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Unfälle bei Weihnachtsfeiern – Wie weit geht der Versicherungsschutz für Beschäftigte?

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Beschäftigte sind grundsätzlich gegen Unfälle versichert, wenn sie zu einer betrieblichen Weihnachtsfeier eingeladen sind. Das gilt auch für den direkten Weg zur Feier und nach Hause. Doch es gibt Ausnahmen, die man kennen sollte, betont die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU).

Der Unfallversicherungsschutz greift, wenn die Weihnachtsfeier im Auftrag des Unternehmens veranstaltet sowie die gesamte Belegschaft eingeladen wird. Außerdem muss ein unmittelbarer Vorgesetzter an dem Fest teilnehmen. Dies gilt auch dann, wenn die Feier außerhalb der Arbeitszeit oder sonntags stattfindet.

Ausgeschlossen ist der Schutz dagegen, sobald der Unternehmer oder seine Vertretung die Feier auflöst oder nach dem offiziellen in der Einladung genannten Ende der Veranstaltung. Ebenfalls ausgeschlossen ist der Schutz, wenn Beschäftigte eine Feier außerhalb der Arbeitszeit eigenständig ausrichten. Und auch wenn ein Mitarbeiter einen Umweg einschlägt, um vor oder nach der Feier rasch noch eine private Besorgung zu erledigen, besteht kein Versicherungsschutz.

Vorsicht beim Alkoholgenuss

Wo die Weihnachtsfeier stattfindet, etwa im Restaurant oder in einer Veranstaltungshalle, spielt keine Rolle, sie muss nur so gestaltet sein, dass der Gemeinschaftsgedanke der Belegschaft gefördert wird. Sollte beispielsweise ein sportliches Event gewählt werden, muss das Unternehmen ein alternatives Programm für weniger sportinteressierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten. Beschäftigte, die beim sporteln, spielen oder nach einem Glas Glühwein beim Tanzen während der offiziellen Feier einen Unfall erleiden, müssen nicht um ihren Unfallversicherungsschutz fürchten. Versagt werden kann er jedoch, wenn der Einfluss des Alkohols die Ursache war. Jeder Unfall während einer betrieblichen Feier unterliegt einer Einzelfallprüfung, darauf weist die BG BAU hin.

Ist ein Unfall geschehen, regelt die BG BAU für die Versicherten ihrer Mitgliedsunternehmen die medizinische Versorgung inklusive Rehabilitation. So lange die Arbeitsunfähigkeit andauert, zahlt die Berufsgenossenschaft ein Verletztengeld. Weitere Leistungen können dazu kommen, wenn die Verletzungen schwerer sind. Dies können beispielsweise Renten sowie Hilfen bei der Wiedereingliederung in das Arbeitsleben, wie insbesondere Umschulungen sein.

Die BG BAU

Die BG BAU engagiert sich mit wirksamen Regelungen und umfassenden Informationen für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz auf den Baustellen. Als Partner der Bauwirtschaft, verwaltet durch die Sozialpartner, bemüht sie sich um praxisnahe und wirksame Maßnahmen, um die Beschäftigten zu schützen. Mit Informationskampagnen sensibilisiert sie die Branche, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen vor Ort als Partner den Unternehmen zur Seite und mit finanziellen Anreizen werden Investitionen in den Arbeitsschutz gefördert.

Berlin (ots)

Endlich Nichtraucher: deutscher Tiefenentspannungsspezialist befreit Österreicher vom Glimmstengel

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Österreich greift durch: Seit Anfang November gilt das stärkste Nichtrauchergesetz Europas. Auf Beschluss des Nationalrats ist das Rauchen mittlerweile nicht mehr nur in Lokalen verboten, sondern an allen öffentlichen Orten, an denen Speisen und Getränke angeboten werden. Grund genug, sich endlich von dem teuren Laster zu befreien – wenn da nicht die Angst vor Entzugserscheinungen und einer unkontrollierbaren Gewichtszunahme wäre. Das aber muss nicht sein, weiß der erfahrene Coach Peter Phillip Koss. Den deutschen Experten für Hypnosetherapie kennen viele Österreicher von der sensationellen Aktion mit „kronehit“, bei der er in nur 15 Minuten zahllose Österreicher ganz einfach übers Radio von ihrer lästigen Gewohnheit befreit hat. Anfang 2020 kommt der Tiefenentspannungsspezialist zurück: In ausgewählten Städten können interessierte Österreicher die Wirksamkeit der Hypno-Active©-Methode live erleben. Wer also in nur drei Stunden als Nichtraucher ins neue Jahr starten will, sollte sich jetzt eines der begehrten Tickets sichern.

„In Österreich hängen besonders viele Menschen am Glimmstengel: Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2014 raucht fast jeder vierte Österreicher, während es im EU-Durchschnitt nur etwa jeder fünfte ist“, weiß Peter Phillip Koss. Dabei bläst ein durchschnittlicher Raucher jährlich rund 2.000 Euro in die Luft. „Wer mit dem Rauchen aufhört, erspart sich nicht nur jede Menge Stress und Ausgrenzung, er tut auch noch etwas Sinnvolles für seinen Geldbeutel“, betont der erfolgreiche Rauchentwöhner aus Deutschland. Und trotzdem: Das Aufhören fällt den meisten unglaublich schwer. „Tatsächlich ist die Angst vor Entzugserscheinungen und Gewichtszunahme berechtigt – aber nur bei denjenigen, die versuchen, sich das Rauchen mit der Willensmethode abzugewöhnen“, erklärt Koss. Menschen, denen es gelingt, durch eisernen Willen auf Zigaretten zu verzichten, kultivieren nämlich vom ersten Tag des Nichtrauchens an ein Gefühl des Verzichts. Diejenigen, die mit der Hypno-Active©-Methode aufhören, müssen sich darüber keine Sorgen machen.

Das Geheimnis des Erfolgs der Hypno-Active©-Methode liegt im Unterbewussten – der Schaltstelle, an der sich entscheidet, ob Menschen ihre Ziele erreichen oder eben nicht. „Wer seinen Körper mit reiner Willenskraft zu etwas zwingt, was das Unterbewusstsein nicht mitträgt, der wird mit der geplanten Verhaltensänderung scheitern“, weiß der Experte für Hypnosetherapie. Nur, wenn das Unterbewusstsein auf neue Verhaltensmuster programmiert wird, kann der Mensch diese erfolgreich im Bewusstsein umsetzen – ohne Stress und innere Gegenwehr. Genau davon werden sich die Teilnehmer der Seminare in Österreich demnächst selbst überzeugen können. „Die Hypno-Active©-Methode ist eine besondere Weiterentwicklung der Hypnose. Hier muss der Teilnehmer nicht in großem Umfang die Kontrolle über sich abgeben wie bei der klassischen klinischen Tiefenhypnose. Entsprechend ist dies auch für solche Patienten oder Menschen sehr gut geeignet, die Angst haben, die Kontrolle abzugeben“, betont Koss. „Unsere Methode eignet sich nicht nur zur Raucherentwöhnung, sondern auch zur Gewichtsabnahme, zur Stressreduktion und für Sportler, die ihre Leistung optimieren wollen.“ Gleiches gelte für Führungskräfte, die noch besser und schneller ihre Ziele erreichen wollen, ebenso wie für Ärzte, Rechtsanwälte und andere Berufsgruppen, die in bestimmten Momenten ihre optimale Leistung abrufen müssen.

In Österreich ist Peter Phillip Koss mit seinem TV-bekannten Seminar bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich. Im Januar 2020 geht die Veranstaltungsreihe in Kooperation mit „kronehit“ in eine neue Runde. Die Hauptübung der Hypno-Active©-Seminare besteht darin, bestimmte Inhalte im Unterbewusstsein zu hinterlegen, also beispielsweise nicht mehr rauchen zu wollen. Zum Erfolg der Methode tragen dabei nicht nur die im Seminar vermittelten Inhalte bei, sondern insbesondere auch die Form der Veranstaltung selbst: Die Teilnehmer der Hypno-Active©-Seminare erfahren hautnah, was die Dynamik einer großen Gruppe bewirken kann, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Erfolg ist quasi garantiert: Sollte jemand nach dem Seminar innerhalb eines Jahres wieder anfangen zu rauchen, so darf er den kompletten Kurs bis zum Erfolg kostenfrei wiederholen. Interessierte können sich ab sofort Tickets für folgende Termine holen:

Jänner 2020, 18.30 – Kulturbetriebe Burgenland (Eisenstadt) Jänner 2020, 18.30 – VAZ (St. Pölten) Jänner 2020, 15.00 – Austria Trend (Wien) Jänner 2020, 18.30 – Austria Trend (Graz) Jänner 2020, 18.30 – Holiday Inn (Villach) Februar 2020, 18.30 – Central Linz (Linz) Februar 2020, 18.30 – Austria Trend (Salzburg) Februar 2020, 18.30 – Kulturhaus Dornbirn (Dornbirn) Februar 2020, 15.00 – Austria Trend (Innsbruck)

Alle Infos zu den Seminaren, die in Kooperation mit „kronehit“ angeboten werden, gibt es unter https://www.kronehit.at/die-kronehit-winzone/hypno-active,www.hypno-active.com oder telefonisch unter 0049 (0)88416082599 und 0043 (0)720511666. Dort kann man sich auch gleich zu den Hypno-Active©-Seminaren anmelden. Diese werden nicht nur zur Raucherentwöhnung, sondern auch zur Gewichtsabnahme oder Stressreduktion angeboten. Unter den Servicetelefonnummern werden zu Bürozeiten auch unverbindliche Vorabfragen beantwortet. Die Teilnehmerzahl der Seminare ist aus therapeutischen Gründen begrenzt, weshalb sich schnelles Handeln auszahlt.

Analyse zu Zahlungsmethoden im Web: Google Pay verzeichnet größtes Suchanfragen-Wachstum, Paypal wird am häufigsten gesucht

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Das Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlmöglichkeiten steigt rasant an. Google Pay verzeichnete bei den Suchanfragen ein Wachstum von 3.074 Prozent, bei Apple Pay ist es immerhin ein Plus von 813 Prozent. Auf Platz drei bei den Deutschen landet Amazon Pay mit einem Anstieg von 191 Prozent. Doch auch altbewährte Zahlungsmethoden wie Debitkarte (+167 Prozent), auch als Girokarte bekannt, und Lastschriftverfahren (+136 Prozent) scheinen bei den Deutschen weiterhin auf steigendes Interesse zu stoßen. Das ergibt eine aktuelle Analyse der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush.

Die Top 10 Zahlungsmethoden nach Wachstum der Suchanfragen (Suchanfragen von 2016 bis 2019):

1. Google Pay (+ 3.074 Prozent)
2. Apple Pay (+ 813 Prozent)
3. Amazon Pay (+ 191 Prozent)
4. Debitkarte (+ 167 Prozent)
5. Lastschriftverfahren (+ 136 Prozent)
6. Transferwise (+ 110 Prozent)
7. Bitcoin (+ 105 Prozent)
8. Samsung Pay (+ 54 Prozent)
9. Paypal (+ 22 Prozent)
10. American Express (+ 18 Prozent)
Google Pay und Apple Pay starteten 2015 in den USA. 2018 folgte dann auch Deutschland. Vor dem Deutschland-Rollout zu Beginn des Analysezeitraums im November 2016 waren die Suchanfragen mit 1.600 und 14.800 Suchen noch überschaubar, stiegen aber in den folgenden Monaten und nach der Einführung sowie mit der wachsenden Anzahl an teilnehmenden Partnerbanken stark an, bedingt durch den Informationsbedarf der Nutzer. Amazon Pay gibt es bereits seit 2007. Das drittstärkste Wachstum erklärt sich durch das ungebremste Interesse am Onlineversandhändler und dessen Zahlungsmethode.

Paypal mit Abstand am beliebtesten

Betrachtet man die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen aus diesem Jahr unabhängig vom Wachstum, ergibt sich eine andere Rangfolge. 2019 liegt Paypal auf Platz 1 (5.021.000), und das mit großem Abstand vor Bitcoin (766.200) und American Express (110.550).

Die Top 10 Zahlungsmethoden der Deutschen nach Suchanfragen (durchschnittliche monatliche Suchanfragen der Deutschen zwischen Januar und Oktober 2019):

1. Paypal (5.021.000)
2. Bitcoin (766.200)
3. American Express (110.550)
4. Transferwise (83.900)
5. Apple Pay (81.000)
6. Kreditkarte (68.900)
7. Mastercard (60.700)
8. Google Pay (41.630)
9. Ethereum (40.740)
10. Sofortüberweisung (38.280)
Etablierte Zahlungsmethoden haben weniger Erklärungsbedarf und werden weniger gesucht. Stattdessen haben die Kunden Interesse an Alternativen zu etablierten Zahlungsmetoden. PayPal gibt es zwar auch schon seit 2002, erfreut sich aber ungebrochener Beliebtheit ohne starkes Wachstum bei den Suchanfragen, da es heute längst eine gängige, sichere und einfache Zahlungsmethode ist, ob mobil oder am Desktop.

Auch die meistgesuchten Fragen der Deutschen im Web spiegeln das große Interesse an Paypal wider. 2019 wurde die Frage „Wie funktioniert Paypal?“ pro Monat durchschnittlich 10.600 Mal bei Google eingegeben. Auch die Fragen „Was ist Paypal?“ (4.360) und „Mit Paypal bezahlen?“ (3.390) finden sich in den Top 10 wieder. Größtenteils informieren sich die User über die einzelnen Zahlungsmethoden und wie sie funktionieren – und zwar nicht nur über neue, sondern auch über altbewährte. Es scheint, als ob auch Debitkarte, Lastschriftverfahren und Sofortüberweisung nicht allen Usern geläufig sind.

Zahlungsmethoden im Web: Was die Deutschen wissen wollen (durchschnittliche monatliche Suchanfragen der Deutschen zwischen Januar und Oktober 2019):

1. Wie funktioniert Paypal? (10.600)
2. Was ist Paypal? (4.360)
3. Was ist Giropay? (4.160)
4. Was ist eine Debitkarte? (4.090)
5. Was ist Lastschrift? (3.390)
6. Mit Paypal bezahlen? (3.390)
7. Wie funktioniert Apple Pay? (2.850)
8. Wie funktioniert eine Kreditkarte? (2.300)
9. Was ist Sofortüberweisung? (2.200)
10. Was kostet ein Bitcoin? (2.190)

Methodik

SEMrush hat analysiert, nach welchen Zahlungsmethoden die Deutschen gesucht haben. Dazu wurde für den Dreijahreszeitraum von November 2016 bis Oktober 2019 die Häufigkeit der Eingabe der jeweiligen Schlagwörter bei Google erhoben. Die Analyse spiegelt lediglich ein Interesse der Deutschen wider. Mit den real getätigten Transaktionen können die Suchanfragen nicht in Verbindung gebracht werden.

„Best of Consulting“-Award: BearingPoint holt mit KfW und Vodafone Doppelsieg

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint gewinnt in Zusammenarbeit mit der KfW Entwicklungsbank den „Best of Consulting“-Award 2019 der WirtschaftsWoche. „TruBudget“, das Gewinnerprojekt in der Sonderkategorie „Sustainable Finance“, sichert mit einer Blockchain-Software die transparente und effektive Abwicklung von Entwicklungsprojekten im westafrikanischen Burkina Faso. Einen Meilenstein im Transformationsprozess von Vodafone hin zu einer Tech Company setzte BearingPoint mit der Einführung eines agilen Betriebsmodells – und wurde hierfür mit „Exzellent“ in der Kategorie „Marketing und Organisation“ ausgezeichnet.

BearingPoint und die KfW gewinnen den diesjährigen „Best of Consulting“-Award der WirtschaftsWoche und des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU). Damit erhält BearingPoint die begehrte Auszeichnung bereits zum vierten Mal in Folge. Das Gewinnerprojekt „TruBudget“ – die Implementierung einer Blockchain-Software in der öffentlichen Verwaltung von Burkina Faso – gewann den Sonderpreis in der Kategorie „Sustainable Finance“. Außerdem wurde BearingPoint gemeinsam mit seinem Kunden Vodafone in der Kategorie „Marketing und Organisation“ für ihr Change-Management-Projekt mit „Exzellent“ ausgezeichnet.

TruBudget: Blockchain für die burkinische Verwaltung

Mit TruBudget arbeitet die KfW an einem Pilot-Projekt für mehr Transparenz und Risikoreduzierung in der Entwicklungszusammenarbeit. BearingPoint unterstützt die Bank als internationales Beratungsunternehmen. Die Aufgabe: die im Innovationslabor Digital Office von der KfW entwickelte Software in die Praxis übertragen und Stakeholder gewinnen, die von der Anwendung profitieren können. In Burkina Faso arbeiten die Beraterinnen und Berater mit dem Finanzministerium, Landesbehörden und weiteren Gebern zusammen. Für alle Stellen gilt, die von der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellten Fördermittel effizient zu verteilen und zu managen. Durch die Implementierung von TruBudget gelingt es, die vereinbarte Verwendung von Fördergeldern gemeinschaftlich und transparent sicherzustellen und somit die Effektivität und Nachhaltigkeit der Entwicklungsvorhaben zu erhöhen. Zudem loben die Beteiligten, dass die Software den Aufwand in der Mittelverwaltung reduziert.

BearingPoint-Partner Alexander Schmid: „Mit starker internationaler Vernetzung, technischem Know-how, zielgerichtetem Stakeholder-Management und kontinuierlicher Präsenz vor Ort haben wir aus dem Pilot-Projekt TruBudget einen der ersten Blockchain-Anwendungsfälle in der öffentlichen Verwaltung gemacht. Die Auszeichnung mit dem ‚Best of Consulting‘-Award zeigt das enorme Potenzial der Technologie für die moderne Verwaltung. Das Modell dient als gutes Vorbild: Inzwischen unterstützen wir im Auftrag der KfW neben der Verwaltung in Burkina Faso auch Behörden in Georgien und Äthiopien, die Vorteile der Software für sich zu nutzen.“

Die Blockchain-Technologie bietet den Vorteil, dass sowohl nationale als auch internationale Stakeholder Zugang zum jeweiligen Status der Förderprojekte haben. Damit die Zuständigen diese auch effektiv nutzen können, half das BearingPoint-Team bei der Installation und veranstaltete Workshops im Finanzministerium in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou. Das Feedback der Anwender gaben die Beraterinnen und Berater direkt an die KfW weiter, die TruBudget so bedarfsgerecht weiterentwickeln konnte.

„TruBudget kann ein entscheidender Meilenstein für die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit, aber auch der Verwaltung generell sein. Mithilfe der Blockchain-Technologie können alle Beteiligten Vorgänge und Änderungen jederzeit manipulationssicher nachvollziehen und mitgestalten – das schafft Transparenz bei der Mittelvergabe und eine effizientere Geberkoordination“, sagt Piet Kleffmann, Leiter der TruBudget TaskForce bei der KfW.

Unkonventionell, aber erfolgreich: Agile Transformation in der globalen Netzwerkorganisation von Vodafone

Einen Meilenstein im Transformationsprozess von Vodafone hin zu einer Tech Company setzte BearingPoint mit dem „Get Ready“ Projekt zur Einführung agiler Arbeitsweisen in der globalen Netzwerkorganisation. Dafür wurden BearingPoint und Vodafone in der Wettbewerbskategorie „Marketing und Organisation“ mit dem Best of Consulting Award „Exzellent“ ausgezeichnet. Konkret unterstützte das Projektteam eine Abteilung von rund 300 Ingenieuren bei der Anwendung innovativer Arbeitsmethoden sowie der Konzeption und Implementierung einer entsprechenden Arbeitsorganisation.

„Die große Herausforderung bei diesem Change-Prozess war es, agile Methoden genau dort einzusetzen, wo sie für die Bedürfnisse des Kunden sinnvoll sind. Es brauchte also keine Umsetzung nach Lehrbuch, sondern eine individuell zugeschnittene Lösung“, kommentiert Marcel Tietjen, Partner bei BearingPoint.

Das neue agile Betriebsmodell hatte zwei Grundpfeiler: So galt es zum einen, Ende-zu-Ende Service-Verantwortlichkeiten zu etablieren, um verschiedene Länder- und Plattformstandards zu harmonisieren. Zum anderen ging es darum, Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse konsequent nach agilen Prinzipien an die operativen Teams abzugeben und die interaktive Kollaboration zu fördern.

Jan Oeljeklaus, Senior Manager CS Core und Co-Leiter des „Get Ready“ Projektes bei Vodafone: „Durch BearingPoints Unterstützung erhöhten sich nicht nur die Effizienz und Qualität von Projekten in unserem Haus, auch eine zunehmende Transparenz im Team sowie besseres funktionsübergreifendes Arbeiten sind direkte Ergebnisse der Zusammenarbeit. Der „Best of Consulting“-Award bestätigt, dass wir mit der eher unkonventionellen Herangehensweise einen mutigen, aber richtigen Schritt getan haben.“

Frankfurt am Main (ots)

bonprix setzt auf agiles Recruiting und unterstützt mit dem digitalen Mitarbeiterempfehlungsprogramm „talentry@bonprix“ soziale Projekte

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Immer mehr Arbeitgeber konkurrieren um die gleichen Talente, denn in fast allen Bereichen gibt es mehr offene Stellen als verfügbare Bewerber. Auch das international erfolgreiche Modeunternehmen bonprix ist am Standort Hamburg mit aktuell rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets auf der Suche nach qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht nur die notwendige fachliche Expertise besitzen, sondern auch zur Unternehmenskultur passen. Daher wurde mit „talentry@bonprix“ ein digitales Empfehlungsprogramm eingeführt, über das jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter zum Recruiter werden und gezielt Jobs empfehlen kann. Das Besondere: Im Erfolgsfall erhält die oder der Werbende einen Spendengutschein, den sie oder er über eine eigene Landingpage zur Unterstützung eines sozialen Projekts einlösen kann.

Aktuell bietet bonprix auf seiner Karriereseite mehr als 70 offene Stellen an, davon die meisten im Bereich IT. Bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten setzt der Modeanbieter längst nicht mehr nur auf die Experten aus der Personalabteilung, sondern profitiert vom agilen Mindset im Unternehmen. Dieses führt dazu, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigt sind, einen aktiven Part und Verantwortung im Recruiting zu übernehmen. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Fachabteilungen sind innerhalb und außerhalb des Unternehmens sehr gut vernetzt und wissen am besten, wo man potenzielle Bewerberinnen und Bewerber antrifft und was diese mitbringen sollten“, ist André Linke, Abteilungsleiter Betreuung, Recruiting & Employer Branding bei bonprix, überzeugt. „Daher bieten wir mit talentry@bonprix jedem die Möglichkeit, offene Jobs ganz einfach über soziale Netzwerke oder per E-Mail zu teilen und unterstützen dabei die individuelle Motivation, die besten passenden neuen Mitarbeiter zu finden.“

Im Erfolgsfall wird die Vermittlung einer jeden Stelle, egal ob Werkstudenten/innen- oder Management-Position, mit einem Spendengutschein in Höhe von 500,- Euro prämiert. Eingelöst werden kann dieser dann auf einer mit betterplace.org eingerichteten Landingpage für eines von derzeit fünf Projekten, mit denen bonprix besonders verbunden ist – wie zum Beispiel dem Kinder-Hospiz Sternenbrücke oder dem Brustkrebs Deutschland e.V. Auch für betterplace.org ist die Zusammenarbeit besonders, da es zwar vermehrt Unternehmen gibt, die sich sozial engagieren, beim Einsatz von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen jedoch bisher in der Regel auf das klassische „Kopfgeld“ setzen.

Seit dem Start von talentry@bonprix im August wurden bereits viele Stellenanzeigen geteilt und empfohlene Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen. Nach der Anlaufphase soll das Portfolio der unterstützten Projekte auf Basis von Mitarbeitervorschlägen sukzessive erweitert werden.

Hamburg (ots)

Black Friday 2019: Umsätze verdoppeln sich im deutschen Onlinehandel

Der Black Friday wird hierzulande immer beliebter: Auch in diesem Jahr kauften die deutschen Schnäppchenjäger beim amerikanischen Shoppingevent ein, was das Zeug hält. Wie erfolgreich der letzte Freitag im November für den Onlinehandel wirklich war und welche Kategorien die Deutschen am liebsten shoppten, geht aus der aktuellen Untersuchung des Verbraucher- und Ratgeberportals Sparwelt.de hervor.

Mode und Accessoires sind die absoluten Gewinner

Am Black Friday verzeichnete das Portal fast doppelt so viele Nutzer wie in den Wochen davor. Zum Black Friday des Vorjahrs stiegen die Nutzerzahlen um ganze 37 Prozent, der vermittelte Umsatz sogar um 47 Prozent. Das machte sich vor allem im Segment Beauty und Mode bemerkbar, dessen vermittelte Umsätze dieses Jahr die des Vorjahressiegers Elektronik überstiegen. Danach folgen die Bereiche Kfz, Online-Kaufhäuser sowie Wohnen und Haushalt.

Generation Y shoppt besonders gern am Black Friday

Die größte Usergruppe machten an diesem Black Friday die Millennials aus: 36 Prozent waren zwischen 25 und 34 Jahre alt. Gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen (23 %). Nur 18 Prozent der User machte die Generation Z aus (zwischen 18 und 24 Jahren). Die restlichen 23 Prozent machten User ab 45 Jahren aufwärts aus.

Das Klischee, dass Frauen die ungeschlagenen Shoppingkönigin seien, konnte dieses Jahr am Black Friday nicht bestätigt werden: Beide Geschlechter lagen fast gleich auf (52 % Frauen vs. 48 % Männer) – die Männerquote ist weiterhin steigend und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent erhöht.

Übers Smartphone wird immer mehr geshoppt

Auch der Trend zum Mobile Shopping steigt immer weiter an: Mehr als zwei Drittel der Nutzer (69 %) kaufte am Black Friday mit dem Smartphone ein. 28 Prozent der Nutzer kamen über den Computer und nur 4 Prozent shoppten mit dem Tablet.

Weiterführende Information und Quelle: Analyse und Auswertung eigner Daten von Sparwelt.de. Der Pressetext ist bei Quellen-Nennung von Sparwelt GmbH oder Sparwelt.de frei verwendbar.

(ots)

Authentifizierung im Online- und Mobile Banking: Kunden wollen aktiv einbezogen werden

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Eine sichere und gleichzeitig nutzerfreundliche Authentifizierungslösung ist der Schlüssel für erfolgreiches mobiles Banking und mobiles Bezahlen sowohl am Point of Sale als auch im Internet. Dies ist eine wichtige Schlussfolgerung aus der repräsentativen Umfrage „Mobile Banking und Mobile Payment in Deutschland 2019„.

Hier die zentralen Ergebnisse der Entersekt-Umfrage zur Rolle von Authentifizierung:

1. Die überwiegende Mehrheit der Bankkunden will alle Transaktionen vorher genehmigen

Anwender-Verifizierung gehört in Deutschland zum Alltag und wird von Konsumenten als Notwendigkeit akzeptiert. 94 Prozent der befragten deutschen Konsumenten gaben an, alle oder einige Transaktionen vor der Ausführung genehmigen zu wollen. 68 Prozent wollen alle Transaktionen vorher genehmigen. Einer von fünf Befragten bevorzugt es, nur einige Transaktionen zu genehmigen, wenn diese zum Beispiel 100 EUR übersteigen. Damit wird klar: Deutsche Verbraucher wollen eine aktive Rolle im Authentifizierungsprozess übernehmen. Sie fühlen sich sicherer, wenn sie aktiv in den Prozess einbezogen werden.

2. Kunden bevorzugen vertraute Verfahren

Fingerabdruck-Scanning ist die bevorzugte Authentifizierungs-Methode. 30 Prozent präferieren dieses Verfahren für die Genehmigung von Transaktionen auf Mobilgeräten. Normale Passwörter – statische und Einmalpasswörter – sind zwar weniger anwenderfreundlich als biometrische Verfahren, bleiben aber trotzdem populär: 23 Prozent bevorzugen die Eingabe persönlicher Passwörter oder PINs, 20 Prozent arbeiten lieber mit mTANs. Obwohl photoTAN fast so breit angeboten wird wie mTAN, wurde dieses Verfahren lediglich von 9 Prozent der Befragten favorisiert. Neue Methoden, wie der Einsatz einer App, bei der man lediglich auf einen Button „bestätigen“ drücken muss, werden noch relativ selten (11 Prozent) favorisiert. Verbraucher setzen lieber auf ihnen seit langem vertraute Verfahren, auch wenn diese weniger nutzerfreundlich sind und – wie im Fall der mTAN – auch häufig von Hackern missbraucht werden.

3. Mobile Banking: Jeder zweite Befragte verzichtet wegen Sicherheitsbedenken, jeder vierte geht lieber in die Filiale

Sicherheitsbedenken sind für 52 Prozent der meistgenannte Grund, ganz auf mobiles Banking zu verzichten. Konsumenten befürchten die Konsequenzen, die durch Verlust, Diebstahl oder einen Cyberangriff auf das Gerät entstehen könnten. Außerdem haben sie Sorge, dass die Banking-App private Informationen preisgibt, die Kriminelle für Identitätsdiebstahl und Betrugsversuche missbrauchen könnten. Damit wurde Sicherheit mehr als zehnmal so häufig genannt wie Probleme mit der Komplexität und Bedienbarkeit. Mehr als die Hälfte aller befragten Mobilgerätebesitzer (54 Prozent) bevorzugt nach wie vor Online Banking und 22 Prozent gehen lieber in die Filiale.

4. Sicherheit wichtiger als leichte Bedienbarkeit

Mobile Sicherheit ist für deutsche Konsumenten wesentlich wichtiger als einfache Handhabung. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) nennen Sicherheit als primären Faktor. Aber insgesamt 42 Prozent halten Sicherheit und Bedienbarkeit für gleich wichtig. Nur 2 Prozent halten Bedienbarkeit für wichtiger als Sicherheit.

„Wir haben den Eindruck, dass Verbraucher komplizierte und wenig nutzerfreundliche Authentifizierungsverfahren in Kauf nehmen, weil ihnen die Komplexität solcher Verfahren eine höhere Sicherheit suggeriert. Die Komplexität sagt aber grundsätzlich nichts darüber aus, wie sicher ein Verfahren tatsächlich ist. Wir sind der Meinung, dass Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit bei der Authentifizierung unbedingt zusammengehören“, sagt Uwe Härtel, Country Manager Central Europe von Entersekt. „Das ist genau der Bereich, in dem Finanzinstitute das Vertrauen in mobile Services stärken können. Verbraucher erleben hier unmittelbar, dass Mobile Banking und Mobile Payment ganz einfach funktionieren kann und sie als Kontoinhaber trotzdem geschützt sind und mit einem seriösen Partner kommunizieren. Eine flüssige und instinktive Authentifizierung wird Mobile-Banking-Skeptiker überzeugen und gleichzeitig bestehende Kunden dazu bewegen, dies noch häufiger zu nutzen“, so Uwe Härtel abschließend.

(ots)

TARGOBANK als fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

ADFC verleiht TARGOBANK Servicecenter Siegel // TARGOBANK bietet allen Mitarbeitern Dienstfahrräder an // Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und für den Klimaschutz

Als erstes Unternehmen in Duisburg hat das TARGOBANK Servicecenter die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ erhalten. Verliehen wurde das Siegel durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

„Die TARGOBANK hat die Zeichen der Zeit erkannt“, so Carolin Kruse, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband. „Indem die TARGOBANK das Fahrradfahren fördert, zeigt sie sich als moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber, was sich auch positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt.“

Maßnahmen, mit denen die TARGOBANK den ADFC überzeugen konnte, waren zum Beispiel zusätzliche Fahrradstellplätze mit Ladenstationen für E-Bikes und die ebenfalls neugebauten Duschen für die Kollegen. ADFC-Auditor Andreas Bittner überzeugte sich vor Ort von der Fahrradfreundlichkeit am TARGOBANK Standort Duisburg. „Die Besichtigung hat meinen positiven Eindruck noch verstärkt“, bestätigt der Prüfer.

„Ich freue mich, dass der ADFC mit dem Siegel ‚Fahrradfreundlicher Arbeitgeber‘ unsere Bemühungen in dieser Hinsicht anerkennt“, sagt Michael Bremenkamp aus dem TARGOBANK Management-Team in Duisburg. „Wir wollen nicht nur unsere Mitarbeiter darin unterstützen, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sondern gleichzeitig auch unseren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.“ Birgit Kind aus dem TARGOBANK Einkauf hat sich um die Auszeichnung gekümmert: „In unserem Unternehmen sind in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen umgesetzt worden, um das Radfahren zu fördern, die offizielle Zertifizierung ist eine schöne Bestätigung unseres Engagements.“

Dienstfahrräder für alle Targobanker

Alle Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ein Dienstfahrrad über die Entgeltumwandlung zu leasen. Mehr als 500 Mitarbeiter haben davon schon Gebrauch gemacht. Annette Metzele, verantwortlich für das Projekt „TARGOBANK Bike“, freut sich, dass das Angebot so gut angenommen wird: „Der Trend geht sogar zum Zweit-Bike“, sagt sie. „Etwa ein Drittel der Mitarbeiter ordert ein zweites Rad dazu.“ Die Dienstfahrräder können auch vollständig privat genutzt werden. Bis zu vier Fahrräder können pro Mitarbeiter geleast werden. Zum Angebot gehören auch ein Versicherungspaket mit Rundumschutz ohne Selbstbeteiligung und eine deutschlandweite Mobilitätsgarantie. Zudem sind zwei Sicherheits-Checks während der Leasinglaufzeit inklusive.

Über TARGOBANK

Die TARGOBANK verfügt über mehr als 90 Jahre Erfahrung auf dem deutschen Bankenmarkt. Sie betreut vier Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden. Das Angebot für Privatkunden umfasst die Bereiche Konto & Karten, Kredit & Finanzierung, Sparen & Geldanlage, Vermögen & Wertpapiere sowie Schutz & Vorsorge. Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen ihr Geschäftsmodell: So bietet die TARGOBANK Absatzfinanzierungen für Einzelhändler, über die Autobank Einkaufs- und Absatzfinanzierungen für Kfz-Händler sowie Finanzprodukte für Klein- und Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler an. Darüber hinaus bietet die TARGOBANK Unternehmen Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung an. Der Schwerpunkt im Privat-, Geschäfts- und Firmenkundengeschäft liegt auf einfachen, attraktiven Bankprodukten, gutem Service sowie auf einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung. Um nah am Kunden zu sein, betreibt die TARGOBANK rund 350 Standorte in 200 Städten in Deutschland, und sie ist telefonisch rund um die Uhr im Service Center erreichbar. Die Bank kombiniert die Vorteile einer Digitalbank mit persönlicher Beratung und exzellentem Service in den Filialen und beim Kunden zuhause. Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.500 Mitarbeiter. In Duisburg führt die Bank ein Dienstleistungscenter mit 2.000 Mitarbeitern. Hinzu kommen Verwaltungseinheiten in Mainz (Factoring) und Düsseldorf (Leasing). Als Tochter der Genossenschaftsbank Crédit Mutuel, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die Bank ein sicherer Partner für ihre Kunden.

Düsseldorf (ots)

Bildquellen

  • TARGOBANK als fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet: obs/TARGOBANK AG

Zwergenwiese erhält den Goldenen Windbeutel 2019

Der Goldene Windbeutel 2019 geht an Zwergenwiese: Bei einer Online-Abstimmung der Verbraucherorganisation foodwatch wählte der Großteil der fast 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die „Kinder-Tomatensauce“ des Bio-Herstellers zur dreistesten Werbelüge des Jahres. Die für Kinder beworbene Tomatensauce enthält mehr als doppelt so viel Zucker wie die Erwachsenen-Version – dabei empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Saucen für Kinder gar keinen zugesetzten Zucker enthalten sollten. foodwatch war am Dienstag vor Ort am Firmensitz von Zwergenwiese in Schleswig-Holstein, um den Negativpreis zu überreichen.

„Eltern kaufen Bio-Produkte, um ihren Kindern etwas Gutes zu tun – aber Zwergenwiese jubelt Kindern eine Extra-Portion Zucker unter und nutzt das Vertrauen der Eltern aus. Der Bio-Pionier sollte sich an die Empfehlungen von Kinderärzten halten und nur Saucen ohne Zuckerzusatz als Kinderprodukte bewerben“, erklärte Manuel Wiemann von foodwatch, Wahlleiter beim Goldenen Windbeutel 2019.

Zwergenwiese hatte nach der Nominierung für den Goldenen Windbeutel sein Produkt damit verteidigt, dass „kein zugesetzter Kristallzucker“, sondern Apfeldicksaft enthalten sei. Doch die WHO definiert auch Zucker aus Fruchtsaftkonzentraten, wie Apfeldicksaft, als freien bzw. zugesetzten Zucker, dessen Konsum reduziert werden müsse, so foodwatch. Diese Einschätzung teilt auch Professor Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin: „Dieser Zucker gehört zu den ‚freien Zuckerarten‘ und ist deshalb nicht viel anders einzuschätzen als kristalliner Rübenzucker. Einen besonderen Gesundheitswert oder relevanten Vorteil gegenüber Haushaltszucker kann ich nicht erkennen“.

Neben der Kinder-Tomatensauce waren vier weitere Produkte für den Goldenen Windbeutel 2019 nominiert. Fast 70.000 gültige Stimmen gingen im Wahlzeitraum seit Anfang November ein. Das Ergebnis im Detail:

1. Platz: „Kinder-Tomatensauce“ von Zwergenwiese (36.721 Stimmen, entspricht rund 53,2 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen)
2. Platz: Yakult Original von Yakult (18.036 Stimmen, 26,1 Prozent)
3. Platz: „100% Bio Direktsaft Karotte“ von Hipp (5133 Stimmen, 7,4 Prozent)
4. Platz: Wasabi Erdnüsse von Rewe Beste Wahl (4635, 6,7 Prozent)
5. Platz: „Corny Protein Lower Carb“ von Schwartau (4477, 6,5 Prozent)

Vier der Windbeutel-Kandidaten waren von Verbraucherinnen und Verbraucher auf der foodwatch-Beschwerdeplattform „Schummelmelder.de“ eingereicht worden. Ein weiterer Kandidat, Yakult, ging auf Recherchen von foodwatch zurück. Schwartau hatte nach der Nominierung für den Goldenen Windbeutel angekündigt, seinen Corny Protein-Riegel vom Markt zu nehmen.

foodwatch engagiert sich seit Langem für eine gesetzliche Beschränkung des Kindermarketings als einen Baustein im Kampf gegen Fehlernährung und ernährungsbedingte Krankheiten. Gemäß den Empfehlungen der WHO für Kindermarketing sollten nur ausgewogene Produkte an Kinder beworben werden dürfen. Marktstudien haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass ein Großteil der an Kinder beworbenen Lebensmittel zu viel Zucker enthält.

„Geschmack wird anerzogen, und zwar schon im frühkindlichen Alter“, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach. „Sogenannte Kinderlebensmittel sind viel zu oft versteckte Zuckerbomben. Damit muss Schluss sein! Die Politik darf nicht weiter tatenlos zusehen, wie die Kindergesundheit wirtschaftlichen Interessen geopfert wird. Wir brauchen Verbote, um die Kinder effektiv vor irreführender Werbung zu schützen.“

foodwatch vergibt den Goldenen Windbeutel in diesem Jahr zum neunten Mal. Die erste Wahl fand 2009 statt. Bisherige Preisträger waren unter anderem der Trinkjoghurt Actimel von Danone (2009), die Milch-Schnitte von Ferrero (2011) und ein überzuckerter Babykeks von Alete (2017). Vergangenes Jahr gewann das „Smart Water“ von Coca-Cola den Negativpreis.

(ots)

Termine platzen, Transportkosten steigen: Staus und Geisterbaustellen legen Transportbranche lahm

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– 20 Prozent der Staus werden durch Baustellen verursacht
– 5.000 Straßen- und 1.000 Eisenbahnbrücken sind dringend
sanierungsbedürftig
– Geisterbaustellen, um Vertragsstrafen zu entgehen
Der Verein „Die Transportbotschafter“ hat sich des Themas Baustellen auf deutschen Autobahnen angenommen, um darauf aufmerksam zu machen, unter welchen Problemen die Logistikwirtschaft seit Jahren leidet. Alleine im November gab es deutschlandweit 517 Autobahnbaustellen – 37 mehr als im Vorjahresmonat, informiert der Verein auf Basis der Erhebungen des Automobilclubs ADAC. Die am stärksten beeinträchtigte Autobahn ist derzeit die A7.

Hinzu kommt, dass 5.000 Brücken auf dem Fernstraßennetz dringend sanierungsbedürftig sind. „Das macht allen Verkehrsteilnehmern zu schaffen, besonders aber der Transportbranche, die täglich Termine und Lieferfristen halten muss“, sagt Transportbotschafter Jens Thiermann, Vorsitzender des Vereins. „Transportunternehmen verplempern täglich nicht nur kostbare Zeit und Sprit, auch der Fahrzeugverschleiß steigt“, betont Thiermann.

Alleine im Nadelöhr Hamburg stehen täglich etwa 18.000 Fahrzeuge im Stau. „Eine Stunde hin und zurück kostet unsere Unternehmer pro Fahrzeug zusätzlich 200 Euro“, sagt Thomas Rackow Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Logistik Schleswig-Holstein.

Direkt betroffen sind auch die Berufskraftfahrer. Nicht nur, dass sie täglich dem Risiko ausgesetzt sind, staubedingt ihre Lenkzeit zu überziehen. Wer nicht jeden Stau auf dem Ausdruck seines Fahrtenschreibers akribisch dokumentiert, den bittet der Staat am Ende auch noch zur Kasse und lässt ihn für seine eigenen Versäumnisse zahlen. Für die meisten Fahrer vergeht inzwischen kein Tag mehr ohne Stau.

Der volkswirtschaftliche Schaden beträgt aufs Jahr gerechnet rund 15 Mrd. Euro“

Verkehrsexperte Prof. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen geht davon aus, dass 20 Prozent der Staus in Deutschland durch Baustellen verursacht werden. „Der dadurch entstehende volkswirtschaftliche Schaden beträgt aufs Jahr gerechnet rund 15 Mrd. Euro“, konstatiert er. Ein großes Ärgernis stellen ihm zufolge die sogenannten Geisterbaustellen dar. „Um keine Vertragsstrafen zu kassieren, richten Bauunternehmen häufig Baustellen ein, gearbeitet wird dort aufgrund von Arbeitskräftemangel aber dann wochenlang nicht“, stellt er fest. Staus in Geisterbaustellen sind unnötig und vermeidbar.

Zwar investiert der Bund gerade massiv in die Verkehrsinfrastruktur, zahllose Baustellen sind aber die Folge. Transportunternehmen leiden doppelt. Ist die im Baustellenstau verbrachte Zeit zu lang, müssen Fahrer eine Pause oder Tagesruhezeit einlegen – häufig auf einem der total überfüllten Rastplätze. Laut Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen derzeit deutschlandweit rund 40.000 Lkw-Stellplätze. „Mitunter platzen Termine und die Transportunternehmer bekommen Probleme mit ihren Auftraggebern“, stellt Prof. Dr. Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL, fest.

Doch einfach auf die Schiene ausweichen, geht seiner Meinung nach auch nicht. Denn das Gleisnetz ist ebenfalls marode und wird derzeit aufwendig saniert. Die Folge sind auch hier zahlreiche Baustellen mit daraus folgenden Kapazitätsverlusten und Pünktlichkeitsproblemen. „Der Lkw wird in Deutschland immer als Stauverursacher Nummer Eins stigmatisiert, dabei sind Transportunternehmer die größten Leidtragenden der aktuellen Baustellenwut in Deutschland“, sagt Transportbotschafter Thiermann.

Weitere Infos unter www.transportbotschafter.de

Umfassender Pressebericht unter: http://ots.de/oI9f3j

 

(ots)