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Weihnachtszeit: Was arbeitsrechtlich erlaubt ist, was nicht

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Auch die besinnliche Weihnachtszeit kann arbeitsrechtliches Konfliktpotenzial bergen. Der Arbeitnehmer möchte zum Beispiel zwischen den Feiertagen nicht arbeiten, aber der Arbeitgeber gewährt keinen Urlaub. Hat man zudem Anspruch auf Weihnachtsgeld? Und darf man in der Mittagspause Glühwein trinken? Prof. Dr. Michael Fuhlrott, Arbeitsrechtler und Professor an der Hochschule Fresenius, erklärt im Interview, was arbeitsrechtlich zu beachten ist.

Heiligabend und Silvester – sind das nicht gesetzliche Feiertage?

Nein, leider nicht. Heiligabend und Silvester sind reguläre Arbeitstage. Wer freihaben möchte, muss hierfür also Urlaub beantragen. Gewährt der Arbeitnehmer bezahlten Sonderurlaub, ist dies ein Entgegenkommen des Arbeitgebers. Viele Tarifverträge sehen jedoch vor, dass an Heiligabend und Silvester bezahlter Sonderurlaub gewährt wird, die Tage ab mittags arbeitsfrei sind oder jedenfalls Zuschläge zu zahlen sind.

Darf der Arbeitgeber Betriebsferien verordnen und den Betrieb zwischen Weihnachten und Neujahr schließen?

Auch wenn der Arbeitnehmer lieber seinen Urlaub für die warme Jahreszeit aufsparen möchte, darf der Arbeitgeber Betriebsferien anordnen und die Arbeitnehmer dazu verpflichten, hierzu Urlaubstage einzusetzen. Besteht ein Betriebsrat, ist dieser allerdings im Vorfeld zu beteiligen. Die Arbeitnehmer müssen natürlich rechtzeitig im Jahr darauf hingewiesen werden, dass sie noch Urlaubstage für die Betriebsferien „aufsparen“ müssen.

Wie sieht es mit dem Weihnachtsgeld aus? Habe ich darauf einen Anspruch?

Laut Gesetz gibt es keinen Anspruch auf Weihnachtsgeld. Rechtlich handelt es sich somit bei Weihnachtsgeld um eine Sonderzuwendung des Arbeitgebers. Damit der Arbeitnehmer eine solche verlangen kann, muss diese daher ausdrücklich im Arbeitsvertrag oder – das ist fast noch häufiger – in einem entsprechenden Tarifvertrag vorgesehen sein. Dieser muss zudem auf das Arbeitsverhältnis anwendbar sein. Dafür muss der Arbeitsvertrag entweder ausdrücklich auf den Tarifvertrag Bezug nehmen oder Arbeitgeber und Arbeitgeber müssen tarifgebunden sein.

Ansonsten gibt es kein Weihnachtsgeld?

Im Grundsatz ja. Allerdings kann sich ein Anspruch des Arbeitnehmers auch noch aus den Grundsätzen der sogenannten betrieblichen Übung ergeben. Gewährt ein Arbeitgeber ohne Vorbehalt dreimalig in Folge eine Leistung, entsteht hierauf ein arbeitnehmerseitiger Rechtsanspruch. Zahlt der Arbeitgeber also freiwillig in den Jahren 2016, 2017 und 2018 ein Weihnachtsgeld, so können die Arbeitnehmer dies auch wieder 2019 verlangen.

Die Weihnachtszeit ist kostspielig. Darf ich nebenberuflich als Weihnachtsmann oder auf dem Weihnachtsmarkt arbeiten, um meine Kasse etwas aufzubessern?

Arbeitsrechtlich handelt es sich hierbei um eine so genannte Nebentätigkeit. Die meisten Arbeitsverträge sehen vor, dass der Arbeitnehmer diese zuvor seinem Arbeitgeber anzeigen oder ihn sogar um Erlaubnis bitten muss. Wer dies nicht tut, riskiert arbeitsrechtliche Konsequenzen. Auch ohne entsprechendes Nebentätigkeitsverbot oder eine Anzeigepflicht im Arbeitsvertrag sind Konkurrenztätigkeiten bereits qua Gesetz verboten. Wer also im Einzelhandel Lebensmittel verkauft, darf ohne ausdrückliche Erlaubnis dies auf dem Weihnachtsmarkt nicht tun. Das private Verkleiden als Weihnachtsmann in Nachbarschaft, Freundeskreis oder Familie unterfällt dem aber natürlich nicht.

Einige Kunden verschenken großzügige Weihnachtspräsente. Ist es bedenklich, sie anzunehmen?

Vorsicht vor der Annahme von Geschenken! Insbesondere, wenn auch nur der Verdacht einer Beeinflussung der Arbeitstätigkeit wie zum Beispiel der Bevorzugung von Lieferanten bei der Vergabe von Aufträgen denkbar ist, droht hier nicht nur eine Kündigung, sondern kann ein solches Verhalten auch strafrechtliche Folgen haben. Arbeitnehmer sollten sich daher erkundigen, bis zu welcher Höhe Geschenke entgegengenommen werden dürfen und im Zweifel ihren Vorgesetzten über ein erhaltenes oder auch nur angebotenes Geschenk informieren und sich die die Annahme des Geschenks „freigeben“ lassen.

Weihnachtszeit ist Glühweinzeit: Darf ich mit Kolleginnen und Kollegen in der Mittagspause Glühwein trinken?

Zunächst gilt: Es kommt auf den konkreten Job an. Ein Busfahrer oder eine Krankenschwester in der Notaufnahme dürfen selbstverständlich in ihren Pausenzeiten keinen Glühwein trinken. Im Übrigen darf ich in der Pause einen Glühwein nur dann trinken, wenn ich danach weiterhin vollständig in der Lage bin, meinen Arbeitsaufgaben nachzukommen. Kann ich dies nicht mehr, drohen Abmahnung oder unter Umständen auch eine Kündigung. Von daher empfiehlt sich Kinderpunsch für die Mittagspause und alkoholische Getränke erst nach Feierabend.

Sind Mitarbeiter dazu verpflichtet, zu der Weihnachtsfeier ihres Arbeitgebers zu gehen?

Üblicherweise finden Weihnachtsfeiern außerhalb der regulären Arbeitszeit statt. In diesem Fall besteht keine Teilnahmepflicht, so dass der Arbeitnehmer ohne Angst vor Sanktionen fernbleiben darf. Welche atmosphärischen Auswirkungen dies im Betrieb oder bei Vorgesetzten haben mag, ist natürlich ebenfalls ein Aspekt. Im Übrigen ist zu beachten: Man feiert gemeinsam mit Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern, die man auch am nächsten Tag noch wiedersieht. Redselige Alkoholexzesse und unangemessenes Verhalten können nicht nur karriereschädigend sein, sondern bei Ausfallerscheinungen oder Belästigungen von Kollegen auch ernste arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

(ots)

Acht Unternehmen mit Energy Efficiency Award 2019 ausgezeichnet

Investitionen in Klimaschutz und Energieeffizienz lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das zeigen die vier Preisträger des diesjährigen Energy Efficiency Award. Die Auszeichnung wird jährlich von der Deutschen Energie-Agentur (dena) an Unternehmen verliehen, die innovative und besonders erfolgreiche Wege gehen, um Energieverbrauch und klimaschädliche Emissionen zu senken. Schirmherr der mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Auszeichnung ist Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Für ihre Erfolge ausgezeichnet wurden:

  • Der Baustoffhersteller Adolf Gottfried Tonwerke GmbH gemeinsam mit dem Technologieanbieter Orcan Energy AG in der Kategorie Energiewende 2.0, für die Erschließung bislang ungenutzter Abwärme aus zwei Brennöfen für die Stromerzeugung.
  • Die Ostsee-Zeitung GmbH & Co. KG und die Energieberatung MV in der Kategorie Energieeffizienz: von clever bis digital, für die energetische Optimierung des Druckprozesses im laufenden Betrieb.
  • Die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH und die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz in der Kategorie Energiedienstleistungen und Energiemanagement, für den Aufbau eines energieeffizienten Nahwärmenetzes unter aktiver Einbindung seiner Nutzer.
  • Der Publikumspreis, der nach einem Live-Pitch im Rahmen der Preisverleihung verliehen wurde, ging an die GETEC heat & power GmbH (Magdeburg / Sachsen-Anhalt) und die Clariant AG (Podari / Rumänien) für ein CO2-neutrales Energieversorgungskonzept mit
    der Verwertung von Reststoffen als Energiequelle.

„Energieeffizienz und Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Doch wer intelligent investiert, schafft Vorteile für sein Unternehmen und seine Umwelt.“ sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, anlässlich der Preisverleihung auf dem dena Energiewende-Kongress in Berlin. „Klimafreundliche Geschäftsmodelle funktionieren und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur integrierten Energiewende,“ so Kuhlmann weiter.

„Die mit dem Energy Efficiency Award ausgezeichneten Erfolgsprojekte zeigen, dass Unternehmen Verantwortung für eine klimaneutrale Zukunft übernehmen. Klimaschutz und wirtschaftliches Handeln sind kein Gegensatz,“ betonte Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anlässlich der Preisverleihung.

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 142 Energieeffizienzprojekte für den Energy Efficiency Award beworben: 108 Bewerber kamen aus Deutschland, weitere 34 aus dem europäischen und internationalen Raum. Die Auszeichnung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und durch die Premium-Partner Danfoss und KfW unterstützt.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.EnergyEfficiencyAward.de. Weitere Informationen zum dena Energiewende-Kongress unter www.dena-kongress.de.

(ots)

Maritimer Flair: Kreuzfahrtatmosphäre in Stralsunds bester Lage

Achtzehn Zimmer und Suiten hat das Hotel Kontorhaus, alle sind individuelle Nachbauten von Kabinen großer Kreuzfahrtschiffe. Das macht das Hotel zu etwas Einmaligem an der Ostsee. Der maritime Flair zeigt sich überall im Haus, beginnend mit der Tatsache, dass die Zimmer nicht die übliche Nummerierung aufweisen, sondern Namen von Kreuzfahrtschiffen, Sehnsuchtsorten oder Seeregionen tragen. An den Wänden hängen Schiffskarten und Zeichnungen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Geschäft für Seglerbedarf. Und wer aus dem Fenster blickt, sieht entweder den Strelasund, die Insel Rügen und den imposanten Rügendamm oder den Stralsunder Hafen mit seinen Kanälen, Segelbooten und Yachten. Das Hotel Kontorhaus steht für Tradition und hanseatisches Lebensgefühl.

Besonders begehrt ist das Hotel Kontorhaus im Rahmen von Veranstaltungen wie etwa dem Rügenbrücken-Marathon, den Wallensteintagen, dem Hafenfest oder dem traditionellen Weihnachtsmarkt. Denn dann ist das Hotel Kontorhaus der ideale Ort, um in nur wenigen Schritten mittendrin zu sein. Zwei Gehminuten sind es zum Ozeaneum, drei zum Segelschulschiff Gorch Fock und maximal zehn in die historische Altstadt mit ihrem Flair aus Backstein und Gotik. Und jeweils nur einen Steinwurf entfernt befinden sich rund ein Dutzend Restaurants, Kneipen und Bars, die von gut bürgerlich bis exotisch alles anbieten, was sich Geschäftsreisende und Touristen nur wünschen. Wann immer etwas los ist in Stralsund, ist das Hotel Kontorhaus der ideale Ausgangspunkt – ruhig aber dennoch mitten im Leben. Auf der Hafeninsel treffen sich Touristen und Einheimische, hier wird gefeiert und gelebt – nicht nur in der Hochsaison.

Immer wieder ist das Hotel selbst Teil von Reiseberichten aus und über Stralsund und die Ostsee-Region. Inzwischen haben auch Reiseblogger das Haus entdeckt, quartieren sich immer wieder  in einer Suite des Hotel Kontorhaus ein, um von dort aus die Schönheiten der Hansestadt am Strelasund zu erkunden und redaktionell zu verarbeiten. Ein Panoramabild vom obersten Stock des Hotels zeigt alle Sehenswürdigkeiten – ein Beweis für die herausragende Lage des inhabergeführten Familien-Hotels.

Auch das Hotel selbst informiert über Stralsund, die Region Vorpommern, das Leben an der Ostsee und die kulturelle Vielfalt. So findet sich unter www.hotel-kontorhaus-stralsund.de inzwischen ein gern gelesener Blog, der über die Hansestadt, maritimes Leben und Kreuzfahrtradition berichtet. Der Betreiber-Familie ist wichtig, nicht nur Menschen zu beherbergen und hohen Service zu bieten, sondern auch ein Stück Kultur und nordisches Lebensgefühl zu vermitteln. „Informieren, publizieren, Tradition pflegen“, lautet die Devise des Hotels. Wer noch mehr erfahren möchte, kann sich gerne telefonisch unter +49 3831 289800 an das Hotel Kontorhaus wenden.

 

NORMA: Top-Azubis tauschen sich mit dem Top-Management aus Der Lebensmittel-Discounter bringt beste Nachwuchskräfte mit Chefetage zusammen

NORMA verfügt über herausragende Nachwuchskräfte, das hat auch dieser Gedankenaustausch wieder gezeigt: Beim aktuellen Azubi-Tag in der Fürther Unternehmenszentrale trafen sich die 19 besten NORMA-Auszubildenden aus Deutschland und Österreich (alle haben ihre Berufsausbildung mit den Noten sehr gut abgeschlossen) mit den Top-Managern des Lebensmittel-Discounters und diskutierten mit der Chefetage. Für den Vorstand und die Geschäftsleitung von NORMA ist es selbstverständlich, zum Finale jeden Geschäftsjahres auf die Top-Newcomer zuzugehen. Das entscheidende Fundament dafür sind die flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege beim internationalen Lebensmittelhändler, der nicht zuletzt deshalb zu den besonders begehrten Ausbildungsadressen in seiner Branche zählt.

Beim Meeting mit den Vorständen und der Geschäftsleitung konnten die Top-Talente die Gelegenheit nutzen, ohne jeden Zeitdruck und in lockerer Gesprächs-Atmosphäre vieles über ihre weiteren Karrieremöglichkeiten zu erfahren. Gemeinsam mit der Unternehmensleitung wurde auch über die Herausforderungen für die Handelsbranche in der Zukunft diskutiert.

Die 19 Top-Azubis, die jetzt mit dem Management zusammenkamen, sind die Besten unter den vielen guten Talenten bei NORMA – in den 16 Niederlassungen des Handelsunternehmens absolvieren insgesamt schon über 1.600 Jugendliche eine fundierte Berufsausbildung. Was kein Wunder ist: Das kollegiale Klima in den vielen komplett neu gebauten dezentralen Niederlassungen und schnelle Aufstiegschancen ziehen immer mehr neue Auszubildende an. Wer dazu noch Einsatzwillen, Lernbereitschaft sowie eine serviceorientierte Denke ins Unternehmen mitbringt, dem stehen interessante Berufswege und Karriereperspektiven offen – auf der NORMA-Website https://www.norma-online.de/ sind unter dem Reiter „Karriere bei NORMA“ detaillierte Informationen abrufbar.

Der kurze Blick auf verschiedene Ausbildungsoptionen:

Für potenzielle Newcomer mit Realschulabschluss (oder überzeugendem Hauptschul-Abschlusszeugnis) bietet NORMA z. B. neben der zweijährigen Ausbildung zum Verkäufer/in auch die dreijährige Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit überdurchschnittlichen Gehältern von 1.000,00 Euro im ersten, 1.100,00 Euro im zweiten und 1.300,00 Euro im dritten Ausbildungsjahr an. Für Abiturienten stehen ein berufsbegleitendes Business Administration (BA)-Studium sowie das Abiturientenprogramm zum Handelsfachwirt zur Verfügung.

Nürnberg (ots)

KfW-Konjunkturkompass Deutschland: Die konjunkturelle Hängepartie geht weiter

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– KfW Research erwartet für 2019 Wirtschaftswachstum von 0,5%, für
2020 von 0,9% (Vorprognose: 0,4% bzw. 0,6%)
– Kalendereffekt überzeichnet Wachstum im kommenden Jahr; 2020
vier Arbeitstage mehr als 2019
– Deutsche Konjunktur weiter gespalten: Binnenwirtschaft bleibt
dank Bau und Konsum solide, Industrierezession hält vorerst an
Die Konjunkturdynamik in Deutschland bleibt ohne Kraft. Im dritten Quartal ist die deutsche Wirtschaft nur knapp an einer technischen Rezession vorbeigeschrammt und auch im Schlussquartal 2019 dürfte das Wachstum mit 0,1% mau ausfallen. Die gespaltene Wirtschaftsentwicklung setzt sich über den Winter fort: Bei anhaltend stabiler Binnennachfrage ist und bleibt es die stark exportorientierte Industrie, die sich schwer tut zu einem Wachstumspfad zurückzufinden. KfW Research erwartet für das Gesamtjahr 2019 ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,5% (Vorprognose 0,4%). Für 2020 geht KfW Research von einer Zunahme der deutschen Wirtschaftsleistung in Höhe von 0,9% aus (Vorprognose 0,6%).

Die Wachstumsbeschleunigung im kommenden Jahr ist allerdings ausschließlich dem ungewöhnlich starken Kalendereffekt zu verdanken. Da 2020 deutlich weniger Feiertage auf ein Wochenende fallen, kann an vier Tagen mehr gearbeitet werden als 2019. Die dadurch ermöglichte zusätzliche Wertschöpfung trägt knapp 0,4 Prozentpunkte zum Wachstum bei. Kalenderbereinigt wird die deutsche Wirtschaft 2020 folglich nur um 0,5 % und damit genauso schwach wachsen wie im laufenden Jahr, für das der Kalendereffekt vernachlässigbar ist.

In seinem Konjunkturbild geht KfW Research von einer zumindest leichten Erholung der Industrie ab dem Frühjahr des kommenden Jahres aus. Zuletzt optimistisch stimmende Signale bei den lang schwelenden Konflikten im außenwirtschaftlichen Umfeld geben hier Anlass zur Hoffnung: Ein harter Brexit ist deutlich unwahrscheinlicher geworden – wenn auch vor den für den 12. Dezember 2019 anberaumten Neuwahlen zum britischen Unterhaus weiter offen ist, wie es hinsichtlich des geplanten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU konkret weitergeht. Zudem wurde der Handelsstreit zwischen den USA und China mit der jüngst in Aussicht gestellten Teileinigung und dem Verzicht auf zuvor angedrohte Zollerhöhungen etwas entschärft. Von einer Einigung würde auch die deutsche Industrie profitieren, die aufgrund ihrer engen Handelsbeziehungen zu beiden Ländern und der Fokussierung auf besonders zyklische Investitionsgüterbranchen von diesem Konflikt indirekt stark betroffen ist. Ob die derzeitige Entspannung des Konflikts dauerhaft trägt, bleibt angesichts der Unberechenbarkeit der US-Administration jedoch abzuwarten.

„Für eine Entwarnung ist es viel zu früh, die Rezessionsgefahr ist noch nicht vom Tisch“, kommentiert Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW, die aktuelle Konjunkturprognose von KfW Research. „Die deutsche Wirtschaft ist und bleibt anfällig für negative Überraschungen“. Hauptrisikofaktoren sind eine mögliche erneute Verschärfung des US-chinesischen Handelskonflikts und das Restrisiko eines ungeordneten Brexits, aber auch die hohe Staatsverschuldung Italiens. „Positiv zu sehen ist jedoch, dass der fiskalische Handlungsspielraum der deutschen Politik das Eindämmen etwaiger Rezessionsschäden erlaubt.“ Der aktuelle KfW-Konjunkturkompass ist abrufbar unter www.kfw.de/konjunkturkompass

Frankfurt am Main (ots)

500.000 Tüten mit Lebensmitteln für die Tafeln

REWE und Kunden spenden Waren im Wert von 2,42 Millionen Euro

Die Tafeln befinden sich in einem Dilemma: Die Zahl der Menschen, die die bundesweit 947 Einrichtungen nutzen, steigt. Demgegenüber können die Tafeln kaum mehr Lebensmittel retten und an Bedürftige verteilen. „Diese Entwicklung ist alarmierend“, warnt der Vorsitzende von Tafel Deutschland e.V., Jochen Brühl. Besonders bei Senioren ist der Anstieg mit 20 Prozent dramatisch. Niedrige Renten und Altersarmut sind nach Langzeitarbeitslosigkeit der zweithäufigste Grund, eine Tafel aufzusuchen. Völlig inakzeptabel sei auch die Situation bei Kindern und Jugendlichen – fast 50.000 mehr junge Menschen sind auf die Unterstützung mit Lebensmitteln angewiesen. Insgesamt liegt ihr Anteil bei 30 Prozent der Tafel-Nutzer. Brühl: „Vor diesem Hintergrund hilft uns die schon seit 2010 jährlich stattfindende Tafeltüten-Aktion von REWE und nahkauf sehr, unser Engagement aufrechtzuerhalten. Wir bedanken uns daher herzlich bei allen Kundinnen und Kunden, den Marktteams und den Organisatoren des Handelskonzerns für das überragende Spendenergebnis für die Tafeln.“

Hintergrund der Danksagung: Im Rahmen der Benefizaktion „Geben. Teilen. Leben.“ von REWE und nahkauf haben die Tafeln in Deutschland Lebensmittel im Wert von 2,42 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Das Ergebnis wurde erreicht, indem die Märkte vom 4. bis 17. November ihren Kunden eine Tüte mit sechs ja!-Artikeln angeboten hatten, um diese der örtlichen Tafel zu spenden. Der Inhalt bestand aus lang haltbaren Lebensmitteln, die in den kommenden Wochen das übliche Angebot der Tafeln für die Bedürftigen sinnvoll ergänzen: Reis, Spaghetti-Gericht mit Tomaten, vegetarische Tortelloni, Tomatencremesuppe, Nuss-Nougat-Creme und Kekse. Die von den Kunden abgegebenen Spendentüten wurden in einer Aktionsbox im Supermarkt gesammelt. Ehrenamtliche Tafelmitarbeiter holten die Tüten ab und verteilten diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte. Nach Abschluss der Aktion erweiterte REWE die Kundenspenden von knapp 500.000 gefüllten Tüten um weitere gut lagerfähige Lebensmittel und Drogerieartikel im Wert von 40.000 Euro, die sich die Tafeln gewünscht haben. Durch die Tafel-Aktionswochen haben Kunden und REWE seit 2009 Lebensmittel im Wert von nunmehr fast 20 Millionen Euro gespendet.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit der Aktion wieder viele Menschen erreichen und das Spendenvolumen auf hohem Niveau halten konnten“, sagt Peter Maly, bei REWE als Geschäftsführer für den Vertrieb für bundesweit über 3.600 REWE-Märkte verantwortlich. „Denn die Tafeln verdienen diese breite Unterstützung aus der Gesellschaft. Sie vereinen mit ihrem einzigartigen Engagement soziale und ökologische Aspekte und sind eine der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit. Mit ihrer schnellen und unbürokratischen Hilfe lindern die Tafeln die Folgen von Armut in einer reichen Gesellschaft – und stehen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.“

Seit 1996 kooperieren REWE und die Tafeln ehr eng miteinander. So spenden die Märkte und Läger des Handelsunternehmens täglich Lebensmittel an die lokalen Ausgabestellen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Frischeprodukte, die zwar nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können. Damit ist das Unternehmen einer der größten Unterstützer der Tafeln in Deutschland.

Über REWE:

Mit einem Umsatz von 23,8 Mrd. Euro (2018), mehr als 140.000 Mitarbeitern und über 3.600 REWE-Märkten gehört die REWE Markt GmbH zu den führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die REWE-Märkte werden als Filialen oder durch selbstständige REWE-Kaufleute betrieben. Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 61 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 360.000 Beschäftigten in 22 europäischen Ländern präsent.

Köln (ots)

Die Zukunft der Mobilität entsteht in Deutschland Tesla-Gigafactory soll im Großraum Berlin-Brandenburg entstehen

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Der Elektroauto- und Batteriehersteller Tesla plant den Bau einer neuen Fabrik in der Nähe von Berlin. Neben den für Elektroautos benötigten Batterien soll dort auch das Tesla Model Y und Model 3 produziert werden. Berichten zufolge ist geplant, die Fabrik im brandenburgischen Grünheide, südöstlich von Berlin zu bauen. Sollte es zu keinen Verzögerungen kommen, könnte Tesla die sogenannte Gigafactory Ende 2021 in Betrieb nehmen und bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

„Wir sind seit rund drei Jahren mit Tesla im Gespräch. Die Entscheidung von Tesla spricht für die Attraktivität des Investitions- und Technologiestandorts Deutschland. Die zentrale Lage ermöglicht zudem eine schnelle Expansion in weitere EU-Märkte“, sagt Dr. Robert Hermann, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest (GTAI).

„Die Zukunft der Mobilität entsteht in Deutschland. Tesla unterstreicht mit seiner strategischen Entscheidung die führende Position Deutschlands als Forschungs- und Produktionsstandort der Automobilindustrie. Dies gilt sowohl für das Premium- als auch das Volumensegment. Hier kann man Autos nicht nur entwickeln, sondern auch bauen lassen“, sagt Stefan Di Bitonto von Germany Trade & Invest. In seiner Funktion als Automobilindustrie-Experte berät Di Bitonto ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland. „Rund 40 Prozent aller Premiumautos weltweit werden in Deutschland hergestellt. Die neuesten Innovationen werden in der Regel zunächst im Premiumsegment erforscht und angewandt bevor sie dann im Massenmarkt zum Einsatz kommen.“

Neben einer Produktionsstätte plant Tesla auch den Bau eines Design- und Entwicklungszentrums in Berlin. Bei zukunftsweisenden Innovationen gehört die deutsche Automobilindustrie zur Weltspitze. Deutsche Hersteller und Zulieferer können ein Drittel aller weltweiten Patente im Automobilsektor für sich verbuchen. Mit 25,7 Milliarden Euro entfielen 2018 rund 37 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf die deutsche Automobilindustrie.

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte, wirbt für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

Berlin (GTAI) (ots)

Natur zum Anziehen – bei Kaufland gibt es nur noch Bio-Baumwolle

Bei Kaufland erhalten Kunden ab sofort Baumwolltextilien der Eigenmarken ausschließlich aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Sämtliche Eigenmarken-Baumwollartikel sind nach dem Öko-GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard) zertifiziert, bei dem umweltfreundliche Prozesse und sozialverträgliche Bedingungen höchste Beachtung finden.

„Wir achten sehr genau darauf, unsere Produkte unter nachhaltigen Arbeits- und Produktionsbedingungen herzustellen. Besonderen Wert legen wir dabei auch auf die Transparenz. Deshalb endet die GOTS-Zertifizierung bei uns nicht beim Lieferanten. Auch Kaufland selbst ist nach dem GOTS-Standard zertifiziert. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich“, sagt Stefan Bachmann, Geschäftsleitung Einkauf Nonfood bei Kaufland.

Die Vorteile des „Global Organic Textile Standard“

GOTS steht für „Global Organic Textile Standard“ und ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern, der gleichzeitig die Einhaltung strenger Sozialkriterien einfordert. Damit ein Produkt das „GOTS Organic-Label“ tragen darf, müssen mindestens 95 Prozent der Fasern aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen. Bei dem GOTS-Siegel „Made with…“ sind es mindestens 70 Prozent.

Auf hohem Niveau definiert der Standard umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig strenge einzuhaltende Sozialkriterien. Von der Gewinnung der biologisch erzeugten, natürlichen Rohstoffe über eine umwelt- und sozialverträgliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. Hierbei werden keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel sondern nur natürliche Dünger eingesetzt.

Der Wasserverbrauch ist grundsätzlich geringer als bei herkömmlichen Anbau-Methoden und Landwirte müssen Fristen der Anbauflächen zur Schonung einhalten. Außerdem ist der Einsatz gentechnisch veränderten Pflanzenmaterials nicht erlaubt. Um eine lückenlose Einhaltung der Kriterien sicherzustellen, stützt sich der Standard auf ein duales System aus Inspektionen vor Ort und Rückstandsanalysen. Um das GOTS-Siegel zu erhalten, muss ein Unternehmen ausnahmslos alle Kriterien des Standards erfüllen.

Kauflands Textilengagement

Die GOTS-Zertifizierung gliedert sich bei Kaufland in eine Reihe von Maßnahmen des nachhaltigen Textilengagements ein. So hat sich das Unternehmen bspw. im Rahmen des freiwilligen Detox-Commitments dazu verpflichtet, gemeinsam mit seinen Lieferanten die Wasserverschmutzung und den Einsatz kritischer Chemikalien zu reduzieren und so die Belastung für Mensch und Natur zu verringern. Zudem setzt Kaufland auf über gesetzliche Standards hinausgehende Zertifizierungen wie Ökotex und hat die Textilproduktverpackungen gänzlich von Plastik auf FSC-zertifizierte Pappe umgestellt. Kaufland ist zudem als eines der ersten Unternehmen beim staatlichen Siegel für nachhaltige Textilien, dem „Grünen Knopf“, dabei und hat seine Baumwolltextilien komplett nach diesem Standard zertifizieren lassen.

Neckarsulm (ots)

Homeoffice keine Allzwecklösung Randstad Studie zum Arbeitszeitmodell

Homeoffice ist in aller Munde. Sogar ein gesetzlicher Anspruch darauf wird derzeit diskutiert. Doch vor allem der Mittelstand macht von diesem Arbeitszeitmodell kaum Gebrauch. Gerade mal 1% der Mitarbeiter von kleinen mittelständischen Unternehmen, die Homeoffice anbieten, nehmen die Option regelmäßig in Anspruch. Fast die Hälfte von ihnen nutzt dieses Arbeitszeitmodell nur selten (46%). Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung, die Deutschlands Personalverantwortliche vierteljährlich zu Entwicklungen im Personalwesen befragt.

Recht auf Homeoffice nötig?

Insgesamt wird Homeoffice von allen Unternehmen genauso häufig angeboten (39%) wie es von den Mitarbeitern ungenutzt bleibt (39%). Dies steht im Gegensatz zur Dringlichkeit, die Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dem Homeoffice als gesetzlichem Anspruch beimisst. Während nur 30% der mittelständischen Unternehmen Homeoffice anbieten, setzen vorwiegend Firmen über 50 Mitarbeitern auf das flexible Arbeitszeitmodell (49%). Vor allem in der Datenverarbeitung wird es sehr stark bis stark genutzt (48%). „Homeoffice gilt als die Allzwecklösung der digitalen Arbeitswelt. Unsere Studie zeigt, dass dieses Arbeitszeitmodell für den Mittelstand wenig Relevanz hat. Während größere Firmen von Homeoffice profitieren können, ist mittelständischen Unternehmen mit solchen Einzelmaßnahmen nicht immer automatisch geholfen“, erklärt Andreas Bolder, Director Human Resources bei der Randstad Gruppe Deutschland.

Handhabe von Homeoffice nicht eindeutig

„Um die Flexibilisierung der Arbeitszeit im gesamten Unternehmensbereich erfolgreich voranzubringen, bedarf es nicht einer einzigen Lösung, sondern individueller Maßnahmen, die auf die jeweiligen Branchen abgestimmt sind“, so Andreas Bolder. Zuhause zu arbeiten ist deshalb für viele Mittelständler keine Option, weil viele Bereiche nur mit festen Arbeitszeiten und Präsenz vor Ort funktionieren. „Das macht die gesetzliche Verankerung dieses Arbeitszeitmodells fragwürdig, zumal dabei vor allem noch Fragen des Arbeitsschutzes offen sind“, resümiert Andreas Bolder.

Über die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung

Die hier vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo- Personalleiterbefragung Q2 2019, die quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag vom Personaldienstleister Randstad durchgeführt wird. Die Studie befragt bis zu 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Die Sonderfrage im zweiten Quartal 2019 bezog sich auf die systematische Erfassung der Arbeitszeit in Deutschlands Unternehmen.

Über Randstad Gruppe Deutschland

Randstad ist Deutschlands führender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem Gespür für Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip „Human Forward“. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 58.000 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten ansässig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,38 Milliarden Euro (2018). Neben der klassischen Zeitarbeit zählen die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personallösungen für unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch für Fach- und Führungskräfte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit über 50 Jahren in Deutschland aktiv, gehören wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederländischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 23,8 Milliarden Euro (Jahr 2018), über 670.900 Mitarbeiter im täglichen Einsatz, und rund 4.800 Niederlassungen in 38 Märkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum größten Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen gehören neben der Randstad Deutschland GmbH & Co KG außerdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher ist Richard Jager.

Eschborn (ots)

Einmalig in Österreich: Massen-Raucherentwöhnung übers Radio

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Der deutsche Mental-Coach Peter Phillip Koss und der österreichische Radiosender kronehits wagen ein einmaliges Experiment. Tausende Zuhörer sollen rauchfrei werden und endlich die Kraft finden, sich vom teuren und lästigen Glimmstengel zu befreien – kostenlos, übers Radio, nur durchs Zuhören und zuhause Mitmachen. „Mittels mentaler Übungen und Hypno-Einheiten hat jeder die Chance, das Rauchen aufzugeben, wenn er wirklich aufhören will“, verspricht Peter Phillip Koss, der für seine spektakulären TV-Auftritte bekannt ist und schon viele Tausend Menschen von Lastern befreit hat – neben dem Rauchen auch von Übergewicht oder Stress. Anlass des Experimentes ist das neue Nichtrauchergesetz in der Alpenrepublik, das zu Beginn des Monats zum schärfsten in ganz Europa geworden ist. Koss ist kein Unbekannter. Seine Rauchentwöhnungsseminare sind in Deutschland, der Schweiz und in Südtirol seit vielen Jahren legendär. „Es ist eine einmalige Aktion“, sind sich Koss und kronehits einig. Am kommenden Sonntag steigt das Experiment „Mach Dich rauchfrei“. Ab 13.00 Uhr ist der berühmte Rauchentwöhner sowie Entspannungs- und Mentaltrainer im Studio, informiert über seine Methode Hypno-Active, das Rauchen allgemein und wie man auch nach der On-Air-Teilnahme rauchfrei bleiben kann. Um 14.15 Uhr startet die eigentliche Entwöhnung. „In nur 15 Minuten kann man tatsächlich im Unterbewusstsein die Voraussetzungen schaffen, um danach nicht mehr zu rauchen, was für viele ein Problem ist – nicht nur gesundheitlich, sondern auch ganz praktisch. Denn wenn man fast nirgendwo mehr rauchen darf, die Sucht aber den Alltag beherrscht, wird es anstrengend“, weiß Koss aus seiner Praxis. Nach der Live-Entwöhnung können Hörer im Studio anrufen, von ihren Erfahrungen berichten und Fragen stellen. „Das wird es definitiv nur einmal geben. Es ist ein Experiment. Aber ich bin mir sicher, dass es für viele funktioniert“, freut sich Koss auf die Aktion. Er sei dankbar, dass kronehits diese verrückte Idee mitmache und so etwas wage.

Wer mehr über das Raucher-Experiment „Mach Dich rauchfrei“ erfahren möchte, findet unter https://www.kronehit.at/die-kronehit-winzone/hypno-active weitere Infos. Mehr über Peter Phillip Koss, seine Hypno-Active-Methode und Tipps, endlich seine Sucht zu überwinden, gibt es unter https://www.hypno-active.com.

(ots)

Bildquellen

  • Peter Phillip Koss: Peter Phillip Koss