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„24. Karrieretag Familienunternehmen“: Familienunternehmen punkten mit besserer Arbeitsatmosphäre

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Familienunternehmen bieten gute Voraussetzungen, um qualifizierte Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. Eine Umfrage der Stiftung Familienunternehmen ergab, dass angehende Fach- und Führungskräfte eine gute Arbeitsatmosphäre als das wichtigste Kriterium für den langfristigen Verbleib im Unternehmen erachten. Erst danach kommen die Punkte „Karrierechancen“, „Tätigkeit“ und „Vergütung“. Die Befragung von knapp 500 Fach- und Führungskräften wurde im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen von der Technischen Universität München auf dem „Karrieretag Familienunternehmen“ durchgeführt.

Das Ergebnis sei für Familienunternehmen eine gute Nachricht, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. „Traditionell achten Familienunternehmen von Anfang an besonders darauf, dass Mitarbeiter auch gut ins Team passen. Ganz nach dem Motto: Ein Gramm Charakter wiegt schwerer als ein Kilogramm Fachwissen“, sagt Heidbreder. „Nun zeigt sich, dass sich das auch langfristig in einer engen Mitarbeiterbindung auszahlt.“

Die Untersuchung wurde anlässlich des 24. „Karrieretags Familienunternehmen“ vorgestellt, der in diesem Herbst auf dem neuen Campus des Gebäudetechnik-Spezialisten Gira in Radevormwald stattfindet. Insgesamt haben sich 2.000 Bewerber um einen der 600 Plätze beworben. „Die vertretenen Familienunternehmen suchen insbesondere Fachleute aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Mathematik“, sagt Stefan Klemm, Gründer des Entrepreneurs Clubs in München.

Investition in moderne Arbeitswelten

Das Technologieunternehmen Gira hat in den vergangenen Jahren stark in die Gebäudeinfrastruktur und in die Gestaltung der Arbeitswelten investiert. „Wir brauchen hochqualifizierte Mitarbeiter. Die bekommen wir nur, wenn wir auch die entsprechenden Arbeitsbedingungen bieten“, sagt Dirk Giersiepen, geschäftsführender Gesellschafter des Smarthome-Spezialisten Gira. „Dazu gehören für uns nicht nur ein modernes Arbeitsumfeld, sondern ebenso vielfältige Möglichkeiten, spannende Projekte im Zusammenhang mit smarten Zukunftstechnologien eigenverantwortlich zu bearbeiten.“

Aus früheren Umfragen geht hervor, dass Familienunternehmen in besonderem Maß für ein gutes Arbeitsklima stehen. 81 Prozent der Befragten geben an, dass Familienunternehmen eine bessere Arbeitsatmosphäre bieten als Nicht-Familienunternehmen. Auch flache Hierarchien (75 Prozent) und ein kooperativer Führungsstil (72 Prozent) werden eher Familienunternehmen als Nicht-Familienunternehmen zugeschrieben.

Was genau eine gute Arbeitsatmosphäre ausmacht, war auch ein Untersuchungsgegenstand der aktuellen wissenschaftlichen Befragung der Münchner Wissenschaftler. Die Teilnehmer des Karrieretags nannten eine gute Beziehung zu ihren Vorgesetzten (31,2 Prozent). Es folgt der Zusammenhalt im Team (19 Prozent), Wertschätzung und Respekt (14,2 Prozent) sowie eine offene Kommunikation (8,8 Prozent).

Der „Karrieretag Familienunternehmen“ wurde von führenden Familienunternehmern Deutschlands, dem Entrepreneurs Club und der Stiftung Familienunternehmen ins Leben gerufen.

Der 25. „Karrieretag Familienunternehmen“ findet am 29. Mai 2020 bei der Goldbeck GmbH in Bielefeld statt. Informationen und Möglichkeiten zur direkten Anmeldung sind unter www.karrieretag-familienunternehmen.de verfügbar.

 

(ots)

Bildquellen

  • „24. Karrieretag Familienunternehmen“: obs/Stiftung Familienunternehmen

Hentschke-Betriebsrat: „Es trifft normale Menschen, nicht den Staat“

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Seit Monaten sind die Beschäftigten der Hentschke Bau GmbH Anfeindungen und Sachbeschädigungen ausgesetzt. Was mit Schmierereien auf Bau-Containern, Kratzern auf Firmenfahrzeugen und Beschimpfungen begann, mündet nun in Gewalt und Brandanschläge, die Leib und Leben bedrohen.

„Wer unsere Transportfahrzeuge anzündet, muss damit rechnen, dass jemand in ihnen übernachtet und Menschen zu Schaden kommen. Der Angriff auf die Firmenzentrale hätte weitaus schlimmere Folgen haben können – auch für die Existenz der Beschäftigten“, bekräftigt Mirko Wappler, Vorsitzender des Betriebsrates der Hentschke Bau GmbH. Am Ende treffe es die Mitarbeiter. Wie es denen nach den wiederholten Brandanschlägen geht und was aus ihrer Sicht zu tun ist, zeigt eine Befragung des Betriebsrates unter Beschäftigten.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen sind in Sorge. Viele berichten von einem mulmigen Gefühl. Manche stellen ihre Fahrzeuge nur noch an belebten Orten ab oder achten schon im Vorfeld darauf, dass ein Feuer bei einem möglichen Brandanschlag nicht auf andere Fahrzeuge oder Gebäude übergreifen kann. Die Wachsamkeit und die Sorge, selbst Opfer zu werden, wächst“, so der Betriebsrat. Viele fragen sich: „Was kommt als Nächstes?“

Denn wer derart rücksichts- und skrupellos gegen ein Unternehmen vorgeht und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckt, der ist möglicherweise auch bereit, Menschen direkt anzugreifen. Die Gefühle der Kolleginnen und Kollegen ließen sich laut Betriebsrat in vier Worten zusammenfassen: „Unverständnis. Entsetzen. Fassungslosigkeit. Solidarität.“ Unverständnis, weil sich die Attentate gegen den Falschen richten. „Wer gegen Gefängnisse protestieren möchte, kann dies friedlich tun und sich mit legalen Protestaktionen gegen den Staat richten. Wir sind eine ausführende Baufirma. Wir bauen im öffentlichen Auftrag und schaffen gesellschaftliche Werte und staatliche Infrastruktur, die allen zugutekommen soll. Wir bauen. Wir bestimmen nicht, was gebaut wird. Wir sind der falsche Adressat“, so die Meinung der Hentschke-Mitarbeiter.

Entsetzt sei man über die Art der Berichterstattung vieler Medien. „Viel zu oft wird so getan, als läge die Verantwortung dafür beim Unternehmen selbst. Die Taten werden in der Presse verharmlost, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe eine Legitimation für Extremisten und deren politisch motivierte Gewalt. Auch darunter leiden letztlich die Kolleginnen und Kollegen.“ Fassungslos sei man, weil der Staat die Gefahr des Extremismus offenbar lange unterschätzt hat.

Die Gewalt, die Hentschke Bau und andere Bauunternehmen sowie deren Beschäftigte neuerdings erfahren, habe eine neue Dimension erreicht. „Besonders hervorzuheben ist die gesteigerte Solidarität innerhalb des Unternehmens nach den jüngsten Ereignissen. Uns erreichen zahlreiche Zuspruchsbekundungen aus der Bevölkerung sowie von Lieferanten und Geschäftspartnern“, berichtet Mirko Wappler. „Wir sehen, dass seitens der Geschäftsleitung alles getan wird, um unsere Sorgen aufzunehmen und entsprechend zu handeln. Wir rücken noch näher zusammen – als Team und als Unternehmen.“ Auch der landläufigen Meinung, es sei ja nicht so schlimm, denn schließlich habe es ja nur Maschinen und Fahrzeuge getroffen und die seien versichert, tritt der Betriebsrat entgegen. „Wir haben Sorge, dass wir am Ende die Leidtragenden sein werden. Erleidet die Firma Verluste oder macht weniger Gewinn, wirkt sich das auch auf uns aus.

Nicht alles ist versichert und viele Schäden gehen weit über den reinen Sachschaden hinaus. Und am Ende werden die Kolleginnen und Kollegen bestraft. Wir sind am Erfolg des Unternehmens beteiligt und betrachten deswegen die Anschläge auch als Attacke auf uns persönlich.“ Auch die zahlreichen Spenden- und Sponsoringaktivitäten des Unternehmens könnten darunter leiden. „Die Geschäftsführung sieht sich mit höheren Ausgaben für die Sicherheit des gesamten Unternehmens durch private Anbieter konfrontiert“, so Wappler. Diese Kosten müssten kompensiert werden. Der Betriebsrat nehme mit Wohlwollen zur Kenntnis, dass es einen intensiven Austausch zwischen der Unternehmensführung und den Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden gebe.

Der Betriebsrat gehe davon aus, dass der nachhaltige Schutz des Unternehmens zukünftig gewährleistet sein wird. „Wir konnten unseren Kolleginnen und Kollegen berichten, dass die Polizei mit der Geschäftsleitung gemeinsam alles für unseren Schutz tun wird“, so der Betriebsratsvorsitzende. „Wir wünschen uns insgesamt mehr Unterstützung und Wertschätzung für unsere Arbeit – seitens der Medien und der öffentlichen Institutionen. Weder das Unternehmen noch die Kolleginnen und Kollegen dürfen im Regen stehen gelassen werden. Wir arbeiten jeden Tag hart und möchten nicht die Opfer von Gewalt und falschen Darstellungen werden. Es geht um die Menschen. Gewalt darf keinen Platz in der Gesellschaft haben“, so Wappler abschließend. Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, deren soziales und gesellschaftliches Engagement, Karrieremöglichkeiten und Ausbildung sowie das Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

Employer Branding nachhaltig umgesetzt!

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Die Berliner Marken- und Content-Agentur mc-quadrat überzeugte die Jury der HR-Excellence Awards auch in diesem Jahr von ihren Kompetenzen bei der Umsetzung von Kampagnen und Filmen im Bereich Employer Branding. Für die Unternehmensgruppe Gegenbauer (18.000 MA, TOP10 der Facility Management Unternehmen in Deutschland) entwickelte die Agentur die Employer Branding Kampagne „Blau ist WOW!“ und setzte den nun ausgezeichneten Kinospots um.

Mit der Cross Channel Kampagne „Blau ist WOW!“ legte mc-quadrat für Gegenbauer den Grundstein einer langfristig angelegten Employer Branding Strategie und implementierte ein innovatives Format zur Stärkung der Arbeitgebermarke. Ziel ist es, das Unternehmen im War for Talents als Top-Arbeitgeber zu positionieren. Startschuss der Kampagne war im April 2019 der nun ausgezeichnete Kinospot, der von der agentureigenen Filmproduktion produziert wurde.

Philipp Stelzner, Geschäftsführer mc-quadrat und Regisseur des Films: „Blau ist WOW!“ ist aus dem Kern der Unternehmenswerte, gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und findet Online, auf Social Media, Out-of-Home und im Kino statt. Spot und Kampagnen bieten nicht nur potenziellen, sondern gerade auch den aktuellen Gegenbauer Mitarbeiter/innen ein Angebot zur Identifikation mit ihrem Arbeitgeber, etablieren so eine resiliente Employer Brand und aktivieren das Potenzial der Mitarbeiter/innen, indem sie Stolz und Selbstvertrauen stärken. Wir freuen uns, dass wir Gegenbauer auch im Jahr 2020 bei der weiteren Kommunikation rund um Blau ist WOW! begleiten dürfen.“

Neben dem Kinospot zeichnet mc-quadrat auch für die gesamte Kampagnenkonzeption, sowie die Entwicklung und Umsetzung aller Kampagnenbausteine, wie eine zugehörige Microsite im Onepager-Format, Out of Home Advertising, Verkehrsmittel-Branding und Social Media Kommunikation über Youtube, Facebook und Instagram verantwortlich.

Eine weitere Bestätigung für die Expertise der Agentur im Bereich Employer Branding: Neben dem Kinospot landete auch die Gesamtkampagne in der Kategorie Employer Branding Kampagne Konzerne auf der Shortlist der HR Excellence Awards.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zur Kampagnenwebsite: www.blauistwow.de
Den Spot „Blau ist WOW!“ können Sie hier ansehen: https://youtu.be/05fm9CNHlDY
Making Of: https://youtu.be/FOlbnGsuXP4

(ots)

Eurobarometer-Umfrage: Klimawandel sollte Top-Priorität des Europäischen Parlaments sein

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– Klimawandel sollte für EP oberste Priorität haben, sagen
EU-Bürger*innen erstmals in einer Eurobarometer-Umfrage
– Sechs von zehn Europäer*innen finden, dass jugendgeführte
Proteste direkte Auswirkungen auf Politik haben sollten
– EP-Präsident Sassoli wird an UN-Klimakonferenz COP25 teilnehmen
Die Bekämpfung des Klimawandels sollte die oberste Priorität des Parlaments sein, wie eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage zeigt. Jugendgeführte Klimaproteste werden dabei als großer Einflussfaktor hervorgehoben.

Den „Klimawandel bekämpfen und unsere Umwelt, Ozeane und Biodiversität erhalten“ sollte das vorrangige Thema für das Europäische Parlament sein, sagen die EU-Bürger*innen in einer neuen europaweiten Eurobarometer-Umfrage, die vom Europäischen Parlament in Auftrag gegeben und im Oktober 2019 durchgeführt wurde. Der Klimawandel war bereits einer der Hauptgründe für die Teilnahme an der Europawahl im Mai, insbesondere für junge Menschen. Jetzt setzen die Bürger*innen den Klimawandel zum ersten Mal an die Spitze einer Eurobarometer-Prioritätenliste.

EU-weit sprechen sich 32 % der Bürger*innen für den Kampf gegen den Klimawandel und für den Schutz der Umwelt als wichtigstes Thema aus, mit dem sich die Abgeordneten befassen sollten. Es ist der am häufigsten genannte Punkt in 11 Mitgliedstaaten, insbesondere in Schweden (62 %), Dänemark (50 %) und den Niederlanden (46 %). Auch in Deutschland führt der Punkt die Liste der wichtigsten Themen an (40 %).

In der Eurobarometer-Umfrage wurden die Teilnehmer*innen auch gefragt, welche Umweltthemen am dringlichsten sind. Eine absolute Mehrheit der Europäer*innen (52 %) glaubt, dass der Klimawandel sei, gefolgt von Luftverschmutzung (35 %), Meeresverschmutzung (31 %), Entwaldung und der wachsenden Menge an Abfällen (jeweils 28 %).

Parlamentspräsident David Maria Sassoli (S&D, IT), der am Montag in Madrid ankommt, um an der Eröffnung der UN-Klimakonferenz COP25 teilzunehmen, sagte: „Diese Umfrage zeigt sehr deutlich, dass die Europäer von der EU Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels erwarten. Gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg eine Entschließung angenommen, in der es den Klima- und Umweltnotstand in Europa und weltweit erklärt. Wir hören unseren Bürgern zu und betonen, dass es wichtig ist, den Worten auch Taten folgen zu lassen“.

Jugendproteste machen einen Unterschied

Im Laufe des Jahres haben jugendgeführte Proteste Millionen von Menschen in der EU und weltweit mobilisiert.

Die neue Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass fast sechs von zehn EU-Bürgern*innen zuversichtlich oder überzeugt sind, dass jugendgeführte Proteste direkte Auswirkungen auf die Politik auf nationaler und europäischer Ebene haben.

Menschen in Irland (74 %), Schweden (71 %) und Zypern (70 %) sind sehr überzeugt, dass die Proteste zu politischen Maßnahmen auf EU-Ebene führen werden, verglichen mit 42 % der Bürger*innen in Tschechien und 47 % im Vereinigten Königreich. In Deutschland glauben 63 %, dass die Proteste zu politischen Maßnahmen in der EU führen werden. 68 % der Deutschen glauben, dass die Proteste zu politischen Maßnahmen in Deutschland führen werden.

Hintergrund

Seit 1973 misst die Eurobarometer-Umfrage, wie die europäischen Bürger*innen die EU wahrnehmen und was sie von ihr erwarten.

Das Umfrage-Institut Kantar hat die Daten für diese Eurobarometer-Umfrage erhoben. Die Feldarbeit fand vom 8. bis 22. Oktober 2019 in allen 28 EU-Mitgliedstaaten statt. Eine repräsentative Stichprobe von 27.607 Befragten über 15 Jahren wurde für den Bericht persönlich interviewet. Die vollständigen Daten werden am 10. Dezember 2019 veröffentlicht, der Bericht zum Klimawandel kann hier heruntergeladen werden:

Eurobarometer-Umfrage zum Klimawandel (Englisch):
http://ots.de/OU2W22

Entschließung des Europäischen Parlaments zum Klima- und
Umweltnotstand: http://ots.de/3y8cJq

Brüssel/Berlin (ots)

Insolvenzen in Deutschland: Immer mehr große Unternehmen geraten ins Taumeln

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– Zahl der Großinsolvenzen steigt in den ersten neun Monaten 2019
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42%
– Durchschnittliche Schädenfür Unternehmen durch Großinsolvenzen 81%
höher als im Vorjahreszeitraum
– Besonders viele große Insolvenzen in Handel, Automobilbranche und
bei Dienstleistungen sowie in Metall-, Textil- und Energiebranche
– 2019: Gesamttrend bei Insolvenzen in Deutschland stabil
– 2020: Anstieg der Pleiten in Deutschland um 3% erwartet
Zuletzt traf es häufig namhafte und vor allem große Unternehmen: Die Zahl der Insolvenzen bei großen Unternehmen nimmt aktuell wieder zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 zählte der weltweit führende Kreditversicherer Euler Hermes 27 Pleiten von deutschen Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro (Mio. EUR) [1]. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 19 Fälle gewesen, das ist ein Zuwachs von 42%.

„Das wirklich dramatische an diesen großen Insolvenzen ist der Dominoeffekt auf viele Unternehmen in der gesamten Lieferkette“, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Nicht selten werden sie dabei mitgerissen und geraten selbst in den Abwärtssog, der im schlimmsten Fall ebenfalls in der Pleite endet. Der durchschnittliche Umsatz der insolventen Großunternehmen – und damit auch die Schäden für die betroffenen Unternehmen – ist in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 81% auf 339 Mio. EUR gestiegen. Dies bestätigt den Trend: Wenn es knallt, dann richtig.“

Im Vorjahreszeitraum lag der durchschnittliche Umsatz der insolventen Großunternehmen noch bei 187 Mio. EUR, 2016 noch bei 129 Mio. EUR. Die Tendenz ist also bereits seit Jahren steigend, wobei im Jahr 2017 die durchschnittlichen Schäden aus den großen Insolvenzen mit über 300 Mio. EUR bereits ein erstes Rekordhoch markierten. Dieser Ausreißer in der ansonsten linearen Entwicklung war durch die Insolvenz von Air Berlin bedingt.

Vorsicht geboten: Handel, Automobilbranche, Dienstleistungen, Metall, Textil und Energie

„Besonders viele große Insolvenzen gab es im bisherigen Jahresverlauf im Handel sowie in der Automobilindustrie, dem Dienstleistungssektor sowie Metall-, Textil- und Energiebranche“, sagt Van het Hof. „Vorsicht ist gerade auch bei großen Namen geboten – sie schützen im Zweifelsfall nicht vor der Pleite. Einige sehr namhafte Unternehmen sind 2019 sogar bereits zum zweiten Mal in die Insolvenz gerutscht – ein Trend, der dies unterstreicht.“

Bekannte große Unternehmen wie unter anderem Loewe, Kettler oder auch Beate Uhse meldeten bereits zum zweiten Mal Insolvenz an. Zu den nach Umsatz größten Insolvenzen in den ersten neun Monaten 2019 zählten ebenfalls viele bekannte Namen wie beispielsweise Schuhpark Fascies, Windenergieunternehmen Senvion und Automobilzulieferer Eisenmann, Buchgroßhändler Koch, Neff & Volkmar (KNV), die Fluggesellschaft Germania oder Modeunternehmen Gerry Weber. Das vierte Quartal 2019 lässt mit den Pleiten von Thomas Cook oder Condor ebenfalls bereits jetzt mit großen Namen aufhorchen.

Große Insolvenzen steigen – Gesamttrend 2019 noch stabil, Anstieg erst 2020 erwartet

Große Insolvenzen häufen sich und der deutsche Wirtschaftsmotor stottert zuletzt ebenfalls. Trotzdem dürften die Insolvenzen in Deutschland im laufenden Jahr relativ stabil bleiben. Die Bundesrepublik verzeichnete in den ersten acht Monaten 2019 sogar erneut einen leichten Rückgang bei den Insolvenzen. Der weltweit führende Kreditversicherer Euler Hermes erwartet allerdings in den letzten vier Monaten des Jahres einen Anstieg bei den Pleitefällen, so dass die Zahlen am Jahresende auf vergleichbaren Niveau liegen dürften wie im Vorjahr. Dieser Anstieg zum Jahresende dürfte sich nach Ansicht der Euler-Hermes-Experten 2020 weiter fortsetzen. Der Kreditversicherer erwartet im kommenden Jahr 3% mehr Pleiten als 2019.

„Die deutsche Wirtschaft zeigt sich angesichts der zahlreichen Unsicherheiten und Risiken weiterhin relativ robust“, sagt Van het Hof. „Diese Widerstandskraft kommt allerdings nicht von den Unternehmen wie häufig in der Vergangenheit, sondern vor allem von positiven Impulsen durch die Binnennachfrage – insbesondere von Seiten des Konsums und den Bauinvestitionen. Noch zehren viele Unternehmen aber von ihren Puffern, die sie sich in guten Zeiten angelegt haben. Deshalb gehen wir 2019 weiterhin von stagnierenden Pleitezahlen aus und 2020 dann von einem leichten Anstieg.“

Branchen heterogen – Kernbranchen wie Produktion, Energie, Lebensmittel zeigen Anstieg

Dabei sind nicht alle Branchen gleichermaßen betroffen, sondern es bietet sich wie auch bei den Großinsolvenzen ein relativ heterogenes Bild.

„Den größten Zuwachs bei den Pleiten sieht man aktuell in der Energieversorgung und im Bildungssektor sowie der Agrarwirtschaft“, sagt Van het Hof. „Aber auch das verarbeitende Gewerbe, Freizeitaktivitäten, die Transportbranche und die unternehmensnahen Dienstleistungen verzeichneten steigende Fallzahlen. In den Bereichen Gesundheit und Soziales, sonstige Dienstleistungen, Information und Kommunikation sowie Wasser- und Abfallwirtschaft haben merklich weniger Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Die durchschnittlichen Schäden für Unternehmen durch Insolvenzen haben sich zwischen 2015 und 2018 verdoppelt. Zwar sind sie im bisherigen Jahresverlauf bisher insgesamt leicht rückläufig, allerdings weiterhin auf sehr hohem Niveau. Mit den zum Jahresende voraussichtlich ansteigenden Fallzahlen dürfte sich dieser Trend jedoch ändern – zumal Kernbranchen wie der Energiesektor, Produktion und unternehmensnahe Dienstleistungen bereits einen deutlichen Anstieg bei den Schäden vermelden.

Handel und Baugewerbe mit den meisten Insolvenzen – viele Branchen mit Herausforderungen

Die meisten Insolvenzen verzeichnete in den ersten acht Monaten des Jahres der Handel (2.182 Fälle), gefolgt vom Baugewerbe (2.118), Hotels & Restaurants (1.511), unternehmensnahe Dienstleistungen (1.387) und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (1.248), dem verarbeitenden Gewerbe (1.030) und der Transportbranche (866).

„Viele Branchen stehen aktuell vor zahlreichen Herausforderungen, die sie erst einmal meistern müssen“, sagt Van het Hof. „Ein massiver Strukturwandel, häufig durch die digitale Transformation oder Nachhaltigkeitsrichtlinien beschäftigt fast alle Unternehmen hierzulande. Zudem sehen wir eine schwache Nachfrage sowie teilweise Profitabilitäts- und Liquiditätsprobleme unter anderem in der Automobilindustrie und ihren Zulieferern sowie in der Chemiebranche und dem Maschinenbau. Im Dienstleistungssektor, dem Handel und anderen verbrauchernahen Branchen machen den Unternehmen weiterhin die geringen Margen zu schaffen.“

Deutsche Wirtschaft: Binnenkonsum ist Fels in der Brandung, gerät er ins Trudeln, wird es eng

Beim Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geht Euler Hermes sowohl 2019 als auch 2020 von +0,6% aus.

„Die Wirtschaft wächst hierzulande zwar weiter – aber nur sehr schwach“, sagt Van het Hof. „Das lässt insgesamt wenig Raum für große Sprünge und könnte bei manchen weiter an die Reserven gehen, die sie in guten Zeiten angelegt haben für den Winter. Die anhaltende Schwäche der Industrie ist für die angelegten Vorräte ein Risiko. Wenn sich diese Schwäche nun auch negativ auf den Privatkonsum auswirkt, der sich aktuell als Fels in der Brandung der deutschen Wirtschaft erweist, wird es eng. Sollte er ins Trudeln geraten, könnte im Laufe von 2020 eventuell erneut eine technische Rezession drohen.“

Der Welthandel wächst 2020 mit +1,7% auch nur minimal mehr als 2019 (+1,5%). Deutsche Exporteure müssen also weiterhin aufs Gas drücken, um ihr Stück vom Kuchen zu verteidigen. Die unendliche Brexit-Geschichte zieht sich ebenfalls weiter. Zwar gehen die Euler-Hermes-Experten davon aus, dass es in der Verlängerung letztlich doch noch eine Einigung geben dürfte, allerdings wird auch das nicht zu einer plötzlichen Erholung führen. Drohende Automobilzölle sind zwar auch auf 2020 verschoben – aber nicht aufgehoben und auch sonst ist der politische Kalender voll mit Terminen, die hier und da zu einer Verwerfung führen könnten.

[1] Die Analyse berücksichtigt nur Unternehmen, deren letzte Umsätze vorliegen und tatsächlich zuletzt über 50 Mio. EUR lagen. Geschätzte Umsätze wurden nicht berücksichtigt, so dass die absolute Zahl der Großinsolvenzen tatsächlich auch höher sein könnte.

Die vollständige Analyse „Insolvenzradar“ (deutsch, PDF) finden Sie beigefügt sowie hier: http://ow.ly/nstr50xn4KB

Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist für Kaution und Garantien, Inkasso sowie Schutz gegen Betrug oder politische Risiken. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu unterstützen.

Über das unternehmenseigene Monitoring-System verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung von mehr als 40 Millionen kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen.

Mit dieser Expertise macht Euler Hermes den Welthandel sicherer und gibt den weltweit über 66.000 Kunden das notwendige Vertrauen in ihre Geschäfte und deren Bezahlung. Als Tochtergesellschaft der Allianz und mit einem AA-Rating von Standard & Poor’s ist Euler Hermes im Schadensfall der finanzstarke Partner an der Seite seiner Kunden.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter weltweit. 2018 wies Euler Hermes einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,7 Milliarden Euro aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 962 Milliarden.

Hamburg (ots)

Prominenter Preis für das „Pony Car“: Ford Mustang-Edition Bullitt ist das „Auto Bild Sportscar des Jahres“

Der Urahn war Hollywood-Legende, der Urenkel räumt die Awards ab: Der Ford Mustang* in der Bullitt-Edition1) hat die Auto Bild-Leserwahl zum „Sportscar des Jahres 2019“ in der Kategorie „Sportwagen Serie“ gewonnen. 8,89 Prozent der Teilnehmer gaben beim gut zweimonatigen Online-Voting auf autobild.de ihre Stimme für den V8-Sportwagen in der limitierten, inzwischen ausverkauften Sonderserie ab. Sie erinnert an den 51Jahre alten Blockbuster gleichen Namens mit Steve McQueen in der anderen Hauptrolle. Wie das berühmte Filmvorbild rollt auch die jüngste Mustang Bullitt-Version vornehmlich in Montana-Grün Metallic, mit schwarzem Kühlergrill und praktisch ohne Embleme oder Chromzierrat vor die Kamera. Die sechs Gänge seines manuellen Getriebes werden natürlich mit einem Billardkugel-Schaltknauf gewechselt, so wie ihn auch der „King of Cool“ alias Lieutenant Frank Bullitt in der Hand hielt, als er Kriminelle durch die Straßen von San Francisco hetzte. Die gut zehnminütige Filmsequenz zählt bis heute zu den längsten und spektakulärsten Verfolgungsjagden der Kinogeschichte.

„Die Auszeichnung ,Auto Bild Sportscars des Jahres‘ freut uns sehr – sie beweist, dass klassische Sportwagen wie der Ford Mustang speziell in der imposanten Bullitt-Version auch weiterhin das Herz der Fans treffen“, unterstrich Olaf Hansen, Marketingdirektor von Ford Deutschland, bei der Preisverleihung im Rahmen der Auto Bild Race Night auf der Essen Motor Show. „Zugleich blickt diese ikonische Baureihe einer strahlenden Zukunft entgegen, denn mit dem neuen Ford Mustang Mach-E haben wir vor kurzem eine rein elektrische Variante vorgestellt. Sie vereint das Gefühl der Freiheit, das den Spaß des Mustang-Fahrens seit nunmehr 55 Jahren prägt, gepaart mit den eindrucksvollen Drehmomentreserven eines Performance Elektroantriebs.“

Auch technisch ragt der ikonische Mustang Bullitt heraus. Sein 5,0 Liter großer V8-Motor mobilisiert 338 kW (460 PS)*. Damit ist er sieben kW (zehn PS) stärker als der serienmäßige Mustang GT, den Ford in Deutschland zu Preisen ab 47.300 Euro als Fastback-Coupé oder Convertible-Cabriolet anbietet. Das imposante Drehmoment erreicht unverändert 529 Nm. Möglich machten die Leistungssteigerung ein Open Air Induction System, ein Einlasskrümmer mit einem Drosselklappen-Durchmesser von 87 Millimetern sowie die Motormanagement-Kalibrierung des Shelby Mustang GT350. Auch die aktive Klappenauspuffanlage zählt zur Serienausstattung – sie unterstützt das typische Brabbeln des großen V8. Der bei 250 km/h elektronisch abgeriegelte Mustang Bullitt beschleunigt in nur 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h.

Die Leserwahl „Auto Bild Sportscar des Jahres“ fand 2019 zum bereits 18. Mal statt. Modelle von Ford belegen dabei regelmäßig Spitzenpositionen – wie zum Beispiel der Ford GT. Der in limitierter Stückzahl produzierte Mittelmotor-Renner entschied 2016 die Importwertung in der Kategorie „Supersportwagen Serie“ für sich. 2013 hat sich Ford mit dem damaligen Fiesta ST den Sieg in der Kategorie „Kleinwagen“ gesichert. Mit 20,73 Prozent der abgegebenen Stimmen konnte der dynamische Kölner zahlreiche namhafte Konkurrenten auf die Plätze verweisen.

Der Ford Mustang von morgen kann auch rein elektrisch fahren

Während der Mustang Bullitt einen Blick zurück auf die 55-jährige Geschichte des legendären „Pony Cars“ wirft, läuft sich die Zukunft des weltberühmten Sportwagens bereits warm – und die steht im wahrsten Wortsinne unter Spannung: Mit dem neuen Mustang Mach-E hat Ford erstmals eine rein elektrisch angetriebene Modellvariante im SUV-Stil präsentiert. Sie kommt Ende 2020 auf den europäischen Markt und kombiniert eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern** mit atemraubenden Fahrleistungen: Die GT-Version des Mustang Mach-E vereint zum Beispiel rund 342 kW (465 PS) mit einem eindrucksvollen Drehmomentmaximum von gut 830 Nm und beschleunigt in weniger als fünf Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Ford wird das Elektrofahrzeug mit Front- und Allradantrieb, einer Standard- sowie einer Extended-Batterieoption und auch mit einer 248 kW (337 PS) starken Antriebsalternative anbieten.

* Kraftstoffverbrauch des Ford Mustang in l/100 km: 14,5 – 10,1 (innerorts), 7,7 – 6,8 (außerorts), 9,8 – 8,0 (kombiniert); CO2-Emissionen (kombiniert): 225 – 179 g/km. CO2-Effizienzklasse: G – D.

** Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt.

(ots)

HPI-Podcast Neuland mit Professor Falk Uebernickel: Unternehmen auf Innovationskurs bringen mit Design Thinking

Die Arbeitswelt unterliegt einem stetigen Wandel. Unternehmen sind dabei der Dreh- und Angelpunkt dieser Veränderungen und im Zuge der Digitalisierung angehalten, ihre aktuellen Strukturen ständig zu hinterfragen und – wenn nötig – anzupassen. Doch wann ist ein Unternehmen eigentlich wirklich innovativ? Was passiert, wenn Unternehmen merken, dass sie nicht mehr auf dem richtigen Kurs sind? Und muss sich auch das analogste Unternehmen hinterfragen? Diese und andere Fragen beantwortet Professor Falk Uebernickel, Leiter des neuen Lehrstuhls „Design Thinking and Innovation Research“ am Hasso-Plattner-Institut (HPI), in der neuen Podcast-Folge Neuland (https://podcast.hpi.de). Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe spricht er darüber, was innovative Unternehmen ausmacht, warum jedes Unternehmen Veränderungen unterliegt und welche Auswirkungen diese auf die Motivation der Mitarbeiter haben.

„Die Lösung komplexer Probleme erfordert die Teilnahme vieler.“ Es gäbe zwar meist eine Person mit einer wegweisenden Idee, aber die Umsetzung brauche die kreative Gestaltung vieler Menschen. In vielen Unternehmen sei ein regelrechter Kulturwandel nötig, erklärt Prof. Falk Ubernickel, der den Lehrstuhl „Design Thinking and Innovation Research“ seit dem 1. Oktober 2019 leitet. Uebernickel studierte an der Universität Regensburg Wirtschaftsinformatik. Anschließend promovierte er an der Universität St. Gallen im Bereich Betriebswirtschaftslehre. Er ist Adjunct Professor for Information Management and Business Innovation an der Universität St. Gallen. Seit 2008 beschäftigt er sich bereits schwerpunktmäßig mit der Innovationsmethode Design Thinking in Forschung und Lehre. Er ist Gründer und Sprecher des SUGAR-Netzwerkes, das weltweit mehr als 100 Unternehmen und Universitäten in Design-Thinking-Projekten zusammenbringt.

Zum 1. Oktober 2019 wechselte Uebernickel an die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam (UP). Dort erforscht er gemeinsam mit seinem Team Methoden und Vorgehensweisen wie die Adaption und Integration von Human-centered Design (HCD) und Design Thinking in Unternehmen zu nachhaltigen Geschäftsinnovationen führt. Der besondere Fokus liegt dabei auf software-getriebenen Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast „Neuland“ mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird am 11. Dezember ausgestrahlt. Im Gespräch dann: Prof. Dr. Felix Naumann über Datenaufbereitung und das „schmutzige“ Geschäft des Data Science.
<h2>Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut</h2>
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“ und „Cybersecurity“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 17 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Potsdam (ots)

Sonntag Corporate Finance gibt den Verkauf der Businesswings Luftfahrtunternehmen GmbH bekannt

Die Sieger des connect-Netztest stehen fest: Die Telekom holt in Deutschland den ersten Platz, Magenta (ehemals T-Mobile Austria) in Österreich, Swisscom in der Schweiz. Das ist das Ergebnis des renommierten Mobilfunknetztests, den das Telekommunikationsmagazin connect bereits im 26. Jahr und gemeinsam mit dem global agierenden Infrastrukturspezialist umlaut (zuvor P3) das 17. Mal durchführt. In diesem Jahr ermittelten sie erneut und mit höchstem Aufwand nach objektiven und kundennahen Testverfahren, welche Netzbetreiber in Deutschland, Österreich und Schweiz die Nase vorn haben. Dabei war das Testverfahren gegenüber dem Vorjahr anspruchsvoller, angepasst an den neuesten Stand der Technik.

Telekom gewinnt connect-Netztest in Deutschland zum neunten Mal in Folge

Mit 900 Punkten und der Note „sehr gut“ holt sich die Telekom den ersten Platz und ist Testsieger im Netztest – zum neunten Mal in Folge. Dabei übernimmt der Netzbetreiber aus Bonn in allen Disziplinen die Führung: in der Sprach- und Datendisziplin sowie in der Crowdsourcing-Disziplin. Vodafone sichert sich mit 834 Punkten den zweiten Platz und erhält die Note „gut“. Der Betreiber aus Düsseldorf liegt dabei in allen Disziplinen auf dem zweiten Platz. O2 steigert sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, landet mit 758 Punkten auf dem dritten Platz und verbessert sich auf die Note „gut“.

Hervorzuheben sind die exzellenten Ergebnisse aller drei Betreiber in der Kategorie Walktest Sprachdienste innerhalb der zehn deutschen Großstädte. Anders sieht das Abschneiden aller drei Netze beim Telefonieren und bei der Datenkommunikation in Zügen aus. Trotz deutlicher Verbesserung der Messwerte gegenüber dem Vorjahr, zeigt das Ergebnis, dass auf der Schiene nach wie vor Verbesserungsbedarf besteht.

Magenta gewinnt connect-Netztest in Österreich knapp vor A1

Mit 955 Punkten bleibt der Vorjahressieger Magenta auf der Spitzenposition und erhält die Bestnote „überragend“. Den knappen Vorsprung von vier Punkten gegenüber dem Verfolger A1 verdankt der Gewinner den besten Ergebnissen in der Sprach- sowie in der Datenkategorie. Auch A1 schneidet mit 951 Punkten „überragend“ ab und belegt somit den zweiten Platz. Im Crowdsourcing-Ergebnis liegt A1 vorn, bei den Sprach- und Datenergebnissen nur jeweils knapp hinter dem Gewinner. Hutchison3 erhält ein „sehr gut“ mit 908 Punkten mit jeweils drittem Rang in allen Disziplinen. Der kleinste österreichische Anbieter konnte sich gegenüber dem Vorjahr am deutlichsten in seiner Punktzahl verbessern.

Swisscom gewinnt connect-Netztest in der Schweiz knapp vor Sunrise

Swisscom und Sunrise haben ihr hohes Niveau der letzten Jahre gehalten. Mit 974 Punkten und der Note „überragend“ holt sich Swisscom zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz. Dabei liegt der Anbieter in allen drei Testkategorien teilweise hauchdünn vor seinem Verfolger Sunrise. Mit 967 Punkten erzielt Sunrise den zweiten Platz, ebenfalls mit der Note „überragend“. Insgesamt hat Sunrise in der Crowd-Bewertung zugelegt, bei den Drivetests und Walktests liegt das Ergebnis etwa auf Vorjahrsniveau. Salt landet mit 923 Punkten auf dem dritten Platz mit der größten Steigerung gegenüber dem Vorjahr – durch deutlichen Zuwachs in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing.

Marc-Oliver Bender, connect Chefredakteur: „Um sicherzustellen, dass unser Netztest auch im 26. Jahr der De-facto-Industriestandard bleibt, passen wir unsere Testmethoden und die Bewertungsschlüssel regelmäßig an die fortschreitende technische Entwicklung an. Dazu werden von Jahr zu Jahr Schwellenwerte und Anforderungen erhöht. Wenn sich dann, wie in diesem Jahr, wirklich alle getesteten Anbieter im Vergleich zu ihren Vorjahresergebnissen steigern können, freut uns das besonders. Denn es zeigt, dass wir mit unserem anspruchsvollen Netztest letztlich zur Verbesserung der Netze beitragen – zum Vorteil aller Kunden.“

Hakan Ekmen, CEO Telecommunication bei umlaut, ergänzt: „Herzlichen Glückwunsch den diesjährigen Gewinnern Telekom, Magenta und Swisscom. Mit unserer Methodik haben wir die Leistungsfähigkeit der Netze aufgezeigt und „on top“ das, was bei den Kunden tatsächlich ankommt. Durch die kontinuierliche Optimierung unserer Tests erzielen wir repräsentative Ergebnisse. So haben wir unsere Methodik mit dem weltweit einzigartigen ganzheitlichen Ansatz aus crowdbasierter Analyse und klassischem Drive- und Walktest wesentlich verbessert. Unsere ersten 5G-Messungen zeigen auch: 5G ist im Anmarsch und hat das Potenzial, die Karten für das kommende Jahr nochmals neu zu mischen.“

In Deutschland fanden die Tests vom 1.10. bis 1.11.2019 statt, in Österreich vom 3.10. bis 18.10.2019 und in der Schweiz vom 10.10. bis 30.10.2019. In Groß- und Kleinstädten sowie auf Verbindungsstraßen wurden Telefonie- und Datenmessungen per Drivetest durchgeführt. Ergänzt wurden diese durch Walktests – in Gebäuden wie Bahnhofshallen, Flughafenterminals, Cafés und Museen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf den Verbindungen zwischen den Städten wurde außerdem die Qualität der Mobilfunkversorgung in Zügen des Fernverkehrs gemessen.

Zudem fließen zu 20 Prozent die Ergebnisse der von umlaut durchgeführten Crowdsourcing-Analysen in die Gesamtwertung ein. Für diese wurden in Deutschland von Mitte Mai bis Ende Oktober 2019 rund 2,8 Milliarden Einzelmesswerte von 476.000 Mobilfunknutzern ausgewertet. Damit sind 99,3 Prozent der bebauten Fläche in Städten berücksichtigt. In Österreich wurden rund 902 Millionen Einzelmesswerte von 99.800 Mobilfunknutzern ausgewertet. In der Schweiz wurden rund 200 Millionen Einzelmesswerte von 41.400 Mobilfunknutzern ausgewertet. Damit sind in beiden Ländern jeweils 100 Prozent der bebauten Fläche in Städten berücksichtigt.

(ots)

Telekom, Magenta und Swisscom gewinnen den connect-Netztest

Die Sieger des connect-Netztest stehen fest: Die Telekom holt in Deutschland den ersten Platz, Magenta (ehemals T-Mobile Austria) in Österreich, Swisscom in der Schweiz. Das ist das Ergebnis des renommierten Mobilfunknetztests, den das Telekommunikationsmagazin connect bereits im 26. Jahr und gemeinsam mit dem global agierenden Infrastrukturspezialist umlaut (zuvor P3) das 17. Mal durchführt. In diesem Jahr ermittelten sie erneut und mit höchstem Aufwand nach objektiven und kundennahen Testverfahren, welche Netzbetreiber in Deutschland, Österreich und Schweiz die Nase vorn haben. Dabei war das Testverfahren gegenüber dem Vorjahr anspruchsvoller, angepasst an den neuesten Stand der Technik.

Telekom gewinnt connect-Netztest in Deutschland zum neunten Mal in Folge

Mit 900 Punkten und der Note „sehr gut“ holt sich die Telekom den ersten Platz und ist Testsieger im Netztest – zum neunten Mal in Folge. Dabei übernimmt der Netzbetreiber aus Bonn in allen Disziplinen die Führung: in der Sprach- und Datendisziplin sowie in der Crowdsourcing-Disziplin. Vodafone sichert sich mit 834 Punkten den zweiten Platz und erhält die Note „gut“. Der Betreiber aus Düsseldorf liegt dabei in allen Disziplinen auf dem zweiten Platz. O2 steigert sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, landet mit 758 Punkten auf dem dritten Platz und verbessert sich auf die Note „gut“.

Hervorzuheben sind die exzellenten Ergebnisse aller drei Betreiber in der Kategorie Walktest Sprachdienste innerhalb der zehn deutschen Großstädte. Anders sieht das Abschneiden aller drei Netze beim Telefonieren und bei der Datenkommunikation in Zügen aus. Trotz deutlicher Verbesserung der Messwerte gegenüber dem Vorjahr, zeigt das Ergebnis, dass auf der Schiene nach wie vor Verbesserungsbedarf besteht.

Magenta gewinnt connect-Netztest in Österreich knapp vor A1

Mit 955 Punkten bleibt der Vorjahressieger Magenta auf der Spitzenposition und erhält die Bestnote „überragend“. Den knappen Vorsprung von vier Punkten gegenüber dem Verfolger A1 verdankt der Gewinner den besten Ergebnissen in der Sprach- sowie in der Datenkategorie. Auch A1 schneidet mit 951 Punkten „überragend“ ab und belegt somit den zweiten Platz. Im Crowdsourcing-Ergebnis liegt A1 vorn, bei den Sprach- und Datenergebnissen nur jeweils knapp hinter dem Gewinner. Hutchison3 erhält ein „sehr gut“ mit 908 Punkten mit jeweils drittem Rang in allen Disziplinen. Der kleinste österreichische Anbieter konnte sich gegenüber dem Vorjahr am deutlichsten in seiner Punktzahl verbessern.

Swisscom gewinnt connect-Netztest in der Schweiz knapp vor Sunrise

Swisscom und Sunrise haben ihr hohes Niveau der letzten Jahre gehalten. Mit 974 Punkten und der Note „überragend“ holt sich Swisscom zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz. Dabei liegt der Anbieter in allen drei Testkategorien teilweise hauchdünn vor seinem Verfolger Sunrise. Mit 967 Punkten erzielt Sunrise den zweiten Platz, ebenfalls mit der Note „überragend“. Insgesamt hat Sunrise in der Crowd-Bewertung zugelegt, bei den Drivetests und Walktests liegt das Ergebnis etwa auf Vorjahrsniveau. Salt landet mit 923 Punkten auf dem dritten Platz mit der größten Steigerung gegenüber dem Vorjahr – durch deutlichen Zuwachs in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing.

Marc-Oliver Bender, connect Chefredakteur: „Um sicherzustellen, dass unser Netztest auch im 26. Jahr der De-facto-Industriestandard bleibt, passen wir unsere Testmethoden und die Bewertungsschlüssel regelmäßig an die fortschreitende technische Entwicklung an. Dazu werden von Jahr zu Jahr Schwellenwerte und Anforderungen erhöht. Wenn sich dann, wie in diesem Jahr, wirklich alle getesteten Anbieter im Vergleich zu ihren Vorjahresergebnissen steigern können, freut uns das besonders. Denn es zeigt, dass wir mit unserem anspruchsvollen Netztest letztlich zur Verbesserung der Netze beitragen – zum Vorteil aller Kunden.“

Hakan Ekmen, CEO Telecommunication bei umlaut, ergänzt: „Herzlichen Glückwunsch den diesjährigen Gewinnern Telekom, Magenta und Swisscom. Mit unserer Methodik haben wir die Leistungsfähigkeit der Netze aufgezeigt und „on top“ das, was bei den Kunden tatsächlich ankommt. Durch die kontinuierliche Optimierung unserer Tests erzielen wir repräsentative Ergebnisse. So haben wir unsere Methodik mit dem weltweit einzigartigen ganzheitlichen Ansatz aus crowdbasierter Analyse und klassischem Drive- und Walktest wesentlich verbessert. Unsere ersten 5G-Messungen zeigen auch: 5G ist im Anmarsch und hat das Potenzial, die Karten für das kommende Jahr nochmals neu zu mischen.“

In Deutschland fanden die Tests vom 1.10. bis 1.11.2019 statt, in Österreich vom 3.10. bis 18.10.2019 und in der Schweiz vom 10.10. bis 30.10.2019. In Groß- und Kleinstädten sowie auf Verbindungsstraßen wurden Telefonie- und Datenmessungen per Drivetest durchgeführt. Ergänzt wurden diese durch Walktests – in Gebäuden wie Bahnhofshallen, Flughafenterminals, Cafés und Museen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf den Verbindungen zwischen den Städten wurde außerdem die Qualität der Mobilfunkversorgung in Zügen des Fernverkehrs gemessen.

Zudem fließen zu 20 Prozent die Ergebnisse der von umlaut durchgeführten Crowdsourcing-Analysen in die Gesamtwertung ein. Für diese wurden in Deutschland von Mitte Mai bis Ende Oktober 2019 rund 2,8 Milliarden Einzelmesswerte von 476.000 Mobilfunknutzern ausgewertet. Damit sind 99,3 Prozent der bebauten Fläche in Städten berücksichtigt. In Österreich wurden rund 902 Millionen Einzelmesswerte von 99.800 Mobilfunknutzern ausgewertet. In der Schweiz wurden rund 200 Millionen Einzelmesswerte von 41.400 Mobilfunknutzern ausgewertet. Damit sind in beiden Ländern jeweils 100 Prozent der bebauten Fläche in Städten berücksichtigt.

(ots)

„Made in Germany“ – Relikt oder steter Qualitätsbegriff?

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Was im späten 19. Jahrhundert als Schutzmaßnahme vor vermeintlich schlechten Importgütern begann, mauserte sich schnell zum Inbegriff für Qualität: „Made in Germany“. Es ist ein Begriff aus einer Zeit, in der Deutschland einen Kaiser hatte, Sozialgesetze und Versicherungen neu geschaffen wurden und Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent anmeldete.

Und beim Bezahlen? Wenige Jahre zuvor, 1875, war die Deutsche Reichsbank gegründet worden – der Vorläufer der Bundesbank. Und die Mark wurde neu als einheitliche, goldgedeckte Währung in Deutschland eingeführt. Bezahlen „Made in Germany“ gab es also schon zu dieser Zeit. Damals war jedoch noch nichts vom derzeit üblichen elektronischen Bezahlen, wie es heute allein mit der girocard im Schnitt fast 140 Mal pro Sekunde gemacht wird, zu erahnen. Insgesamt scheint unsere heutige Welt wenig mit der damaligen Zeit gemein zu haben. Kann der Qualitätsbegriff diese lange Zeit und den stetigen Wandel überstehen?

„Ja“, sagt eine Umfrage der Marktforscher von infas quo . Für 62 Prozent der Bevölkerung ist „Made in Germany“ demzufolge nach wie vor ein Qualitätsbegriff. Ein deutliches Signal für die Zukunft: Besonders ausgeprägt ist diese Einschätzung bei den jüngeren Befragten. In der Altersgruppe 16 bis 29 sehen mit zwei Dritteln (67 Prozent) die meisten Bürger das Herkunftssiegel als Qualitätsmerkmal.

Erstaunlich in Zeiten der Globalisierung: Während immer mehr Produkte aus fernen Ländern kommen und Transportkosten kontinuierlich sinken, geht die Mehrheit der Kunden (54 Prozent) davon aus, dass „Made in Germany“ in Zukunft gleich wichtig bleibt. Ein weiteres Viertel (25 Prozent) geht sogar von einer steigenden Bedeutung aus. Doch die Bürger bewerten die Frage sehr wohl mit einem differenzierten Blick: Dass zum Beispiel die girocard aus Deutschland kommt, empfinden rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten als (sehr) wichtig. Beim Herzensthema Auto hingegen findet derzeit nur die Hälfte (51 Prozent) eine Herkunft aus Deutschland wichtig – vielleicht auch eine Folge der jüngeren Vergangenheit.

Berlin (ots)

Bildquellen

  • „Made in Germany“ – Relikt oder steter Qualitätsbegriff?: "obs/Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V."