ist CEO von Jenji.

Über Pierre Queinnec

Pierre Queinnec ist CEO von Jenji. Der 40-Jährige kann auf mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Software-Branche zurückblicken: Bevor er Jenji 2014 gemeinsam mit Nicolas Andre gründete, war Queinnec Co-Founder und CTO bei Zenika sowie Mitgründer von Allegoria, einer SaaS-Lösung für Steuerberechnungen. Queinnec hat einen Abschluss als Ingenieur von der École Supérieure des Sciences Informatiques (ESSI) in Sophia Antipolis und von der McGill University in Montréal.

Über Jenji

Jenji ist einer der führenden Anbieter für professionelles Spesenmanagement in Unternehmen. Jenji wurde 2015 gegründet und bietet auf Basis einer eigenen Technologie zahlreiche Lösungen zur Verwaltung von Spesenabrechnungen, Pauschalentschädigungen und Berufskosten, die für mittlere und große Unternehmen konzipiert sind.

Jenji hat Spesenmanagement-Lösungen neu erfunden, indem es auf Cloud- und KI-Technologien setzt und gleichzeitig eine einfache, moderne Benutzeroberfläche anbietet, die geräteübergreifend und überall auf der Welt zugänglich ist. Finanzabteilungen stehen mit Jenji in Echtzeit konsistente Daten zur Verfügung, die sich detailliert anzeigen lassen – dank automatischer Analysen, die die notwendige Kontrolle für das strategische und operative Management ermöglichen.

Mehr als 1000 mittelständische Kunden und Großkunden aus allen Branchen, wie MAN Truck & Bus, Matmut, die Französische Nationalversammlung oder GRTgaz nutzen die Lösungen von Jenji. Weitere Infos gibt es hier.

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Digitales Risiko in der smarten Industrie wird unterschätzt

Mit dem „Smart Manufacturing“ kommen neue Herausforderungen auf Industrie und produzierendes Gewerbe zu. Dabei gewinnen auch Cloud-Lösungen immer mehr an Bedeutung – diese ziehen wiederum digitale Risiken und Ausfälle der neuen Lösungen auch potenzielle Umsatzverluste nach sich. Studien zeigen, dass sich Verantwortliche in den Branchen diesen Risiken (noch) nicht bewusst sind.

Längst sind die Wirtschaftsbereiche der Industrie und des produzierenden Gewerbes in der digitalen Transformation angekommen – man spricht von „Industrie 4.0“. Der Begriff steht für die digitale Vernetzung im industriellen Bereich: Intelligente Maschinen und Geräte sind über das Internet der Dinge miteinander sowie mit dem Internet vernetzt; Datenspeicherung, Datenverarbeitung und viele weitere Prozesse sind durch eine Cloud verbunden. Ohne Anbieter wie AWS, Google oder Microsoft Azure wären Big Data, Prozessoptimierung oder digitale Zwillinge für die meisten Unternehmen nicht realisierbar. Und auf einmal muss man sich nicht mehr nur über die klassischen Zulieferer, sondern auch über die digitale Lieferkette Gedanken machen.

Das zieht logischerweise ein angepasstes Risikomanagement nach sich.
Eine repräsentative Umfrage zum Thema Smart Manufacturing des Versicherers Hiscox unter Entscheider:innen aus dem Anlagen- und Maschinenbau zeigt allerdings, dass Unternehmen bei steigenden digitalen Risiken immer noch nur mangelhaft abgesichert sind.*1
Dies hat vielfältige Ursachen. Zum einen ist der Wandel in der Risikowahrnehmung und -transparenz nicht so schnell wie die Digitalisierung selbst. Die Unternehmen haben verstanden, das die digitalen Produkte und Services zukünftig einen Großteil der Wertschöpfung bestimmen werden, die genauen Auswirkungen und Abhängigkeiten auf der Risikoseite sind jedoch noch nicht ausreichend beleuchtet oder auch auf unterschiedliche Rollen und Positionen im Unternehmen verteilt. Nicht minder entscheidend ist die Tatsache, dass auch das Angebot auf Seiten der Versicherer zur Absicherung der neuen Risiken noch sehr gering ist. Klassische Versicherungen konzentrieren sich meist auf benannte Gefahren, der Markt für Cyber-Versicherungen wird enger. Oftmals wird es vermieden über die Risiken zu sprechen, weil schlicht keine einfache Lösung vorhanden ist.

Dabei muss es nicht gleich ein Cyber-Angriff sein, der das ganze Unternehmen zum Erliegen bringt. Die Daten des Parametrix-Monitoringsystems, das die Verfügbarkeit von Cloud-Services in Echtzeit überwacht, zeigen, dass es etwa alle drei Wochen zu einem größeren Ausfall kommt. Im letzten Jahr wurde jedoch kein Ausfall bei einem der drei größten Anbieter durch ein Cyber-Event verursacht. Hier machen sich die enormen Investitionen in die Sicherheit der Rechenzentren bemerkbar. Ein weiterer Grund, warum in Zeiten politischer Instabilität mehr Unternehmen den Weg in die „sichere“ Cloud suchen. Zu Ausfällen kommt es dennoch, jedoch liegt die Ursache meist in fehlerhaften Updates, menschlichen Fehlern oder Problemen bei der Stromversorgung.

Bei der Implementierung von Industrie 4.0 werden neue Prozesse und Rollen geschaffen, sogleich Bedarf es den Einsatz neuer Technologien, um die Umsetzung zu ermöglichen. Cloud-Lösungen sind in der smarten Fabrik nicht wegzudenken. Das Risikomanagement muss die entsprechenden Drittdienstleister und die ausgelagerten Services berücksichtigen.
Denn oftmals sorgt schlichtweg ein Cloud-Ausfall sowohl für hohe finanzielle Verluste als auch für erhöhte Kosten, nicht einhaltbare SLA-Verpflichtungen, Imageschäden und damit einhergehenden Verlust der Kundenbindung.

Die parametrische Versicherungslösung von Parametrix deckt diese speziellen Cloud-Ausfallschäden ab. Das Besondere an parametrischen Versicherungen: Dank spezieller Parameter wird die Schadenssumme zuvor anhand des Kundenbedarfs festgelegt und schließlich gemessen an der Ausfallzeit des versicherten Service ausgezahlt – ohne Nachweise für die Schadenursache oder -höhe. Möglich macht das ein 24/7-Monitoring der Cloud, durch das der Versicherer die Dauer des Ausfalls live mitverfolgt. Dies ermöglicht eine schnelle Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme, um unverzüglich auf den Ausfall reagieren zu können und den Folgeschaden zu minimieren.

Um die Chancen der Digitalisierung im produzierenden Gewerbe nutzen zu können, müssen die Unternehmen die Risiken bewerten und transferieren.

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Start-up „urbanhive“ geht an den Markt – eine Gründung eines FH-Alumnus

Die Idee für die „homefarm“ kam FH-Alumnus Jonas Hülskötter und seinem Bruder Sven Hülskötter im ersten Corona-Lockdown. Viel Tüftelei, etliche Stunden 3D-Druck, Photosynthese, Programmierarbeit und gute zwei Jahre später ist das mehrstöckige und per App steuerbare Innenraum-Beet des Start-ups „urbanhive“ marktfertig für die heimischen Wohnzimmer und Küchen.

Der Gedanke, ein eigenes Start-up zu gründen, hat Jonas Hülskötter schon lange beschäftigt. Sein Bachelor in Betriebswirtschaft an der FH Münster und der anschließende Master an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gaben ihm das nötige betriebswirtschaftliche Know-how mit. Sein Bruder, Sven Hülskötter, hat Projektmanagement Bau mit einem Fokus auf Fassadenbegrünung studiert. Zudem bringe er als leidenschaftlicher Gärtner und gelernter Tischler Pflanzen- und Produktexpertise ins Team, erzählt der FH-Alumnus. „Wir wollten ein Produkt mit positivem Einfluss auf das Klima“, sagt Hülskötter. So entstand die „homefarm“ – ein Beet für Kräuter, Keimlinge und Gemüse ganz ohne Erde, das innen an der Wohnungswand montiert wird. „In den mitgelieferten torffreien Samenkapseln sind alle Nährstoffe für die jeweiligen Sorten enthalten. LED-Lampen imitieren das Sonnenlicht und ein Wassertank versorgt die Pflanzen.“ Wahlweise kann alles per App gesteuert und geplant werden. Das spare unnötige Verpackungen, Pestizide und Lieferwege. Gemeinsam mit einem Freund, Michael Dunsche, starteten die drei ihr Start-up „urbanhive“ und meldeten Ende 2020 ein Patent auf den Wandgarten an. Die ersten Produkte hat das junge Unternehmen vor Weihnachten auf Vorbestellung ausgeliefert. Nun steht der Markteintritt an: „Ab jetzt haben wir fertige ‚homefarms‘ auf Lager und können die Onlinebestellungen verschicken“, erklärt der Unternehmer.

„Um unsere Gründungsidee zu entwickeln, wurden wir vom REACH Inkubator gefördert“, sagt Jonas Hülskötter. Bei der regionalen Start-up-Plattform ist die FH Münster als Gründerhochschule involviert. „Mit Mike Arnold von der FH hatten wir einen Sparringspartner zur Seite.“ Die ersten Ideen kamen ins Rollen, aus Skizzen wurden Prototypen aus dem 3D-Drucker. „Wir haben unser Produkt komplett selbst entwickelt, vom Design bis zu Hardware und Software“, erzählt Hülskötter. Die Pandemie brachte weitere Herausforderungen. „Wir hatten große Schwierigkeiten, Lieferanten zu finden. Platinen und Sensoren waren kaum verfügbar.“ Damit misst die „homefarm“ beispielsweise die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum und gibt den Hobbygärtner*innen per App-Nachricht Bescheid, wenn der Wassertank bald leer oder der ideale Erntezeitpunkt erreicht ist.

Seit November 2021 hat das Start-up einen Standort in Hiltrup. In der rund 700 Quadratmeter großen Fertigungshalle bauen die „urbanhives“ die Beete in Handarbeit zusammen. Die Hallenwände nutzt das Team für Testreihen mit neuen Gemüsesorten und die angrenzende Küche für das „Team-Salat-Essen“: „Natürlich ernten und verköstigen wir das Gemüse auch gemeinsam. Wir müssen auch den Geschmack testen.“ Mittlerweile hat das Team unter anderem einen Pflanzentechnologen eingestellt und erprobt, welche Erdbeer- und Tomatenpflanzen sich für eine zukünftige Erweiterung der Produktpalette eignen.

Zum Thema: Wachsen ist derzeit das allgegenwärtige Motto des Start-ups, in dem mittlerweile neun Mitarbeitende arbeiten – in Vollzeit, als Praktikant*innen oder Werkstudierende. „Wir suchen Unterstützung in den Bereichen Marketing, Design und Elektrotechnik. Generell sind aber auch alle Technikbegeisterten willkommen, um beispielsweise die komplexe Hardware zu optimieren“, so der Gründer. Das Team freue sich über Initiativbewerbungen.

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  • Ein Garten im Wohnzimmer: FH Münster/Michelle Liedtke

Risiko Big Data: Viele Unternehmen vernachlässigen das Thema Datenqualität

Unternehmen sammeln immer mehr Daten, um sie auszuwerten und wichtige Erkenntnisse daraus abzuleiten. Allerdings bringen hochentwickelte Datenanalyse-Tools, die immer häufiger auch auf Basis von Künstlicher Intelligenz operieren, wenig, wenn die Datenqualität nicht stimmt. Betriebe, die sich bei ihren Geschäftsmodellen und Prozessen stark auf Daten stützen, brauchen deshalb klare Richtlinien, wie und wann Daten gepflegt und gegebenenfalls gelöscht werden können. Entsprechende Policies gibt es auch in fast jedem Unternehmen. Das Problem in der Praxis ist jedoch oft die Umsetzung.

Unternehmen erfassen immer mehr und immer vielfältigere Daten und nutzen immer mehr Kanäle, um mit ihren Kunden zu interagieren. Nicht selten entstehen dadurch fragmentierte Datensilos, die sich nur mit großem Aufwand aufbrechen und zentralisieren lassen. Vor diesem Hintergrund ist die Gefahr groß, dass ungenaue, unvollständige und veraltete Datensätze entstehen, die die Aussagekraft und Aktualität der in Analysen gewonnenen Erkenntnisse mindern.

Auch in rechtlicher Hinsicht – Stichwort: Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – hat die Komplexität zugenommen. Dies betrifft insbesondere auch die Frage nach der Löschung von Daten. Laut einer Studie von Blancco, einem Spezialisten für Datenpflege, gibt es zwar in fast allen (96 Prozent) der mehr als 1.800 weltweit befragten Unternehmen Richtlinien für den Umgang und das Löschen von Daten. Die meisten Betriebe scheitern aber daran, ihren Mitarbeitern diese Regelungen umfassend zu vermitteln. In Deutschland trifft das auf die Hälfte aller Teilnehmer der Umfrage zu – mit spürbaren Auswirkungen auf den operativen Umgang mit unternehmensseitig erfassten Informationen.

Sensible Daten können in falsche Hände geraten

In vielen Betrieben herrscht vor diesem Hintergrund ein Gefühl von falscher Sicherheit im Daten-Handling vor – insbesondere dann, wenn es um deren Löschung geht. Wie die Studie weiter zeigt, erfolgt diese häufig in der rein physikalischen Zerstörung von Datenträgern oder in Lösch- bzw. Formatierungsvorgängen. Einfach formatierte Festplatten lassen sich jedoch vergleichsweise leicht wiederherstellen und dadurch können sensible Daten möglicherweise in falsche Hände gelangen.

Ein ähnliches Risiko besteht auch, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen oder veraltete Laptops, Desktop-Rechner, Festplatten oder Server-Hardware für die Entsorgung vorgesehen werden. Laut Studie wird etwa die Hälfte aller Altgeräte durch Drittanbieter entsorgt und damit dem unmittelbaren Einflussbereich des Unternehmens entzogen. Wenn die Geräte vor dem Löschen noch lange gelagert werden oder nicht hinreichend dokumentiert wird, welche Daten sicher gelöscht wurden, können Unternehmen schnell in Erklärungsnot geraten.

Datenkompetenz institutionalisieren und klare Verantwortlichkeiten schaffen

Die bloße Formulierung von Richtlinien für Compliance und Datenschutz sowie für den Umgang mit und das Löschen von Daten reichen vor diesem Hintergrund nicht aus. Unternehmen, die mit Daten und deren Analyse arbeiten, brauchen über den reinen Vorschriftstext hinaus auch klare personelle Verantwortlichkeiten für das Thema Datenkompetenz und Datensicherheit – beispielsweise in Form eines CDO (Chief Data Officer oder Chief Digital Officer). Dieser trägt die Verantwortung für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien, treibt ihre Einhaltung und Umsetzung voran und fordert die dafür erforderlichen Prozesse ein bzw. kommuniziert diese.

So lassen sich Daten sicher und rechtskonform löschen

  • Zunächst gilt es, die Rahmenbedingungen festzulegen. Dazu gehört es, Standards hinsichtlich Verfügbarkeit, Nutzung, Datenqualität, Zugriff, Sicherheit und Datenschutz zu definieren.
  • Zuständigkeiten für die Umsetzung der Richtlinien und die Überwachung der Einhaltung müssen klar verteilt sein.
  • Auch die Zeitpunkte für das Bereinigen und Löschen von personenbezogenen Daten sowie Aufbewahrungsfristen sollten in den Rahmenbedingungen festgelegt werden. Hierbei müssen auch die gesetzlichen Vorgaben (etwa der DSGVO) berücksichtigt werden.
  • Die vorab definierten Richtlinien müssen unternehmensweit kommuniziert und alle Mitarbeiter für das Thema Datenqualität sensibilisiert werden.
  • Die Richtlinie zur Datenlöschung sollte alle IT-Assets umfassen – inklusive Smartphones, Tablets, PCs, Server und die virtuelle Infrastruktur.
  • Wichtig ist, dass Geräte mit sensiblen Daten das Unternehmen oder die Rechenzentrumsumgebung nicht verlassen – das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die private und geschäftliche Nutzung von Endgeräten durch hybride Arbeitsmodelle nicht mehr klar trennen lässt.
  • Auch bei Altgeräten sollte darauf geachtet werden, dass deren Daten innerhalb des IT-infrastrukturellen Einflussbereichs des jeweiligen Betriebs verbleiben – etwa bei Recycling oder Spende. Daten sollten in diesen Fällen noch vor Ort von den Geräten gelöscht und die Bereinigung durch ein entsprechendes Zertifikat nachgewiesen werden.
  • Übernimmt ein externer Anbieter die Entsorgung von Altgeräten, sollte er eine vollständige Nachweiskette erstellen, wie mit der Ware seit Abholung im Detail verfahren wurde. Empfehlenswert ist es, sich in diesem Fall ein Datenvernichtungszertifikat für jedes Gerät ausstellen zu lassen.
  • Geräte sollten am Ende ihrer Lebensdauer vorzugsweise innerhalb von 24 Stunden entsorgt werden.

Oliver Rozić, Vice President Product Engineering bei Sage, kommentiert: „Daten löschen ist ein kontinuierlicher Lernprozess für alle. Das sichere und rechtskonforme Löschen von Daten betrifft nicht mehr nur IT- oder Datenver- antwortliche, sondern viele Abteilungen und Mitarbeiter. Daher sind neben den einschlägigen Maßnahmen regelmäßige Schulungen und interne Feedback-Schleifen wichtig, ob die Richtlinien in allen Abteilungen sowie bei allen Mitarbeitern, Co-Workern, Freelancern und Partnern korrekt umgesetzt werden. Wie die Digitalisierung selbst, ist der Weg zu sauberen und gepflegten Daten ein kontinuierlicher Prozess, der nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Wichtig ist es aber, heute damit anzufangen.“

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  • Oliver Rozić: Sage GmbH

Arbeitswelt: Deutsche ziehen Vier-Tage-Woche einer Gehaltserhöhung vor

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Vor die Wahl gestellt, würde über die Hälfte der deutschen Arbeitnehmenden (54 Prozent) eine Vier-Tage-Woche einer Gehaltserhöhung vorziehen. Damit stehen die Bundesbürger im internationalen Vergleich jedoch fast allein dar: Nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Irland würden genauso entscheiden. Wichtigstes Merkmal einer funktionierenden Unternehmenskultur stellt für 40 Prozent der deutschen Befragten die Work-Life-Balance dar. Diese Ergebnisse hat das CRM-Plattform-Unternehmen HubSpot in seiner Studie „Hybrides Arbeiten 2022“ erhoben, die die neue hybride Arbeitswelt und ihre Herausforderungen untersucht. Befragt wurden insgesamt 4.008 Vollzeitbeschäftigte weltweit, davon 501 aus Deutschland.

Von effektiver Kommunikation noch weit entfernt

Für ein effektives Miteinander, egal ob im Büro, Home-Office, einer Mischung aus beidem oder komplett remote, brauchen Arbeitnehmende die richtigen Systeme und Tools. Allerdings haben nur 30 Prozent der deutschen Befragten Richtlinien für die einheitliche Nutzung von Kommunikations- und Kollaborationstools erhalten. Nur effektive Kommunikation kann langfristig für Produktivität sorgen. Dass diese noch lange nicht gegeben ist, beklagt mehr als ein Drittel (35 Prozent) der flexibel Arbeitenden: Sie gehen ins Büro, um effektiver mit ihren Kolleginnen und Kollegen zu kommunizieren. Nur knapp die Hälfte der flexibel Arbeitenden (49 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass ihr Team in einer hybriden Umgebung effektiv arbeitet.

Hälfte der Meetings könnte durch E-Mails ersetzt werden

Aufgrund der hybriden Arbeitsweise läuft die Kommunikation innerhalb von Unternehmen vermehrt über Messaging-Tools oder Videokonferenzen ab. 67 Prozent der befragten Arbeitnehmenden in Deutschland geben an, sich aufgrund zu vieler Telefonate und Videokonferenzen nicht konzentrieren zu können. 51 Prozent finden außerdem, dass mindestens die Hälfte der Meetings, an denen sie in persona oder remote teilnehmen, durch E-Mails ersetzt werden könnten. Die E-Mail ist trotz der Fülle an Kommunikationskanälen für 37 Prozent das favorisierte Kommunikationsmittel, wenn sich die Arbeitnehmenden für ein Tool entscheiden müssten. 29 Prozent favorisieren Videokonferenz-Tools wie Zoom, ein Drittel (21 Prozent) Telefonate.

Arbeitnehmer wünschen sich Management-Schulungen und Teambuilding-Maßnahmen

Die hybride Arbeitswelt bringt nicht nur Herausforderungen in der Kommunikation, sondern auch im Bereich Unternehmenskultur. Um den Zusammenhalt zu fördern, wünschen sich 32 Prozent der deutschen Befragten spezielle Trainings für Managerinnen und Manager. 27 Prozent halten Investitionen in Team-Building-Maßnahmen für sinnvoll. Ein Viertel (23 Prozent) gibt an, dass ihr Unternehmen in Kommunikations- und Kollaborationstools investieren sollte.

Kathleen Jaedtke, Head of Marketing DACH bei HubSpot, erklärt: „Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Unternehmenskultur, die vielfach an die Präsenz am Arbeitsort gebunden war, neu zu denken. Sie sollte gerecht, inklusiv und reibungsfrei sein, egal, welches Arbeitsmodell die Mitarbeitenden wählen. Dies ist eine entscheidende Aufgabe für die Mitarbeiterbindung, gerade in Zeiten der ,Great-Resignation‘-Bewegung, die auch hierzulande angekommen ist. Dabei werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Belegschaft ergründen und daraus strategische Maßnahmen für die neue Zukunft der Arbeit ableiten.”

Der globale Report zur HubSpot-Studie „Hybrides Arbeiten 2022“ ist zum Download verfügbar.

Studiensteckbrief

Für die Studie „Hybrides Arbeiten 2022“ hat HubSpot insgesamt 4.008 Vollzeitbeschäftigte (= über 18 Jahre, die entweder im Büro, remote oder auf Basis eines flexiblen Arbeitsmodells arbeiten) weltweit mit Lucid befragt (USA, Australien, Irland, Kanada, UK, Frankreich, Japan und Deutschland). Aus Deutschland nahmen 501 Personen teil, worauf sich dieser Text ausschließlich bezieht. Umfragezeitraum Dezember 2021.

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  • Studie Hybrides Arbeiten 2022: HubSpot

Im Network-Marketing durchstarten

Einige Kunden und Partner sind bereits akquiriert, der erste Erfolg spürbar. Doch irgendwie fehlt noch etwas zum großen Durchbruch im Network-Marketing. Dies ist der Zeitpunkt, an dem sich jeder Unternehmer darüber Gedanken machen sollte, einen eigenen Blog zu starten. Selbst wer als Vertriebspartner bereits eine übersichtliche und ansprechende Website und einen Social-Media-Auftritt auf Kanälen wie Facebook, Instagram oder Xing ausgebaut hat, sollte für den optimalen Marketing-Mix über einen eigenen Blog verfügen. „Auch wenn die Produkte überzeugen und der Preis stimmt – ein weiterer entscheidender Punkt im Network-Marketing ist das Vertrauen in den Vertriebspartner“, erklärt Mike Warmeling, Speaker und Erfolgstrainer aus Osnabrück sowie Gründer von Warmeling Consulting. Er verrät, wieso gerade dieses Gefühl durch einen Blog gefördert werden kann und wie ein erfolgreicher Blog aussieht.

Vertrauen vermitteln

Eine ansprechend gestaltete und informative Unternehmenswebsite ist wichtig. Sie klärt über Produkte auf und zeigt bestenfalls, warum ausgerechnet dieser Vertriebspartner so gut ist. „Zwar ist das schön und gut – reicht in den meisten Fällen aber nicht aus“, so Warmeling. Um einen Kunden oder gar einen Partner wirklich abzuholen und dauerhaft zu halten, braucht es Vertrauen. Besonders im Network-Marketing geht es um die Persönlichkeit. Diese lässt sich in einem Blog im Gegensatz zu anderen Social-Media-Kanälen durch den besonderen Erzählcharakter ausgesprochen gut zeigen. Hier sollte es nicht nur darum gehen, die Produkte anzupreisen, sondern aufzuklären und potenzielle Kunden zu binden. Also bietet es sich an, einen Mehrwert für die Leser zu schaffen. Mike Warmeling weiß: „Auch wenn viele Einsteiger das Gefühl haben, dass ein Blog für sie nicht geeignet ist, weil sie noch wenig Erfahrung haben – das ist ein Trugschluss. Schließlich gibt es besonders in der Anfangszeit im Network-Marketing viel zu erzählen.“

Es gibt immer etwas zu erzählen

Zunächst gilt es festzulegen, wer die Zielgruppe für diesen Blog ist. Das ist besonders hilfreich, wenn es um die Themensuche und den Schreibstil geht. Generell empfiehlt es sich, Fachbegriffe nur in Ausnahmen zu verwenden, dafür lieber kurze und prägnante Sätze. Auch für eine bessere Suchmaschinenplatzierung lohnt es sich, nicht nur die Website SEO-optimiert zu gestalten, sondern relevante Keywords auch im Blog zu verwenden. Es ist sinnvoll, sich zunächst einen Plan zu machen, welche Themen bespielt werden sollen und dann möglichst regelmäßig, etwa ein- bis zweimal im Monat, zu posten. Sollte es dringende Neuigkeiten geben, können diese auch außerhalb dieser Regelmäßigkeit im Blog veröffentlicht werden. Mögliche Themen sind dabei der persönliche Werdegang, Hürden und Herausforderungen, die bewältigt wurden, oder generelle Tipps zu Produkten. „Wer nicht weiß, wie er überhaupt einen Blog anfangen soll, kann sich vorstellen, er erzählt einem interessierten Bekannten von seinem Tag. So verliert man schnell die Angst vor der leeren Seite. Hinterher lässt es sich dann noch einmal umformulieren“, so Mike Warmeling. Wichtig ist jedoch zu bedenken, dass ein Blog durchaus Zeit in Anspruch nimmt. Allerdings stellt ein gut geführter Blog eine ideale Ergänzung zum Online-Auftritt dar.

Bildquellen

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