Start Blog Seite 20

Sicherheit geht vor – auch beim Online-Shopping

Pünktlich zu Black Friday und Weihnachten locken Online-Shops wieder mit grandiosen Angeboten und die Kunden stürmen die digitalen Einkaufshäuser. Ihnen dicht auf den Fersen: Cyberkriminelle, die es auf sensible Daten abgesehen haben. NordVPN, Anbieter eines hochentwickelten VPN-Dienstes, gibt sieben Tipps für sicheres Einkaufen im Netz.

Der Online-Handel boomt. Allein für das kommende Weihnachtsgeschäft geht der Handelsverband Deutschland von einem Wachstum des Internethandels um 17 Prozent aus – das sind immerhin 23 Milliarden Euro Umsatz. Die Attraktivität des Shoppings im Netz ruft allerdings auch Cyberkriminelle auf den Plan. Mit den folgenden sieben Tipps von NordVPN können sich Konsumenten vor Betrügereien schützen.

1. Erstelle mehrere E-Mail-Adressen

Gerade in der heißesten Shopping-Phase des Jahres verleiten Betrüger Nutzer dazu, sich mit Namen und E-Mail-Adresse auf Fake-Seiten zu registrieren. Auf diese Weise können Verbrecher Informationen erschleichen, die einen Hack privater und geschäftlicher E-Mail-Konten begünstigen. Wer sicher dem Shopping frönen möchte oder sonstige Portale mit Anmeldung nutzt, sollte daher eine spezielle Adresse nur für das Online-Shopping anlegen, die nach Möglichkeit keine Rückschlüsse auf den realen Namen oder den Arbeitgeber zulässt. Beschaffen sich Hacker dennoch Zugriff auf das Konto, hält sich der Schaden zumeist in Grenzen.

2. Shoppe auf sicheren Webseiten

Sind alle privaten sowie geschäftlichen Accounts abgesichert, sollte der Surfschutz im Fokus stehen. Sichere Seiten erkennt man im Browser oft schon an der URL – sie beginnt dann mit „https://“. Das „s“ steht für „secure“ und zeigt an, dass auf der vorliegenden Seite mindestens eine TLS-Verschlüsselung aktiv ist. TLS steht für Transport Layer Security und bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für die sichere Datenübertragung. Natürlich gibt es noch weitere Sicherheitsvorkehrungen, doch HTTPS bietet zumindest einen grundlegenden Schutz für die eigenen Daten.

3. Achte auf richtige URLs

Leider können nicht alle betrügerischen Webseiten einfach mit einem Blick auf die URL entlarvt werden. Es gibt durchaus auch Scam-Seiten, die HTTPS nutzen. Nutzer sollten daher sicherstellen, dass sie sich auf der korrekten Shop-Seite befinden und dabei vor allem auf die Schreibweise achten. Sind Teile des Firmennamens in der URL durch Zahlen ersetzt (etwa wie in „n1ke“), handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Betrugsseite.

4. Sei vorsichtig bei gekürzten und kryptischen URLs

In Sozialen Netzwerken, wo Platz für Text oft sehr begrenzt ist, hat sich die Nutzung von URL Shortener etabliert. Diese Helfer machen aus einer sehr langen URL eine kurze. Das Problem dabei ist, dass diese URLs kryptisch sind. Die URL https://bit.ly/1uA9DkP beispielsweise führt zur NordVPN-Seite. Auf den ersten Blick lässt sich nicht erkennen, wo der Link hinführt. Erst ein Klick auf den Link oder eine genaue Untersuchung via Mouseover enttarnt das Ziel. Betrüger können so eine falsche Sicherheit suggerieren, denn die Shortener verwenden HTTPS, das gilt aber nur für die Weiterleitung, nicht unbedingt für die Zielseite. Darüber hinaus können Nutzer auch nicht mehr vor dem Besuch der Seite anhand einer auffälligen URL erkennen, ob es sich überhaupt um die korrekte Webseite eines Shops handelt. Vor dem Klick auf den Link sollten Nutzer also prüfen, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Wenn Zweifel bestehen, ist der etwas umständlichere Weg zur offiziellen Shop-Seite über eine Suchmaschine sicherer.

5. Nutze einen Ad-Blocker

Vorsicht ist die Mutter der Internetsicherheit, doch es gibt auch Tools, die das Internet-Erlebnis deutlich sicherer machen. Dazu gehören zum Beispiel Ad-Blocker. Sie verhindern, dass Webseiten Werbung anzeigen und sich Pop-ups öffnen. Diese von externen Quellen eingespielten Werbeannoncen tracken im besten Fall lediglich die Online-Aktivitäten der Besucher. Oft verführen die Anzeigen aber auch zum Besuch von fremden Seiten. Da Webseiten-Betreiber diese Anzeigen und Pop-ups in der Regel nicht eingehend prüfen, schummeln sich dort häufig fragwürdige Links ein. So verkehrt sich die Hoffnung auf ein Schnäppchen dann im schlimmsten Fall in das Grauen eines Hackerangriffs.

6. Shoppe lieber unsichtbar

Unaufmerksames Surfen im Internet ist ein großes Problem – insbesondere dann, wenn man online Einkäufe erledigt und mit sensiblen Log-ins oder gar Bankdaten hantiert. Doch auch der physische Standort kann sich als sicherheitskritisch herausstellen. Öffentliche Netzwerke in Bus und Bahn oder im Café an der Ecke sind beliebte Einfallstore für Datenpiraten. Nutzer sollten daher generell auf die Verbindung zu solchen Netzwerken verzichten, außer sie können sich schützen. Etwa mit einem VPN.

7. Verschleiere deine Spuren mit einem VPN

Nicht nur in öffentlichen Netzwerken, auch beim Online-Shopping daheim sind Virtual Private Networks ein Garant für die Privatsphäre beim Surfen. VPNs verschlüsseln die Online-Aktivitäten ihrer Nutzer und deren IP-Adresse. Noch effektiver ist das System im heimischen Netzwerk: Läuft das VPN-Tool der Wahl direkt auf dem Router, sind sämtliche mit ihm verbundene Geräte geschützt.

Joanna Rusin-Rohrig

„Neben klassischen Tools wie Anti-Viren-Software haben Nutzer heutzutage Zugriff auf eine Vielzahl von Apps wie VPNs, um sich zu schützen“, betont Joanna Rusin-Rohrig, Country Manager DACH bei NordVPN. „Doch all die Tools für den Schutz der Privatsphäre nützen nichts, wenn die User selbst nicht auf den eigenen Schutz achten. Auch beim Online-Shopping sollten sie nur die Informationen preisgeben, die unbedingt notwendig sind. Fragen Webseiten nach ungewöhnlichen Daten wie der persönlichen ID-Nummer oder einem Passwort, ist die Wahrscheinlichkeit eines Betrugsversuchs hoch.“

Bildquellen

Iron Mountain Studie: Der Faktor Mensch im internen Risikomanagement

0

Laut einer neuen Studie (1)  von Iron Mountain sind Unternehmen in ganz Europa aufgrund des mangelnden Risikobewusstseins ihrer Mitarbeiter*innen zunehmend Bedrohungen ausgesetzt. Während Führungsteams weltweit strategisch planen, wie wir in Zukunft arbeiten werden, können die Erkenntnisse der Studie Unternehmen dabei unterstützen, in einer hybriden Arbeitswelt langfristige Resilienz aufzubauen.

Die Risikobereitschaft unter den Beschäftigten ist hoch

Iron Mountain fragte in der Studie Beschäftigte nach ihrer Einstellung zu Risiken im Arbeitskontext und ob sie sich bereits risikoreich verhalten haben. So geben 44 Prozent der Befragten an, bei der Arbeit einen „kritischen“ Fehler gemacht zu haben, 14 Prozent sind sogar ein Risiko eingegangen, das ihr Unternehmen Geld gekostet hat. Und obwohl zwei Drittel der Arbeitnehmer*innen der Meinung sind, dass Risikomanagement für den Schutz sensibler Informationen unerlässlich ist, ist gleichzeitig mehr als die Hälfte (54 %) überzeugt, dass es sich lohnt, bei der Arbeit Risiken einzugehen.

„Wir machen alle Fehler, daher ist Risiko – per Definition – ein allgegenwärtiger Faktor bei der Arbeit. Im digitalen Zeitalter nehmen die Risiken allerdings zu, was bedeutet, dass sich das Risikomanagement ständig weiterentwickeln muss. Angesichts neuer Geschäftsmodelle, hybrider Arbeitsformen und der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe, ist es heute wichtiger denn je, Beschäftigte und interne Risiken effektiv zu managen, um Resilience by Design aufzubauen.“, sagt Sue Trombley, Managing Director of Thought Leadership, Iron Mountain.

Fast ein Viertel (23 %) der Befragten gibt an, schon einmal Opfer von Betrug oder Phishing geworden zu sein. Trotzdem zeigt die Befragung von Iron Mountain, dass von Mitarbeiter*innen auch weiterhin tagtäglich Sicherheitsrisiken eingegangen werden:

  • 27 % verwenden dasselbe Passwort für mehrere Plattformen.
  • 23 % vergessen, ihren Laptop zu sperren, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen.
  • 18 % notieren sich ihr Passwort und bewahren es auf ihrem Schreibtisch auf.

Dass die Risiken durch hybrides Arbeiten noch vergrößert werden, bestätigen 39 Prozent der Arbeitnehmer*innen. Sie geben zu, zu Hause weniger sicherheitsbewusst zu sein als im Büro.

Schulungsangebote müssen nachhaltiger gestaltet werden

Die zuvor dargestellten Trends unterstreichen in einer Zeit, in der die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung 4,24 Millionen Dollar (2)  erreicht haben, die Bedeutung effektiver Schulungen am Arbeitsplatz. Mit Schulungen können Mitarbeiter*innen auf ihre Rolle im Risikomanagement aufmerksam gemacht werden. Um einen ganzheitlichen Blick auf die Situation zu werfen, wurde nicht nur die Perspektive der Beschäftigten erhoben. Es wurden auch Datenmanager*innen befragt.

Die Studienergebnisse werfen Fragen nach der Wirkung derzeitiger Sensibilisierungsmaßnahmen auf. Während 59 Prozent der befragten Datenmanager*innen angaben, dass ihre Risikoschulungen gut besucht sind, sagen fast die Hälfte der Arbeitnehmer*innen (46 %), sie hätten noch nie eine solche Schulung erhalten. Und trotz der angeblich regen Teilnahme sind 70 Prozent der Datenmanager*innen der Meinung, dass mehr Risikoschulungen stattfinden sollten. Diese Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Risikomanagements, das alle Mitarbeiter*innen adressiert und in die Verantwortung nimmt. Der Meinung, dass alle Arbeitnehmer*innen mitverantwortlich sind, eine zuverlässige Human Firewall zu bilden, sind auch die befragten Datenmanager*innen (63 %).

„Wir zeigen oft eine optimistische Tendenz bei der Risikowahrnehmung, selbst wenn wir uns der Risiken bewusst sind. Beispielweise wenn wir wissen, dass wir nicht dasselbe Passwort für mehrere Plattformen verwenden sollten“, sagt Dr. Nilufar Ahmed, Verhaltenspsychologe an der Universität Bristol. „Wir glauben einfach nicht, dass uns persönlich etwas Schlimmes zustoßen wird. Wir überzeugen uns selbst davon, dass wir vor Risiken sicher sind. Das führt dazu, dass wir das Risiko unterschätzen und die Vorsichtsmaßnahmen überbewerten, die wir zum Schutz vor Risiken ergreifen.“

„Ein gewisses Maß an Risikobereitschaft kann ein Unternehmen in die Lage versetzen, innovativ zu sein, aber ein mangelndes Bewusstsein für die alltäglichen Gefahren kann die Widerstandsfähigkeit untergraben. Wir empfehlen, jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zu befähigen, zu Risikobotschafter*innen zu werden, indem Sie das Risikobewusstsein in Ihrer Kultur verankern. Dies schafft einen sicheren Raum, in dem jede und jeder Einzelne innovativ sein kann und das Unternehmen floriert.“, so Sue Trombley, Managing Director of Thought Leadership, Iron Mountain.

 (1) Die Studie wurde unter Mitarbeiter*innen (n=11.000) in der EMEA-Region und Datenmanager*innen (n=300) in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Die im Text dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland.

(2) IBM Cost of a Data Breach Report, 2021

Bildquellen

  • Der Faktor Mensch im internen Risikomanagement: Iron Mountain

Ist die Gen Z zu altmodisch für die moderne Arbeitswelt?

Die sogenannte Generation Z unterscheidet sich in vieler Hinsicht von bisherigen Generationen. Auf Homeoffice legen sie keinen großen Wert. Wichtig sind den 16- bis 24-Jährigen stattdessen flexible Arbeitsstrukturen, die ihnen zugleich aber auch das Gefühl von Stabilität, Orientierung und Ordnung vermitteln – und vor allem eines: eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben. Um die Digital Natives 2.0 in all ihrer Widersprüchlichkeit aber auch mit all ihren Chancen für sich zu gewinnen, müssen Unternehmen neue Anreize und Arbeitsmodelle bieten.

Homeoffice ist beliebt. Laut einer Umfrage im Auftrag des Karriereportals LinkedIn unter rund 1.000 Beschäftigten in Deutschland haben die Angestellten vor allem den Mix aus der Arbeit im Büro und zuhause zu schätzen gelernt: Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) bevorzugt diese hybride Variante. Wieder dauerhaft in die Firma zurückkehren, wollen dagegen nur knapp 29 Prozent.

Eine Altersgruppe steht dem Thema Homeoffice allerdings eher skeptisch gegenüber. Und das sind überraschenderweise die 16-bis 24-Jährigen, die Generation Z. Gerade die „Digital Natives 2.0“, die mobile Anwendungen so selbstverständlich nutzen wie keine Generation vor ihnen, lehnen die Arbeit in den eigenen vier Wänden mehrheitlich ab: Fast die Hälfte (47 Prozent) würde lieber ausschließlich im Büro arbeiten. Eine Mischung aus Büro und Homeoffice wünschen sich nur 29 Prozent.

Ambivalentes Verhältnis zu flexiblen Arbeitsweisen

Ein Grund für diese ablehnende Haltung: Als Schüler beziehungsweise Studenten hatten viele Jugendliche mit dem Pandemie-bedingten Fernunterricht Probleme. Vor allem das Gefühl der sozialen Isolation und die daraus resultierende mangelnde Motivation machten ihnen zu schaffen. Diese Erfahrungen sollen sich nach Ansicht dieser Altersgruppe im Arbeitsleben nun nicht wiederholen. Das hat eine im US-Fachblatt Nature veröffentlichte internationale Studie von Microsoft ergeben, für die fast 61.000 Beschäftigte von Dezember 2019 bis Juni 2020 befragt wurden.

Demnach empfinden 60 Prozent der 16- bis 24-jährigen Homeoffice als große Herausforderung. 70 Prozent erwarten zwar, dass ihr Arbeitgeber die Möglichkeit für Remote Work grundsätzlich bietet, wollen aber gleichzeitig viel Zeit mit den Kollegen im Büro verbringen. Ein Widerspruch, der das generell ambivalente Verhältnis der Gen Z zu flexiblen Arbeitsweisen beschreibt: Die jungen Beschäftigten erwarten, dass sich Unternehmen als fortschrittliche Arbeitgeber präsentieren, auch wenn sie die entsprechenden Angebote kaum wahrzunehmen gedenken.

Generation der Widersprüche

Ein ähnlich widersprüchliches Bild zeichnet die Studie „Future of Work“, für die im Auftrag der HR-Plattform Zenjob im Mai 2021 rund 1.200 Vertreter der Gen Z in Deutschland befragt wurden. Demnach wünscht sich die Hälfte der jungen Erwachsenen zwar feste Arbeitszeiten. Gleichzeitig legt aber jeder zweite Befragte großen Wert auf Flexibilität im Arbeitsalltag. Autonomie hat grundsätzlich einen hohen Stellenwert für die Gen Z: 83 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit selbst einzuteilen, um nach dem eigenen Rhythmus arbeiten zu können. Von der Selbstorganisation sind die jungen Beschäftigten jedoch oft überfordert. Die Hälfte der Befragten erklärte, dass ihnen diese nicht immer gelinge. Entsprechend groß ist der Wunsch nach festen Arbeitsstrukturen im Büro vor Ort.

Als entscheidender Aspekt gilt zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (69 Prozent). Klar definierte Arbeitszeiten und ein pünktlicher Feierabend gewinnen wieder an Bedeutung. Denn die jungen Arbeitnehmer wissen, dass Arbeiten im digitalen Zeitalter überall und jederzeit möglich ist und sie damit Gefahr laufen, dass ihr Leben nur noch aus Arbeit besteht. Viele wünschen sich daher „flexible feste Strukturen“. Das können beispielsweise fixe Arbeitszeitkontingente sein, die sie dann aber im eigenen Rhythmus erfüllen.

Homeoffice gilt als Karrierebremse

Die Zurückhaltung der ganz Jungen beim Thema Homeoffice hat aber noch einen weiteren Grund, wie die Umfrage von LinkedIn zeigt: Gut die Hälfte der Befragten zwischen 16 und 24 Jahren befürchtet, dass sich Homeoffice negativ auf ihre Karriere auswirken könnte. So haben viele Vertreter der Gen Z Bedenken, dass sie während der Tätigkeit zuhause von Vorgesetzten weniger wahrgenommen und bei Beförderungen übergangen werden könnten. Auch die fehlende Möglichkeit, von Kollegen zu lernen, wurde häufig genannt. Unter den Angestellten zwischen 35 und 44 Jahren machen sich dagegen nur 37 Prozent Sorgen um ihre Karriere, und bei den über 55-Jährigen ist es gerade einmal ein Viertel. Die Gründe hierfür sind einleuchtend: Ältere Mitarbeiter sind meist schon gut vernetzt im Unternehmen, zudem ist ihnen der Aufbau der eigenen Karriere oft nicht mehr so wichtig, da sie hier bereits ein gutes Stück vorangekommen sind oder diese Planungen inzwischen abgeschlossen haben.

Hohe Erwartungen an den Arbeitgeber

Auch in grundsätzlichen Fragen hat die Generation Z hohe Erwartungen an ihre Arbeitgeber: Neben einem sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz wünschen sich die jungen Beschäftigten moderne Technik sowie Feedback in Echtzeit – egal ob auf eine Bewerbung oder auf eine erledigte Aufgabe im Büro. Sie wollen Verantwortung tragen, aber nicht zu viel. Sich lebenslang an ein Unternehmen zu binden, können sie sich nur schwer vorstellen, und zu Überstunden sind sie weniger bereit als die Generationen vor ihnen.

Die ohnehin schon großen Herausforderungen für Personaler bei der Gewinnung von Fachkräften könnten sich mit den ab 1999 Geborenen und ihren hohen, teils widersprüchlichen Erwartungen daher noch verschärfen. Denn diese Altersgruppe tritt in einer Zeit ins Berufsleben ein, in der den Unternehmen der Nachwuchs ausgeht. Sie kann es sich leisten, anspruchsvoll zu sein und vertritt ihre Bedingungen entsprechend selbstbewusst. Einige Unternehmen haben auf die Anforderungen der Generation Z bereits reagiert. So verzichtet die Deutsche Bahn im Recruiting mittlerweile auf Bewerbungsanschreiben, und selbst Branchen mit traditionell hoher Arbeitsbelastung – etwa Unternehmensberatungen – bieten bereits Teilzeitstellen an.

Simone Seidel, Director People Central Europe bei Sage, kommentiert: „Die Generation Z ist für Unternehmen sehr wertvoll. Die sogenannten Digital Natives 2.0 sind noch stärker als die Millennials in einer Always-Online-Welt aufgewachsen und können wesentlich zur Digitalisierung von Unternehmensprozessen und Geschäftsmodellen beitragen. Allerdings ist diese Generation auch von Widersprüchen geprägt, die das Recruiting und die Mitarbeiterbindung erschweren. Die einzige Chance, diese Herausforderungen zu bewältigen, besteht darin, diesen jungen Menschen genau zuzuhören, ihre Bedürfnisse zu kennen und sehr gezielt darauf einzugehen – und zwar über ihren gesamten Mitarbeiterlebenszyklus hinweg. Und das fängt bereits beim Recruiting an.“

Bildquellen

  • simone-seidel: Sage GmbH

Sensormatic – Einkaufsstimmung bei Konsumenten deutlich besser als im Vorjahr

Sensormatic Solutions, das führende globale Portfolio für Einzelhandelslösungen von Johnson Controls, hat seinen deutschen Retail: Shopper Sentiment Report veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass im Vergleich zu 2020 mehr Verbraucher planen, ihre Weihnachtseinkäufe im Laden zu erledigen und das trotz der digitalen Beschleunigung des E-Commerce sowie der anhaltenden Bedenken gegenüber dem stationären Handel angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie.

Die Umfrage unter 1.000 deutschen Einkäufern ergab, dass 71 % der Verbraucher planen, in diesem Jahr während der Haupteinkaufssaison in einem Geschäft einzukaufen. Dies ist ein Anstieg um 10 Prozentpunkte im Vergleich zu 2020, was auf ein wachsendes Vertrauen – und eine wiederbelebte Nachfrage – unter den Verbrauchern für das Einkaufen im Ladengeschäft hinweist. Weitere 72 % werden online einkaufen, was einem Anstieg von 15 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Trotz der anhaltenden Angst vor der COVID-19-Pandemie, bei der sich mehr als ein Drittel (35 %) der Verbraucher während des Black Friday und 37 % in der Vorweihnachtszeit besorgt darüber zeigen, in Geschäften einzukaufen, geben 46 % an, dass sie nicht vorhaben, ihre Einkaufsfrequenz in Geschäften zu ändern, wenn sie Weihnachtsgeschenke kaufen. Weitere 42 % sagen, dass sie weniger, aber gezieltere Besuche in Geschäften machen werden.

Die Nachfrage nach Diensten, wie z. B. Click & Collect (15%) und Abholungen am Straßenrand (15%), wird in der Hochsaison 2021 ebenfalls steigen: 29 % planen, diese Dienste bei ihren Weihnachtseinkäufen zu nutzen, ein Anstieg um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

„Wir erwarten dieses Weihnachten mehr kontaktlose Kassen und einheitliche Handelsdienste wie Click & Collect, da Gesundheit und Sicherheit immer noch an erster Stelle stehen“, sagt Diego Villar Van Reybroeck, EMEA Retail Consultant bei Sensormatic Solutions. „Das bedeutet, dass es für Einzelhändler in der diesjährigen Haupteinkaufssaison wichtiger denn je ist, intelligente Technologien einzusetzen, die es ihnen ermöglichen, Daten aus dem gesamten Unternehmen zu nutzen, um die Erwartungen der Verbraucher an personalisierte, komfortable und nahtlose Einzelhandelserlebnisse zu erfüllen – sowohl im Laden als auch online.“

Preisgestaltung, Lagerbestände und die Vermeidung einer weiteren Schließung von Geschäften waren für die Weihnachtseinkäufer in den Geschäften am wichtigsten

Während die Nachfrage nach IRL-Einkaufserlebnissen (in real life) in der Weihnachtszeit steigen wird, wirken sich die Auswirkungen der Pandemie immer noch auf das Kaufverhalten der Kunden aus: Der Preis, die Verfügbarkeit der Waren und die Befürchtung, dass die Geschäfte aufgrund eines weiteren Lockdowns geschlossen werden könnten, waren die drei wichtigsten Faktoren für Kunden, die in Geschäften einkaufen.

Für 57 % der deutschen Verbraucher war der Preis erneut der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für einen Kauf im Geschäft – dies entspricht einem Anstieg von +17 Prozentpunkten im Vergleich zu 2020 und deutet auf eine wachsende Preissensibilität vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung in Deutschland nach der Pandemie hin. Angesichts der weit verbreiteten Unterbrechung der Lieferketten war die Verfügbarkeit der Waren für fast die Hälfte (49 %) ein Grund zur Sorge. Das Thema Sicherheit in den Geschäften steht nach wie vor ganz oben auf der Agenda der Weihnachtseinkäufer: Mehr als ein Drittel (34 %) macht sich Sorgen über die Hygiene-Regeln in den Geschäften, wenn sie diese während der Hauptgeschäftszeit besuchen. Verlängerte Öffnungszeiten, um Überfüllung zu vermeiden, würden jedoch 30 % der Befragten ein angenehmeres Einkaufen im Geschäft ermöglichen, gefolgt von Impfpässen für den Zutritt zum Geschäft (27 %) und Einschränkungen bei der Kundenanzahl im Geschäft (24 %).

Bildquellen

  • Die wichtigsten europäischen Trends im Einzelhandel: Sensormatic

FW: KAMMERGOLD – Veganer Soulfood bald im Einzelhandel

Der Winter ist die klassische Zeit für Soulfood. Rechtzeitig zur kalten Jahreszeit zieht ein Stück veganes Festival-Flair in Richtung Einzelhandel: das fränkische Food-Start up Kammergold wird in Kürze deutschlandweit im ausgewählten (Bio-)Einzelhandel erhältlich sein! Den Start machen mit Mitte November die „Unverpackt“-Läden.

Passend dazu wurde das Sortiment der Food-Marke um die beiden veganen Spitzenköche Martin “Flippo” Riedel und Heather Donaldson (der Szene u.a. mit ihrem Unternehmen „Pink Elephant Cooking“ ein Begriff) auf ein Pfandglassystem umgestellt. Auch das Glasdesign wurde überarbeitet. So haben die Gläser ab sofort auch mehr Inhalt. Aufgrund der hohen Nachfrage konnte zudem der Preis im Sinne des Konsumenten etwas angepasst werden.

Einen Sortiments-Neuzugang gibt es ebenfalls zu vermelden: ein Kichererbsen-Curry mit Mangos von Fairfood Freiburg.

Vor rund anderthalb Jahren entstand Kammergold quasi über Nacht: Aufgrund der Corona-Pandemie brachen dem Kammergold-Team von jetzt auf gleich sämtliche Festivals und Events weg. Dies betraf nicht nur sämtliche Catering-Aufträge, sondern auch veranstalterische Tätigkeiten. So befinden sich neben den beiden Köchen unter anderem auch ein Mitveranstalter des Taubertal-Festivals unter den Geschäftsführern.

Man entschied sich, aus der Not eine Tugend zu machen:

Als im März 2020 schlagartig klar wurde, dass bis auf weiteres kein einziges Event mehr stattfinden würde, entwickelten die in Franken sowie München ansässigen Kammergold-Gründer noch in der Nacht einen Notfallplan. Aus den eigentlich für die kommenden Veranstaltungen eingekauften Waren wurden flugs haltbare Leckerbissen im Glas.

Inspiriert von dem, was von Künstlern und Besuchern normalerweise nicht nur auf Festivals gerne gegessen wird, bietet Kammergold seitdem vegane und haltbare Gerichte im Einmachglas.

Seit über zehn Jahren kochen Flippo und Heather bereits professionell in der veganen Szene. Sämtliche Kammergold-Sorten entwickeln und produzieren sie selbst. Bis vor Corona haben die beiden in Grünwald erfolgreich eine Kochschule betrieben. Aufgrund der steigenden Nachfrage und der wachsenden Verpflichtungen für Kammergold musste diese zwischenzeitlich stillgelegt werden.

Die veganen Gerichte von Kammergold werden ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe in einer Manufaktur gekocht. Zubereitet wird das Gold ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln und Bio-Gewürzen. In einem aufwendigen Prozess werden die Kammergold-Produkte im Glas haltbar gemacht und können dadurch ungekühlt gelagert werden.

Ob zuhause aus der Speisekammer oder aus dem Goodie-Vorrat im Büro: Kammergold ermöglicht es allen, schnell und unkompliziert eine gesunde und leckere Mahlzeit zuzubereiten, wenn für das Kochen am eigenen Herd einmal keine Zeit oder keine Lust bleibt.

Bildquellen

  • Kammergold: Kammergold

Hotel und Gastro: Mit digitalen Lösungen dem Personalmangel begegnen

Wo immer Menschen zusammenkommen, um etwas zu erleben, erwarten sie Service, persönliche Zuneigung und individuelle Lösungen. Doch dies fällt immer mehr Unternehmen aus dem Gast- und Eventgewerbe schwer – nicht, weil die eigenen Ansprüche sinken, sondern weil Lockdowns und Corona-Maßnahmen in vielen Betrieben zu einem akuten Personalmangel geführt haben. Viele Servicekräfte sind in andere Branchen abgewandert. Hotellerie und Gastronomie stehen vor Herausforderungen, mit weniger Menschen immer höhere Serviceansprüche erfüllen zu müssen. Die Lösung: digitalisieren, Prozesse optimieren und diese vollständig auf den Gast ausrichten. Wie das gelingt, zeigt Scala im Rahmen zweier Regio-Events der Hotel- und Gastronomie-Kauf eG (HGK).

„Wir präsentieren spezielle Digital-Signage-Lösungen für das Gastgewerbe“, erklärt Matthias Hofmann, Senior Account Director Enterprise beim Weltmarktführer Scala. „Längst schon werden Monitore, Tablets, QR-Codes und Algorithmen nicht mehr als ‚kalt‘ oder anonym wahrgenommen, sondern leisten einen wertvollen Beitrag für hochindividuellen Service“, weiß der Digitalisierungsexperte. Im Gegenteil: Gerade wer Spitzenservice bieten wolle, komme um digitale Lösungen nicht umhin und baue Displays ins persönliche Erleben des Gastes ein. Nicht umsonst erleben gerade Restaurants, bei denen man auf einem Tablet bestellen kann, einen Boom. Entscheidend sei immer, dass für den Gast dadurch ein Vorteil entsteht, etwa bei der Geschwindigkeit oder bei der Qualität.

Deswegen, so Hofmann, sei es wichtig, digitale Lösungen nicht ohne Integration in die Prozesse einzuführen. „Es nützt nichts, wenn der Gast in einem Restaurant zwar digital bestellen kann, in der Küche, bei der Bedienung und beim Bezahlen aber alles analog bleibt.“ Das gute Gefühl, besten Service erlebt zu haben, sei etwas, was ganzheitlich geschaffen werden müsse. Es beginne schon vor dem Eingang, etwa am Schaufenster oder in der Warteschlange, und ende frühestens beim Verlassen der Lokalität. Dazwischen müsse alles passen, vom Bestellvorgang über individuelle Sonderwünsche bis hin zur Verabschiedung und zum Check-out. „Digitale Helfer können das Gastgewerbe entscheidend voranbringen und helfen, das Service-Level zu erhöhen, auch mit weniger Personal“, macht der Scala-Manager deutlich. Dennoch bleibe das Personal entscheidend. „Die Prozesse funktionieren digital, lächeln, Nähe schenken, Herzlichkeit und persönliche Beratung bleibt aber den Menschen überlassen.“

Wie gute Lösungen auch für kleine Gastbetriebe aussehen können, zeigt Scala am 10. November im Phantasialand in Brühl und am 15. November im Europapark in Rust im Rahmen zweier Regio-Treffen der HGK. Scala hat dort jeweils eine große Eventfläche aufgebaut. Die HGK besteht bereits seit 38 Jahren und gilt als größte deutsche Einkaufs- und Dienstleistungskooperation für die Hospitality mit über 3.000 Mitgliedsbetrieben sowie 500 Lieferanten im Markt.

„Scala hat als führender Digital-Signage-Anbieter unter anderem den Europapark in Rust ausgestattet. Die Teilnehmer können hier vieles live erleben“, so Hofmann abschließend. Dass dieser Ort für eines der HGK-Treffen gewählt worden sei, an dem Scala seine ganze Bandbreite zeigen könne, mache die Teilnahme als Aussteller und Partner besonders attraktiv.

Weitere Informationen über digitale Lösungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe, Digital Signagne, Kundenservice und Customer Experience sowie neue Technologien gibt es unter www.scala.com

Bildquellen

  • Mit digitalen Lösungen dem Personalmangel begegnen: Scala

Supply Chain Management-Studie von INFORM zeigt Aufwärtstrend in der Digitalisierung

0

Die INFORM-Studie „Trendreport für das Supply Chain Management 2021 – SCM digital denken: Krisensicher dank beschleunigter Digitalisierung?“ überprüft die Behauptung, dass sich die Pandemie als Katalysator positiv auf Digitalisierungsprojekte in der Wirtschaft ausgewirkt habe. Ist die Digitalisierung im Supply Management tatsächlich vorangeschritten? Mit welchen Digitalisierungsmaßnahmen befassen sich die Teilnehmenden in der Praxis? Die Studie vermittelt außerdem ein Stimmungsbild zu aktuellen Hindernissen solcher Projekte und gibt einen Überblick darüber, welchen Technologien sich die Verantwortlichen in SCM und Logistik sich konkret zuwenden.

„Neben allgemeinen Kostensenkungen treibt ein gesteigertes Bedürfnis nach Krisenfestigkeit und Resilienz Digitalisierungsvorhaben voran“, sagt Stefan Witwicki, Bereichsleiter Inventory & Supply Chain bei INFORM. „Das ist gut, so lange damit auch die Bereitschaft einhergeht, Geschäftsmodelle und Prozesse neu zu überdenken, anstatt nur Althergebrachtes absichern zu wollen. Können die Unternehmen aus ihren Daten wirklich Mehrwert schöpfen und sich daran anpassen? Das wird entscheidend sein.“

Die wichtigsten Ergebnisse des INFORM-Trendreports im Überblick:

Resilienz: Die meisten Befragten (93 %) halten die Digitalisierung ihres Supply Chain Managements (SCM) für entscheidend, um in kommenden Krisen resilienter aufgestellt zu sein. Ebenso misst ein Großteil (86 %) der Unternehmen der Digitalisierung des SCM eine hohe oder sehr hohe Relevanz bei. Bei über der Hälfte der Unternehmen (54 %) hat die Pandemie Digitalisierungsvorhaben beschleunigt.

Digitalisierung des SCM: Je 81 % der Befragten haben im Bestandsmanagement und in der Lagerverwaltung konkrete Digitalisierungsprojekte angestoßen oder planen sie. Am häufigsten begonnen wurden Projekte im Bestandsmanagement (60 %), in der Lagerverwaltung (54 %) sowie in der Produktionsplanung und -steuerung (45 %). Am häufigsten geplant sind Projekte im Lieferantenmanagement (39 %), zur Nachhaltigkeit im SCM (34 %) sowie Supply Chain Risk Management (33 %).

Know-How: Immerhin ein Drittel (34 %) der Befragten fühlt sich in diesem Bereich über den Stand der Technik und über Anwendungsmöglichkeiten gut informiert. Dennoch wünschen sich viele Befragte Unterstützung bei konkreten Anwendungsfällen (35 %) oder fühlen sich gar schlecht informiert (23 %). Am häufigsten informieren sich die Befragten über Internetrecherche (73 %), Fachzeitschriften (42 %) oder ihr eigenes, überwiegend internes berufliches Netzwerk (32 %).

Künstliche Intelligenz: Nur ein Viertel (25 %) der Befragten nutzt oder implementiert aktuell schon KI in Logistik- oder SCM-Prozesse. Dennoch sehen die meisten Unternehmen, die noch nicht so weit sind, akuten (28 %) oder künftigen (57 %) Handlungsbedarf. Insgesamt glauben fast alle Befragten (92 %), dass wer heute in KI investiert, in fünf Jahren besser oder deutlich besser am Markt positioniert sein wird. Als die drei wichtigsten Anwendungsgebiete von KI für Logistik und Supply Chain Management gelten Absatzplanung und Bedarfsprognosen (56 %), Bestellabwicklung und -verfolgung (44 %) sowie die Produktionsoptimierung (34 %).

Hindernisse: Die Unternehmen, die KI in SCM und Logistik noch nicht nutzen, geben als Gründe hierfür Zeitmangel (62 %), fehlendes Know-how (52 %) und eine mangelhafte IT-Infrastruktur (46 %) an.

„Auch wenn wir hinsichtlich KI-Lösungen in Logistik und SCM insgesamt wahrscheinlich noch am Anfang stehen, zeigen die folgenden Studienergebnisse doch, dass die Befragten schon mehrheitlich einen klaren Nutzen in deren Einsatz sehen“, so Witwicki. „Positiv gefasst, ist die Bereitschaft der Unternehmen für Digitalisierungs- und KI-Projekte durchaus vorhanden, wenn es die Rahmenbedingungen zulassen. Die großen Potenziale von KI in der Supply Chain warten noch auf ihre Entdeckung. Aber wer jetzt nicht investiert, ist spätestens in fünf Jahren abgehangen.“

Bildquellen

  • Infografik Trendrepot SCM 2021: INFORM GmbH

Weltneuheit auf Messe Anuga: Nachhaltiges Konzept hinter dDrei-Milch will die Milchwirtschaft revolutionieren

Ausreichende Vitamin-D-Zufuhr für alle, mehr Tiergesundheit und eine faire Bezahlung für Landwirte: dDrei-Milch will mit einem nachhaltigen Konzept die Milchwirtschaft revolutionieren. Vorgestellt wird die Milch bei der Lebensmittelmesse Anuga in Köln, die vom 9. bis 13. Oktober stattfindet. Pünktlich zum bevorstehenden Herbst und Winter, wenn viele Menschen einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel haben.

Grundlage der dDrei-Milch ist ein patentiertes Verfahren, durch das die Milch bis zu 20-mal mehr natürliches Vitamin D enthält (2 μg/100ml) als herkömmliche Milch (0,08 μg/100ml). Bereits ein Glas von 250 Millilitern deckt die Referenzmenge für die tägliche Zufuhr eines Erwachsenen. Das ist unter anderem gut für das Immunsystem, die Muskeln und die Zähne. „In Milch lassen sich hohe Mengen an nativem Vitamin D anreichern. Haltungsbedingungen mit hochwertiger Fütterung, Freilauf und viel Sonnenlicht verschaffen der dDrei-Milch einen gesundheitlichen Nutzen. Zusätzlich helfen gute Erzeugungsbedingungen und ein angemessener Preis, die Bedingungen in der Milchwirtschaft generell zu verbessern“, erklärt Sabine Obermeier, Projektleiterin der dDrei Milchkristalle GmbH (www.ddrei-milch.de).

Milch ja, und zwar besser: Mit der Produktneuheit dDrei Milch will das Startup aus München Erzeugungsmethoden revolutionieren und ein ganzes System umkrempeln. „Wir wollen mit unserem dDrei-Konzept eine echte Veränderung anstoßen und den Abwärtstrend in der Milchwirtschaft aufhalten. Durch faire und nachhaltige Produktionsbedingungen kann unser Konzept für mehr Tierwohl und -gesundheit sorgen, Landwirte unterstützen und gleichzeitig Konsumenten helfen. Der gesundheitliche Nutzen von Vitamin D auf Immunsystem, Zähne und Muskeln ist hinreichend belegt und durch Health-Claims abgesichert“, sagt Sabine Obermeier anlässlich der weltgrößten Lebensmittelmesse Anuga. dDrei will dafür sorgen, dass sich die Arbeit für (Milch-)Bauern wieder lohnt und ohne Subventionen möglich ist.

Ein kleines gallisches Dorf in der Milchwirtschaft

Ähnlich wie Asterix und seine Dorfgemeinschaft gegen die Römer lehnt sich dDrei gegen die Umstände in der Milchwirtschaft auf. „Es kann nicht sein, dass ein Liter Mineralwasser mitunter deutlich mehr kostet als ein Liter Milch. Ich habe in meinem Freundeskreis gesehen, dass Milchbauern ihre Betriebe aufgeben mussten wegen der Umstände, denen sie unterworfen waren. Deshalb müssen wir das System durchbrechen. Milchbauern müssen wieder wirtschaftlich arbeiten können und Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren, ohne am Existenzminimum ums finanzielle Überleben zu kämpfen“, erklärt Sabine Obermeier.

Armin Högenauer ist Landwirt im Nebenerwerb. Seit 2015 hat der gelernte Landwirt die Entwicklung der dDrei-Richtlinien mitbegleitet und tritt für faire Bedingungen in der Milchwirtschaft ein. In seinem Betrieb im Landkreis Landsberg am Lech erzeugt Armin Högenauer dDrei Milch. Der 40-jährige ist überzeugt: „Wenn es uns nicht gelingt, das System zu verändern, wird die kleinteilige Landwirtschaft verschwinden.“ Er erhält für seine dDrei-Milch einen höheren Preis, was ihm und seiner Familie hilft. Er hofft, dass sich weitere Landwirte anschließen.

Vom dDrei-Konzept profitieren auch die Tiere. Konkret sinken die Tierarztkosten und der Medikamenteneinsatz lässt sich reduzieren. Die Kühe sind weniger krank und geben sogar mehr Milch. Mit dem zusätzlichen Erlös können Bauern wie Högenauer ihren Milchkühen wiederum mehr Wohlbefinden durch bessere Haltungsbedingungen ermöglichen.

Milch für eine neue Generation von Konsumenten, Landwirten und Molkereien

Das Milch-Start-up will mit seinem neuen Konzept eine neue Generation von Konsumenten, Landwirten und Molkereien erreichen, um sich dem Druck des Einzelhandels zu Lasten von Konsumenten, Landwirten und Tieren entgegenzustellen. „Wir wollen ‚Beyond Bio‘ sein. Denn mit der Bio-Bewegung hat sich schon viel getan – die Menschen wurden dadurch für Nachhaltigkeit, den Tier- und Naturschutz sensibilisiert. Aber durch den Verkauf über Discounter ist auch Bio unter Druck geraten und muss sich einem harten Wettbewerb beugen. Dieser drückt die Preisspirale nach unten und untergräbt das Konzept zunehmend“, sagt Sabine Obermeier.

Patent für erste Milch in Europa mit 20-mal höherem, nativen Vitamin D Gehalt

Hinter dem dDrei-Konzept steht ein neues Patent. Sonnenlicht oder Bio-Licht im Stall, das Sonnenlicht nachahmt, hochwertige Fütterung und gute Haltung sorgen für bis zu 20-mal mehr Vitamin D in der dDrei-Milch. Mit dem neuen Erzeugungsverfahren kann Vitamin D in bisher nicht gekannter Konzentration in Tiermilch völlig natürlich angereichert werden – und so ganz „nebenbei“ im Latte Macchiato oder dem Müsli der Tagesbedarf des lebenswichtigen Vitamins gedeckt werden.

Bildquellen

  • D3 Milch: Alexander Hirl © dDrei Milch

Mehr Produktivität durch eine effiziente Büroausstattung

Die Büroausstattung ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die Effizienz der Arbeitnehmer geht. Wenn sich ein Arbeitnehmer wohlfühlt und gerne in sein Büro kommt, dann arbeitet dieser auch besser. Dazu kommt, dass wirtschaftlicher Gewinn zu einem großen Teil im Büro produziert wird. Effizienz steht damit auch für Produktivität und am Ende auch für den Gewinn des eigenen Unternehmens. So haben diese ein großes Interesse daran, das Büro besser auszustatten und die Arbeitnehmer effizienter werden zu lassen.

Warum sind viele Büros mangelhaft ausgestattet?

Immer noch mehr sind mehr als 70 Prozent der Arbeitsplätze im Büro mangelhaft ausgestattet. Das zumindest sagen die Arbeitnehmer selbst. Jedes Jahr aufs Neue gibt es in verschiedenen Städten in Deutschland Umfragen in Unternehmen dazu. Im Jahr 2003 waren es beispielsweise noch 88 Prozent der Arbeitsplätze, die mangelhaft ausgestattet waren. Es hat sich in Deutschland also schon was getan. Doch auch heute sind es immer noch die Bildschirme, die Stühle und die Lautstärke, die den Arbeitnehmern zu schaffen macht. Wenn die Monitore in einer falschen Höhe eingestellt sind und dazu noch reflektieren, sind diese nicht mehr zeitgemäß. Gleiches gilt für Stühle und Tische, die nicht in der Höhe verstellt werden können.

Was hindert Arbeitnehmer an einer effizienten Arbeitsweise?

Generell ist die Büroausstattung natürlich ein entscheidender Faktor, wenn es um die Effizienz und Produktivität geht. Darüber hinaus können aber auch das Teamgefühl und die Art der Arbeit entscheidend sein. In Bezug auf die Ausstatung im Büro kann es wichtig werden, dass eine optimale Anpassung auf die einzelnen Mitarbeiter hergestellt wird. Daher bietet sich ein Wohlfühlcheck in Bezug auf die Ausstattung am Arbeitsplatz an. Gibt es eine hinreichende Ergonomie am Arbeitsplatz? Wie sieht es mit der Tisch- und Stühlhöhe aus? Kann diese eventuell optimal auf der Arbeitnehmer angepasst werden? Gibt es eine Ordnung bzw. eine Strukurierung der Arbeitsunterlagen? Ist der Schreibtisch dadurch unaufgeräumt? Kein System dahinter kann ebenfalls zu einer Verschlechterung der Effizienz führen.

Wie kann die Kreativität durch die Büroausstattung gesteigert werden?

Wer von seinen Mitarbeitern erwartet, effizient zu arbeiten, sollte dem Arbeitsplatz einmal einen kritischen Blick unterziehen. Ruhe ist ein wichtiger Faktor, wenn es um Büroarbeit geht. Auch wenn es einige Mitarbeiter gibt, die lieber mit lauter Musik arbeitet, ist die Mehrheit für ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten. Die Beeinflussung durch äußere Umstände auf die Effizienz ist maßgeblich. Daher können auch Trennwände bzw. eigene Büroräume in Bezug auf die Kreativität Wunder wirken. Gerade wenn man in einem Großraumbüro arbeitet ist das der Fall. Eigene Computer mit Kopfhörern und Co. sind ebenfalls zu empfehlen.

Mehr Steigerung auch durch Struktur

Wenn eine gute Organisation vorliegt, die auch mit Struktur einhergeht, kann man in einem Büro nicht viel falsch machen. Zudem erhöht es in jedem Fall die Arbeitseffizienz in diesem Bereich. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Motivation am Arbeitsplatz. Das wirkt sich in der Regel auf die komplette Belegschaft aus. Wer sieht, welche Aufgaben an diesem Tag schon erledigt worden, arbeitet deutlich strukturierter. Große Projekte können so zudem in viele kleine Teilaufgaben gesplittet werden. Mit Hilfe von mehreren Ordern und Ablagen, kann das bequem organisiert werden, ohne dass zum Beispiel ein Schreibtisch eines Mitarbeiters zugestellt wird. Die Einfachheit ist so gegeben.

Wie wichtig ist Ergonomie am Arbeitsplatz?

Ergonomie beschreibt im Allgemeinen die Wissenschaft der Leistungsmöglichkeiten eines Menschen im Umfeld seines Arbeitsplatzes. Diese ist natürlich ein wichtiger Bestandteil, wenn man von Produktivität und Effizienz spricht. Die optimale wechselseitige Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen sollte vor allem in Bezug auf die alltäglichen Arbeitsmittel gelten. Das sind neben dem Tisch, dem Stuhl und dem Büroumfeld natürlich auch der Computer, der Drucker, der Bildschirm und das Telefon.

Ein Fazit zu der Effizienz am Arbeitsplatz

Mit der richtigen Ausstattung geht es auch im Unternehmen bzw. im Büro bergauf. Unternehmen sollten daher alles dafür tun, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und die passenden Arbeitsbedingungen haben. Die richtige Ausstattung ist natürlich immer von Nöten und kann unter anderem hier bestellt werden.

Bildquellen

Corona-Pandemie treibt weltweite Digitalisierung des Handels bei kleinen Unternehmen

0

die globale Covid19-Pandemie hat nicht nur Großkonzerne getroffen, sondern vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen. Das zeigt der heute von Mastercard veröffentlichte „Recovery Insights: Small Business Reset“-Bericht. Dieser betrachtet 19 Märkte auf der ganzen Welt, darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich oder Deutschland.

  • Schließungen: Bei einer Schließung zu Beginn der Pandemie war die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Schließung bei kleinen Unternehmen weltweit etwa dreimal höher als bei größeren Unternehmen.
  • Standort: Während weltweit die Umsätze bei kleinen und mittleren Einzelhändlern in zentralen Geschäftsvierteln um 33 Prozent gegenüber 2019 einbrachen, verzeichneten kleine Händler in Wohngegenden ein Plus von acht Prozent.
  • E-Commerce: Nach den ersten Lockdowns verdreifachte sich global gesehen die Zahl der Unternehmen, die auf „online“ setzen, und erreichte ihren Höhepunkt im Juli 2020.
    Unternehmensgründungen: 2020 wurden weltweit insgesamt ein Drittel mehr kleine Einzelhandelsfirmen gegründet als 2019. Das übersteigt die Zahl der Gründungen größerer Unternehmen um das fast 8-Fache.
  • Restaurants und Beherbergungsbetriebe: Weltweit stellten kleine Beherbergungsbetriebe im Sommer 2020 und 2021 die großen weit in den Schatten.
  • Großstädte: Die deutschen Metropolregionen sind vergleichsweise gut durch die Krise gekommen, lediglich Berlin musste aufgrund der stark gesunkenen Touristenzahlen signifikante Umsatzeinbußen erleiden.

Bildquellen

  • Gründungen KMU 2020 vs 2019: Mastercard Economics Institute