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Blockchain versus Fake News: wie die Blockchain Fake News den Kampf ansagt

Falschmeldungen, die vor allem in den sozialen Medien kursieren und große, weil virale Verbreitung erreichen, stellen in Zeiten von Corona ein großes Problem dar. Content, der Menschen verunsichert, führt oftmals zu falschen Entscheidungen. Gerade jetzt wird der Ruf nach Strategien laut, die solche Fake News eindämmen oder ganz unterbinden.

Der Start-Up-Gründer und Consultant für Fintech-Unternehmen, Alex Berezovskyi, analysiert in diesem Artikel die Möglichkeiten, die die Blockchain bei der Bekämpfung von Fake News bietet.

Fake News sind in Zeiten von Corona gefährlich

Eine Vielzahl von Internetusern ist bereits diversen Falschmeldungen auf den sprichwörtlichen Leim gegangen. Diese wirken sich, je nach Kontext, unterschiedlich dramatisch aus. So ist es für die meisten Menschen nicht bedrohlich, sondern im schlimmsten Fall nur ärgerlich, wenn vom Tod eines Hollywoodsternchens berichtet wird, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht.

Ganz anders sieht die Sachlage aus, wenn es um den Corona-Virus geht. Beinahe stündlich werden Falschmeldungen im Internet verbreitet, die sich um die Verharmlosung oder um eine übermäßige Panikmache der Sachlage drehen. Die Leser werden durch die gegensätzliche Berichterstattung mehr als verunsichert, was angesichts der Lage, ein sehr suboptimaler Zustand ist.

Formen von Fake News

Fake News können in unterschiedlicher Form verbreitet werden. Dies reicht von bearbeiteten Bildern oder solchen, die aus dem Kontext gerissen wurden, bis hin zu Video-Interviews von selbsternannten Experten. Dazu kommt, gerade in der jetzigen Situation, dass die meisten Benutzer nur Laien auf dem Gebiet der Virologie und der Epidemiologie sind. Mit oberflächlichen Gegenargumenten kann hier die eigene Meinung in die eine oder andere Richtung schlagen.

Außerdem ist es für manche Menschen anscheinend eine Wohltat, wenn ihnen jemand sagt, dass das Virus doch nicht so gefährlich ist, wie die Experten sagen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich gerne im Panikmodus befinden und die Welt gerne schwärzer malen, als sie ist. Beides ist natürlich kontraproduktiv für das rationale Handeln.

Möglichkeiten der Einschränkung von Fake News

Prinzipiell gibt es zwei Metaoptionen, wie mit diesen Falschmeldungen umgegangen werden kann. Es könnte eine zentrale Instanz dazu bevollmächtigt werden, die Deutungshoheit verliehen zu bekommen und das Verbreiten von Fake News unter Strafe zu stellen. Diese Möglichkeit bringt jedoch Probleme mit sich, da die zentrale Instanz zu viel Macht erhalten würde.

Die andere Möglichkeit bestünde darin, Informationen über die dezentrale Blockchain zu veröffentlichen. Dies hätte mehrere Vorteile:

1. Die Blockchain sorgt für absolute Transparenz. Jede Veröffentlichung kann innerhalb kürzester Zeit zurückverfolgt werden. Das Hauptproblem derzeitiger Fake News ist schließlich nicht zuletzt, dass oftmals niemand weiß, wer oder was die Ursprungsquelle ist.

2. Alle Informationen innerhalb der Blockchain sind unveränderbar. Jeder, der über die Blockchain Inhalte veröffentlicht, kann sich sicher sein, dass die Daten unverändert bleiben beziehungsweise dass jede Veränderung des ursprünglichen Contents ersichtlich wird.

Wahrheit nicht immer leicht zu identifizieren

Die Wahrheit ist zwar nicht immer relativ, aber oft. Offensichtlich wird dies am Beispiel der Fake News in Bezug auf einen Corona-Impfstoff. Es gingen Berichte in den sozialen Medien um, dass es bereits einen Impfstoff gegen Corona gäbe. Folge: Die Menschen verharmlosen das Virus.

Dabei ist diese Meldung nur teilweise richtig, denn es gibt vielleicht Fortschritte in diesem Bereich, doch von einer Zulassung sind verschiedene Impfstoffe noch Monate oder Jahre entfernt. Manchmal ändert sich die Informationslage sogar im Minutentakt. Eine Nachricht, die kurz zuvor noch absoluten Wahrheitsgehalt hatte, ist unter Umständen innerhalb weniger Stunden überholt. Es ist somit gar nicht so leicht, Fake News von werthaltigen Informationen zu unterscheiden.

Fazit

Zuerst ist ein Plädoyer für den gesunden Menschenverstand angebracht. Den Menschen muss klargemacht werden, welche Konsequenzen das Teilen von Fake News haben kann. Sie müssen sich ihrer Verantwortung bewusstwerden und selbst recherchieren, bevor Falschmeldungen weiterverbreitet werden.

Die Blockchain kann dabei helfen, Quellen und Urheberrechte sichtbar zu machen, sodass alle User die Möglichkeit haben, die Qualität der Quelle einzuschätzen. Wenn trotz intensiver Recherchen Zweifel an der Richtigkeit der Informationen bestehen bleiben, sollte einfach von einer Verbreitung der Inhalte Abstand genommen werden. Zum Schutze aller.

Über den Autoren

Alex Berezovskyi ist ein passionierter Jungunternehmer im Bereich Digitalisierung und Online-Marketing. Seine „trendda.digital“ bietet Software-Entwicklung und digitale Marketing-Lösungen im B2C- und B2B-Bereich an.

Als Softwareentwickler und Programmierer erkannte er schon sehr früh die Chancen des Unternehmertums im Technologiesektor und die neuen Möglichkeiten des Online-Marketings, für die er passgenaue Softwareprodukte entwickelt.

Mittlerweile ist er nicht nur CEO seiner eigenen Firma, sondern Projektverantwortlicher und Consultant sehr namhafter Fintech-Unternehmen. Als Berater in allen Bereichen der Digitalisierung setzt er sich sehr für den Aufbau einer Start-Up-Community in Europa ein.

Erklärung des QZVE zur Lage der Veranstaltungsbranche angesichts der CORONA-Krise

Die Zukunft der Eventwirtschaft in Deutschland ist strukturell und nachhaltig gefährdet – und damit auch das internationale Geschäft und die weltweite Reputation des Standortes Deutschland insgesamt. Schnelles und entschlossenes Handeln der Politik ist nötig, um auch so die Rezession zu vermeiden.

Gerade angesichts des Versuchs der Bundesregierung, Masseninsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit sowie das Abgleiten der deutschen Wirtschaft in eine Rezession zu vermeiden, muss für die Veranstaltungswirtschaft schneller, entschlossener und umfassender als bisher gehandelt werden.

Besonders problematisch laut QZVE-Sprecher Professor Dr. Bernd Schabbing ist der personalintensive Dienstleistungscharakter der Eventbranche: „Die Eventbranche kann als Live-Dienstleistung das ´Produkt` Event NICHT auf Lager legen, sondern nur im Moment der Nutzung live erstellen. Damit kann die Branche, anders als produzierendes Gewerbe und auch Handel, NICHT Produkte auf Lager produzieren oder Waren aus dem Lager dann eben später verkaufen, sondern sie verliert reales Geschäft.“ Zudem kommt die Krise gerade in der Hochzeit der Messe- und Tagungssaison im Frühjahr. Damit sind bereits etwa 15-20 % der Jahresumsätze unwiederbringlich verloren, was auch starke Auswirkungen auf andere Branchen hat, die von Messen und Tagungen wirtschaftlich abhängig sind.

Diese Verluste treffen nicht nur die etwa 2 Millionen Menschen, die in dieser Branche arbeiten, sondern haben auch weitreichendere Folgen, weil die Branche mit ihren Messen, Kongressen und Tagungen, aber auch mit ihren Incentives und Marketingevents erhebliche und in den letzten Jahren kontinuierlich wachsende Bedeutung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft und deren Image in der Welt hat. So ist Deutschland bisher weltweit unangefochten die Nummer eins bei den internationalen Messen und die Nummer eins bei Tagungen und Kongressen in Europa.

Außerdem setzt die Branche allein schon etwa 70 Milliarden Euro im Jahr allein in Deutschland um und hat damit auch eine eigenständige Bedeutung als großer und wachstumsbezogener Wirtschaftssektor. Auch die starke Vernetzung und Impulskraft für andere Branchen sei hier erwähnt, die die Stärkung dieses Segments auch aus Sicht von Multiplikationseffekten bedeutend macht. Und es darf zudem nicht vergessen werden, dass die Branche über z.B. die Tagungs-, Messe- und Veranstaltungshallen auch relevante Infrastruktur betreibt und bereithält, die aktuell auch in der Krise benötigt wird.

Diese Erfolge sind zu einem guten Teil auch der deutschen Hochschullandschaft geschuldet, wie Beiratsmitglied Prof. Dr. Cornelia Zanger von der TU Chemnitz betont: „Denn als Forscher beschäftigen wir uns intensiv mit der Wirkung von Messen und Marketingevents und tragen mit den Forschungsergebnissen zu deren Verbesserung und damit auch zum weltweiten Erfolg des Standortes Deutschland bei. In zahlreichen Forschungsarbeiten konnte empirisch nachgewiesen werden, welche herausragende Bedeutung Messen und Events für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation haben. Im emotionalen, erlebnisorientierten Umfeld gelingt es durch die persönliche Kommunikation, Kundenbeziehungen im In- und Ausland aufzubauen, zu entwickeln und zu pflegen. Veranstaltungen im geschäftlichen Umfeld sind unverzichtbar für den Erfolg unserer Wirtschaft. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Es zeigt sich also, dass es bei Events bei weitem nicht um Spaß und Freizeitvergnügen geht, sondern auch und vor allem um Stärkung der Wirtschaft.“

Die Arbeit in der Veranstaltungsbranche gehört entsprechend dieser Branchenbedeutung zu den zehn wichtigsten Dienstleistungsberufen in Deutschland. Daher bedarf sie auch exzellentem Personal in großer Zahl. Hier haben Hochschulen und Ausbildungsunternehmen in den letzten Jahren bereits hochqualifiziertes Personal ausgebildet. Dieses wertvolle, im internationalen Vergleich einzigartige Know-how darf dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht verloren gehen. Das Fachkräftepersonal in der Event- und Messebranche und die Aus- und Weiterbildung für diesen Bereich müssen daher unbedingt erhalten werden!

Die Aus- und insbesondere auch die Weiterbildung in dieser Zeit des Stillstandes der Branche muss daher staatlich unterstützt werden! Dies umso mehr, als aktuell und in naher Zukunft gerade zur Bewältigung der Krise realen, teambezogenen und Live-Erlebnis-orientierten, motivationsfokussierten Formaten und den entsprechenden Spezialisten für deren Konzeption und Realisierung noch höhere Bedeutung als vor der Krise zukommt.

Die Mitglieder des Qualitätszirkels Veranstaltungs- und Eventstudium fordern daher die Bundes- und Landesregierungen, aber auch die Kommunen und Kreise und andere geeignete öffentliche Träger und Stellen, auf, möglichst schnell und umfassend durch Förderprogramme und sonstige spezifische Unterstützungsleistungen dafür Sorge zu tragen, dass diese Branche und ihre Infrastruktur erhalten bleibt – auch für die aktuelle Bewältigung der Krise.

Für den Qualitätszirkel

Prof. Dr. Bernd Schabbing, Sprecher
Prof. Dr. Cornelia Zanger, Beirat
Prof. Dr. Stefan Luppold, Beirat

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Annette Müller: „Wir werden Freiheit neu definieren“ – Viele Menschen erfahren erstmals Ohnmacht

Unbeschränkte Freiheit und Eigenverantwortung funktionieren nicht mehr. Sie sind außer Kraft gesetzt – zumindest vorübergehend. Wer bislang glaubte, ausschließlich er selbst sei seines Glückes Schmied, er könne individuell seine Lebensplanung gestalten und sei ermächtigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Zum ersten Mal erfahren sehr viele Menschen, was es heißt, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein – und Teil einer Gemeinschaft, die zwangsweise, staatlich verordnet aufeinander angewiesen ist. Es sind völlig neue Erfahrungen. Die viel gepriesene freiheitlich-eigenverantwortliche Individualität stößt an ihre Grenzen.

„Was die Begriffe Gemeinschaft, Gesellschaft und Solidarität bedeuten, wird gerade neu definiert“, sagt die Münchner Publizistin, Unternehmerin und Philosophin Annette Müller. Im Moment helfen weder der Ich-zuerst-Egoismus noch der Wir-sind-alle-eins-Kollektivismus. Die alten Denk- und Verhaltensmuster funktionieren nicht mehr. Weltbilder wackeln. Denn plötzlich scheint jeder für jeden durch sein Verhalten mitverantwortlich, ja sogar dafür, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Und dennoch kann man sich nicht organisieren oder andere anklagen. Denn auch die freie Meinungsäußerung in Form von Demonstrationen und Versammlungen ist eingeschränkt. Das Virus hebt die üblichen Muster auf. Es ist einfach da. Es ist niemandes konkrete Schuld. Keiner ist verantwortlich für seine Existenz. Wir können uns alle nur darauf einstellen und sind abhängig von dem, was andere tun und entscheiden. „Wer noch nie in einer Diktatur gelebt hat oder aus gesundheitlichen Gründen ohnehin existenziell auf die Hilfe anderer angewiesen und somit abhängig ist, erlebt einen solchen Zustand zum ersten Mal in seinem Leben“, so Annette Müller, die unlängst einen Podcast unter dem Titel „Gedanken zur Menschlichkeit“ gestartet hat.

Plötzlich, so die Autorin und Publizistin, helfe Geld nicht mehr weiter. „Man kann es ja kaum ausgeben.“ Status spielt auch kaum mehr eine Rolle in einer Zeit, in der Supermarkt-Verkäuferinnen, Pflegekräfte und Arbeiter in der Schutzmasken-Produktion nicht nur auf den abendlich beleuchteten Balkonen gefeiert werden, sondern auch in der Politik. Die Sichtweisen über das, was „systemrelevant“ ist, verändern sich. Der SUV wird zur Nebensache. Die individuelle Freiheit und das eigene Streben nach Glück werden gesellschaftlich relativiert. „Es ist die Stunde des Staates“, sagen selbst Liberale und Wirtschaftsvertreter.

Viele, so Müller, riefen jetzt nach einer starken Führung. Allerdings, selbst wenn man diese im Staat und dessen politischen Akteuren zu sehen bereit sei, müsse man feststellen, dass auch diese mehr oder weniger machtlos sind. „Die Maßnahmen der Kontaktbeschränkung, das Schließen von Geschäften und das Verteilen von Geld ist keine Führung, keine aktive Strategie, sondern auch nur Ausdruck einer mehr oder weniger hilflosen Reaktion. Es ist mehr Aktionismus als Zielverfolgung, die man aber von verantwortungsvoller Führung erwarten müsste.“ Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, so die Publizistin, werden verheerend sein und am Ende sei die Enttäuschung groß. „Man konnte sich auf die Führung nicht verlassen“, wird der bleibende Eindruck sein, wenn das Gröbste erstmal überstanden ist. „Operation gelungen, Patient tot.“

Nun stelle sich die Frage, was bleibt nach der Krise. Die eigenverantwortliche Individualität und das Ausleben der persönlichen Freiheit werden verstärkt zurückkehren, aber anders wahrgenommen als zuvor. Davon zeigt sich Annette Müller überzeugt. Zugleich werde die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortungsethik zunehmen – wenn nicht freiwillig, dann staatlich, kulturell oder gesellschaftlich oktroyiert. „Wir werden in eine neue Phase des Bewusstseins eintreten und auch eintreten müssen“, sagt die Publizistin und Vordenkerin. Das sei vielleicht das Beste an der jetzigen Krise. Man werde am Ende zu mehr Freiheit gelangen, aber möglicherweise zu einer neuen Definition des Begriffes. Die Frage werde sein, wieviel Freiheit das neue Gemeinschaftskollektiv verträgt und wieviel Kollektiv persönliche Freiheit ertragen kann nach einer Zeit der gefühlten Freiheitsberaubung. Das sei, so Müller, eine immer dagewesene Debatte, die aber jetzt in ihrer ganzen Breite massiv an Fahrt aufnehmen werde. Was vorher eine akademische Diskussion in Feuilletons war, wird nun zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte avancieren. Das wird der erste Ausdruck der neuen Freiheit sein.

Wer mehr über die Philosophin, Publizistin und „Bewusstseins-Evolutionärin“ Annette Müller erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer neuen Website https://annettemüller.de. Direkt zum Podcast geht es hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/gedanken-zur-menschlichkeit/id1473256046.

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Intelligentes Krisenmanagement für Unternehmer – GeBeCe GmbH eröffnet neuen Standort in Neuss

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Die GeBeCe – Gesellschaft für Beratung und Mentoring mbH mit Sitz in Eltville am Rhein eröffnet einen neuen Standort in Neuss. Leiterin des Standortes und zugleich neue Geschäftsführerin der Unternehmensberatung ist Melita Dine. Zusammen mit dem Steuerberater Kurt Aulerich und dem Business-Spezialisten Christoph Hauke bietet die Vertrauensexpertin derzeit spezielle Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen in der Corona-Krise an. Das Spektrum der GeBeCe reicht von Steuerberatung und betriebswirtschaftlichen wie finanziellen Themen über Innovation und Wachstum bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung der Unternehmer. Gemeinsam möchten die drei Berater und Mentoren Unternehmer aus der derzeitigen Sorgenfalle befreien, ihnen neuen unternehmerischen Mut verleihen und sie dabei unterstützen, Liquidität zu sichern und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

„Wir befinden uns in einer ausgesprochenen Ausnahmesituation“, erklärt Melita Dine. „Kaum ein Unternehmer oder Selbstständiger hat derzeit keine Existenzängste oder sorgt sich um die eigene Zukunft und die der Mitarbeiter.“ In dieser Phase tiefer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit möchten die drei Berater und Mentoren gezielte Unterstützung anbieten. „Die Corona-Maßnahmen des Staates zerstören Strukturen – mentale, strukturelle und planerische. Viele glauben, sie stehen vor dem Nichts“, macht Dine deutlich. Ihre spezielle Aufgabe sieht sie darin, zum einen eine neue Vertrauenskultur zu etablieren, aber auch die Persönlichkeit des Unternehmers zu stärken. „Jetzt ist die Zeit für wirkungsvolles Coaching und neue Perspektiven“, so die Beraterin, die genau wie ihre Kollegen schon viele Geschäftsführungspositionen innehatte und international für kleine und mittlere Unternehmen verschiedener Branchen tätig war.

Dine, Aulerich und Hauke bieten gemeinsam ein Rund-um-Paket in der aktuellen Krise an. Während sich der Finanzprofi und Steuerberater Kurt Aulerich um Fördermittel, Zuschüsse, Kostenreduktion sowie betriebswirtschaftliche Analysen und Planungen kümmert, unterstützt Christoph Hauke rund um die Themen Innovation, Wachstum, Strukturen, Prozesse und Geschäftsoptimierung. „Wir arbeiten ganzheitlich“, so das Versprechen der drei Berater. Es gelte, neben der reinen kurzfristigen Überlebenssicherung des Unternehmens auch die Zukunft im Blick zu behalten. „Unternehmen brauchen gerade jetzt eine mittelfristige Strategie, einen Plan und wegweisende Geschäftsmodelle.“ Man müsse Krisenmanagement so gestalten, dass nach der Krise und den geschäftsschädigenden Staatseingriffen mit voller Kraft wieder durchgestartet werden könne. Ob dies gelinge, sei gleichermaßen sowohl eine mentale und emotionale Frage als auch eine kaufmännische. „Sehr viele sind wie paralysiert in der jetzigen Situation. Misstrauen, Verunsicherung und übertriebene Vorsicht dominieren. Das sind aber keine guten Unternehmertugenden“, so das Credo der GeBeCe-Experten.

Die GeBeCe bietet mit ihrem wohl einmaligen Leistungsspektrum eine neue Form der Beratung an. Nur selten arbeiten klassische Berater – zumal aus dem Bereich Steuern und Finanzen – mit Coaches zusammen, um ganzheitliche Lösungen anzubieten. Krisenmanagement und -intervention werde derzeit dringend gebraucht. Der Bedarf einer ganzheitlichen Beratung und Begleitung bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung sei gerade riesig. Deswegen habe man sich entschlossen, den neuen Standort in Neuss bereits jetzt zu eröffnen. „Eigentlich war das erst in der zweiten Jahreshälfte vorgesehen“, erzählt Dine. „Aber wir möchten jetzt da sein, anpacken und konkrete Unterstützung bieten.“

Weitere Informationen über die Beratungsleistungen der GeBeCe GmbH, das Leistungsspektrum der Unternehmensberatung, den Steuerberater Kurt Aulerich, den Business-Experten Christoph Hauke sowie die Vertrauensexpertin Melita Dine, die Themen Beratung und Mentoring sowie viele konkrete Hilfestellungen für das Krisenmanagement gibt es unter www.gebece.gmbh.

 

Gudrun Schönhofer: „Krise ist nichts für Weicheier“

Krise bedeutet Stress. Wer glaubte, durch den Shutdown und die wirtschaftsstrangulierenden Maßnahmen der Regierung mehr Zeit zu haben, wurde eines Besseren belehrt. In der Krise verschwinden die alten Probleme nicht. Im Gegenteil: Sie schlagen doppelt und dreifach zurück und werden ergänzt um weitere. Existenzängste und die Frage nach dem Warum werden zu einem Cocktail, der den Blick für das Wesentliche zunehmend verstellt. Das zumindest findet Coach, „Business-Muse“ und Autorin Gudrun Schönhofer.

„Krise ist nichts für Weicheier“, sagt sie. Aber die Krise treffe jetzt auf viele Weicheier und schlage bei diesen besonders hart zu. In den letzten Jahren seien in vielen Unternehmen massiv Hierarchien abgebaut und ein Kuschelkurs etabliert worden. Das räche sich in einer Zeit, in der klare Ansagen und schnelle Entscheidungen bitter nötig seien. „Es ist nicht die Zeit zu diskutieren, sondern zu handeln“, so Gudrun Schönhofer. Der „Kumpeltyp“ als Chef sei gerade nicht der, der Kurzarbeit anordnen, Leute entlassen und harte Einschnitte verkünden könne. Der, der die Verantwortung trage, sei nicht selten gefangen im „Miteinander-Modus“ und in der „Wir müssen jeden beteiligen“-Manier. „Das ging bisher einigermaßen gut, aber jetzt eben nicht mehr“, so Business-Muse Gudrun Schönhofer. Außerhalb von Krisen ließen sich Konflikte leichter verschleppen, Unausgesprochenes besser ertragen und Entscheidungen leichter aufschieben. In der Krise aber räche sich das. Das sei ein wesentlicher Grund, weswegen die Corona-Krise viele jetzt so hart treffe.

„Die nicht gefällten Entscheidungen, die vertagten Konflikte und die hierarchielose Kumpanei verhindert aktuell dringend notwendige Lösungen“, so Schönhofer. Bei Herden in der Natur habe auch immer einer das Sagen. Da werde nicht lange rumgelabert. „Gerade männliche Unternehmenslenker sollten sich jetzt auf ihre Tugenden besinnen, Stärke zeigen und Autorität leben“, sagt Schönhofer sowohl als Coach sowie als Pferdesportlerin. „Die Leitstute geht voran und weist der Herde den Weg. Der Leithengst hat die Aufgabe, seine Herde zu verteidigen, sie anzutreiben und als Herde geschlossen zu halten.Das sollten Unternehmer auch tun – nicht nur, aber vor allem in Krisen und Zeiten von existenziellen Gefahren.“

Es komme darauf an, sein Ich zu leben, sich zu seinen Wurzeln zu bekennen und auf Basis der eigenen Werte Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Unternehmen seien keine Kollektive, sondern klar strukturierte Systeme, in denen letztlich nur wenige in der juristischen und faktischen Verantwortung sind. Wer diese Verantwortung wegmoderiert, delegiert oder im Kuschelkurs konsensualisiert, werde seiner Rolle und Funktion nicht gerecht. Alles, was in der Vergangenheit derart unentschieden und vage blieb, zeige sich jetzt als massives Problem. Krisenfestigkeit erfordert Führung und den Mut, diese Führung auch zu leben.

Gudrun Schönhofer weiß, wovon sie spricht. Zu ihr kommen hauptsächlich Männer, lassen sich in Führungs- und Funktionsfragen coachen und suchen nach dem tieferen Sinn. „Viele leben an sich vorbei und verbrennen Ressourcen, weil sie meinen, es immer allen recht machen zu müssen.“ Das aber sei das Gegenteil von Unternehmertum und Führung. „Klare Kante, mutige Entscheidungen, kein Zögern bei Gefahr – dann entstehen auch gute und ehrliche Ergebnisse.“

Wie das gelingen kann, beschreibt Schönhofer auch in ihrem neuen Buch „Being you – das Anti-Viren-Programm für deine mentale Festplatte“, unlängst erschienen im Best Practice Verlag. Krise, so die Autorin, bedeute Entscheidung. Jetzt sei die Zeit zu entscheiden, sich zu bekennen und für das zu wappnen, was noch kommt. „Diese Krise wird uns noch lange beschäftigen. Jetzt heißt es (um)steuern“, mahnt Schönhofer.

Weitere Informationen rund um die Business-Muse Gudrun Schönhofer, ihre Publikationen und Coaching-Angebote sowie zu den Themen Krisenfestigkeit und Identität gibt es unter https://dieschoenhofer.com.

 

Expo 3D TV: So finden Messen wieder statt – Chancen für Messebauer, Unternehmen und Veranstalter

Messen fallen weltweit aus. Produktneuheiten und Innovationen fehlen die Plattformen. Unternehmen fehlen die Sichtbarkeit und die Kontakte zu potenziellen Kunden und Märkten. Das Düsseldorfer Medienunternehmen link instinct und dessen Inhaber, der bekannte Moderator und TV-Macher Harry Flint, haben hierfür nun eine Lösung geschaffen, die gleichermaßen die Interessen von Messebauern, Unternehmen und Veranstaltern berücksichtigt. Expo 3D TV ist eine völlig neue Form der virtuellen Messe, macht den Messestand zum TV-Studio und sorgt durch mordernste Präsentationstechnik für direkten Kontakt zum Kunden. Der Vertriebsleiter spricht direkt mit dem virtuellen Messebesucher, der Geschäftsführer pflegt seine Geschäftskontakte. Fast so wie auf einer realen Messe. „Wir lesen die CAD/CAM-Daten des Messebauers in unsere Systeme ein und können so digital eins zu eins den geplanten Messestand virtuell abbilden. Kombiniert mit der Technik eines virtuellen TV-Studios können so Produkte inszeniert, Fakten moderiert, Experten interviewt und wichtige Details präsentiert werden – durch Einspielfilme, 3D-Effekte oder eine Live-Moderation. Letztlich ist es Internetfernsehen live vom Messestand inmitten der Produktinnovationen und Aussteller“, erklärt Harry Flint sein Konzept. „Wir holen die Messe als Live-Erlebnis ins Internet. Die Aussteller präsentieren die Produkte aus unserem Studio. Der Vertrieb kann so direkt die Interessenten ansprechen und die Produkte zeigen. Wie bei einer realen Messe wird die Präsentation durch echte Menschen lebendig und nachvollziehbar – dank intelligenter Studio- und Kameratechnik.“

Doch damit nicht genug. Dank starker Medien- und Verbreitungspartner sorgt link instinct mit Expo 3D TV auch für die entsprechende Reichweite. „Es nutzt ja nichts, den besten Stand zu haben, wenn keine Besucher vorbeikommen“, macht Flint deutlich. Das gelte analog auf der Messe wie in der digitalen Welt. Er verstehe es als seine Aufgabe, nicht nur den Stand, das Unternehmen und die Produkte in Szene zu setzen, sondern eben auch für Besucher zu sorgen. Deswegen ergänzt link instinct seine Leistungen um PR, Content Marketing und Lead-Generierung. „Die Messekontakte werden erfasst und können nachakquiriert werden. Alles, was Unternehmen von einer Messe oder einem Fachkongress kennen, können wir digital nachbilden“, macht der link instinct-Inhaber deutlich.

Grundsätzlich, so Flint, sei die Idee einer virtuellen Messe nicht neu. Neu an seiner Technologie aber das echte Live-Erlebnis und die Möglichkeiten, den Stand in 3D eins zu eins abzubilden und mit Effekten aus der TV-Welt zu kombinieren. Alle Teilaspekte der virtuellen Darstellung könnten zudem gebrandet und individualisiert werden.

„Wir sehen das auch als konkrete Unterstützung für den im Moment leidenden Markt.“ Zum einen könnten sich Unternehmen so trotz Messeausfall darstellen, zum anderen biete das Produkt den Messebauern die Option, zumindest ihre Planungs- und Konzeptionskosten in Rechnung zu stellen. Und für die Veranstalter wäre das eine Option, die Messe zumindest digital stattfinden zu lassen und den Ausstellern eine Alternative zu bieten. Man sei, so Flint, bereits in Gesprächen mit verschiedenen großen Messe- und Kongressveranstaltern, Unternehmen und Messebauern. Die derzeitige Situation erfordere viel Kreativität. Die sei im Markt vorhanden und könnte gerade im Messebau und Messewesen ertragreich genutzt werden – auch zu Corona-Zeiten. Expo 3D TV sei hier ein Beitrag.

Weitere Informationen zu Expo 3D TV, der link instinct-Methode, dem Medienunternehmen link instinct sowie dem TV-Profi Harry Flint gibt es unter https://www.linkinstinct.com/expo-3d-dein-messestand-ist-dein-tv-studio. Hier gibt es auch konkrete Beispiele und technische Details.

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  • Harry Flint: link instinct

VdTÜV-Presseinfo: Corona-Krise: Gesundes Arbeiten im Homeoffice

Wegen der Corona-Pandemie haben Unternehmen, Behörden und andere Organisationen innerhalb kürzester Zeit sehr viele Arbeitsplätze ins Homeoffice verlegt. Arbeitgeber*innen und Beschäftigte sollten jetzt darauf achten, die Arbeitsplätze ergonomisch so einzurichten, dass längeres Arbeiten ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich ist. Das empfehlen die Arbeitsschutzexperten des TÜV-Verbandes.

„Gerade Homeoffice-Neulinge machen es sich oft zu einfach und setzen sich mit ihrem Laptop aufs Sofa. Dabei ist ein funktionaler und ergonomischer Arbeitsplatz der entscheidende Faktor, um Leistung, Motivation und Wohlbefinden im Homeoffice dauerhaft zu erhalten“, sagt André Siegl, Arbeitsschutzexperte beim TÜV-Verband (VdTÜV). Anders als bei der sogenannten Telearbeit besteht beim mobilen Arbeiten keine Pflicht des Arbeitgebers, einen festen Homeoffice-Arbeitsplatz einzurichten. „Arbeitgeber sollten in der aktuellen Situation aber alles tun, um ihren Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice zu erleichtern“, betonte Siegl. Neben der technischen Ausstattung gehörten dazu auch Verhaltensregeln und Unterstützung in Krisensituationen.

Gesunde Arbeitshaltung

Bei der Möblierung des heimischen Arbeitsplatzes sollten ergonomische Aspekte im Vordergrund stehen. Der richtige Stuhl stützt die Wirbelsäule und ermöglicht wechselnde Körperhaltungen. Im besten Fall sind Sitz und Armlehnen höhenverstellbar. Außerdem sollte die Rückenlehne dynamisch sein. Ist der perfekte Bürostuhl im Homeoffice nicht vorhanden, sollten Arbeitnehmer*innen dennoch auf ihre Sitzposition achten. Sowohl die Ober- und Unterarme als auch die Ober- und Unterschenkel sollten in einem 90-Grad-Winkel zueinanderstehen und die Füße beim Sitzen vollständig den Boden berühren. Ein Gymnastikball kann zeitweise als Stuhlersatz dienen und für Abwechslung sorgen. „Langes Sitzen führt – egal auf welchem Stuhl – zwangsläufig zu Rückenschmerzen. Darüber hinaus kann eine falsche Sitzposition die Blutversorgung in den Beinen einschränken“, warnt Siegl.

„Die nötige Bewegung gerät ins Hintertreffen, wenn die üblichen Wege zu Meetings, Terminen oder in die Kaffee-Küche entfallen.“ Zu einem gesunden Arbeitsalltag gehöre eine ausgewogene Balance zwischen Sitzen, Stehen und Bewegung. Als Faustregel empfehlen Orthopäden: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent Stehen und 25 Prozent Gehen. Im Homeoffice sollte man sich also auch immer wieder daran erinnern, in Bewegung zu kommen. Telefonate können im Schlendergang durch die Wohnung geführt und Lesearbeit im Stehen an einer Kommode erledigt werden.

Technische Ausstattung nachrüsten

Um effektiv zu arbeiten, ist die passende technische Ausstattung im Homeoffice ein Muss. Ein Laptop ist für wochenlanges Arbeiten in den eigenen vier Wänden nur bedingt geeignet: Die Einhaltung des idealen Abstands zum Bildschirm und eine ergonomische Handhaltung sind mit den fest verbundenen Werkzeugen Bildschirm, Tastatur und Touchpad nicht möglich. Hier lohnt es sich, die externe Tastatur und Maus sowie den LCD-Bildschirm aus dem Büro nach Hause zu holen oder anzuschaffen. So kann der empfohlene Sehabstand von 50 cm bis 80 cm und die optimale Sehhöhe (oberste Zeile nicht über Augenhöhe) eingehalten werden. Dies wirkt einer Zwangshaltung des Kopfes entgegen und entlastet die Augen. Die Tastatur sollte möglichst flach und wenig oder gar nicht geneigt sein. Die Maus sollte der Handgröße und Händigkeit angepasst sein. Die Höhe des Arbeitstisches ist so zu wählen, dass sie auf einer Linie mit den Ellenbogen oder knapp darunterliegt. Ein weiterer Anhaltspunkt für die optimale Arbeitshöhe ist der Abstand zwischen der Unterseite des Tisches und den Oberschenkeln: Eine Handbreit gilt hier als optimal.

Die wichtigsten Empfehlungen des TÜV-Verbands zur Einrichtung des Homeoffice-Arbeitsplatzes im Überblick:

Raum und Zeit: Mit einem permanentem Arbeitsplatz in einem Raum mit verschließbarer Tür schaffen es Arbeitnehmer leichter in Ruhe und ohne Ablenkung zu arbeiten und die Trennung zwischen Beruf und Freizeit einzuhalten.
Technische Ausstattung: Viele Arbeitnehmer*innen sind mit Laptop ausgestattet und können flexibel ins Homeoffice starten. Um den Nacken, die Handgelenke und die Augen zu entlasten, lohnen sich die Anschaffung von externem Bildschirm, Tastatur und Maus. Ein Headset sorgt für gute Tonqualität bei den Videokonferenzen mit Kolleg*innen.
Wohlfühlatmosphäre: Lichtquellen ohne zu blenden und frische Sauerstoffzufuhr durch regelmäßiges Lüften erhalten Konzentrationsfähigkeit, Erinnerungsvermögen und ermöglichen ein gleichbleibend hohes Energielevel. Der Arbeitsplatz sollte parallel zum Fenster eingerichtet werden, damit das Licht von der Seite einfallen kann.
Im rechten Winkel: Die Faustregel zur ergonomischen Körperhaltung: Die Füße stehen flach auf dem Boden, Ober- und Unterschenkel sowie Unter- und Oberarme stehen im rechten Winkel zueinander. Die Arme liegen auf der Stuhllehne und die Schultern sind an der Rückenlehne ausgerichtet.
Ergonomische Formel für einen gesunden Rücken: Der richtige Stuhl ermöglicht die optimale Stützung der Wirbelsäule und erlaubt idealerweise Positionswechsel. Außerdem hilft eine regelmäßige Abwechslung zwischen Sitzen, Stehen und Gehen.
Die TÜV-Organisationen bieten bundesweit arbeitsmedizinische Dienste an und unterstützen Unternehmen und andere Arbeitgeber*innen in Fragen des betrieblichen Arbeitsschutzes, der Gesundheitsförderung sowie bei betriebspsychologischen Fragestellungen.

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Hotel Kontorhaus: Hilfe leisten statt Repressalien erdulden

Das Hotel ist leer. Nur Geschäftsreisende dürfen mit triftigem Grund und expliziter Einladung des Auftraggebers noch nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen und dort übernachten. Für das Hotel Kontorhaus auf der Hafeninsel in Stralsund eine wirtschaftliche Katastrophe. „Wir sind damit nicht einverstanden, halten die Maßnahmen für unangemessen, falsch und überzogen“, erklärt Betreiber René Suske. „Wir unterliegen einem faktischen Berufsverbot und sind sowohl in der Nutzung unseres Eigentums als auch in der Gewerbefreiheit eingeschränkt. Das Land zerstört derzeit unnötig wertvolle und gewachsene Strukturen“, so Suske weiter, der auch für viele seiner Kollegen aus dem Hotel- und Gastgewerbe spricht. Er kenne niemanden, der in der aktuellen Situation lobende Worte fände. Aber, so der Hotelier, es gelte nun, das Beste aus der momentanen Lage zu machen. Sein Hotel bietet er nun dem Land als Krisenhilfe an.

„Wenn das Land mit seinen Repressalien und Maßnahmen die eigentliche Nutzung verhindert, kann das Land doch auch gleich einen Schritt weiter gehen und die vorhandene Infrastruktur des Gastgewerbes nutzen.“ So könnte sein Hotel Kontorhaus beispielsweise dazu genutzt werden, ältere Menschen unterzubringen und zu betreuen, etwa für den Fall, dass man einzelne Alten- und Pflegeheime in Corona-Kliniken umwandeln müsse oder gezielt Risikogruppen in gepflegter und serviceorientierter Quarantäne unterbringen möchte. „Wir sind ein gastfreundliches Haus, können die entsprechende Versorgung sicherstellen und bieten zudem ein exklusives Ambiente in bester Lage mit Blick aufs Wasser“, preist Suske sein Hotel an. „Warum sollte es ungenutzt bleiben, wenn es doch Nutzen stiften könnte?“, fragt er.

Statt nur zu verbieten und Existenzen gerade im für das Land so wichtigen Tourismussektor zu vernichten, seien kreative Lösungen gefragt, die allen Seiten Rechnung trügen, meint der Unternehmer. „Das Gastgewerbe generell, aber insbesondere die Hoteliers, könnte Teil der Lösung sein. Stattdessen schafft sich die Politik ein zusätzliches Problem. „Wir wollen keine staatlichen Zuschuss-Almosen, wir wollen etwas leisten“, macht Suske klar. So sei auch sein Angebot zu verstehen. Er arbeite auch gerne für die öffentliche Hand und stelle seine Logistik und Gastlichkeit zur Verfügung. „Dann ist dieser Ausnahmezustand hoffentlich auch schneller vorbei. Was immer ich leisten kann, um diesen Zustand zu beenden, ich werde es leisten. Und wenn ich damit Gutes tun kann, dann tue ich das von Herzen – trotz aller Kritik“, so Suske abschließend. Diese Haltung wünscht er sich auch von anderen Unternehmern aus dem Tourismus. Jeder könne helfen. Klagen alleine reiche nicht aus.

Weitere Informationen über das Hotel Konorhaus in Stralsund gibt es unter www.hotel-kontorhaus-stralsund.de.

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  • Kontorhaus: Hotel Kontorhaus Stralsund

Steuermanufaktur erneut als „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet

Die Steuermanufaktur GmbH ist ein familienfreundliches Unternehmen. Zu diesem Urteil kam jetzt zum wiederholten Male eine regionale Fachjury, der neben der IHK Siegen, der Kreishandwerkerschaft, den Arbeitgeberverbänden Siegen und Olpe sowie Gewerkschaftsvertretern auch das Kompetenzzentrum Frau & Beruf angehörte. Die Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen“ konnte dieses Jahr erstmals wegen der Corona-Krise nicht persönlich von den beiden Landräten Andreas Müller (Kreis Siegen-Wittgenstein) und Frank Beckehoff (Kreis Olpe) übergeben werden. Die Steuermanufaktur beweist mit der renommierten und begehrten Auszeichnung, wie sich unternehmerische Service- und Wachstumsinteressen in Einklang bringen lassen mit einer Kultur pro Kind, pro Familie und pro ehrenamtliches Engagement. „Viele unserer Mitarbeiterinnen sind digitale Beduinen, arbeiten mit mobilen Geräten von zu Hause oder von unterwegs aus“, verrät Rüdiger Stahl. Der Steuerberater ist einer von zwei Geschäftsführern der Steuermanufaktur, einer mittelständischen Siegerländer Steuerberatungskanzlei mit Büros in Wilnsdorf und Netphen-Deuz. „Alle unsere rund 25 Mitarbeiter sind weiblich, fast alle haben Kinder und engagieren sich gesellschaftlich oder sozial“, beschreibt der Diplom-Betriebswirt die aktuelle Situation. Viele arbeiten in Teilzeit. Er ist überzeugt, dass eine familienbewusste Unternehmenskultur für alle nur Vorteile bringt.

„Der Markt für hochqualifizierte Jobs in den Bereichen Buchhaltung, Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Analysen und kaufmännische Bürodienstleitungen ist weitgehend leergefegt“, berichtet Claus Hexel, der zweite Geschäftsführer der Steuermanufaktur. Es sei schwer, noch Fachkräfte zu finden. Mütter, auch alleinerziehende, die gerne ihre Kompetenzen einbringen würden, aber wegen Kindern oder familiärer Verpflichtungen nicht Vollzeit und stationär arbeiten können, seien eine hervorragende Alternative. Aber nur, wenn der Betrieb die Voraussetzungen dafür schaffe. Die Unternehmen seien hier in der Verantwortung. Notwendig sei ein weitgehend papierloses und digitales Arbeiten nach höchsten Datensicherheitsstandards, sodass jeder Mitarbeiter Zugriff auf die relevanten Dateien erhält. „Steuerberatung ist hochkomplex und Daten müssen ständig aktuell verfügbar sein. Wir haben unsere gesamte Infrastruktur so umgestellt, dass sie unser familienfreundliches Konzept, das vor allem auf Heimarbeitsplätzen, flexiblen Arbeitszeiten und einer Vertrauenskultur basiert, unterstützt.“

„Digitale Beduinen brauchen andere Voraussetzungen als Mitarbeiter, die von acht bis fünf Uhr an einem bestimmten Ort ihre Zeit verbringen müssen“, verdeutlicht Stahl, der in Sachen modernes Kanzleimanagement und Innovation gefragter Referent und Autor in Steuerberaterkreisen ist. Er sieht sich hier auch als Vorreiter in der Steuerberaterbranche, der er „einigen Nachholbedarf“ bescheinigt. „Viele Kanzleien sind anachronistisch und fernab der möglichen digitalen Realität, in der auch immer mehr Mandanten inzwischen zu Hause sind.“ So brauche die Steuermanufaktur keine allzu großen Büroräume, könne mit den eigenen Mandanten schnell, digital und sicher kommunizieren und so bares Geld sparen. „Wir schaffen es nicht trotz, sondern wegen unserer Familienfreundlichkeit, besonders schnell zu sein. Jahresabschlüsse sind bei uns teilweise schon direkt Anfang des kommenden Jahres unterschriftsreif. Hätten wir uns nicht vor ein paar Jahren auf den Weg gemacht, die digitalen Strukturen dafür zu schaffen, wäre diese Innovationskraft kaum möglich – eine Innovationskraft, die hauptsächlich daher kommt, dass wir unseren weiblichen Mitarbeitern eine kompromisslose Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen wollten, um sie so an uns zu binden und ihnen zugleich die Freiheit zu gewähren, die sie für ihre Familie und ihre Hobbies wünschen.“ Hexel ist überzeugt, dass Familienfreundlichkeit messbare Vorteile bringt und Geld verdient, statt Geld zu kosten. Entscheidend sei, das Thema strategisch und konsequent anzugehen und die technischen Möglichkeiten im Sinne der Mitarbeiter zu nutzen.

Das Motto der Steuermanufaktur „Zukunft gestalten. Gemeinsam!“ drücke sich nicht nur in der Beziehung Steuerkanzlei – Mandant aus, sondern auch in der Beziehung Arbeitgeber – Arbeitnehmer. „Mitbestimmung, die Menschen mitnehmen und
einbinden, auch bei technologischen Themen, Rücksichtnahme auf individuelle Lebenssituationen und eine Gemeinschaft, die sich auch als solche versteht“, seien nur einige Vorteile, die das Unternehmen für sich reklamiert, machen Stahl und Hexel deutlich „Das können auch andere Unternehmen umsetzen“, sagen sie nachdrücklich. „Wir wollen hier Avantgarde sein.“

Beide Geschäftsführer sind sich einig, dass die gelebte Kanzleiphilosophie auch in der jetzigen Corona-Krise massive Vorteile bringt. „Unser Handeln in den letzten Jahren ist jetzt eindeutig ein Wettbewerbsvorteil im Markt sowie eine Sicherheit für die Mandanten der Kanzlei. Es läuft rund in der Krise, auch und gerade jetzt zu 100 Prozent.“

Weitere Informationen über die Steuermanufaktur Steuerberatungsgesellschaft, deren Leistungen und Angebote sowie zu den Themen Führung, Kanzleimanagement, Digitalisierung und Familienfreundlichkeit gibt es unter www.steuermanufaktur.com.

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„Deppen-Detox“: Immunisierung gegen Pfeifen und Psychopathen

Schon jetzt sind 70 Termine geplant, rund 100 sollen es bis Ende 2021 werden. Profiler Suzanne Grieger-Langer geht ab August wieder auf Tour. Nach ihrem Erfolgsprogramm „Cool im Kreuzfeuer“ geht nun die Fortsetzung an den Start: „Deppen-Detox“. „Deppen-Detox“ verspricht krachende, witzige Pointen und beste Unterhaltung, aber auch investigative Recherchen und eine packende Live-Ermittlung. Die Show klärt auf über miese Machenschaften und Menschen, die uns manipulieren und ausnutzen. Sie informiert über scheinbar seriöse Informationen aus dem Netz, die unsere Denkweise beeinflussen. Und sie immunisiert gegen Pfeifen und Psychopathen, die anderen das Leben schwer und teilweise zur Hölle machen. Was Profiler Suzanne live auf der Bühne ermittelt, wird viele entsetzen. Die Wahrheit kommt ans Licht. Es ist packend und erschreckend, aber auch humorvoll und motivierend. Wer Krimis mag, darf „Deppen-Detox“ nicht verpassen. „Deppen-Detox“ ist ein Entgiftungsprogramm gegen giftige Menschen.

„Menschen werden oft ausgenutzt, belogen und betrogen. Wie oft denkt man, wieder einmal ‚der Dumme‘ zu sein. Diesem Gefühl, und wie es dazu kommt, werde ich auf den Grund gehen“, verspricht Profiler Suzanne. Denn, so Deutschlands berühmteste Profilerin, man könne sich schützen und lernen, Lügen, Intrigen und Manipulationen zu erkennen. Wie, das verrät sie in „Deppen-Detox“. Sie möchte Menschen immunisieren gegen das Böse des Alltags, aber auch gegen die Unwahrheiten mancher Medien, die Denkmuster und Meinungen beeinflussen und Menschen Macht geben, die wir auf den ersten Blick nicht erkennen. Profiler Suzanne blickt hinter die Kulissen, klärt auf, beleuchtet die Fakten und entlarvt die alltäglichen Lügen, mit denen jeder Mensch konfrontiert ist. Ihre Vorgänger-Show „Cool im Kreuzfeuer“ entschlüsselte die Exegese eines perfiden Rufmordes, deckte auf, wie die Reputation von Menschen durch Lobbyisten und Netzwerke zerstört wird. „Deppen-Detox“ geht den nächsten Schritt und verrät, wie das technisch funktioniert. Im Mittelpunkt der Aufklärung: Wikipedia und dessen interessengeleitete Hintermänner.

Profiler Suzanne und die Veranstalter vom Konzertbüro Augsburg versprechen, dass bei „Deppen-Detox“ jeder auf seine Kosten kommt – auch diejenigen, die vorher nicht „Cool im Kreuzfeuer“ gesehen haben. Da live ermittelt werde, könne jeder die Recherchen nachvollziehen. „Wir möchten alle Menschen erreichen. Es geht auch um die kleinen Gemeinheiten des Alltags, um das Böse in unserem Leben, dass uns immer wieder ärgert, verletzt und verzweifeln lässt“, so Profiler Suzanne. Aber es geht eben auch um das große Ganze, um das, was uns als Gesellschaft zersetzt und beeinflusst.

Profiler Suzanne möchte Menschen ermutigen und immunisieren. „Es darf gelacht werden an diesem Abend. Wissen ist Macht. Wer Lügen als solche erkennt, kann sich wehren. Dabei bleibt Humor Trumpf, denn Lachen und Ironie machen Menschen stark. Lachen ist das beste Entgiftungsprogramm.“

Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Tickets gibt es ab 39 Euro bei Eventim, ticket.io und an den bekannten Vorverkaufsstellen für Konzertkarten und Events.Weitere Informationen über Suzanne Grieger-Langer, die Themen Profiling, Recherche und Aufklärung, ihre aktuellen Bücher und Programme sowie zu ihrer aktuellen Bühnenshow gibt es unter www.profilersuzanne.com.

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  • Profiler_Suzanne_Portrait: Suzanne Grieger-Langer