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#innovationsland Deutschland startet mit digitalem Großevent

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Ob Start-up oder Großkonzern, Schule oder Forschungseinrichtung – Menschen aus unterschiedlichen Bereichen sorgen für überraschende Innovationen, die unser Leben verändern. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, aber auch bei der Bewältigung langfristiger globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel werden Innovationen dringender denn je gebraucht. Das Potenzial ist da: Deutschland ist das innovativste Land der Welt und löst Südkorea an der Spitze ab, so der Bloomberg Innovation Index 2020, der Nationen nach ihrer Innovationskraft beurteilt.

Bei der Kampagne #innovationsland Deutschland geht es nicht nur um den Geniestreich einer herausragenden Innovation. Hier stehen die Menschen hinter den Ideen im Vordergrund, die den Mut haben, an ihre Innovation zu glauben, die sich nicht beirren ließen – und die jetzt mit ihrer großen oder kleinen Idee unsere Gesellschaft stützen. Diese Menschen machen Mut und motivieren andere dazu, selbst innovativ zu sein.

Am 22. September zwischen 10.30 und 14.30 Uhr können Neugierige solche Innovatorinnen und Innovatoren kennenlernen: von Prof. Manfred Curbach, der trotz aller Widerstände an seiner Idee festhielt und mithilfe von Textilfasern die Baubranche revolutioniert, über Dr. Özlem Türeci, die erst dem Krebs und jetzt Corona den Kampf ansagt, bis hin zu Verena Pausder, die sich unermüdlich für digitale Bildung einsetzt. Es sind die Geschichten hinter diesen Menschen, die im Mittelpunkt der Kampagne und im virtuellen Rampenlicht am 22.9. stehen.

Sie und viele andere Gesichter aus dem Innovationsland Deutschland, darunter auch politische Akteure wie der Ministerpräsident von Sachsen Michael Kretschmer, die EU-Kommissarin für Innovation und Jugend Mariya Gabriel sowie Prof. Uwe Cantner, Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, wünschen sich einen regen und offenen Austausch. Wer wissen will, welchen Herausforderungen Prof. Manfred Curbach und die anderen Gäste begegneten, kann selbst Fragen einbringen. Die Fragen werden von Moderator Thomas Ramge (brandeins, The Economist) an die jeweiligen Podiumsteilnehmenden weitergegeben.

Interessierte können sich ab sofort unter innovationsland-deutschland.de anmelden. Das ausführliche Programm steht ebenfalls zum Download bereit.

Die Kampagne #innovationsland Deutschland wird bis Ende März das Thema Innovation mit regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie Q&A-Sessions (nächster Gast am 6.10.: Tobias Kremkau, Head of Coworking St. Oberholz), Online-Barcamps (Start der Serie am 29.09.) und Workshops in den Mittelpunkt stellen.

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Hentschke Bau bekommt prominenten Baustellen-Besuch: Ministerpräsident Michael Kretschmer informiert sich über den Baufortschritt auf der Carolabrücke

Carbonbeton, Fachkräftemangel und ein Neustart der sächsischen Wirtschaft waren nur einige Themen des Zusammentreffens der Geschäftsführung der Bautzener Hentschke Bau GmbH mit dem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Der sächsische Regierungschef besuchte eine Dresdner Baustelle des Unternehmens: die Carolabrücke über der Elbe, die unmittelbar zur Staatskanzlei führt.

„Für die Bauwirtschaft ist der Fachkräftemangel in Kombination mit den Corona-Folgen ein großes Thema“, berichtet Jörg Drews, Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH. Es mangele an Fachkräften, nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in den Verwaltungen. Insbesondere Bauingenieure und Bausachverständige fehlten. Das führe zu einem großen Bearbeitungsrückstau bei der Ausschreibung, Genehmigung und Vergabe neuer Projekte. Homeoffice und durch Corona verwaiste Amtsstuben täten ihr Übriges. „Wir müssen Bau als Branche und als Beruf wieder attraktiver machen“, fordert Drews, dessen Unternehmen immer wieder als besonders guter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet wird.  Hier seien Unternehmen, Verwaltungen, die Politik und die Bildungseinrichtungen gleichermaßen gefordert.

v.l.n.r.: Ministerpräsident Michael Kretschmer, die Hentschke-Bau-Geschäftsführer Jörg Drews und Thomas Alscher, Baustellenleiter Daniel Windisch
v.l.n.r.: Ministerpräsident Michael Kretschmer, die Hentschke-Bau-Geschäftsführer Jörg Drews und Thomas Alscher, Baustellenleiter Daniel Windisch

Wie diese gesellschaftlichen Akteure zusammenarbeiten können, zeigte sich auch auf der Carolabrücke. Dort wird in einem Modellprojekt erstmals mit Carbonbeton gebaut. Die Brücke wird dort auf einem Teilstück für den Fußgänger- und Radverkehr verbreitert. Um das Gewicht des überhängenden Brückenabschnitts zu reduzieren und zugleich die Langlebigkeit zu erhöhen, wurde teilweise Stahlbewehrung durch Carbon als Baumaterial ersetzt. Die Hentschke Bau GmbH ist in dieser Technologie führend. Entwickelt wurde die Methode von sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen. Dank der Innovationsbereitschaft der lokalen politischen Entscheider konnte das erprobte Verfahren nun erstmals in die Praxis transferiert werden.

Die Carolabrücke ist eine wichtige Verkehrsachse für die Stadt Dresden und ein gelungenes Beispiel für eine moderne Infrastruktur. Die Brücke wird nach Fertigstellung sowohl für den Auto-, als auch für den Radverkehr und für Fußgänger attraktiver sein. Im Gespräch mit Technikern und Bauarbeitern zeigte sich Kretschmer sehr interessiert an den technischen Themen und Herausforderungen auf dieser und anderen Baustellen des Landes.

Weitere Informationen unter www.hentschke-bau.de.

Mit hochwertigen Zutaten zum erfolgreichen Online-Marketing

Internet Marketing GmbH & Co.KG heute zu den Top 100 der führenden Agenturen für Online-Marketing in Deutschland. Mit ihrem fachlichen Know-how unterstützen die Mitarbeiter bereits seit über zehn Jahren innovative Online-Marketingkonzepte für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen und helfen bei der Umsetzung teils hochkomplexer Projekte.

Was gestern noch das Leibgericht von Google war, kann von der Suchmaschine heute bereits verschmäht und verachtet werden. Für Unternehmen, die sich mit einer eigenen Website um das perfekte Angebot auf dem Menüteller für Google bemühen, kann das zu großen Problemen führen. Erfolgreich ist nur, wer auf der Speisekarte von Google, im Google-Suchindex, dauerhaft in den Toppositionen erscheint. Das haben auch die SEO-Küchenchefs erkannt und sich deshalb auf die Suche nach der perfekten Rezeptur gemacht. Mit Erfolg!

Seit der Gründung im Jahr 2009 beschäftigt sich das SEO-Küchenteam mit den Themen Suchmaschinenoptimierung, SEA und Content-Marketing. Insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung bildet die perfekte Rezeptur den Erfolg, woraus auch die Idee des Namens der SEO-Küche entstanden ist. On-Page wie Off-Page kümmert sich das Unternehmen um einen erfolgreichen Internetauftritt seiner Kunden, basierend auf den aktuellen Suchmaschinen-Kriterien. Denn wie die schmackhaften Gewürze in einem gelungenen Rezept, so sind ausführliche Keyword-Recherchen, gründliche Zielgruppenanalysen, der Aufbau sowie das Design entscheidende Zutaten für den Erfolg einer Website.

Inzwischen ist aus dem Unternehmen eine mehrfach ausgezeichnete Online-Marketing-Agentur gewachsen. Mit über 100 Mitarbeitern an acht Standorten zählt die SEO-Küche Internet Marketing GmbH zu den Top 100 der führenden Agenturen für Online-Marketing in Deutschland. Darüber hinaus ist sie seit 2013 Tochterfirma der Dachmarke JKV MEDIA (ehemals Josef Keller Verlag). Mit ihrer fachlichen Expertise für klassisches und digitales Marketing unterstützen sie Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Im Fokus liegen Klein- und mittelständische Unternehmen. „Vor allem kleinere Betriebe haben oft keinen Online-Auftritt“, erzählt Lindner (Geschäftsführer der SEO-Küche). „Aber die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig es ist, hier mit der Zeit zu gehen. Dabei muss man kein Feuerwerk starten. Zum Beispiel gibt es immer noch Restaurants, die online keine Speisekarte haben. Dabei ist das die simpelste Möglichkeit, um Neukunden zu erreichen.“

Die Relevanz von Online-Marketing

Täglich surfen weltweit unzählige Menschen im Netz, shoppen online oder informieren sich über Produkte und Dienstleistungen. Für Konsumenten existiert ein nahezu grenzenloses Angebot, für Anbieter ein hart umkämpfter Online-Markt. Die vorderen Plätze bei Google und Co. sind überaus begehrt. Neueste Technologien sorgen für eine permanente Bewegung in den Rankings der Suchmaschinen. Was also tun, um wahrgenommen zu werden? Maßgebend für den Erfolg ist ein schnell auffindbarer, gut gestalteter Internetauftritt. Das bedeutet, sich aktiv und nachhaltig dort zu platzieren, wo sich die eigene Zielgruppe bewegt.

Doch wo erreicht man seine eigene Zielgruppe? Wie trifft man den richtigen Geschmack seiner Kunden und wie kommt man in den Kontakt mit potenziellen Kunden?

Die Mischung macht‘s!

Die Marketing-Experten der SEO-Küche wissen Bescheid. Denn ähnlich wie bei der Zubereitung eines guten Gerichts verhält es sich auch beim erfolgreichen Online-Marketing: Entscheidend ist auch hier die richtige Mischung wesentlicher Zutaten. Für die SEO-Küche besteht diese aus den drei Elementen: technisches Geschick, Handarbeit und jahrelange Expertise. Ob in dem Bereich SEO, Google Ads oder Microsoft Advertising, Content-, Affiliate-, E-Mail- oder Social-Media-Marketing, die erfahrenen Mitarbeiter der SEOKüche unterstützen ihre Kunden bei der Umsetzung komplexer Online-Marketing-Projekte für einen erfolgreichen Internetauftritt. Auf der Grundlage individueller Kundenbedürfnisse wird an hochprofessionellen und zielgruppengerechten Lösungen im digitalen Marketing gearbeitet. Zahlreiche Zertifizierungen durch Verbände, System- und Toolanbieter, sowie Google belegen die professionelle Arbeitsweise und den hohen Qualitätsstandard der Agentur. Um den Kunden stets volles Vertrauen und bestmögliche Transparenz generieren zu können, hat sich die SEO-Küche darüber hinaus den vom BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) definierten Marktrichtlinien verschrieben. Denn die beiden Geschäftsführer sind sich einig: „Wir möchten, dass sich unsere Kunden rundum wohl bei uns fühlen. Eine seriöse Arbeitsweise bedeutet für uns immer auch, den Kunden Einblicke in unsere Arbeitsweise zu ermöglichen und sie über alle unserer Arbeitsschritte zu informieren.“

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  • Räumlichkeiten der SEO-Küche in Kolbermoor: SEO-Küche

Neuer E-Commerce Report: Versandkosten sind größter Hemmschuh bei Online-Bestellungen

E-Commerce ist dynamisch und wächst kontinuierlich. Aktuell bestellen alleine die Deutschen im Durchschnitt bis zu zweimal pro Monat Waren online. Hervor geht das aus einem neuen Report von Sendcloud, der All-in-One-E-Commerce-Versandplattform für Online-Händler. Die Grundlage des Reports ist eine europaweite Umfrage zum Online-Konsumverhalten der Verbraucher, die im ersten Quartal 2020 – noch vor der COVID-19-Krise – durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen insgesamt über 1.000 E-Shopper teil. Eine zentrale Erkenntnis: Zu hohe Versandkosten sind ein Hemmnis für den Kaufabschluss.

In Deutschland erwarten Verbraucher stets möglichst niedrige Versandkosten. Dabei spielt es keine Rolle, welche Versandleistungen ein Online-Händler konkret bietet. Laut der Online-Umfrage sind zu hohe Versandkosten bei den Deutschen für 62 Prozent der Bestellabbrüche verantwortlich. Danach folgen eine zu lange Lieferzeit (41 Prozent) und eine negative Vorerfahrung mit dem jeweiligen Versandunternehmen (23 Prozent). Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (13 Prozent) geben deutsche Verbraucher zudem häufiger an, dass eine negative Erfahrung mit einem Versandunternehmen in der Vergangenheit zu einem Bestellabbrüche führte. Ab wann die Versandkosten zu hoch sind, hängt vom Wert der Bestellung ab. Je höher er ist, desto teurer darf die Lieferung sein. Bei 15 Euro sind bis zu 3,40 Euro akzeptabel, bei 50 Euro bis zu 4,30 Euro und bei 150 Euro bis zu 5,60 Euro.

Mindestbestellwert, zusätzliche Versandoptionen und Retouren

Um die eigenen Conversions zu erhöhen, setzen einige Online-Händler auf einen Mindestbestellwert, ab dem der Versand kostenlos ist. Anders als viele Europäer sind Deutsche jedoch kaum dazu bereit, dafür ein weiteres Produkt in den Warenkorb zu legen. Nur 57 Prozent von ihnen würden diese Option wahrscheinlich nutzen. Damit liegt Deutschland auch hier unter dem europäischen Durchschnitt (70 Prozent).

Darüber hinaus lehnen 35 Prozent der deutschen Verbraucher weitere Kosten für zusätzliche Versandoptionen generell ab. Europaweit ist die Ablehnung mit 27 Prozent ein wenig niedriger. Spitzenreiter ist hier Belgien mit 37 Prozent. Mit weiteren Kosten für einen schnelleren oder taggenauen Versand sind hingegen einige Deutsche einverstanden. Außerdem fällt bei ihnen die Bereitschaft, für einen klimaneutralen Versand mehr zu zahlen, etwas höher aus als in Europa.

Weit vorne sind deutsche Verbraucher auch bei Retouren. Regelmäßig schicken 60 Prozent von ihnen Produkte zurück. Von Retouren sehen sie allerdings ab, wenn zum Beispiel der Rücksendeprozess zu umständlich oder zu teuer ist. Auf die Retouren haben die Versand- beziehungsweise Rücksendekosten demnach auch einen Einfluss, was wiederum Conversions verhindern kann.

Situation der Online-Händler

Die Präferenzen von Verbrauchern beim Versand sind von den jeweiligen nationalen Erwartungen und Gewohnheiten geprägt. Ein kostenloser Versand ist heute nicht mehr selbstverständlich, immerhin wirkt er sich gravierend auf die Gewinnspanne von Online-Händlern aus. Allerdings haben die Versandkosten auch einen großen Einfluss auf Conversions, vor allem in Deutschland. Die Bereitschaft der Verbraucher, Kosten zu übernehmen, hängt grundsätzlich vom Bestellwert und der Versandmethode ab.

„Die Versandkosten per se spielen schon eine wichtige Rolle für das Online Shopping-Erlebnis der Konsumenten. Daher ist es wichtig, dass Online-Händler rechtzeitig Einblick in alle anfallenden Kosten geben”, sagt Rob van den Heuvel, CEO und Mitgründer von Sendcloud. „Nicht nur in Bezug auf Kosten müssen die Online-Händler transparent sein, sondern auch wenn es um die Wahl verschiedener Versandoptionen wie beispielsweise umweltfreundliche Lieferung oder Paketshopzustellung sowie den Zeitrahmender Zustellung geht. Wenn Online-Händler beim Checkout viele Optionen anbieten, können sie das Kundenerlebnis nachhaltig verbessern. Das schafft eine Kundenfreundlichkeit, die positiv auffällt.”

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Studie: Vegetarische und vegane Ersatzprodukte beliebt, aber für viele zu teuer

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge haben bereits 54 Prozent der Flexitarier und 88 Prozent der Vegetarier ein vegetarisches oder veganes Ersatzprodukt gekauft. Jedoch bemängeln Flexitarier und Vegetarier gleichermaßen das Preis-Leistungs-Verhältnis zahlreicher Ersatzprodukte.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Juni 2020, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, über sein Online-Panel www.befragmich.de 1.464 in Deutschland lebende Flexitarier und Vegetarier zwischen 16 und 69 Jahren online zum Thema Ernährung befragt. Die Studie erhebt Einstellungen, das allgemeine Ernährungsverhalten sowie die Nutzung von Ersatzprodukten. Darüber hinaus gibt sie detaillierte Einblicke in die Marktposition von insgesamt 31 Herstellern vegetarischer und veganer (Ersatz-)Produkte.

Die bekanntesten Hersteller bieten sowohl vegane als auch vegetarische (Ersatz-)Produkte an: Alnatura (68 Prozent) und Rügenwalder Mühle (67 Prozent) belegen die Spitzenplätze. Spezialist für vegane Sojaprodukte Alpro folgt mit einer Markenbekanntheit von 63 Prozent knapp dahinter. Während 38 Prozent der Vegetarier bereits ein Ersatzprodukt der Marke Valess gekauft haben, gilt dies nur für knapp 14 Prozent der Flexitarier. 57 Prozent der Markennutzer empfehlen Oatly weiter, damit erreicht der Haferdrinkhersteller einen Topwert.

Die Markenimageanalyse zeigt: Zahlreichen Herstellern wird kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis attestiert. Dies gilt besonders für Fleischersatzanbieter Beyond Meat, der in dieser Kategorie den letzten Platz belegt. Oatly schneidet nur unwesentlich besser ab, erreicht dafür aber sehr gute Werte hinsichtlich Authentizität und Innovationskraft.

Neben der Preisstruktur bemängeln 17 Prozent der Flexitarier sowie 28 Prozent der Vegetarier eine mangelnde Auswahl an Ersatzprodukten. Zudem ist für ein knappes Drittel der Flexitarier und fast ein Fünftel der Vegetarier der Einsatz pflanzlicher Alternativen mit geschmacklichen Einbußen verbunden.

„Gerade im Bereich der Vegetarier, die im Vergleich zu Flexitariern stärker auf Ersatzprodukte angewiesen sind, kann der Markt die Nachfrage nach mehr Produktauswahl nicht stillen. Dies bietet Chancen für diversifizierte Produktpaletten“, stellt Studienleiterin Katharina Bauer fest.

Trotz dieser Einschränkungen ist die Kaufbereitschaft ausgeprägt: 54 Prozent der Flexitarier und 88 Prozent der Vegetarier haben bereits zu Ersatzprodukten gegriffen. Gruppenübergreifend am beliebtesten sind Fleisch- und Wurstersatz, 51 Prozent aller Flexitarier und Vegetarier haben derartige Produkte bereits gekauft. Dahinter folgen Brotaufstriche (47 Prozent) und Milchersatz (25 Prozent).

Jeweils die Mehrheit der Flexitarier und Vegetarier bezieht die Produkte über Supermärkte (jeweils 85 Prozent) und Discounter (65 bzw. 61 Prozent). Jedoch nutzen über 40 Prozent der Vegetarier auch Drogerien und Bio-Märkte für den Lebensmitteleinkauf, für einen Großteil der Flexitarier spielen diese Bezugsquellen keine Rolle.

Für mehr als 80 Prozent der Flexitarier und Vegetarier spielt erwartungsgemäß der Geschmack bei der Ernährung eine wichtige Rolle. Gleichermaßen stufen beide Verbrauchergruppen das Preis-Leistungs-Verhältnis und die eigene Gesundheit ähnlich relevant ein. Den größten Einstellungsunterschied offenbart das Tierwohl: Während dieser Aspekt für 83 Prozent der Vegetarier die Ernährung beeinflusst, gilt dies lediglich für 53 Prozent der Flexitarier.

„Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Tierwohl wird sich weiter schärfen und der Anteil an Flexitariern und Vegetariern stetig zunehmen. Produzenten und Hersteller, die diese Entwicklung bisher ignoriert haben, sollten die noch offenen Markteintrittspunkte identifizieren und nutzen“, empfiehlt Thilo Kampffmeyer, Leiter Eigenstudien bei SPLENDID RESEARCH.

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  • Infografik Vegetarismus Flexitarismus Monitor 2020: www.splendid-research.com

expo-IP macht Internet-Messen, virtuelle Kongresse und Fachforen leicht

Ob zweite Welle oder nicht, die Corona-Fallzahlen steigen und vermiesen Eventveranstaltern die Stimmung. Größere Präsenzveranstaltungen werden auch in den kommenden Wochen kaum möglich sein. Immer mehr Unternehmen verlegen daher ihre Veranstaltungen ins Internet. Der Wunsch nach guten, leicht umsetzbaren und wirkungsvollen Messen und Kongressen im Netz steigt. Viele dieser Kongresse scheitern bisher an der Komplexität der Technik. Sehr viele mehr scheitern aber an der mangelhaften Konzeption, der fehlenden Reichweite und an der gewünschten Wirkung. Das klassische, auf physische Präsenz angelegte Eventmanagement stößt an seine Grenzen, wenn es darum geht, Menschen virtuell zu mobilisieren, zu faszinieren und adäquat zu informieren. Online-Events brauchen eine perfekte Choreographie und eine intelligente Besuchersteuerung – von der Einladung bis zum Log-out. Die Düsseldorfer Medienagentur link instinct präsentiert mit expo-IP nun das erste CRM-System, mit dem nahezu jede Messe und jeder Kongress digital vorbereitet, inszeniert und choreographiert werden kann.

„Online-Events werden noch immer von vielen als notwendiges Übel betrachtet und mehr oder weniger lieblos organisiert“, kritisiert Harry Flint, TV- und Event-Moderator sowie Inhaber von link instinct. Das werde schon wieder vorbei gehen mit dem Virtuellen. Online fehle eben das Erlebnis, so der weit verbreitete Glaube, den Harry Flint aus seiner Praxis nur allzu gut kennt. Derzeit verspielten viele Unternehmen mit lieblosen Online-Veranstaltungen den Kredit, den sie auch nach Corona dringend brauchen werden. Dabei, so Harry Flint, sei der Kunde im Netz viel näher am Produkt, an der Marke oder am Kauf als auf einer echten Messe, macht der Profi für digitalen Vertrieb deutlich. Der Kunde müsse nur entsprechend mobilisiert, eingebunden und begeistert werden. Das ginge im Netz genauso gut wie am Messestand, virtuell so lebendig wie auf einem echten Kongress. Voraussetzungen seien eine klare Zieldefinition, ein guter Ablaufplan und eine perfekte technische Umsetzung.

„Mit expo-IP kann man einen kompletten Kongress planen“, verdeutlicht Harry Flint das Konzept. Es werde ein digitaler Check-in oder Empfang konzipiert, eine Wegweisung zu den virtuellen Vortragssälen oder zum Plenum oder zur Ausstellung. Einzelne Messestände unterschiedlicher Größe und Komplexität können gestaltet und angeordnet werden, ebenso einzelne Rednerslots, Podien oder Diskussionsrunden – auch mit den Teilnehmern am Rechner. Es gebe ein Kongressprogramm, digitale Konferenztaschen, Roll-up- und Bannerwerbung und alles andere auch, was man von Kongressen so kennt. „Es gibt fast nichts, was sich nicht auch virtuell abbilden lässt“, ist sich Harry Flint sicher. Neu sei das nicht. Aber mit expo-IP könne so etwas jetzt fast jeder aufsetzen und gestalten. Die Einfachheit mache den Unterschied. Zwar gehe auch mit expo-IP ein digitaler Event nicht „mal eben“, es brauche schon profundes Wissen aus dem Eventmanagement und dem Marketing, aber man müsse eben auch kein ITler mehr sein, um einen guten Online-Event anzubieten. expo-IP verbindet die Themen Kongressplanung, Gestaltung und Marketing miteinander.

Dennoch rät Harry Flint dazu, sich einen Profi an Bord zu holen, der neben dem reinen Event auch dessen Verbreitung und mediale Reichweite sicherstellt. „Ein guter Kongress auf der technischen, fachlichen und organisatorischen Ebene ist das eine, das andere ist dessen Vermarktung, die Sichtbarkeit auf der ganzen Welt, in den Foren, Medien und Portalen, in denen sich die potentiellen Kunden aufhalten, sowie die perfekten Kaufimpulse und Markenerlebnisse. Was nutzt der beste Event, wenn keiner kommt? Was nutzt ein Messestand, wenn dieser nicht verkauft?“, fragt Harry Flint. Mehr noch als eine reale Veranstaltung müsse ein digitaler Event konvertieren – Interessenten, Kunden oder Umsatz bringen. Dies zu ermöglichen sei ein wichtiger Part in der Kongressplanung und Vorbereitung.

Wer gute Ergebnisse erzielen wolle mit einem digitalen Kongress, müsse in diesen investieren. „Mal eben online, das kostet ja nichts“, funktioniere nicht. Das müsse auch potenziellen Partner deutlich werden. Und deswegen ermöglicht expo-IP auch das Verkaufen von Messeständen und Werbeflächen, die Vermarktung von Vortragsslots oder von Sponsoring-Engagements und Mediapaketen.

Neben der Software expo-IP und deren Implementierung bietet link instinct auch alle ergänzenden Leistungen rund um die digitale Veranstaltung an: Grafiken, digitale Messestandgestaltung, TV-Produktionen, Ein- und Zuspielfilme, PR-Maßnahmen, mediale Verbreitung sowie die Moderation von Veranstaltungsteilen oder die Präsentation von Produkten.

Weitere Informationen zu expo-IP, der link instinct-Methode, dem Medienunternehmen link instinct sowie dem TV-Profi Harry Flint gibt es unter www.linkinstinct.com/expo-ip. Hier gibt es auch konkrete Beispiele und technische Details.

 

Michael Andrei wird Biofruit-Markenbotschafter   

Wenn es um die Themen Sport und Ernährung geht, ist er absoluter Experte. Deshalb ist Michael Andrei der neue Markenbotschafter der Firma Biofruit. Denn Andrei ist nicht nur Volleyball-Profi bei den SWD Powervolleys Düren und ehemaliger Nationalspieler, der 35-Jährige ist auch ausgebildeter Personal-Trainer und Ernährungs-Coach.

„Es ist ausgesprochen spannend, wie sich die richtige Ernährung auf Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden auswirkt“, erläutert Michael Andrei. Schon immer habe ihn brennend interessiert, was Lebensmittel im und mit dem Körper machen. Aber da hört das Thema noch längst nicht auf, denn auch Herkunft, Produktionsweise und Produktionsbedingungen spielen bei der Auswahl der Nahrungsmittel seiner Meinung nach eine wichtige Rolle.

„Sein Wissen und seine Erfahrung als Profi-Sportler passen hervorragend zu unserer Vision. Wir wollen zu einer bewussten und gesünderen Ernährung anregen, die neben den Menschen auch der Umwelt zugutekommt“, erklärt Dirk Salentin, Geschäftsführer der Firma Biofruit. Sein in Düren ansässiges Unternehmen ist seit zehn Jahren Zulieferer und Servicepartner für den Groß- und Einzelhandel im Bereich Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Das Unternehmen gilt als sachkundiger Spezialist im Umgang mit Lebensmitteln aus biologischer Landwirtschaft und deren Platzierung im Handel.

Michael Andreis Aufgabe als Markenbotschafter wird sein, die vielfältigen Informationen rund um die Themenkomplexe gesunde Ernährung mit Bio-Lebensmitteln und Fitness unter dem Tenor „Fit mit Bio“ zu transportieren. Der 2,10 Meter große Volleyball-Profi mit dem Spitznamen „Mount Mike“ hat dazu viel zu sagen: „Das ist natürlich für Leistungssportler ein entscheidender Faktor. Aber auch zum Beispiel im Büro-Alltag ist es wichtig zu wissen, warum die Leistung nachlässt, wenn ich zu viel Industriezucker zu mir nehme. Da kann zum Beispiel Fructose-armes Obst Abhilfe schaffen“, umreißt der Mittelblocker nur ganz kurz, dass gesunde Ernährung in allen Lebenslagen ein entscheidender Faktor ist.

Besonders relevant ist der Nährstoffgehalt. „Es ist einfach ein riesiger Unterschied, ob ich eine Tomate esse, die quasi nur eine sehr lange haltbare rote Hülle für gebundenes Wasser ist, oder ob ich eine Tomate aus nachhaltigem Bio-Anbau esse, die nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch jede Menge wichtige Nahrungsbausteine enthält, die zur Gesundheit und Fitness beitragen“, ergänzt Biofruit-Geschäftsführer Dirk Salentin.

Michael Andrei berichtet weiter von seinen Ernährungsgewohnheiten: „Ich bin ein großer Fan von biologisch angebauten Lebensmitteln, aber auch von saisonaler Ernährung. Meiner Meinung nach ist gerade dies genetisch bei uns Menschen verankert. Ich muss nicht unbedingt im Januar Erdbeeren essen, sondern dann, wenn sie hier bei uns auch reif und vorhanden sind“. Weiter erklärt er gemeinsam mit Dirk Salentin, dass Bio-Obst im Körper ganz anders verarbeitet wird als Obst aus konventionellem Anbau, weil die Struktur in der Frucht selbst durch den Bio-Anbau anders, natürlicher und nährstoffreicher sei.

Der Sport-Profi und der Ernährungs-Profi bringen es auf den entscheidenden Punkt: „Nur wenn Du ein gutes Produkt zu Dir nimmst, kannst Du die entsprechende Leistung bringen“. Das gelte nicht nur für Spitzensportler, sondern für jeden Menschen auch im Alltag. Dabei spiele der Preis der Produkte nicht die entscheidende Rolle. Michael Andrei: „Unterm Strich ist es deutlich teurer, wenn am Ende die Gesundheit und die Umwelt Schaden nehmen“, sagt er mit Blick auf die weit verbreitete „Immer-billiger-Mentalität“.

In der gesamten Produktions- und Vertriebskette spielt für das Unternehmen Biofruit die Nachhaltigkeit eine ganz besondere Rolle. Der Leitgedanke ist „Gesünder essen für eine bessere Umwelt.“ Deshalb steht Biofruit auch für ein faires Miteinander.

Weitere Informationen über gesunde Ernährung, die biofruit GmbH, Wissen rund um Bio-Obst und Bio-Gemüse sowie die Vermarktung von Bio-Produkten im Handel gibt es unter www.biofruit.de.

Mehr als nur Standard: Digitalisierung braucht eine klare Strategie

Neue Technologien und Netzwerke wirken von allen Seiten auf die Wirtschaft ein. Digitalisierungstechnologien, Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) bieten unzählige Möglichkeiten der Kombinatorik, weite Innovationsfelder in Geschäftsmodellen, Produkten und Innovationen in operativen Prozessen und Workflows. „Aus den schier unbegrenzten Möglichkeiten, die die Digitalisierung schafft, erwächst ein hoher Handlungsdruck für die Unternehmensführungen, in deren Verantwortung es liegt, strategisch und zielgerichtet zu reagieren, um die Betriebe in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern“, weiß Dr. Uwe Seidel. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ erklärt der ausgebildete Interim Executive (EBS), wie Digitalisierung die Vernetzung von Unternehmen, Kunden, Lieferanten und Wettbewerbern untereinander erleichtern und außerdem dazu beitragen kann, interne Prozesse deutlich zu verbessern – und zwar sowohl bei großen Konzernen als auch bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

„Auch der mittelständische Maschinenbau hat inzwischen verstanden, dass es sich lohnt, Prozesse und Schnittstellen umzurüsten, um zukunftsfähig zu sein“, beobachtet Dr. Uwe Seidel, der schon seit dem Jahr 2000 Erfahrungen mit der Entwicklung von Geschäftsfeldern und Technologien sammelt, die heute als Erfolgstechnologien im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0 gelten. Als gefragter Interim Manager kann er hochmoderne Verfahren und Einführungsprozesse im Bereich Big Data, Machine Learning und KI richtig einordnen und erfolgsorientiert zur Anwendung bringen. Dabei hilft ihm die Erfahrung in der messtechnischen Datenerfassung, Datenanalyse und erfolgsorientierten Nutzung in Geschäftsmodellen. „Um die Digitalisierung im eigenen Unternehmen zielführend voranzubringen, bedarf es zunächst einer guten Digitalisierungsstrategie. Diese umfasst alle Maßnahmen, die ein Betrieb angehen muss, um sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital aufzustellen“, betont der Experte.

Laut Dr. Uwe Seidel wäre es generell durchaus denkbar, sämtliche Prozesse in einem Fertigungsunternehmen zu digitalisieren und automatisieren. Dabei stelle sich jedoch die Frage nach der Sinnhaftigkeit, deren Grundlage immer eine Kosten-Nutzen-Betrachtung sein sollte. Die Fragen nach der Digitalisierungstiefe und lohnenden Investitionen sollte bereits beim Erstellen der Digitalisierungsstrategie beantwortet werden. Zudem sollten die Bereiche Kundenbindung und Kommunikation, interne Abläufe im Betrieb, der digitale Ausbau bestehender Geschäftsmodelle sowie die Implementierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle in die Betrachtung einbezogen werden. „Vielen Betrieben fällt es schwer, ohne professionelle Hilfe von außen eine Digitalisierungsstrategie aufzusetzen. Ständig kommen neue Technologien auf den Markt, sodass es denjenigen, die sich nicht tagtäglich mit der Materie befassen, schlicht unmöglich ist, den Überblick zu behalten. Die Frage, welche Technologien sinnvoll für das Unternehmen sind, sollte deshalb mithilfe eines sachkundigen Beraters getroffen werden, der sich zuvor einen Überblick über die Strukturen auf Prozess- und Systemseite des Unternehmens verschafft hat“, rät Dr. Uwe Seidel. Dazu müssten klare Ziele formuliert, Rahmenbedingungen optimiert, laufende Prozesse hinterfragt und an möglichst vielen Stellen Daten erfasst werden.

„Innovation ist ein beständiger Prozess. In einem Unternehmen gehen Innovationen in den seltensten Fällen auf einen Geistesblitz zurück: In der Regel sind es geplante Innovationsprozesse, die zu erfolgsversprechenden Neuerungen führen. Sie schaffen einen klaren Rahmen, der die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle strukturiert und systematisch umsetzt“, weiß der Fachmann. Am Anfang jeder Innovation stehe die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten oder Alternativen zu bestehenden Lösungen. Oftmals seien konkrete Probleme zu lösen, auf die beispielsweise Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter aufmerksam gemacht haben. „Innovationen entstehen in der Regel an technologischen Schnittstellen. Für die Entwicklung innovativer Produkte ist eine kompetenz- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit deshalb unbedingt notwendig“, so Seidel. Das Wissen und Know-how vieler müsse in einem Projekt zusammengeführt werden, um Bestehendes zu verbessern oder Innovatives zu erschaffen. Wer Innovationen vorantreiben wolle, müsse kontinuierlich an einer entsprechenden Innovationskultur und dem Verständnis für ein zielführendes Innovationsmanagement arbeiten. „Eine gute Innovationskultur fördert die Kreativität und Offenheit der Mitarbeiter genauso wie eine gesunde Fehlerkultur. Es bedarf einer klaren Führung, Disziplin und Kritikfähigkeit, um das gesamte Team an einen Punkt zu bringen, an dem der Einzelne aus Fehlern lernen darf, um innovative Produkte und Ideen voranzubringen. Innovation muss vor allem eines: Sie muss von innen heraus kommen. Kultur, Organisation und Denken müssen sich im gesamten Betrieb verändern, wenn Innovationsprozesse gelingen sollen.“

In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ berichten sieben erfolgreiche Interim Manager direkt aus der Praxis. Sie beleuchten Megatrends und technische Innovationen, sprechen unternehmerische, prozessuale, ethische, gesellschaftliche und globale Fragen genauso an wie das Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern. Die sieben Autoren kommen aus unterschiedlichen Branchen und Fachbereichen und tragen in „Digital Insights“ ihr gesamtes Fachwissen zusammen, machen es nutzbar für kleine und mittlere Betriebe. Das Buch versteht sich als Praxisleitfaden, vermittelt wertvolle Denkanstöße genauso wie handfeste Tipps. Der Wert des Werkes liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung des Autorenkreises und in der leicht verständlichen Vermittlung der Botschaften. Das Buch ist kein technologisches Kauderwelsch, sondern bietet konkrete Unterstützung für die ersten Schritte im Unternehmen.

Die Autoren Elmar M. Gorich (Business 2030: die Geschäftsmodelle der Zukunft), Mathias Hess (Von IT bis Change Management – der menschliche Faktor der Digitalisierung), Matthias Koppe (Digitalisierung ist Vernetzung), Eberhard Müller (Wettbewerbsfähig durch kundenfokussierte Mehrwertsysteme), Uwe Seidel (Alles andere als Standard: Digitalisierung braucht eine klare Strategie), Bettina Vier (Jongleur-Arbeit: Kundenzentrierung in der B2B-Beziehung) und Ludger Wiedemeier (Governance und Transformation) reden Klartext und zeichnen ein realistisches Bild von den Chancen und Möglichkeiten, aber auch von den Herausforderungen und Risiken. Sie gewähren Einblicke aus der harten Praxis dutzender Projekte in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen und betrachten das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Alle Autoren sind Mitglied der „Arbeitsgruppe Digitalisierung und Industrie 4.0“ der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) und zählen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den anerkanntesten Experten ihres Fachs.

„Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ ist im Best Practice Verlag erschienen und kostet 39,90 Euro. Weitere Informationen zum Buch, zum Verlag, zu den Themen digitale Agenda und digitale Transformation sowie über die Autoren gibt es unter https://bestpractice-media.de/digital-insights-digitalisierung-7-sichtweisen-aus-der-praxis.

Vanessa Weber ist Finalistin des „Next Generation Award 2020“

„Frauen sind hierzulande bei den Nachfolgern immer noch deutlich in der Minderheit“

Vanessa Weber, Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg, zählt zu den Finalistinnen des „Next Generation Award 2020“. Der Preis, den der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) in diesem Jahr bereits zum dritten Mal verleiht, zeichnet Unternehmensnachfolgerinnen aus, die in besonderer Weise eine Vorbildfunktion erfüllen. Unter der Leitung der jungen Unternehmerin hat sich nicht nur der Umsatz des Familienbetriebs in vierter Generation mehr als verfünffacht, die Geschäftsführerin engagiert sich zugleich sozial und gesellschaftlich und macht sich außerdem dafür stark, bessere Bedingungen für Frauen in der deutschen Wirtschaft zu erreichen.

„Frauen sind hierzulande bei den Nachfolgern immer noch deutlich in der Minderheit. Ich freue mich, dass ich als Finalistin des Next Generation Award 2020 gleichzeitig Botschafterin für ein stärkeres weibliches Unternehmertum sein kann“, sagt Vanessa Weber. Mit dem Blick in die Zukunft setzt sie in ihrem eigenen Betrieb auf Digitalisierung, auf Investitionen in 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Share Economy und Robotik, um sich zielorientiert aufzustellen. Gleichzeitig hat sie in den vergangenen Jahren die persönliche Betreuung der Kunden weiter intensiviert. Daran, was es bedeutet, als Frau die Unternehmensnachfolge des Familienbetriebs anzutreten, kann sie sich auch heute noch gut erinnern: „Ich war erst 22 Jahre alt, als ich die Leitung des Betriebs von meinem Vater übernommen habe. Vieles von dem, was er mich gelehrt und mir vorgelebt hat, leitet mich noch heute.“ Irgendwann habe sie jedoch auch verstanden, dass sie ihren eigenen Stil entwickeln kann und darf. So wurden etwa unter ihrer Leitung flexible Arbeitszeiten eingeführt, ein fester Dresscode abgeschafft und den Angestellten ein größtmöglicher Entscheidungsspielraum eingeräumt. „Jedes Jahr wenden sich rund 3.000 Unternehmen an die Handelskammern, weil sie eine Nachfolge suchen. Mit dem Preis beleuchtet der VdU also ein wichtiges Wirtschaftsthema“, betont Vanessa Weber.

Der VdU vertritt seit 1954 als Wirtschaftsverband branchenübergreifend die Interessen von Unternehmerinnen. Seit 65 Jahren setzt sich der Verband für mehr weibliches Unternehmertum, mehr Frauen in Führungspositionen und bessere Bedingungen für Frauen in der Wirtschaft ein. Wer mehr über den Award erfahren möchte und die Auszeichnung an Vanessa Weber, bekommt weitere Informationen unter https://www.vdu.de/news/news-einzelansicht/news/weibliche-nachfolge-im-fokus-ich-musste-verstehen-dass-ich-auch-anders-drauf-sein-darf-und-eigene.html.

Mehr zu Vanessa Weber gibt es unter www.vanessa-weber.de und unter www.werkzeugweber.de.

Biofruit unterstützt das Projekt „Düren. Gesund. Aktiv.“

Gesunde und nachhaltige Ernährung ist das Thema eines Modellprojektes des gemeinnützigen Unternehmens DGA (Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung) unter dem Titel „Düren. Gesund. Aktiv.“ Geplant ist in diesem modernen Gastronomie-Konzept unter anderem eine Großküche, in der nach modernsten Aspekten täglich tausende Mahlzeiten mit frischen saisonalen Produkten aus der Region zubereitet, gekocht und ausgeliefert werden können. Versorgen möchte man damit Kindergärten, das Krankenhaus Düren, die Rurtalwerkstätten und die Mitarbeiter der DGA. Im nächsten Schritt können dann von hier aus weitere Kindergärten, Schulen und zusätzliche Kunden beliefert werden.

Beim Thema gesunde, regionale und nachhaltige Ernährung ist natürlich auch die Dürener Firma Biofruit mit im Boot. „Wir unterstützen dieses zukunftsweisende und spannende Projekt sehr gerne“, betont Biofruit-Geschäftsführer Dirk Salentin. Das stark expandierende Unternehmen Biofruit gilt als kompetenter und sachkundiger Spezialist im Umgang mit Bio-Obst- und Bio-Gemüse und dessen Platzierung im Handel. Biofruit steht für garantiert höchste Qualität, zuverlässige Logistik und nachhaltige Lebensmittelproduktion.

Besonderes Augenmerk des Modellprojektes ist die Nachhaltigkeit. Daher gilt der besondere Dank des DGA-Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Wolfgang Spelthahn auch der Firma Biofruit: „Danke, dass Sie als regionale Firma dieses Projekt so großzügig und tatkräftig unterstützen“. Weiter sagt er direkt an Dirk Salentin gewandt: „Sie sorgen schließlich dafür, dass sich tausende Menschen gesund ernähren.“

Das Modellprojekt soll auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren entstehen. Neben der Großküche ist hier auch eine „gläserne Küche“ geplant, in der zum Beispiel Kinder selbst kochen und einen Blick in die moderne Großküche werfen können. „Gerade Kinder wissen heute oft nicht mehr, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden“, erläutert Astrid Küpper, Geschäftsführerin der DGA.

In der neuen Großküche, die etwa in zwei Jahren Realität sein soll, möchte man anfangs rund 4.000 Gerichten täglich zubereiten, die Kapazität lässt sich aber auf bis zu 10.000 Gerichte täglich steigern. Der Kundenkreis soll weiter ausgeweitet werden.

Wichtig sei der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzgedanke. Die Speisen werden energieeffizient und ressourcenschonend zubereitet und gelagert bevor sie Elektroautos zum Kunden bringen. „Der Kreis Düren ist Modellregion für Wasserstoff“, so der Landrat. Künftig würde grüner Wasserstoff im Kreis Düren produziert, der nicht nur Autos betreibt, sondern auch in der Küche und sonst in Gebäuden als Energieträger eingesetzt werden kann. Das Projekt „Düren. Gesund. Aktiv.“ schaffe auch Arbeitsplätze, nicht nur für den neuen Betriebsleiter Mathias Steigers, sondern auch für das weitere Gastronomie- und Küchenpersonal. Beschäftigt werden Mitarbeiter mit und ohne Handicap.

Nun werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie weitere Details erarbeitet. „Wir gehen jetzt mit großem Engagement in die weiteren Planungen“, erläutert der Landrat – damit spätestens ab dem übernächsten Jahr das Kürzel DGA nicht nur für Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung, sondern auch für „Düren. Aktiv. Gesund.“ steht.

Bildquellen

  • Biofruit-unterstuetzt-das-Projekt-Dueren.-Gesund.-Aktiv: Biofruit