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Ist die Wirtschaft fit für eine grüne Zukunft? Das 3sat-Magazin „makro“ fragt nach

In der „Nationalen Industriestrategie 2030“ spielt der Klimaschutz kaum eine Rolle. Der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier setzt auf Größe und fordert, in Deutschland und Europa „Champions“ zu schaffen, um sich im globalen Wettbewerb gegen China und die USA zu behaupten. Nach den Europawahlen steht nun der Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda. Kommen jetzt die „Klima-Champions“? Das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ blickt am Freitag, 28. Juni 2019, 21.00 Uhr, in die Branche. Es moderiert Günther Neufeldt.

China gibt in der E-Mobilität bereits das Tempo vor. Und in der Automobilindustrie in Europa stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Frankreich und Deutschland vereinbarten deshalb einen „Airbus der Batterien“ nach dem Vorbild von Airbus, einem Zusammenschluss von Luftfahrtunternehmen aus Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland. Für zwei Batteriefabriken wollen Paris und Berlin bis zu sechs Milliarden Euro Staatshilfe bereitstellen.

In der Solarbranche war Deutschland einst Weltspitze. Heute kommen die Solarzellen aus China, wo der Staat die klimafreundliche Energie massiv fördert. Jetzt hoffen Solarfirmen hierzulande auf ein Comeback. Bei den Lebensmitteln zählt Fleisch zu den größten Klimakillern. Ein Hersteller von veganen Lebensmitteln will nach den ersten Supermarktregalen in Deutschland nun auch den chinesischen Markt erobern.

(ots)

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  • 3sat-Magazin „makro“: „Klima-Champions“: obs/3sat/ZDF/Corporate Design

BOOT & FUN Inwater zeigt Boote und Yachten im Sommer auf dem Wasser

Die BOOT & FUN Inwater verwandelt vom 30. August bis 1. September die Kirschblütenstadt Werder (Havel) in ein maritimes Eldorado. Besucher können sich zum Sommerende auf ein großes und facettenreiches Event mit außergewöhnlichen Booten und Yachten, Verkaufsständen und einem neuen Streetfood Market freuen. Präsentiert werden rund 60 Boote vom Daycruiser bis zur luxuriösen Motoryacht, die an Themenstegen präsentiert werden.

Mit dabei sind renommierte Marken wie Greenline, Jeanneau, Delphia, Cranchi, Prestige und viele weitere. In den Pagoden an der mediterran angelegten Promenade können Besucher eine große Auswahl an Bootszubehör, maritimer Ausrüstung und Funktionskleidung entdecken. Ein besonderes Highlight sind führerscheinfreie Charterboote: Sie liegen für Testfahrten bereit, damit die Besucher selbst ein Gefühl für das Fahren auf dem Wasser bekommen.

Für Wassersportfans und Landgänger

Der Fokus der diesjährigen BOOT & FUN Inwater liegt auf Yachten und Booten für Binnen- und Küstengewässer, wie bei der ungewöhnlich erfolgreichen Premiere der Veranstaltung vor einem Jahr. Vom Schlauchboot über offene Sportboote bis zu großen luxuriösen Stahlverdrängern finden am Bootskauf Interessierte hier alles, was das Herz begehrt. Und ein bisschen mehr: Auch Hausboote sowie kleinere Boote für einen Tagesausflug wie Sloepen und Elektroboote sind an den Stegen der Marina Havelauen zu sehen.

Auch dem muskelbetriebenen Wassersport sind die drei Tage der BOOT & FUN Inwater gewidmet. SUPs, Kajaks und Kanus von führenden Herstellern können die Besucher direkt vor Ort im Wasser testen. Dabei ist vom einfachen Cruisen auf dem Wasser bis zu Yoga alles möglich auf den Boards. Kulinarische Entdeckungen und flanierfreundliches Ambiente verspricht der neue Streetfood Market an der Uferpromenade.

Schwerpunkt auf Boote für Binnengewässer

Mit dem Schwerpunkt auf Boote für Binnengewässer positioniert sich das maritime Event als Pendant zur Hallenmesse BOOT & FUN Berlin im November. Mit bester Resonanz, so Projektleiter Daniel Barkowski: „Boote in ihrer natürlichen Umgebung in einem der schönsten Reviere Deutschlands zu zeigen, ist der Schlüssel zum Erfolg der BOOT & FUN Inwater.“

Großen Anteil am Erfolg hat der Verein Werder Maritim e. V. Der offene Zusammenschluss starker regionaler Vertreter der Bootsbranche hat das Konzept der BOOT & FUN Inwater gemeinsam mit der Messe Berlin entwickelt und im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich umgesetzt.

BOOT & FUN Inwater: Wann und wo

Wann: Freitag, 30. August – Sonntag, 1. September 2019
von 10:00 – 18:00 Uhr

Wo: Marina in den Havelauen von Werder, Hafenpromenade
Zum Großen Zernsee 6
14542 Werder (Havel)

(ots)

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  • BOOT & FUN Inwater 2019: obs/Messe Berlin GmbH

Kölner Stadt-Anzeiger: Ex-Präsident des NRW-Verfassungsgerichtshofs macht Karlsruhe mitverantwortlich für Erstarken des Rechtextremismus

Der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, macht das Bundesverfassungsgericht mitverantwortlich für das Erstarken rechtsextremer Kräfte in Deutschland. „Der liberale Umgang des Bundesverfassungsgerichts mit der Meinungsfreiheit von Neonazis hat meines Erachtens einen hohen Anteil an der zunehmenden Unverfrorenheit ihres Auftretens und daran, dass diese Neonazis bei uns ein bedrohliches Klima geschaffen haben“, schreibt der Jurist im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). Er wandte sich gegen Versuche, einzelnen AfD-Funktionären und anderen rechtsextremen Hetzern unter Berufung auf Artikel 18 des Grundgesetzes das Grundrecht auf Ausübung der Meinungsfreiheit zu entziehen. Dies hatte zuerst Ex-Generalsekretär Peter Tauber ins Gespräch gebracht. Innenminister Horst Seehofer griff den Vorschlag auf.

Die Äußerungen bestimmter AfD-Mitglieder seien zwar „widerwärtig und nur schwer erträglich“, unterstrich Bertrams. Das Bundesverfassungsgericht stelle sie jedoch – wie seine Rechtsprechung zur Demonstrationsfreiheit für Neonazis zeige – als „politisch missliebig“ unter den Schutz der in Artikel 5 gewährleisteten Meinungsfreiheit, solange entsprechende Äußerungen die Grenze zur Strafbarkeit – etwa zur Volksverhetzung – nicht überschritten. „Es ist von daher ausgeschlossen, verfassungsrechtlich legitimierte Meinungsäußerungen allein schon wegen ihrer Anstößigkeit der Ebene einer aggressiv kämpferischen Haltung zuzuordnen und darin gar eine Gefährdung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu sehen.“

Die Karlsruher Rechtsprechung könne „nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei den von Tauber und Seehofer in den Blick genommenen AfD-Politikern um geistige Brandstifter handelt. Fraglich bleibt, wie ihnen beizukommen ist. Eine Anwendung von Artikel 18 wäre nach Bertrams‘ Ansicht „nicht zielführend“. Es würde den AfD-Funktionären den Einwand erlauben, man wolle sie mundtot machen.

Bertrams hatte als Präsident des Oberverwaltungsgerichts in Münster mehrfach Versammlungsverbote für Aufmärsche von Neonazis verhängt, die später von Karlsruhe mit Rücksicht auf die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit aufgehoben wurden.

(ots)

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Sieben große Steuer-Irrtümer

Die Kosten fürs Auto kann man absetzen und Arbeitnehmer dürfen maximal 1.000 Euro im Jahr an beruflichen Ausgaben angeben, Mieter können keine Handwerkerkosten absetzen und eine Steuererklärung ist nichts als lästig: Diese und ähnliche Steuermythen sind weit verbreitet. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt die gängigsten Irrtümer – und was tatsächlich absetzbar ist.

Steuer-Irrtum 1: Die Kosten fürs Auto kann man von der Steuer absetzen

Kfz-Steuer, Haftpflichtversicherung und eine Teil- oder Vollkasko-Autoversicherung, das sind die üblichen Haltungskosten für einen Autobesitzer. Wer immer mal wieder Kollegen mitnehmen will, kann außerdem eine Zusatzversicherung für Insassen abschließen. Je nach Alter, Größe, Motorisierung und Umweltverträglichkeit des eigenen Pkw kommen für all das mehrere hundert Euro im Jahr zusammen. Viele – vor allem Fahranfänger – denken, dass man diese Haltungskosten fürs Auto von der Steuer absetzen kann.

Stimmt teilweise: Nur die Kosten der Kfz-Haftpflichtversicherung und die Insassen-Unfallversicherung darf man absetzen. Sie gelten im Steuerrecht als „sonstige Vorsorgeaufwendungen“, genau wie die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Das Problem bei diesen sonstigen Vorsorgeaufwendungen: Singles dürfen nur maximal 1.900 Euro dieser Kosten jährlich absetzen, Ehepaare und Lebenspartner den doppelten Wert.

Der Höchstbetrag von 1.900 Euro für Singles bzw. 3.800 Euro für Ehepaare und Lebenspartner wird allerdings oft schon mit der Basiskranken- und gesetzlichen Pflegeversicherung erreicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Insassen-Unfallversicherung wirken sich dann gar nicht mehr aus. Und die Kfz-Steuer oder Teil- bzw. Vollkasko darf man erst gar nicht in die Steuererklärung eintragen, denn die Kosten dafür sind nicht absetzbar.

Steuer-Irrtum 2: Nur Vermieter können Handwerkerkosten absetzen

Das Bad renovieren, den Herd anschließen oder die Kinderzimmer streichen lassen: Wer sein Zuhause in Schuss halten will, hat ständig zu tun. Und wer nicht alles selbst machen kann oder will, beauftragt dafür Handwerker. Viele denken allerdings, dass nur Vermieter die Kosten dafür von der Steuer absetzen können.

Stimmt nicht: Jeder kann bis 20 Prozent seiner Handwerkerkosten im Jahr absetzen – egal, ob er zur Miete wohnt oder in seiner eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus. Allerdings gilt eine Obergrenze von 1.200 Euro im Jahr. Darin mit inbegriffen sind Arbeitslohn, Fahrt- und Maschinenkosten der Handwerker, nicht aber die Materialkosten.

Für Mieter und Eigentümer gilt daher: Alle Handwerker-Rechnungen per Überweisung zahlen, beides – Rechnung und Überweisungsbeleg – aufbewahren, alle Kosten für Handwerkerleistungen zusammenrechnen und im Mantelbogen auf Seite 3 eintragen.

Steuer-Irrtum 3: Mieter können keine Nebenkosten absetzen

Je nachdem ob man im Einfamilienhaus oder einer größeren Wohnanlage mit vielen Parteien lebt, fallen mehr oder weniger Nebenkosten für eine Immobilie an. Zu diesen Nebenkosten zählen zum Beispiel die Ausgaben für Hausmeisterdienste, Müllentsorgung, Hausreinigung, Winterdienste oder Dachrinnenreinigung. Viele glauben, dass nur Vermieter derartige Nebenkosten von der Steuer absetzen können.

Stimmt nicht: Auch Mieter dürfen diese Kosten in ihrer Steuererklärung eintragen, die als haushaltsnahe Dienstleistungen gelten. Die konkrete Höhe seiner Kosten entnimmt ein Mieter der Betriebskostenabrechnung, die er einmal im Jahr erhalten sollte.

Wichtig: Arbeitskosten und Materialkosten müssen getrennt aufgeführt sein, denn das Finanzamt begünstigt nur die Arbeitskosten und zwar maximal 4.000 Euro im Jahr.

Steuer-Irrtum 4: Arbeitnehmer dürfen maximal 1.000 Euro Werbungskosten im Jahr absetzen

Die Fahrt zur Arbeit, das Arbeitszimmer zu Hause, das Fortbildungsseminar, die Reisekosten bei einer Dienstreise oder die Berufskleidung – all das und noch etliches mehr zählt zu den Werbungskosten. Das sind Kosten, die Arbeitnehmer im Zusammenhang mit ihrem Beruf hatten und von der Steuer absetzen dürfen. Viele glauben, dass es für diese beruflichen Ausgaben eine Grenze gibt, nämlich maximal 1.000 Euro im Jahr.

Stimmt nicht: Jeder Arbeitnehmer kann so viele Werbungskosten von der Steuer absetzen, wie er tatsächlich übers Jahr hatte. Deshalb sollte jeder Berufstätige seine Quittungen und Kassenzettel für Arbeitskleidung, Bustickets und all die anderen beruflichen Ausgaben aufheben, am Jahresende zusammenzählen und in Anlage N der Steuererklärung eintragen.

Die Summe von 1.000 Euro haben wohl deshalb viele im Kopf, weil der Staat jedem Arbeitnehmer pauschal 1.000 Euro im Jahr als Werbungskosten zuerkennt. Das bedeutet, dass das Finanzamt immer automatisch 1.000 Euro vom Jahreseinkommen abzieht, auch wenn ein Arbeitnehmer weniger Kosten hatte. Für diese Werbungskostenpauschale muss man lediglich die Steuererklärung abgeben, aber nirgendwo ein Kreuzchen machen oder eine Summe eintragen. Doch schon wer jeden Tag 16 Kilometer zu seiner Arbeit fährt, kommt allein mit seinen Fahrtkosten – 30 Cent pro Kilometer und einfache Strecke – über die Pauschale von 1.000 Euro.

Übrigens: Auch Rentner können Werbungskosten absetzen – entweder über die Werbungskostenpauschale in Höhe von 102 Euro, die das Finanzamt jedem Rentner automatisch zuerkennt; oder indem sie ihre Werbungskosten einzeln nachweisen. Was kann das sein? Zum Beispiel Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Beantragung der Rente entstanden sind, Kreditzinsen für die Nachzahlung von Rentenversicherungsbeiträgen oder auch die Kosten für einen Renten- oder Versicherungsberater.

Steuer-Irrtum 5: Kinderbetreuungskosten sind nicht absetzbar

Die Jüngere geht zur Tagesmutter, der Große in den Kindergarten und beide werden regelmäßig vom Babysitter betreut. Da kommt der ein oder andere Euro an Betreuungskosten zusammen. Viele denken, dass Eltern nichts davon steuerlich absetzen können.

Stimmt nicht: Leben die Kinder im Haushalt, sind die Kosten für die Kinderbetreuung als Sonderausgaben absetzbar, zum Beispiel für einen Platz in einem Kindergarten oder ein Au-Pair. Das gilt bis zum 14. Lebensjahr eines Kindes und zwar bis zu zwei Drittel der Kosten und maximal 4.000 Euro pro Kind und Jahr.

Wichtig dabei ist Folgendes: Es muss eine Rechnung über die Kosten der Kinderbetreuung vorliegen und diese per Überweisung beglichen worden sein. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an. Nicht absetzbar sind die Kosten für beispielsweise Essensgeld oder Spielgeld, weshalb bei der Rechnung die Betreuungskosten extra ausgewiesen werden sollten.

Gut zu wissen: Wer die Großeltern bittet, auf die Enkel aufzupassen, kann ihnen die Fahrtkosten erstatten und dann mit 30 Cent pro Kilometer in der eigenen Steuererklärung angeben. Das gilt auch dann, wenn Oma und Opa kein Geld fürs Kinderhüten nehmen.

Steuer-Irrtum 6: Rentner müssen erst dann eine Steuererklärung abgeben, wenn sie vom Finanzamt angeschrieben werden

Seit 1. Januar 2005 ist das Alterseinkünftegesetz in Kraft. Kurz zusammengefasst bedeutet dieses Gesetz, das Rentner einen immer größer werdenden Teil ihrer Rente versteuern müssen. Wie viel Rente das ist, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Wer 2005 und früher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner Rente versteuern, ab 2019 sind es 78 Prozent und ab 2040 wird jeder Rentner seine Rente zu 100 Prozent versteuern müssen.

Dennoch hat nicht automatisch jeder Rentner auch eine Steuererklärung abzugeben. Das Finanzamt verlangt erst dann eine Steuererklärung, wenn der steuerpflichtige Teil der Jahresbruttorente über dem Grundfreibetrag liegt. Dieser Grundfreibetrag wird vom Gesetzgeber immer mal wieder angepasst; vielleicht ist das der Grund, warum viele denken, dass das Finanzamt sich schon melden wird, wenn ein Rentner mit seiner Rente über dem Grundfreibetrag liegt und insofern eine Steuererklärung abgeben muss.

Stimmt aber nicht: Jeder Rentner muss selbst in Erfahrung bringen, ob er steuerpflichtig ist oder nicht. Dazu beantragt er zunächst die „Mitteilung zur Vorlage beim Finanzamt“ bei der deutschen Rentenversicherung. Diese Bescheinigung enthält alle steuerrechtlich relevanten Beträge mit Hinweisen, in welchen Zeilen der Steuervordrucke die entsprechenden Werte einzutragen sind, wenn der Rentner eine Steuererklärung abgeben muss. Damit das Finanzamt den steuerpflichtigen Anteil der gesetzlichen Rente korrekt ermitteln kann, müssen Rentner ihrer Steuererklärung die ausgefüllten Steuervordrucke „Anlage R“ und „Anlage Vorsorgeaufwand“ beifügen. Doch selbst wer eine Steuererklärung abgeben muss, hat nicht unbedingt auch Steuern zu zahlen: Auch Rentner dürfen Kosten absetzen, unter anderem 102 Euro als Werbungskostenpauschale, Handwerkerkosten oder Krankheitskosten.

Wer die Rentenbezugsmitteilung zum ersten Mal benötigt, kann sie per Brief, Fax, Telefon oder Internet anfordern und gibt, ganz wichtig, seine persönliche Rentenversicherungsnummer an. Wer die Mitteilung einmal beantragt hat, erhält sie in den Folgejahren automatisch zugesandt. Wer die Bescheinigung für eine Hinterbliebenenrente benötigt, gibt die Versicherungsnummer des Verstorbenen an. Wer es versäumt seine Steuererklärungspflicht rechtzeitig zu klären, dem drohen Verspätungszuschläge und Zwangsgelder. Im schlimmsten Fall kann das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen schätzen, was in der Regel zu Ungunsten des Steuerbürgers ausfällt.

Steuer-Irrtum 7: So eine Steuererklärung ist nichts als lästig

Amtliche Nachweise raussuchen, manche Dokumente vielleicht noch anfordern müssen, Belege entziffern, Formulare ausfüllen und das alles rechtzeitig: Die Steuererklärung machen ist für viele eine lästige Qual.

Aber wer sich Zeit nimmt, sich die Mühe macht und sich vielleicht sogar noch ein bisschen auskennt, der kann gutes Geld zurückbekommen: Durchschnittlich über 970 Euro erhielten Steuerzahler, die eine Steuererklärung fürs Steuerjahr 2014 eingereicht hatten, laut Statistischem Bundesamt zurück. Für Mitglieder der VLH sind es in Erstattungsfällen derzeit durchschnittlich mehr als 1.300 Euro.

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  • Sieben große Steuer-Irrtümer: obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V./VLH

Mit Engagement für moderne Unternehmensführung und „intellektuelle Rendite“

Die Unternehmerin Nicole M. Pfeffer wird neue Vorsitzende des Deutschen Managerverbandes. Die Mitgliederversammlung wählte die Mömlinger Buchautorin, Kreativ-Unternehmerin und Marketingberaterin einstimmig als neue Vorstandsvorsitzende. Der Deutsche Managerverband versteht sich als exklusiver Business Club für Manager in Konzernen, Führungskräfte im Mittelstand und freie Unternehmer.

Mitglieder des Deutschen Managerverbandes sind Unternehmer und Führungsverantwortliche mit Mut zur Meinung und der Bereitschaft, sich persönlich jeden Tag weiterzuentwickeln, eigene Geschäfts- und Rollenmodelle zu hinterfragen und sich mit Klarheit und Entschlossenheit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Ihr Ziel: eine intellektuelle Rendite erzielen – für jeden Einzelnen, das Unternehmen und die Gemeinschaft.

„Das unternehmerische Potenzial liegt in der Persönlichkeit der Unternehmer und Führungskräfte“, ist Nicole M. Pfeffer überzeugt. Unlängst hat sie ihr Buch „Neues Unternehmerdenken –

Mit leidenschaftlicher Kreativität zu nachhaltigem Erfolg!“ veröffentlicht, welches zu den besten Wirtschaftsbüchern von Frauen 2018 des Handelsblattes zählt. Erst vor wenigen Wochen wurde sie als „Vorbildunternehmerin“ durch das Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Kreatives Unternehmertum und moderne Führung sind ihr auch in ihrer neuen Aufgabe wichtig. „Der Deutsche Managerverband wird den Dialog mit verschiedenen Akteuren der Wirtschaft intensivieren – auch mit Querdenkern und Innovatoren abseits der typischen Klientelvertreter. Es gilt, die Wirtschaft mit Impulsen für die neue Zeit zu bereichern“, kündigt die neue Vorstandsvorsitzende an.

Pfeffer im turnusgemäß neugewählten Vorstand des Deutschen Managerverbandes zur Seite stehen der Dormagener Unternehmer Hendrik Habermann – die Habermann Gruppe besteht aus mehreren Unternehmen der Werbemittel-, Kommunikations- und eCommerce-Branche – und der Schweizer Business- und Mental-Coach sowie ehemalige Bankmanager Ray Popoola. Beide sind wie Pfeffer seit mehreren Jahren im Deutschen Managerverband engagiert.

Ray Popoola wird auch weiterhin den Deutschen Managerverband in der Schweiz als Zentralpräsident repräsentieren. Zentralpräsident für Österreich bleibt der Projektmanager und Bestseller-Autor Ronald Hanisch.

Weitere Informationen über den Deutschen Managerverband gibt es unter www.managerverband.de.

 

Hintergrund Deutscher Managerverband

In einer Welt, in der Verbände, Parteien und andere Akteure kaum mehr unterscheidbar sind und wirtschaftlicher Erfolg davon abzuhängen scheint, sich möglichst geschmeidig durchzulavieren, setzt der Deutsche Managerverband bewusst andere Akzente. Seine Mitglieder sind Unternehmer und Führungsverantwortliche mit Mut zur Meinung und der Bereitschaft, sich persönlich jeden Tag weiterzuentwickeln, eigene Geschäfts- und Rollenmodelle zu hinterfragen und sich mit Klarheit und Entschlossenheit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Das Ziel: eine intellektuelle Rendite erzielen – für jeden Einzelnen, das Unternehmen und die Gemeinschaft.

Der Kampf um die Zukunft wird vor allem von Persönlichkeiten und Entscheidern gewonnen, die sich trauen, Veränderungen und Disruptionen selbstbestimmt zu gestalten. Vorsprung entsteht durch eindeutige Haltungen und ein unverrückbares Wertegerüst. Diese Haltungen und Werte zu hinterfragen, sie ständig weiterzuentwickeln und aus gewonnen Erkenntnissen neue Handlungsoptionen abzuleiten, ist der Anspruch der Mitglieder des Deutschen Managerverbandes. Diskutieren, streiten, hinterfragen und Blicke hinter die Kulissen zu werfen, die anderen verborgen bleiben, ist eine Art, intellektuelle Rendite zu erzielen. Eine intellektuelle Rendite, die Vorsprung sichert.

Viermal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Deutschen Managerverbandes an wunderschönen Orten in einem exklusiven Ambiente, um sich im Kreis einer kleinen und vertrauensvollen Gemeinschaft auszutauschen. Sie bekommen ehrliches Feedback, neues Wissen und können auch offen über Misserfolge sprechen – denn Misserfolge sind die Basis für neues Wachstum und Prosperität. Verschwiegenheit und wohlwollendes Miteinander gehören deswegen zum Selbstverständnis des Deutschen Managerverbandes. Hier liegt auch der Grund, weswegen der Deutsche Managerverband hohe Hürden für eine Aufnahme setzt und nur ausgewählte Persönlichkeiten in seinen Reihen willkommen heißen möchte.

Weitere Informationen unter www.managerverband.de.

 

Kontakt zum Deutschen Managerverband

Nicole M. Pfeffer – Vorstandsvorsitzende
c/o mmp – marketing mit pfeffer
Rhönstraße 13
63853 Mömlingen
Tel.: +49 6022 7094555
Mail: nicole_m.pfeffer@managerverband.de

Bundesgeschäftsstelle

Deutscher Managerverband e.V.
Friedrichstraße 88
10117 Berlin
Tel.:+49 3020286760
Mail: info@managerverband.de
Web: www.managerverband.de

Künstliche Intelligenz: Auf Augenhöhe mit Microsoft und Google

Schweizer Startup revolutioniert Maschinelles Sehen – Expertenwissen beim Swiss Business Lunch am 27. Juni zum Thema KI

Der 27. Juni steht ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Schweizer Botschaft und der Swiss Business Hub Germany laden zum Swiss Business Lunch. Geboten werden Neuheiten rund um das Thema KI, exzellente Referenten und eine Expertenrunde. Mit dabei ist der Gründer Gaudenz Bösch. Zusammen mit Nico Klingler hat er die Firma viso.ai gegründet und ist heute schon Marktführer mit seiner Technologie. Als erster hat er eine Plattform geschaffen, die Maschinelles Sehen auf jedem System und unabhängig von der Software-Umgebung ermöglicht. Durch KI bringt er einer Kamera bei, was sie zu verstehen hat – neben den reinen Bildern auch Verhalten, Zustände oder Situationen. Eine Erfolgsgeschichte, wie sie nur in der Schweiz möglich ist und ein Zeichen dafür, dass neue Technologien nicht immer von den großen Playern getrieben werden müssen.

„Wir sind auf Augenhöhe mit Microsoft und Google“, sagt Gaudenz Bösch mit Verweis auf die technologische und disruptive Entwicklung im Silicon Valley. Denn, so der Schweizer Unternehmer, die beiden Konzerne setzen beim Thema Computer Vision, also dem Maschinellen Sehen, vor allem auf die Cloud. Seine Lösungen, Bilder in Echtzeit zu erkennen, zu interpretieren und automatisiert in Sekundenschnelle auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse Entscheidungen zu treffen, kommen ohne die Cloud aus. „Wir müssen nicht in der Cloud speichern. Das ist wichtig auch im Hinblick auf Datenschutz und Geschwindigkeit“, so der KI-Experte. „Wir haben in Europa ein sehr strenges Datenschutzrecht. Deswegen müssen wir hier anders denken. Wir können zwar genau deswegen weniger mit Echtdaten forschen – auch im Vergleich zu China, Indien und Israel, wo die Technologie auch sehr intensiv erforscht wird – aber wir bieten eine andere Anwendungsqualität.“

Erst vor ein paar Monaten hat Bösch, der in der Schweiz als KI-Pionier gilt, mit viso.ai ein Großprojekt mit einem der größten Arbeitgeber der Schweiz gestartet. „So etwas geht nur hier, dass ein Startup so schnell ein Projekt mit einem Staatskonzern aufgleisen kann. Die kurzen Wege, die Unterstützung der Kantone und der Regierung sowie die extrem aufgeschlossenen, internationalen Hochschulen sorgen für ein Klima, das Wege eröffnet und Hindernisse beseitigt“, erklärt Bösch. Seine Lösung ist bei Fahrzeugen im Einsatz. Hier hilft sie, Unfälle zu erkennen und zu vermeiden, und wenn sie passieren, diese automatisiert an die Versicherung zu melden und abzuwickeln. „Wir sind die ersten, die Computer Vision in dem Maße einer kommerziellen und skalierbaren Nutzung zuführen“, so Bösch. Neben Anwendungsgebieten in den Bereichen Transport und Logistik ist seine Technologie auch in der Landwirtschaft bei der Steuerung von Tierställen oder im Handel im Rahmen der Konsumforschung im Einsatz. „KI ermöglicht uns eine bessere und schnellere Auswertung von Daten und damit von besseren Entscheidungen“, ist er überzeugt.

Algorithmen, so Bösch, können Bilddaten präziser erfassen und analysieren als das menschliche Auge. „Ein Mensch kann die Masse an Informationen in der Geschwindigkeit, in der Systematik und in der Qualität nicht verarbeiten. Und auch nicht zu den Kosten“, macht der KI-Unternehmer deutlich. Und dennoch werde auch seine Lösung den Menschen niemals ersetzen. „Seit Erfindung der Dampfmaschine haben wir Angst, dass die Maschinen uns die Arbeit wegnehmen. Das ist aber nie passiert. Und es wird auch mit KI nicht passieren. Der Mensch wird immer gebraucht, nur an anderer Stelle“, ist er überzeugt. Und er ergänzt: „Eine Technologie ist niemals unethisch, nur deren Anwendung.“ Seine KI-Lösung sorge dafür, dass Fehler minimiert und Nutzen maximiert werde, nicht nur kaufmännisch, sondern auch in Sachen Lebensqualität der Menschen.

Neben Gaudenz Bösch sprechen auch weitere Top-Experten und KI-Unternehmer im Rahmen des Swiss Business Lunch, unter anderem Andy Fitze, Co-Founder von SwissCognitive, ein Unternehmen, dass die Interessen verschiedener Akteure rund um Künstliche Intelligenz vernetzt und Wissen rund um KI fördert und entwickelt.

In einem sind sich alle Experten einig: Die Schweiz ist ein Epizentrum in Sachen KI, nicht zuletzt durch die renommierten Hochschulen, insbesondere die Hochschule St. Gallen, die ETH Zürich und EPFL in Lausanne. „Die Unis und die internationale Ausrichtung der Schweizer Wirtschaft sorgen für ein ideales Klima und ziehen herausragende Fachkräfte aus der ganzen Welt an“, so die Experten. Bei viso.ai beispielsweise wird ausschließlich Englisch gesprochen, denn das Team kommt aus mehr als einem Dutzend unterschiedlicher Staaten. „Es ist diese Kultur, die es sonst nirgends in Europa so gibt. Und die Kleinräumigkeit. Die Wege sind kurz, die Verwaltungswege auch.“

Veranstalter des Swiss Business Lunch am Donnerstag, den 27. Juni sind die Schweizer Botschaft sowie der Swiss Business Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsförderung der Schweiz in Deutschland. Beginn ist um 11.30 Uhr, Ende gegen 13.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Noch gibt es aber freie Plätze. Anmeldungen nimmt der Swiss Business Hub unter stu.sbhgermany@eda.admin.chentgegen.

„Wir möchten vernetzen und Nutzen stiften“, erklärt Britta Thiele-Klapproth namens der Veranstalter. Sie leitet den Swiss Business Hub in Stuttgart und hat den Swiss Business Lunch initiiert. „Die Schweiz und Berlin können sich viel geben, viele Synergien schaffen und wertvolles Know-how nicht nur beim Thema KI austauschen“, ist Thiele-Klapproth überzeugt. Zwei Startup-Metropolen voller kreativer Köpfe träfen aufeinander. Das sei das Ziel des Swiss Business Lunch.

Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Technologieförderung, Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter https://www.s-ge.com/de.

  

Hintergrund Swiss Business Hub Germany

Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen der Expansion.

Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.

Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.

Darüber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten.

Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den Kantonen.

Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.

 

Kontakt

Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
Mail: stu.sbhgermany@eda.admin.ch
Web: https://www.s-ge.com/de
Web: https://www.eda.admin.ch/swiss-business-hub-germany

 

Unternehmen müssen Technologiestrategie dem zunehmend komplexeren Geschäftsumfeld anpassen: Mindtree Tech Beacon 2019

Mindtree, ein globales Unternehmen, das Services für digitale Transformation und Technologie anbietet, hat die fünfte Jahresausgabe von Tech Beacon veröffentlicht, einen Jahresbericht von Mindtree mit Technologieempfehlungen für Unternehmen.

Tech Beacon identifiziert die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre IT-Architektur den sich ändernden geschäftlichen Herausforderungen anzupassen. Außerdem werden die wichtigsten neuen Technologien und Tools für Unternehmen empfohlen, in die sie investieren, damit experimentieren oder auf zukünftige Anwendungen achten sollten (Invest, Experiment and Watch), je nach Reife und Produktionsbereitschaft.

„Heutzutage, da sich aggressive digitale Störungen ausbreiten, verändert sich das globale Geschäftsumfeld schneller denn je. Daher ist es wichtig für Unternehmen, besser zu verstehen, inwieweit neue Technologien ein überzeugendes Wertversprechen bieten, um mit dieser dynamischen Realität Schritt zu halten“, so Madhusudhan KM, Chief Technology Officer, Mindtree. „Tech Beacon bietet Technologieberatung für Unternehmen, die auf den Branchenanforderungen, der sich ändernden Geschäftsdynamik und der erwarteten technologischen Entwicklung basiert.“

Nachstehend einige wichtige Empfehlungen aus Tech Beacon:

Systeme, die mit Systemen interagieren

  • Die Herausforderung hinter der Skalierbarkeit von Mikrodiensten kann mithilfe einer Verteilten Architektur und Service-Mesh aufgrund des konsistenten Erkennungs-, Sicherheits-, Nachverfolgungs-, Überwachungs- und Fehlerbehandlungsdienstes bewältigt werden.
  • Reactive Autonomic Architecture sollte ganz oben auf der Prioritätenliste der Chief Technology Officers stehen, da sie die Benutzererfahrung vereinfacht und verbessert, indem sie deren Anforderungen in einer komplexen, dynamischen und unsicheren Geschäftsumgebung vorhersagt und Systemausfälle in ungeplanten Situationen verhindert.

Informationen in Erkenntnisse verwandeln

  • Die Rolle des Machine Learning ist im Datenerfassungsprozess begrenzt. Unternehmen verwenden den Menschen für manuelle Aufgaben wie Datenbereinigung, Beseitigung von Ausreißern usw. Explorative Datenanalyseaufgaben müssen als Bestandteil der Verarbeitungspipeline integriert werden.
  • Unternehmen sollten Datenverarbeitungstechniken wie Lambda und Kappa einsetzen, um nützliche Erkenntnisse aus verfügbaren Daten zu gewinnen. Lambda bietet ein konsistentes Muster und einen Echtzeiteinblick in die generierten Erkenntnisse, speichert die Daten und generiert dann die Erkenntnis in der Stapelebene. Kappa ist die nächste Iteration in dieser Entwicklung und generiert Erkenntnisse, wenn die Daten innerhalb der Streaming-Ebene eingehen.

Interaktion mit Menschen

  • Unternehmen nutzen zunehmend Konversationssysteme als Kanal, um Maschinen die Interaktion mit Menschen zu ermöglichen. Diese Systeme biete neben Mobil- und Webfunktionen auch Funktionen für die Verarbeitung natürlicher Sprachen (NLP/Natural Language Processing) und die Integration in die IT-Umgebung. Unternehmen sollten Bibliotheken wie Rasa, Wit.ai und Microsofts LUIS nutzen, die grundlegende Sprachverarbeitungsfunktionen bereitstellen und „menschenähnliche“ Gespräche mit vorhandenen Systemen ermöglichen.
  • Unternehmen benötigen eine erneuerte Architektur, um ihren Kunden kognitive Erfahrungen zu bieten, damit Systeme nahtlos mit Benutzern interagieren können. Um diese kognitiven Erfahrungen zu ermöglichen, sollten Unternehmen die Möglichkeiten und Aufgaben der Computer Vision untersuchen, beispielsweise das Erkennen von Objekten und Charakteren, das Kombinieren/Abgleichen/Analysieren  von Bildern und Videos mit Produktdetails und sogar das Überlagern von Objekten mit dreidimensionalen Bildern zu Live-Videos. So
    können Maschinen Daten aus digitalen Bildern und Videos extrahieren und den Inhalt verstehen.
  • CTOs sollten zudem sorgfältig Grenzen der Interaktion und Verantwortung zwischen Menschen und Maschine ziehen, wenn sie Machine Learning und KI in ihre Prozesse integrieren. Menschliches Eingreifen ist oft eine bessere Lösung als eine vollautomatische, bei der Maschinen zu viel Kontrolle haben.

Tech Beacon 2019 konzentriert sich auf sieben Technologiekategorien, die die Technologiestrategie von Unternehmen in den nächsten 12 Monaten vorantreiben werden: Anwendungsentwicklung, Cloud-Computing, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Conversational Apps, Blockchain und eXtended Reality (XR).

Es werden zudem Technologien und Tools für diese sieben Schwerpunktbereiche vorgestellt, mit Empfehlungen für „Invest, Experiment or Watch“, je nach Reife und Potenzial zur Steigerung des Geschäftswerts.

Die vollständige Version der Technologieempfehlung finden Sie hier

(ots)

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Stage|Set|Scenery: Grüne Zukunft der Veranstaltungsbranche – eine Utopie?

Die „Fridays for Future“ Bewegung sowie die deutliche Wahlentscheidung bei der jüngsten Europawahl zeigen: die Zukunft muss und will grüner werden. Themen wie Nachhaltigkeit, soziale und gesellschaftliche Verantwortung, Umwelt- und Naturschutz rücken verstärkt in den Fokus der Gesellschaft und haben in den letzten Jahren sowohl in der Veranstaltungs- als auch in der Filmbranche an Bedeutung gewonnen. Ein Beispiel für das Engagement hin zu grünen Veranstaltungen und Produktionen ist das Vorhaben der Deutschen Filmakademie: Im April gab sie bekannt, sich zukünftig mit Unterstützung ihrer Partner einem alternativen und nachhaltigem Veranstaltungskonzept zu verpflichten. Das formulierte Ziel: „Deutscher Filmpreis goes green!“ Damit die Verleihungen des Deutschen Filmpreises zukünftig nachhaltig und klimafreundlich umgesetzt werden können, erfolgt der Einsatz einer auf Events abgestimmten Systematik. Die Grundlage dazu bildet das von 2bdifferent für die Eventbranche entwickelte Managementsystem SUSTAINEVENT. Was das genau bedeutet und wie die Prozessschritte hin zu einem grünen Event aussehen können, erläutert Jürgen May, Geschäftsführer 2bdifferent, am 19. Juni um 12.20 Uhr in der EventManufaktur auf der Stage|Set|Scenery in Berlin.

„Insgesamt ist die Veranstaltungsbranche leider nicht die ressourcensparendste“, so Prof. Tina Kitzing von der Beuth Hochschule Berlin. Mit Blick auf Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimafreundlichkeit liegt in der Branche noch ein großes Potential. Die Stage|Set|Scenery, die vom 18. bis 20. Juni 2019 in Berlin stattfindet, bietet in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit, sich vor Ort interdisziplinär und Gewerke übergreifend über Themen wie Ressourcenausgleich, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Re-Use zu informieren und auszutauschen.

Katja Wiese, Geschäftsführerin Naturefund e.V.: „Immer mehr Menschen werden sich bewusst, wie wichtig Klimaschutz ist. Sinnvolle Maßnahmen für diese Herausforderung zu finden, schafft keiner alleine, weder die Politik, noch Umweltschützer oder Unternehmen. Das schaffen wir nur gemeinsam. Wir haben alle Möglichkeiten, dies zu tun, wir müssen es nur machen. Daher freue ich mich sehr, dass die StageISetIScenery in Zusammenarbeit mit Studierenden der Beuth Hochschule Berlin und Naturefund einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz bei Veranstaltungen gehen möchte.“

Die Stage|Set|Scenery arbeitet in diesem Jahr erstmalig mit Naturefund e.V. zusammen. Die gemeinnützige Naturschutzorganisation hat sich zur Aufgabe gemacht, Land und Wälder zu kaufen, um Lebensräume für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu bewahren. „Wälder zu erhalten oder sie wieder aufzuforsten, ist eines der wichtigsten Mittel gegen den Klimawandel“, erklärt Katja Wiese, Naturefund e.V.. Bereits vor fünf Jahren hat Naturefund nach dem Prinzip des finanziellen Ressourcenausgleichs ein Klimazertifikat initiiert. Das Prinzip des Blue Planet Certificate ist einfach und transparent: Mit einem CO2-Rechner kann berechnet werden, wie viel ein Flug, eine Reise per Auto, die eigene Wohnung oder die Ernährung pro Jahr an Emissionen erzeugt hat. Ob privat oder geschäftlich, diese Emissionen können mit den Naturefund-Klimaschutzprojekten anschließend unkompliziert und effizient ausgeglichen werden.

Gemeinsam mit Studierenden der Beuth Hochschule Berlin wird im Übergang zwischen Halle 20 und Halle 21 auf einer Fläche von etwa 75m² im Laufe der Veranstaltungstage ein Baum aus übriggebliebenen Aufbaumaterialien entstehen. Ziel des Projekts zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist es, bei Ausstellern und Besuchern ein nachhaltigeres Bewusstsein im Umgang mit der Umwelt zu schaffen. Informationen wie ein Messeauftritt zukünftig CO2-neutral gestaltet werden kann, gibt es am Stand von Naturefund e.V. in Halle 22/Stand 140f.

Let’s do it green: Nachhaltige Veranstaltungskonzepte, erneuerbare Energie und Ressourcenausgleich

Grüne Themen rund um Nachhaltigkeit, Ressourcenausgleich, Zertifizierungen und umwelt- sowie klimafreundliche Alternativen wurden in diesem Jahr auch in das Rahmenprogramm integriert. Um Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil geht es in Heinz Michael Stobers Beitrag am 18. Juni um 14.20 Uhr in der EventManufaktur. Gemeinsam mit seiner Frau Tanja Getto-Stober betreibt er das CO2-neutral-zertifizierte Landgut Stober Kontor im Berliner Umland – Deutschlands nachhaltigstes Hotel sowie Tagungs- und Eventlocation. Dr. Gabriele Högg erläutert am Mittwoch, 19. Juni, um 13 Uhr im Round Table 21 am Beispiel von mobiler batteriebetriebener Bühnentechnik der Firma HOAC® die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen mit Hilfe von innovativen Akku Wechselstationen. Den langen Weg der Nachhaltigkeit vom Berlin Convention Office zum Sustainable Partner beschreibt Juliane Radig von der Forum Factory Berlin am Donnerstag, 20. Juni, um 11.20 Uhr in der EventManufaktur. Im Round Table 21 werden Tina Kitzing (Beuth Hochschule Berlin) und Katja Wiese, Naturefund e.V., am Donnerstag, 20. Juni, zum Thema Ressourcenausgleich in der Veranstaltungsbranche sprechen (12 Uhr). Ein Thema, das nicht direkt auf Anhieb mit Klimaschutz in Verbindung gebracht wird, greift Roland Krüger von 1st Selection am Donnerstag, 20. Juni, um 13 Uhr im Round Table 21 auf: Aktivsauerstoff als neuen Player im Showgeschäft für eine komplett chemiefreie Reinigung von Tanzböden.

Weitere Informationen zur Stage|Set|Scenery 2019 finden Sie unter www.stage-set-scenery.de.

(ots)

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  • Stage|Set|Scenery: obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / Hans Scherhaufer

DEVK erzielt 2018 sehr gute Ergebnisse

Der DEVK-Vorstand hat heute in Köln die Geschäftsergebnisse 2018 vorgestellt. Mit einem Neugeschäftsbeitrag von 808 Mio. Euro und einem Beitragswachstum von 3,5 Prozent war es ein hervorragendes Jahr. 2019 steuert die DEVK weiter auf Erfolgskurs.

Das Geschäftsjahr 2018 war für die DEVK insgesamt erfolgreich. Das gilt für die Unternehmensgruppe insgesamt wie auch jeweils für alle großen Einzelunternehmen und Versicherungszweige. Vor diesem Hintergrund äußert sich der Vorstandsvorsitzende Gottfried Rüßmann beim Bilanzpressegespräch der DEVK Versicherungen in Köln sehr zufrieden: „2018 war für die DEVK ein erfolgreiches, in vielen Kennzahlen sogar sehr gutes Geschäftsjahr.“

Rund 1,8 Millionen Neuabschlüsse

Das DEVK-Neugeschäft entwickelte sich 2018 mit 808 Millionen Euro Neugeschäftsbeitrag (+3,6 Prozent) sehr erfreulich. Nach Stückzahl lag das Neugeschäft 2018 mit 1,8 Millionen Abschlüssen leicht über Vorjahresniveau (0,4 Prozent). Die Anzahl der versicherten Risiken und Verträge stieg auf 14,7 Millionen. Damit wuchs der Bestand um 1,3 Prozent und die DEVK hat erneut Marktanteile hinzugewonnen. Die Bruttobeiträge der DEVK-Gruppe erhöhten sich auf rund 3,5 Mrd. Euro (+3,5 Prozent).

Das inländische Erstversicherungsgeschäft der Schaden- und Unfallversicherung wuchs wie die Branche um 3,3 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Stärker als im Markt entwickelten sich die Einnahmen in der DEVK-Rechtsschutzversicherung: Sie steigerte ihre Beiträge um 8,5 Prozent (Branche: 4,2 Prozent) und die Zahl ihrer Verträge um 3,9 Prozent (Branche: 1,3 Prozent).

Bei den DEVK-Lebensversicherungsunternehmen hat sich das Neugeschäft 2018 erwartungsgemäß abgeschwächt. Die Beitragseinnahmen der Lebensversicherung (ohne Pensionsfonds) sanken um 3,4 Prozent (Branche: +2,4 Prozent) auf 792 Millionen Euro. Kräftig wuchs dagegen mit 94,4 Millionen Euro gebuchten Bruttobeiträgen die DEVK-Krankenversicherung. Sie verbesserte ihre Vorjahreseinnahme um 7,1 Prozent (Branche: 1,7 Prozent).

Erfolgreich war auch die Rückversicherung. Die Einnahmen der DEVK-Rückversicherung (inkl. Echo Re) aus DEVK-fremdem Geschäft lagen bei 382 Millionen Euro – ein Plus von 20,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Volumen der Kapitalanlagen stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 3,6 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Daraus wurde ein Netto-Kapitalanlageergebnis in Höhe von 594 Millionen Euro erzielt – das sind 20,2 Prozent weniger als 2017. Die nachhaltig schwache Zinssituation, geringere Abgangsgewinne und Zuschreibungen sowie insbesondere höhere Abschreibungen auf Kapitalanlagen haben sich hier ausgewirkt.

Unwetter nur in der ersten Jahreshälfte

Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft des Konzerns inklusive Rückversicherungs- und Auslandsgeschäft lagen die Bruttobeitragseinnahmen mit 2,4 Milliarden Euro erfreuliche 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Bruttobeitragseinnahmen für die Kfz-Versicherung wuchsen um 1,4 Prozent (Branche: 3,4 Prozent) auf rund 1,04 Milliarden Euro.

Das Jahr 2018 startete stürmisch. Besonders das Tief „Friederike“ verursachte hohe Schäden. Von Ende Mai bis Mitte Juni gab es immer wieder regionale Starkregenereignisse. Den Rest des ansonsten sehr trockenen Jahres blieb es ruhig, sodass sich im Schaden- und Unfallbereich das Verhältnis von Aufwendungen für Schäden und Kosten zu den Beitragseinnahmen – die Combined ratio – verbesserte auf 93,9 Prozent (Vorjahr: 95,4 Prozent). Auch in der Kfz-Versicherung machte sich das schadenärmere Jahr bemerkbar: Die Combined ratio sank von 99,3 Prozent im Vorjahr auf 98,3 Prozent (Branche: 96 Prozent).

Aufgrund der günstigen Schadenentwicklung stieg das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung auf 132 Millionen Euro (Vorjahr: 50 Millionen Euro). Nach einer Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 25 Millionen Euro (Vorjahr: 20 Millionen Euro) verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis der Schaden- und Unfallversicherung auf 107 Millionen Euro (Vorjahr: 29 Millionen Euro).

Zusammen mit den versicherungstechnischen Ergebnissen der Lebens- und Krankenversicherung sowie des Pensionsfondsgeschäfts ergibt sich ein Betrag in Höhe von 144 Millionen Euro (Vorjahr: 40 Millionen Euro). Ein Großteil der Steigerung kommt zustande, weil 2018 konzerninterne Rückversicherungsverträge zur Finanzierung der Zinszusatzreserve beendet wurden. Dieser einmalige Sondereffekt wirkt sich mit rund 60 Millionen Euro auf das versicherungstechnische Ergebnis aus.

Das Kapitalanlageergebnis der nichtversicherungstechnischen Rechnung betrug 162 Millionen Euro (Vorjahr: 202 Millionen Euro).

Das Sonstige Ergebnis verschlechterte sich wegen gestiegener Altersversorgungsaufwendungen von -93 Millionen Euro auf -114 Millionen Euro. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt 191 Millionen Euro (Vorjahr: 148 Millionen Euro). Nach Steuern stieg der Jahresüberschuss auf 82 Millionen Euro (Vorjahr: 71 Millionen Euro).

Ratings mit stabilem Ausblick

2018 haben die Agenturen FitchRatings und S&P Global Ratings (S&P) die Finanzstärkeratings der DEVK aktualisiert. S&P hob besonders die extrem starke Kapitalisierung der DEVK hervor. Fitch bestätigte wie in den Vorjahren die „A+“-Einstufung für die Vereine DEVK Sach-/HUK und DEVK Leben sowie ihrer Tochtergesellschaften. Den Ausblick aller Ratings bezeichnet Fitch als stabil. Diese Bewertung spiegelt laut Fitch die sehr starke Kapitalausstattung wider, die hohen Reservierungsstandards in der Schaden- und Unfallversicherung sowie die starke Marktstellung der Gruppe. Auch im 2019 veröffentlichten Ratingbericht von Fitch stufen die Experten die beiden DEVK Versicherungsvereine und die wesentlichen Tochtergesellschaften unverändert mit „A+“ ein und mit stabilem Ausblick.

Grundfähigkeitsversicherung eingeführt

In der Lebensversicherung besonders gefragt war die im Juli 2018 neu eingeführte Grundfähigkeitsversicherung. Trotzdem ist das Neugeschäft 2018 insgesamt nach Anzahl, Beiträgen und Versicherungssumme gesunken. Dadurch verringerte sich der Bestand nach Stückzahl gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent. Auch Rückkäufe und ein schwächeres Kooperationsgeschäft mit den Sparda-Banken haben sich hier ausgewirkt.

Im Bereich der Biometrie-Produkte ist die Grundfähigkeitsversicherung der DEVK eine ausgezeichnete und günstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt, wenn man z. B. nicht mehr gehen, sehen, hören oder heben und tragen kann. Gerade wer körperlich arbeitet, kann so existenzielle Risiken günstig absichern. Zusammen mit dem Analysehaus Franke und Bornberg hat FOCUS-MONEY 2018 mehrere Alternativen zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung genauer unter die Lupe genommen. Die DEVK-Grundfähigkeitsversicherung wurde für die Musterfälle „Bankangestellter“, „Tischler“ und „Malermeister“ bewertet. In allen drei Beispielen erhielt die DEVK auf Anhieb die Note „sehr gut“.

Das Analysehaus MORGEN & MORGEN hat 2018 erneut umfangreich Anbieter und Tarife von Berufsunfähigkeitsprodukten untersucht: insgesamt 518 Tarife von 70 Anbietern. Grundlage der Analyse waren rund eine Million Daten – vor allem Informationen zu Verträgen und Leistungsfällen. Im Gesamtrating erzielten alle DEVK-Tarife die Bestnote: fünf Sterne. Die Bewertung gilt nicht nur für die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern auch für die JobStarter-BU und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung.

Im Geschäftsjahr 2019 erweitert die DEVK ihre Produktpalette mit Blick auf Altersvorsorge und Kapitalaufbau weiter. Starten soll z. B. eine neu konzipierte Fondsgebundene Rentenversicherung – mit erweiterter Fondspalette und der Möglichkeit, mehrere klassische Zusatzversicherungen einzuschließen: u. a. zur Absicherung biometrischer Risiken.

Die Beiträge der Lebensversicherung im weiteren Sinne (inklusive DEVK-Pensionsfonds) gingen um 2,1 Prozent zurück (Branche: +1,3 Prozent) auf 934,3 Millionen Euro.

70 Millionen Euro für den Gewinntopf der Versicherten

Nach Einnahmen und Ausgaben ergab sich für 2018 in der Lebensversicherung ein Gesamtüberschuss von 87 Millionen Euro (Vorjahr: 95 Millionen Euro). Davon wurden 80 Prozent bzw. 70 Millionen Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) zugeführt, dem Gewinntopf für die Versicherten. Insgesamt sind den DEVK-Versicherten im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 93 Millionen Euro als Überschussbeteiligung zugeflossen. Diese Summe setzt sich zusammen aus der Zuführung zur RfB und der Direktgutschrift.

2019 steigt die laufende Verzinsung. Sie beträgt bis zu 2,7 Prozent für Verträge des DEVK-Lebensversicherungsvereins sowie 2,5 Prozent für Policen der DEVK Allgemeine Leben AG. Hinzu kommen weitere Überschüsse, die die Gesamtverzinsung auf über 3 Prozent erhöhen können.

Die Stornoquote ist mit 4,41 Prozent etwas niedriger ausgefallen als im Vorjahr (4,43 Prozent), liegt aber weiterhin über dem Branchendurchschnitt (4,19 Prozent).

Die an die Versicherungsnehmer ausgezahlten Leistungen stiegen auf 842,5 Millionen Euro, ein Plus von 6,3 Prozent. Bei den ausgezahlten Leistungen handelt es sich um die Aufwendungen für Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie ausgezahlte Überschussguthaben.

Ausblick 2019

Die aktuellen Rahmenbedingungen werden die DEVK weiter beschäftigen. Das niedrige Zinsniveau erfordert besondere Sorgfalt in der Kapitalanlage.

Für 2019 erwartet die DEVK für den Konzern einen Beitragszuwachs von 4,7 Prozent. Hauptwachstumstreiber sind die aktive Rückversicherung und das innerdeutsche Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. In der Lebensversicherung geht die DEVK von weiter sinkenden Beiträgen aus und hofft auf ein besseres Kapitalanlageergebnis als 2018.

Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt

2018 hat die DEVK erstmals eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die fünf Handlungsfelder um-fasst: Begeisterte Mitglieder und Kunden, motivierte Mitarbeitende und Vertriebspartner, soziales Engagement, ökologisches Engagement sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung. 2019 wird jedes Handlungsfeld in einem eigenen Workshop thematisiert, um Ziele zu definieren und notwendige Maßnahmen abzuleiten.

Traditionell ist das Unternehmen stark sozial engagiert. 2019 unterstützt die DEVK z. B. zum 25. Mal den Weltkindertag in Köln als Hauptsponsor. In der Domstadt setzt sie sich auch als Hauptpartner des 1. FC Köln für Kinder und Jugendliche ein und hilft bei der „Kinder willkommen“-Aktion der Stadt – kurz „KiWi“ -, Neugeborene zu begrüßen. Neuerdings engagiert sich die DEVK auch im Social Impact Lab Bonn und im Bereich Microversicherungen – hier z. B. mit einem Projekt auf den Philippinen.

Die Geschäftsberichte und den Nachhaltigkeitsbericht der DEVK finden Sie hier:

www.devk.de/unternehmensberichte

(ots)

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  • DEVK erzielt 2018 sehr gute Ergebnisse: obs/DEVK Versicherungen

Digitalisierung in Echtzeit

Die Digitalisierung ist das beherrschende Thema derzeit. Nicht nur für Unternehmen und Wirtschaftsexperten, sondern auch in Regierungssitzungen und Talkshows. Doch so richtig etwas darunter vorstellen kann sich kaum jemand.

Das hat Marketing-Experte Felix Beilharz geändert. Der Vortragsredner und Hochschuldozent sammelte 36 aussagekräftige Zahlen und Fakten zur Digitalisierung und bereitete sie auf ungewöhnliche Weise auf – in Form einer Echtzeit-Visualisierung.

„Auf diese Weise sieht man erstmalig live, wie schnell sich die Digitalisierung entwickelt und wie sie sich auf alle Bereiche auswirkt“ erklärt Felix Beilharz.

Die Grafik macht zum Beispiel erlebbar, wie viele Apps Menschen jetzt gerade herunterladen, wie oft sie bei Tinder nach links oder rechts wischen, aber auch wie viele Industrieroboter jede Sekunde gekauft werden oder wie schnell sich Schadsoftware im Netz verbreitet. Und natürlich auch, wie groß die Datenmenge ist, die bei all dem entsteht.

„Die Digitalisierung betrifft jeden. Nun kann endlich auch jeder selbst sehen, was da gerade passiert“ betont Beilharz, der auch Autor von acht Ratgebern zu Digitalisierungsthemen ist.

Die Echtzeit-Grafik ist unter https://felixbeilharz.de/digitalisierung-echtzeit/ kostenlos und öffentlich einsehbar.

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  • Digitalisierung in Echtzeit: obs/FelixBeilharz.de/Felix Beilharz