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Nachhaltige Shops – So muss der Store von morgen aussehen

Wer von nachhaltigem Shopping spricht, denkt meistens an Produktionsmethoden, Materialien, CO2-Fußabdruck oder Verpackung. Handelsexperten gehen allerdings davon aus, dass das in Zukunft nicht reichen wird, um auf dem Markt überleben zu können. Auch der Shop selbst, Beleuchtung, Einrichtung und zum Beispiel Kühlung – alles muss in Zukunft nachhaltig sein, sonst straft es der Kunde. Auf der EuroShop in Düsseldorf, der wichtigsten Plattform für Investitionen im Handel, hat auch das in den letzten Tagen eine große Rolle gespielt.

MediaMarktSaturn gewinnt reta Award für Pilotprojekt im Category Management mit dem Startup CB4

Erstmals setzte MediaMarktSaturn im Rahmen eines Pilotprojekts erfolgreich auf künstliche Intelligenz, um das Category Management seiner Märkte zu optimieren. Das gemeinsame Projekt mit dem KI-Startup CB4 war ein voller Erfolg und überzeugte auch die Jury des Retail Technology Award (reta) des EHI Retail Institute. Für den erfolgreichen Test, der von April bis September 2019 in 67 spanischen Media Märkten durchgeführt wurde, hat MediaMarktSaturn gestern Abend in der Kategorie Best Enterprise Solution in Düsseldorf seinen nunmehr vierten reta Award erhalten.

„Die Kooperation mit dem Startup CB4 beweist einmal mehr die Innovationskraft, die von Jungunternehmen ausgeht. Gemeinsam mit dem Team von CB4 ist es uns gelungen, deutliche Verbesserungen im Category Management in den teilnehmenden Märkten vorzunehmen. Umso mehr freut es uns, dass das Ergebnis nicht nur uns begeistert, sondern auch die Jury des Retail Technology Award auf ganzer Linie überzeugen konnte“, erklärt Sonja Moosburger, Geschäftsführerin der Innovationseinheit MediaMarktSaturn N3XT. „Dank solcher Pilotprojekte können wir die Technologien von morgen bereits heute auf eine spätere Umsetzung testen. So planen wir aktuell den Rollout von CB4 bei MediaMarktSaturn in ausgewählten Ländern.“

Roboter, Augmented Reality, kassenloses Bezahlen und jetzt KI: MediaMarktSaturn erhält seinen vierten reta für herausragende Innovationsleistungen im Handel. Nach den Auszeichnungen 2017 für Paul, den fahrenden Assistenzroboter von Saturn, und 2018 für die Saturn Augmented-Reality-Anwendung „HoloTour mit Paula“ jeweils in der Kategorie „Best Customer Experience“ sowie dem kassenlosen Pilot-Markt „Saturn Express“ in Innsbruck, folgt nun ein reta Award in der Kategorie Best Enterprise Solution für ein Category Management System auf KI-Basis.

Die appgestützte Lösung wurde zusammen mit dem Startup CB4 entwickelt und wurde von April bis September 2019 im Rahmen eines Pilotprojekts in 67 spanischen Media Märkten erfolgreich getestet. Sie liefert mit Hilfe künstlicher Intelligenz detaillierte Analysen über Lagerbestände. Wöchentlich erhalten die Nutzer fünf bis zehn konkrete Handlungsempfehlungen über eine App, mit denen das jeweilige Sortiment zusätzlich optimiert werden kann.

Dabei analysiert der Algorithmus von CB4 die Nachfragemuster der Verbraucher und setzt diese in Korrelation zu den Verkäufen einzelner Produkte in den Märkten. Auf diese Weise identifiziert er Produkte mit hoher lokaler Verbrauchernachfrage und prognostiziert den Verkauf. Wenn ein Markt die prognostizierte Menge nicht erreicht, identifiziert die Software durch maschinelles Lernen die Ursache und unterbreitet konkrete Lösungsvorschläge. Anhand des Erfolgs ihrer Umsetzung optimieren sich der Algorithmus und seine Empfehlungen kontinuierlich selbst.

 

Recap: Das war smapOne bei der virtuellen Messe LogFair

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Vom 11. bis 13. Februar 2020 hat die internationale und virtuelle Logistik-Messe der besonderen Art stattgefunden. Ab sofort sind alle Inhalte den Rest des Jahres online verfügbar. So auch der Vortrag der smapOne-Logistik-Fachmänner Fabian Müller und Erdal Ceji. Die Sales Consultants haben auf der Messe den Vortrag „Warum Digitalisierung Chefsache ist – Logistik-Apps in 30 Minuten – Fahrermangel und Margen-Druck aushebeln mithilfe smarter Apps“ gehalten. Darin haben sie aufgezeigt, wie man die App für die Logistik innerhalb kürzester Zeit implementieren kann.

„In Zeiten des digitalen Wandels stehen die Geschäftsführer mehr denn je in der Verantwortung, den Mitarbeitern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit denen sie eigenständig die Digitalisierung treiben können“, fasste Fabian Müller im Vortrag zusammen.

Im Rahmen der Messe konnten Besucher außerdem die Aussteller-Stände besuchen und direkt mit den Entscheidern der Branche ins Gespräch kommen. So war es dem Unternehmen möglich, Expertengespräche auf hohem Niveau zu führen und sich mit der Branche auszutauschen.

Erdal Ceji fasst seine Erfahrung auf der LogFair zusammen und spiegelt damit den Innovationscharakter von smapOne: „Als junges und agiles Unternehmen, welches Try and Error auch im Vertriebsprozess lebt, waren wir gespannt über unsere erste digitale Messe als neuen Vertriebskanal. Das Feedback der Standbesucher war sehr aufschlussreich und der Vortrag war für uns ein Heimspiel, denn Video-Besprechungen gehören schon heute zu unserem klassischen Kommunikationsweg. Insgesamt hat es uns sehr viel Spaß gemacht und es ließ sich, ohne großen Aufwand, nahtlos in unseren Geschäftsalltag integrieren. Eine tolle Möglichkeit!“

Die besten Arbeiten aus dem Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ stehen fest!

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Auf der bautec, der Internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik in Berlin wurden heute zum 19. Mal die Preise im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2020 verliehen. Die Veranstaltung des RKW Kompetenzzentrums unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde bereits im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Der Wettbewerb wird von Sozialpartnerschaften und Unternehmen aus der Bauwirtschaft mitgetragen und gefördert.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, prämierte die besten Arbeiten rund um die Digitalisierung der Bauwirtschaft in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft sowie Handwerk und Technik. „Was das BMWi am Preis „Auf IT gebaut“ so schätzt: Der Wettbewerb trägt zur Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung bei. Er steigert die Attraktivität der Bauwirtschaft. Und: Der Preis wirbt für digitale Lösungen am Bau, die deshalb so wichtig sind, weil nur sie kostensenkend auf das Bauen wirken“, so Winkelmeier-Becker.

Dr. Mandy Pastohr, Geschäftsführerin des RKW Kompetenzzentrums, zeichnete das Team vom Institut für Schadensbewertung GmbH für ihre automatisierte Erfassung von Betonrissen in Bodenflächen mit dem Sonderpreis „Startup“ aus. Zusätzlich überreichte Dr. Ulrich Klotz, Vorstandsmitglied der Ed. Züblin AG, den Sonderpreis.

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Im Bereich Architektur 

  1. Platz: Zhiwei Meng, Technische Universität München
  2. Platz: Klaudia Jaskula, Technische Universität München
  3. Platz: Serjoscha Benjamin Düring, Bauhaus-Universität Weimar

Im Bereich Baubetriebswirtschaft

  1. Platz: Dennis Pawlowski, Ruhr-Universität Bochum
  2. Platz und Sonderpreis Ed. Züblin AG: Lars Hühnken, Technische Universität München
  3. Platz: Xia Zhongxin, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 Im Bereich Bauingenieurwesen 

  1. Platz: Jacqueline Rohrmann, Technische Universität München
  2. Platz: Patricia Peralta Abadia, Bauhaus-Universität Weimar
  3. Platz: Jonas Neukirchen, Ruhr-Universität Bochum

Im Bereich Handwerk und Technik 

  1. Platz: Das Team von viality space e.K.
  2. Platz: Alejandro Machado Nieto und Heiko Micksch, Technisches Berufskolleg Solingen
  3. Platz: Frank Peglow, Steinbeisschule Stuttgart, Berufsschule Bau

BlackBerry Cylance 2020 Annual Threat Report zeigt, wie sich die Angriffsfläche für Cyberattacken weltweit vergrößert 

BlackBerry Limited hat seinen jährlichen Bedrohungsbericht 2020 veröffentlicht und untersucht darin die neuesten Angriffstechniken und -taktiken, die von BlackBerry Cylance, den Experten für Cyberbedrohungen, entdeckt wurden. Die wichtigsten Erkenntnisse: Manche Bedrohungsmuster sind das Ergebnis kontinuierlicher Entwicklungsarbeit einzelner Nationalstaaten. Die Studie weist eine erhöhte Verfügbarkeit hochentwickelter Angriffswerkzeuge nach und analysiert, welche Ziele für Angreifer attraktiver werden und warum. Außerdem beschreibt der Annual Threat Report weitere ausgewählte Bedrohungen, die sich auf bestimmte Ziele konzentrieren wie zum Beispiel eingebettete Technologien in vernetzten Fahrzeugen und in der Fertigung, auf mobile Geräte, und Angriffsmuster, die sich Fehlkonfigurationen in Cloud-Computing-Einsätzen zunutze machen.

„Neue Techniken zur Verschleierung bösartiger Codes und zur Ausweitung von Angriffen auf mehrere Organisationen haben sich für sogenannte Threat Actors im Jahr 2019 ausgezahlt“, erklärt Eric Cornelius, Chief Technology Officer bei BlackBerry Cylance. „Durch den immer leichteren Zugang zu Angriffs-Toolkits in Verbindung mit der Zunahme von Endpunkten, die mit den Netzwerken von Organisationen verbunden sind, wird die globale Situation für aufkommende Bedrohungen im Jahr 2020 weiter eskalieren.“

Automobilindustrie und Einzelhandel sollten sich auf mehr Bedrohungen einstellen

Die Suche nach Schwachstellen und neuen Angriffsflächen führte dazu, dass sich der Fokus bei den Branchen verschoben hat, die am häufigsten von böswilligen Akteuren ins Visier genommen werden, insbesondere im Automobilsektor. BlackBerry Cylance-Forscher entdeckten neue Hintertüren, die von der APT-Gruppe OceanLotus (APT 32) in einer 2019 durchgeführten Kampagne eingesetzt wurden, die sich an multinationale Automobilhersteller richtete. Da immer mehr Fahrzeuge vernetzt sind und immer mehr Aufmerksamkeit auf möglichst effektive Cyberangriffe auf Fahrzeuge gelegt wird, wird erwartet, dass die Angriffe in diesem Sektor zunehmen werden. Daher muss die Industrie weiterhin in Cybersecurity-Verfahren und sichere vernetzte Software investieren, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Verkehrstechnologien der Zukunft aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass der Einzel- und Großhandel weiterhin der am stärksten betroffene Sektor ist. Bei fast einem Viertel (23 Prozent) aller Einzelhändler wurden sensible Finanzdaten gehackt. Drei der häufigsten Bedrohungen des Jahres 2019 – Emotet, Ramnit und Upatre – konzentrierten sich alle auf Einzelhandelsunternehmen.

Der Bericht beleuchtete auch andere typische Bedrohungen, denen eine Reihe von Branchen ausgesetzt sind:

  • Technologie/Software: Während der Schwerpunkt der meisten Angriffe typischerweise auf dem Diebstahl geistigen Eigentums liegt, wurde mehr als ein Viertel (26 Prozent) Opfer von Lösegeldforderungen.
  • Dienstanbieter: Der Kundenstamm vieler Dienstleister wurde von den Cyberkriminellen dazu genutzt, die Verbreitung bösartiger Software mithilfe von Fernverwaltungstools wie Go2Assist und NinjaRMM zu steigern.
  • Gesundheitswesen: Organisationen im Gesundheitswesen zahlten aufgrund der kritischen Eigenschaft der Daten, die im Fokus von Angriffen standen, mit größerer Wahrscheinlichkeit Lösegeld als andere Branchen.
  • Regierung: Angriffe auf Regierungseinrichtungen können kaskadenartige Effekte zeitigen, die sich nicht nur auf die kritische nationale Infrastruktur auswirken, sondern auch auf Einzelpersonen, da diese erhebliche Mengen an personenbezogenen Daten speichern.

„Bedrohungsinformationen über APT-Gruppen können Organisationen dabei helfen, zu verstehen, wer ihr Unternehmen angreift, und die Arbeitsweise des Akteurs sowie seine Motive nachzuvollziehen, um beim Schutz verwundbarer Systeme vor fortschrittlichen Bedrohungen proaktiver zu sein“, kommentiert Brian Robison, Chief Evangelist bei BlackBerry Cylance. „Im Jahr 2020 werden sich KI und maschinelles Lernen weiterhin als entscheidend für Strategien zur Bedrohungsprävention und -behebung erweisen, da sie durch kontinuierliches Lernen und proaktive Modellierung von Bedrohungen, die immer komplexer werden, Vorteile bieten“.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus dem Annual Threat Report 2020

  • Coinmining-Angriffe werden mit dem zunehmenden Einsatz von Kryptowährung immer häufiger: Kriminelle haben die Möglichkeit erkannt, durch die Infektion von Kryptogeldmaschinen passiv Einnahmen zu generieren.
  • MSSPs werden zu hochwertigen Zielen für Bedrohungsakteure: Neue Lösegeldforderungen namens Sodinokibi verursachten massenhafte Störungen durch das Eindringen in gehostete Umgebungen.
  • Der Datenverlust nimmt aufgrund von Fehlkonfigurationen der Cloud zu: Fehlkonfigurierte Cloud-Ressourcen führten dazu, dass 2019 insgesamt über sieben Milliarden Datensätze öffentlich zugänglich gemacht wurden. Diese Zahl wird voraussichtlich weiter steigen, da Gartner prognostiziert, dass die Einnahmen für Cloud-Investitionen im Jahr 2020 49,1 Milliarden Dollar erreichen werden.
  • Die Entwicklung der Lösegeldtaktik wird fortgesetzt: Die zunehmende Verfügbarkeit von Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Angeboten haben dazu geführt, dass Banktrojaner entwickelt wurden, um Daten vor der Verschlüsselung herauszufiltern, um so die Opfer in der Folge zu erpressen.
  • Zunehmender Einsatz von Host-verschlüsselter Malware: Die statische Analyse von Host-verschlüsselter Malware ist in einem Labor fast unmöglich. Das Verständnis der Verteidiger für bösartige Codes und die Fähigkeit von Sicherheitslösungen, den Angriff zu blockieren, nehmen ab.

Wissenschaftspreis 2020: The Winners are…

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Ausgezeichnet wurden wegweisende Arbeiten und Projekte, die Kooperationen zwischen Hochschulen, Handel und Industrie fördern: Die Preisträger befassen sich darin zum Beispiel mit Target Marketing und dem Einfluss von Influencern auf Kaufentscheidungen.

Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz und Social Media stehen im Fokus der diesjährigen Gewinner des Wissenschaftspreises 2020. Sie wollen Verpackungsmüll im Handel reduzieren und decken auf, wie sich der Wandel von Einkaufsstätten zu Einkaufswelten auswirkt. Sie untersuchen automatisiertes Target Marketing und die Chancen von Influencer Marketing für den Einzelhandel. Die Arbeiten und Projekte der Preisträger stechen aus insgesamt 56 Bewerbungen in den Kategorien Startup, Lehrstuhlprojekt, Dissertation und Master hervor. Gestern Abend feierten rund 250 Spitzenkräfte auf Einladung von EHI Stiftung und GS1 Germany die 13. Verleihung des Wissenschaftspreises im Rahmen der EuroShop in Düsseldorf. Die mit insgesamt 85.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert Forschungsarbeiten mit Praxisbezug für den Einzelhandel und erstmalig ein Startup. Die KPMG ist langjähriger Förderer des Wissenschaftspreises.

Lehrstuhlprojekt: Wie Konsumenten reagieren, wenn sich der stationäre Handel neu erfindet

Viele stationäre Händler positionieren und gestalten ihre Filialen mit Blick auf aktuelle und zukünftige Kundenanforderungen derzeit radikal um. Obwohl weltweit Milliarden in derartige Maßnahmen investiert werden, ist bisher nicht bekannt, wie sich dieses „Neuerfinden“ des Handels auf den Unternehmenserfolg sowie auf die Einstellungen und das Kaufverhalten von Konsumenten auswirkt – speziell im umgestalteten Outlet und in nahegelegenen Filialen derselben Handelskette. Das in Kooperation mit Handel und Industrie durchgeführte Lehrstuhlprojekt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bietet relevante Einsichten für Führungskräfte im Handel. Es deckt auf, wie sich der Wandel von Einkaufsstätten zu Erlebniswelten auf den Unternehmenserfolg auswirkt und wie die unterschiedlichen Käufergruppen dabei eingebunden werden sollten.

Dissertation: One-to-One Marketing in Grocery Retailing

Personalisiertes Marketing erlaubt Unternehmen, ihre Umsätze, Gewinne und Kundenzufriedenheit zu steigern. Kunden profitieren von relevanten Angeboten und maßgeschneiderter Kommunikation. Das zunehmende Volumen und die Vielfalt gesammelter Daten sowie die hohe Beobachtungsfrequenz ermöglichen ein besseres Target Marketing. Dennoch existieren in der Fachliteratur kaum Forschungsergebnisse zum One-to-One-Marketing, die auf Anwendungen im Einzelhandel ausgerichtet sind. Die Dissertation entwickelt auf Basis von Deep Learning neue Marketingmodelle für automatisiertes Target Marketing im Einzelhandel. Dr. Sebastian Gabel von der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht darin die Auswirkungen dieser Marketingansätze in Praxisanwendungen. Die Arbeit zeigt außerdem, wie Unternehmen die Modellergebnisse auf diverse Fragestellungen, etwa zur Sortimentsoptimierung, Produktpräsentation oder dem Design von Targeting Engines, anwenden können.

Master: Wieso vertrauen Follower den Empfehlungen von Social Media Influencern?

Social Media Influencer sind wichtige Multiplikatoren für Unternehmen. Immer mehr Influencer agieren mittlerweile neben ihren Social-Media-Kanälen auch im stationären Handel, beispielsweise als Werbegesichter oder mit eigenen Produktlinien. Aber was macht sie für Follower so interessant? Und wie kann der Handel davon profitieren? Nina Kniggendorf hat in ihrer Masterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München herausgearbeitet, welche Rollen Influencer für Follower spielen und wie diese Kaufentscheidungen beeinflussen. Dieses Potenzial verbunden mit teils immensen Reichweiten bietet Handelsmarken die Möglichkeit der zielgruppenspezifischen Ansprache. Kniggendorf beschreibt in ihrer Arbeit mit dem Titel „Exploring the Impact of Influencers on their Followers – Theoretical Foundations & Empirical Study“ außerdem dem konkreten Praxisnutzen für den Handel.

Kostenlose Photovoltaikanlagen für die Wohnungswirtschaft

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SOLARIMO bringt Schub in die Energiewende: Rundum-sorglos-Paket für die Immobilienbranche wird pünktlich zur Fachmesse bautec 2020 vorgestellt.

Für Immobilieneigentümer und Projektentwickler sind hohe Grundstücks- und Baukosten echte Herausforderungen. Trotz der Vorteile einer eigenen Stromversorgung der Immobilie durch eine Photovoltaikanlage werden die Investitionskosten gescheut. Die Lösung: Mieterstromanlagen im Contracting-Modell. Hierbei wird die komplette Arbeit durch einen Dienstleister geleistet – für Eigentümer und Projektentwickler kostenlos.

Der Berliner Mieterstromanbieter SOLARIMO GmbH ist eine Tochter des weltweit führenden Energiedienstleisters ENGIE und kann somit einen professionellen und langfristig sicheren Betrieb der Solaranlagen sicherstellen. Interessant ist die Zusammenarbeit mit SOLARIMO für Eigentümer und Projektentwickler von Mehrfamilienhäusern ab rund 15 Wohneinheiten.

Auf der Fachmesse bautec 2020 (18. – 21. Februar, Messe Berlin) stellt SOLARIMO die Leistungen des eigenen Contracting-Modells für Wohnungswirtschaft, Bauplaner und generell für vermietende Immobilieneigentümer vor. (Termin: 20.02.2020, 13 – 14 Uhr, Start-up Event: Energiewende der Technischen Gebäudeausrüstung, BauPraxis Zentrum SHK, Halle 1.2).

Contracting-Modell bietet Vorteile gegenüber der eigenen Solaranlage des Eigentümers

Grundsätzlich ist es für Immobilieneigentümer interessant, eigene Solaranlagen zu betreiben. Insbesondere für Wohnungsgenossenschaften und -vereine gibt es Vorzüge: Durch die Erhöhung der Freibeträge bei der Körperschaftsteuer von 10 auf 20 Prozent für Einnahmen neben der Vermietung, wenn diese aus Mieterstromprojekten stammen, ergeben sich Spielräume für den Verkauf selbst erzeugten Stroms an die Mieter. Andererseits ist die Errichtung einer modernen Photovoltaikanlage eine komplexe und kostenintensive Angelegenheit. Ein Kompromiss ist die Verpachtung der Dachanlagen – auch das generiert dem Eigentümer eine zusätzliche Einnahmequelle – an einen Dienstleister wie SOLARIMO.

Von der Beratung über die Planung und die Errichtung der PV-Anlage, bis hin zu Abwicklung mit den Mietern sowie die Wartung und Instandhaltung der Technik – um all das kümmert sich SOLARIMO.

Das Leistungsspektrum von SOLARIMO umfasst:

• Betrachtung aller steuerlichen Aspekte sowie Einbindung von KfW- und EEG-Förderkonzepten
• Prüfung der Statik und der Dachhaut, Vermessung der Dachflächen mittels Drohne
• Planung der Kabelführung bis in den Haustechnikraum sowie des Aufstellortes der technischen Anlagen (Wechselrichter, Messtechnik)
• Abwicklung der Installation aller Bestandteile der PV-Anlage sowie der zugehörigen Haustechnik
• Fallschutzmaßnahmen bei der Installation auf den Dachflächen inkl. Blitzschutz
• Betrieb und Wartung der Anlagen
• Abwicklung des Stromverkaufs an die Mieter und Übernahme der Kommunikation mit den Mietern
• Bei Ausfällen oder wetterbedingt geringer Stromerzeugung wird das Haus mit Ökostrom aus Wasserkraft versorgt

Gesellschaft und Politik fordern Klima- und Energiewende

Die Bundesregierung hat im Jahreswirtschaftsbericht 2020 angekündigt, die Rahmenbedingungen für den Ausbau von Mieterstrom zu verbessern. Ziel ist, dass Wohnungsmieter direkt und konkret von der Energiewende profitieren. So ist schon heute Vorgabe, dass Mieterstromanlagen 10 Prozent günstigeren Strom anbieten müssen als die ortsüblichen Grundversorger. Das senkt die Nebenkosten spürbar und ist gleichzeitig ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz.

Daniel Fürstenwerth, Mitgründer und Geschäftsführer der SOLARIMO GmbH, sagt: „Mieterstrom ist ein echter Beitrag zum Klimaschutz und dementsprechend natürlich auch mit einem Imagegewinn des Vermieters verbunden, der das in seinen Häusern ermöglicht. Er wertet die Immobilie dadurch auf – ein nicht zu verachtendes Element bei der immobilienwirtschaftlichen Betrachtung des Themas Mieterstrom.“

Innovative Fördertechnik für Effizienz und Nachhaltigkeit

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Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz sowie der nach wie vor stark wachsende E-Commerce sind die Treiber für Innovationen im Bereich Fördertechnik. Auf der LogiMAT, die als führende Leistungsshow und Trendbarometer der Branche gilt, präsentieren die internationalen Geräte- und Anlagenbauer vom 10. bis 12. März ihre jüngsten Produkt- und Systementwicklungen.

Die Digitalisierung und die damit verbundene Automatisierung der Intralogistik-Prozesse, der nach wie vor wachsende E-Commerce sowie die zunehmende Einbindung von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) sind die gegenwärtig beständigen Treiber für Systementwicklungen im Bereich Fördertechnik. Mit ihren diversifizierten Exponaten zeigen die Hersteller von Fördertechnik auf der LogiMAT – 18. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement in Stuttgart, wie sie auf diese anhaltenden Entwicklungstrends mit neuesten Systemlösungen reagieren.

Auch der Trend zu nachhaltigen Lösungen sowie die Einbindung moderner Technologien wie Sensorik, Bilderfassung und Robotik führen zu Markteinführungen von Innovationen. „Das Ergebnis sind neue Sorter und Hängeförderer, Cobots, weiterentwickelte Shuttle-Lösungen und intelligente, ressourcenoptimierte Steuerungseinheiten“, erklärt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty vom Münchner Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Parallel dazu sind interessante Weiterentwicklungen und revolutionäre Veränderungen bei den herkömmlichen Fördertechnik-Komponenten festzustellen. Vor diesem Hintergrund bieten die Maschinen- und Anlagenbauer als traditionell größte Ausstellergruppe auf der LogiMAT vom 10. bis 12. im März einmal mehr eine umfassende Leistungsschau an aktuellen Neuentwicklungen und zeigen interessante künftige Entwicklungstrends auf, wie es sie sonst nirgendwo zu erleben gibt.“

Auf der LogiMAT 2020 belegt die Ausstellergruppe für Fördertechnik, Regal- und Hallenbau, Lager- und Betriebseinrichtungen in diesem Jahr die Messehallen 1 – nebst Galerie –, 3, 5 und 7. Sie bietet den Fachbesuchern einen kompletten Überblick über Innovationen, Produkte und Systemlösungen für eine durchgängige Prozessautomatisierung bei Warehousing, Auftragskommissionierung und Versandfertigung. Dabei stehen in diesem Jahr insbesondere mitwachsende Lösungen und Ausstattungsplanungen für durchgängig gesteuerte Prozesse mit leistungsstarken System- und Fördertechnik-Komponenten im Fokus der Ausstellungen. Darüber hinaus werden Systeme gezeigt, die durch Multi Material Handling für eine gesteigerte Flexibilität sorgen, sowie Applikationserweiterungen und -neuerungen bei bereits bewährten Geräten und Systemen zur Gestaltung der digitalen Transformation zu sehen sein. „Der Anlagen- und Maschinenbau zählt zu den innovationsstärksten Industriebranchen überhaupt“, sagt Ruchty. „Die gebotenen Prozessinnovationen schlagen sich deutlich in Effizienzvorteilen, Kostensenkungen und emissionsmindernd in der Nachhaltigkeitsbilanz nieder.“

Innovationen und zukunftsfähige Lösungen zum Anfassen

In punkto digitaler Transformation herrscht Nachholbedarf, wie viele Studien und Untersuchungen belegen. Digitale Transformation, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz – in vielen Unternehmen herrscht angesichts der rasanten Technologieentwicklungen offenbar Unkenntnis, zumindest jedoch ein Informationsdefizit darüber, wohin die Reise geht und welche Investitionen für welche Ausrichtung Zukunftsfähigkeit bietet. „Damit fällt der LogiMAT 2020 in der aktuellen Konjunktursituation der Branche eine tragende Rolle zu“, betont Messeleiter Michael Ruchty. „Mit den Visionen und zukunftsfähigen Lösungen, die in den Vorträgen des Rahmenprogramms aufgezeigt werden, und den konkreten Angeboten und Innovationen, die die Aussteller präsentieren, bedient die LogiMAT den Informationsbedarf der Fachbesucher aus erster Hand.“

Die von den Systementwicklern und -integratoren auf der Messe gezeigten neuen Einzelkomponenten bis hin zu den jüngst entwickelten vollautomatisierten Anlagen bilden einen repräsentativen Querschnitt durch das aktuelle Lösungsspektrum für eine effiziente Intralogistik in Industrie und Handel. So kommt etwa die Caljan GmbH (Halle 1, Stand K53) mit der Neuheit AutoLoader zur LogiMAT. Dieser ist für den Einsatz mit Caljan Performer Teleskopbändern vorgesehen und soll die Durchlaufzeiten bei der Handhabung von Paketen und Stückgut sowohl bei Paketdienstleistern als auch bei Einzelhändlern vor Ort vereinfachen.

Auf der Galerie in Halle 1 (Stand OG78) präsentiert die BEHA Innovation GmbH mit dem BEHAbelt neue elastische Transportbänder, die aus zwei Komponenten gefertigt sind. Die Materialkombination ermöglicht unterschiedlichste Strukturen und Ausführungen in zwei verschiedenen Härtegraden. Die FAB Fördertechnik und Anlagenbau GmbH (Halle 1, Stand D44) stellt eine individuell konfigurierbare Fördertechnik-Lösung zur automatisierten Be- und Entladung von Lkws vor. Mit diesem System lässt sich ein Sattelauflieger mit 33 Paletten innerhalb von vier Minuten komplett entladen, so die Angaben des Unternehmens.

Eine absolute Innovation im Fördertechnik-Segment stellt die cellumation GmbH (Halle 3, Stand B78) in Stuttgart mit dem zellular konzipierten Förder- und Positioniersystem „celluveyor“ vor. Die einzigartige Neuentwicklung aus kleinen Förderzellen mit omnidirektionalen Antriebsrädern bietet der Fördertechnik vollkommen neue Gestaltungs- und Anwendungsoptionen für die Realisierung komplexer Materialflüsse. Gegenüber herkömmlichen Fördertechnik-Komponenten sollen sich damit auch – abhängig von der jeweiligen Anwendung – bis zu 95 Prozent der erforderlichen Fläche einsparen lassen.

Mehr Effizienz durch Kombination unterschiedlicher Technologien

Bei der vollautomatischen Lagerung und Kommissionierung sind sowohl auf Komponentenebene als auch bei der Konzeption von Gesamtsystemen zahlreiche Neuheiten auf der LogiMAT 2020 zu entdecken. Eine vollkommen neuartige Konstruktion von Regalbediengerät (RBG) präsentiert etwa Stock Solutions in Halle 1, Stand K64. Der so genannte short:CUT ist ein RBG für Kleinteilelager, das nach dem Scheibenwischer-Prinzip agiert und auf diese Weise einen Leistungsbereich zwischen herkömmlichen RGB´s und Shuttle-Lösungen abdecken soll.

Gesteigerte Dynamik bei den Lagersystemen versprechen Neuentwicklungen wie das StoreBiter One-Level-Shuttle (OLS) X der GEBHARDT Fördertechnik GmbH (Halle 5, Stand A71), das patentierte Shuttle-Lösungskonzept Dynamic Fashion Warehouse von psb intralogistics GmbH (Halle 1, Stand B11 und B04) oder eine vollautomatische Kommissionierlösung der Stöcklin Logistik AG (Halle 3, Stand B35) für Obst- und Gemüsegebinde. Die Stöcklin-Systemlösung besteht aus Depalettierer mit Universalgreifer, Vorstapler, spezieller Fördertechnik, Sequenzer, Palettierer und Wickler. Über die automatische Kommissionierung lassen sich dabei sowohl Ein- als auch Mehrweggebinde direkt ab der Artikelpalette in einem Prozessdurchlauf auf Filial-Paletten bereitstellen, wodurch zeitintensive Zwischenschritte entfallen.

Die Shuttle-Lösung von psb kombiniert in einem neuentwickelten Hängewaren-Shuttle ein Shuttle-System mit einer Hängewaren-Technologie. Damit eröffnen sich mit einer Leistungssteigerung von 700 Prozent sowie einer um 25 Prozent höheren Lagerdichte im Vergleich zu automatischen Lagern mit RBG völlig neue Nutzungsszenarien beim Handling von Mischwarenträgern sowie Teilentnahmen von Hängeware aus Blöcken. Das OLS X von Gebhardt bietet eine Kombination aus Shuttle- und FTF-Technologien. Dabei sind die Gassen des Shuttlelagersystems über Plattformen miteinander verbunden, so dass die Fahrzeuge ohne Schienenführung und Wechselfahrwerke zwischen den Gassen wechseln können.

Ein neues Paletten-Shuttle für den Transport außerhalb des Lagerkubus zeigt die Eurofork S.p.A. (Halle 3, Stand B19) mit dem Esmart-Shuttle. Für die Positionierung, Lagerung und Kontrolle von Waren im Lager nutzt die Lösung patentierte Datamatrix-Technologie mit präziser 3D-Zuordnung.

Einen spannenden Blick in die Zukunft bieten zudem die unter dem Kennzeichen „Handhelds“ subsumierten Neuheiten. Neben Anwendungen mit AR-Brillen, die der Unterstützung von Kommissionierung und Gebäudeplanung dienen, sorgen beispielsweise die Exoskelette der Paexo-Produktlinie für Aufsehen, die das Medizintechnikunternehmen Ottobock SE & Co. KGaA (Halle 1, Stand A75) erstmals in Stuttgart präsentiert. „Lasten heben, Paletten bewegen, in der Hocke arbeiten – in solchen Situationen entlasten unsere Lösungen spürbar den unteren Rücken, die Schultern und Handgelenke“, sagt Dr. Sönke Rössing, Leiter von Ottobock Industrials. „Damit profitiert insbesondere der Logistikbereich von unserer Paexo-Produktlinie.“ Wie ein Hüftgürtel lässt sich etwa das seit Oktober 2019 verfügbare Exoskelett Paexo Soft Back in wenigen Sekunden anlegen und sorgt dann für eine ergonomische Körperhaltung. Bei stehenden Tätigkeiten und leichter Lastenhandhabung unterstützt es den Anwender im Bereich der unteren Wirbelsäule, so dass selbst längere Kommissionierarbeiten im Stehen möglich sind. Weiteres Plus: Die unterschiedlichen Exoskelette der Produktlinie lassen sich miteinander zu weitreichenden Stützen kombinieren.

Auch der Nachhaltigkeitsgedanke steckt in den Systemen

Mit zahlreichen Exponaten unterstreichen die internationalen Aussteller auf der LogiMAT 2020 überdies ihre Lösungskompetenz in Sachen Nachhaltigkeit. „Es gibt keinen Klimaschutz ohne Maschinenbau“, so VDMA-Präsident Welcker. Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stellt etwa Automatisierungsspezialist EHATEC GmbH (Halle 7, Stand C61H) während der LogiMAT zahlreiche Optionen vor, mit denen Green Logistics durch intelligente Steuerungskonzepte für automatisierte Intralogistik sowohl zur Prozess- als auch zur Ressourcenoptimierung führen. SSI Schäfer (Halle 1, Stand D21) stellt sogar den Schwerpunkt seines diesjährigen Messeauftritts ganz unter das Motto Green Logistics. „Nachhaltige Intralogistik erstreckt sich vom Bau der Logistikimmobilie über die Green Crane beziehungsweise Shuttle Technology und die Green Conveyor Technology bis hin zu Predictive Maintenance-Konzepten und den Umstieg auf Mehrwegbehälterkreisläufe“, begründet das Unternehmen die Ausrichtung.

„Die Anwendungsgebiete und Herausforderungen der Intralogistik in Industrie, Handel und Dienstleistung sind sehr vielschichtig“, resümiert LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty. „Die Aussteller im Maschinen- und Anlagenbau geben mit ihren flexiblen, hochinnovativen Lösungsangeboten den Fachbesuchern Orientierungshilfe bei der Ausrichtung der eigenen intralogistischen Prozesse. Sie zeigen Wege auf, wie technologisch notwendige Investitionen sinnvoll und zukunftsweisend eingesetzt werden. Wer bei der Automatisierung und Digitalisierung seiner Intralogistik die richtigen Weichen stellen will, kommt um einen Besuch auf der LogiMAT nicht herum.“

Behörden kontrollieren Online-Angebote

Die EU-Überwachungsbehörden für Chemikalienrecht haben den Start eines umfangreichen Überwachungsprojekts bekanntgegeben. Im Fokus stehen die Angebote von Online-Shops und Verkäufern auf Handelsplattformen wie Ebay und Amazon. Die DEKRA Experten raten allen Betreibern von Online-Shops, ihre Angebotsinformationen, Kennzeichnung und Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten, zu überprüfen.

Die Behörden werden die Einhaltung von Kennzeichnungsvorschriften für Gefahrstoffe wie Reiniger, Klebstoffe und ähnliche Chemieprodukte prüfen. Zudem ist geplant, die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten in Produkten wie Spielzeug und Textilien zu kontrollieren. Hintergrund: Bei einem Pilotprojekt im Jahr 2017 waren 82 Prozent der Angebote nicht rechtskonform gemäß CLP-Verordnung.

Die aktuellen Kontrollen haben drei Schwerpunkte: Erstens werden Online-Angebote von Chemieprodukten wie Reinigern, Klebstoffen und Ähnlichem auf die korrekte Kennzeichnung gemäß Art. 48 der CLP-Verordnung geprüft. Hierbei ist es wichtig, dass der Abnehmer die volle Gefahrstoffkennzeichnung mit Piktogramm, Signalwort und H-Sätzen im Wortlaut zwingend sehen muss, bevor er den Artikel für den Kauf auswählt.

Zweitens werden die Überwachungsbehörden die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten gemäß REACH Anhang XVII in Erzeugnissen kontrollieren. Dies betrifft beispielsweise Grenzwerte für Azo-Farbstoffe in Textilien oder Phthalat-Weichmacher in Spielzeugen und Babyartikeln. Dazu werden die Behörden entsprechende Produkte kaufen und in Laboren untersuchen lassen.

Drittens sollen auch Online-Angebote für Biozidprodukte wie Desinfektionsmittel daraufhin überprüft werden, ob die Vorgaben der EU-Biozidprodukteverordnung eingehalten werden. Verstöße, die im Rahmen dieses Überwachungsprojekts aufgedeckt werden, werden von den Behörden gemäß der nationalen Vorschriften sanktioniert. Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht können zu Geldbußen führen, Verstöße gegen Schadstoffgrenzwerte sogar zu Strafverfahren.

DEKRA Experte Jochen Dettke rät: „Betreiber von Online-Shops und Verkäufer auf Online-Plattformen wie Ebay oder Amazon sollten dringend prüfen, ob ihre Angebot die vorgeschriebenen Informationen enthalten. Falls nicht, sollten dies schnellstmöglich nachgebessert werden.“