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Erbschaft- und Schenkungsteuer 2018 auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen

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Im Jahr 2018 haben die Finanzverwaltungen in Deutschland Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 84,7 Milliarden Euro veranlagt. Das steuerlich berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen fiel damit um 12,7 % gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer allerdings um 6,2 % auf 6,7 Milliarden Euro und erreichte fast wieder den Höchststand des Jahres 2016 (6,8 Milliarden Euro). Dabei entfielen auf die Erbschaftsteuer 5,7 Milliarden Euro (+13 %) und auf die Schenkungsteuer 1 Milliarde Euro (-20,8 %).

Die insgesamt höheren Erbschaft- und Schenkungsteuerfestsetzungen beruhen zum einen auf einem Anstieg des veranlagten Grundvermögens (unbebaute und bebaute Grundstücke) um 23,1 % auf 23,7 Milliarden Euro. Zum anderen fielen die Steuerbegünstigungen nach § 13a Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) aufgrund der geringeren Veranlagung der begünstigten Vermögensarten. Die Steuerbegünstigungen gingen um 35,6 % auf 31,5 Milliarden Euro zurück. Das übertragene Betriebsvermögen wurde im Jahr 2018 auf 22,7 Milliarden Euro (-31,8 %), die Anteile an Kapitalgesellschaften auf 10,9 Milliarden Euro (-32 %) und das land- und forstwirtschaftliche Vermögen auf 0,9 Milliarden Euro (-3,7 %) festgesetzt. Der Rückgang des restlichen übrigen Vermögens um 2,4 % auf 28,2 Milliarden Euro führte dazu, dass die festgesetzte Steuer nicht noch höher ausfiel.

Auswirkungen der Erbschaftsteuerreformen 2009 und 2016

Das von den Finanzverwaltungen 2018 insgesamt berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen fiel nach Abzug von Verbindlichkeiten mit 84,7 Milliarden Euro zum zweiten Mal in Folge niedriger aus als im jeweiligen Vorjahr, nachdem in den Jahren 2014 bis 2016 Ergebnisse jeweils über 100 Milliarden Euro erreicht worden waren. Die Spitzenwerte dieser Jahre resultierten aus der günstigen Rechtslage, die mit dem Erbschaftsteuerreformgesetz im Jahr 2009 für die Übertragung von Betriebsvermögen geschaffen worden war. Nach der Anrufung des Bundesverfassungsgerichts durch den Bundesfinanzhof im Jahr 2012 und bis zur Gerichtsentscheidung im Jahr 2014 wurde Betriebsvermögen von 11,9 Milliarden Euro geerbt und 132,1 Milliarden Euro geschenkt. Dieses wurde in den Folgejahren von den Finanzverwaltungen nach den noch günstigen Verschonungsregelungen besteuert.

Mit Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform im Juli 2016 sind die Verschonungsregelungen für die Übertragung von Betriebsvermögen beschränkt worden. Erbschaften und Schenkungen von Betriebsvermögen sind seitdem rückläufig. Künftige Auswertungen der Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik werden zeigen, ob dies der neuen Rechtslage geschuldet ist oder dem Umstand, dass Vermögensübertragungen mit zeitlichem Verzug von den Finanzverwaltungen besteuert werden.

Die Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik kann keine Informationen über alle Vermögensübergänge liefern, da die meisten Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen innerhalb der Freibeträge liegen. Für diese wird in der Regel keine Steuer festgesetzt, sodass sie in der Statistik nicht enthalten sind.

(ots)

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Dr. Schumacher GmbH: Erweiterung der Geschäftsführung

(Malsfeld, 16.08.19) Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 wurde Dr. Klaus Ruhnau in die Geschäfts-führung der Dr. Schumacher Gruppe berufen. Der 59-Jährige verantwortet die Bereiche Marketing, Vertrieb sowie Science und fungiert als Sprecher der Geschäftsführung.

Das Unternehmen, das zurzeit rund 1.850 Mitarbeiter an acht Standorten weltweit beschäftigt, wird seit 1. Mai vom Dreigestirn Dierk und Jens Schumacher – beide geschäftsführende Gesellschafter – und Dr. Klaus Ruhnau geleitet. Der gebürtige Recklinghäuser, der Biologie und Biochemie studiert und in medizinischer Biochemie promoviert hat, ist ein ausgewiesener Branchenkenner mit Stationen bei Sanofi, Beiersdorf, Hartmann und Bode, wo er die letzten Jahre als Geschäftsführer tätig war. Seine umfassenden Erfahrungen im Bereich Business Development und in der Leitung komplexer Unternehmensstrukturen in international agierenden Konzernen wird Dr. Klaus Ruhnau in die kontinuierliche Weiterentwicklung und zunehmend internationale Ausrichtung des Unternehmens einbringen.

„Neben der Medizinbranche setzen große Drogeriemarktketten, renommierte Markenartikler und Handelsunternehmen aus der ganzen Welt auf das umfangreiche Angebot von Produkten und Dienstleistungen aus dem Hause Dr. Schumacher. Dies gilt es weiter auszubauen“, so Jens Schumacher. „Wir müssen uns strategisch breit aufstellen, um den vielfältigen Anforderungen der Märkte zu entsprechen.“

Jens Schumacher leitet die Bereiche Personal sowie Finance und Controlling, Dierk Schumacher die Sparten Consumer, Einkauf, Produktion, Logistik und Technologie. Die Segmente Marketing, Vertrieb Marke national inklusive International Sales und Private Label, Business Development und Science werden von Dr. Klaus Ruhnau verantwortet.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das Familie Schumacher mir entgegenbringt, und über die Chance, ein gesundes, werteorientiertes und erfolgreiches Unternehmen international weiterzuentwickeln“, so Dr. Klaus Ruhnau.

 

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  • Ruhnau: Dr. Schumacher GmbH

Joghurtbecher oben ohne: Netto spart über 100 Tonnen Plastik jährlich durch Deckel-Verzicht

Netto Marken-Discount verzichtet als erster Lebensmittelhändler ab 19. August 2019 bei ausgewählten Joghurt- bzw. Puddingartikeln seines Eigenmarkensortiments auf die Stülpdeckel aus Plastik. Allein dadurch spart Netto jährlich über 100 Tonnen Kunststoff ein. Damit baut Netto seine vielfältigen Maßnahmen zur Plastikreduktion erneut deutlich aus.

Folgende Netto-Eigenmarkenartikel werden fortan ohne Plastik-Stülpdeckel verkauft:

– Gutes Land Naturjoghurt 0,1%, 1,5% und 3,5% (500g)
– VivaVital laktosefreier Naturjoghurt 3,8% (500g)
– BioBio Naturjoghurt 1,8% und 3,8% (500g)
– Grandiso Sahnepudding (500g)
„Europaweit produzieren wir Deutsche den meisten Verpackungsmüll. Um das zu ändern, handelt Netto Marken-Discount aktiv: So gestalten wir die Produktverpackungen unserer Eigenmarkenartikel nachhaltiger“, betont Christina Stylianou, Leiterin Netto-Unternehmenskommunikation.

Konkrete Maßnahmen, messbare Erfolge Der weltweite Plastikmüllberg ist ein rasant wachsendes Problem. Umso wichtiger, dass alles unternommen wird, um ihn zu verkleinern. Schon vermeintlich kleine Maßnahmen können summiert einen immensen positiven Effekt haben – daher setzt sich Netto mit zahlreichen Maßnahmen für das Thema Kunststoff- und Verpackungsreduktion ein. Einige Beispiele im Überblick:

– WWF: Verpackungen gehören zu den Schwerpunktthemen der
Partnerschaft für mehr Nachhaltigkeit von Netto und WWF
Deutschland.
– Getränke: Netto hat das größte Mehrweggetränkesortiment aller
Discounter in Deutschland.
– Unverpackt: Netto baut den Anteil der unverpackten Obst- und
Gemüseartikel weiter aus, um den Plastikanteil im Sortiment zu
reduzieren. Schon heute hat Netto das größte Sortiment an losen
Obst- und Gemüseartikeln in der deutschen Discountlandschaft.
– Natural Branding: Netto setzt auf moderne Produkt-Kennzeichnung
mit Lasertechnik bei Bio-Ingwer (national) und Bio-Gurken
(regional). Allein beim Ingwer können so jährlich rund 43 Tonnen
Verpackung eingespart werden.
– Mehrwegtasche für unverpacktes Obst und Backwaren: Netto bietet
seinen Kunden recycelbare, waschbare Mehrwegnetze für
unverpacktes Obst und Gemüse sowie Backwaren.
– Drogerie: 131 Tonnen Kunststoff spart Netto jährlich durch die
Auslistung von Wattestäbchen mit Kunststoffschaft ein. Zudem hat
Netto als erster Discounter ein Mikroplastikfrei-Siegel
eingeführt und setzt sich dafür ein, in seinem Drogeriebereich
Mikroplastik zu reduzieren und möglichst komplett zu ersetzen.
– SB-Fleischbereich: Netto spart durch innovative Verpackungen
massiv Kunststoff ein – z. B. rund 13 Tonnen jährlich durch
leichtere Verpackungen für SB-Geflügelfleischprodukte.
– Bedientheke: Durch Mehrwegboxen für frische Fleisch- und
Wurstwaren spart Netto rund 20 Tonnen Verpackung pro Jahr ein.
– Mehrweg-Transportkisten: Durch den Verzicht auf Einwegkartons
und die Verwendung von Mehrwegkisten im Obst- und Gemüsebereich
reduziert Netto unnötiges Verpackungsmaterial und senkt den
CO2-Ausstoß um 20.000 Tonnen jährlich.
Weitere Details zum Engagement von Netto zur Reduktion des Plastikaufkommens finden Sie auf www.netto-online.de/ueber-netto/Fuer-weniger-Plastik.chtm.

Netto Marken-Discount im Profil:

Netto Marken-Discount gehört mit über 4.260 Filialen, rund 76.700 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 13,3 Milliarden Euro zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfügt Netto Marken-Discount über die größte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Als Premium Partner der kostenlosen DeutschlandCard profitieren Netto-Kunden bei jedem Einkauf von dem Multipartner-Bonusprogramm. Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Lieferanten, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang von acht Schwerpunktthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Im Rahmen seines nachhaltigen Engagements unterstützt Netto zum Beispiel auch die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“, die sozial benachteiligte Kinder fördert. Mit über 5.200 Auszubildenden zählt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt Führungspositionen bevorzugt mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen.

 

(ots)

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  • Joghurtbecher oben ohne: obs/Netto Marken-Discount AG & Co. KG

Betriebsprüfung verursacht für 3 von 4 Unternehmen erhebliche Kosten

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Nach Betriebsprüfungen müssen Unternehmen in Deutschland regelmäßig Steuern nachzahlen. Dies ist eines der erwarteten Ergebnisse der Studie „Betriebsprüfung 2018“, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) erstellt hat. Da die Herausforderung steigt, neue Gesetze, Rechtsprechung und Verwaltungspraxis korrekt anzuwenden, hat PwC die Vorgängerstudie von 2015 aktualisiert. Die Untersuchung beleuchtet aktuelle Prüfungsschwerpunkte der Betriebsprüfung. PwC hat dafür in einer groß angelegten Studie Steuer- und Finanzexperten aus mittelständischen (bis 500 Mitarbeiter) und größeren Unternehmen (2.000 und mehr Mitarbeiter) aus ganz Deutschland befragt.

Erhebliche Mehrbelastungen, raues Prüfungsklima

Betriebsprüfungen dienen dazu, die rechtmäßige Steuer zu erheben. Allerdings führen sie regelmäßig zu erheblichen Mehrbelastungen für Unternehmen, teils in Millionenhöhe. Die Studie untermauert damit Beobachtungen aus der Praxis. Im Schnitt müssen demzufolge drei von vier Unternehmen Mehrbelastungen nach beendeter Prüfung stemmen.

Außerdem belegt die Studie, dass das Klima bei der Betriebsprüfung insgesamt rauer wird. Im Vergleich zur Betriebsprüfungsstudie von 2015 ist dies eine deutliche Verschlechterung. Damals beschrieben noch 49 Prozent als „freundschaftlich-entspannt“.

Klassiker-Themen: Rückstellungen, Anlage- und Umlaufvermögen, Bewirtung

„Insbesondere bei den Ertragssteuern beschäftigt sich die Betriebsprüfung häufig mit Standardthemen“, sagt Dr. Arne Schnitger, Partner und Steuerberater bei PwC in Deutschland. Rückstellungen sind dabei das Thema mit der größten Relevanz bei der Prüfung. Auch die Bewertung von Anlage- oder Umlaufvermögen führt der Studie zufolge häufig zu Anpassungen.

Umsatzsteuer wird immer häufiger geprüft

Signifikant gestiegen ist die Relevanz der Umsatzsteuer. Sagten in der Vorgängerstudie von 2015 noch 40 Prozent der befragten Unternehmen, dass es bei ihnen eine oder mehrere Betriebsprüfungen mit Umsatzsteuerbezug gegeben habe, bestätigten dies bei der aktuellen Befragung insgesamt 72 Prozent. Damit bekräftigt die Studie die Wahrnehmung aus Berater- und Unternehmenssicht.

Finanzverwaltung treibt Digitalisierung voran

Ein weiteres Studienergebnis: Die Prüfung der Umsatzsteuer erfolgt inzwischen häufiger „systemisch“ – nur noch 21 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, mittels Belegprüfung geprüft worden zu sein. „Der Rückgang der Belegprüfung ist ein klares Indiz dafür, dass die deutsche Finanzverwaltung die Digitalisierung der Umsatzsteuer und ihrer Prüfung forciert“, sagt David Koisiak, Senior Manager Indirect Tax bei PwC in Deutschland. Allerdings seien, so die Studienautoren, die Entwicklungen im Ausland bereits weiter. Dort gehörten Real Time Reporting, Standardformate für Buchhaltungsdaten (SAF-T) sowie verpflichtende elektronische Rechnungsstellungen und deren Meldung innerhalb weniger Tage inzwischen schon häufig zu den Standardanforderungen. Inwieweit solche Anforderungen künftig auch in Deutschland umgesetzt werden, sei derzeit noch nicht absehbar.

Verrechnungspreise vor allem in Westdeutschland im Fokus

Verrechnungspreise bleiben ein wesentlicher Prüfungsschwerpunkt. Sie führen in den meisten Prüfungen zu wesentlichen Mehrbelastungen und begründen über die Hälfte der Mehrbelastungen in Betriebsprüfungen. „Im Westen der Republik führen Verrechnungspreisthemen in Betriebsprüfungen häufiger zu Mehrbelastungen als in anderen Regionen“, sagt Dr. Roman Dawid, Partner Transfer Pricing bei PwC in Deutschland.

Dabei sind Dienstleistungsverrechnung und Umlagen nach wie vor die am häufigsten aufgegriffenen Verrechnungspreisthemen. Angesichts der neuen Verwaltungsgrundsätze zu Umlageverträgen wird die Prüfung von Kostenumlagen zukünftig noch weiter zunehmen. An zweiter Stelle als Grund für Mehrbelastungen bei den Verrechnungspreisen stehen Immaterielle Wirtschaftsgüter. Insbesondere Dachmarken sind hier im Fokus. Durch die Änderungen des Base-Erosion-and-Pofit-Shifting (BEPS)-Projekts der OECD wird die Aufmerksamkeit der Betriebsprüfung auf die Immateriellen Wirtschaftsgüter steigen. In den meisten Betriebsprüfungen wird die Dokumentation der Verrechnungspreise geprüft. Dabei zeigt die Studie, dass externe Unterstützung bei der Erstellung der Dokumentation zu mehr Rechtssicherheit führt.

Schließlich bestätigt sich das Ergebnis der Vorstudie, dass die Mehrzahl der Unternehmen eine resultierende Doppelbesteuerung als Ergebnis der Betriebsprüfung lieber hinnimmt statt Rechtsbehelfsverfahren in Anspruch zu nehmen.

Die Studie finden Sie unter folgendem Link: www.pwc.de/BP-2018

(ots)

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Ohoven: Soli-Gesetz ist Anschlag auf Verfassung und Konjunktur

Zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zum Solidaritätszuschlag erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Der im Kabinett beschlossene Regierungsentwurf zum Solidaritätszuschlag ist aus Sicht des Mittelstands ein Anschlag auf unsere Verfassung und die Konjunktur. Mit der Neuregelung soll die Abgabe erst ab 2021 und nur für 90 Prozent der Steuerzahler vollständig entfallen. Die übrigen zehn Prozent sollen durch Soli-Zahlungen in einem Umfang von zehn Milliarden Euro dauerhaft belastet werden. Das entspricht 50 Prozent des bisherigen Gesamtvolumens des Soli. Der Regierungsentwurf ist nicht nur verfassungswidrig, sondern angesichts der drohenden Rezession auch ökonomisch unverantwortlich.

Eine vollständige Abschaffung wäre keine „Steuersenkung für Millionäre“, sondern eine dringend notwendige Entlastung für Selbstständige, weite Teile des Mittelstands und viele Facharbeiter. Der Gesetzentwurf der GroKo sieht zudem keine Abschaffung für Kapitalgesellschaften vor, also auch nicht für kleine GmbHs und viele Startups.“

(ots)

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Hentschke Bau begrüßt 15 Azubis zum neuen Ausbildungsjahr

Metallbauer für Konstruktionstechnik, Bau- und Landmaschinenmechatroniker, Baugeräteführer und Hochbaufacharbeiter – das sind nur einige interessante Berufe, die man bei Hentschke Bau erlernen kann. Insgesamt 15 neue Auszubildende beginnen ihre berufliche Laufbahn in diesem Jahr bei dem renommierten Bauunternehmen aus Bautzen. Insgesamt befinden sich derzeit 32 junge Leute in Ausbildung bei Hentschke Bau. Zwölf handwerkliche, technische und kaufmännische Berufe bildet das Unternehmen aus – vom Industriekaufmann bis zum Bauzeichner, vom Betonfertigteilbauer bis zum Zimmerer – Berufe mit Zukunft und hervorragenden Perspektiven.

„Wir haben im Schnitt in jedem Jahr rund 30 Azubis“, freuen sich die Ausbildungsbeauftragte Heike Marticke und Geschäftsführer Thomas Alscher. Hentschke Bau sei als Arbeitgeber beliebt, gelte weit über die Grenzen Bautzens hinaus als guter Arbeitgeber und valider Ausbildungsbetrieb. Dennoch suche man ständig nach Fachkräften und engagierten jungen Leuten. Das Bauwesen habe Zukunft, gerade in der Lausitz. „Wir möchten jungen Menschen eine attraktive und zukunftsfeste Karriere ermöglichen“, erklären Marticke und Alscher. Man fühle sich der Region und der Jugend verpflichtet und sehe sich als großer Arbeitgeber gefordert. „Wir können nur mit gut ausgebildetem Nachwuchs unseren Technologieführungsanspruch in Sachen Bau, Beton und Projektentwicklung gerecht werden und freuen uns über die tatkräftige Unterstützung der neuen ‚Mitglieder der Hentschke-Familie‘“.

Die neuen Auszubildenden zeigten sich beeindruckt bei der ersten Besichtigung ihrer neuen Wirkungsstätte, bei der sie nicht nur allerhand technisches Gerät zu sehen bekamen, sondern auch erfahren haben, an wie vielen Großbaustellen Hentschke Bau bundesweit beteiligt ist. Gewaltige Autobahnbrücken, imposante Kultur-, Funktions- und Verwaltungsbauten sowie schmucke Beton-Fassaden von Banken und Touristenattraktionen sind nur einige Projekte, die das Unternehmen mitverantwortet. „Wer bei Hentschke lernt, kann großes bewirken“, lautet das Motto bereits am ersten Ausbildungstag.

Weitere Informationen über das Unternehmen, die Themen Ausbildung und Karriere bei Hentschke Bau sowie alles rund um die Themen Bau, Beton und Sichtbeton sowie moderne Technologien gibt es unter www.hentschke-bau.de.

 

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  • Hentschke Bau begrüßt 15 Azubis zum neuen Ausbildungsjahr: Hentschke Bau

KBV Bautzen feiert 40-jähriges Jubiläum

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Am kommenden Samstag, dem 24. August 2019 richtet der Kraftsport & Bodybuilding Verein Bautzen e.V. (KBV) im 40. Jahr seines Bestehens die erste Runde der Sachsenoberliga/Sachsenliga 2019 in der Disziplin Bankdrücken aus. Start ist um 14.00 Uhr in der Trainingsstätte des Vereins in der Max-Planck-Straße 40 in Bautzen. Ende des Wettkampfes wird gegen 17.00 Uhr sein. Der KBV empfängt an diesem Tag die stärksten Vereine aus ganz Sachsen: Fortschritt Eibau 1 und 2, USV Dresden, KSV Bad Lausick, KUF Eilenburgund KFV Döbeln. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.

Unterstützer des KBV Bautzen und damit auch des Wettkampftages am kommenden Samstag ist die Firma Hentschke Bau. Seit 2016 ist Hentschke Hauptsponsor des Kraftsport-Bundesligisten. In der Kraftdreikampf-Bundesliga messen 16 Mannschaften ihre Kräfte in jeweils drei Disziplinen: KDK-Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben. Der KBV Bautzen belegte in der letzten Saison Platz 9 in der Bundesliga.

„Wir möchten den Sport, die Jugend und die Region fördern“, erklärt Jörg Drews, Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH sein Engagement. Das Unternehmen sponsort mehrere Vereine und unterstützt Dutzende Projekte in der Region. „Wir möchten etwas bewegen, auch in den sogenannten Randsportarten“, so der Bauunternehmer.

„Dank der finanziellen und persönlichen Unterstützung der Hentschke Bau GmbH können wir in moderne Geräte, neues Material und in unsere vorbildliche Trainingsstätte investieren und so unseren rund 100 Mitgliedern einen attraktiven Rahmen bieten, in dem sie gerne trainieren“, sagt denn auch Marco Kalauch, der Vorsitzende des KBV. „Nur wer neben dem Sport attraktive Rahmenbedingungen schafft, kann im Wettbewerb und im Wettkampf bestehen.“ Diese Haltung habe der KBV mit Hentschke Bau gemeinsam.

Wer am kommenden Samstag an der ersten Runde der Sachsenoberliga/Sachsenliga 2019 teilnimmt, kann dort sehen, was gemeinsames Engagement bewirkt und natürlich den KBV lautstark anfeuern. Im Anschluss an das Turnier findet die Jubiläumsfeier anlässlich des 40jährigen Bestehens statt.

Weitere Informationen über die Hentschke Bau GmbH, deren soziales und gesellschaftliches Engagement sowie das Thema Bauen mit Beton gibt es unter www.hentschke-bau.de.

Wer sich für den KBV Bautzen und dessen Wettkämpfe interessiert, findet weitere Informationen und jede Menge Bilder und Hintergründe auf der Facebook-Seite des Vereins.

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  • Wettkämpfer des KBV Bautzen mit Betreuern und Kampfrichtern: KBV Bautzen

Mehr Raum für mehr Berlin: Messe Berlin eröffnet neue Messe- und Kongresshalle hub27

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– Mehr Platz für Kongresse und Messen in Berlin
– Erste Buchungen liegen bereits vor
Die Messe Berlin hat heute feierlich ihr 27. Veranstaltungsgebäude auf dem Messegelände eröffnet – den hub27 Berlin. Eingeladen waren Vertreter der Stadt sowie Kunden des Unternehmens, die im Rahmen des Events die Ausmaße der nahezu 100 mal 100 Meter großen stützenfreien Halle erleben konnten.

In seiner Eröffnungsrede lobte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, das Konzept des hub27 als multifunktionale Eventhalle: „Berlin kann weltweit als attraktive Stadt und etablierter Messestandort punkten und tut Einiges dafür, auch zukünftig an der Spitze zu bleiben. Der hub27 steht für das, was wir in Berlin im Masterplan vorhaben: Er schafft mehr Kapazitäten und gleichzeitig maximale Flexibilität für alle denkbaren Veranstaltungen – und ist damit etwas wirklich Besonderes. So gesehen ist der hub27 ein Stück mehr Berlin – für uns und für unsere Gäste aus aller Welt.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, betonte: „Berlin ist gut gerüstet für die Anforderungen des internationalen Wettbewerbs im Messe- und Kongressgeschäft. Der hub27 ist ein wichtiger Baustein für wesentliche Investitionen in die Zukunft Berlins. Der hub27 nutzt zudem nicht nur dem weiteren Wachstum der Messe Berlin, sondern vor allem auch der Berliner Wirtschaft. Mehr Veranstaltungen bedeuten mehr Kongress- und Messebesucher, die hier essen, einkaufen und übernachten. Das kommt allen zugute.“

Wolf-Dieter Wolf, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Berlin, sagte anlässlich der Eröffnung: „Als multifunktionales Gebäude für Kongresse und Messen aller Größenordnung entspricht der hub27 den Anforderungen der Zeit. Der Messe Berlin ist es gemeinsam mit der Firma Goldbeck gelungen, den hub27 im Zeit- und Kostenrahmen zu bauen – und das bei laufendem Veranstaltungsbetrieb auf einem nahezu ausgebuchten Gelände. Das ist eine Leistung, auf die die Messe Berlin zu Recht stolz sein kann.“

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin erklärte: „Der hub27 ist ein wesentlicher Eckstein für die Zukunft der Messe Berlin. Er schafft die in Berlin dringend benötigten Kapazitäten für Großkongresse und andere Veranstaltungen mit mehreren tausend Teilnehmern. Gleichzeitig bietet er uns die Ausweichfläche für die anstehende Modernisierung des bestehenden Geländes.“ Zudem sagte er, dass schon jetzt die ersten Buchungen vorliegen: „Der hub27 wird gut vom Markt angenommen. 2020 sind nur noch wenige Slots frei.“

Die Bauarbeiten für den hub27 Berlin begannen im November 2017 und dauerten rund anderthalb Jahre. Die Kosten für den Bau in Höhe von 75 Millionen Euro trägt die Messe Berlin zum überwiegenden Teil selbst. Das Land Berlin beteiligt sich mit 7 Millionen Euro. Der hub27 bietet mit 10.000 Quadratmetern die größte Halle des Messegeländes. Sie kann durch mobile Wände in bis zu 10 Räume verschiedener Größe unterteilt werden. Hinzu kommen 5.000 Quadratmeter Nutzfläche im 3-stöckigen Kopfbau. Dazu gehören ein eigenes Foyer und 20 Konferenzräume. Highlight ist die 200 Quadratmeter große Dachterrasse. Der Neubau liegt im südlichen Teil des Messegeländes an der Jafféstraße neben dem CityCube Berlin. Durch zwei überdachte Übergänge zu den Hallen 1 und 25 schließt er den Rundgang über das Gelände. Er ist fußläufig vom S-Bahnhof Messe Süd erreichbar.

Weiterführende Informationen und ein Pressekit mit Factsheet, Fotos und Videomaterial finden Sie auf der Website des hub27: www.hub27-berlin.de

Berlin (ots)

Kölner Stadt-Anzeiger: NRW fordert vom Bund mehr Unterstützung für Computerspiel-Branche – „Games-Förderung endlich auf den Weg bringen“

Vor dem Start der Gamescom in Köln hat die NRW-Landesregierung den Bund aufgefordert, die Computerspiel-Branche stärker zu unterstützen. „Die Bundesregierung muss die im Koalitionsvertrag versprochene Games-Förderung endlich auf den Weg bringen – und zwar nachhaltig durchfinanziert“, sagte Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständiger Staatssekretär, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). Das Land sei bereit, eigene Fördermittel „jederzeit an eine übergeordnete Bundesförderung anzupassen“. Die weltweit größte Messe für Computerspiele beginnt am Dienstag.

Liminski sagte, NRW sei bereits jetzt der führende Games-Standort in Deutschland. In keinem anderen Bundesland fließe mehr Geld in Computer- und Videospiele. Die Bedeutung der Branche steige seit Jahren. „Wenn Spiele in Nordrhein-Westfalen entwickelt werden, entstehen hier auch hochwertige Arbeitsplätze. Gleichzeitig ist die Games-Branche ein Innovationstreiber auch für andere Wirtschaftszweige in der Industrie und im Dienstleistungsgewerbe.“ Der Bund dürfe der Branche „nicht immer nur positive Signale senden, sondern ihr endliche auch Planungssicherheit bieten“. Der Umsatz auf dem Games-Markt in Deutschland ist nach Angaben des Branchenverbands im ersten Halbjahr 2019 um elf Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gewachsen.

 

(ots)

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„Startups können die Welt verändern, nicht die Politik!“

Die Themen Nachhaltigkeit und Innovationsbedarf sowie die dazu notwendigen Veränderungen in unserer Weltwirtschaft stehen derzeit auf der Tagesordnung. Die öffentliche Debatte und zahlreiche Kundgebungen, an denen sich vor allem junge Menschen beteiligen, unterstreichen dies. Aber wie ehrgeizig ist die Generation der jungen deutschen Erwachsenen, wenn es darum geht, tatsächlich Eigeninitiative zu zeigen? 72 Prozent der 18- bis 30-Jährigen in Deutschland glauben, dass Politik und NGOs die Welt nicht zum Besseren verändern können. Sie glauben hingegen an die Macht der Wirtschaft und 43 Prozent sind überzeugt, dass das größte Potenzial für Veränderungen bei Startups liegt. Allerdings glaubt nur jeder Dritte (35 Prozent), dass er oder sie einmal selbst ein eigenes Unternehmen gründen wird. Das sind die Ergebnisse einer internationalen Umfrage [1] im Auftrag des globalen Talent Investors Entrepreneur First (EF) zu den Ambitionen junger Erwachsener – und was sie daran hindert, ihren Ambitionen zu folgen und selbst Unternehmen zu gründen.

Die 18- bis 30-Jährigen haben viel Ehrgeiz, fühlen sich zu wenig wertgeschätzt und sind mit dem Potenzial ihrer aktuellen Position unzufrieden

Der deutsche Nachwuchs ist nicht minder motiviert als frühere Generationen, die international florierende Unternehmen gegründet und die Erfolgsgeschichte von „Made in Germany“ geschrieben haben. Tatsächlich glaubt mehr als jeder Zweite (66 Prozent) der 18-30-jährigen Deutschen, dass sie genauso oder sogar ehrgeiziger sind als die Generation ihrer Eltern. Fast die Hälfte von ihnen sieht in der Gründung eines eigenen Unternehmens den besten Weg, ihren eigenen beruflichen Ambitionen gerecht zu werden. Für 20 Prozent steht dieser Anspruch in direktem Zusammenhang mit dem Wunsch, die Welt zum Besseren zu verändern. 18 Prozent geht es vor allem um Anerkennung: Sie wollen etwas schaffen, das die Menschen wertschätzen. 56 Prozent der Befragten haben sogar klare Vorbilder vor Augen, wenn sie an erfolgreiche Unternehmen denken: Elon Musk führt hier die Reihe der Idole an.

Dazu kommt, dass die junge Generation nicht so sehr an ihren Job gebunden ist, wie es den Arbeitgebern vermutlich lieb wäre: Nur 20 Prozent fühlt sich im jetzigen Job wertgeschätzt. Nur jeder Vierte ist mit seiner aktuellen Rolle zufrieden. Nur 21 Prozent der jungen Deutschen fühlen sich von ihrer derzeitigen Aufgabe intellektuell gefordert und 27 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr volles Potenzial in ihrer jetzigen Position nicht entfalten können. Was hindert diese jungen Menschen also daran, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen?

Angst vor finanziellen Sorgen und dem Scheitern sind die größten Hindernisse auf dem Weg ins Unternehmertum

Die Befragten nennen finanzielle Sorgen und die Angst zu scheitern als Haupthindernis für die Gründung eines eigenen Unternehmens. 30 Prozent befürchten, dass es ihnen durch den Sprung ins Unternehmertum finanziell schlechter gehen könnte. 31 Prozent fehlt schlichtweg der Zugang zum notwendigen Kapital. Neben der Frage der Finanzierung sind mangelnde Unterstützung und fehlendes Know-how Schlüsselfaktoren, die potenzielle Unternehmer zurückhalten. 29 Prozent befürchten, dass die Gründung eines eigenen Unternehmens zu schwierig oder unmöglich sei. 25 Prozent sind sich nicht sicher, wie sie es umsetzen könnten. 32 Prozent haben Angst davor zu scheitern und 27 Prozent befürchten einen Mangel an Stabilität, sobald sie den Schritt wagten. Die Sorge der allgemeinen wirtschaftlichen und unternehmerischen Unsicherheit ist ein großes Thema.

Wir müssen in Talente investieren – nicht nur in Geschäftsideen

„In Deutschland beruht die Diskrepanz zwischen dem Wunsch, ein Unternehmen zu gründen und damit wirklich Dinge zu bewegen, und der tatsächlichen Bereitschaft dazu, überwiegend auf finanziellen Ängsten und Unsicherheit. Bei einer so starken Wirtschaft ist das alarmierend. Es ist fatal, zu glauben, dass man bereits einen ausgereiften Businessplan braucht, um die notwendigen Mittel zu erhalten und „es zu schaffen“. Das schreckt zu viele Talente davor ab, ihren Ambitionen zu folgen“, sagt Matt Clifford, Mitbegründer von Entrepreneur First.

„Um die nächste Generation von Unternehmern zu fördern, müssen wir in Talente investieren – noch bevor sie eine ausgereifte Geschäftsidee vorweisen können“, sagt Alice Bentinck, zweite Mitbegründerin von Entrepreneur First. „Diese Investitionen müssen auf zwei Säulen stehen: Wir müssen jungen Unternehmern die finanzielle Sicherheit und Stabilität geben, die sie brauchen, um ihre Ideen weiterzuentwickeln. Und wir müssen den Austausch mit Gleichgesinnten fördern, um zukünftigen Gründern den nötigen Rückhalt zu geben. Bei Entrepreneur First ist es unser Ziel, genau diese Art von Umfeld zu schaffen.“

Reid Hoffman, Board Member bei EF: „Ich habe immer geglaubt, dass Unternehmertum in der Technologie-Branche eine der besten Möglichkeiten ist, einen großen Einfluss auf das Leben und die Gemeinschaften zu haben. Es ist schön zu sehen, dass dieser Glaube zunehmend von ambitionierten Menschen auf der ganzen Welt geteilt wird. Talent gibt es überall, Chancen aber nicht – deshalb freue ich mich, die rasante Expansion von Entrepreneur First auf der ganzen Welt zu sehen und zu unterstützen.“

Nico Gramenz, CEO von Factory Berlin: „Factory Berlin unterstützt seine ambitionierte Technologie und Kreative mit einer dynamischen Experten-Community im Herzen des deutschen Startup-Ökosystems. Wir kuratieren potenzielle Start-ups und Jungunternehmer, wecken ihre Neugierde und stärken sie. Es geht darum, First-Mover zu aktivieren, damit Innovationen und wirkungsvolle Lösungen zum Leben erwachen.“ Factory Berlin ist eine internationale Gemeinschaft von Innovatoren und Gestaltern, die sich gegenseitig befähigen, teilen und disruptieren. Seit 2018 unterstützen sich EF und Factory gegenseitig bei ihrem gemeinsamen Ziel, außergewöhnliche Persönlichkeiten zusammenzubringen.

[1] In Deutschland wurden 1.500 Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren befragt.

(ots)

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  • „Startups können die Welt verändern, nicht die Politik!“: obs/Entrepreneur First/EF / Will Reynolds