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Zurück ins Büro?!

Fiverr International Ltd. (NYSE: FVRR), revolutioniert die Art und Weise, wie die Welt zusammenarbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse einer Umfrage, die Ende September unter 500 Führungskräften und 500 Angestellten in Deutschland durchgeführt wurde. Aktueller Anlass ist die große Diskussion über die Arbeitssituation der Zukunft und die (langfristige) Rückkehr ins Büro nach einer langen Zeit im Homeoffice. Die Umfrage zeigt: vor allem die Führungskräfte (78 %*) wollen, dass ihre Mitarbeiter:innen wieder zurück ins Büro kommen – aber auch fast die Hälfte der Angestellten (48 %*) möchte in Zukunft ganz oder zumindest teilweise vor Ort arbeiten.

In den letzten beiden Jahren ist die feste Office-Struktur zwangsläufig aufgebrochen worden und musste neu gedacht werden. Zeitweise war Homeoffice – wo möglich – sogar Pflicht. Die Arbeitnehmer:innen hatten sich flexibel umgestellt und viele von ihnen sich sogar gut mit der Situation arrangiert. Dass diese Situation vor allem für Führungskräfte nicht ideal scheint, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Die Hälfte der Manager:innen bzw. der leitenden Angestellten (51 %) möchten, dass ihre Mitarbeiter:innen in Zukunft sogar wieder an fünf Tagen pro Woche ins Büro kommen. Die beiden Hauptgründe sind ein besserer Zugang zur Infrastruktur des Unternehmens, wie Computer, Software, IT usw. (44 %) sowie eine nahtlose Zusammenarbeit mit Kollegen (41 %).

Aber auch viele Angestellte wollen nach der langen Zeit im Homeoffice zurück ins Büro. Ein Viertel (25 %) der Mitarbeiter:innen möchte sogar wieder jeden Tag im Büro vor Ort arbeiten. Fast genauso viele (23 %*) bevorzugen ein hybrides Modell.

Hauptgründe für die Rückkehr – egal ob täglich oder nur ein paar Mal pro Woche – sind vor allem zwischenmenschliche Faktoren: Die nahtlose Zusammenarbeit mit Kolleg:innen (32 %) ist ebenso wichtig wie soziale bzw. kulturelle Aspekte (31 %).

Allerdings gibt es laut Umfrage auch Mitarbeiter:innen, die sich voll und ganz auf Remote-Arbeit eingestellt haben. Fast jeder achte Angestellte (13 %) will demnach gar nicht mehr zurück ins Büro. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Mitarbeiter:innen (42,1 %*) sogar eine Kündigung in Betracht ziehen würden, wenn Arbeitgeber:innen sie zwingen würden, wieder täglich ins Büro zu kommen. 9 % der befragten Angestellten würden sofort kündigen und ebenso viele wären offen gegenüber der Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit.

Incentivierungen für die Rückkehr ins Büro

Führungskräfte denken aktuell auch über Anreize oder Vorteile nach, um allen Mitarbeiter:innen den Wiedereinstieg in den Büroalltag schmackhaft zu machen. Mehr als ein Drittel der Führungskräfte (35 %) denkt über Gehaltssteigerungen als Anreiz für ihre Mitarbeiter:innen nach, beim C-Level sind es mit 52 % sogar mehr als die Hälfte. Auf der anderen Seite sehen auch 51 % der Angestellten in Gehaltserhöhungen einen relevanten Anreiz, wieder ins Büro zu kommen. Ansonsten sind in beiden Gruppen kostenlose Mittagessen und Firmenevents von Bedeutung. Zuschüsse oder eine Pendlerpauschale sehen 30 % der Manager:innen als relevanter Faktor, bei den Arbeitnehmer:innen sind es 24 %. Für gut ein Viertel der Angestellten (27 %) gibt es hingegen keinerlei Incentivierungen, die motivierend genug wären, wieder ins Büro zurückzukehren.

Flexibilität und Produktivität als entscheidende Faktoren

27 %* Manager:innen und leitenden Angestellten favorisieren ein hybrides Modell mit einer bestimmten Anzahl an Bürotagen pro Woche, und fast 15 % der Manager:innen sind bei der Office-Politik komplett flexibel – ihre Mitarbeiter:innen können selbst entscheiden, ob sie remote oder im Büro arbeiten. Hauptgrund (56 %) ist dabei die Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten. Für sie sind klassische Nine to Five Strukturen nicht mehr zeitgemäß. Bei fast der Hälfte von ihnen hat die Remote Work-Politik zudem geholfen, Talente zu halten oder neue Mitarbeiter:innen zu gewinnen.

„Flexibilität ist heute ein entscheidender Faktor für viele Arbeitnehmer:innen. Für 41 % der Angestellten ist eine bessere Life-Work-Balance sogar ein wichtiger Grund gegen eine Rückkehr ins Büro“, sagt Gali Arnon, CMO bei Fiverr. „Es hat ein Umdenken stattgefunden, und viele Menschen möchten selbst entscheiden, wie sie arbeiten. Dieses Mindset wird in Zukunft dazu führen, dass sich immer mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte für die Freiberuflichkeit entscheiden. Die Arbeitgeber:innen müssen darüber nachdenken, wie sie die steigenden Bedürfnisse nach Flexibilität und Selbstbestimmung seitens der Mitarbeiter:innen erfüllen, nicht nur um aktuelle Teammitglieder zu halten, sondern auch um die Integration von Freiberufler:innen reibungslos zu ermöglichen.”

Office-Politik noch nicht in Stein gemeißelt

Die aktuell unsicheren und volatilen Zeiten machen langfristige Planungen recht schwierig. In Hinblick auf künftige Coronaschutzmaßnahmen und steigende Energiekosten müssen Pläne immer wieder angepasst und Strategien überdacht werden. So will knapp die Hälfte der Manager:innen und leitenden Angestellten (49 %) ihre Office-Strategie für das Jahr 2023 nochmal überdenken. 47 % spielen auch mit dem Gedanken, die Mitarbeiter:innen in den Wintermonaten verstärkt im Homeoffice arbeiten zu lassen, um bei den hohen Energiekosten zu sparen.

Über die Umfrage

Im Auftrag von Fiverr hat das unabhängige Marktforschungsunternehmen Censuswide die Befragung unter 500 Angestellten und 500 Führungskräften in Deutschland im Zeitraum vom 20.09.2022 bis 23.09.2022 durchgeführt. Die Teilnehmenden stammen aus allen Bundesländern Deutschlands, sind diversen Altersgruppen zugehörig und in unterschiedlichen Branchen tätig. Censuswide hält sich an die ESOMAR-Grundlagen und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society.

* ähnliche Antworten kombiniert

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Workation: So wird aus Arbeit und Urlaub produktive Erholung

Spätestens seit der Pandemie hat sich unsere Art zu Arbeiten grundlegend verändert. Im Zuge von Remote Work haben sich zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, die das tägliche Arbeiten einfacher, unkomplizierter und angenehmer machen. Mit diesen neuen Rahmenbedingungen entstehen auch neue Ideen, wie Teambuilding ab sofort vielfältiger und abwechslungsreicher gestaltet werden kann.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn man zwar arbeiten muss, aber dabei gleichzeitig Urlaub machen möchte? Dann wird aus Arbeiten (Work) und Urlaub (Vacation) eben einfach eine “Workation”! Die Idee dahinter klingt traumhaft, doch sind das nicht eigentlich zwei vollkommene Gegensätze? Philipp Reittinger, Geschäftsführer und Mitgründer von ZweiDigital, spricht in seinem Gastbeitrag über die Vorteile von Workation als Team und erklärt, wie das Konzept tatsächlich funktionieren kann.

Frischen Wind in den Arbeitsalltag bringen

Wer kennt es nicht: Ist man erst einmal in seiner Routine gefangen, laufen viele Dinge automatisiert ab – ohne dass man noch groß darüber nachdenkt. Ähnlich ist das bei Arbeitsabläufen, was für Kreativität und Spaß an der Arbeit nicht gerade förderlich ist und dazu führt, dass einfach nur noch nebeneinander her gearbeitet wird anstatt wirklich gemeinsam als Team.

Die Lösung für dieses vermeintliche Problem liegt auf der Hand: Einfach mal raus aus dem Alltag! Hierfür ist eine gemeinsame Workation optimal geeignet, denn was holt einen schneller und leichter aus dem immer selben Muster an Tages- und Arbeitsabläufen heraus als ein Standortwechsel?

Neues Umfeld, neuer Arbeitsplatz oder auch eine ganz neue Umgebung: Statt am Schreibtisch arbeiten immer mehr Menschen in den Bergen oder am Strand – alles was benötigt wird, ist eine stabile Internetverbindung.

Aber nicht nur die eigene Arbeitsroutine erhält so einen neuen Anstrich: Auch Kolleg:innen lernt man bei einer gemeinsamen Workation ganz anders kennen. Anstatt sich über den alltäglichen Stress im Büro auszutauschen, bieten sich nun auch mal Gelegenheiten für Gespräche auf einer persönlichen Ebene, die über den Arbeitskontext hinausgehen.

Ein weiterer Vorteil von Workation, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Tatsache, dass das Wissen darüber, „nur” “solange zu arbeiten, bis das Urlaubsprogramm ansteht, die Produktivität steigert. Weniger Arbeit im zeitlichen Sinne heißt also nicht unbedingt, dass man weniger schafft – im Gegenteil, die Motivation ist wesentlich ausgeprägter.

Planung ist alles

Wer eine Workation machen möchte, kommt nicht drumherum, Zeit in eine gute Vorbereitung zu investieren. Akribische Planung zahlt sich im Nachhinein aus: Wie möchte ich den Tag gestalten, welche Aktivitäten stehen an, wer kümmert sich um was – all diese Dinge sollten im Voraus bereits geklärt sein, um Chaos zu vermeiden.

Feste Dienste (z.B. “Frühstücksdienst”, “Aufräumdienst”, etc.) können dabei helfen, eine gewisse Struktur und Ordnung zu erhalten. Außerdem können bestimmte Aktivitäten, Events oder Workshops bereits vorab aufgeteilt und organisiert werden. Auch ein fester Tagesablauf sollte definiert werden, um sicherzustellen, dass für die wichtigsten To-Do’s genug Zeit bleibt und sich jede und jeder im Team daran orientieren kann.

Ganz klassisch eignet sich der Vormittag als Arbeitszeit, am Nachmittag sind dann vielleicht Aktivitäten und Freizeitprogramm geplant. Wichtig: Bei der Workation sollte der Fokus auf dem Team liegen. Es geht darum, mal auf eine andere Art und Weise zusammenzuarbeiten, Teambuilding zu betreiben und sich auf einer neuen Ebene kennenzulernen. Dafür sollten weniger wichtige Calls auch mal ausfallen können.

Der richtige Umfang

Eine Workation funktioniert nur durch eine vorübergehende Verringerung der Arbeitszeit und gleichzeitig einer Priorisierung des Teams als Ganzes. Auch wenn es schwer umzusetzen scheint: Aber die Arbeit sollte in dieser Zeit wirklich nebensächlich sein und der Fokus stattdessen darauf liegen, was das Team will und wie man diese Wünsche am besten erreichen oder ermöglichen kann. In jedem Fall ist es gut vorher sicherzustellen, dass die Location auch wirklich nutzbar ist und ihren Zweck – welcher genau das auch sein mag – erfüllt.

Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, Freizeitangebote, genug Platz für Co-working, gute Erreichbarkeit… all diese Aspekte haben von Team zu Team eine unterschiedliche Bedeutung und sollten bei der Wahl des Workation-Ziels im Hinterkopf behalten werden. Nicht zu vergessen: Trotz allem ist es natürlich schwer bis kaum möglich, die Arbeit für den gewählten Zeitraum komplett ruhen zu lassen. Eine gewisse Erreichbarkeit muss garantiert sein und Aufgaben mit hoher Priorität müssen erledigt werden. Das darf bei der Ausgestaltung der Workation nicht außer Acht gelassen werden.

Fazit: Remote Work ist nicht gleich Workation

Auch wenn es so klingt, als könnten nun alle Arbeitnehmenden, die eine Möglichkeit für Remote Work haben, ständig Urlaub machen – Remote Work nicht gleichzusetzen mit Workation. Wer Remote arbeitet, hat trotzdem ein volles Arbeitspensum, nur dass dieses ortsunabhängig und zeitlich flexibel zu absolvieren ist.

Bei einer Workation hingegen steht die Priorisierung des Team-Gedankens und weniger die Arbeit im Vordergrund. Wer diese Idee also wirklich umsetzen und nicht nur an der Oberfläche kratzen möchte, sollte in eine gute Planung und Vorbereitung investieren. Es lohnt sich: Am Ende steht ein zufriedenes Team, das gleichzeitig produktiver und besser zusammenarbeitet.

Über Philipp Reittinger

Philipp Reittinger ist Geschäftsführer von ZweiDigital und absoluter Social-Media-Profi. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt baute er zunächst den Bereich App-Marketing bei Shopgate auf und verantwortete bei Vier für Texas das Thema Performance Marketing, ehe er mit Andreas Arndt 2018 ZweiDigital gründete. Die Social-Ads-Agentur ZweiDigital aus Frankfurt entwickelt für Kund:innen wie Connox, Waterdrop, Longines und SportSpar individuelle Performance-Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und TikTok.

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Neue Kunden und neuer Energiemix: Deutsche Maschinenbauer stemmen sich gegen die Krise

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Der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen setzen dem deutschen Maschinenbau schwer zu. Die Aufbruchstimmung nach den Corona-Lockerungen zu Beginn des Jahres ist umgeschlagen in Verunsicherung und Besorgnis. Über die Hälfte der Entscheider:innen blickt pessimistisch auf die Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten. Nur noch einer von zehn Maschinenbauern glaubt noch an eine positive Entwicklung. Die Ursachen liegen in den immens gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten sowie den stockenden Lieferketten. Doch die Unternehmen stemmen sich mit verschiedenen Maßnahmen gegen die Krise, wie aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hervorgeht.

Umsatzminus für die Branche

Die Hälfte der Befragten erwartet eine klare Negativentwicklung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Noch zu Jahresbeginn hatte ihr Anteil bei gerade einmal 16 Prozent gelegen. Die durchschnittliche Umsatzerwartung für die Gesamtbranche in den nächsten zwölf Monaten liegt derzeit bei -0,2 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal hat sich die Prognose zwar leicht erholt, liegt aber immer noch im negativen Bereich. Jede:r dritte Entscheider:in erwartet auch für das eigene Unternehmen ein Minus. „Die Ergebnisse deuten auf ein Schrumpfen der Branche hin“, kommentiert Dr. Klaus-Peter Gushurst, Leiter des Bereichs Industries & Innovation bei PwC Deutschland. „Ein positiver Lichtblick sind die vollen Auftragsbücher der Unternehmen. Doch diese werden durch den enormen Kostenanstieg konterkariert.“

Krieg und Sanktionen hinterlassen Spuren

Für neun von zehn der Befragten hindert der steigende Kostendruck die Chancen auf Wachstum, dicht gefolgt vom Fachkräftemangel und der politischen Situation im Ausland. Und weitere 82 Prozent der Entscheider:innen rechnen auch in den Monaten bis Jahresende mit weiter steigenden Kosten. Die überwiegende Mehrheit von ihnen erwartet einen Kostenanstieg von mindestens 5 Prozent – der absolute Höchstwert aller bisherigen Befragungen. Knapp drei Viertel bewerten als direkte Folge des Ukrainekrieges und der entsprechenden Sanktionen die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten als größte Herausforderung, jeweils knapp zwei Drittel sorgen sich zudem um die Lieferketten und die Verfügbarkeit von Komponenten. „Die Coronapandemie hat die Verletzbarkeit der weltweiten Lieferketten offengelegt, der Ukrainekrieg und die politischen sowie ökonomischen Folgen die Energie- und Rohstoffpreise verteuert. Um diese Krise zu meistern, brauchen die Maschinenbauer wohl einen langen Atem und tiefe Taschen. Schließlich gibt über die Hälfte der Befragten an, der Krieg habe zu Umsatzrückgängen geführt”, sagt Gushurst.

Gegenmaßnahmen nehmen rasch Gestalt an – ESG stagniert

Die Reaktionen der befragten Maschinenbauer auf den Krieg und seine Folgen zielen zuerst auf Maßnahmen zur Stärkung der Cyber-Sicherheit, der Lieferkette und der Energieeffizienz. Dabei zeigen sie sich recht handlungsschnell. Schon im Frühjahr gaben vier von zehn Entscheider:innen an, bereits Maßnahmen zur Cyber-Sicherheit umzusetzen. Dieser Anteil ist in der Zwischenzeit auf rund 60 Prozent gestiegen. Zwar liegt ihr Fokus noch auf Stärkung der Resilienz, allerdings setzen Maschinenbauer auch immer häufiger Maßnahmen um, die perspektivisch stärker in die Zukunft gerichtet sind. So bemüht sich inzwischen über ein Drittel der Unternehmen an der Erschließung neuer Kunden. Ihr Anteil hatte im Frühjahr noch bei 24 Prozent gelegen. Ein weiteres Viertel arbeitet an der Veränderung des Energiemixes (zuvor 18 Prozent), 8 Prozent an der Anpassung der Produktion (zuvor 1 Prozent).

In Sachen ESG tritt die Branche hingegen auf der Stelle. Zwar gibt die überwiegende Mehrheit an, eine Umwelt-Strategie zu verfolgen und weitere Prioritäten auf Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit zu legen, allerdings sieht sich mehr als die Hälfte der Entscheider:innen nur unzureichend auf künftige Anforderungen von Kunden, Regulatoren und vor allem Investoren vorbereitet. Dieses Ergebnis ist wenig überraschend vor dem Hintergrund, dass weniger als ein Drittel der Unternehmen eine Nachhaltigkeits-Roadmap definiert hat, und lediglich 14 Prozent einen standardisierten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. „Hier zeigt sich ein strukturelles Problem in der Branche“, analysiert Gushurst, „denn viele Unternehmen tendieren dazu, eigens entwickelte KPI zu verfolgen, anstatt sich am wissenschaftlichen Bezugsrahmen zu orientieren. Und es ist höchst fraglich, ob diese den regulatorischen Anforderungen wie zum Beispiel dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz standhalten können. Hier liegt vielleicht die steilste Lernkurve des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland.“

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  • pexels-andrea-piacquadio-3846559(1): https://www.pexels.com/de-de/foto/alterer-weisser-haararbeiter-mit-maschine-3846559/

Der selbstfahrende Staat kommt im nächsten Jahrzehnt

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In wenigen Tagen beginnt die Smart Country Convention (SCCON). Die Kongressmesse ist eine der führenden Veranstaltungen rund um E-Government, digitale Verwaltungen und smart Cities. ReqPOOL, die führende Managementberatung für Software im deutschsprachigen Raum, ist mit von der Partie – am Gemeinschaftsstand des diesjährigen Partnerlandes Österreich. ReqPOOL möchte im Rahmen der SCCON nicht nur auf die dringende Modernisierung von Verwaltungen und öffentlichen Institutionen aufmerksam machen, sondern auch für die Vision eines „selbstfahrenden Staates“ werben.

„Wir werden spätestens gegen Ende des kommenden Jahrzehnts erleben, dass behördliche Entscheidungen weitgehend autonom und gleichzeitig voll transparent von Künstlicher Intelligenz getroffen werden“, ist Patrick Pils überzeugt. Pils ist Managing Partner Public Sector bei ReqPOOL und ausgewiesener Experte für die Digitalisierung der Verwaltung. „Auch, wenn im Moment im Vordergrund steht, Daten überhaupt zu erheben, zu verarbeiten und zu vernetzen, es wird nicht beim digitalen Amt bleiben. Die Entwicklung wird rasant weitergehen“, so der Software-Spezialist.

Im Sinne des Bürgerservice werden zunächst Personalausweise oder Reispässe, Gewerbeanmeldungen oder Bauanträge digitalisiert gestellt und bearbeitet werden können. „Das wird der erste Schritt sein“, macht Pils deutlich. Danach aber werden sämtliche Prozesse im Hintergrund automatisiert, auch, um dem Personalmangel im öffentlichen Dienst zu begegnen und Verfahren zu beschleunigen. Wenn dies erfolgt sei, sei es kein großer Schritt mehr, auf Basis von Daten und Automatismen auch Entscheidungen software- und IT-gestützt zu treffen. „Dann haben wir den selbstfahrenden Staat, in dem zumindest alles innerhalb bestimmter Routinen und Normen von Algorithmen entschieden und erledigt werden kann. Verwaltungsmitarbeiter kümmern sich dann vorrangig um Entscheidungen außerhalb der Norm, Abwägungsentscheidungen im Sinne des besten Bürgerservices sowie gestalterische Aufgaben.“

Technologisch sei dieser Weg bereits heute vorgezeichnet. Allerdings hinke die eingesetzte Software in den Verwaltungen noch hinterher. Die müsse aber sowieso nach und nach ersetzt oder modernisiert werden und dann auch „dem Aspekt der selbstfahrenden Verwaltung oder des selbstfahrenden Staates Rechnung tragen“, so Pils. Wie das aussehen kann, wo Chancen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen liegen und wie sich Verwaltungen digital rüsten können, erklären die ReqPOOL-Experten im Rahmen der SCCON.

Weitere Informationen zur ReqPOOL Gruppe, zum selbstfahrenden Staat und zu Themen rund um die Digitalisierung, Software und IT-Management gibt es unter https://reqpool.com. Hier können auch Tickets zur SCCON bestellt werden.

 

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  • Patrick Pils: ReqPOOL Public

Ethik Society eröffnet Berlin-Repräsentanz

Die Ethik Society hat nun eine Dependance in Berlin. Die Vereinigung von Unternehmen, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben, möchte sich so verstärkt in politische Debatten einmischen. „Viele politische Ansätze sind gut gemeint, aber in der Praxis untauglich“, meint Jürgen Linsenmaier, Gründer der Ethik Society. Es werde zu viel abstrakt moralisiert, anstatt den Unternehmen konkrete Maßnahmen zu ermöglichen. Auch gebe es zu wenig Anerkennung für das vielseitige Engagement von Unternehmen. Um dies zu ändern, soll der Dialog mit der Politik und mit politischen Akteuren wie Verbänden intensiviert werden. Das neue Hauptstadt-Büro der Ethik Society befindet sich direkt im Regierungsviertel und wird geleitet von Falk S. Al-Omary.

„Die Wirtschaft muss sich ändern. Es braucht mehr Nachhaltigkeit und eine neue Kultur ethischen Handelns“, ist Jürgen Linsenmaier überzeugt. Allerdings konterkariere die Politik viele Bemühungen in den Unternehmen durch zu viel Bürokratie, untaugliche Instrumente und eine Fokussierung auf große Leuchttürme bei großen Konzernen. „Das Gros der kleinen und mittleren Unternehmen ist auf einem guten Weg und initiiert tausende Projekte, investiert Millionen und achtet sehr auf die Prinzipien des ehrbaren und nachhaltigen Kaufmanns“, ist der Gründer der Ethik Society überzeugt. Die vielen, vielen kleinen praktischen Initiativen bewirkten unendlich viel Gutes, würden aber kaum gesehen – nicht von der Öffentlichkeit und nicht von den politischen Entscheidern. Politik und Unternehmen, die sich mit ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen noch am Anfang befinden, könnten viel von den Mitgliedern der Ethik Society lernen und von deren Erfahrungen profitieren. Auch das solle durch einen Austausch im politischen Berlin ermöglicht werden.

Mit Dialogveranstaltungen, parlamentarischen Abenden, Hintergrundgesprächen und Best-Practices möchte die Ethik Society ihre Anliegen und die ihrer Mitglieder sichtbar machen. Außerdem sollen nachhaltig agierende Unternehmen leichteren Zugang zu politischen Entscheidern und Multiplikatoren bekommen. „Ökonomie und Ökologie müssen mehr zusammenkommen – aber ohne erhobenen Zeigefinger und im Interesse auch der Unternehmen im Rahmen deren Möglichkeiten“, beschreibt Linsenmaier seinen Anspruch. Das Thema Nachhaltigkeit brauche eine Stimme des wirtschaftlichen Sachverstandes.

Die Ethik Society ist ab sofort in Berlin erreichbar: Ethik Society, c/o Falk S. Al-Omary, Unter den Linden 10, 10117 Berlin.

Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter https://ethik-society.com.

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  • Jürgen Linsenmaier: Ethik Society

Unternehmen sind längst Kriegsbeteiligte – im Netz

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Der Krieg in der Ukraine geht alle an. Verbraucher und Unternehmen bekommen die massiven Preissteigerungen, den Mangel an Vorprodukten und die Energieknappheit zu spüren. Allerdings ist dies bei weitem nicht das einzige Thema, mit dem sich insbesondere Unternehmen befassen müssen. Denn sie sind längst Kriegsbeteiligte. Hacker aus Russland, aber auch aus anderen Staaten greifen die IT-Infrastruktur an, nutzen Business-Software für Angriffe auf die kritische Infrastruktur und Unternehmen, die in komplexe Lieferketten eingebunden sind. Nahezu jedes Unternehmen kann so zum Angriffsziel werden. Unternehmen müssen hier aufrüsten und sich Transparenz über die Sicherheit ihrer eigenen IT-Systeme verschaffen.

„Es beginnt damit, dass Unternehmen ihre eigenen Software-Komponenten analysieren“, warnt Abdula Hamed, Geschäftsführer der Sysparency GmbH, ein Unternehmen der ReqPOOL-Gruppe, das sich auf die Transparenz von Algorithmen und Software spezialisiert hat. „Häufig sind uralte Legacy-Systeme im Einsatz, die immer wieder upgedatet, ergänzt und erweitert wurden. Die eigentliche Basis der großen Software-Anwendungen wird dabei nicht selten vergessen. Viele Teilsysteme werden nicht mehr benutzt oder nicht mehr gewartet, andere werden schlicht vergessen. Hier lauern nicht selten die Einfallstore für Hacker. Je älter die Software, je komplexer die Wechselbeziehungen und je größer die Anwendung an sich ist, desto wahrscheinlicher ist, dass Sicherheitslücken existieren“, so Hamed.

Regelmäßige Updates und Firewalls reichten aber in der Regel nicht aus, um die Software sicher zu machen. „Vielmehr ist es wichtig zu verstehen, wie welche Information verarbeitet wird, wie Rechenergebnisse innerhalb der Software erzielt werden, an welche Schnittstellen Daten übergeben werden und wo welche Information deswegen innerhalb und außerhalb der Software- und IT-Infrastruktur kursieren“, erklärt der Software-Experte. Man müsse in die längst vergessen Tiefen des Systems und in den Quellcode vordringen und sich vor Augen führen, wie das System mit Daten umgeht und wie Ergebnisse im Detail erzielt werden.

Das „vor Augen führen“ meint Hamed wörtlich. Sysparency ist tatsächlich in der Lage, mithilfe einer selbst in zehnjähriger Forschungsarbeit entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI) auch ältere Legacy-Systeme und andere Software-Komponenten zu analysieren und grafisch sehr vereinfacht darzustellen. „Der Fluss der Daten wird sichtbar. Rechenprozesse werden sichtbar. Der Aufbau der Software in seiner Grundstruktur wird sichtbar. Und so werden auch Sicherheitslücken sichtbar“, macht Hamed deutlich. Wer im Cyber-Krieg nicht untergehen möchte, brauche zuerst Transparenz. Dann gehe es an das Schließen der Sicherheitslücken.

Unternehmen müssten ihre Software ertüchtigen. Hackerangriffe und Cyber-Attacken werden häufiger – auch unabhängig vom Ukraine-Krieg. Industriespionage, Internetkriminalität und Betrug nehmen zu. Abdula Hamed: „Auch das Verbrechen wird digitaler. Je mehr KIs und automatisierte, rein softwarebasierte Prozesse im Einsatz sind, desto wichtiger wird das Thema der Datentransparenz. Das gilt für gesellschaftliche Themen genauso wie für die IT-Sicherheit. Wissen, was mit den eigenen Daten geschieht, ist ein IT-Grundbedürfnis.“

IT-Verantwortliche müssten in die Lage versetzt werden, die richtigen Weichen zu stellen. Sysparency zeigt ihnen die Schnittstellen auf und macht deutlich, wie Datenflüsse intern und extern ablaufen und wo sie technisch abgegriffen werden könnten. „Das ist auch ein Datenschutzthema“, verdeutlicht Hamed. Es brauche mehr „IT-Landschaftspflege“ und weniger singulären Aktivismus. IT-Sicherheit sei nur ganzheitlich und in der Tiefe zu gewährleisten. Dafür müsse jedoch zunächst die Komplexität einer Software vereinfacht dargestellt werden. Nur so können IT-Abteilungen erkennen, wo sie ansetzen müssen.

Weitere Informationen über die Themen Transparenz von Software-Systemen und Algorithmen sowie Anwendungsbeispiele gibt es unter https://sysparency.com.

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  • Abdula Hamed: Sysparency GmbH

Schuon nimmt neuen Standort in Betrieb

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Die Alfred Schuon GmbH hat mit Stichtag 1. September dieses Jahres einen neuen Logistikstandort in Betrieb genommen. Ab sofort erbringt das Familienunternehmen aus Haiterbach auch im baden-württembergischen Pfullendorf logistische Dienstleistungen. Die in Betrieb genommene Halle bietet hierfür rund 15.000 Quadratmeter Fläche und ist damit flächenmäßig der zweitgrößte Standort des Logistikspezialisten. Erforderlich geworden war die Erweiterung infolge eines neuen Auftrages aus der Automobilindustrie.

„Der neue Standort bietet nicht zuletzt dank seiner Größe optimale Voraussetzungen für unsere Projekte. Nun sind wir auch in einer neuen, wirtschaftlich starken Region vertreten, die großes Potential bietet.“, sagt Alexander Schuon, Geschäftsführer der Alfred Schuon GmbH.

Die Inbetriebnahme der Fläche steht in Zusammenhang mit einem neuen Auftrag, der ab kommendem Jahr am Schuon-Standort in Empfingen abgewickelt wird. Um dort den notwendigen Platz zu schaffen, wird derzeit sämtliche Lagerware nach Pfullendorf verlagert, der mit rund 15.000 Quadratmeter nunmehr der flächenmäßig zweitgrößte Standort des Logistikspezialisten ist.

Im Anschluss an die Umlagerung finden in Vorbereitung auf den Neuauftrag umfangreiche Umbau- und Erweiterungsarbeiten in Empfingen statt. Unter anderem werden neue Regale installiert, die Brandschutztechnik angepasst sowie eine neue energieschonende Beleuchtung installiert. Darüber hinaus werden sämtliche Büros grundlegend modernisiert und auf den neusten Stand der Technik gebracht. In den kommenden Monaten wird zudem das Personal am Standort aufgestockt, um ein schlagkräftiges Team für den neuen Auftrag zusammenzustellen. Insgesamt sind zukünftig rund 40 Mitarbeitende am Standort Empfingen geplant. Entsprechend ist der Logistiker auch auf der Suche nach weiterem Fachpersonal.

Mit der neuen Liegenschaft im baden-württembergischen Pfullendorf wächst das Niederlassungsnetz der Alfred Schuon GmbH von elf auf zwölf Standorte. Damit zielt das Familienunternehmen gleichzeitig auf den weiteren Ausbau seiner Kontraktlogistik. „Neben dem Bereich Transport und Spedition hat sich diese Sparte in den vergangenen Jahren sehr erfreulich entwickelt und trug im vergangenen Jahr bereits mit rund 20 Prozent zu unserem Gesamtumsatz bei. Diesen Weg wollen wir fortsetzen“, sagt Schuon.

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  • Schuon Standort Pfullendorf: Foto: Schuon

Viel Prominenz beim Wirtschaftsgipfel Deutschland Unternehmer und Politik im Dialog

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Markus Söder, Marina Weisband, Hans Rudolf Wöhrl, Tabea Kemme, Dietmar Bartsch und Florian Schnitzhofer sind nur einige prominente Persönlichkeiten, die im Rahmen des diesjährigen Wirtschaftsgipfel Deutschland unter dem Motto „Mut zur Veränderung“ diskutieren werden. Der Wirtschaftsgipfel Deutschland bietet einmal jährlich eine Debattenplattform für die wirtschaftliche und politische Zukunft des Landes und findet dieses Jahr am kommenden Samstag, dem 24. September in Fürth statt. Noch sind Tickets verfügbar. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, Manager und Führungskräfte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

„Wir haben in diesem Jahr die Zusagen vieler renommierter Redner und prominenter Persönlichkeiten bekommen“, erklärt Marcel Riwalsky, der den Wirtschaftsgipfel bereits im Jahr 2005 erfunden hat und der noch heute Veranstalter ist. So treffen Vertreter fast aller Parteien im Panel „Die Bundes-Ampel“ aufeinander: Dietmar Bartsch (Die Linke), René Rock (FDP), Petra Guttenberger (CSU) und Arif Tasdelen (SPD) diskutieren über die aktuellen Herausforderungen.

Mit dem deutschen Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl („Raus aus der Komfortzone!?“) und dem österreichischen Tech-Investor Florian Schnitzhofer („Der selbstfahrende Staat“) stehen zudem zwei kontroverse Keynotes rund um die Themen Technologie und Management der Zukunft auf dem Programm.

Natürlich wird auch der Ukraine-Krieg beleuchtet. Mit der Publizistin Marina Weisband und dem Generalkonsul der Ukraine in Frankfurt Vadym Kostiuk werden zwei politisch gewichtige Stimmen dieser Tage zu Wort kommen.

Weitere Themen werden die Fußball-WM in Katar und die dortige Menschenrechtslage sein sowie die Verantwortung des Sports und des Sport-Business. Hier werden unter anderem Donata Hopfen, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga (DFL), und die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Tabea Kemme mit den Gästen ins Gespräch kommen.

In verschiedenen Panels werden zudem Fragen zur aktuellen Lage von Startups und Gründern sowie zu Digitalisierung und zur IT-Sicherheit beleuchtet. „Es geht um die Themen die Zukunft und darum, wie sich Deutschland wirtschaftlich in den kommenden Jahren entwickeln wird“, so Marcel Riwalsky.

Der Wirtschaftsgipfel Deutschland 2022 findet am Samstag, dem 24. September im Business- und Tagungszentrum Sportpark Ronhof | Thomas Sommer in Fürth statt. Weitere Informationen zum Programm, zum Ablauf, zu den Rednern und Experten sowie zur Anmeldung finden sich unter wirtschaftsgipfel.com. Hier können auch Tickets gebucht werden. Veranstaltungsbeginn ist um 9.30 Uhr, das Ende ist für etwa 17.30 Uhr geplant. Die Veranstaltung findet ohne Corona-Auflagen statt.

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  • Marcel Riwalsky: Wirtschaftsgipfel Deutschland

Deutschland braucht Mut zur Veränderung – Wirtschaftsgipfel Deutschland am 24. September in Fürth

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Unter dem Motto „Mut zur Veränderung“ geht der Wirtschaftsgipfel Deutschland 2022 an den Start. Im Kontext einer Multikrise mit teurer Energie, unterbrochenen Lieferketten, fragmentierten Interessen, die teilweise radikal vorgetragen werden, und einer Dekarbonisierung der Wirtschaft sollen Zukunftsthemen kontrovers diskutiert werden. Für Kontroversen werden die rund 20 Top-Referenten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien sorgen. Prominente Gäste sind unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der Botschafter der Ukraine Andrij Melnyk, der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl sowie die Geschäftsführerin der Deutschen Fußball-Liga (DFL) Donata Hopfen. Einen ganzen Tag lang lädt der Wirtschaftsgipfel Deutschland zu Diskussionen und Impulsen ein.

„Wir bieten in Zeiten heftiger Verwerfungen Orientierung, Netzwerke und Teilhabe an“, erklärt Veranstalter Marcel Riwalsky. „Nie gab es mehr Diskussionsbedarf in der Wirtschaft und nie war es so wichtig wie heute, seine Stimme zu erheben und kritische Fragen zu stellen. Im Rahmen des Wirtschaftsgipfel Deutschland stellen sich Verantwortliche den Fragen von Unternehmern und Entscheidern“, so Riwalsky. Das diesjährige Programm sei voll mit Persönlichkeiten, die den Mut hätten, sich in öffentlichen Debatten pointiert zu äußern, und die harten Auseinandersetzungen um die Zukunft nicht aus dem Weg gingen.

Im Rahmen von vier Panels geht es unter anderem um die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar und die deutsche Rolle in der Welt, um die Zukunftsfähigkeit der „Ampel-Regierung“, die deutsche Gründer- und Wirtschaftsmentalität und das Megathema Digitalisierung. Mit dem COO der ReqPOOL Gruppe, Achim Röhe, dem internationalen Investor und Management-Berater für Software Florian Schnitzhofer und der IT-Security-Expertin und Datenschützerin Monika Hanses stehen hier gleich mehrere Top-Referenten als Ansprechpartner zur Verfügung.

Politische Impulse kommen vom Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder, der am Vorabend im Rahmen eines Empfangs den Wirtschaftsgipfel Deutschland eröffnen wird, sowie von René Rock (Fraktionsvorsitzender der FDP im Hessischen Landtag), dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Deutschen Bundestag Dietmar Bartsch sowie von Michael Gahler, Mitglied im Europäischen Parlament (CDU).

Nicht nur der Veranstaltungsort hat einen sportlichen Hintergrund, auch die Debatte um die nahende Fußball-WM in Katar sowie Fußball als Wirtschaftsfaktor. Referenten aus der Welt des Sport-Business sind unter anderem Holger Schwiewagner, Geschäftsführer der SPVGG Greuther Fürth und Hendrik Schiphorst, Deutschland-Geschäftsführer der internationalen Sport- und Eventagentur Sportfive.

Der Wirtschaftsgipfel Deutschland 2022 findet am Samstag, dem 24. September im Business- und Tagungszentrum Sportpark Ronhof | Thomas Sommer in Fürth statt. Weitere Informationen zum Programm, zum Ablauf, zu den Rednern und Experten sowie zur Anmeldung finden sich unter wirtschaftsgipfel.com.

 

Die Big Five der Kundenzufriedenheit

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Wesentlich für den Erfolg eines Unternehmens ist die Zahl der zufriedenen Klienten. Glückliche Käufer gewährleisten den Abverkauf der durch das Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen und übernehmen eine essentielle Rolle im Weiterempfehlungsmarketing. Wer es schafft, seine Mandanten zu begeistern, hat gute Chancen auf weitere Geschäftsbeziehungen. Fallen überzeugende Produkte, leistungsstarke Services und wertschätzender Kundenaustausch erst einmal positiv auf, klopfen bereits potentielle Neukunden an. Diese fünf Tipps der Glückliche Kunden GmbH helfen Unternehmen und ihren Mitarbeitern dabei, den richtigen Umgang mit ihren Klienten zu finden, um eine höhere Zufriedenheit zu sichern.

-1- Qualität ist key!

Die Qualität der eigenen Produkte und Services beeinflusst maßgeblich den Level an Kundenzufriedenheit. Aber auch die Qualität der Betreuung der Klienten durch die Unternehmensmitarbeiter wirkt sich nachweislich positiv auf das Käuferverhältnis aus. Im bilateralen Austausch ist es daher entscheidend, den richtigen Ton zu treffen – Kunden erwarten einen professionellen Service. Führungskräfte stellen daher sicher, dass jeder Mitarbeiter seine Aufgabengebiete und Kompetenzen kennt. Zu jeder Zeit sollte er vollumfänglich Bescheid wissen und die Basisanforderungen, die ein Kunde an einen Artikel oder eine Dienstleistung stellt, gewährleisten: Nichts versprechen, was das Produkt nicht einhalten kann! Ein gut funktionierendes Beschwerdemanagement schützt Sie im Falle von Reklamationen durch unzufriedene Kunden. Wer lösungsorientierte Beratungsabläufe kreiert, fällt nachhaltig positiv beim Klienten auf.

-2- Transparenz schafft Vertrauen

Fehlerhafte Produkte, Reklamationen und ungelöste Sachverhalte führen zu Frustration. Fehler in Systemketten und durch Mitarbeiter sind menschlich und sollten als solche offen und lösungsorientiert angesprochen werden. Unternehmen obliegt die Transferarbeit, Leistungsanforderungen zur Zufriedenheit ihrer Kunden zu erfüllen. Dazu nehmen sie sich die Zeit, Sachverhalte und relevante Prozeduren verständlich zu erklären, um Rückfragen und Unklarheiten schon im Vorfeld zu vermeiden. Vor allem ältere Kunden kommen beim Umgang mit technischen Anwendungen oder bei digitalen Details ins Straucheln.

-3- Wunderwaffe: Wertschätzung

Kunde ist nicht gleich Kunde! Um die individuellen Bedürfnisse und Wünsche eines Klienten richtig zu verstehen, liefert ein offener und zielgerichteter Austausch entscheidende Einblicke. Empathische Mitarbeitende versetzen sich in die Bedarfslage ihrer Kunden und antizipieren Erwartungen an Produkte. Oftmals wissen potentielle Käufer noch nicht final, welches Produkt ihren Wünschen entspricht. Gut geschulte Mitarbeiter überzeugen am Point of Sale vor allem dadurch, dass sie Kunden einen Schritt voraus sind und blitzschnell das richtige Produkt zur Hand haben. Sie punkten mit einer zuvorkommenden, freundlichen und wertschätzenden 1:1 Kaufberatung. Unerwartete Produkt- und Dienstleistungsboni überzeugen zusätzlich. Derartige Begeisterungsmerkmale spielen eine wichtige Rolle für den unternehmerischen Erfolg und wirken sich deutlich positiv auf Kundenzufriedenheit und -Loyalität aus.

-4- Be different!

Kleine wertschätzende Gesten wie eine personalisierte Danksagung nach dem Kundeneinkauf oder ein individueller Geburtstagsgruß motivieren und schaffen Vertrauen. Eine Frage, die der Kreativität auf die Sprünge hilft, ist: Was macht die Konkurrenz nicht? Käufer genießen das authentische Gefühl, nicht bloß einer von vielen zu sein. Wer die Extrarunde in puncto Kundenanerkennungen läuft, kommt vor den Mitbewerbern ans Ziel.

-5- Und, wie war ich?

Die Kundenzufriedenheit sollte regelmäßig kontrolliert werden – hier empfiehlt sich die Zeit, in der Anbieter und Adressat in keinem direkten Kontakt stehen. Mittels Fragebögen und Käufer-Feedbacks erfährt das Unternehmen, welche Schwachstellen ein Produkt, ein Service oder eine Mitarbeiterbetreuung aufwirft. Durch das Einbeziehen der Mandanten in den Optimierungsprozess lassen sich ähnliche Probleme künftig vermeiden.

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