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bautec 2020: N! steht für Neuheit

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Neuheiten-Report der bautec 2020 online – Neuheiten-Icon zur besseren Orientierung – 3D-Betondruck: Peri zeigt die Zukunft des Bauens – Weltneuheit von Horyong Korea

Was haben seriell vorgefertigte Raummodule aus Massivholz, die sich per plug & play zu multifunktionalen Wohneinheiten kombinieren lassen, Funk-Brandwarnanlage, mit der Menschen in Kindertagesstätten, Heimen oder Hotels zuverlässig vor Feuergefahren geschützt werden und nachhaltige Alternativen zum wasserlosen Urinal gemeinsam? Sie gehören zu den zahlreichen innovativen und weiterentwickelten Produkten, Systemen und Dienstleistungen, die die nationalen und internationalen Aussteller vom 18. bis 21. Februar zur bautec 2020 auf dem Berliner Messegelände am Funkturm präsentieren. Der Neuheiten-Report der bautec 2020 gibt bereits jetzt einen Vorgeschmack und steht ab sofort online unter www.bautec.com/Presse/Produktneuheiten zur Verfügung.

Der aktuelle Neuheiten-Report präsentiert die Highlights der bautec wie zum Beispiel das Hycleen Automation System von GF-Haustechnik. Hierbei handelt es sich um ein modernes Zirkulationsregelsystem, das sich besonders einfach und schnell montieren und in Betrieb nehmen lässt. Das innovative Regelsystem für die automatische Steuerung, Überwachung und Protokollierung der Prozesse von Trinkwasserinstallationen wurde jüngst mit dem Red Dot Award ausgezeichnet. Kaldewei stellt eine nach eigenen Angaben echte Duschflächen-Revolution vor. Kaldewei NexSys bietet einen völlig neuartigen Lösungsansatz für bodenebene Duschen und verbindet zwei Welten perfekt miteinander: die Vorzüge einer fugenlosen Duschfläche aus Stahl-Email mit dem Design eines gefliesten Duschbereiches mit Duschrinne. purelivin ist überzeugt: Die Zukunft des Bauens ist seriell, modular und aus Holz. Auf der bautec 2020 präsentiert das Unternehmen aus Österreich seinen neuen Ansatz für das Bauen und Wohnen der Zukunft: Seriell, zu 95 Prozent vorgefertigte, komplett ausgebaute Raummodule aus Massivholz werden nach dem Prinzip „Plug & Play“ zu multifunktionalen Wohneinheiten kombiniert.

Die Zukunft des Bauens auf der bautec 2020

Peri gewährt auf der bautec 2020 einen Blick in die Zukunft des Bauens und stellt mit dem COBOD 3D-Betondrucker BOD2 ein additives Bauverfahren vor. Durch das 3D-Drucken live auf der bautec macht Peri die Technologie zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und demonstriert, dass die Technologie bereit ist für den Einsatz auf der Baustelle.

Erstmals auf der bautec vertreten ist Horyong Korea. Die Messepremiere wird ausgezeichnet durch die Vorstellung einer Weltneuheit: Horyong Korea präsentiert auf der bautec 2020 den neuen innovativen vollelektrischen Mini-Bagger HR35e. Der Elektrobagger wird mit einer Lithium-Ionen-Batterie betrieben, die einen emissionsfreien Betrieb bei geringem Geräuschpegel erlaubt. Der Elektrobagger ist somit für den Einsatz in Innenräumen oder in städtischen Gebieten optimal geeignet. Um Arbeiten in Gefahrenbereichen durchzuführen, kann der Bagger zudem über eine Fernbedienung bedient werden.

Neuheiten-Icon zur besseren Orientierung

Um die Produktneuheiten auch auf der Messe besser zu kennzeichnen, wurde zur bautec 2020 ein rotes Icon entwickelt: Jeder Aussteller, der eine Neuheit auf der bautec 2020 präsentiert und im Neuheiten-Report vertreten ist, erhält zur Messe einen Bodenaufkleber. Dieser macht die Neuheiten am Stand sichtbar und für den interessierten Besucher besser auffindbar. Der Neuheiten-Report wird vorort an den Info-Countern als gedruckte Broschüre ausliegen.

Hinweis: Für die redaktionelle Berichterstattung können Texte und Bilder des Neuheiten-Reports kostenlos verwendet werden. Die Übersicht wird in den nächsten Wochen regelmäßig aktualisiert, das heißt durch zusätzliche Neuheiten erweitert.

Akkreditieren Sie sich für die bautec 2020 ab sofort online unter www.bautec.com/Presse/Akkreditierung.

Informationen zum Rahmenprogramm der bautec 2020 sind online unter www.bautec.com/events zu finden. Das Programm wird laufend aktualisiert.

Weitere Informationen zur bautec stehen online unter www.bautec.com zur Verfügung.

Presseinformationen und druckfähige Pressefotos finden Sie online unter www.bautec.com/Presse.

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Berlin (ots)

Bildquellen

  • bautec 2020: N! steht für Neuheit: "obs/Messe Berlin GmbH"

dm entwickelt klimaneutralisierte Produkte dm listet klimaneutrale Produkte der Industriepartner bevorzugt ein

Die Beratung der Sachverständigen und politisch Verantwortlichen bei der Weltklimakonferenz in Madrid hat Auswirkungen auf die künftige Sortimentsgestaltung von dm-drogerie markt. Die Geschäftsführung von dm hat gestern beschlossen, klimaneutralisierte Produkte anzubieten. dm wird eigene Produkte entwickeln und klimaneutrale Produkte anderer Anbieter bevorzugt listen. Hierzu wird dm mit dem Institut für Technischen Umweltschutz der TU Berlin und Herstellpartnern der dm-eigenen Marken zusammenarbeiten, um den CO2-Ausstoß zügig und bei vielen Produkten reduzieren zu können.

„Wir möchten mit Pioniergeist vorangehen und mit den klimaneutralisierten Produkten einen relevanten Beitrag zur CO2-Reduktion leisten sowie die Menschen dabei unterstützen, ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten“, erklärt Kerstin Erbe, als dm-Geschäftsführerin verantwortlich für die Entwicklung der dm-eigenen Marken.

Die nicht vermeidbaren Umweltauswirkungen will dm-drogerie markt verursachungsgerecht ausgleichen. So sollen zum neutralisieren der CO2-Bilanz entsprechende Aufforstungsprojekte da, wo es ökologisch sinnvoll ist, vorgenommen werden. Eine Ökobilanzierung der Produkte durch das Institut für Technischen Umweltschutz der TU Berlin bildet die Basis für das Vorhaben. „Die Ökobilanzierung zeigt Schritt für Schritt, welche Auswirkungen ein einzelnes Produkt auf die Umwelt hat – von der Rohstoffbeschaffung über Produktion und Verpackung bis hin zur Entsorgung. Mit diesen Erkenntnissen lassen sich Produktionsprozesse nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten“, erläutert Kerstin Erbe. dm lässt nun mit den Herstellern die Ökobilanzen von Produkten berechnen und auswerten. Auf diesen Berechnungen der TU Berlin unter Federführung von Prof. Dr. Matthias Finkbeiner fußt die Entwicklung klimaneutralisierter Produkte.

Karlsruhe (ots)

DEKRA bleibt weiter auf Kurs Trotz Handelskonflikten und Konjunktureintrübungen

– Umsatz steigt 2019 um fast 3 Prozent, Mitarbeiterzahl um rund
500
– Neue Grundaufstellung in 8 Service Divisions und 8 Regionen
greift
– Mit digitalen Services neue Geschäftsfelder erschlossen
– Nach Markteintritt in China, Chile und Vatikan Fahrzeugprüfung
in 21 Ländern
DEKRA hat in einem anspruchsvollen politischen und wirtschaftlichen Umfeld 2019 Kurs gehalten und die Position ausgebaut. „Wir haben unser Geschäft weiter internationalisiert und auf die digitale Welt der Zukunft ausgerichtet“, sagte DEKRA Vorstandsvorsitzender Stefan Kölbl vor Journalisten in Stuttgart. Die weltweit tätige Expertenorganisation partizipiert zum einen an Megatrends wie Internet der Dinge, vernetztes und automatisiertes Fahren sowie Nachhaltigkeit. Zum anderen zahlen sich die globalen Investitionen und Akquisitionen der Vorjahre aus. Dadurch lassen sich konjunkturelle Eintrübungen in Teilmärkten durch Erfolge in Wachstumsmärkten ausgleichen. Der Konzernumsatz wird voraussichtlich um knapp drei Prozent auf rund 3,43 Milliarden Euro steigen – ohne das Geschäftsfeld Zeitarbeit läge das Wachstum bei mehr als fünf Prozent. 40 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet. DEKRA wird am Jahresende 2019 mit fast 45.800 Experten rund 500 Mitarbeiter mehr beschäftigen als 2018. Seine Stellung als weltweit führende nicht börsennotierte Expertenorganisation in der TIC-Branche (Testing, Inspection, Certification) hat DEKRA weiter gefestigt.

Mit Beginn des Jahres 2019 hatte DEKRA sein Dienstleistungsangebot in acht Service Divisions und acht Regionen zusammengefasst. Diese neue Grundaufstellung hat schnell gegriffen. „Schon 2019 haben wir davon profitiert, dass wir globales Wissen und globale Kapazitäten schneller und besser zu kundenspezifischen Lösungen verbinden können“, berichtete Stefan Kölbl. „Wir nutzen die Stärke des DEKRA Konzerns speziell mit Blick auf Innovation und Qualität rund um die vielfältigen Chancen der Digitalisierung.“

Die Digitalisierung von immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen ist zugleich mit ganz neuen Anforderungen an die Sicherheit verbunden. „Als innovativer Vordenker der Branche ist es nicht nur unsere Aufgabe, auf neue Sicherheitsfragen aufmerksam zu machen, sondern es ist auch unser Anspruch, fortschrittliche Lösungen anzubieten“, sagte der DEKRA Vorstandschef.

Cyber Security in einer vernetzten Welt

Im Bereich der Cyber Security verfolgt DEKRA einen innovativen und ganzheitlichen Ansatz. „In einer vernetzten Welt kann fortschrittliche Cybersicherheit nicht ohne die funktionale Sicherheit von Produkten und die Sicherheit von Nutzerdaten gedacht werden“, erläuterte Stefan Kölbl. Deshalb hat DEKRA 2019 eine Kooperation mit Argus Cyber Security, einem Spezialisten für automobile Cyber-Sicherheit aus Israel, geschlossen. Gemeinsam wollen die Partner die Automobilhersteller bei ihren Bemühungen gegen Cyber-Attacken unterstützen. DEKRA bringt in die Partnerschaft seine Cyber-Sicherheitskompetenz in den Feldern Beratung, Training und Produktprüfung ein sowie Know-how rund um regulatorische Fragen, System- und Produktzertifizierung und funktionale Sicherheit.

Stellvertretend für andere Branchen, die durch die Digitalisierung transformiert werden, müssen im automotiven Umfeld weitere zentrale Fragen beantwortet werden: Wem gehören die Nutzerdaten? Wer darf sie wofür nutzen? „Beim vernetzten und automatisierten Fahren spielen Daten eine entscheidende Rolle – insbesondere für die zukünftige Sicherheit“, erklärte Stefan Kölbl. „DEKRA braucht daher ungefilterten Zugang zu sicherheits- und umweltrelevanten Fahrzeugdaten. Geht es um Sicherheitsfragen im Verkehr, brauchen wir im Sinne des Verbraucherschutzes einen unabhängigen und neutralen Datentreuhänder, der die notwendigen Daten gesetzlich geregelt zur Verfügung stellt. Das Prinzip des unabhängigen Dritten hat sich bewährt und sollte aus gutem Grund beibehalten werden.“

Schwerpunkt Digitalisierung

Über die Datenfrage hinaus stand das Jahr 2019 ganz im Zeichen der Digitalisierung, um mit neuen Dienstleistungen und Produkten Wachstumschancen für die Zukunft zu schaffen. So hat DEKRA als Experte für die Aufzugsprüfung mit dem „DEKRA Lift Explorer“ eine richtungsweisende Cloud-Lösung entwickelt. Damit können Aufzugsbetreiber die Sicherheit der Anlagen und die Wartung optimieren.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit konnte DEKRA in Neuseeland den Prototypen eines selbstlernenden Systems auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) vorstellen. „Wir wollen künftig mit mindestens 90-prozentiger Genauigkeit den Ausfall von Fahrzeugkomponenten vorausberechnen können“, berichtete Stefan Kölbl. Die vorausschauende Wartung („Predictive Maintenance“) im „Industrial Internet of Things“ hat DEKRA durch ein Online Monitoring-System verbessert. Es überwacht kontinuierlich sensible Objekte wie Druckkessel, Rohrleitungen und Kräne auf sicherheitsrelevante Parameter. Um das Bewusstsein für Sicherheit in großen produzierenden Unternehmen zu schärfen, hat DEKRA zudem ein neues selbstlernendes System erfolgreich im Markt eingeführt. Die Lösung „Adaptive BBS“ („Behaviour-Based Safety“) rückt sicherheitsrelevante Aspekte des Verhaltens von Mitarbeitern ins Zentrum und gibt Verantwortlichen für Arbeitssicherheit digitale Instrumente an die Hand, um Risiken zu identifizieren und zu beseitigen.

Innovationshub „Connected Car“

Um intelligente Lösungen geht es auch beim weiteren Ausbau des internationalen Testverbunds von DEKRA rund um das automatisierte und vernetzte Fahren. Schon heute betreibt DEKRA mit seinem DEKRA Technology Center in Klettwitz am Lausitzring das größte herstellerunabhängige Test- und Prüfzentrum in Europa. Im Jahr 2019 konnte der Standort Málaga/Spanien durch eine Kooperation mit dem führenden spanischen Mobilfunkanbieter gestärkt werden. Beide Partner errichten dort einen Innovationshub „Connected Car“. Durch die starke Marktstellung rund um die sichere Konnektivität von Drahtlos-Technologien hat DEKRA in Spanien zudem einen führenden Hersteller von Connected-Car-Lösungen als Kunden akquiriert. Der Auftrag umfasst die Prüfung der Funktionssicherheit und die Typzulassung für mehr als 100 Länder.

Neben dem vernetzten Fahren gewinnen in Großstädten unter dem Begriff „Micro Mobility“ neue Fortbewegungsmittel wie E-Roller und E-Shuttles an Bedeutung. DEKRA hat 2019 nicht nur Begutachtungen von E-Scootern durchgeführt und Betriebserlaubnisse erteilt, sondern auch als erste Expertenorganisation einen Standard für sichere Mikromobilität entwickelt. „Unser ganzheitlicher Ansatz für Sicherheit und Nachhaltigkeit rund um neue Formen der innerstädtischen Mobilität umfasst rund 120 Prüfpunkte in acht Bereichen – von der technischen Sicherheit bis zum Recycling“, berichtete Stefan Kölbl. In der Zeitarbeit ist es DEKRA gelungen, im Kontext der Einführung von Mikromobilität in Deutschland ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. So wurden vier bundesweit tätige Anbieter von E-Scootern beim Aufbau ihrer Personalinfrastruktur begleitet. DEKRA Arbeit hat innerhalb eines halben Jahres in diesem Feld rund 600 Zeitarbeitnehmer überlassen.

Auch im Innovationsbereich der automatisiert fahrenden E-Shuttles konnte sich DEKRA mit seiner Expertise positionieren. Für mehrere Projekte wurden Gutachten für die Einzelbetriebserlaubnis erstellt – unter anderem für den EasyMile EZ10, der in Brandenburg im Probebetrieb läuft, und für das autonome E-Shuttle im Rahmen des Projekts HEAT (Hamburg Electric Autonomous Transportation).

Einstieg in neue Prüfmärkte

Neben diesen neuen Ansätzen und Dienstleistungen konnte DEKRA in traditionellen Kernmärkten die führende Marktstellung weiter festigen. In der periodischen Fahrzeugprüfung hat die Sachverständigenorganisation im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland 73.000 mehr Fahrzeuge geprüft als im Vorjahreszeitraum und damit den Marktanteil auf 33,5 Prozent erhöht. Ein Jahr nach dem Eintritt in den Markt für Fahrzeugprüfungen in Dänemark verfügt DEKRA bereits über ein Netz von 29 Prüfstationen und einen Marktanteil von zehn Prozent. In Schweden stieg der Marktanteil auf mehr als zehn Prozent, wodurch DEKRA auf den vierten Platz vorrückte. Im globalen Maßstab hat DEKRA innerhalb von zehn Jahren die Zahl der jährlichen Hauptuntersuchungen von 22 Millionen auf 26 Millionen erhöht. Wurde 2009 noch in zehn Ländern geprüft, waren es 2019 bereits 20 mit China und seit Juni dem Vatikanstaat als jüngste Neuzugänge. Nach dem Gewinn einer Ausschreibung 2019 wird perspektivisch 2020 mit Chile das 21. Land dazukommen. Damit hat DEKRA seine Ausnahmestellung als Weltmarktführer unterstrichen. Der zweitgrößte Anbieter prüft jährlich etwa 14 Millionen Fahrzeuge.

In China haben 2019 zwei Stationen die Arbeit aufgenommen, darunter die weltweit größte DEKRA Prüfstation in Peking, wo jährlich rund 100.000 Fahrzeuge geprüft werden sollen. Sie verfügt über sechs Spuren für die Abgasuntersuchung und vier Spuren für die Überprüfung der technischen Sicherheit von Pkw, Lkw und Bussen. „Da die Fahrzeugprüfung in China arbeitsteilig organisiert und teilautomatisiert ist, können wir dort pro Stunde und Prüfspur etwa 20 Fahrzeuge inspizieren“, erläuterte Stefan Kölbl. In Deutschland sind es in einer Prüfspur pro Stunde zwei bis drei.

Neben China und dem Vatikan mit exklusiver Prüfung von jährlich ein paar Hundert Autos ist DEKRA auch in Chile der Marktzugang gelungen. Nach der Vergabe der ersten Konzessionen im Jahr 2019 wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 mit den Fahrzeugprüfungen begonnen. „Chile ist ein interessanter Markt, da dort Fahrzeuge auf europäischem Niveau geprüft werden, und das jährlich“, sagte der DEKRA Vorstandsvorsitzende. DEKRA wird zunächst fünf Prüfstationen in Santiago de Chile, der Hauptstadtregion mit rund acht Millionen Einwohnern, betreiben. Ziel ist es, mittelfristig auch in Chile zu den führenden Partnern für Fahrzeugprüfungen zu zählen.

Im Kontext des Aufschwungs der Elektromobilität erhielt DEKRA von Mercedes-Benz den Auftrag, einen Lieferanten, die chinesische Firma Farasis Energy, beim Aufbau einer CO2-neutralen Batteriezellenproduktion zu unterstützen und die Einhaltung von Umweltstandards zu prüfen. Dies gilt für Fertigungsstätten in Deutschland, China und den USA. Beratungsleistungen erbringt DEKRA zudem für einen französischen Autokonzern rund um die Markteinführung einer markenübergreifenden Gebrauchtwagenmarke.

Marktposition in der Industrie ausgebaut

In der Industrieprüfung und bei industrienahen Dienstleistungen war DEKRA ebenfalls in mehreren Ländern erfolgreich, zum Beispiel im zweiten Heimatmarkt Frankreich. Dort betraute ein bedeutender Automobilzulieferer DEKRA sowohl mit Sicherheits-Audits in seinen Werken als auch mit der Prüfung von Fertigungsprozessen. Zudem berät DEKRA dort bei der Verbesserung von Produktionsprozessen.

In Finnland ist VALTO360 – eine DEKRA Software zur Inspektion von Industrieanlagen – 2019 weiter verbessert worden. Mit VALTO360 lassen sich Industrieanlagen und ihre Messpunkte sowie die Messergebnisse digital erfassen. In der Release-Version 2.0 ist die App jüngst in Skandinavien sowie in Deutschland und Frankreich ausgerollt worden.

In den USA hat DEKRA in der Industrieprüfung durch den Erwerb von JAMKO, einem Spezialunternehmen für ferngesteuerte visuelle Inspektion mit Sitz im Bundesstaat New York, seine Marktstellung gestärkt und von einem Energieversorger einen Großauftrag erhalten. Ebenfalls in den USA hat eine große Fluggesellschaft mit Hilfe von DEKRA die Arbeitssicherheit deutlich verbessert. „Dank unseres Know-hows in der Organisations- und Prozesssicherheit konnten die Zahl der Verletzungen sowie die Ausfallzeiten zwischen 22 und 27 Prozent gesenkt werden“, berichtete Stefan Kölbl.

Qualifizierungen rund um E-Mobilität

Im Geschäft mit Bildungs- und Qualifizierungsdienstleistungen hat 2019 die Nachfrage aus der Automobilzuliefererindustrie nach Qualifizierungen rund um die Elektromobilität stark zugenommen. Mit DEKRA Know-how vom Umgang mit Hochvoltkomponenten bis zum Arbeiten unter Spannung werden Mitarbeiter in den Betrieben auf neue Anforderungen vorbereitet.

Nach den positiven Erfahrungen in Europa hat DEKRA 2019 erste Schritte unternommen, sein Expert Migration-Programm auf andere Weltregionen zu übertragen. Mit dem Programm werden Pflegekräfte qualifiziert und für ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet. Der Start in Brasilien verlief vielversprechend. Der Aufbau eines entsprechenden Trainingszentrums in São Paulo hat bereits begonnen.

Erfolg auf Basis organischen Wachstums

Zur positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 haben alle Service Divisions bis auf Temp Work (Zeitarbeit) und alle Regionen bis auf Southern Africa & Oceania aufgrund der Konjunkturlage in Südafrika beigetragen. Das voraussichtliche Wachstum wurde fast ausschließlich organisch erwirtschaftet. Nach wie vor sind die Region Germany mit voraussichtlich fast 2,1 Mrd. Euro, (+ 42 Mio. Euro) und die Region South West Europe mit dem zweiten Heimatmarkt Frankreich und voraussichtlich rund 540 Mio. Euro (+ 15 Mio. Euro) die wichtigsten Einzelmärkte.

Doch die höchsten Wachstumsraten erzielte DEKRA 2019 in China. Dort ist das Unternehmen mit rund 18 Prozent schneller gewachsen als Markt und Wettbewerb. Beim Umsatz erwirtschaftet die Region East & South Asia mehr als 100 Mio. Euro. Der Erfolg beruht sowohl auf Bereichen, in denen DEKRA bereits seit Jahren unterwegs ist, wie der Prüfung der Funktionssicherheit von Automobil-Elektronik. Zudem konnten neue Geschäftsfelder erschlossen oder ausgebaut werden. So ist DEKRA dort in neue Prüfmärkte wie Solar und Schienenverkehr eingestiegen und hat in der Prozessindustrie bei der Sicherheit von Industrieparks seine Position verbessert.

Ausblick 2020

Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet DEKRA mit einer gedämpften Konjunktur in wichtigen Teilmärkten sowie mit anhaltenden politischen Spannungen. „Dennoch gehen wir davon aus, dass wir durch unsere breite inhaltliche und regionale Aufstellung konjunkturelle und regulatorische Herausforderungen in einzelnen Geschäftsfeldern durch weiteres Wachstum in anderen kompensieren können“, so DEKRA Chef Stefan Kölbl, der für 2020 von einem stabilen Zuwachs von zwei bis vier Prozent ausgeht.

Stuttgart (ots)

Ein voller Erfolg: Massen-Raucherentwöhnung übers Radio befreit Tausende Österreicher vom Glimmstengel

„Sensationell“, „einmalig“, „absolut unglaublich“ – das sind nur einige der Reaktionen auf das große Radioexperiment, bei dem der deutsche Mental-Coach Peter Phillip Koss Tausende Raucher in Österreich vom Glimmstängel befreit hat. Lediglich 15 Minuten dauerte die Tiefenentspannung, an der die Radiohörer kostenlos teilnehmen konnten – ganz bequem von zuhause aus, in ihrer gewohnten Umgebung und ohne irgendwelchen Aufwand. Anlass der erfolgreichen Aktion war das neue Nichtrauchergesetz, das Anfang November in Österreich zum schärfsten in ganz Europa geworden ist.

„Das Experiment zeigt: Jeder kann sich von unliebsamen Gewohnheiten befreien – innerhalb von kürzester Zeit und ganz ohne Entzugserscheinungen, psychischen Stress oder Gewichtszunahme. Die vielen Tausend Österreicher, die an der Nichtraucheraktion teilgenommen haben, sind dafür der beste Beweis“, resümiert Peter Phillip Koss, dessen Hypno-Active©-Seminare in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und Südtirol seit vielen Jahren legendär sind. Vor und nach der Mental-Übung via Radio hatten die Zuhörer Gelegenheit, direkt im Studio mit dem Tiefenentspannungsspezialisten zu sprechen. „Im Vorfeld waren viele Hörer skeptisch“, erinnert sich Koss. „Raucherentwöhnung ohne Entzugserscheinungen? Das konnten sich insbesondere diejenigen Raucher kaum vorstellen, die schon seit Jahren am Glimmstängel hängen.“ Dabei ist das Prinzip schnell erklärt: „Das Geheimnis des Erfolgs liegt im Unterbewussten – der Schaltstelle, an der sich entscheidet, ob Menschen ihre Ziele erreichen oder eben nicht“, verrät der Experte für Hypnosetherapie. Wer seinen Körper mit reiner Willenskraft zu etwas zwinge, werde mit der geplanten Verhaltensänderung scheitern. Nur, wenn das Unterbewusstsein auf neue Verhaltensmuster programmiert werde, könne der Mensch diese erfolgreich im Bewusstsein umsetzen – ohne Stress und innere Gegenwehr. „Genau das haben die Zuhörer der großen Radio-Aktion schließlich selbst erfahren“, so Koss.

Im Anschluss an die Mental-Übung seien die Telefone im Sender sprichwörtlich heiß gelaufen: „Ein Hörer erzählte, dass er mehr als 20 Jahre lang zum Kaffee immer eine Zigarette geraucht habe. Als er sich nun nach der Mental-Übung einen Kaffee gekocht habe, sei der Drang völlig weg gewesen“, berichtet Koss. Ein anderer habe erklärt, dass ihm nach der Raucherentwöhnung via Radio nicht einmal mehr die E-Zigarette schmecke. „Alles in allem war das Experiment ein Wahnsinnserfolg“, so das Fazit von Peter Phillip Koss, der schon viele Tausend Menschen von Lastern befreit hat – neben dem Rauchen auch von Übergewicht oder Stress.

Die Hypno-Active©-Methode ist eine besondere Weiterentwicklung der Hypnose. Hier muss der Teilnehmer nicht in großem Umfang die Kontrolle über sich abgeben wie bei der klassischen klinischen Tiefenhypnose. Entsprechend ist dies auch für solche Patienten oder Menschen sehr gut geeignet, die Angst haben, die Kontrolle abzugeben. „Diese Methode eignet sich nicht nur zur Raucherentwöhnung, sondern auch zur Gewichtsabnahme, zur Stressreduktion und für Sportler, die ihre Leistung optimieren wollen“, erläutert der zertifizierte Experte für autogene Tiefenentspannung. Gleiches gelte für Führungskräfte, die noch besser und schneller ihre Ziele erreichen wollen, ebenso wie für alle, die in bestimmten Momenten ihre optimale Leistung abrufen müssen. Alle, die das Radioexperiment verpasst haben, bekommen im Januar und Februar 2020 die Möglichkeit, an einem der bekannten Hypno-Active©-Seminare teilzunehmen: Peter Phillip Koss wird live in vielen verschiedenen Städten Österreichs unterwegs sein.

Weitere Infos zu den Seminaren – auch denen, die in Deutschland angeboten werden – gibt es unter www.hypno-active.com oder telefonisch unter 0049 (0)88416082599 und 0043 (0)720511666. Dort kann man sich auch gleich zu den Seminaren anmelden. Unter diesen Servicetelefonnummern werden zu Bürozeiten auch unverbindliche Vorabfragen beantwortet. Die Teilnehmerzahl der Seminare ist aus therapeutischen Gründen begrenzt, weshalb sich schnelles Handeln auszahlt.

 

Euler Hermes: Umzug in Neubau „Euler Hermes Quartier“ zum Jahresstart 2020

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Der weltweit führende Kreditversicherer Euler Hermes zieht mit seiner Hamburger Deutschlandzentrale um. Der moderne 5-geschossige Neubau (Erdgeschoss + 5 Obergeschosse) mit einer Fläche von insgesamt rund 31.500 Quadratmetern soll bis zum Jahreswechsel 2019/2020 fertiggestellt werden. Der Umzug ist für Ende Januar 2020 geplant. Das Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bisherigen Unternehmensstandort in Hamburg-Bahrenfeld. Euler Hermes setzt mit dem „Euler Hermes Quartier“ wie ihn die Mitarbeiter in einem Namenswettbewerb getauft haben, vor allem auf Nachhaltigkeit und eine neue, moderne Arbeitswelt.

„Nachhaltigkeit war uns bei unserem neuen Gebäude ein großes Anliegen“, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Das Gebäude soll eine DGNB Gold-Zertifizierung erhalten. Viel entscheidender ist allerdings, dass wir unseren Stromverbrauch im Vergleich zu unseren bisherigen Gebäuden schätzungsweise um rund 80% reduzieren können, beim Wärmeverbrauch sind es sogar 87% und beim Wasser erwarten wir einen um 70% geringeren Verbrauch.“

Neue Arbeitswelt: Neben Nachhaltigkeit setzt der Neubau auf eine helle und offene Atmosphäre Statt dunkler, langer Flure mit vorwiegend Einzelbüros erwartet die rund 1.100 Mitarbeiter am Hamburger Standort eine helle, offen gestaltete Arbeitswelt mit einem Open-Space-Konzept.

„Wir können es kaum erwarten, in unser neues Gebäude zu ziehen“, sagt Van het Hof. „Der Jahresstart 2020 steht für uns deshalb jetzt schon unter einem guten Stern, denn für unsere Zusammenarbeit ist das ein Meilenstein. Das neue Gebäude setzt auf Kommunikation und vernetztes Arbeiten über Bereichsgrenzen hinweg. Wir gestalten den Wandel in der Arbeitswelt aktiv mit, stellen dabei unsere ökologische und soziale Verantwortung sicher und bleiben ein tief in Hamburg verwurzeltes, international agierendes Unternehmen.“

Insgesamt 156 Besprechungsräume und über 1.200 Quadratmeter Kreativ- und Projektarbeitsfläche mit Loungebereichen und kostenlosem Kaffee, Tee und Wasser stehen den Mitarbeitern der Allianztochter künftig zusätzlich zu den eigentlichen Arbeitsplätzen zur Verfügung. In Zeiten der Digitalisierung, des Wandels und der stark veränderten Kundenbedürfnisse sieht der Weltmarktführer in der neuen Arbeitsweise und Unternehmenskultur den Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation.

„Die Transformation ist bereits in vollem Gange“, sagt Nikolaus von Rönne, Projektleiter für den Neubau bei Euler Hermes. „Schon heute arbeiten wir vernetzt und in bereichsübergreifenden Projektteams. Wir merken aber, dass wir damit in unseren jetzigen Büros oft an Grenzen stoßen. Im neuen Gebäude sind wir viel flexibler und arbeiten in einem Haus voller Möglichkeiten – mit dem wir uns auch vor modernen Technologieunternehmen nicht verstecken müssen. Das Ganze künftig auch noch in einer zukunftsweisenden Umgebung, denn die Stadt Hamburg plant in Bahrenfeld mit der ‚Science City‘ ein Innovationszentrum für Wissenschaft, Technologie, Start-ups und Studierende.“

Mittendrin statt nur dabei: Führungskräfte und Vorstand sitzen mitten in den Teams

Seit dem Richtfest am 25. April 2019 bietet Euler Hermes seinen Mitarbeitern monatlich Führungen im neuen Gebäude an, so dass sich alle vorab ein Bild der neuen Arbeitswelt machen können.

„Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind total begeistert von unserem Neubau und auch dem Konzept“, sagt Van het Hof. „Das war nicht bei allen von Anfang an der Fall. Aber das Konzept hat inzwischen fast alle restlos überzeugt. Auch die Führungskräfte, die im neuen Gebäude mittendrin sitzen bei ihren Teams.“

Mit seinem Amtsantritt hat Van het Hof allerdings schon seit 2015 den Wandel vorangetrieben. In der Folge ist der gesamte Vorstand aus dem 18. Stock mit klassischen Vorzimmern bereits vor mehr als zwei Jahren in ein Open-Space im 1. Stock gezogen, wo sie mit über 20 Kollegen sitzen.

Familienrat am Küchentisch: „Shared Desk“ im wahrsten Sinne des Wortes für Vorstände

„Anfangs waren einige durchaus skeptisch. Für uns war das ein Selbsttest, um am eigenen Leib die neue Arbeitswelt zu erleben. Inzwischen würde aber keiner von uns mehr zurücktauschen wollen. Im neuen Gebäude sitzen wir sogar alle an einem großen Tisch ohne feste Plätze. Das haben wir uns als Vorstand gewünscht. Es hat etwas von einem Küchentisch einer Großfamilie, an dem diskutiert wird und an dem der Familienrat wichtige Entscheidungen trifft. Das ist der nächste Schritt, auf den wir uns schon sehr freuen.“

Die vollständig kabellose Infrastruktur ermöglicht den Mitarbeitern mobiles Arbeiten im kompletten Gebäude, inklusive Cafeteria (mit eigenem Barista), Restaurant oder Terrassenflächen sowie wie bereits seit vielen Jahren auch mobil aus dem „Home Office“.

Die Euler-Hermes-Mitarbeiter haben Teile der künftigen Arbeitswelt mitgestaltet. So hat beispielsweise jedes Team seine eigene „Home Base“ mitgestaltet, in der sich die Arbeitsbereiche der Teams befinden und das Design und Ausstattung der sogenannten „Bubbles“ – das sind die Glas-Besprechungsräume für die Bereiche – nach den jeweiligen Anforderungen ausgewählt.

Für die urbane Mobilität der Zukunft stehen 16 Ladestationen für Elektroautos sowie 14 Steckdosen für E-Bikes zur Verfügung sowie eine separate Fahrradspur und Fahrradparkplätze in Tiefgarage und Parkhaus.

(ots)

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  • Umzug in Neubau „Euler Hermes Quartier“ zum Jahresstart 2020: obs/Euler Hermes Deutschland

ITB Berlin Kongress 2020: Smarter Tourismus für eine bessere Zukunft

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Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Wandel von Kundenansprüchen und Luxus sind die Kernthemen des ITB Berlin Kongress 2020 – Der größte Think Tank der globalen Reiseindustrie steht unter dem Motto „Smart Tourism for Future“ – Das Programm des Kongresses und der eTravel World ist ab sofort unter www.itb-kongress.de verfügbar – Für Aussteller, Fachbesucher und Medien ist der Eintritt im ITB-Ticket inkludiert

Die globale Tourismusbranche steht vor wegweisenden Entwicklungen. Die bestimmenden Themen sind Nachhaltigkeit, Digitalisierung, der Wandel von Kundenansprüchen sowie Luxus. Sie stehen auf dem ITB Berlin Kongress im Fokus von Diskussionen, Vorträgen und Deep Dive Sessions. Hier stellen Experten, Wissenschaftler und führende Vertreter der Branche ihre Ideen vor, vermitteln den Besuchern Impulse für neue Ansätze, Projekte und Produkte. Untermauert werden diese durch aktuelle Marktanalysen, Best Practice-Beispiele und exklusive Studien der weltweiten Tourismusindustrie. Die Teilnahme am ITB Berlin Kongress vom 4. bis 7. März 2020 ist für Fachbesucher, Medien und Aussteller der weltweit größten Reisemesse im ITB-Ticket inkludiert.

Nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung gehören die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz auch in der Touristik zu den bestimmenden Aspekten. Der steigende CO2-Ausstoß und ein übermäßiger Ressourcenverbrauch sowie die daraus resultierenden Folgen für Natur und Ökosysteme beherrschen den Alltag weltweit. Viele touristische Unternehmen beschäftigen sich immer intensiver mit intelligenten und nachhaltigen Verkehrslenkungen und integrieren sie in ihre Strategien und Produkte. Der ITB Berlin Kongress informiert umfassend über den aktuellen Stand, die Fortschritte, aber auch über die bestehenden Defizite und Fehler.

Professor Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor (em.) am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und gehört zu den weltweit führenden Klimaforschern. In seiner Keynote „Klimawandel, Erderwärmung, Wetterextreme“ auf dem ITB CSR Day am 6. März stellt er Status Quo und Handlungszwänge vor (11-11.45 Uhr, CityCube Halle A1).

Im Anschluss konfrontieren die Fridays-for-Future-Aktivisten die Touristiker beim Format des heißen Stuhls mit dem Thema „Flugscham“ (12 -12.45 Uhr). In Anbetracht der Relevanz des Aspekts Nachhaltigkeit gehört am 4. März auch der ITB Responsible Destination Day erstmals zum Kongressprogramm (10.45-17.45 Uhr, CityCube Halle A1).

Neben Ökologie und Nachhaltigkeit zählt die Digitalisierung zu den Zukunft bestimmenden Faktoren für die Tourismusbranche. Kunden wollen immer und überall, vor und während der Reise informiert sein. Mit einer umfassenden Digitalisierung können ihre Wünsche erfüllt werden. Das Thema umspannt den kompletten Kongress – an allen Tagen diskutieren Teilnehmer unterschiedliche Fragen und präsentieren neue Ideen. Wissenschaftsjournalistin und Forscherin Dr. Michaela Lenzen zeigt auf dem ITB Future Day am 4. März Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Robotern für die Branche, aber auch für die Kunden auf (17-14.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5). Auf dem ITB Destination Day am 6. März stehen bei der Podiumsdiskussion die Entwicklung und der Einsatz von Algorithmen zur Entwicklung persönlicher Reiseerlebnisse im Mittelpunkt. (11-11.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5). In einer weiteren Diskussionsrunde zeigen die Teilnehmer die Chancen für Destinationen durch Influencer und Instagram-Nutzer auf, aber auch die durch sie entstehenden und oft unterschätzten Herausforderungen (16-16.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5).

Praxisbezug mit noch mehr Hintergrundinformationen zu technischen Innovationen und der digitalen Transformation der Branche geben die Veranstaltungen der eTravel World. In den Hallen 7.1b (eTravel Lab) und 6.1 (eTravel Stage) finden über 50 Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Workshops mit Praktikern und Vordenkern der Technologiebranche statt.

Nicht nur die Digitalisierung krempelt den Reisesektor um – der Wandel der Kundenansprüche und -vorstellungen führt auch zu einer grundlegenden Neustrukturierung der Branche. Reisende wollen Produkte, die ihre Wünsche ohne Abstriche erfüllen. Die dazu gehörenden Ergebnisse aus dem ITB Travel Monitor, der größten Reiseumfrage weltweit, präsentiert Rolf Freitag, CEO-IPK International, den Gästen auf dem ITB Future Day am 4. März (15-15.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5).

Die Reisenden wünschen sich Erlebnisse und Erfahrungen. Massenprodukte haben zuletzt durch die Insolvenz von Thomas Cook an Akzeptanz verloren. Sabre-CEO Sean Menke wird in seiner Keynote „Die Zukunft des Reisevertriebs: Personalisierung, Retailing, Plattformen“ am ITB Marketing & Distribution Day, 5. März, die Herausforderungen darstellen und analysieren (11-11.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5). Zum Thema „Operating In Unprecedented Times“ zu den weltweiten Entwicklungen der Branche steht anschließend Friedrich Joussen, CEO der TUI Group, Rede und Antwort (12-12.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5). Die Gäste erhalten hier auch Einblicke in die zukunftsorientierten Strategien des TUI-Konzerns. Gesprächspartner im „ITB Executive Interview: Amazon + Travel“ ist David Peller, Global Head, Travel and Hospitality, Amazon Web Services (14-14.45 Uhr, City Cube Halle A4 + A5). In den ITB Deep Dive Sessions am 6. März erläutert der SEO-Experte Kaspar Szymanski, der früher zum Search Quality Team von Google gehörte, die Unterschiede der Sanktionen, wenn die Suchmaschine sie über Algorithmen oder manuell einrichtet (11-11.45 Uhr, CityCube Cube Club).

Die sich verändernden Ansprüche, Wünsche und Vorstellungen der Kunden führen auch im Luxussegment zu einem sich wandelnden Buchungsverhalten. Auf dem ITB New Luxury Travel Forum im Rahmen des Marketing & Distribution Day am 5. März, erhalten die Besucher durch eine neue exklusive Studie der ITB Berlin und Travelzoo neue Daten und Fakten zum Verhalten globaler Luxusreisender in Bezug auf Nachhaltigkeit. Dies bildet auch die Diskussionsgrundlage für das ITB Hospitality Executive Panel. Die Podiumsdiskussion „Die Zukunft des Luxus im post-hedonistischen Zeitalter“ beschäftigt sich mit den prägenden globalen Trends und der daraus resultierenden Zukunft des Luxus (17-17.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5).

(ots)

ZDF-Politbarometer Dezember 2019

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Seit dem vergangenen Wochenende hat die SPD ein neues Führungsduo. Einen unmittelbaren Koalitionsbruch soll es nicht geben, wohl aber Gespräche mit dem Koalitionspartner CDU/CSU über neue politische Forderungen der SPD.

Neues SPD-Führungsduo

Von den beiden neu gewählten Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans erwarten nur 23 Prozent aller Befragten, dass sie die SPD erfolgreich in die Zukunft führen werden, 62 Prozent sehen das nicht so. Auch bei den SPD-Anhängern glauben das nur 37 Prozent, 42 Prozent sind da pessimistisch, und gut jeder Fünfte (21 Prozent) sieht sich nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten.

Linkskurs der SPD

Wenn der Kurs der SPD jetzt stärker nach links geht, meinen 41 Prozent aller Befragten, dass das der SPD eher nützen wird, 48 Prozent erwarten, dass ihr das eher schadet (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Auch bei den SPD-Anhängern ist dieser Kurs umstritten: 45 Prozent erwarten davon eher einen positiven Effekt und 46 Prozent einen negativen für ihre Partei. Obwohl 46 Prozent der eigenen Anhänger einen stärker nach links gehenden Kurs der SPD gut finden (schlecht: 28 Prozent; egal: 18 Prozent), meint hier eine deutliche Mehrheit (69 Prozent), dass es für die SPD besser wäre, jetzt in der Bundesregierung zu bleiben, nur 28 Prozent sehen in der Opposition die erfolgversprechendere Option.

Zukunft der GroKo

Ähnlich wie in den letzten Monaten glaubt auch jetzt eine klare Mehrheit von 69 Prozent, dass die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD bis zu nächsten regulären Bundestagswahl im Herbst 2021 bestehen bleiben wird, und nur 25 Prozent erwarten einen vorzeitigen Koalitionsbruch.

Projektion Bundestagswahl:

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, gäbe es im Vergleich zu Ende November kaum Veränderungen: Die Union käme weiterhin auf 27 Prozent, die SPD auf 13 Prozent, die AfD auf 14 Prozent (alle unverändert), die FDP auf 8 Prozent (plus 1), die Linke auf 9 Prozent (minus 1) und die Grünen blieben bei 23 Prozent. Die anderen Parteien zusammen lägen erneut bei 6 Prozent. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine Mehrheit, für Grün-Rot-Rot würde es nicht reichen.

Top Ten:

Wenn es um die Beurteilung nach Sympathie und Leistung der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politikern geht („Was halten Sie von?“), liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 1,3 (Nov. II: 1,2). Danach folgen Robert Habeck mit 1,0 (Nov. II: 1,1), Olaf Scholz mit 0,6 (Nov. II: 0,7), Heiko Maas, auch er mit 0,6 (Nov. II: 0,5), und Markus Söder mit unveränderten 0,5. Danach kommen Jens Spahn mit 0,4 (Nov. II: 0,3), Friedrich Merz mit 0,3 (unverändert), Christian Lindner mit 0,2 (unverändert) und Horst Seehofer mit 0,0 (Nov. II: minus 0,1). Im Negativbereich bleibt jetzt nur noch Annegret Kramp-Karrenbauer mit unveränderten minus 0,5.

Investitionen in Infrastruktur und die Staatsverschuldung

Die SPD hat auf ihrem Parteitag deutlich höhere staatliche Investitionen in den Bereichen Bildung, Verkehr und digitale Infrastruktur gefordert, auch wenn das dann zu zusätzlichen neuen Schulden führt. Dafür sprechen sich 75 Prozent aller Befragten und deutliche Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen aus. Lediglich 22 Prozent sind dagegen.

Ablehnung höherer CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe

Die SPD hat zudem beschlossen, sich für eine stärkere Erhöhung der geplanten CO2-Abgabe einzusetzen, die auch zu einer Verteuerung von Benzin und Diesel führen würde. 59 Prozent aller Befragten finden diese Forderung nicht gut, und 38 Prozent unterstützen sie. Mit 70 Prozent ist dabei die Skepsis sehr weit verbreitet, dass eine höhere CO2-Abgabe zu einem klimafreundlicheren Verhalten führen würde. Lediglich 27 Prozent erwarten das.

Positive persönliche Jahresbilanz

75 Prozent aller Befragten sagen, dass 2019 für sie persönlich eher ein gutes Jahr war, für 22 Prozent war es ein schlechtes. Die meisten (63 Prozent) gehen davon aus, dass sich für sie im nächsten Jahr nicht so viel ändern wird, 30 Prozent erwarten, dass 2020 besser laufen wird, und nur 6 Prozent meinen, dass sich die Lage für sie verschlechtern wird. Damit fällt die Bilanz ähnlich positiv aus wie im Vorjahr.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 10. bis 12. Dezember 2019 bei 1366 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 29 Prozent, SPD: 14 Prozent, AfD: 7 Prozent, FDP: 9 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 28 Prozent.

Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Donnerstag, 16. Januar 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen auf http://www.forschungsgruppe.de.

(ots)

Frauen im Top-Management: Praxistipps von Professorinnen der EBS Universität

Sind die Denkstrukturen der letzten zweitausend Jahre, in denen das „typisch Weibliche“ mehr oder weniger diffamiert wurde, schuld an der Gender-Pay-Gap und der gläsernen Decke? Daran, dass Ende Juni 2017 nur 47 der 677 Vorstandsmitglieder der börsennotierten DAX, MDAX, SDAX und TecDAX Unternehmen weiblich waren? Daran, dass es erst seit wenigen Wochen mit Jennifer Morgan die erste Frau an der Spitze eines DAX-Unternehmens gibt?

Selbstverständlich gab es viele Errungenschaften in der jüngeren Vergangenheit: Der Mann der Gegenwart ist wesentlich mehr in den familiären Alltag eingebunden, hilft bei der Kindererziehung und geht in Elternzeit. Seit 2005 regiert mit Angela Merkel eine Frau die Bundesrepublik Deutschland. Doch gelöst scheint das Problem in puncto Gleichberechtigung im Top Management und in Aufsichtsräten, sofern diese keiner Quote unterliegen, nicht. Frauen stoßen auch heute entlang ihres Karrierewegs unentwegt auf geschlechtsspezifische Herausforderungen.

Wie sich Frauen- und Männer-Netzwerke unterscheiden

Zu Frauennetzwerken, weiblichen Eliten und dem Mythos der „gläsernen Klippe“ forschen die EBS Professorinnen Karin Kreutzer, Myriam Bechtoldt und Marjo-Riitta Diehl. „Wir hoffen, Frauen zu ermutigen, proaktiv und mit einem höheren Maß an Selbstbewusstsein zu agieren – auch im Austausch mit Personen in höheren Machtpositionen“, so die Professorinnen. Denn die Forschung zeigt: Professionelle Netzwerke, die einen hohen Stellenwert für den Karriereerfolg haben, sind bei Frauen oft weniger leistungsfähig und effektiv als bei Männern. Es besteht eine strukturelle Ausgrenzung von Frauen aus Netzwerken als Resultat des Konflikts zwischen Berufs- und Familienleben sowie von sozialer Homophilie. Mit anderen Worten: Frauen bringen sich noch immer deutlich zeitintensiver in die Hausarbeit ein und sehen sich nach wie vor mit geschlossenen Männernetzwerken (sogenannten „Old Boys Clubs“) konfrontiert.

Frauen im Top-Management: Es tut sich wenig

Doch unter welchen Bedingungen wachsen die Chancen von Frauen, in Positionen des Top Managements aufzusteigen? Britische Forscher stellten Anfang der 2000er-Jahre die Hypothese auf, dass Frauen eher in den Vorstand eines Unternehmens berufen werden, wenn dieses Unternehmen mit sinkenden Gewinnen kämpft. Für dieses Phänomen prägten sie den Begriff „glass cliff“ („Glasklippe“) – in Abgrenzung zur bekannten „glass ceiling“ („gläserne Decke“), die umschreibt, dass unsichtbare Hürden Frauen davon abhalten, überhaupt in Top-Positionen aufzusteigen. Als prominente Beispiele gelten Marissa Mayer, ehemalige CEO von Yahoo, die britische Premierministerin Theresa May und Andrea Nahles, Parteivorsitzende der Sozialdemokraten im Deutschen Bundestag. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass diese „gläserne Klippe“ in Unternehmen ein Mythos ist. Dennoch fällt gleichzeitig die geringe Anzahl von Frauen auf, die überhaupt in den Vorstand börsennotierter Unternehmen aufsteigen. Die gläserne Decke ist anscheinend nach wie vor intakt“, so Prof. Myriam Bechtoldt. Um diese gläserne Decke durchbrechen zu können ist es wichtig, Mädchen schon früh beizubringen ihre Möglichkeiten und Talente auszuschöpfen und ihre Ziele zu verfolgen. Auch ist es notwendig, dass Frauen in Führungspositionen Vorbildfunktionen übernehmen und mithelfen, diese gläserne Decke zu durchbrechen.

Praxistipps der Professorinnen:

  1. Zögern Sie nicht, die Menschen in Ihrem Netzwerk um einen Gefallen oder um Rat zu bitten.
  2. Haben Sie einen Plan vor Augen und verfolgen Sie Ihre Ziele!
  3. Glauben Sie an sich und ihre Fähigkeiten; Frauen tendieren noch immer dazu, sich weniger zuzutrauen als Männer, auch wenn sie genauso qualifiziert sind wie ihre Kollegen.

(ots)

Deutsche googeln gern nach Jobs

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In Zeiten des Fachkräftemangels kämpfen Unternehmen nicht nur mit der Verfügbarkeit, sondern mit der Erreichbarkeit potenzieller Arbeitnehmer. Google bietet seit Mai 2019 in Deutschland einen neuen Suchkanal. 40% der Deutschen nutzen ihn schon. Und das mit Erfolg. Fast ein Fünftel von ihnen findet über diesen Weg eine Stelle (18%, Mehrfachnennungen möglich). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Randstad Research, die weltweit Arbeitnehmer und Personalverantwortliche zur Jobsuche befragt hat.

Bringt der Googlebot bessere Bewerber? Zwar sind Jobportale (49%) und persönliche Kontakte (42%) nach wie vor die wichtigsten Anlaufstellen bei der Jobsuche. Doch Google (40%) liegt mittlerweile gleichauf mit Karriereseiten. „Googles Suchdienst bietet zwar kein eigenständiges, aber ein zentralisiertes Angebot. Alle Anzeigen, gespeist aus externen Stellenportalen, finden Bewerber dort auf einen Blick“, erklärt Frank Wagner, Manager Online-Marketing Content & Analytics bei Randstad Deutschland. Damit die Ausschreibungen von Unternehmen auf Google sichtbar sind, müssen sie anhand bestimmter Kriterien strukturiert werden. Diese werden vom Googlebot gesammelt, geordnet und in der „Google Job Box“ gelistet. „Mehr Reichweite für Unternehmen, mehr Effizienz für Bewerber – der Suchdienst kann die Anzahl und Qualität der Bewerber positiv beeinflussen“, so Frank Wagner.

EU-Vergleich: Deutschland beim Job-Googeln auf Platz Zwei „Google wird ein wichtiger Faktor bei der Personalrekrutierung bleiben“, ist Frank Wagner überzeugt. Deutschland liegt beim Job-Googeln nicht nur im Trend, sondern auch deutlich über dem europäischen Durchschnitt (36%), auf Platz Zwei. Nur in Rumänien, wo weniger Jobportale verfügbar sind, ist Google noch beliebter (47%).

(ots)

Bildquellen

  • Deutsche googeln gern nach Jobs: obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Arbeitgeberpräsident: „Alles daran setzen, Großbritannien im Handel weiter eng an die EU zu binden“

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Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die Bundesregierung und die EU aufgefordert, Großbritannien als Handelspartner nach dem nun für Anfang 2020 geplanten Brexit weiter eng an sich zu binden. „Es kommt jetzt darauf an, dass der Austritt der Briten die EU und Deutschland nicht zusätzlich schwächt“, sagte Kramer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). „Deshalb müssen wir alles daran setzen, das Vereinigte Königreich als wichtigen Handelspartner auch künftig eng an uns zu binden“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA). „Dazu gehört etwa die Gewährleistung des ungehinderten Warenaustausches und der Arbeitskräftemobilität“, sagte Kramer. Das Vereinigte Königreich habe stets für marktwirtschaftliche Lösungen in der EU gestanden. „Diese Unterstützung werden wir Deutschen auf europäischem Parkett noch schmerzlich vermissen“, prophezeite er.

(ots)