https://youtu.be/WfQIuXUSQuo
Schuldscheine sind lediglich ein Schein von Schuld
Suzanne Grieger-Langer: So legen Sie Manipulatueren im Job das Handwerk
Diese Situation dürfte jeder schon einmal erlebt haben: Man hat einen Kollegen im Job mal um einen kleinen Gefallen gebeten – und schon bekommt man diese Hilfe immer wieder aufs Brot geschmiert, wenn es etwa darum geht, eine Gegenleistung zu erbringen – vielleicht in Form von unliebsamen Arbeiten oder Extraschichten. Trotz allen Einsatzes fühlt man sich anschließend weiterhin schuldig, denn der einst so hilfsbereite Kollege wird nicht müde, immer wieder zu betonen, wie großartig und rühmlich seine Hilfestelltun damals war. Das nächste Mal, wenn Sie sich deshalb schuldig fühlen, atmen Sie zunächst einmal tief durch. Gehen Sie in sich und fragen Sie sich ganz konkret, ob Sie tatsächlich bei jemandem in der Schuld stehen. Es kann nämlich ebenso gut sein, dass sie schlicht und einfach manipuliert wurden. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine wirkliche Schuld, sondern vielmehr um ein Schuldgefühl – also bloß den Anschein von Schuld.
Schuld ist ein vielschichtiges Thema, das viele Segmente umfasst: ethische, soziale, rechtliche und psychologische. Gleichzeitig ist Schuld ein anthropologisches Phänomen, das Menschen in allen Kulturen immer wieder begegnet. Schuld und Schuldgefühle sind etwas Alltägliches und etwas zutiefst Menschliches zugleich. Das Gefühl, bei einem Kollegen in der Kreide zu stehen, ist vor allem eines: nämlich unangenehm. Schließlich fühlt sich eine unerledigte Bringschuld auch immer wie eine Abhängigkeit an, bis man sich endlich mit einem oder mehreren Gefallen davon befreit hat. Eben dieses Gefühlsphänomen machen sich Trickser m Job zunutze. Sie wollen uns weismachen, wir hätten – mindestens moralisch – gar keine andere Wahl, als immer neue Forderungen zu erfüllen.
Menschen, die ihre Hilfe nur deshalb anbieten, um anschließend Gegenleistungen u erhalten, die in keiner Relation mehr zum ursprünglichen Entgegenkommen stehen, nennt man Manipulateure. Manipulateure gibt es nicht nur im privaten Umfeld, sondern eben auch im beruflichen – und zwar sowohl im Kollegenkreis als auch in der Chefetage. Das Motiv dieser Trickser ist so einfach wie perfide: Sie setzen auf die Schuld-Taktik, um die unterschiedlichsten Dinge einzufordern – etwa, wenn es darum geht, unliebsame Aufgaben abzugeben oder etwaige Extraschichten zu vermeiden.
In der Regel halten Trickser ihren Opfern eine Hilfsaktion aus der Vergangenheit vor, in der sie sich als Retter hervorgetan haben. Vielleicht haben sie mal – vermeintlich großzügig – jemandem beim Erledigen eines Jobs geholfen, damit alles fristgerecht fertig wird, oder einen Dienst mit einem Kollegen getauscht, der dringend Ersatz suchte. Genau in diesem Moment, so wird der Trickser anschließend nicht müde zu betonen, sei die Schuld entstanden, in der man nun stehe. Etwaige Zweifel daran tut er mit großem Nachdruck und lauter Kritik ab. Wer sich auf ein Machtspiel wie dieses einlässt, wird schneller, als ihm vielleicht lieb ist, feststellen, dass er ausgenommen wird wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans.
Der ursprüngliche Gefallen, um den man seinen Kollegen dereinst gebeten hatte, wird damit zu einem Schuldschein, der Monate oder sogar Jahre lang immer wieder moralisch mahnend hervorgeholt wird, wenn etwas nicht so läuft, wie es sich der Blender wünscht. Profiler wissen: Bei solchen Schuldscheinen handelt es sich um eben das, was es wortwörtlich meint: den Schein von Schuld. Dies aber muss man erst einmal durchschauen, denn die Blender verstehen es vorzüglich, den Anschein zu erwecken, es gäbe tatsächliche eine Schuld. Wer Opfer eines derartigen Manövers wird, hat sich in Wahrheit ein X für ein U vormachen und sich emotional erpressen lassen.
Damit sich ein Trickser möglichst lange auf seiner Masche ausruhen kann, sammelt er nicht selten eine ganze Menge Hilfsaktionen, die er dann als Hilfs-Schuldscheine einsetzt, um seine Forderungen mit – seiner Meinung nach – Fug und Recht durchzudrücken. Außerdem gibt es die scheinbaren Opfer-Schuldscheine, bei denen der Blender auf die Tränendrüse drückt, um seine Kollegen dazu zu bewegen, seine Arbeit mitzumachen, weil es ihm so furchtbar schlecht geht oder er enorme private Belastungen hat – oder, oder, oder. Auf welche Form auch immer der Trickser in Ihrem Kollegenkreis setzt: Es sind immer alte Kamellen, die wieder und wieder hervorgeholt werden, um unverschämte – und typischerweise vollkommen ungerechtfertigte – Bitten an seine Beute zu stellen.
Die meisten Trickser sammeln nur einige wenige emotionale Schuldscheine, um sich mit einem relativ kleinen Gegenwert zufrieden zu geben: Sie haben etwa ausgerechnet dann schlimme Bauchschmerzen, wenn sie gebeten werden, eine Zusatzaufgabe zu übernehmen. Doch es gibt auch Nimmersatte, die um höhere Einsätze spielen. Diese Manipulateure plustern ihre Schuldscheine groß auf und sind sich auch nicht zu schade, Schuldscheine zu fälschen oder gleich gänzlich zu erfinden. Die betrügen ihre Kollegen, Chefs und Mitarbeiter ganz ungeniert, weil sie in ihren eigenen Augen so viel e Pluspunkte auf ihrem Leistungskonto haben, dass sie sich vollkommen berechtigt fühlen, um Arbeitszeit zu betrügen oder ganze Rufmordkampagnen anzuzetteln. Nicht selten werden solche Exzesse auch lautstark begründet: „Ich habe das lange genug ertragen!“, „Nun reicht es aber“ oder „Nun habe ich aber die Nase voll!“. All das sind typische Aussagen, die die Opfer vorab zu hören bekommen. Übersetzt meint der Trickser, er könne nun an der großen Losbude des Lebens endlich seinen Preis abholen – selbst, wenn sein Schuldschein nur auf Lügen basiert. In der Regel ist der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht hat, eine Kleinigkeit gegen das, was der Trickser dafür fordert.
Was können Opfer tun, um Kollegen, die sich immer wieder auf eine vermeintliche in der Vergangenheit angehäufte Schuld berufen, das perfide Handwerk zu legen?
- Abstand:Bevor man überhaupt irgendetwas tut, sollte man auf Abstand zum Blender gehen – raus aus der Manipulationsblase und zurück zu sich selbst.
- Aufrechnung:Im nächsten Schritt sollte man unbedingt prüfen, ob man sich tatsächlich verschuldet hat oder nicht. Es ist nicht selten so, dass der „Punktestand“ sogar zu den eigenen Gunsten ausfällt. Ein neutraler Blick ist unabdingbar, um die Situation so einzuschätzen, wie sie wirklich ist.
- Abgrenzung:Generell ist es absolut notwendig, sich dem Trickser gegenüber abzugrenzen und nachdrücklich klarzustellen, dass der sprichwörtliche Drops längst gelutscht ist. Im Prinzip reichen vier Buchstaben: Nämlich ein klares NEIN. Wer hier keine deutlichen Worte findet, sollte sich nicht wundern, wenn er auf immer und ewig Spielball des Tricksers in dessen Machtspiel bleibt.
Die Schweiz: Startup- und Innovationsland im Herzen Europas
Swiss Business Hub Germany beteiligt sich an expanSIOn.berlin
Am 28. November steigt eine Abendveranstaltung in Berlin für Gründer, Startups und Innovatoren, die sich für den Standort Schweiz interessieren: expanSIOn.berlin heißt das neue Format, das zukünftig regelmäßig stattfinden soll. Veranstalter ist die Gründerinitiative Swiss Innovation Outpost (SIO). Partner sind neben mehreren schweizerischen Unternehmen auch der Swiss Business Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsförderung der Eidgenossen in Deutschland. Wer wissen möchte, was den Standort Schweiz gerade für junge Unternehmen so attraktiv macht, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen.
„Die Schweiz ist das Land mit den meisten Erfindern weltweit, gemessen an der Einwohnerzahl. Die Schweiz ist das Blockchain-Land Nummer Eins und führend rund um die Themen Robotics, Automatisierung und Technologie. Unterstützt wird der Führungsanspruch in Sachen Innovation nicht nur durch tausende Unternehmen, sondern auch durch Hochschulen und eine Infrastruktur, die Unternehmen das innovieren leicht macht“, erklärt Claudia Jehle, Leiterin der Investitionsförderung beim Swiss Business Hub Germany.
Claudia Jehle nimmt ebenso wie ihr Kollege Christian Cohn, Leiter der Exportförderung beim Swiss Business Hub Germany, an der expanSIOn.berlin teil, steht im Anschluss auch für persönliche Gespräche und Beratungen zur Verfügung. „Die Schweiz ist alles andere als konservativ, wenn es um Unternehmensförderung und neue Technologien geht. In Sachen Digitalisierung sind wir weit vorn“, macht sie deutlich.
Wer sich für die Veranstaltung expanSIOn.berlin am 28. November interessiert, kann sich unter dem Link https://www.gruenderszene.de/events/event/expanSIOn.berlin_11_2018
um eine Teilnahme bewerben. Co-Veranstalter ist das Gründerportal „Gründerszene“. Vortragende sind mehrere CEOs und Top-Manager deutscher und schweizerischer Unternehmen, darunter auch Ivo Scherkamp, Geschäftsführer von Zalando.
Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.
Hintergrund
Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion.
Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.
Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.
Darüber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten.
Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.
Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den Kantonen.
Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.
Kontakt
Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
Mail: stu.sbhgermany@eda.admin.ch
Web: https://www.s-ge.com/de
Web: https://www.eda.admin.ch/swiss-business-hub-germany
Ethik Society zeichnet easysoft GmbH aus
Metzinger Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis
Die in Metzingen ansässige easysoft GmbH wurde jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Das Unternehmen darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.
Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte die easysoft GmbH so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze im Business mehr Gewicht bekommen.
„Neben unserem Unternehmensziel, mit Software passende Bildung für Menschen zu ermöglichen, ist für uns wichtig, auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Andreas Nau, geschäftsführender Gesellschafter der easysoft GmbH. In Sachen Integrität und Ethik wolle er Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke er mit seinem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.
„Wir freuen uns, dass wir Andreas Nau als wegweisende Unternehmerpersönlichkeit als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit Andreas Nau und seinen beiden Geschäftsführerkollegen habe die Gemeinschaft wichtige Partner gewonnen, die glaubhaft für Ethik einstehen und die mit ihren Ansätzen in der IT-Branche viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften im Allgemeinen und die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken können.
„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen und Unternehmerköpfen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Marketingprofi immer wieder Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.
„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.
Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com.Mehr über die easysoft GmbH gibt es unter www.easysoft.de
Hintergrund Jürgen Linsenmaier
Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi, Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.
Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de
Hintergrund easysoft GmbH
Seit 1994 entwickelt easysoft leistungsstarke Softwarelösungen für das Seminarmanagement, die Personalentwicklung und die Ausbildungsverwaltung. Mit großem Engagement nutzt die easysoft GmbH ihr langjähriges Know-how, unterstützt und berät zahlreiche Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Der Antrieb: Durch Bildung Zukunft lebenswert gestalten. Wenn Menschen ihr Potenzial entwickeln, wachsen Unternehmen über sich hinaus. Das ist das Ziel der easysoft GmbH – auch für den Arbeitsbereich ihrer Kunden: mit den Lösungen von easysoft ein überragendes Bildungs- und Talentmanagement zu ermöglichen.
Bis heute nehmen über eine Million Menschen pro Jahr mithilfe der easysoft-Software an passenden Bildungsmaßnahmen teil – und es werden täglich mehr. Denn easysoft steht für beständige, erfolgreiche Beziehungen zu über 1.300 Kunden überwiegend im deutschsprachigen Raum.
An drei Standorten sorgt ein eingespieltes Team dafür, dass neue Ideen und Technologien praxisnah in die Softwarelösungen integriert werden. easysoft lebt die Digitalisierung, prüft die Technologien von morgen und diskutiert die Möglichkeiten und Chancen. Dabei blickt das Unternehmen zehn Jahre und mehr nach vorne: Wie entwickelt sich die Bildungswelt weiter? Wie verändert die Digitalisierung unsere Berufs- und Arbeitswelt? Was bedeutet das für die Personalentwicklung? In agilen Entwicklungsteams werden die besten Ideen umgesetzt.
Weitere Informationen unter https://www.easysoft.de
Kontakt
Jürgen Linsenmaier
Ethik & Reputationsexperte
Am Weiher 4
73630 Remshalden
Telefon: +49 7151 2740243
Mail: mail@juergen-linsenmaier.de
Web: www.juergen-linsenmaier.de
Facebook: http://www.facebook.com/juergen.linsenmaier
Das Handicap als Strategie
Suzanne Grieger-Langer: So entlarven Sie Trickser im Kollegenkreis
Wer in der Vergangenheit schon einmal auf einen Blender hereingefallen ist, hat sich bestimmt vorgenommen, nie wieder Opfer eines Tricksers zu werden. Man ist vielmehr fest entschlossen, Fremden künftig mit besonderer Vorsicht zu begegnen, um die sprichwörtliche Spreu vom Weizen zu trennen, bevor es wieder einmal zu spät ist und man sich erneut von Lügen und Manipulationen hat blenden lassen. Diese Schutzhaltung ist sinnvoll, reicht aber in vielen Fällen als Verteidigungsstrategie nicht aus. Denn: Unter den Tricksern gibt es welche, die ihr perfides Handwerk besser verstehen als andere. Die Meister unter ihnen haben ein wirklich gutes Handicap in ihrem fragwürdigen Metier.
Das Handicap eines Tricksers ist das, was man in der Kriminalistik eine unglaubwürdige Schutzbehauptung nennt. Es sind fadenscheinige Ausreden, die Kollegen und Vorgesetzte in eine Rolle drängen, in der sie das Gefühl bekommen, dem Trickser helfen zu müssen. Dem Blender selbst geht es allerdings schlicht darum, Mitleid zu erzeugen, um seinen Willen durchzusetzen und dabei unangenehme Konfrontationen zu vermeiden. Dabei setzt er sein manipulatives Verhalten sehr geschickt immer dann ein, wenn andere Manipulationstechniken nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Das Handicap des Tricksers definiert — wie beim Golf die Spielstärke — die Verantwortungs- und Einsatzstärke des Blenders. Während man beim Golf aber stolz ist auf ein niedriges Handicap und damit auf eine hohe Spielstärke, ist dem Trickser an einem möglichst großen Handicap und damit an einer möglichst niedrigen Verantwortungseinforderung gelegen. Denn dann kann er viel öfter zu- und abschlagen, ohne, dass er dafür zur Rechenschaft gezogen würde.
Profiler wissen: Trickser schieben ihr Handicap vor, um im Machtpoker die Verantwortung auf die anderen Beteiligten abzuwälzen. Egal, was schiefläuft: In den Augen des Blenders sind immer die anderen Schuld. Kritik prallt gänzlich an ihm ab. Sein Handicap soll ihn rechnerisch angleichen. Damit kann er schließlich gegen sein Opfer gewinnen, auch wenn dieses besser spielt, kompetenter, zuverlässiger und stärker agiert. Das Handicap ist also nichts weiter als die gute alte Mitleids-Masche. Wenn es hart auf hart kommt, wird dann auch schon mal in tränenreicher Verzweiflung auf das persönliche Handicap verwiesen. Plötzlich ist kein Raum mehr für die Anfragen oder Forderungen von Kollegen oder Vorgesetzten. Mitarbeiter, die hier nicht hellwach sind und die Situation durchschauen, werden sich schnell dabei erwischen, mit dem Trickser mitzufühlen, seine Angst zu teilen und ihn zu trösten.
So mancher Trickser wird im Laufe der Zeit zu einer wahren „Zitronenpresse“: Er schlägt die Gefühlssaite an und nutzt seine Kollegen aus, indem er immer mehr Hilfe und Unterstützung verlangt und immer neue Geschichten erfindet, um seinen Willen durchzusetzen. Wenn der Retter – bildlich gesehen ausgepresst wie eine Zitrone – nicht mehr lohnend genug ist, wird er fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Erst dann wird den meisten bewusst, dass sie überhaupt ein Opfer geworden sind.
Das Handicap des Tricksers kann alles sein. Bei den Eltern unter den Blendern sind die Kinder das größte Handicap: Arbeitgeber, Vorgesetzte, aber auch Kollegen, die etwa verlangen, der Trickser möge rechtzeitig zur Arbeit erscheinen oder Überstunden zu machen, um eine Terminsache fristgerecht zu erledigen, müssen sich mitunter gefallen lassen, dass man sie als kinderfeindlichen Karrieristen abstempelt. Es geht aber auch subtiler: Trickser schieben nicht selten einfach den Stress im Alltag, diffuse Schmerzen oder Stress in der Ehe vor, um im Job von Zusatzaufgaben befreit zu werden und möglichst glimpflich – soll heißen ohne große Anstrengung – durch den Arbeitsalltag zu kommen.
Was auch immer die Gründe des Tricksers für seine Verantwortungsvermeidung sind – sie sind nicht hinnehmbar und das Verhalten unentschuldbar, denn die perversen Manipulationen verursachen ernsthafte Störungen im Team und in der gesamten Firma.
Drei Tipps, um sich vor Manipulationen zu schützen, lauten:
- Kläre, was die Vertragssituation ist: Wird jeder seiner Seite gerecht? Oder beklagt gerader derjenige Ungerechtigkeit, der selbst ungerecht ist?
- Prüfe, wie das Verhältnis von Geben und Nehmen ist: Erkennst Du auch bei sachlicher Prüfung ein Ungleichgewicht?
- Und selbst wenn es sich um ein echtes Handicap, vielleicht sogar eine Notlage handelt: Kannst Du Dich und Dein Team tatsächlich damit zusätzlich belasten?
Ethik Society zeichnet smartlutions GmbH aus
Kölner Software-Robotics-Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis
Die in Köln ansässige smartlutions GmbH und deren Geschäftsführer Michael Reusch wurden jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Das Unternehmen darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.
Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte das auf Software-Roboter, Digitalisierung und Virtual Reality spezialisierte Unternehmen so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze im Business mehr Gewicht bekommen.
„Roboter können dem Menschen dienen, mehr Arbeitsfreude bedeuten und zur Lösung des Fachkräftemangels beitragen. IT ist für den Menschen da. Das ist eine wichtige Maxime meines unternehmerischen Handelns“, macht Michael Reusch deutlich. Robotisierung sei in vielen Fällen ein ethischer Beitrag zu einer besseren Arbeitswelt. In Sachen Integrität und Ethik wolle er Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke er mit seinem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.
„Wir freuen uns, dass wir Michael Reusch als wegweisende Unternehmerpersönlichkeit als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit Michael Reusch habe die Gemeinschaft einen wichtigen Partner gewonnen, der glaubhaft für Ethik einstehe und der mit seinem Ansatz in der IT-Branche viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften im Allgemeinen und die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.
„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen und Unternehmerköpfen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Marketingprofi immer wieder Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.
„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.
Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com. Mehr über die smartlutions GmbH, Software-Roboter und den Digitalisierungs-Profi Michael Reusch gibt es unter www.smartlutions.net.
Hintergrund Jürgen Linsenmaier
Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi, Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.
Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de
Hintergrund smartlutions
Michael Reusch ist Versicherungskaufmann, Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Digitalisierungsprofi sowie Gründer und Geschäftsführer der in Köln ansässigen smartlutions GmbH – ein Unternehmen, das sich auf standardisierte, vor allem aber individuelle IT-Lösungen für die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie die Dienstleistungsbranche spezialisiert hat. smartlutions entwickelt Kunden-Portale, Intranets und dazu passende Apps. Das Unternehmen beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der Automatisierung von kaufmännischen Prozessen und bietet mit „IHR ROBOT“ Software-Roboter für vollautomatisierte Abläufe. Michael Reusch möchte als Experte für einen niedrigschwelligen, kostengünstigen und einfachen Einstieg in das komplexe Thema Digitalisierung werben. Sein Unternehmen entwickelt deswegen auch hochgradig individuelle Lösungen nach Maß, die in wenigen Tagen startbereit sind, sich in die bereits bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen und intuitiv bedienbar sind. smartlutions-Lösungen erleichtern Menschen die Verwaltungstätigkeit, werden sie aber niemals vollständig ersetzen können – sie sind damit auch ethisch und nachhaltig im Sinne einer Erleichterung des Arbeitsalltags. Michael Reusch steht für eine menschliche Digitalisierung, die sich auch kleine Unternehmen leisten können und die den Nutzen sowohl für den Kunden als auch für die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Er ist damit einer der führenden Spezialisten rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung von kaufmännischen Prozessen und Verwaltungsaufgaben und gilt als Pionier an der Schnittstelle zwischen Finanzwirtschaft und IT. Seine Erfahrungen sammelte er in großen Versicherungskonzernen als Projekt-Manager, Business-Analyst und in mehreren Leitungsfunktionen. Sein Wissen gibt er als Autor, Berater und Referent weiter, er steht aber auch als externe IT-Abteilung zur Verfügung. Sein Fokus abseits der IT-Lösungen: ein effektiverer Vertrieb und eine smartere Arbeitswelt.
Weitere Informationen unter www.smartlutions.net.
Kontakt
Jürgen Linsenmaier
Ethik & Reputationsexperte
Am Weiher 4
73630 Remshalden
Telefon: +49 7151 274024
Mail: mail@juergen-linsenmaier.de
Web: www.juergen-linsenmaier.de
Facebook: http://www.facebook.com/juergen.linsenmaier
Eine starke Position schützt effektiv vor Manipulation
Suzanne Grieger Langer: Die Spielregeln der Macht
Menschen, die im Berufsleben erfolgreich sind oder dies noch werden wollen, wissen, dass der Weg zum Ziel mitunter steinig ist. Die Karriereleiter ist voll von unzähligen Herausforderungen und Stolpersteinen, die einem häufig von Menschen in den Weg gelegt werden, die den Aufstieg eines Kollegen damit ganz bewusst sabotieren. Die Gründe dafür sind sowohl subtil als auch pragmatisch: Oft sind es Neid, Missgunst und die eigenen beruflichen Ambitionen, die Trickser und Blender zu ihren Machtspielchen treiben. Schützen kann sich nur, wer die Spielregeln des Machtpokers kennt.
Trickser manipulieren Nähe und Distanz, Oben und Unten, Wahrheit und Gewissheit. Der Blender führt sein Opfer in eine Illusion, indem er es glauben lässt, die Wahrheit zu kennen. Dabei ist es immer nur der Glaube an eine vermeintliche Wahrheit, der den Belogenen in trügerischer Sicherheit wiegt, nicht die Wahrheit selbst. Im treuen Glauben an diese Gewissheit lassen sich die Opfer der Blender immer weiter weg lenken von der Wahrheit. Wenn die Manipulierten – oft unsanft – aus ihrer Illusion gerissen werden, ist es meist zu spät, der Schaden bereits angerichtet. Bis es dazu kommt, dass ein Opfer gewahr wird, dass es überhaupt ein Opfer ist, vergehen nicht selten Jahre. Dementsprechend braucht es hier keine gesonderte Erklärung dazu, wie wichtig es ist, gar nicht erst in den Bann eines Tricksers zu geraten.
Wer sich vor Manipulationen schützen will, muss zunächst einmal einen Blick für diejenigen Situationen entwickeln, in denen Manipulationen drohen. Erst, wenn man erkennt, was da tatsächlich vor sich geht, kann man auch dagegen vorgehen – und zwar, indem man den Trickser mit seinen Lügen konfrontiert. Dazu braucht man einen klaren Kopf und eine gute Strategie. Appeasementpolitik bringt an dieser Stelle niemanden weiter. Der Trickser hat sowieso wenig bis überhaupt keinen Respekt vor seinem Opfer. Wer denkt, durch Sympathie, Nettigkeiten, konstruktive Kritik und kollegiale Gespräche wieder eine gemeinsame Grundlage herstellen zu können, der irrt. Profiler wissen: Sympathie braucht Respekt. Den aber bringt der Trickser gar nicht erst auf für andere Menschen – insbesondere nicht denen gegenüber, die er für niedergestellt erachtet. Wer zu sanft auftritt, befeuert noch die Verachtung, die der Trickser ohnehin schon für ihn hegt. Wer in Harmoniesucht alles mitmacht, bleibt eine Spielfigur im Machtpoker.
Wer verhindern will, im beruflichen Alltag Opfer eines Blenders zu werden, muss sich selbst darüber im Klaren werden, was er will – und was nicht. Eine Universallösung für Manipulationen besteht darin, die persönliche Eigenverantwortung zu stärken und gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz zu leben. Positionen müssen klar formuliert werden. Gleichzeitig sollten auch die Meinungen, Wünsche und Haltungen der anderen akzeptiert und respektiert werden – selbst dann, wenn sie der eigenen Haltung entgegenstehen. Bei unterschiedlichen Positionen empfiehlt es sich, die Hintergründe aktiv und interessiert zu hinterfragen. Gleichzeitig sollte man die Hintergründe zu seiner eigenen Position formulieren.
Manipulationen werden oftmals in unsicheren Situationen eingesetzt. Eine sichere, erlaubende Atmosphäre reduziert also nicht nur die Anzahl, sondern auch den Härtegrad von Manipulationen und Machenschaften.
Suzanne Grieger-Langer: Psychopathen…
…arbeiten im Job nur für sich selbst
Obacht im Bewerbungsprozess: Blender verraten sich über ihre Kommunikation
Der Begriff des Psychopathen ist wohl jedermann geläufig: Die Menschen verbinden damit zwielichtige Gestalten in Film und Fernsehen, die beispielsweise als Serienmörder ganze Scharen von Ermittlern auf Trab halten, bevor sie in einem rasanten Finale festgesetzt und ihre kriminellen Machenschaften gestoppt werden können. Nur die wenigsten Menschen wissen aber, dass uns Psychopathen ganz konkret auch im Alltag begegnen: Nicht als Gewalttäter im herkömmlichen Sinne, wohl aber mit der gleichen negativen Energie: Psychopathen – egal ob privat oder beruflich – geht es darum, ihre ganz eigenen Ziele zu erreichen, und zwar ohne Mitleid, Rücksicht oder Reue. Wer verhindern will, einen Psychopathen auf einen wichtigen Posten zu setzen oder – wenn dies versehentlich schon geschehen ist – diesem eine sensible Aufgabe anzuvertrauen, muss wissen, wie dieser tickt.
Einem Psychopathen fehlt von Geburt an der emotionale Link im Gehirn.
Sein Gefühlsapparatur steht also ab Werk auf „Off“. Weil Gefühle Menschen bekanntlich sehr stressen können, lässt der Psychopath diese Einstellung sehr bewusst so, wie sie ist. Damit ist er im Geschäftsleben klar im Vorteil. Ein Psychopath ist in erster Linie ein Eindrucksmanager: Er steuert gezielt den Eindruck, den er bei anderen hinterlässt. Völlig anders sieht dies bei den Aufgaben aus, die ihm im beruflichen Alltag zugewiesen werden: Die nämlich erledigt er nur dann, wenn es seinem persönlichen Plan dient. Denn nur diesem Plant dient auch er selbst. Der Psychopath ist ein Performer, der ausnahmslos für sich selbst arbeitet. Psychopathen können Unternehmen auf kurze Sicht voranbringen – aber nur dann, wenn dies zufällig ihrem eigenen Ziel entspricht. Irgendwann wird ihnen langweilig und dann richten sie Schaden an. Die Gefahr ist systemimmanent. Der Psychopath ist also ein Loyalitätssimulant und somit brandgefährlich – niemand kann wissen, was er als Nächstes tut. Bei einem Psychopathen hat man es mit einem Blender zu tun, der nur oberflächlich über Charme verfügt. Worüber er allerdings sehr wohl verfügt, sind raffinierte Lügen und einnehmende Umgangsformen, die ihm dazu verhelfen, hohe Positionen einzunehmen und das Vertrauen der Entscheider zu gewinnen.
Ein Psychopath ist überzeugt von seinem übersteigerten Selbstwert.
Das lässt ihn mitunter sehr arrogant und eingebildet reagieren – aber immer nur Menschen gegenüber, die er niedriger einstuft, als sich selbst. Kritik prallt ganz und gar an ihm ab. Der Psychopath ist ein versierter Lügner, der seine Opfer ohne Skrupel bewusst in die Irre führt – manchmal einfach nur aus Langeweile. Dabei fehlt es ihm an jeglichem Reue- oder Schamgefühl. Profiler wissen: Ein Psychopath ist absolut unbarmherzig und blind für die Bedürfnisse anderer. Wenn ihm diese nicht dienen, hegt er Verachtung für seine Kollegen, die er nicht selten als Opfer sieht.
So, wie der Psychopath menschliche Beziehungen komplett ablehnt – ganz egal, ob es sich um persönliche oder berufliche handelt – lehnt er auch jegliche Form von Absprachen ab. Verabredungen und Verträge hält er nicht ein. Dass dieser Wesenszug im Beruf an allen Ecken und Kanten zu Problemen führt, bedarf keiner gesonderten Erklärung. Insgesamt ist der Psychopath die wandelnde Verantwortungslosigkeit, sodass es immens wichtig ist, einen Menschen mit diesem Wesensmerkmal möglichst früh – am besten bereits im Bewerbungsprozess – von den geeigneten Jobanwärtern zu unterscheiden. Entscheider tun gut daran, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, wie jemand kommuniziert. Der Psychopath fordert typischerweise vom Umfeld vieles ein, was er selbst nicht liefern will– etwa Respekt oder Fairness. Dabei ist er absolut unempfänglich für jede Form der psychologischen Manipulation – ganz einfach deshalb, weil er emotional nicht empfänglich ist. Um einen Psychopathen zu entdecken, bevor er irreparablen Schaden anrichten kann, sollte man also zwingend beobachten, wie jemand mit Menschen interagiert, die er einer Nieder-Relevanz-Kategorie zuordnet – und zwar dann, wenn er sich unbeobachtet fühlt. Wertet er ab, manipuliert er und verhält er sich aggressiv? Dann sollte man definitiv die Finger von ihm lassen.
smartlutions: Roboter erledigen …
…lästige Verwaltungsaufgaben
Smarte Lösungen beim Digital Future Congress am 8. November in Essen
Roboter sind längst kein Privileg mehr der industriellen Fertigung. Auch im Büro halten Roboter Einzug, erledigen dort die Routine-Aufgaben, die vielen menschlichen Mitarbeitern lästig sind. Auch Kosten spielen eine Rolle. So sind zum Beispiel für eine Kündigungsbearbeitung bei einer Versicherungsgesellschaft rund 50 einzelne Arbeitsschritte notwendig, die ein Roboter bei richtiger Implementierung innerhalb weniger Minuten autonom erledigen kann. „Die Kostenersparnis ist immens“, weiß Michael Reusch, Inhaber und Geschäftsführer der smartlutions GmbH. Sein Unternehmen implementiert Software-Roboter für kaufmännische Prozesse in Unternehmen. Dass auch kleine Unternehmen erhebliches Einsparpotenzial haben und so Mitarbeiter-Ressourcen wertschöpfender eingesetzt werden können, zeigt er im Rahmen des Digital Future Congress in Essen am 8. November.
„Roboter sind eine Lösung für den Fachkräftemangel, führen zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und helfen, sowohl Kosten zu senken als auch die Kundenbetreuung zu verbessern“, macht der Digitalisierungsprofi deutlich. Seine Lösungen sind auch für kleine Unternehmen geeignet und setzen immer auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur auf. Gerade in kleinen Unternehmen werde jede Hand gebraucht. Wenn sich durch Roboter nur zehn oder fünfzehn Prozent der Zeit einsparen ließe, wäre dies für die meisten schon ein Gewinn. Die Investitionskosten rentierten sich meist schon innerhalb eines Jahres, der Einstieg sei kostengünstiger als viele glauben.
„Leider haben beide Seiten oft Angst vor der Einführung von Robotern. Die Unternehmer fürchten die immensen Kosten und haben ‚Veränderungsschmerzen‘. Die Mitarbeiter fürchten, nicht mehr gebraucht zu werden“, so Michael Reusch, der seine Roboter bislang vor allem in der Finanz- und Versicherungswirtschaft eingeführt hat, sich aber nun auch anderen Branchen öffnen möchte. „Lästige Verwaltungsaufgaben gibt es überall“, sagt er. In der Praxis seien die Befürchtungen aber unbegründet. In den allermeisten Fällen seien durch die Software-Roboter Mitarbeiterkapazitäten nicht abgebaut worden, sondern umgelenkt – hin zu produktiveren Tätigkeiten wie persönlicher Kundenberatung, Produktentwicklung und Service. „Die wirklich hochwertigen Aufgaben können Roboter nicht lösen. Da braucht es den Menschen. Davon profitiert auch der Kunde“, so Reusch. Es lohne sich, über Software-Roboter nachzudenken und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Der Roboter werde oft zum geschätzten und beliebten Kollegen.
Wer sich für Software-Roboter, die Verwaltungsaufgaben und kaufmännische Prozesse übernehmen, interessiert, hat im Rahmen des Digital Future Congress die Gelegenheit, Michael Reusch und seine Lösungen kennenzulernen. Sein Unternehmen smartlutions präsentiert dort einfache Lösungen auch für kleine Unternehmen. Gerne lädt smartlutions auf den Digital Future Congress ein. Vor Ort besteht die Möglichkeit, auch über individuelle Lösungen zu sprechen und zu diskutieren. Freitickets und weitere Informationen gibt es unter www.smartlutions.net.
Hintergrund:
Michael Reusch ist Versicherungskaufmann, Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Digitalisierungsprofi sowie Gründer und Geschäftsführer der in Köln ansässigen smartlutions GmbH – ein Unternehmen, das sich auf standardisierte, vor allem aber individuelle IT-Lösungen für die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie die Dienstleistungsbranche spezialisiert hat. smartlutions entwickelt Kunden-Portale, Intranets und dazu passende Apps. Das Unternehmen beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der Automatisierung von kaufmännischen Prozessen und bietet mit „IHR ROBOT“ Software-Roboter für vollautomatisierte Abläufe. Michael Reusch möchte als Experte für einen niedrigschwelligen, kostengünstigen und einfachen Einstieg in das komplexe Thema Digitalisierung werben. Sein Unternehmen entwickelt deswegen auch hochgradig individuelle Lösungen nach Maß, die in wenigen Tagen startbereit sind, sich in die bereits bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen und intuitiv bedienbar sind. smartlutions-Lösungen erleichtern Menschen die Verwaltungstätigkeit, werden sie aber niemals vollständig ersetzen können – sie sind damit auch ethisch und nachhaltig im Sinne einer Erleichterung des Arbeitsalltags. Michael Reusch steht für eine menschliche Digitalisierung, die sich auch kleine Unternehmen leisten können und die den Nutzen sowohl für den Kunden als auch für die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Er ist damit einer der führenden Spezialisten rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung von kaufmännischen Prozessen und Verwaltungsaufgaben und gilt als Pionier an der Schnittstelle zwischen Finanzwirtschaft und IT. Seine Erfahrungen sammelte er in großen Versicherungskonzernen als Projekt-Manager, Business-Analyst und in mehreren Leitungsfunktionen. Sein Wissen gibt er als Autor, Berater und Referent weiter, er steht aber auch als externe IT-Abteilung zur Verfügung. Sein Fokus abseits der IT-Lösungen: ein effektiverer Vertrieb und eine smartere Arbeitswelt.
Weitere Informationen unter www.smartlutions.net.
Kontakt:
smartlutions GmbH
Michael Reusch
Konrad-Adenauer-Str. 25
50996 Köln
Telefon: +49 221 4291100 1
Fax: +49 221 4291100 9
E-Mail: info@smartlutions.net
Web: www.smartlutions.net.
Ethik Society zeichnet Bio-Hotel und Bio-Restaurant ROSE aus
Hayinger Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis
Das in Hayingen ansässige Bio-Hotel und Bio-Restaurant ROSE wurde jüngst für seine ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Das Unternehmen darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.
Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte das Bio-Hotel und Restaurant ROSE so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze im Business mehr Gewicht bekommen.
„Ich möchte bei unserer Arbeit sowohl dem Menschen als auch dem Tier Respekt entgegenbringen und alle Lebewesen wertschätzen. Ich finde es wichtig, dass wir weiterhin zu Hause fünfmal die Woche vegetarisch essen und zwei Tage wirklich sehr gutes und nachhaltiges Fleisch zu uns nehmen“, erklärt Simon Tress, Gesellschafter und Koch des Bio-Hotels und Restaurants ROSE. In Sachen Integrität und Ethik wolle er Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke er mit seinem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.
„Wir freuen uns, dass wir Simon Tress als wegweisende Unternehmerpersönlichkeit als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit Simon Tress habe die Gemeinschaft einen wichtigen Partner gewonnen, der glaubhaft für Ethik einstehe und der mit seinem Ansatz in der Hotellerie und Gastronomie viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften im Allgemeinen und die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.
„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen und Unternehmerköpfen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Marketingprofi immer wieder Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.
„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.
Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com. Mehr über das Bio-Hotel und Bio-Restaurant ROSE gibt es unter https://www.tress-gastronomie.de
Hintergrund Jürgen Linsenmaier
Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi, Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.
Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de
Hintergrund Bio-Hotel und Bio- Restaurant ROSE
Maßgeblich für die Entwicklung des Unternehmens war das Jahr 1950 als Großvater Johannes Tress den biologisch-dynamischen Gedanken nach Hayingen-Ehestetten mitbrachte und noch im selben Jahr den Bauernhof nach biologisch-dynamischen Demeter-Richtlinien umstellte. Über die Jahre hat sich das Familienunternehmen vom klassischen Demeter-Bauernhof zu einem mittelständischen Bio-Unternehmen weiterentwickelt.
Das Stammhaus ROSE mit dem ersten Biohotel in Baden-Württemberg und seinem von verschiedenen Feinschmeckerführern ausgezeichneten Bio-Restaurant ist die Wurzel des Unternehmens. Hier hat alles vor über fünf Generationen begonnen.
Im Jahr 2003 hat sich das Unternehmen Tress um das Schloss Ehrenfels erweitert, in dieser einzigartigen Eventlocation bietet es seinen Gästen ein 100-prozentiges Bio-Catering in atemberaubender Atmosphäre.
Seit 2006 führen das Unternehmen das Naturerlebnis Wimsener Höhle mit seinem historischen Gasthof Friedrichshöhle und der Wimsener Höhle als einzige mit dem Boot befahrbare Wasserschauhöhle in Deutschland. Im angegliederten Kulturdenkmal Wimsener Mühle finden regelmäßig großartige Kulturveranstaltungen statt.
Seit 2009 produziert das Unternehmen Tress in seiner ROSE Biomanufaktur hochwertige, frische Fertigprodukte in Demeter-Qualität für den Bio-Fachhandel – ROSE-Genuss für zu Hause.
Weitere Informationen unter https://www.tress-gastronomie.de
Kontakt
Jürgen Linsenmaier
Ethik & Reputationsexperte
Am Weiher 4
73630 Remshalden
Telefon: +49 7151 2740243
Mail: mail@juergen-linsenmaier.de
Web: www.juergen-linsenmaier.de
Facebook: http://www.facebook.com/juergen.linsenmaier