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Im Kampf gegen COVID-19: Hamburger Unternehmen MEDsan stellt Desinfektionsmittel her

Die MEDsan zusammen mit der sanPharma GmbH, in erster Linie Hersteller und Vertreiber von isopathischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, stellt die Herstellung nun komplett auf Desinfektionsmittel um. Geschäftsführer Thomas Wüstefeld erklärt: „Wir wollen damit unseren Beitrag im Kampf gegen COVID-19 leisten und der drastisch gestiegenen Nachfrage an Desinfektionslösungen nachkommen. Wir haben die Mittel und die Kompetenz, also sollten wir diese auch voll ausnutzen.“

Die MEDsan vertreibt bereits eine als Medizinprodukt registrierte hauseigene Desinfektionslösung zur hygienischen Hand- und Wunddesinfektion unter der Marke sanaSEP.

Kapazitäten werden aufgestockt

Viele MitarbeiterInnen, die sich sonst primär um die Herstellung von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Medizinprodukten kümmern, widmen sich mit vollem Einsatz der Desinfektionsmittelherstellung. Zusätzlich stellt die MEDsan weitere MitarbeiterInnen ein, um die großen Mengen stemmen zu können. Die Produktionsanlage wurde kurzfristig um zusätzliche Maschinen erweitert.

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  • Produktion der sanaSEP Desinfektionslösung wird angekurbelt.: sanaSEP

COVID-19 – Trotz Schulschließungen Lehrerinnen und Lehrer finden Wege für sinnvollen Unterricht

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Die Schließung sämtlicher Schulen in Nordrhein-Westfalen stellt die Lehrerinnen und Lehrer täglich vor neue Herausforderungen. Gemeinsam suchen Sie in ihren Schulen nach Wegen, den Unterrichtsstoff auch weiterhin pädagogisch sinnvoll zu vermitteln. Dabei nutzen die Lehrkräfte vor allem digitale Wege der Wissensvermittlung. „Ich bin sehr stolz auf den Einsatz und die Kreativität der Kolleginnen und Kollegen. Die Schließung war unbestritten notwendig, doch der Unterricht sollte weitergehen. Und genau das wird gerade auch an Gymnasien und Gesamtschulen in NRW umgesetzt“, so Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW).

Digitale Defizite bei der Ausstattung der Schulen

Der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer wird allerdings immer wieder von technischen und administrativen Hindernissen ausgebremst. So sind nur die wenigsten Server an den Schulen in NRW in der Lage, die deutlich gestiegenen Zugriffszahlen zu verarbeiten. Kommunikation findet so nur eingeschränkt statt, obwohl Lehrerinnen und Lehrer genauso wie Schülerinnen und Schüler zu mehr bereit wären. „Im Moment rächt sich die deutlich verspätet gestartete Digitalisierung der Schulen in NRW. Wir haben keine ausreichende und einheitliche Infrastruktur und auch eine gemeinsame Lernplattform fehlt. Die Kolleginnen und Kollegen behelfen sich jedoch zum Teil sehr kreativ mit Emails und Drittanbieterlösungen. Die Herausforderungen sind für alle Beteiligten groß. Das überhaupt Unterricht und Wissensvermittlung stattfinden, sei fast ausschließlich dem großartigen Einsatz der Lehrkräfte zu verdanken.

Gut durchdachte und faire Voraussetzungen für Prüfungen und Abiturklausuren schaffen
Die Grundlagen für die anstehenden Benotungen und Prüfungen sind noch nicht abschließend geklärt. So stellen sich Fragen, ob das Abitur verschoben werden soll, die Abiturinhalte aufgrund der aktuellen Situation reduziert werden, die ausfallenden Klassenarbeiten nachgeschrieben werden und ob die Teilnahme an digitalen Unterrichtsinhalten bewertet werden kann. Hier wird das Ministerium für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen schnellst möglich, aber wohl durchdacht Klarheit schaffen müssen. „Uns helfen in dieser herausfordernden Situation jetzt keine Schnellschüsse“, erklärt Sabine Mistler.

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Lichtenauer Mineralquellen steigern Umsatz mit Trendprodukten

Die Lichtenauer Mineralquellen ziehen für das Jahr 2019 eine positive Bilanz: Die sächsische Tochter der HassiaGruppe, die an ihrem Standort nahe Chemnitz die Marken Lichtenauer, Margon und VITA COLA abfüllt, konnte im letzten Jahr die Verbraucherwünsche nach Glas-Mehrweg-Gebinden und Premium-Getränken auf Mineralwasserbasis erfolgreich bedienen und damit ihren Umsatz um 1,6 Prozent auf 54,5 Millionen Euro steigern. Der Absatz fiel dabei um 4,6 Prozent auf 170 Millionen Liter. Nach dem Rekordabsatz von 178 Millionen Litern und der Steigerung um 7,8 Prozent im Ausnahmejahr 2018, liegt er jedoch höher als geplant. Mit Blick auf das letzte Jahrzehnt befindet sich das größte und erfolgreichste Mineralbrunnenunternehmen in Ostdeutschland langfristig weiterhin auf Wachstumskurs. Im Vergleich mit dem bundesdeutschen Gesamtmarkt der Alkoholfreien Getränkebranche (AfG) wird die gute Entwicklung der Lichtenauer Mineralquellen ebenfalls deutlich: Nach Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ging der Absatz der AfG-Branche 2019 um 5,8 Prozent und der Umsatz um 1,0 Prozent zurück.

Die Zugpferde am Standort Lichtenau waren 2019 die Glas-Gebinde – darunter die 1,0-Liter-Individualflasche – und die Mehrweg-Gebinde, die sowohl marken- als auch produktübergreifend einen beachtlichen Absatzsprung verzeichneten. Die Individualglasflasche, in die Lichtenauer Mineralwasser und Premium-Erfrischungsgetränke sowie das Margon Mineralwasser abgefüllt wird, wächst seit ihrer Markteinführung vor fünf Jahren konstant im hohen zweistelligen Bereich und konnte 2019 weitere 25 Prozent zulegen. Alle Glas-Mehrweg-Gebinde gemeinsam verzeichneten am Standort Lichtenau ein Wachstum von 12 Prozent. „Die Zahlen spiegeln die gestiegenen Qualitätsansprüche der Verbraucher und die wachsenden Bedenken gegenüber Verpackungsangeboten in Kunststoffflaschen“, bewertet Lichtenauer-Geschäftsführer Paul K. Korn die Ergebnisse. „Maßgeblich für die gute Umsatzentwicklung war zudem die gestiegene Nachfrage nach umsatzstarken Süßgetränken.“ Auch die Quote aller Mehrweg-Gebinde, die in Lichtenau jederzeit weit über dem bundesweiten Durchschnitt (46 Prozent, Quelle: VDM-Branchendaten 2019) lag, verzeichnete im letzten Jahr einen weiteren Anstieg auf vorbildliche 77 Prozent.

Ausblick 2020: Nachhaltigkeitsstrategie auf der nächsten Stufe

Die Förderung umweltfreundlicher Glas- und Mehrweg-Gebinde gehört ebenso zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens wie die regionale Positionierung und das Engagement für soziale und ökologische Projekte. In diesem Jahr wollen die Lichtenauer Mineralquellen zudem einige ganz entscheidende Meilensteine erreichen. Paul K. Korn berichtet: „Umweltmanagement und auch Gesundheitstrends gehören ganz selbstverständlich zu einem Unternehmen, das Mineralwasser-Getränke abfüllt. In diesem Jahr können wir bei zwei wesentlichen Themen, die uns lange beschäftigen, einen großen Schritt nach vorn und damit auch nach außen machen: die erste zuckerreduzierte Limonade steht bei Lichtenauer in den Startlöchern und parallel treiben wir unsere Nachhaltigkeitszertifizierung intensiv voran, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.“

Lichtenauer: Drei Mal Marktführer in Sachsen

Die Marke Lichtenauer hat 2019 laut Nielsen-Daten ihre Marktführerschaft im Segment Mineralwasser in der Kernregion Sachsen mit einem Marktanteil von 9,1 Prozent verteidigt. In Ostdeutschland bleibt Lichtenauer Mineralwasser mit seinen vier Kohlensäuregraden auf Platz 3 die erfolgreichste Regionalmarke (Marktanteil 3,2 Prozent). Anteilig stärkste Sorten sind die Varianten mit wenig und ganz wenig Kohlensäure „Medium“ und „Sanft“. Wie im bundesweiten Branchentrend zeigt jedoch die stille Sorte die beste Entwicklung mit einem Absatzplus von 2,6 Prozent in Sachsen. Auch die aromatisierten Wässer (Marktanteil 14,5 Prozent) und die Limonaden (Marktanteil 11,1 Prozent) führen hier den Markt an. Zur Bewerbung seiner Trendgetränke hatte Lichtenauer im letzten Jahr die neue Kampagne „#365Lichtblicke“ gestartet. Sie erzählt crossmedial die Lichtblicke des Alltags in Form von Kurzgeschichten. „Der neue Markenauftritt wurden von den Verwendern sehr gut angenommen. So konnten wir die Markenpositionierung im letzten Jahr noch einmal stärken und die Markenbekanntheit und Käuferreichweite weiter positiv entwickeln“, erklärt Geschäftsführer Korn. In diesem Jahr bringt Lichtenauer gleich drei neue Produkte auf den Markt, darunter seine erste um 50 Prozent zuckerreduzierte Limonade „Süß genug!“ in der Geschmacksrichtung Orange-Himbeer und ohne zusätzliche Süßstoffe.

Margon Bittergetränke: größte Regionalmarke in Ostdeutschland

Auch die Schwestermarke Margon ging im letzten Jahr mit einer neuen Marketingkampagne an die Öffentlichkeit. Im Stil einer traditionellen Neon-Leuchtwerbung bringt die sächsische Traditionsmarke seine Mineralwasser- und Bittergetränke als „Ikonen“ zum Leuchten und greift dabei die eigene Werbetradition der Margon-Leuchtreklame der 50er Jahre wieder auf. Seine Traditionen führt Margon im Markt fort: Nach Nielsen-Daten bleiben die Bittergetränke in Ostdeutschland als stärkste regionale Marke auf dem 2. Platz mit einem Marktanteil von 6,6 Prozent. Und auch das Margon Mineralwasser behauptet seinen 3. Platz auf dem sächsischen Markt (Marktanteil 4,0 Prozent).

Die Marke VITA COLA, erneut Nummer 1 bei Colas und Limonaden in Thüringen sowie Nummer 2 in beiden Segmenten in Ostdeutschland, konnte vor allem mit der erweiterten Range ihrer Energydrinks wachsen und ebenfalls ein leichtes Umsatzplus erzielen.

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  • Lichtenauer Mineralquellen Glasflaschen: Lichtenauer Mineralquellen GmbH

Rydoo digitalisiert das Geschäftsreise-Management

Laut McKinsey nutzen 83 Prozent der Unternehmen weltweit keine Software-Lösung für ihr Reise- und Abrechnungs-Management. Das 2018 gegründete Corp-up Rydoo ist angetreten, dies mit seiner weltweit ersten SaaS-Lösung für alle Prozesse rund um Reisebuchung und -abrechnung zu ändern. Schon heute spart das in 63 Ländern aktive Unternehmen seinen über 8.200 Kunden und mehr als 680.000 Nutzern jährlich über 805.000 Stunden. Dabei verkürzt sich der Reiseabrechnungsprozess für Mitarbeiter von laut der Global Business Travel Association durchschnittlich 20 Minuten auf bis zu 5 Minuten. Die Prozessdigitalisierung mit Abrechnung auf Beleg- statt Reportebene eliminiert zudem den Expense-Report. Jeder Beleg kann papierlos und revisionssicher einzeln abgerechnet werden. Dies führt zu deutlich mehr korrekten Abrechnungen und spart bis zu 87 Prozent an Bearbeitungskosten im Unternehmen. Rydoo ist als Corp-up mit Start-up-Herz Teil der französischen Sodexo Group, dem europäischen Marktführer für Quality of Life Services, und beschäftigt 400 Mitarbeiter an 11 Standorten weltweit.

Mit seiner SaaS-Plattform bietet Rydoo die erste End-to-End Travel- und Expense-Lösung, die Mitarbeitern und Finanzabteilungen dabei hilft, Zeit zu sparen, und den arbeitsintensiven Reise-Management-Prozess vereinfacht. Die Plattform bildet alle Bereiche der Geschäftsreise digital ab: Von der Suche und Buchung über das GoBD-konforme Beleg-Management bis zur Reisekostenabrechnung, Zahlung und Fakturierung. Damit müssen Mitarbeiter nicht langwierig nach dem richtigen Flug und Hotel suchen oder zeitintensive Reiseabrechnungsformulare in Excel ausfüllen. Finanzabteilungen freuen sich zudem über die direkte Übermittlung an das Buchhaltungssystem auf Belegebene. Damit wird verhindert, dass ganze Reisekostenabrechnungen abgelehnt werden müssen und zusätzlicher Aufwand entsteht, wenn einzelne Belege fehlerhaft sind. Jeder Beleg wird papierlos und revisionssicher abgerechnet und umfangreiche Reisekostenabrechnungen gehören der Vergangenheit an. Das Finanzteam kann dank des zentralen Abrechnungssystems dann die Belege in Echtzeit prüfen und genehmigen. Eine Zusammenfassung aller Reisekosten wird monatlich automatisch generiert.

Auch die manuelle Eingabe der Reisedaten, -ausgaben und Verpflegungspauschalen von Mitarbeitern entfällt dank OCR-Erkennung und automatischer Per-Diems-Funktion. Die einfach zu bedienende App für iOS und Android sowie die Cloud-Lösung für den Desktop erlauben das Scannen und Einreichen von Belegen mit wenigen Klicks. Zudem können innerhalb weniger Sekunden Flugdaten und -informationen überprüft sowie der Check-in und Check-out abgeschlossen werden.

Mit einer Akzeptanzrate bei Kunden von 93 % innerhalb des ersten Monats beweist Rydoo, wie nutzerfreundlich und effizient der Einsatz der Lösung für Mitarbeiter und Unternehmen ist. Zum Kundenstamm in der DACH-Region zählen unter anderem Xing, Fritz Kola, T-Systems, TUI Cruises GmbH und Swiss Airlines. „Als Teil der Sodexo Group glauben wir, dass es für den Geschäftserfolg jedes Unternehmens unerlässlich ist, die Mobilität der Mitarbeiter so effizient wie möglich zu gestalten“, so Sebastien Marchon, CEO von Rydoo. „Rydoo bringt Travel- und Expense-Management in einem Ökosystem zusammen, um Zeit und Kosten für Unternehmen und Mitarbeiter zu sparen. Dabei legen wir den Fokus bei unserer Entwicklung auf den Nutzer, der unsere effiziente Lösung gerne nutzen soll. Die hohen Adoptionsraten nach kurzer Zeit zeigen, dass wir mit dieser Herangehensweise richtig liegen. Als Corp-up vereinen wir zudem die Stärke eines Konzerns mit der Agilität und dem innovativen Spirit eines Start-ups. Eine perfekte Ausgangssituation, um das Travel- und Expense-Management zu revolutionieren.“

Weitere Details zur Ende-zu-Ende-Plattform für Travel- und Expense-Management von Rydoo:

  • Rydoo Travel hilft Mitarbeitern, den richtigen Flug, das richtige Bahnticket oder den richtigen Mietwagen zu finden und aus einer großen Auswahl an Unterkünften das passende Hotel zu buchen. Dank des zentralen Abrechnungssystems entfällt die Zahlung für den einzelnen Mitarbeiter
  • Rydoo Expense ermöglicht mithilfe der Snap-and-Process-Funktion eine automatisierte, papierlose Ausgabenverwaltung die gleichzeitig alle Unternehmensrichtlinien erfüllt. Die Finanzteams können dabei die Rückerstattungen in Echtzeit verwalten und haben jederzeit Einblick in das gesamte Reisekostenbudget des Unternehmens.
  • Das Modul Rydoo Expense kann von Unternehmen auch als Einzellösung gebucht werden. Buchungsmodelle starten bei 6 € pro Monat und Nutzer.

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  • Rydoo_Expense Screenshot: Rydoo

Corona-Kurzarbeit: Online-Rechner zeigt Auswirkungen

Zahlreiche Unternehmen sind derzeit gezwungen, aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzuordnen. Doch wie sie die Auswirkungen auf die Löhne und Gehältern der Beschäftigten?

Mit dem Kurzarbeitergeld stellt die Bundesrepublik ein wichtiges Instrument zur Überbrückung von Kurzarbeit zur Verfügung. Die entstehenden Nettoeinbußen für die Beschäftigten werden durch die Bundesagentur für Arbeit mit Hilfe des Kurzarbeitergelds aufgefangen. Dabei ist das Kurzarbeitergeld nicht neu: Das Kurzarbeitergeld (Kug) berechnet sich nach dem Verdienstausfall. Es ersetzt 60 Prozent der Nettoeinbußen jedes betroffenen Beschäftigten. Leben Kinder im Haushalt, beträgt es 67 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts. Das Kug wird bis zu 12 Monate gezahlt.

Neu sind die von der Bundesregierung am 13. März 2020 beschlossenen gelockerten Voraussetzungen für Kurzarbeit. Unter anderem sollen Betriebe Kurzarbeitergeld schon dann nutzen können, wenn nur zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Bisher lag dieser Wert bei einem Drittel der Belegschaft. Die vorher vom Arbeitgeber allein getragenen Beiträge zur Sozialversicherung sollen vollständig vom Staat übernommen werden.

Doch wie sind die Auswirkungen für die Beschäftigten? Dies kann man nun ganz leicht mit dem kostenlosen Kurzarbeitergeld-Rechner von Smart-Rechner.de ermitteln: Durch Angabe des bisherigen Bruttos und des wegen der Kurzarbeit reduzierten Bruttos können Sie unter https://www.smart-rechner.de/kurzarbeit/rechner.php Ihr Kurzarbeitergeld individuell berechnen. Interessant sind dabei ebenso die generierten Charts zur Veranschaulichung der Unterschiede beim Nettogehalt, wie auch die Möglichkeiten zum Ausdruck aller Ergebnisse.

„Zur Berechnung des exakten Kurzarbeitergelds (Kug) sind die gesetzlichen pauschalen Abzüge vom Brutto zu beachten. Denn nur auf diese Weise werden die relevanten Nettoeinbußen und damit die Höhe des Kug bestimmt.“, erklärt der Experte Stefan Banse von Smart-Rechner.de.

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Rik Esselink wechselt von Amazon-Tochter Ring zu Zenjob

Seit dem 1. Februar 2020 unterstützt Rik Esselink als Chief Revenue Officer das Management des studentischen Personaldienstleisters Zenjob (www.zenjob.de). Der Harvard- und Stanford-Absolvent war zuvor als Managing Director Europe bei der Amazon-Tochter Ring tätig und hat das schnelle Wachstum des milliardenschweren Startups vorangetrieben. Rik Esselink weist über 20 Jahre Berufserfahrung als Führungskraft und Wachstumsmanager vor, ist bei Zenjob ab sofort für die Bereiche Marketing und Vertrieb zuständig und wird die Expansion weiter vorantreiben.

Er erweitert das Führungsteam des digitalen Personalservices rund um Fritz Trott (CEO), Frederik Fahning (CLO), Cihan Aksakal (CTO) und Neuzugang Tereza Hruskova (Chief of Staff).

“Wir freuen uns sehr, dass wir mit Rik Esselink eine erfahrene Führungskraft sowie einen erfolgreichen Wachstumsmanager ins Team geholt haben, der internationale Expertise aus Unternehmen in jeglicher Größe mitbringt. Wir sind überzeugt davon, von seinem Know-how zu profitieren und gemeinsam zu wachsen”, kommentiert Fritz Trott, Gründer und CEO von Zenjob.

Internationaler Wachstums-Experte unterstützt Expansion

Rik Esselink
Rik Esselink

Rik Esselinks Karriere begann 1993 beim Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble, bei dem er vier Jahre als Category Manager und Account Executive in den USA tätig war. Darauf folgten mehrere Stationen im Silicon Valley sowie verschiedene Manager- und Director-Positionen bei Unternehmen wie Philips, Axon Enterprise und Ring. Viele dieser Unternehmen, die teilweise bis zu 800 Millionen Euro Marktwert besitzen, hat Esselink auf bisher unerschlossenen Märkten etabliert.

“Zenjob ist ein innovatives und ambitioniertes Personal-Startup, das neue Impulse für die Arbeitswelt liefert. Nicht nur studentische Arbeitnehmer profitieren von ‘manage your jobs with a click‘, sondern auch Unternehmen. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem Zenjob-Team die Art und Weise, wie Unternehmen Personal finden, neu zu definieren”, kommentiert Rik Esselink, CRO von Zenjob.

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Einzigartiges Projekt: Velener Textil GmbH setzt auf geschlossenen Wertstoffkreislauf in der Textilbranche

·         Familienbetrieb will Sammelsystem deutschlandweit etablieren

·         Umweltschutz durch No-Waste und Recyceln

·         Einzigartiges Verfahren leistet zudem Beitrag zur Inklusion

Velen, 11. März 2019 – Geschlossene Wertstoffkreisläufe sind den Menschen vor allem im Zusammenhang mit dem deutschen Pfandsystem bekannt. Die Velener Textil GmbH aus dem Münsterland möchte in der Textilbranche einen vergleichbaren Ansatz etablieren. Das Familienunternehmen setzt auf das Sammeln, Recyceln und Wiederverwerten von Garn- und Zuschnittresten: ein einzigartiges Projekt, das überdies den Gedanken der Inklusion umsetzt.

Die Spinnerei und Weberei Velener Textil GmbH hat sich auf umweltbewusste, nachhaltige und schadstoffreie Produkte spezialisiert. Vor allem das Verfahren WECYCLED® setzt Maßstäbe im Bereich No-Waste, Nachhaltigkeit und ökologischer Verträglichkeit, wie die Geschäftsführer Ernst Grimmelt und Bernd Spanderen betonen. Bislang werden Garn- und Zuschnittreste aus dem Produktionsprozess teuer entsorgt – bis zu 25 Prozent des unbenutzten, tadellosen Rohstoffs werden so verschwendet. „Im WECYCLED®-Verfahren sammeln wir die Garn- und Zuschnittreste unserer Partner, lösen die Baumwolle bis zur Einzelfaser auf und mischen sie mit Frischbaumwolle aus verantwortungsvollem Einkauf“, erklärt Grimmelt. Daraus fertigt das Unternehmen Garne und Gewebe nach individuellen Spezifikationen – ein in Deutschland einzigartiges Verfahren, so Grimmelt.

Discounter verkaufen bereits Bettwäsche aus WECYCLED®-Garn

Das Interesse der Kunden sei groß. Die Velener Textil GmbH plant die Aufstellung weiterer Sammelbehälter. „Wir bieten einen zusätzlichen Mehrwert, denn die Reststoffe, die sonst kostenpflichtig entsorgt werden müssten, holen wir kostenlos ab. Unser Ziel ist es, mit dem Recyceln und Wiederverwerten einen geschlossenen No-Waste-Kreislauf zu etablieren“, erzählt Grimmelt. „Auch die Textilunternehmen profitieren: Sie bekommen die Baumwolle, die bei ihnen verarbeitet wurde, als Garn zurück – ohne Qualitätsverlust.“ Auch die Kosten würden sich spürbar reduzieren. Dass man auf dem richtigen Weg sei, zeige das Beispiel zweier führender deutscher Discounter. Dort wird Bettwäsche aus WECYCLED®-Garn verkauft – und offensiv mit dessen Nachhaltigkeit geworben.

Unternehmen schafft Arbeit für Menschen mit Behinderungen

Mit dem WECYCLED®-Prinzip leistet die Velener Textil GmbH darüber hinaus einen Beitrag zur Inklusion: Die Trennung der Garnreste von ihren Pappspulen leisten Menschen mit Behinderung. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz“, sagt Grimmelt.

Das Unternehmen setzt auch in weiteren Bereichen auf Nachhaltigkeit. So bietet die Velener Textil GmbH mit der Marke WETURNED® auch bei Polyester-Geweben (PES) Recyclingqualitäten nach individueller Spezifikation: Dabei kommen Fasergarne aus recycelten PET-Flaschen zum Einsatz, die in den Küstenregionen Südostasiens gesammelt wurden. Aus WETURNED®-Geweben werden beispielsweise Rollos für den innenliegenden Sonnenschutz produziert. „Recyceltes PET-Garn kann die CO2-Bilanz um 50 Prozent und mehr senken – weil dafür kein neues Plastik produziert werden muss“, sagt Spanderen. „Der Umweltschutzgedanke ist in der Branche mittlerweile stark ausgeprägt, und wir bieten in Deutschland zukunftweisende Lösungen. Wir sind uns sicher, dass dieser Weg alternativlos ist“, so die Geschäftsführer Spanderen und Grimmelt.

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  • Teamarbeit: Velener Textil GmbH / Andreas Löchte

Deutscher Nachhaltigkeitspreis sucht Wegbereiter des Wandels in der Wirtschaft

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Um den 13. Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) können sich ab sofort Unternehmen jeder Größe und aller Branchen bewerben, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen wirksame Beiträge zur Transformation in eine nachhaltige Zukunft leisten. Der DNP orientiert sich an den Zielen der Agenda 2030 und prämiert die besten unternehmerischen Lösungen für Klimaschutz, gegen Artensterben und gesellschaftliche Spaltung. Die Auszeichnungen werden am 4. Dezember 2020 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf vergeben.

„Während sich in den letzten Jahren die globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Artensterben verschärft haben, sind gleichzeitig die Kompetenzen der nachhaltigen Wirtschaft gewachsen“, sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann. „Wir suchen Unternehmen, die diese Kompetenzen mutig und wirksam einsetzen und so die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigen.“

In der Bewerbungsphase vom 9. März bis zum 30. April 2020 erhebt ein elektronischer Fragebogen, in welchen Transformationsfeldern die Unternehmen wirksame Beiträge leisten. Als Assessment-partner zeichnen die internationale Strategieberatung EY-Parthenon und das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg verantwortlich. Über die Finalisten und Sieger des Wettbewerbs entscheidet eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung a.D.

Teilnahme und weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de/unternehmen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

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  • Pressefoto_DNP_Preis_t_Frank_Fendler: Frank Fendler

„Leben mit Corona“ – Der tägliche Podcast über das Leben während der Coronakrise

Hamsterkäufe, Fake-News, Einschränkungen im Alltag – der Coronavirus stellt die Mitmenschen aktuell auf eine harte Probe und bei vielen dominiert Angst und Unsicherheit. In Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik, Lars Meier, und der Hamburger Morgenpost ist die Idee entstanden, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die beruflich oder persönlich  durch den Virus betroffen sind.

Am Dienstag, dem 17.03., startet um 15 Uhr der neue Podcast „Leben mit Corona“. Mopo-Chefredakteur Maik Koltermann begrüßt die Idee des PR-Profis und Podcast-Produzenten sehr: „Die Gute Leude Fabrik stellt uns eine wichtige Portion Inspiration und Information in dieser besonderen Zeit zur Verfügung. Ein Gespräch ohne Klischees und ohne Fachleute, aber mit viel Optimismus und Herz“.

Ganz ohne erhobenen Zeigefinger kommen hier Kulturtreibende, Gastronomen, Freiberufler, Krankenschwestern, Pastoren, Sportler und Unternehmer ebenso wie Mütter, Väter, Großeltern oder Singles zu Wort. Das Virus bewegt aktuell alle Gemüter und so freut sich Lars Meier in seiner Premierensendung auf die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhardt: „Neben dem regulären Gute Leude Podcast machen wir aus der Not das Beste und lassen Leude zu Wort kommen, die vom Virus betroffen sind. Also alle und quer durch die Gesellschaft. Sozialsenatorin Melanie Leonhard war unser Wunschgast für die erste Folge, die am Dienstag 17. März ausgestrahlt wird. Wir freuen uns über sie und täglich weitere Gute Leude wie Sieghard Wilm, Mitra Kassai, Andy Grothe und viele mehr. Mit der Mopo haben wir einen Partner, der derzeit wie kaum jemand anderer für Neuanfang, Innovation und modernen Journalismus steht.“ – Den Podcasts gibt es täglich ab 15 Uhr online auf mopo.de und da, wo gute Leude ihren Podcast hören.

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Coronavirus: Handel in Deutschland steht vor einer enormen Belastungsprobe

Coronavirus: Handel in Deutschland steht vor einer enormen Belastungsprobe
Laut Bamberger Betriebswirtschaftlern könnte das Virus zu existentiellen Problemen für stationäre Händler führen. Chancen ergeben sich für den Online-Handel.
In Italien bleiben seit dem 12. März 2020 alle stationären Geschäfte mit der Ausnahme von Lebensmittelhändlern und Apotheken für vorerst zwei Wochen geschlossen. Sollte es in Deutschland auch dazu kommen, hätte dies große Konsequenzen für die Handelsbranche.

Laut Prof. Dr. Eric Sucky und Dr. Björn Asdecker vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktion und Logistik, an der Universität Bamberg stellt das Coronavirus den Handel schon jetzt vor große Herausforderungen: „Durch die spontanen Hamsterkäufe der vergangenen Wochen ist es für Händler derzeit sehr schwierig, ihren Warenbedarf zu kalkulieren“, erklärt Lehrstuhlinhaber Eric Sucky die aktuelle Situation. „Die erhöhten Schwankungen der Bedarfsverläufe, die so nicht zu prognostizieren waren, verursachen einen beachtlichen zusätzlichen Koordinationsaufwand, um die Warenverfügbarkeit zu gewährleisten.“

Mögliche Wirtschaftshilfen sollten die Bedürfnisse des stationären Handels berücksichtigen

Außerdem rechnet Björn Asdecker in den kommenden Wochen mit Lieferengpässen und steigenden Einkaufspreisen. Sollte nun zusätzlich zu diesen Belastungen eine Schließung der Geschäfte drohen, könnte dies zu existenziellen Problemen für stationäre Händler führen.

„Durch den intensiven Wettbewerb untereinander und insbesondere mit dem Onlinehandel ist die Lage für den niedergelassenen Einzelhandel auch ohne Corona angespannt. Ein Blick in die deutschen Innenstädte reicht, um zu erkennen, dass sich die Anzahl der Geschäftsaufgaben häufen“, so Björn Asdecker. „Bei dieser Ausgangslage könnte das Coronavirus für die verbliebenen Händler zu einer echten Gefahr werden. Dies sollte man bei der Diskussion möglicher Wirtschaftshilfen unbedingt berücksichtigen.“

Onlinehandel könnte von der Reduktion von Sozialkontakten profitieren

Gleichzeitig ergeben sich aus der aktuellen Krise aber auch Chancen. Diese sieht Björn Asdecker insbesondere für den Onlinehandel. „Die Reduktion von Sozialkontakten wird dazu führen, dass große Bevölkerungsteile in den kommenden Tagen und Wochen vermehrt Zeit im Internet verbringen und dort auch bestellen. Dies wird neue Kundengruppen erschließen.“ Zwar werden der Onlinehandel und die Zustellbranche nicht vom Coronavirus verschont bleiben. Gleichwohl lässt sich das Geschäftsmodell aufgrund des minimalen persönlichen Kontakts im Krisenfall grundsätzlich aufrechterhalten und kann deshalb einen wichtigen Versorgungsbeitrag leisten.

Eine besondere Gelegenheit ergibt sich nach Meinung von Asdecker für den Lebensmittel-Onlinehandel. Bislang kaufen Kunden Lebensmittel nur sehr selten im Internet. Laut der Studie „Tradedimensions“ des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeichnen Lebensmittel für Einzelhandelsumsätze in Höhe von 205,7 Milliarden Euro verantwortlich. Davon werden bislang nur 1,6 Milliarden Euro im Internet erzielt. Dies entspricht weniger als einem Prozent. „Wenn es die Lebensmittel-Onlinehändler in den kommenden Wochen schaffen, ihre Ausliefernetzwerke aufrechtzuerhalten, könnte das für dieses schwierige Marktsegment einen Durchbruch darstellen und dem Onlinehandel langfristig zu weiterem Wachstum verhelfen“, schlussfolgert Asdecker.

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  • Retourenmanagement: Universität Bamberg